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Monday hour one

Es gibt immer mal Phasen, in denen wir am liebsten alles sofort verändern würden. Es ist eine Kombination aus Tatendrang und dem Gefühl, dass die alten Dinge nicht mehr zu uns passen.

Was dann oft passiert ist, dass wir wirklich versuchen “alles” gleichzeitig zu ändern und im Chaos versinken, nur um uns dann wieder ins Altbekannte zu retten. Es gibt viele Wege, um das zu vermeiden und ich werde hier immer wieder welche teilen.

Diesen hier nutze ich aktuell und ich habe ihn von Brooke Castillo gelernt:

Monday hour one

Bei diesem Vorgehen liegt der Schwerpunkt auf der Umsetzung und Accountability. Also richtig cool, wenn wir genau wissen, was zu tun ist und dazu neigen, uns zu verzetteln oder unsere Vorhaben zugunsten anderer Dinge nach hinten zu schieben.

Das Prinzip ist sehr einfach. Es heißt “Monday hour one”, weil es das erste ist, was wir zu Beginn der Woche machen. Manchmal bietet es sich an, dies bereits am Sonntag zu machen- wie es für dich besser passt.

Und so funktioniert es:

Schritt 1: Du schreibst dir alle Projekte auf, die du angehen willst (insgesamt, nicht nur für diese Woche) und was dafür jeweils zu tun ist. Dann alles, was du gerne unternehmen bzw. machen möchtest. Und zuletzt alles, was du machen musst (dazu zählen auch Termine).

Schritt 2: Jetzt markierst du, was davon du diese Woche machen möchtest bzw. diese Woche erledigen musst.

Schritt 3: Du notierst dahinter, wie viel Zeit du für jede Aufgabe brauchst (Es ist natürlich immer nur eine Schätzung, aber es hat sich bewährt, mehr Zeit einzuplanen. Wenn es Termine mit Anfahrt sind, unbedingt auch diese mitzählen.)

Schritt 4: Du schnappst dir deine Wochenübersicht und legst fest, wann du was wie lange machst. Das sind deine verbindlichen(!) Zeitblöcke, um in der Zeit diese Aufgaben zu erledigen.

Für manche ist das zu viel Druck, weil es wie eine Deadline ist, aber für andere greift das Parkinson´sche Gesetz, dass sich die Dauer einer Aufgabe so weit ausdehnt, wie wir ihr Zeit geben.

Ich würde wie immer klein anfangen und mir eine Sache rauspicken, die auf diese Weise einplane und schauen, wie es für mich funktioniert.

Was mir durch diese Methode leichter fällt: Ich bin konzentrierter bei der Sache und sage eher zu anderen Dinge, die noch aufkommen, nein, um mein Commitment einzuhalten.

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