Die US-Regierung will Queerness und Transidentität verbieten. Besonders betroffen sind trans Jugendliche, die keine medizinische Behandlung mehr bekommen – selbst in demokratisch regierten Regionen.
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Die Pässe liegen bereit. Es wäre der letzte Ausweg für Margaret Downs*. Die USA verlassen. Raus aus Pittsburgh, der Stadt, in die jahrelang queere Menschen aus Florida und Texas flohen. Ihr Kind, Eliah*, 13 Jahre alt und trans, bekam hier jede denkbare Unterstützung. Jetzt legt Downs Ersparnisse zur Seite. Für den Notfall. „Ist es nicht absurd, dass ich das ausgerechnet einer Deutschen erzähle?“
Downs lacht. Es ist ein zittriges Lachen. So, als könne sie selbst noch nicht fassen, was innerhalb des letzten Jahres passiert ist. Ihre Familie stammt ursprünglich aus Deutschland. Als sie nach dem Ersten Weltkrieg ahnten, was noch kommen würde, setzten sie sich nach Nordamerika ab. Beide Großväter von Downs kämpften gegen den deutschen Faschismus. „Sie wären entsetzt“, sagt Downs an einem heißen Oktobertag auf einer Holzbank am Ufer des Allegheny River in Pittsburgh, Pennsylvania.
* Namen von der Redaktion geändert
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