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In den letzten Wochen habe ich mich viel mit dem Thema Kleidung und Styling beschäftigt- naja, wenn ich ehrlich bin, kommt das Thema immer wieder auf. Insbesondere, wenn sich in mir und einem Leben etwas innerlich verändert und ich das Gefühl habe, dass sich auch außen etwas verändern darf.
Aber diesmal war es anders. Als ich bei Pinterest und Insta nach Inspiration gesucht habe, sind mir einige Dinge bewusst geworden, die ich gerne mit dir teilen möchte, bevor du dir deinen Kleiderschrank vornimmst. 😉
Die unbequeme Wahrheit einsehen: Es sind nicht die Klamotten
Ich kann hier nur für mich sprechen, aber wie oft habe ich mir erzählt, dass wenn ich mein Styling ändere oder abnehme, ich mich auf magische Weise wohl und selbstbewusst fühle.
Nope. So rum funktioniert es nicht. Gerade in solchen Momenten haben wir die großartige Gelegenheit, uns unsere Unsicherheiten anzusehen und zu adressieren, bevor wir neue Sachen kaufen oder auf das nächste Diätversprechen reinfallen.
Mein Fantasie Ich
Wer schon länger in meinem Orbit ist, kennt es- wir sehen ein Styling, ein Teil, was an IHR soooo cool aussieht und wir denken “wenn ICH mir das Teil hole, wird es auch cool aussehen.” Kann sein. 😂 Wahrscheinlicher ist, dass es nie den Schrank verlässt. Denn die Realität ist: Ich möchte sich nicht umziehen, um mit dem Hund zu gehen oder um mit dem Rad in die Stadt zu fahren. Wenn ein Teil dieses Test nicht besteht, wird es nicht gelauft- egal wie schön es ist.
Material schlägt Optik
Obwohl ich vegan lebe, habe ich noch Schuhe aus Leder oder Kleidung mit Wollanteilen aus der Zeit, in der ich mir darüber wenig Gedanken gemacht habe. Genauso besitze ich Teile aus Polyester, Acryl und Nylon. Das ist blöd, aber gleichzeitig mache ich nichts besser, indem ich diese direkt aussortiere. Stattdessen achte ich bei Neuanschaffungen mehr auf die Materialien und wähle bewusster- ein wunderschöner Kuschelpulli? Wenn er aus Plastik oder Wolle/Kaschmir besteht, kaufe ich ihn nicht.
Re-Styling
Ganz ehrlich: die meisten Kleiderschränke enthalten mehr als genug Teile. Deswegen versuche ich aktuell, sie einfach neu zu kombinieren, bevor ich mir neue Teile hole. Und ich weiß, wenn man sich Styling Tipps bei Insta ansieht, hat man das Gefühl man braucht noch eine Tonne Sachen, um stylish zu sein.
Man darf nur nicht vergessen, dass diese CreatorInnen mit den Links zu der Kleidung Geld verdienen und deswegen immer wieder neues Styles zeigen. Das ist nicht meine Realität. Daran durfte ich mich diese Woche immer wieder erinnern.
Nachsicht
Wie schon erwähnt, besitze auch ich Teile, die ich jetzt nicht mehr kaufen würde oder (zum Glück mittlerweile selten) kaufe mir etwas, was ich dann doch nicht trage. Klar würden wir alle gern sofort alles richtig machen. Die Wahrheit ist, dass es immer ein Entwicklungsprozess ist. Fehler gehören dazu und aus dem letzten Impulskauf können wir lernen.
Teile gerne deine Gedanke dazu mit uns.
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