Im aktuellen Fundraising-Magazin (Ausgabe 2-2026) durfte ich einen Artikel über die ungleiche Verteilung queerer Förderungen schreiben

Aktuell befinde ich mich in der Gründungsphase eines eigenen Projekts. Und natürlich braucht man dafür auch finanzielle Förderung. Non-Profit Organisationen existieren nicht um wirtschaftlichen Profit zu generieren, sondern sind gemeinnützig tätig und wollen sozialen Wandel ermöglichen. Aus diesem Grund ist man häufig auf Förderungen durch Drittmittel angewiesen. Diese werden meist von der öffentlichen Hand angeboten und können bei Kommune, Land, Staat oder EU beantragt werden.
Allerdings ist das Anti-NGO-Narrativ weiter auf dem Vormarsch. Schon im Herbst vergangenen Jahres gab die Maecanata-Stiftung eine Publikation raus, die auf diese schwierigen Tendenzen hingewiesen hat:
https://www.maecenata.eu/2025/09/10/das-anti-ngo-narrativ-wie-versucht-wird-die-zivilgesellschaft-zu-delegimitieren/ (Opens in a new window)Inzwischen ist deutlich spürbar, dass staatliche Fördermittel auf dem Prüfstand stehen. NGOs stehen zunehmend unter Druck, weil unter anderem das Förderprogramm “Demokratie Leben” von der aktuellen Bundesregierung in Frage gestellt wird (Opens in a new window).
Da ich mich schon lange in den politischen Strukturen bewege und die Tendenzen abschätzen kann, war für mich klar, dass ich nach Alternativen Ausschau halten werde. So fokussierte ich mich auf Stiftungen und analysierte deren Förderprogramme. Doch für Neulinge gleicht die Förderlandschaft einem undurchdringlichen Dschungel. Etliche Stiftungen habe ich angefragt. Viele Absagen erhalten oder ich wurde vertröstet. Queere Themen liegen kaum in den Förderschwerpunkten. Trans* Themen noch weniger.
Nach einem Kontakt mit dem Fundraising-Magazin bot ich dort einen Beitrag an und berichtete von meinen Erfahrungen. Die aktuelle Ausgabe 2-2026 findet ihr hier (Opens in a new window). Meinen Beitrag könnt ihr auch hier exklusiv nachlesen.


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