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    <title>Hinter der Kamera – Bildgestaltung &amp; Beyond</title>
    <link>https://steady.page/kamerapodcast</link>
    <description>Einmal im Monat unterhalte ich mich mit Bildgestalter*innen und DoPs über ihr aktuelles Projekt, ihre Erfahrungen, ihre Geheimnisse. </description>
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      <title>Hinter der Kamera – Bildgestaltung &amp; Beyond</title>
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      <title><![CDATA[Was eint erfolgreiche DoPs?]]></title>
      <description><![CDATA[Was haben Kameraleute gemeinsam, auch wenn sie nicht an der Hochschule waren? ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Habt Ihr schon die beiden Teile meiner 50. Jubilkäumsfolge im <a href="https://kamerapodcast.de/"><strong>“Hinter der Kamera”</strong>-Podcast</a> gehört? Ich spreche mit Regisseur <strong>Roland Emmerich</strong>, DoP <strong>Karl Walter Lindenlaub</strong> und VFX-Supervisor <strong>Volker Engel</strong> über das 30-jährige Jubiläum von <strong>“Independence Day”</strong>!</p><p>Hier geht’s zu <a href="https://kamerapodcast.de/2026/09/19/ep50-was-macht-independence-day-so-zeitlos-roland-emmerich-karl-walter-lindenlaub-und-volker-engel-teil-1/"><strong>Teil 1</strong></a> und <a href="https://kamerapodcast.de/2026/10/01/ep50-warum-glauben-wir-independence-day-immer-noch-roland-emmerich-karl-walter-lindenlaub-und-volker-engel-teil-2/"><strong>Teil 2</strong></a>! Für alle <strong>Newsletter-Abonnent*innen</strong> (das seid Ihr!) gibt’s ein exklusives <strong>Goodie</strong> aus dem Gespräch mit Volker. Findet Ihr ganz unten. 👇🏼 <strong>Viel Spaß!</strong></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2e00b838-757b-4191-a158-df4c56ca084f/uploads/images/rjo4h6ne53/alfonso-reyes-xVg65Jh4CI4-unsplash.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Foto: Alfonso Reyes/Unsplash</figcaption></figure><h3>🚀 Praktikum, Ausbildung Studium, Arbeitsamt</h3><p>Vor etwa 15 Jahren tourte ich durch Deutschland. Nein, leider nicht in ausverkauften Konzertsälen. Ich besuchte fast alle Filmhochschulen, um ein kleines Porträt über sie für <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zoom_%E2%80%93_Das_Magazin_der_Filmemacher"><strong>Zoom – Magazin der Filmemacher</strong></a> zu verfassen.</p><p>Stets dabei war eine Frage an die Studiengang- oder Hochschulleitung: <strong>Bilden wir an den Filmhochschulen nicht viel zu viele Leute aus, die nie in der Branche landen?</strong></p><p>Die Antworten waren oft trotzig, manchmal sogar pampig und immer verneinend. (Nur einer sagte gelassen “Ja.” Thomas Schadt von der Filmakademie Baden-Württemberg. Das nur am Rande.)</p><p>Über 500 Filmschaffende verlassen die deutschen Filmhochschulen pro Jahr. 2021 hat <strong>Jörg Langner in der Filmschaffende-Studie</strong> herausgefunden, dass <strong>nur 52 Prozent der gesamten Beschäftigten </strong>von ihrer Arbeit in Film und Medien <strong>ihren Lebensunterhalt bestreiten</strong> können. <strong>Jede*r zweite kann das nicht.</strong></p><p>Auch ein <strong>Filmhochschulstudium</strong> ist <strong>kein Garant</strong> für eine Karriere im Film. Was also haben erfolgreiche Kameraleute gemeinsam?</p><p><strong>Sie können kommunizieren.</strong> Natürlich wissen sie den Jargon anzuwenden, um ihrem Kamerateam, der Regie und den anderen Gewerken zu vermitteln, was ihre Vision ist.</p><p>Aber sie haben Klarheit und können über die Gewerke und Hierarchieebenen hinweg eine Augenhöhe herstellen. Wer unbeleckte Praktikant*innen und erfahrene Produzent*innenlegenden mit gleichem Respkt behandelt, gewinnt.</p><p>Zudem haben alle <strong>enormes Filmwissen</strong>. Das überrascht nicht wirklich. Doch es kommt eben nicht aus Seminaren. Es stammt zu 90 Prozent aus einem für jeden zugänglichen Weg: Dem Weg ins Kino.</p><p>Wer schon im Kino bei “Soy Cuba”, “Die Reifeprüfung”, “Contact” oder “Children of Men” staunte, ist nicht nur an der Wirkung sondern auch an der Ursache interessiert.</p><p>Und wer neben den Klassikern auch Abseitiges kennt, kann eine unverbrauchte Bildsprache schaffen.</p><p>Was ich ganz spannend fand war, den meisten <strong>erfolgreichen Kameraleuten steht ihr Ego nicht im Weg.</strong> Wer sich für die wichtigste Person am Set hält, wird schwer an einer gemeinsamen Vison arbeiten können.</p><p>Das korrespondiert wiederum mit der Fähigkeit des Kommunizierend. Augenhöhe ist so deutlich leichter.</p><p>Das heißt übrigens nicht, dass die DoPs kein Ego haben. Es steht ihnen nur nicht im Weg. 😁</p><p>Es überrascht natürlich nicht, dass sehr viele Erfahrung in analoger Fotografie haben oder immerhin früh begannen, mit der Hi-8-oder Super-8-Kamera zu experimentieren.</p><p>Der Schnitt in der Kamera war für viele damals ein notwendiges Übel. Aber er lehrt immens viel über Continuity und zwingt, seine Geschichte zu planen.</p><p>Und wer einmal einen Fotofilm selbst entwickelt hat und wirklich alles selbst einstellen und herrichten musste, weiß um die Kostbarkeit des Moments.</p><p>Entweder des Moments beim Auslösen, der so viel Zeit später auf dem Fotopapier endlich sichtbar wird. Oder um den Moment, in dem man irgendeinen Fehler macht und alles nochmal von vorne beginnen muss. Hab ich gehört. Hust.</p><p>Was brauchen Deiner Meinung nach erfolgreiche Kameraleute noch? <strong>Antworte einfach auf diese Mail und schreib’ mir!</strong></p><hr aria-hidden="true"/><h3>🗞️ Gerade aufgefallen</h3><p><strong><em>Mein äußerst subjektiver Blick auf alles, was derzeit die Bildwerwelt bewegt …</em></strong></p><h3><strong>Warner Bros. von Paramount Skydance geschluckt</strong></h3><p>Der Drops ist gelutscht. Die Tinte unter den Verträgen getrocknet. Das Film-, Serien- und vor allem umfangreiche IP-Geschäft vom einstigen <strong>Majorstudio Warner Bros. </strong>wandert unter die Flügel von <strong>Paramount Skydance</strong>. Der 111-Milliarden-Dollar-Deal ist abgesegnet. Skydance CEO David Allison möchte in den kommenden Jahren 6 Millarden Dollar einsparen. Was heißt das? Fest steht, mittelfristig werden Paramount+ und HBO Max zu einem einzigen Dienst zusammengelegt. Auch sehen Marktkenner umfangreiche Entlassungen in der nahen Zukunft. Eine derart hohe Sparsumme bleibt wohl auch nicht ohne Auswirkungen auf Kreative und Inhalte. Immerhin könnte es jetzt zum lang ersehnten Crossover zwischen “Star Trek” (Paramount) und “Harry Potter” (Warner) kommen. Kleiner Scherz. Niemand will mehr etwas mit Potter zu tun haben. Transrechte sind Menschenrechte.</p><h3>Für APS-C: Lichtstarker 50–120 mm Zoom von Sigma</h3><p>Manchmal reicht ja APS-C. SIGMA hat sich als Hersteller für erschwingliche Objektive in Schnittmenge der Foto- und Videoanwender positioniert. Mit dem <a href="https://www.sigma-foto.de/50-120mm-f2-8-dc-os-contemporary"><strong>50–120 mm f/2,8 DC OS Contemporary</strong> ergänzt <strong>SIGMA</strong></a> das Portfolio von 10-18 mm sowie 18–50 mm für spiegellose APS-C-Kameras. Verfügbare Mounts sind <strong>Sony E</strong>, <strong>FUJIFILM X</strong> und <strong>Canon RF</strong>. Derzeit sind 799 Euro als Preis angepeilt. Mit 390 Gramm Gewicht und 99 Millimetern Länge ist er höchst kompakt. Im Eingefahrenen Zustand versteht sich. Gimbaluser seien gewarnt. Immerhin ist die Lichstärke bei <strong>durchgehend f/2,8</strong>. Das ist ordentlich. Taugt es für Videouser? Das optische Design soll Fokus-Breathing beim Schärfeziehen reduzieren. Die Naheinstellgrenze liegt von 23 bis 55 Zentimetern. Beides gut fürs Filmen. Wenn nur der kleine Bildkreis nicht wäre. <strong>Ab 22. Oktober</strong> liegt das Teil in den Läden.</p><h3>YouTube Format “The Creators”: Zweite Staffel wird auf Usedom gedreht!</h3><p>Was passiert, wenn man sechs Film- und Video-Creator in Thüringen aussetzt und ihnen spannende Aufsgaben aus ihrem Fachgebiet stellt? Die kurzweiligste YouTube-Realityshow, die ihr seit Langem gesehen habt. Mit Formaterfinder <a href="https://kamerapodcast.de/2026/06/15/ep48-wie-hast-du-the-creators-entwickelt-dennis-schmelz/"><strong>Dennis Schmelz</strong> sprach ich ihm Frühjahr über die <strong>erste Staffel im Podcast</strong></a>. Diese Woche verkündeten Schmelz und die federführende Gecko.1 GmbH den Drehschluss der zweiten Staffel. Diesmal war Usedom das Ziel. Im <strong>März 2027 </strong>erscheint die <strong>zweite Staffel auf YouTube</strong>.</p><h3>Hollywood-Gewerkschaften schlagen Alarm: Produktion in US sinkt dramatisch</h3><p>Erst flohen die Kreativen aus Hollywood nach Atlanta. Jetzt fliehen sie sogar aus den Vereinigten Staaten. Und das ist nicht der einzige Sargnagel, den <a href="https://edge.sitecorecloud.io/directorsguf4d4-dga2c79-dgaprod1615-f6e3/media/Files/News/2026/EY-Film-television-production-analysis.pdf">eine <strong>neue Marktstudie der großen Film-Gewerkschaften</strong></a> zutage gefördert hat. Von 1999 bis 2024 sank der Anteil der Produktionsausgaben großer US-Studios für teilweise oder überwiegend in den USA gedrehten Filme <strong>um 32 Punkte</strong> von 74 Prozent auf <strong>42 Prozent</strong>. Der Anteil der Ausgaben für Fernsehproduktionen war lange Zeit noch stabil. In den großen Studo-Lots verlagerte sich das Gros der Produktionen von Film zu TV, wie “The Voice”. Hier gingen die Ausgaben <strong>um 30 Punkte</strong> von 94 Prozent auf <strong>64 Prozent </strong>zurück. Einer der Gründe sei laut <a href="https://edge.sitecorecloud.io/directorsguf4d4-dga2c79-dgaprod1615-f6e3/media/Files/News/2026/EY-Film-television-production-analysis.pdf">US-Branchenmagazin Deadline</a> die Tatsache, dass Studios wie Marvel (“Avengers”-Reihe) oder Lucasfilm (“Star Wars”) ihre Produktionen nahezu komplett ins Ausland verlegt hätten. Silberstreif am Horizont ist die Ankündigung des US-Präsidenten, <strong>Steuerentlastungen und Fördergelder für inländische Produktionen</strong> bereitzustellen. Das ist überraschend, befindet sich der ehemalige Reality-Darsteller doch seit Jahren auf Kriegsfuß mit dem “linksradikalen” Hollywood. (Seine Worte, nicht meine.)</p><h3>ILM-Legende John Knoll zu Gast bei VFX-YouTubern von Corridor Crew</h3><p>Frisch bei <strong>Industrial Light &amp; Magic</strong> übertrug <strong>George Lucas</strong> dem Co-Schöpfer von Adobe Photoshop <strong>John Knoll</strong> die Verantwortung für die technischen Entwicklungen für <strong>“Star Wars – Episode I: The Phantom Menace”</strong>. In der Disney+ Dokureihe <strong>“Light &amp; Magic”</strong> sieht man ihn mit Panik in den Augen den Ausführungen des Starregisseurs folgen. Die Zeiten haben sich geändert. Heute ist Knoll Oscar-Preisträger, war ILM-Chef und hat visionäre Projekte auf den Weg gebracht, wie <strong>“Rogue One: A Star Wars Story”</strong> und <strong>“The Mandalorian”</strong>. John Knoll war bei Wren und Niko vom <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lvBbHzou3GU">Youtube-Kanal <strong>Corridor Crew</strong> im Format <strong>“VFX Artists React”</strong></a> zu Gast und blickte auf ein paar seiner Werke zurück. Love it!</p><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>🚨 Was du verpasst hast</strong></h3><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4c16c1e1-90ef-4768-93ae-0fbf11c080a7/uploads/images/xpfh7mkpya/8ce7ca71cd10f862f9f5943e8fe4be1f2f93f98c_e573c1596881b3e9e1b4276a19130dd9c8904138_instagram.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Im vergangenen Dezember schaute ein besonderer Gast zum zweiten Mal im “Hinter der Kamera”-Podcast vorbei. In <a href="https://kamerapodcast.de/2025/12/19/ep42-welche-rolle-spielt-das-licht-in-guillermo-del-toros-frankenstein-dan-laustsen/"><strong>Episode 40 fragte ich “Welche Rolle spielt das Licht in Guillermo del Toros „Frankenstein“, Dan Laustsen?”</strong></a>. Dan verrät mir seine Geheimnisse bei der Bildgestaltung von Guillermo del Toros lang erwarteter Neuinterpretation des Klassikers der Gothic Novel.</p><p>Es gibt in meiner persönlichen <strong>Liste mit weiterführenden Links</strong> wie gewohnt gegenübergestellt <a href="https://www.filmdienst.de/film/details/624009/frankenstein-2025">eine lobende Rezension</a> (Artikel) sowie eine eher <a href="https://www.epd-film.de/filmkritiken/frankenstein">kritische Rezension</a> (Artikel), <a href="https://www.epd-film.de/meldungen/2025/interview-guillermo-del-toro-zu-frankenstein?utm_source=chatgpt.com">ein Interview mit Regisseur Guillermo del Toro</a>, zudem ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=k0Gt9Ld2Eeo">tolles Gespräch mit Dan und Guillermo del Toro</a> über die Entstehung des Films (Video, ca. 40 Minuten), ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iWfzrwOfX1Q">VFX-Breakdown mit VFX Supervisor Dennis Berardi</a> (Video) sowie der <a href="https://www.netflix.com/title/81507921">Link zum Film “Frankenstein”</a>, denn für alle Netflix-Abonnent*innen ist <strong>“Frankenstein”</strong> genau dort im Abo enthalten.</p><hr aria-hidden="true"/><h3>🍿 Für Eure <strong>Netzhaut</strong></h3><p>Regisseur und Autor <strong>Zack Cragger</strong> ist das neue Wunderkind des Mainstraem-Horrors. <strong>“Barbarian”</strong> war der Vorgänger des diesjährigen Oscar-Lieblings <strong>“Weapons”</strong>. Cragger zeigt darin vor allem erstmal, wie gerne er mit den Versatzstücken spielt. Tess und Keith haben scheinbar das gleiche Airbnb gebucht. Mist. Er bittet sie erstmal rein. Was für ein großartiger Auftakt. Zwei Figuren in einer unangenehmen Situation, die sich langsam kennenlernen. Gespielt von zwei wunderbar charismatischen Schauspieler*innenn. Natürlich hält jeder Bill Skarsgård für böse. Er hat verdammt noch mal Pennywise in <strong>“ES”</strong> gespielt. Ein brillanter Casting-Schachzug. Georgina Campbell ist höchst glaubwürdig und macht jede Motivation ihrer Rolle sehr überzeugend.</p><p>Das Drehbuch begeht nicht die üblichen Fehler, indem es den einfachen Weg geht. Im Gegenteil. In der Mitte des Films schlägt Cragger sogar einen völlig anderen Weg ein und wechselt abrupt die Erzählperspektive. Ein Genistreich. <strong>DoP Zach Kuperstein</strong> (“The Eyes of my Mother”) lässt Bilder stehen, gibt den Räumen ein eigenes Leben und verdichtet immer dann organisch, wenn es der Stoff nötig macht. Das Ende ist etwas unglaubwürdig. Das schmälert aber den Spaß an diesem <strong>Ausnahmefilm</strong> keineswegs.</p><p><a href="https://www.justwatch.com/de/Film/barbarian">Hier könnt Ihr ihn aktuell angucken! </a><br/>⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5)<br/><br/>An dieser Stelle immer mein <strong>Tipp zum Aufbau Eurer 4K-UHD-Sammlung (4) </strong><em>(inspiriert von </em><a href="https://www.youtube.com/@JeffRauseo"><em>Jeff Rauseo</em></a><em>)</em>:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4c16c1e1-90ef-4768-93ae-0fbf11c080a7/uploads/images/aumcpmi4bs/04_HdK_NL_SpiderMan.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>“Spider-Man – A New Universe”</strong> von Bob Persichetti, Peter Ramsey und Rodney Rothman. Ausgewogene 4K-UHD-Fassung, immersiv-visuelle Comic-Erzählung, dramaturgisch brillant.</p><hr aria-hidden="true"/><h3>⁉️ <strong>Frage an euch</strong></h3><p><strong>Wie hat Euch meine Jubiläumsdoppelfolge über “Independence Day” gefallen?</strong></p><p><strong>Einfach auf diese Mail antworten! </strong>Ich bin gespannt!</p><hr aria-hidden="true"/><h3>🎁 Download-Goodie</h3><p><strong>Den gibt’s exklusiv nur </strong>für alle <strong>Abonnent*innen</strong> <strong>des Newsletters!</strong></p><hr aria-hidden="true"/><p><strong>Hat Dir der Newsletter gefallen? 👇🏼</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/kamerapodcast/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p><strong>Übrigens:</strong> Aufgrund kaskadierender Krankheitsfälle, Urlaube und akutem Terminstau wird die nächste Episode mit dem großartigen <strong>DoP Philip Peschlow</strong> zur Disney+-Serie <strong>“City of Blood”</strong> erst um den <strong>20. Oktober</strong> herum erscheinen.</p><p>Der nächste Newsletter kommt aber ganz sicher pünktlich am 28.10.2026! Macht’s gut und bis bald!</p><p>Euer Timo</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5d3a4008-b9c8-4fa4-8334-233900c884c7/uploads/images/ogjwtwtcba/TimoLandsiedel_NL_Portrait.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Über den Autor</p><p>Dieser Newsletter kommt von mir, Filmjournalist Timo Landsiedel. Ich war Chefredakteur der Fachmagazine <a href="https://www.filmundtvkamera.de/">Film &amp; TV Kamera</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zoom_%E2%80%93_Das_Magazin_der_Filmemacher">Zoom – Magazin der Filmemacher</a>, bin Autor des Sachbuchs <a href="https://clickundsurr.de/products/filmen-wie-ballhaus-von-timo-landsiedel">“Filmen wie Ballhaus – Die Basics der Filmgestaltung”</a> und aktuell Produzent und Host des Podcasts <a href="https://kamerapodcast.de/">Hinter der Kamera</a>. Meine größte Errungenschaft? Mir den Zucker im Kaffee abgewöhnt zu haben. Slay.</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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      <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 16:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Der Look entsteht vor dem Dreh]]></title>
      <description><![CDATA[Nik Summerer und Markus Förderer zeigen: Farbe, Kontrast und Bildwelt werden nicht erst im Grading erfunden. Und: Alle Gewerke sind dabei wichtig!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich brauche Eure Gehirne!</p><p>Denn ich schaffe eine neue Rubrik: <strong>GEGEN JEDE REGEL</strong>. Bitte schreibt mir, wann Ihr irgendwas <strong>gegen die Regeln gemacht</strong> habt. Hat es <strong>trotzdem funktioniert</strong>? Ist es<strong> gescheitert</strong>, aber alle haben was gelernt? Ich bin gespannt auf Eure Geschichten!</p><p><strong>Antworte einfach direkt auf diese Mail, </strong>schreib kurz, um was es geht, ich melde mich dann!</p><p>Und ja, <strong>das Antworten funktioniert</strong> jetzt!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c5ea0de7-a145-451d-ad46-c198698a0fbe/uploads/images/ecucierum6/patrick-mueller-5sAl6dHUHBg-unsplash.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Dunkler Wald im Dämmerlicht, Bäume sind im Nebel als Umrisse erkennbar, Weg schlängelt sich links durch das Bild, unheimliche Stimmung. Foto: Patrick Mueller/Unsplash"/><figcaption>Foto: Patrick Mueller/Unsplash</figcaption></figure><h3>🎥 Wieviel Look entsteht am Set?</h3><p>Wenn <strong>DoP Nikolaus “Nik” Summerer</strong> sich an Drehtag Nummer 1 von <strong>“Dark”</strong> zum ersten Mal Gedanken über den Look der Serie gemacht hätte, wäre das wohl die letzte Zusammenarbeit mit <strong>Baran Bo Odar </strong>und<strong> Jantje Friese</strong> gewesen.</p><p>Von Netflix ganz zu schweigen.</p><p>Stattdesssen war zuvor nicht nur ein erquicklich Anteil an Zeit in die Findung eines wiedererkennbaren Looks der Serie geflossen. Es waren auch viele Gewerke daran beteiligt.</p><p>Mit den Showrunnern Odar und Friese stieß Nik auf <strong>Fotograf Gregory Crewdson</strong>. Der prägte einen Stil der “Cinematic Photography”, in dem er meist mysteriös anmutende Szenen mit dramatischem Licht und kontrollierten Farben inszeniert.</p><p>Crewdson war vermutlich der größte Einfluss auf das Gefühl, das Odar und Summerer erzeugen wollten. Die dezidierten Lichtpläne von <strong>Oberbeleuchter Björn Susen</strong> in Staffel 1 und <strong>Janosch Voss</strong> für Staffel 2 und 3 in den zahlreichen Motiven entstanden darauf aufbauend vorab.</p><p>Auch die Wahl der Kamera spielte in der Lookfindung eine Rolle, die für Staffel 1 noch nagelneue ARRIA ALEXA 65 sowie die ZEISS Ultra Primes.</p><p>Intensiv war die Vorbereitung von Nik mit <strong>Szenenbildner Udo Kramer </strong>und auch<strong> Kostümbildnerin Anette Guther</strong> sowie das <strong>Maskenbildteam </strong>um<strong> Andreas Voss </strong>und<strong> Christina Wagner</strong> waren ein starker Faktor für den Umgang mit Farben und Texturen.</p><p>Spannend war, dass Nik, <a href="https://kamerapodcast.de/2020/04/04/episode-01-nikolaus-summerer-dop/">wie er mir in unserem Podcastgespräch verriet</a>, für die gesamte Produktion in der ersten Staffel nur eine LUT mitnahm. Mit <strong>Colorist Steffen Paul</strong> war diese noch in der Vorbereitung entstanden. Für die Staffeln 2 und 3 wechselte die Produktion in den ACES-Farbraum, daher musste Paul die LUT über Patches anpassen.</p><p>Heutzutage gibt es zahlreiche Hilfsmittel, um schnell eine Idee von Stimmung und Gefühl des Looks zu bekommen. Das bekannteste Tool ist wohl “Shotdeck”. Aber es gibt auch zahlreiche Seiten im Internet, auf denen Farbpaletten von Filmen aufgeschlüsselt werden.</p><p>Der Weg zum “Look &amp; Feel” ist bei den meisten dann schon zu drei Vierteln abgeschlossen, bevor die erste Klappe geschlagen wird. <strong>DoP Markus Förderer</strong> erreichte den <a href="https://kamerapodcast.de/2021/04/25/ep09-markus-foerderer-dop/">Look von “Independence Day: Resurgence” (Hier im “Hinter der Kamera”-Podcast)</a> durch das starke, farbige Licht am Set. So buk er seine Entscheidung ins Material und ließ wenig Gradingspielraum.</p><p>Das ist total nachvollziehbar. Wenn irre viel Arbeit im Vorfeld in die Lookfindung floss, möchte man diese auch in der Postproduktion nicht von einem zögerlichen Studio-Executive über den Haufen geworfen wissen.</p><p>Und doch ist dann am Set wieder alles vom Bauchgefühl abhängig. Nik haderte bei “Dark” immer wieder damit, wie natürlich er die Abwesenheit von Licht noch darstellen könnte, ohne dass das Licht unspannend wurde. Regisseur Baran Bo Odar kommentierte Niks Vorsicht stets mit den Worten, der Name der Serie sei nun mal “Dark”.</p><p>Nik Summerer setzt aber darauf, Mut zur Gestaltung zu haben: “Ich baue lieber mal Mist und gehe dann unter mit Pauken und Trompeten, als dass ich eine Gleichförmigkeit mache, die ganz okay ist.”</p><p>Findest Du das auch? <strong>Antworte einfach auf diese Mail und lass es mich wissen.</strong></p><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>🗞️ Gerade aufgefallen</strong></h3><p><strong><em>Mein äußerst subjektiver Blick auf alles, was derzeit die Bildwerwelt bewegt …</em></strong></p><h3>DoP Rodney Charters (“24”) ist gestorben</h3><p>Wer Anfang der 2000er den Abenteuern von <strong>Jack Bauer </strong>in <strong>“24”</strong> folgte und die Episoden auf dem äußersten Rand seiner Sitzgelegenheit verbrachte, hatte das <a href="https://www.imdb.com/name/nm0153552/"><strong>DoP Rodney Charters</strong></a> zu verdanken. Die <strong>beobachtende Handkamera</strong> war einer der Signature Moves der Serie und begründete im TV eine neue Beweglichkeit des Bilds Anfang der Nullerjahre. Charters starb Mitte September in Amsterdam während des Besuchs der IBC im Alter von 80 Jahren. <strong>Nino Leitner</strong> von <a href="https://www.cined.com/ibc-2026-overview-best-of-show-winners-iphone-18-pro-gets-a-variable-aperture-teradek-bolt-7-focus-check-ep134/">CineD.com</a> hat einen sehr persönlichen Nachruf verfasst.</p><h3>ASC und Zerø Optik stellen Vintage-Todd-AO-Objektive vor</h3><p>Die <strong>American Society of Cinematographers ASC</strong> <a href="https://theasc.com/news/asc-todd-ao-lenses-unveiled/">geht unter die Objektivhersteller</a>. Naja, nicht ganz. Vielmehr fand sich in den Archiven des US-Kameraverbands ein <a href="https://theasc.com/asc-todd-ao-lenses/">Satz alter <strong>Todd-AO-Objektive</strong> aus den 1950er Jahren</a>. Gemeinsam mit den Technikfricklern von <strong>Zerø Optik </strong>wurden die neun Festbrennweiten zwischen 18 und 135 mm restauriert und rehoust. <strong>DoP Christian Sprenger</strong> setzte sie in Episode 6 des US-Serien-Hits <strong>“Widows Bay”</strong> unter der Regie von Ti West für die Rückblenden ins Jahr 1702 ein. Und gewann damit jüngst einen <strong>Emmy</strong> in der Kategorie “Outstanding Cinematography For a Series (Half-Hour)”.</p><h3>URSA Cine 12K LF: Update 10.3 bringt <strong>SMPTE 2110 erneut in Cinema-Kameras </strong> </h3><p>Das schon auf der IBC 2026 verkündete <strong>Update 10.3</strong> für die <strong>URSA Cine 12K LF </strong>hat neben Pre-Record, DaVinci-Resolve-Color-Corrector, Unterstützung von Blackmagic RAW 4.6K Crop-Format, Dual LUT Funktion, 4-Channel Audio Aufzeichnung, SDI Camera Control Input über SDI B und neuer Color Science auch <strong>SMPTE-2110-Video</strong> parat. Das Spannende daran ist weniger das Firmwareupdate als solches als die Entwicklung dahinter: Cinema- und Broadcast-Infrastruktur wachsen weiter zusammen. </p><h3>Sony FX2, Nikon ZR und Canon C50 im Test</h3><p>Vergleichstests sind so 2015. Macht nix. Das <a href="https://www.filmundtvkamera.de/technik/troika-im-vollformat/">Fachmagazin <strong>Film + TV Kamera</strong></a> hat drei spiegellose Vollformatkameras unter die Lupe genommen. Die <strong>Sony FX2, </strong>die<strong> Nikon ZR </strong>sowie die <strong>Canon C50</strong> wurden dabei auf ihre Vor- und Nachteile durchleuchtet. Heraus gekommen ist ein knackiger Vergleich für alle, die derzeit im <strong>Preissegement zwischen 2.000 und 3.500 Euro </strong>auf der Suche sind und herstelleragnostisch an die Sache herangehen. Bemerkenswert: Mittlerweile haben alle Hersteller kapiert, welcher Formfaktor für Foto- <em>und</em> Filmeinsatz praktisch ist. </p><h3>Drehschluss für “Rent a Black” mit DoP Paul Sprinz</h3><p>Gerade war er noch im Podcast, jetzt hat er die Dreharbeiten zum kommende Projekt abgeschlossen. <strong>DoP Paul Sprinz</strong> hat am 18. September unter der Regie von Julius Grimm (“Zweigstelle”) die <a href="https://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/rent-a-black-104.html"><strong>Dark Comedy “Rent a Black”</strong> vom SWR </a>abgedreht. Darin stolpert die Hauptfigur, verkörpert von Lukas „Cossu“ Staier, als Quoten-PoC durch verschiedenen Engagements, “Curb-your-Enthusiasm”-esque in Szene gesetzt in der echten Welt, samt Prominenten, die sich selbst spielen, wie Steffen Henssler und Frederik Lau. Wann die Serie veröffentlich wird, steht noch nicht fest. </p><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>🚨 Was du verpasst hast</strong></h3><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c5ea0de7-a145-451d-ad46-c198698a0fbe/uploads/images/kcxwdtfffo/HdK_EP-Artwork_Johannes_Louis_2400.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Vor einem Jahr fragte ich in <a href="https://kamerapodcast.de/2025/11/15/ep41-wie-erzaehlst-du-das-surreale-in-das-leben-der-wuensche-johannes-louis/"><strong>Episode 40 “Wie erzählst Du das Surreale in „Das Leben der Wünsche“, Johannes Louis?”</strong></a>. Das Drama mit fantastischen Elementen entstand erneut in kreativer Zusammenarbeit zwischen <strong>DoP Johannes Louis</strong> und <strong>Regisseur Erik Schmitt</strong>. Johannes und Erik ersannen hochspannende In-Camera-Lösungen für das visuelle Erzählen der ungewöhnlichen Romanverfilmung.</p><p>Meine <strong>Liste mit weiterführenden Links</strong> darf hier natürlich nicht fehlen: Die Kritiek waren im Feuilleton <a href="https://www.filmstarts.de/kritiken/314127/kritik.html">eher</a> <a href="https://www.epd-film.de/comment/reply/33739">negativ</a> bis <a href="https://www.film-rezensionen.de/2025/11/das-leben-der-wuensche/">durchwachsen</a>. Einblicke in seine Arbeit gibt <a href="https://www.radiodrei.de/programm/schema/sendungen/radio3_am_nachmittag/archiv/20251111_1600/radio3_aktuell_1710.html">Erik Schmitt im Radio-Interview mit RBB Radio3</a> hier und beim <a href="https://www.youtube.com/watch?v=seeh_jVgRTA">YouTube-Kanal “Filmtoast”</a> hier. Dort ist auch ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wUJzQXe_aWQ">Interview mit Hauptdarstellerin Verena Altenberger </a>erschienen. Meinen <a href="https://www.filmundtvkamera.de/produktion/spiegel-der-figuren/">Artikel über Johannes’ Arbeit und die In-Camera-Ideen könnt Ihr bei Film + TV Kamera</a> nachlesen. <a href="https://www.justwatch.com/de/Film/das-leben-der-wuensche">Hier könnt Ihr den Film bei Interesse gerade streamen!</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>🍿 Für Eure <strong>Netzhaut</strong></h3><p>Leigh Whannell (“Insidious”) hat den alten Universal-Kult-Stoff des unsichtbaren Mannes für <strong>“Der Unsichtbare” </strong>in 2020<strong> </strong>aufgegriffen und daraus eine Sternstunde des Nägelkauens geformt. Die Geschichte hart konsequent aus der Perspektive des Opfers zu erzählen, ist ein Geniestreich. Whannell schöpft die gesamte Spannung genau aus dieser Prämisse, ohne dass es jemals oberflächlich oder abgedroschen wirkt. </p><p>Die Bildgestaltung ist dabei das entscheidende Mittel, um das zu verkaufen. <strong>DoP Stefan Duscio</strong> (“ Wolf Man”) füllt leere Räume im Bild durch entsetzlich langsame Schwenks, spontane, sanfte Neigungen und etwas zu viel Platz über den Köpfen mit Spannung. </p><p>Im Mittelpunkt steht die schauspielerische Leistung von Elisabeth Moss, die in jeder Sekunde des Films überzeugt. Dazu gehört auch das knüppelharte Ende, wie man es in Hollywood heutzutage selten zu sehen bekommt. <a href="https://www.justwatch.com/de/Film/Der-Unsichtbare">Hier könnt Ihr ihn aktuell angucken! </a><em>(Bei Prime Video aktuell in der Flatrate enthalten!)</em><br/>⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5)<br/><br/>Mein <strong>Tipp zum Aufbau Eurer 4K-UHD-Sammlung (3) </strong><br/><em>(inspiriert von </em><a href="https://www.youtube.com/@JeffRauseo"><em>Jeff Rauseo</em></a><em>)</em>:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/403f5dd2-401a-4b98-9917-6734c33f338a/uploads/images/tu5ltaydcv/02_HdK_NL_Shining.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>“THE SHINING” von Stanley Kubrick</strong>. Dynamische 4K-UHD-Fassung mit knalligen 70s-Farben, verstörende Steadicam-Weitwinkel-Fahrten, Performances aus der Hölle (positiv gemeint!).</p><hr aria-hidden="true"/><h3>⁉️ <strong>Frage an euch</strong></h3><p><strong>Wann habt Ihr mal irgendwas gegen die Regeln gemacht? </strong>Hat es funktioniert? Ist es gescheitert? </p><p>Kurze Info reicht, ich melde mich dann. <strong>Einfach auf diese Mail antworten! </strong>Ich bin gespannt!</p><hr aria-hidden="true"/><p><strong>Hat Dir der Newsletter gefallen? 👇🏼</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/kamerapodcast/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Der nächste Newsletter kommt am 14.10.2026! Macht’s gut und bis bald!</p><p>Euer Timo</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5d3a4008-b9c8-4fa4-8334-233900c884c7/uploads/images/ogjwtwtcba/TimoLandsiedel_NL_Portrait.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Über den Autor</p><p>Dieser Newsletter kommt von mir, Filmjournalist Timo Landsiedel. Ich war Chefredakteur der Fachmagazine <a href="https://www.filmundtvkamera.de/">Film &amp; TV Kamera</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zoom_%E2%80%93_Das_Magazin_der_Filmemacher">Zoom – Magazin der Filmemacher</a>, bin Autor des Sachbuchs <a href="https://clickundsurr.de/products/filmen-wie-ballhaus-von-timo-landsiedel">“Filmen wie Ballhaus – Die Basics der Filmgestaltung”</a> und aktuell Produzent und Host des Podcasts <a href="https://kamerapodcast.de/">Hinter der Kamera</a>. Meine größte Errungenschaft? Mir den Zucker im Kaffee abgewöhnt zu haben. Slay.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 16:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Wieviele Objektive braucht ein Film?]]></title>
      <description><![CDATA[Dan Laustsen dreht „Frankenstein“ fast mit nur einer Brennweite. Markus Nestroy macht beinahe das Gegenteil. Was Beschränkung und Vielfalt mit der Kraetivität machen.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Lasst uns <strong>feiern</strong>! Was genau, erfahrt Ihr weiter unten. Außerdem geht’s heute um <strong>Freiheit durch Einschränkung</strong>, eine <strong>Insel in der Nordsee</strong> und <strong>mangelndes Fingerspitzengefühl</strong>.</p><figure><a href="https://unsplash.com/de/@jakobowens1?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/403f5dd2-401a-4b98-9917-6734c33f338a/uploads/images/7w7n3y3u5m/jakob-owens-0Oay10y0q-0-unsplash.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><figcaption>Foto: Jakob Owens auf Unsplash</figcaption></figure><h3>🎥 “Lass uns das in einer Brennweite machen.” – “Alles?” – “Alles.”</h3><p>Eine Frage, die ich gerne in meine Gespräche einbaue ist die, ob Beschränkungen von den DoPs als limitierend empfunden werden oder als befreiend.</p><p>Eigentlich ist meine Frage unredlich. Denn ich weiß jedes Mal, wie die Antwort lautet. Alle sehen Einschränkungen als <strong>Ansporn für die Kreativität</strong>.</p><p>Aber was bedeutet das für das <strong>Objektiv</strong>? Es ist immerhin das Gestaltungsmittel, dessen Vielfalt in Zeiten crisper, digitaler Bilder so wichtig zur Individualisierung des Bilds geworden ist, wie kein anderes.</p><p><strong>Dan Laustsen</strong> findet dazu eine einfache Antwort. <a href="https://kamerapodcast.de/2025/12/19/ep42-welche-rolle-spielt-das-licht-in-guillermo-del-toros-frankenstein-dan-laustsen/"><strong>“Frankenstein” </strong></a>drehte er zu über 90 Prozent auf der 24 mm Brennweite der Leica Thalias. Auch <strong>Karl Walter Lindenlaub</strong> griff bei <a href="https://kamerapodcast.de/2025/10/09/ep40-was-bedeutet-amrum-fuer-dich-karl-walter-lindenlaub/"><strong>“Amrum”</strong></a><strong> </strong>hauptsächlich auf ein 32 mm aus der Enso Prime Range zurück. Spannend: Wenn es nach Regiseeur Fatih Akin gegangen wäre, hätten sie den gesamten Film auf nur einer Brennweite gedreht.</p><p>Beide Filme, so unterschiedlich sie auch sind, wollen <strong>in der Umgebung erden</strong>. Beide müssen ihre Epoche erzählen, ohne viel extra Aufwand zu betreiben.</p><p>Zudem verschlüsseln beide DoPs hier nicht visuell durch kurze Brennweiten und wenig Schärfe in der Tiefe. Sie lassen die Weite sprechen. Entweder in den opulenten Sets von <strong>“Frankenstein” </strong>oder in der Weite der Landschaft auf <strong>“Amrum”</strong>.</p><p>Es kommt also vor allem darauf, was ich erzählen will.</p><p>Das gilt auch für <strong>Markus Nestroy</strong>. Der ging bei <a href="https://kamerapodcast.de/2026/02/15/ep44-was-macht-sie-glauben-an-engel-herr-drowak-so-einzigartig-markus-nestroy/"><strong>“Sie glauben an Engel, Herr Drowak?”</strong></a> nahezu ins andere Extrem. Sein Objektivportfolio bei dem Nicolas-Steiner-Film umfasste allein fünf verschiedene Modelle.</p><p><strong>Zentrales Werkzeug</strong> waren für Nestroy die P+S Evolution Anamorphoten, welche den legendären KOWA Primes nachempfunden sind. Zusätzlich kam eine Laowa-Schnorchel-Optik zum Einsatz, ein Canon EF Fisheye auf E-Mount sowie die Atlas-Modelle Orion und Mercury.</p><p>Der DoP wählte die Sony BURANO, nicht zuletzt wegen ihrer flexiblen <strong>Adaptierungsmöglichkeiten</strong> über den E-Mount. Der Film wechselt verspielt zwischen Erzählebenen, Zeitsträngen und metaphorisierten Bildern hin und her.</p><p>Nestroy lässt das aber zu keinem Moment beliebig wirken. Er unterstützt immer präzise die Erzählung.</p><p>Beschränkung hat zudem nichts mit Budget zu tun. <strong>“Sie glauben an Engel, Herr Drowak?”</strong> hatte deutlich geringere Geldmittel zur Verfügung als <strong>“Amrum”</strong>, von dem dreistelligen Millionenbetrag von <strong>“Frankenstein”</strong> ganz zu schweigen.</p><p>Am Ende ordnen sich die Werkzeuge zum Erreichen der Bildsprache der angestrebten Vision der Kreativen unter.</p><p><strong>Was ist Deine Sicht zum Einsatz von Objektiven? Antworte einfach auf diese Mail und schreib’ mir!</strong></p><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>🗞️ Gerade aufgefallen</strong></h3><p><strong><em>Mein äußerst subjektiver Blick auf alles, was derzeit die Bildwerwelt bewegt …</em></strong></p><h3>Pixboom Spark: Highspeed zum Anfassen</h3><p>Alles ist möglich. Heutzutage können versierte Entwickler eine fixe Idee durch <strong>Crowdfunding</strong> auf solide Beine stellen. Letztes Jahr noch rätselten alle, ob das mit der kompakten Hochgeschwindigkeitskamera überhaupt was wird. Jetzt durften interessierte Besucher*innen die <a href="https://www.pixboom.com/pixboom-spark/"><strong>Pixboom Spark</strong></a> auf der <strong>IBC 2026 </strong>in Amsterdam anfassen. Die kompakte Highspeed-Kamera wird schon ausgeliefert. <strong>1000 FPS </strong>sind<strong> in 4K</strong> möglich, <strong>1800 FPS in 2K</strong>. 12G-SDI, Pre-Recording und Fernsteuerung über den Browser. 12-Bit-RAW soll bis Jahresende folgen.</p><h3>Sony macht mit DP5 und DP7 Kamerasteuerung greifbar</h3><p>Sony hat die neuen <a href="https://www.sony.de/presscentre/sony-prasentiert-neue-controller-fur-die-cinema-line-mit-integrierter-kamerasteuerung-und-monitoring-funktion-hdoxwg"><strong>RM-DP5 und RM-DP7</strong></a> für die <strong>Kamerareihe FX5, FX3, FX2 und FX30</strong> vorgestellt. Die Geräte kombinieren <strong>Monitoring und Kamerasteuerung</strong> und stellen so eine spannende Erweiterung der doch manchmal etwas filigranen Haptik bei <strong>Handheldeinsatz</strong> dar. Unterstützung für FX6 und BURANO soll noch folgen. Spannend, weil Sony damit die kleinen Cinema-Line-Kameras stärker in klassische On-Set-Workflows zieht.</p><h3>Einzelkämpfer können sich auf Canon R6 V freuen</h3><p>Wer keinen Schärfeassistenten dabei hat und auch an Orten dreht, wo Stative stören, könnte sich auf der <strong>IBC 2026</strong> verliebt haben. Die <a href="https://www.canon.de/cameras/eos-r6v/">Canon R6 V</a> besitzt einen 7K-Sensor, unterstützt Canon Log 2 und bietet die kamerainterne Bildstabilisierung IBIS. Canon positioniert sie für<strong> professionelle Einzelkämpfer</strong>, die nicht sämtliche Funktionen einer Cinema EOS C50 benötigen. Damit zeigt sich erneut: Die Grenzen zwischen Systemkamera und kompakter Cinema-Kamera verschwimmen weiter.</p><h3>Doppeltes Jubiläum</h3><p>Lasst uns feiern! Der <a href="https://kamerapodcast.de/"><strong>HINTER DER KAMERA Podcast</strong></a> schickt am kommenden Samstag, 19. September die <strong>50. Episode</strong> online. Das ist gleichzeitig der <strong>30. Jahrestag</strong> des <strong>deutschen Kinostarts von “Independence Day”</strong>. Aus diesem Anlass habe ich mit Regisseur <strong>Roland Emmerich</strong>, Bildgestalter <strong>Karl Walter Lindenlaub</strong> und VFX Supervisor <strong>Volker Engel</strong> gesprochen. Daraus ist eine ganz besondere, moderierte <a href="https://kamerapodcast.de/tag/independence-day/"><strong>Doppelfolge</strong></a> entstanden. Alle drei erinnern sich an die Erfahrungen der Dreharbeiten, an ihre Lernprozesse in den USA und an die Einfluss, den der Film auf ihre Karrieren hatte.</p><p><a href="https://kamerapodcast.de/unterstuetzen/"><strong>Unterstützer*innen hören mehr:</strong></a> In den nächsten Wochen gibt es die drei separaten, <strong>ungekürzten Gespräche</strong> mit den <strong>drei Machern</strong> <strong>exklusiv im Mitgliederbereich</strong>! Ist jetzt ein guter Zeitpunkt für eine <a href="https://kamerapodcast.de/unterstuetzen/"><strong>Mitgliedschaft</strong></a>? Ich finde, ja!</p><h3>VFX Supervisor Martin Hill gewinnt Emmy für “Stranger Things”</h3><p>Ich freue mich irre für <strong>Wētā-FX-Supervisor Martin Hill</strong> und sein Team! Der Neuseeländer wurde jüngst für die visuellen Effekte der finalen Staffel mit einem Emmy für <a href="https://www.televisionacademy.com/awards/nominees-winners/2026/outstanding-special-visual-effects-in-a-season-or-a-movie"><strong>Outstanding Special Visual Effects in a Season or a Movie</strong></a><strong> </strong>ausgezeichnet. Gerade vor wenigen Wochen war Martin zusammen mit seinem Kollegen <strong>Jonathan Dysart</strong> genau zu diesem Thema bei mir im Podcast zu Gast. <a href="https://kamerapodcast.de/2026/08/15/sonderfolge-wie-entstanden-die-vfx-der-5-staffel-von-stranger-things-martin-hill-jonathan-dysart/">Wie wir über Mind Flayer, Demogorgons und Vecna sprechen, könnt ihr hier im <strong>Hinter der Kamera Podcast </strong>nachhören</a>. Timing kann ich.</p><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>🚨 Was du verpasst hast</strong></h3><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/403f5dd2-401a-4b98-9917-6734c33f338a/uploads/images/jvtn3l3d2r/HdK_EP-Artwork_KW_Lindenlaub_2400.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Eine für mich sehr besondere Folge war <a href="https://kamerapodcast.de/2025/10/09/ep40-was-bedeutet-amrum-fuer-dich-karl-walter-lindenlaub/"><strong>Episode 40 “Was bedeutet &quot;Amrum&quot; für Dich, Karl Walter Lindenlaub?&quot;</strong></a>. Gemeinsam mit Rainer Nigrelli vom “Credit to the Edit”-Podcast befragte ich Walter zu seiner intensiven Zusammenarbeit mit Fatih Akin bei „Amrum“. Er erzählt von den wechselhaften Lichtverhältnissen an der Nordsee und warum Fatih den Film gerne nur in einer Brennweite erzählt hätte. Drüben bei <a href="https://www.credittotheedit.de/">„Credit to the Edit“</a> sprechen Rainer und ich mit <a href="https://www.credittotheedit.de/amrum/"><strong>Editor Andrew Bird</strong> über dessen Montage</a>, die gemeinsam mit Walters Bildgestaltung die reduzierte Erzählweise des Films prägt.</p><p>Meine <strong>Liste mit weiterführenden Links</strong> bietet Euch zwei Sichweisen auf “Amrum”, eine <a href="https://www.epd-film.de/filmkritiken/amrum">positive Rezension</a> (Artikel) und eine ebenfalls <a href="https://www.artechock.de/film/text/kritik/a/amrum.htm">wohlwollende Meinung</a> (Artikel), zudem hat Walter ARRI über <a href="https://www.arri.com/news-en/arri-enso-lenses-make-their-feature-film-debut-on-amrum">ausführliche Details zu seinem Einsatz der ALEXA 35 und den ENSO Primes </a>verraten (Artikel, Englisch), es gibt bei Filmstarts.de ein <a href="https://www.filmstarts.de/nachrichten/1000156056.html">schönes Interview mit Regisseur Fatih Akin</a> und auch mit dem <a href="https://www.ndr.de/kultur/film/Amrum-Fatih-Akin-erweckt-1945-fuer-Amrum-zum-Leben%2Cfatihakinamrum100.html">NDR hat Fatih Akin über die Entstehung </a>gesprochen, meinen Artikel über Walters Bildgestaltung bei Film + TV Kamera in <a href="https://www.filmundtvkamera.de/produktion/alles-reduzieren-1/">Eins</a>, <a href="https://www.filmundtvkamera.de/produktion/alles-reduzieren-2/">Zwei</a>, <a href="https://www.filmundtvkamera.de/produktion/alles-reduzieren-3/">Drei</a> Teilen. <a href="https://www.justwatch.com/de/Film/amrum">Hier gibt es den Film im Streaming!</a></p><hr aria-hidden="true"/><h3>🍿 Für Eure <strong>Netzhaut</strong></h3><p>Der Psychothriller <strong>“The Gift”</strong> ist das 2015er Regiedebüt von Schauspieler <strong>Joel Edgerton</strong>. Simon (Jason Batemann) und Robyn (Rebecca Hall) belastet Robyns kürzliche Fehlgeburt. Da läuft ihnen „zufällig“ Gordo (Joel Edgerton) über den Weg. Simons alter Schulkamerad hat wenig Fingerspitzengefühl für Privatsphäre. Simon ist genervt, Robyn entwickelt Verständnis für den Außenseiter. Also Gordos Verhalten merkwürdiger wird, bricht Simon den ungewollten Kontakt ab. Damit beginnt die Eskalation.</p><p>Zugegeben: Die Stalkerstory ist nicht neu – “Hand an der Wiege” lässt grüßen. Doch Egderton präsentiert uns an den neuralgischen Punkten des Plots frische Ideen und enttäuscht vortrefflich alte Genremuster. <strong>DoP Eduard Grau</strong> füllt jedes seiner Cinemascope-Bilder mit körperlichem Unbehagen. Hall und Bateman brillieren als ungleiches Paar. Regisseur Edgerton oszilliert in der Rolle des Gordo zwischen Verletzlichkeit und Berechnung. Schon der Bart ist in seinem Gesicht ein ebensolcher Fremdkörper, wie Gordo selbst im Leben der beiden Yuppies.</p><p><strong>“The Gift”</strong> ist dann gut, wenn er die Konventionen hinter sich lässt und ungewöhnliche Entscheidungen trifft. So gibt es in der Auflösung keine klassische Gewalteskalation. Es ist ein stilles, ambivalentes Ende, in seiner Konsequenz grausam und befriedend zugleich. <a href="https://www.werstreamt.es/film/details/672734/the-gift/">Hier könnt Ihr ihn derzeit anschauen! </a><br/>⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5)<br/><br/>Mein <strong>Tipp zum Aufbau Eurer 4K-UHD-Sammlung (2) </strong><br/><em>(inspiriert von </em><a href="https://www.youtube.com/@JeffRauseo"><em>Jeff Rauseo</em></a><em>)</em>:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/403f5dd2-401a-4b98-9917-6734c33f338a/uploads/images/zq7wh3s4yp/09_HdK_NL_ID4.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>“Independence Day” von Roland Emmerich</strong>. Aus Gründen. <strong>Happy</strong> <strong>30th Anniversary</strong>! Gelungene 4K-UHD-Bildabtastung, zwei Fassungen mit zwei Audiokommentaren, zeitlos ballernde visuelle Effekte!</p><hr aria-hidden="true"/><h3>⁉️ <strong>Frage an euch</strong></h3><p><strong>Welche aktuelle Bildästhetik könnt ihr langsam nicht mehr sehen? </strong>Was hängt Euch zum gestalterischen Hals raus?</p><p>Kurze Beschreibung reicht. <strong>Einfach auf diese Mail antworten! </strong>Ihr dürft ranten!</p><hr aria-hidden="true"/><p><strong>Hat Dir der Newsletter gefallen? 👇🏼</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/kamerapodcast/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Der nächste Newsletter kommt am 30.9.2026! Macht’s gut und bis bald!</p><p>Euer Timo</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5d3a4008-b9c8-4fa4-8334-233900c884c7/uploads/images/ogjwtwtcba/TimoLandsiedel_NL_Portrait.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Über den Autor</p><p>Dieser Newsletter kommt von mir, Filmjournalist Timo Landsiedel. Ich war Chefredakteur der Fachmagazine <a href="https://www.filmundtvkamera.de/">Film &amp; TV Kamera</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zoom_%E2%80%93_Das_Magazin_der_Filmemacher">Zoom – Magazin der Filmemacher</a>, bin Autor des Sachbuchs <a href="https://clickundsurr.de/products/filmen-wie-ballhaus-von-timo-landsiedel">“Filmen wie Ballhaus – Die Basics der Filmgestaltung”</a> und aktuell Produzent und Host des Podcasts <a href="https://kamerapodcast.de/">Hinter der Kamera</a>. Meine größte Errungenschaft? Mir den Zucker im Kaffee abgewöhnt zu haben. Slay.</p>]]></content:encoded>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/403f5dd2-401a-4b98-9917-6734c33f338a/teaser_image/1790796069?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 16:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Was Kameraleute anders sehen]]></title>
      <description><![CDATA[Warum dieser Newsletter jetzt anders ist, was ich nach 200 Interviews mit Kameraleuten lernte und welcher Horrorfilm mich heftigst verstört hat, erfahrt Ihr hier!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Oha, das sieht hier aber neu aus, ne? Genau. Der alte Newsletter war gähnend langweilig. Mein Gehirn funktioniert in solchen Fällen so: Ich werfe nicht hin. Ich gehe All-in.</p><p>Das heißt für den Newsletter: Hin zu einem echten Mehrwert, den Ihr alle 14 Tage in Eure Inbox bekommt.</p><p>Werde Teil des Prozesses und schreib’ mir, was Dir gefällt und was nicht. <strong>Antworte einfach direkt auf diese Mail!</strong></p><p>Los geht’s!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5d3a4008-b9c8-4fa4-8334-233900c884c7/uploads/images/lqgg46alix/TimoLandsiedel_NL_Portrait_HEADER_03.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Timo Landsiedel mit Mikrofon bei einem Diskussionspanel auf der Seriale 2025, Hintergrund ist dunkel. Foto: Ralf Hofacker/DieSeriale"/><figcaption>Foto: Ralf Hofacker/DieSeriale</figcaption></figure><h3>🎙️ Was ich aus 200 Interviews mit Kameraleuten gelernt habe</h3><p>Ich habe als Filmjournalist über 500 Interviews geführt. Das ist eher konservativ geschätzt. Vermutlich so um die 200 davon mit Kameraleuten. Das ist eher etwas übertrieben. (Aber nicht viel.)</p><p>Man könnte behaupten, ich habe eine ganz gute Ahnung davon, wieviel Arbeit in ein Bild geflossen ist, bevor es auf der Leinwand oder dem Screen ankommt.</p><p>Daraus habe ich sechs Erkenntnisse destilliert. Die erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Sie fassen jedoch ganz gut zusammen, was erfolgreiche Kameraleute verstanden haben. Bin gespannt, was Ihr dazu sagt:</p><ol><li><p><strong>Alle sind auf der Suche. </strong>Damit ist nicht unsicheres Herumprobieren gemeint. Alle haben die Überzeugung, dass es nicht die <em>eine</em> richtige Lösung gibt, kein Allheilmittel für alle Herausforderungen. Der Weg ist immer neu.</p></li><li><p><strong>Alle vertrauen auf das Team. </strong>Das gilt erstmal für die Crew um die Kamera. Focus Puller, 1st ACs, Camera Operator, DITs oder Oberbeleuchter. Aber auch Departments wie Kostümbild, Maskenbild oder Szenenbild und auch VFX Supervisor und Location Scouts dienen alle einem guten Bild.</p></li><li><p><strong>Es geht nicht um schöne Bilder.</strong> Es geht um angemessene Lösungen für die Erzählung. DoP Sturla Brandt Grøvlen (“Victoria”) sagte mir mal, dass er sich für “Sture Böcke” in Island Postkartenmotive verbot.</p></li><li><p><strong>Erfahrung ist wichtig, kann aber auch im Weg stehen. </strong>Karl Walter Lindenlaub berichtet in unserem “Amrum”-Gespräch von der intensiven Arbeit mit Fatih Akin, die zu einer sehr individuellen Herangehensweise an den Stoff führte. “So haben wir das immer gemacht” ist tödlich für jede Kunst.</p></li><li><p><strong>Es gibt keine Handschrift.</strong> Sir Roger Deakins wurde fast pampig (zurecht), als ich ihn im Gespräch über Sam Mendes’ “Empire of Light” auf seinen vermeintlichen Stil ansprach. Jeder Stoff braucht eine ganz eigene Herangehensweise.</p></li><li><p><strong>Herrschaftswissen schadet.</strong> Wer für den eigenen Vorteil Know-how zurückhält oder Wissen verheimlicht, gehört nicht ans Set. DoP Monika Plura verschickt ihre Floorplans an jedem Drehtag ans gesamte Team. Share your ideas.</p></li></ol><p><strong>Bonus Learning:</strong> Es gibt keinen großen Unterschied zwischen Hochschulabsolvent*innen und Oscar-Preisträger*innen. Wer sich mit seiner Kunst auseinandersetzt, kommt auf diese sieben Dinge. Egal, ob jung oder alt.</p><p>Kameraleute sehen nicht Kamera, Licht und Objektiv isoliert. Es sind immer die Entscheidungen, Beziehungen und die Erzählung dahinter, die zu einem Bild führen. Das haben sie im Blick.</p><p>Habe ich etwas vergessen? <strong>Antworte einfach auf diese Mail und schreib’ mir Deine Ergänzung!</strong></p><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>🗞️ Gerade aufgefallen</strong></h3><p><strong><em>Mein äußerst subjektiver Blick auf Ausgewähltes, das derzeit die Bilderwelt bewegt…</em></strong></p><h5><strong>Neue Sigma-AIZU-Brennweiten</strong></h5><p><em>… </em>stolperte diesmal über die jüngste Ergänzung im Objektivportfolio von Sigma. Der Hersteller ergänzt die <a href="https://www.sigma-foto.de/blog/item/launch-schedule-of-sigma-aizu-primel-line"><strong>AIZU-Serie</strong> der Large-Format-Cine-Primes</a> um <strong>21 mm, 100 mm und 125 mm</strong>. Damit zählt die Aizu-Serie jetzt 11 Objektive von 18 bis 125 mm – alle bei T1.3. Die Neuzugänge unterstützen auch ZEISS eXtended Data und sollen ab November ‘26 erhältlich sein.</p><h5>Samsung USB-4 SSDs P9 und P7</h5><p>Ich habe hier teilweise noch röhrende HDD-Laufwerke im Einsatz. Da bin ich glatt versucht, mir die mobilen <a href="https://news.samsung.com/de/speed-trifft-speicherplatz-samsung-prasentiert-portable-ssds-p9-und-p7-mit-usb4-auf-gamescom-2026">USB4-SSDs <strong>P9 und P7 von Samsung</strong></a> anzugucken. Spannend: P9 gibt es bis 8 TB, bei 4.000 MB/s Lesen und 3.800 MB/s Schreiben. Der Hersteller behauptet, es sei direktes 12K-Recording damit möglich. Die P9 könnte als schnelle „Transportplatte“ oder sogar als Arbeitsmedium taugen. Wermutstropfen: Die Preise der aktuell erhältlichen 2-TB-Versionen lassen schon schlucken.</p><h5>Mehr Kinozuschauer in 2026</h5><p>Große Freude! <a href="https://www.ffa.de/pressemitteilungen-detailseite.html?meldung=ffa-kinobilanz-fuer-das-erste-halbjahr-2026-475-mio-verkaufte-tickets-in-deutschland">Die FFA hat erstmals seit der Covidzeit <strong>eine richtig gute Kinozahl</strong> veröffentlicht</a>. Laut aktueller Meldung wurden <strong>im ersten Halbjahr 2026 47,5 Millionen Kinotickets</strong> verkauft. Das sind 16,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum in 2025. Der Umsatz stieg sogar um 24,5 Prozent auf 502,2 Millionen Euro. Fünf deutsche Produktionen kamen über die Millionengrenze der Zuschauerzahlen. Hui! Hoffen wir, dass dies Ansporn ist, im zweiten Halbjahr mehr Produktionen zu drehen!</p><h5>Filmtipp (mit Podcasttipp)</h5><p>Habt Ihr mein Sommerpausengespräch mit Regisseur und VFX Tausendsassa <a href="https://kamerapodcast.de/2026/09/01/sonderfolge-wie-setzt-du-generative-ki-in-werbung-und-kino-ein-steffen-hacker/"><strong>Steffen Hacker</strong> im Hinter der Kamera Podcast</a> schon gehört? Wer Lust hat auf einen konsequent erzählten Action-Horror aus Thailand, dem möchte ich <a href="https://www.primevideo.com/region/eu/detail/B0DWR81HQG"><strong>„Home Sweet Home: Rebirth“</strong></a> ans Herz legen. Der ist derzeit gratis im deutschen Prime-Abo enthalten. DoP Maher Maleh schuf in Bangkok schmutzig-schöne Bilder voller Patina mit der Sony VENICE.</p><h5>Filmfest Oldenburg eröffnet historisch</h5><p>Kamerafrau <strong>Mi Steinbach</strong> schreibt Geschichte. Erstmals in seinem Bestehen <a href="https://www.filmfest-oldenburg.de/de/presse/pressemitteilungen/pr04-2026/">eröffnet das <strong>Filmfest Oldenburg</strong> am 16. September</a> mit einem Dokumentarfilm. In <strong>„Strange Neighbors“</strong> beobachtet Mi die Elbinsel Schwarztonnensand vor Hamburg im Spannungsfeld zwischen Naturschutzgebiet, Containerschifffahrt und Industrie. Der 80-minütige Dokumentarfilm kommt ohne Dialog, Kommentar oder menschliche Protagonisten aus. Kameras übrigens: Blackmagic URSA und Pocket.</p><hr aria-hidden="true"/><h3><strong>🚨 Was du verpasst hast</strong></h3><a href="https://kamerapodcast.de/2025/09/15/ep39-wie-spielen-licht-farben-und-bewegung-in-momo-zusammen-christian-rein/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5d3a4008-b9c8-4fa4-8334-233900c884c7/uploads/images/5uapcnv7lb/HdK_EP-Artwork_Christian_Rein_2400.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="&#39;Neben dem Logo des Hinter der Kamera Podcasts, eine hellblaue, stilisierte Kamerablende mit sechs Lamellen in deren Zentrum ein Mikrofon-Piktogramm prangt, sehen wir das schwarz-weiße Porträt von DoP Christian Rein, der im Profil durch das Okular einer Filmkamera schaut. Darunter der Titel dieser Episode 39: Wie spielen Licht, Farben und Bewegung in &quot;Momo&quot; zusammen, Christian Rein? Foto: Constantin Film Distribution/Rat Pack Filmproduktion/Ivan Sardi&#39;"/></a><p>Vor einem Jahr fragte ich in <a href="https://kamerapodcast.de/2025/09/15/ep39-wie-spielen-licht-farben-und-bewegung-in-momo-zusammen-christian-rein/"><strong>Episode 39 “Wie spielen Licht, Farben und Bewegung in „Momo“ zusammen, Christian Rein?”</strong></a>. Mit Christian sprach ich über die Bildgestaltung der neuen „Momo“-Verfilmung von Christian Ditter und der DoP erzählte, wie er aus Licht, Farbe und Motiven diese zeitlose Welt schuf. Dabei geht es auch darum, warum er Farbgestaltung und Look gerne schon möglichst weit bei der Aufnahme festlegt.</p><p>Wie gewohnt habe ich für Euch eine <strong>Liste mit weiterführenden Links</strong> zusammengestellt. Hier gibt es <a href="https://www.epd-film.de/comment/9429">eine lobende Rezension</a> (Artikel) des Films “Momo”, <a href="https://www.zeit.de/kultur/film/2025-09/momo-neuverfilmung-kino-michael-ende-2025-gxe">eine kritische Rezension</a> (Artikel), <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1kuyPme8xbg">ein Interview mit Regisseur Christian Ditter</a> (die etwas doofe Introsequenz bitte nicht übel nehmen) (Video), der <a href="https://www.risefx.com/rise-visual-effects-studios-work-project-detail.php?id=162">VFX-Breakdown der deutschen VFX-Zauberer von RISE FX</a> (Video), mein <em>hust</em> eigener <em>hust</em> Artikel über “Momo”s Bildgestaltung in Film &amp; TV Kamera in <a href="https://www.filmundtvkamera.de/produktion/zeitlose-erzaehlung-1/">Teil 1</a> und <a href="https://www.filmundtvkamera.de/produktion/zeitlose-erzaehlung-2/">Teil 2</a> (Artikel) sowie der <a href="https://www.netflix.com/title/82716561">Link zum Film “Momo”</a>, denn für alle Netflix-Abonnent*innen ist das Werk aktuell im Abo enthalten.</p><hr aria-hidden="true"/><h3>🍿 Für Eure <strong>Netzhaut</strong></h3><p>Hier gibt’s Tipps für Eure Augen. Einer der besten Horrorfilme der letzten zehn Jahre ist für mich <a href="https://www.imdb.com/title/tt23468450/"><strong>“Longlegs” von Osgood Perkins</strong></a>. Meine Fresse, was für ein rundum verstörendes Erlebnis. Herrlich! Die Cinematography von <strong>DoP Andres Arochi</strong> ist sperrig und zum Verzweifeln ruhig, aber immer präzise und schmerzvoll durchdacht. Arochi unterstützt glänzend das Spiel von Hauptdarstellerin Maika Monroe als FBI-Agentin Lee Harker und die wenigen Auftritte vom nicht wiedererkennbaren Antagonisten Nicolas Cage. Der Plot lässt uns lange im Unklaren. Wir ahnen nur beunruhigt, dass das irgendwas mit Lee zu tun haben muss. <a href="https://www.justwatch.com/de/Film/longlegs">Hier könnt Ihr ihn aktuell angucken! </a><br/>⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ (5/5)</p><p>Ich empfehle zudem die tolle “Longlegs”-Blu-ray-Review meines Namensvetters Timo Wolter auf <a href="https://blu-ray-rezensionen.net/longlegs-4k-uhd/"><strong>Blu-ray-Rezensionen.net</strong></a> über die Qualität der UHD-Fassung und warum er empfiehlt, zur Blu-ray zu greifen. <br/><br/>An dieser Stelle immer mein <strong>Tipp zum Aufbau Eurer 4K-UHD-Sammlung (1) </strong><em>(inspiriert von </em><a href="https://www.youtube.com/@JeffRauseo"><em>Jeff Rauseo</em></a><em>)</em>:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5d3a4008-b9c8-4fa4-8334-233900c884c7/uploads/images/xt37yvzhg6/01_HdK_NL_DerWeisseHai.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Eine männliche linke Hand hält die Hülle der 4K-UHD-Blu-ray des Films &quot;Der weisse Hai&quot; auf dessen Cover der Titel des Werks in roten Versalien von den Zähnen eines aus dem Meer auftauchenden Hai-Mauls umschlossen wird. Im Hintergrund der Blu-ray ist unscharf ein Eichenfußboden sichtbar."/><p><strong>“Der weiße Hai” von Steven Spielberg</strong>. Hervorragende 4K-UHD-Fassung, zeitloser Klassiker mit oscarprämiertem Schnitt, vermutlich der beste Soundtrack der Welt.</p><hr aria-hidden="true"/><h3>⁉️ <strong>Frage an Euch</strong></h3><p>Ich möchte Euch kennenlernen! Und zwar über Eure Entscheidungen. <strong>Was war für Dich der Film, der Deinen Blick auf Bildgestaltung geprägt oder grundlegend verändert hat?</strong></p><p>Filmtitel reicht. <strong>Einfach auf diese Mail antworten! </strong>Im nächsten Newsletter gibt’s eine Übersicht.</p><p>Kennst Du jemanden, der bei dieser Frage sofort einen Film im Kopf hätte? <strong>Leite den Newsletter direkt weiter!</strong></p><hr aria-hidden="true"/><p><strong>Hat Dir der Newsletter gefallen? 👇🏼</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/kamerapodcast/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Der nächste Newsletter kommt am 16.9.2026! Macht’s gut und bis bald!</p><p>Euer Timo</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5d3a4008-b9c8-4fa4-8334-233900c884c7/uploads/images/ogjwtwtcba/TimoLandsiedel_NL_Portrait.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>Über den Autor</p><p>Dieser Newsletter kommt von mir, Filmjournalist Timo Landsiedel. Ich war Chefredakteur der Fachmagazine <a href="https://www.filmundtvkamera.de/">Film &amp; TV Kamera</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zoom_%E2%80%93_Das_Magazin_der_Filmemacher">Zoom – Magazin der Filmemacher</a>, bin Autor des Sachbuchs <a href="https://clickundsurr.de/products/filmen-wie-ballhaus-von-timo-landsiedel">“Filmen wie Ballhaus – Die Basics der Filmgestaltung”</a> und aktuell Produzent und Host des Podcasts <a href="https://kamerapodcast.de/">Hinter der Kamera</a>. Meine größte Errungenschaft? Mir den Zucker im Kaffee abgewöhnt zu haben. Slay.</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 15:31:00 +0000</pubDate>
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