
Lisa von @lebeberlin (Abre numa nova janela) hat es kürzlich in einem Instagram Post einmal exemplarisch zusammengerechnet: Weihnachten bedeutet für Familien ca. 30-60 Stunden Extra-Arbeit - das sind etwa 1,5 Wochen Vollzeitbeschäftigung, die in der Weihnachtszeit “on top” zu unserem normalen Alltag dazukommen. Der ja an sich meistens auch schon nicht leer und langweilig ist…
Und diese Arbeit wird immer noch zum größten Teil von Frauen erledigt, die irgendwie für den Weihnachtszauber alleinzuständig zu sein scheinen. Ich habe viel darüber nachgedacht, warum das eigentlich so ist und - abgesehen von veralteten Rollenbildern und festsitzenden Glaubenssätzen - ist mir dabei eine Sache aufgefallen, die zu diesem Beitrag geführt hat: Weihnachten ist emotional extrem aufgeladen, so sehr wie kein anderes Fest im Jahr.
Und “normale” Care-Aufgaben ablehnen ist für Frauen schon schwierig genug, bei Weihnachtsaufgaben wiegt das Schuldgefühl deshalb aber gleich doppelt so viel. Weil es um Weihnachten geht, hallo!?! Das ist nur einmal im Jahr?! Und wenn man Weihnachten als Mutter nicht “abliefert”, dann liebt man sein Kind/ seine Familie einfach nicht richtig…, oder?
Vielleicht hilft es uns deshalb viel mehr als alle Orga-Hacks, und alles “an unserem Mindest arbeiten”, Weihnachten einmal etwas nüchterner zu betrachten und die ganzen emotionalen “strings attached” ein wenig zu lösen:
30- 60 Stunden Extra-Arbeit sind ein Projekt. Kein Unternehmen würde eine Arbeitslast dieser Größenordnung “einfach so” neben dem Tagesgeschäft laufen lassen. Wir schon, jedes Jahr. Und dann wundern wir uns, wo der Weihnachtszauber für uns Erwachsene abgeblieben ist? Betrachten wir doch also Weihnachten mal als Projekt - und das bedeutet NICHT, dass wir daran keine Freude haben dürfen. Sondern nur, dass wir den vorweihnachtlichen Arbeitsaufwand ein klein wenig umemotionaler betrachten.
Wenn du dir denkst: Hä, was meint sie denn jetzt damit?! Lass dich mal darauf ein und mache das Gedankenexpertiment mit. Du musst die Ideen aus diesem Post keinesfalls zu 100% so umsetzen, vielleicht verschieben sie auch einfach deine Perspektive auf Weihnachten auf eine gute Weise.
Inhalt
Warum es uns hilft, Weihnachten als Projekt zu betrachten
Projekt “Weihnachten 2025”: Weil es keine Wichtel gibt, müssen wir die Arbeit FAIRteilen - mit Bedarfsanalyse, Rollen, Budgets, Meilensteinen und Deadlines, aber dafür weniger Stress
4Ă— 30 Minuten, die einen Unterschied machen
Meine besten Micro-Hacks und Erkenntnisse rund um Weihnachten - und ein Tipp, wenn Gäste kommen
Auf einen Blick zusammengefasst
Ausblick: …und nun?

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