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Daniel Grassl: “Ich fühle mich für die EM bereit“

Daniel Grassl kann auf eine erfolgreiche erste Saisonhälfte zurückblicken. Er qualifizierte sich für das Grand Prix Finale und glänzte dort mit sehr guten Leistungen. Im Rennen um einen der zwei Olympiastartplätze für die italienischen Herren liegt er klar vorn.

Wie schätzen Sie diese erste Saisonhälfte ein?

Daniel: Ja, eigentlich sehr gut. Mein erster Wettkampf (Nepela Memorial) war der, wo ich ein bisschen kämpfen musste. Der erste Wettkampf ist immer der schwerste für mich, aber ich bin eigentlich froh, wie es gelaufen ist. Ich habe es gleich geschafft, zwei Vierfache im ersten Wettkampf zu probieren, auch wenn sie nicht perfekt waren. Danach wurde es eigentlich immer besser.  Ich habe in Trient einen Wettkampf gemacht, in Italien und dort ist es sehr gut gelaufen. Ich habe dort mein bestes Kurzprogramm gezeigt, mit zwei Vierfachen und habe 100 Punkte geschafft. Darüber war ich echt sehr froh und das hat mir auch sehr viel für das Ranking (für die Olympiaqualifikation) geholfen und auch vielleicht den Druck rausgenommen.  Danach war ich in China (beim Grand Prix Zweiter), womit ich auch sehr zufrieden war. (Skate) Amerika war sehr schwer für mich, weil ich alles wegen der Größe der Piste umstellen musste. Ich habe eigentlich immer ein bisschen Schwierigkeiten, wenn ich Wettbewerbe in Amerika mache. Wir haben danach im letzten Moment entschieden, (einen nationalen Wettbewerb in) Italien zu machen, wirklich den Tag davor, weil ich nicht wusste, ob ich es will oder nicht, weil ich zwei Wettkämpfe hintereinander hatte. Aber ich bin froh mit der Entscheidung, dass ich es geschafft habe, hier wieder mein Selbstvertrauen zu finden und zu fühlen. Hier (im Finale) habe ich mich sehr gut gefühlt, sehr sicher und das Training war sehr gut. Logischerweise bin ich ein bisschen traurig, weil ich mir gewünscht hätte, nach meiner Kür auf das Podium zu kommen.

Argomento Interview/Portrait

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