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Zum Kennenlernen und Wiederhören: Der Januar

Der Beginn des Kalenderprojektes

Ihr Lieben,

eigentlich ist das ein bisschen gemogelt, denn der Januar ist schon “draußen”. Ich habe ihn Euch schon über andere Kanäle zukommen lassen, denjenigen, die sich daran erfreuen wollten, oder die einfach neugierig waren. 

Zugleich kann ich das Jahr doch nicht unvollständig lassen! Es beginnt nun mal mit dem Januar. Der Januar ist die erste offizielle Ausgabe meines Kalenderprojektes. Und was kann der Januar dafür, dass ich bis dahin noch nicht so weit war, den Schritt auf diese neue Bühne zu wagen? Nichts. Na also. 

So strafe ich ihn also nicht, sondern gebe ihm den Raum, den er verdient: den ersten Auftritt auf dieser Bühne, die noch unbespielt ist. Sie ist so klar und unberührt wie die frische Schneedecke draußen, die, als hätte sie meinen Januar gehört, die Wiese, das Feld und den Sandberg im Blickfeld vor meinem Fenster mit einer dichten Decke einhüllt. 

Sie umhüllt die perfekte Unperfektheit der Natur da draußen - naja, der Sandberg ist keine ganz echte Natur, doch die braunen Sträucher und Blütenstände, die ihn sich langsam über die Zeit zurück erobern, die sind es. 

So darf auch dieser Brief sein, perfekt in seiner Unperfektheit. Von meiner unvollkommen vollkommenen Menschenhand gemacht. Worte, die die innere Natur suchen, die wilden Blumen der singenden Seele.

Und hier kommt der Januar:


Ein herzliches Willkommen zum Kalenderprojekt!

Eure Susanne

Schon ein paar Jahre her, dieser Besuch in der alten Heimat... in der besonderen Stille des Januar. Danke an meinen Patenonkel, der dieses Foto gemacht hat.

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