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Monkey Monday #39

Aktien 2026: Wie dünn ist das Eis?

Foto: Christian Waske

Die globalen Aktienmärkte haben im Jahr 2025 zum dritten Mal in Folge zweistellige Renditen erzielt. Dies mag auf den ersten Blick verwirrend erscheinen, da auf der Makroseite in Gestalt der Trump-Zölle und Angst vor einer US–Rezession am Jahresanfang noch heftiger Gegenwind geherrscht hatte. Zusätzlich verursachten geopolitische Spannungen, von der Ukraine über Gaza bis ins südchinesische Meer, Verunsicherung bei vielen Investoren, zumal sich die geopolitische Ordnung durch eine veränderte Rolle der USA weniger berechenbar darstellte als in der Vergangenheit. Aber all diese Unsicherheiten haben nicht verhindert, dass viele börsennotierte Unternehmen blendend verdient haben. In der gerade zu Ende gegangenen Berichtssaison für das dritte Quartal sind die Gewinne pro Aktie im S&P 500 doppelt so stark gestiegen wie von den Analysten erwartet worden war (13 % statt 6,5 %).

Wie wahrscheinlich ist es nun, dass auch 2026 ein weiteres starkes Aktienjahr wird? Es wäre das vierte in Folge. Blickt man auf die Konsensschätzungen für Europa, Asien und die Vereinigten Staaten, dann könnte das Gewinnwachstum erneut eine Größenordnung von 12-15 % erreichen. Selbst wenn es dann nicht zu höheren Bewertungen kommt, könnten die Aktienkurse ein weiteres Jahr mit zweistelligen Kurszuwächsen erreichen. Vier Jahre hintereinander mit über zweistelligen Erträgen, das hat es in den letzten 50 Jahren nur zweimal gegeben, von 1985-89 und dann zehn Jahre später noch einmal von 1995-1999. Eine derartige Serie ist also alles andere als normal, selbst für die erfolgsverwöhnten Aktienmärkte. Wie aber stehen nun die Chancen dafür, dass es wieder so günstig ausgeht? Einen Blick auf die Gründe, die jeweils dafür und dagegen sprechen, liefert dieser Monkey Monday.

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