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Fips, der blaue Frosch

Macht ihr auch manchmal einfach so eine Schreibübung, die gerade nichts mit eurem aktuellen Projekt zu tun hat?

Nein?

Warum denn nicht? Es macht sooo viel Spaß, es hilft kreativ zu bleiben und öffnet ganz neue Wege und Horizonte!

Ja?

Wunderbar! Ich auch! Da bleiben die Gedanken frei - und sie gehen manchmal seltsame Wege! So wie meine heute bei dem kurzen Märchen von

Fips, der blaue Frosch

Es war einmal ein Frosch namens Fips. Fips, der blaue Frosch, wurde er genannt, weil er nämlich blau war und nicht grün, so wie die anderen.

Eines Tages war Fips am Flussufer unterwegs und sah etwas am Wegesrand blinken. Erst scheute er sich und versteckte sich im dichten Gras, wo ihn ja eigentlich jeder ziemlich schnell erkennen konnte, schließlich war er blau.

Aber langsam traute er sich näher heran. Mit kleinen Sprüngen kam er dem blinkenden Etwas immer näher. Dann nahm er all seinen Mut zusammen, machte einen großen Satz und landete ... – auf einer alten Öllampe.

Vorsichtig rieb er daran, um festzustellen, was er da gefunden hatte. Plötzlich gab es ein großes Puff-Peng und er wurde riesengroß.

Als er an sich heruntersah, war er nicht mehr blau, sondern braun. Und nicht mehr glatt, so Frösche nun mal sind, sondern behaart.

Und auf dem Kopf zwickte etwas. Er griff danach und hielt plötzlich eine Tiara in den Händen. Da erinnerte er sich an sein früheres Leben. ...

 © Gudrun Anders, Neustadt i.H. © Bild: Leonardo.ai (Si apre in una nuova finestra)

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Argomento Texte & Leseproben

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