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    <title>Kreativität unplugged - Creative Lifestyle by Karakterkind</title>
    <link>https://steady.page/karakterkind</link>
    <description>Creative Lifestyle-Tipps &amp; Feelgood-Inspiration 
für kreative Selbstfürsorge und digitale Achtsamkeit</description>
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      <title>Kreativität unplugged - Creative Lifestyle by Karakterkind</title>
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    <item>
      <title><![CDATA[Kolumne: (M)ein kleines Stückchen Internet]]></title>
      <description><![CDATA[Warum Carrie Bradshaw, Martha Stewart & Sophie Passmann auf meinem Schreibtisch sitzen. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>(M)ein kleines Stückchen Internet</h1><h4><strong>Warum Carrie Bradshaw, Martha Stewart &amp; Sophie Passmann auf meinem Schreibtisch sitzen.</strong></h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/80dd81b9-94f3-4a05-b4d7-8db438911a02/uploads/images/6hntcnmtg5/Kopie_von_Kopie_von_Kopie_von_KREATIV_CAMPUS.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Kurz vor 40 steht man vor den wirklich großen Fragen des Lebens:</p><p>Wohin soll´s gehen?</p><p>Wer will ich sein?</p><p>Womit will ich meine Lebenszeit füllen?</p><p>Und verdammt, ist es schwer Antworten darauf zu finden, wenn man eine Frau im 21. Jahrhundert ist, die nicht unter einem Stein lebt, sondern sich im Internet bewegt. Diese (vermeintlich) unendlichen Möglichkeiten! Welche Version der 1000 Varianten, die einem die moderne Welt vorgibt werden zu können, soll man denn da auswählen?</p><p>Es scheint aber ein Märchen zu bleiben, dass man ALLES werden kann, was man sich wünscht. Dafür reicht die Lebenszeit wohl nicht, aber man kann vieles werden.</p><p>Und wenn es eine Sache gab, die ich immer bewundert habe, dann Menschen, die ihr eigenes Ding gemacht haben.</p><p>Drei dieser Menschen sind Frauen. Alle drei auf ihre Art Feministinnen und doch jede auf ihre ganz persönliche Weise und mit ihren ganz eigenen Widersprüchen.</p><p><strong>Carrie Bradshaw:</strong></p><p>Fiktiver Charakter aus der weltberühmten End-90er-Serie “Sex and the City”, Stil-Ikone, Kolumnistin, Autorin, Ich-Erzählerin der New Yorker-Freundinnen-Geschichten rund um das komplexe Liebesleben in einer modernen Welt. Irgendwo zwischen Designer-Schuhen, Cocktails und Philosophie. Seit meinem 14. Lebensjahr begleitet sie mich als Vorbild, das ich heute, mit fast 40 auch durchaus kritisch hinterfrage.</p><p><em>Was ich von ihr gelernt habe: </em>Den eigenen Stil zu stärken, dass Freundinnen ein zentraler Faktor für Lebenszufriedenheit sind, dass Schreiben Orientierung gibt - einem Selbst und den LeserInnen - und dass ein fancy (alkoholfreier) Drink sich ziemlich luxuriös anfühlen kann.</p><p><strong>Martha Stewart:</strong></p><p>Die amerikanische “Hausfrau der Nation”. Geliebt und gehasst, knallharte Geschäftsfrau und sanfte Gastgeberin, die jeden Lebensbereich um das Schöne, Elegante und Handgemachte zu bereichern wusste (und auch im Alter von 95 Jahren noch immer weiß). Martha Stewart hat in den 70er Jahren das angestaubte Bild der klassischen Hausfrau revolutioniert. Indem sie ein ganzes Imperium um die Kunst, ein schönes Leben zu führen gebaut hat und gezeigt hat, dass jede(r) die Fähigkeit besitzt, es sich und anderen “schön” zu machen.</p><p><em>Was ich von Ihr gelernt habe:</em> Dass es ein großes Thema geben kann, dass sich in jeden Lebensbereich übertragen lassen kann, dass man eine vermeintlich “gewöhnliche” Hausfrau niemals unterschätzen sollte und dass Business sehr feminin sein kann.</p><p><strong>Sophie Passmann:</strong></p><p>Neuzeitliche Feministin, Schriftstellerin, Eloquenz-Königin und selbst ernanntes “Power-Millennial”, Podcasterin und Intellektuelle, die nicht davor zurückscheut persönliche Schwächen und Unsicherheiten offen zu zeigen. Mit Büchern, Theaterstücken und Popkultur-Analysen setzt sie sich immer wieder damit auseinander, was es bedeutet in unserer Welt als Frau durchs Leben zu gehen.</p><p><em>Was ich von ihr gelernt habe (und lerne): </em>Dass ich mit meinen Gedanken nie alleine war, dass Unsicherheiten nicht bedeuten müssen, schwach zu sein und dass eine Stimme und Haltung in dieser Welt zu haben und zu nutzen eine ziemlich coole Sache ist und dass man gleichzeitig Mode lieben und trotzdem jeden Tag Jeans und Basics tragen kann.</p><p>Diese drei Frauen sitzen jedes Mal gedanklich auf meinem Schreibtisch, während ich meine Zeilen schreibe. Sie sind Vorbilder und gleichzeitig Frauen, die maßgeblich mit dazu beigetragen haben, meine eigene Stimme und mein eigenen Weg zu entwickeln. Ich brauche sie nicht, um etwas nachzuahmen, ich brauch(t)e sie um mein eigenes Ding finden zu können.</p><p>Wir alle werden von etwas geprägt, wir werden ermutigt, begeistert, angesteckt etwas zu tun, was uns Freude macht. Wir haben WegbegleiterInnen, die ein Stück mit uns gehen, uns manchmal wieder verlassen, aber auch wiederkommen oder einfach bleiben. Sie sind wie imaginäre beste FreundInnen, die man um Rat fragen kann, die einen leiten und ermutigen.</p><p>Dieses kleine eigene Stückchen Internet möchte ich genau dieser Aufgabe widmen. Stimme zu sein, Gedanken anzustoßen, Einblicke zu teilen und meinen Blick dabei auch aufs große Ganze zu richten.</p><p>Ich kann´s kaum glauben zu sagen, aber offensichtlich bin ich ab heute Kolumnistin?</p><p>Schön, dass Ihr da seid!</p><p>Herzlich,</p><p>Joana</p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p></p><p>_____________________________</p><p><em>Kreativität - bei diesem Wort denkst Du ab jetzt an mich;)</em></p><p><em>Ich bin Joana Mertens, Gründerin der Kreativagentur Karakterkind, Graphic Recorderin und Deutschlands erste Kreativfluencerin für Business &amp; Bildung!</em></p><p><em>Als “Cheerleaderin” für analoges Denken, ethischen Einsatz von KI und menschliche Kreativität, bringe ich Menschen in Unternehmen in ihre kreative Bestform - mit Keynotes, Workshops und jeder Menge Begeisterung.</em></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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      <pubDate>Tue, 03 Nov 2026 14:49:26 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BlogClub Adventskalender Special]]></title>
      <description><![CDATA[Kleine Schritte im Advent statt großer Vorsätze im neuen Jahr]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4>24 Türchen für kleine Veränderungen im Advent statt großer Vorsätze!</h4><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/913f237b-9228-415b-858a-8249e5f98030/uploads/images/zjtyqg6pf7/Kopie_von_KREATIV_CAMPUS_%284%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Liebe/r,</p><p>Advent ist eigentlich die Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit. Die Realität sieht oft völlig anders aus. Viel Gerenne, viele Erwartungen und wenig Zeit, mal durchzuatmen.</p><p>Was wäre, wenn Du diesen Dezember mal etwas anders machen würdest und nicht erst im neuen Jahr mit großen Vorsätzen startest, sondern das alte Jahr mit kleinen Veränderungen ausklingen lässt?</p><p>Dafür habe für ein Adventskalender-Special entwickelt, das Euch einen einfachen Start in Deinen Creative Lifestyle ermöglicht und Dir kleine Momente schenkt, in denen Du Dir was Gutes tust.</p><p>Ab dem 1. Dezember möchte ich Dich 24 Tage lang einladen, etwas in Deinen Alltag einzubauen, das Dir hilft, kleine Momente zu schaffen, die Dich mit Deiner kreativen Intelligenz verbinden.</p><p>Es sollen keine zusätzlichen anstrengenden ToDos werden, sondern lediglich kleine Inspirationsanker sein. Jeden Tag bekommst Du eine wirksame, aber leicht umzusetzende Aktion, die Dich in der Vorweihnachtszeit und vielleicht sogar darüber hinaus begleiten kann.</p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/about">Mitglied werden</a></p><p><strong><mark style="background-color: rgb(242, 221, 236); color: inherit;">Good News: Alle, die bereits treue Clubmitglieder sind, bekommen den Zugang zum Adventskalender natürlich auch!</mark></strong></p><h5>Wenn Du noch kein Mitglied im Club bist:</h5><p>Dann ist jetzt die perfekte Gelegenheit für Dich!</p><p>Du kannst den Adventskalender aber auch jemandem schenken und so einer besonderen Person einen Creative Lifestyle Advent zu ermöglichen.</p><p>Wähle bei der Buchung einfach die passende Option aus.</p><p>Einsteigen lohnt sich also wirklich - denn Du bekommst nicht nur den Adventskalender, sondern ein ganzes Jahr lang kreative Inspiration direkt in Dein Postfach!</p><h5>Kleine Schritte, spürbare Veränderungen</h5><p>Beim Adventskalender-Special geht’s nicht um Konsum, sondern um Achtsamkeit und kreative, digital balanciere Momente und Präsenz.</p><p>Du wirst merken, dass diese Tage etwas bewegen können. Kleine Schritte, die vielleicht einen festen Platz in deinem Alltag bekommen.</p><p>Ich wünsche Dir viel Freude bei Deinem allerersten Creative Lifestyle Advent - wir lesen uns im Club!</p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/about">Mitglied werden</a></p><hr aria-hidden="true"/><p><em>Kreativität - bei diesem Wort denkst Du ab jetzt an mich;)</em></p><p><em>Ich bin Joana Mertens, Gründerin der Kreativagentur Karakterkind, Graphic Recorderin und Deutschlands erste Kreativfluencerin für Business &amp; Bildung!</em></p><p><em>Als “Cheerleaderin” für analoges Denken, ethischen Einsatz von KI und menschliche Kreativität, bringe ich Menschen in Unternehmen in ihre kreative Bestform - mit Keynotes, Workshops und jeder Menge Begeisterung.</em></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Specials & Highlights]]></category>
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      <pubDate>Tue, 03 Nov 2026 05:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Verschenke ein Jahr Kreativität & digitale Achtsamkeit]]></title>
      <description><![CDATA[Das perfekte Geschenk für alle, die schon alles haben]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Verschenke ein Jahr Kreativität &amp; digitale Achtsamkeit!</h1><h4>Ab sofort könnt Ihr eine BlogClub-Mitgliedschaft verschenken</h4><p>Von allem zu viel und doch keine Idee, was Du zu Weihnachten verschenken könntest?</p><p>Dann hab ich eine Idee für Dich!</p><p>Viele von uns suchen in diesem Jahr Alternativen zu den reinen Konsumgeschenken. Denn Dinge, die rumstehen, haben wir alle mehr als genug.</p><p>Wenn Dir meine Ideen, Beiträge und Impulse gefallen, kannst Du in diesem Jahr eine einjährige Mitgliedschaft an jemanden verschenken!</p><h5><strong>Der faire Unterschied zu klassischen Abo-Modellen:</strong></h5><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit;">Eine Geschenk-Mitgliedschaft wird NICHT automatisch verlängert.</mark></p><p><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit;">Nach einem Jahr ist die Mitgliedschaft automatisch beendet (kann aber natürlich aktiv verlängert werden)</mark></p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/about">BlogClub verschenken</a></p><h5>Und das Beste:</h5><p>Du kannst entscheiden, wann die Mitgliedschaft starten soll. Bis zu drei Monate im Voraus kannst Du den Starttermin für die Mitgliedschaft festlegen, sodass die beschenkte Person keinen Monat verpasst!</p><h5><strong>Der BlogClub ist perfekt für alle, die</strong></h5><ul><li><p>eine deutlich <strong>zu hohe Bildschirmzeit </strong>haben</p></li><li><p>mehr <strong>kreative Momente erleben</strong> wollen</p></li><li><p><strong>Inspiration</strong> rund um <strong>kreative Selbstfürsorge &amp; digitale Achtsamkeit</strong> suchen</p></li><li><p>sich <strong>echte, handgemachte Inhalte </strong>wünschen (kein KI-Slop)</p></li><li><p><strong>Kunst und Kultur</strong> lieben</p></li><li><p>sich mehr <strong>Balance in digitalen Welten</strong></p></li><li><p><strong>Impulse</strong> für einen <strong>kreativen Lebensstil </strong>suchen</p></li></ul><h5><strong>Darauf darf sich die/der Beschenkte freuen:</strong></h5><ul><li><p><strong>Exklusive Artikel</strong> rund um einen <strong>kreative Stärkung &amp; Persönliche Entwicklung</strong></p></li><li><p><strong>Challenges</strong> für <strong>digitale Achtsamkeit</strong></p></li><li><p><strong>Fokus-Monate</strong> und Impulse für mehr <strong>kreative Momente</strong></p></li><li><p><strong>Buch</strong>- und <strong>Hör-Empfehlungen</strong></p></li><li><p>Kunst- und <strong>Kultur-Tipps</strong></p></li><li><p>praktische <strong>Alltags-Hacks</strong></p></li><li><p><strong>Persönliche Einblicke</strong></p></li></ul><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c34dda36-ba70-4b03-ac2a-2cb1f1c3aa90/uploads/images/qkm3knd5ug/XMAS.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Liegt dieses Jahr eine BlogClub-Mitgliedschaft unterm Baum?</figcaption></figure><p>Du tust gleich in zweierlei Hinsicht etwas Gutes: Du gibst jemandem die Möglichkeit neue Perspektiven auf die eigene Kreativität zu bekommen und gleichzeitig unterstützt Du meine Arbeit, sodass ich selbst noch mehr Zeit in die Community bringen und in die Inhalte geben kann.</p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/about">BlogClub verschenken</a></p><p>Ich wünsche Dir viel Freude dabei, ein Jahr “Kreativität unplugged” an einen Lieblingsmenschen zu verschenken!</p><p>Herzlich,</p><p>Joana</p><hr aria-hidden="true"/><p></p><p><em>Kreativität - bei diesem Wort denkst Du ab jetzt an mich;)</em></p><p><em>Ich bin Joana Mertens, Gründerin der Kreativagentur Karakterkind, Graphic Recorderin, Bloggerin und Deutschlands erste Kreativfluencerin für Business &amp; Bildung!</em></p><p><em>Als “Cheerleaderin” für analoges Denken, ethischen Einsatz von KI und menschliche Kreativität, bringe ich Menschen in ihre kreative Bestform - mit kreativen Impulsen, Workshops und jeder Menge Begeisterung.</em></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Specials & Highlights]]></category>
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      <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 15:20:11 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Slow Dopamine Mornings]]></title>
      <description><![CDATA[Hol Dir Deine Kraft zurück, indem Du es ruhig angehen lässt ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4>Hol Dir Deine Kraft zurück, indem Du es ruhig angehen lässt</h4><p>Morgenroutine sind seit geraumer Zeit ein echter Internet-Trend und wenn ich sehe, was da so alles in die frühen Morgenstunden gepackt werden soll, um sich selbst zu optimieren, kriege ich teilweise schon beim Lesen Schnappatmung. Häufig sorgen diese Anleitungen eher für Druck und Stress statt des ersehnten Wohlbefindens. Denn, sie setzen einen Maßstab, der kaum zu halten ist.</p><p>Da sollen (sich) perfekt garnierte Avocado-Toasts serviert, 685 Nahrungsergänzungsmittel genommen, Ingwershots gemixt, 5 Kilometer gelaufen, das Leben visualisiert, Tagesziele gesetzt, eine 12-Schritte-Hautreinigungs-Rotuine eingehalten, meditiert und Yoga gemacht werden.</p><h5>Puh…alles ganz schön anstrengend</h5><p>Gleichzeitig sprechen viele davon, dass sie gerade morgens erschöpft sind und für Routinen dieser Art eigentlich gar keine Energie haben.</p><p>Eine Kettenreaktion tritt in Gang, die eher einem Teufelskreis gleicht.</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/82f90dfd-36fe-449e-9b8f-a3ddbcdb0c07">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative SelfCare]]></category>
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      <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 05:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Glimmer]]></title>
      <description><![CDATA[Der Blick für das kleine Glück ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4>Der Blick für das kleine Glück</h4><p>“Das bringt mich tierisch auf die Palme!”…sagt heute niemand mehr. Heute sagen wir “Das triggert mich total!”. Dass wir damit einen psychologischen Begriff aus der Trauma-Therapie nutzen, vergessen wir dabei sehr oft und machen damit auch Kleinigkeiten sprachlich viel größer als sie meistens sind.</p><p>Trigger kennen wir also. Was die wenigsten kennen, sind Glimmer.</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/29c54a68-a8f7-45c7-8cf8-3b73dbb3b4d7">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative SelfCare]]></category>
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      <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 05:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[12 x Karten-Glück]]></title>
      <description><![CDATA[Wie analoge Postkarten Verbindung schaffen und auch uns selbst glücklich machen können ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5>Wie analoge Postkarten Verbindung schaffen und auch uns selbst glücklich machen können</h5><p>Wenn Du Weihnachtspost haben willst, musst Du selbst welche verschicken. Wenn Du übers Jahr welche haben willst, dann auch. Okay, Rechnungen kommen von alleine, aber ich meine so richtig schöne Post. Die, über die man sich wirklich freut.</p><p>Als mein Mann und ich unseren zweiten Hochzeitstag groß gemeinsam mit unseren Freunden gefeiert haben, war unsere Freundin Silke krankheitsbedingt verhindert. Aber sie hatte sich etwas wundervolles für uns überlegt. Sie gab jemandem ihr Geschenk mit, der ihre Anweisungen pflichtbewusst umsetzte:</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/509bf54e-c776-4f93-925d-4923919b7e3a">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative Living]]></category>
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      <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 05:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ SlowContent-Letter #2/26]]></title>
      <description><![CDATA[Liebe LeserInnen, im September hat mich mal wieder die Erkenntnis ereilt, dass es sich immer lohnt, sich auf was Neues einzulassen.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/86fdc907-7d0a-494c-9dce-dab57613cd27/uploads/images/rqc67crxov/Kopie_von_Kopie_von_Rosa_Orange_Foto_Kunstler_LinkedIn_Banner_%283%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Liebe/r, liebe LeserIn,</p><h5>im September hat mich mal wieder die Erkenntnis ereilt, dass es sich immer lohnt, sich auf was Neues einzulassen.<br/></h5><p>Als mich meine Freundin Bekki fragte, ob ich mit ihr zu einem Konzertmitschnitt der Band “Ghost” in einem Dolby-Athmos-Kino mitgehe, war ich zunächst nur mäßig überzeugt. Aber ein gemeinsamer Abend mit ihr war Grund genug mitzukommen.</p><p>Mit eher geringen Erwartungen bin ich ins Kino hineingegangen und mit einem Blumenstrauß an guten Gefühlen und einem breiten Lächeln im Gesicht wieder rausgekommen. Musik ist toll, aber neue Musik, die einen aus alten Hörgewohnheiten herausholt ist magisch.</p><p>Der Song “Future is a foreign land” war für mich ein Feuerwerk an musikalischer Freude, echtem Handwerk, Kreativität und einem Hauch von Nostalgie. Alles, was ein guter Song braucht, um einen tagelang zu beschäftigen.<br/>Auch wenn melodischer Retro-Schweden-Metal vielleicht nicht Dein Ding ist, kann ich von Herzen empfehlen im Herbst einfach mal was Neues auszuprobieren und ungewohnte Gefilde zu erkunden. Egal, ob Literatur, Musik, Kunst - mach einfach mal was komplett ungewohntes und lass Dich auf etwas ein, das Du nicht kennst.</p><p>Und wenn Du ein bisschen neue Musik-Inspiration suchst, findest Du unten im Fundstück des Monats</p><p>Und nun viel Freude beim Erkunden des SlowContent-Letters <strong>#2/2026</strong></p><p>Herzlich,</p><p>Joana</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/86fdc907-7d0a-494c-9dce-dab57613cd27/uploads/images/2mzl25tj4i/Kopie_von_Kopie_von_Rosa_Orange_Foto_Kunstler_LinkedIn_Banner_%2812%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Hier findet Ihr die Blogbeiträge und Inspirationsposts der letzten Zeit:</h4><p></p><p>Meine 10 Lieblingsorte, an denen die Chancen groß sind, Inspiration zu finden, habe ich Euch in diesem Beitrag zusammengestellt: <a href="https://steady.page/de/karakterkind/posts/869127b6-85eb-4be1-b19b-716d46ffdf78">10 Orte, um auf richtig gute Ideen zu kommen</a></p><p>Die NoteBook-Series gehen weiter. Diesmal: Wo Kopf-Salat ein Schläfchen machen kann: <a href="https://steady.page/de/karakterkind/posts/5d813a92-7002-4126-8571-a563a7d7a14f">Notebook-Series: Das Braindump-Buch</a></p><p>Ausflug-Tipp der absolut besonderen Art für Kunst- und Kultur-Freunde: <a href="https://steady.page/de/karakterkind/posts/ee08ca0e-d8a6-4fae-84b7-ebdaaab067b5">Kunst+ Kultur-Tipp: Lichtmuseum Unna</a></p><p>Wenn Du zukünftig noch mehr von mir lesen und auch exklusive Beiträge erhalten möchtest oder meine Arbeit einfach unterstützen möchtest, dann kannst Du das, indem Du Mitglied im BlogClub wirst.</p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/about">Mitglied werden</a></p><p>Wir sehen uns da!</p><hr/><p>hier kommt das...</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/86fdc907-7d0a-494c-9dce-dab57613cd27/uploads/images/inbc56v57g/Kopie_von_Kopie_von_Rosa_Orange_Foto_Kunstler_LinkedIn_Banner_%287%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><p>Das Fundstück des Monats kommt im Oktober mit höchster Bescheidenheit von….mir;)</p><p>Denn ich habe endlich mal etwas umgesetzt, was ich schon lange machen wollte: Eine eigene Playlist mit Songs, die mich selbst in gute kreative Energie bringen und auch aus Inspirations-Tälern rausholt.</p><a href="https://open.spotify.com/playlist/0NUGyCSB8MTCOb1Nq9iBBW?si=5156f78e1a6e4218">https://open.spotify.com/playlist/0NUGyCSB8MTCOb1Nq9iBBW?si=5156f78e1a6e4218</a><p>Hier könnt Ihr All-time-Favorites entdecken, die mich schon lange begleiten oder auch Neuheiten, die mir erst vor kurzem begegnet sind.</p><p>Reinhören lohnt sich in jedem Fall.</p><hr/><p>...und hier...</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/86fdc907-7d0a-494c-9dce-dab57613cd27/uploads/images/kpym75qhis/Kopie_von_Kopie_von_Rosa_Orange_Foto_Kunstler_LinkedIn_Banner_%288%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Kritik richtig einsortieren</h4><p>Als ich vor ein paar Jahren über den Spruch der Autorin Enid Blyton gestolpert bin, war ich kurz irritiert. Ganz schön selbstbewusst, dachte ich damals.</p><p>Aber es ist viel dran: Kinder sind gnadenlos ehrlich. Aber es kommt von Herzen. Während Erwachsene selten wissen, wie man richtig Feedback gibt und sogar häufig das eigene Ego mit einfließen lassen, um andere durch Kritik klein zu machen, nimmt man aus der gnadenlosen Kritik von kleinen Menschen meistens deutlich mehr mit. Achte mal drauf, was Kritik mit Dir macht und wann Du sie für Dich wirklich annehmen kann.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ea484584-b34f-4cb1-b849-814af9ac9be9/uploads/images/3zf6ukdix4/Kopie_von_Starke_entsteht_nicht_uber_Nacht__sondern_durch_jeden_Schritt_nach_vorn..PNG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>werde krea(k)tiv</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/86fdc907-7d0a-494c-9dce-dab57613cd27/uploads/images/s5t6hpjcwr/Kopie_von_Kopie_von_Rosa_Orange_Foto_Kunstler_LinkedIn_Banner_%289%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h5>Hier findest Du die kommenden Community-Termine zu denen Du Dich als Mitglied kostenlos anmelden kannst.</h5><h4><strong>Workshops:</strong></h4><h5>Samstag, 17. Oktober 2026 um 11.00 Uhr</h5><p><a href="https://steady.page/de/creative-empowerment/posts/226a9fc3-d576-4e03-b52a-a614e5d91c20">ELTERN-KIND-SPECIAL - Creative Empowerment Club</a> (Gemeinsam sketchen mit Euren Kids und ihren Lieblingsmenschen - kostenlose Tickets via Link im Beitrag)</p><h5>Donnerstag, 26. November 2026 um 17.00 Uhr</h5><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/posts/1fe1bd96-0071-4d92-8d35-69f39f9ef8ef">Community Event: Sketch &amp; Reflect Advents Edition</a><br/>(bitte registriert Euch für die Teilnahme über den Link)</p><p></p><hr/><p>Last but not...</p><h4>Und für alle, die sich als “Creative by Nature” erkennbar zeigen wollen, geht es hier zum Shop:</h4><a href="https://karakterkind1.myspreadshop.de/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/86fdc907-7d0a-494c-9dce-dab57613cd27/uploads/images/v2fzzrewvx/Kopie_von_Kopie_von_Rosa_Orange_Foto_Kunstler_LinkedIn_Banner_%2811%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><hr aria-hidden="true"/><p><em>Kreativität - bei diesem Wort denkst Du ab jetzt an mich! Ich bin Joana Mertens, Gründerin der Kreativagentur Karakterkind, Graphic Recorderin und Deutschlands erste Kreativfluencerin für Business &amp; Bildung!</em></p><p><em>Als “Cheerleaderin” für analoges Denken, ethischen Einsatz von KI und menschliche Kreativität, bringe ich Menschen in Unternehmen in ihre kreative Bestform - mit Keynotes, Workshops und jeder Menge Begeisterung.</em></p><p><em>Buchungen für Vorträge, Graphic Recordings und Business Drawing-Workshops können unter </em><a href="mailto:hallo@karakterkind.de"><em>hallo@karakterkind.de</em></a><em> angefragt werden.</em></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 04:00:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kunst+ Kultur-Tipp: Lichtmuseum Unna]]></title>
      <description><![CDATA[Unterirdische Lichtkunst mitten in der Innenstadt]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Lichtmuseum Unna</h1><p>Unterirdische Lichtkunst mitten in der Innenstadt</p><p>Zu einem kreativen Lebensstil gehört für mich auch das Genießen von Kunst und Kultur. Ich sage bewusst nicht “Konsumieren”, denn in all der schnelllebigen ShortContent-Welt sind künstlerische und kulturelle Angebote eine wunderbare Möglichkeit in den Moment zu kommen und sich inspireren zu lassen.</p><p>Eine Erkenntnis, die mich dabei immer wieder begleitet: Man geht immer reicher raus, als rein.</p><p>So auch bei der Entdeckung eines ganz besonderen Ortes: Dem Zentrum für internationale Lichtkunst Unna.</p><h4>Strahlende Schönheit unter Ruhrpott-Retro-Grau</h4><p>Wer das Zentrum sucht, muss erstmal etwas die Augen offen halten, denn beim Anblick der Passage mitten in der Unnaer Innenstadt würde man nicht vermuten, dass sich darunter eine absolute magische Welt erstreckt.</p><p>Das gesamte Bürgerzentrum, in dem sich auch die Bibliothek der Stadt befindet, ist unterkellert. Nur ein kleiner in den Boden eingelassener Lichtschacht gibt einen kleinen Blick frei in die “Licht-Unterwelt”.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ee08ca0e-d8a6-4fae-84b7-ebdaaab067b5/uploads/images/jycud73yh7/IMG_7110.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>International renommierte LichtkünstlerInnen stellen in Unna aus</h4><p>John Jaspers, Leiter des Museums gewinnt regelmäßig international gefragt und bekannte LichtkünstlerInnen, die entweder dauerhaft oder auch zweitweise ihre Werke im ZFIL ausstellen.</p><p>Die industriellen Räumlichkeiten, die früher zur Lindenbrauerer Unna gehörten und später der Bevölkerung Schutz in Zeiten des zweiten Weltkriegs boten, werden mit strahlenden Leuchtinstallationen geflutet, die Hoffnung ins Dunkel bringen und magisch anmuten.</p><p>Ein spannender Kontrast, denn während diese Kellerräume bereits dunkelste Zeiten erlebt haben, sind sie seit 2001 zu einem Ort geworden, der Herzen erfüllt.</p><p>Licht ist für uns lebenswichtig, Licht bringt Hoffnung und wirft den Fokus auf das, was wichtig ist.</p><p>Auf 2.600m² durchstreift man die Phantasien verschiedenster KünstlerInnen und VordenkerInnen, wie Mario Merz, Joseph Kosuth, Mischa Kuball, Rebecca Horn, Christina Kubisch, Keith Sonnier, Maurizio Nannucci und Olafur Eliasson. Auch der weltberühmte Künstler James Turrell ist mit zwei Werken in der Sammlung vertreten.</p><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ee08ca0e-d8a6-4fae-84b7-ebdaaab067b5/uploads/images/lv2my2doxq/IMG_7098.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Licht(Kunst) ist für alle da!</h4><p>Einfach so hereinspazieren kann man zwar nicht, aber das Zentrum für Internationale Lichtkunst bietet regelmäßige Führungen durch seine einzigartige Unterwelt an.</p><p>So erfährt man Hintergründe, die einem sonst verborgen blieben, lernt einen besonderen Blick auf die Kompositionen kennen und wird auf Verbindungen aufmerksam, die einem ohne den geschulten Hinweis entgangen wären.</p><p>Für Kinder bietet das Museum nicht nur Kinderführungen an, sondern auch die Möglichkeit, den Geburtsag im Rahmen einer Lichtführung zu feiern. In den Ferien finden Kinderworkshops, aber auch Kurse für Erwachsene statt. Zudem kann man sich das JA-Wort geben und verschiedenen Konzerten lauschen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ee08ca0e-d8a6-4fae-84b7-ebdaaab067b5/uploads/images/iubygtwv4d/IMG_7114.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Mich selbst hat das ZFIL nachhaltig beeindruckt und ich werde sicher nicht das letzte Mal dort gewesen sein.</p><p>Wer einmal dort war, sieht Licht mit anderen Augen und dem begegnen plötzlich im Alltag immer wieder neue Kunstwerke eines Genres, das eigentlich (noch) viel zu wenig Beachtung erfährt, obwohl es eine so wunderbare Bereicherung ist.</p><p>Für Euren nächsten Ausflug in den Westen des Landes empfehle ich daher von Herzen einen Besuch im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna:</p><p></p><p><a href="https://www.zfil.de/de/startseite">Startseite | Lichtkunst Unna</a></p><p>Zentrum für Internationale Lichtkunst e.V.<br/>Lindenplatz 1<br/>59423 Unna</p><hr aria-hidden="true"/><p></p><p></p><p><em>Kreativität - bei diesem Wort denkst Du ab jetzt an mich! Ich bin Joana Mertens, Gründerin der Kreativagentur Karakterkind, Graphic Recorderin und Deutschlands erste Kreativfluencerin für Business &amp; Bildung!</em></p><p><em>Als “Cheerleaderin” für analoges Denken, ethischen Einsatz von KI und menschliche Kreativität, bringe ich Menschen in Unternehmen in ihre kreative Bestform - mit Keynotes, Workshops und jeder Menge Begeisterung.</em></p><p><em>Buchungen für Vorträge, Graphic Recordings und Business Drawing-Workshops können unter </em><a href="mailto:hallo@karakterkind.de"><em>hallo@karakterkind.de</em></a><em> angefragt werden.</em></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative Living]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/ee08ca0e-d8a6-4fae-84b7-ebdaaab067b5/uploads/images/jycud73yh7/IMG_7110.JPG?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 05:00:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Notebook-Series: Das Braindump-Buch]]></title>
      <description><![CDATA[Erste Hilfe für richtig volle Köpfe]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5>Erste Hilfe für richtig volle Köpfe</h5><p><em><mark style="background-color: rgb(250, 232, 214); color: inherit;">In den Notebook-Series stelle ich meine Lieblingsmethoden vor, mit Notizbüchern zu arbeiten. Jeder Beitrag widmet sich einer Variante, die ich mal mehr mal weniger im Alltag verwende und für gut befunden habe.</mark></em></p><p>Wer diesen Blog schon länger verfolgt, der weiß, dass ich manchmal Tage habe, an denen sich mein Gehirn selbst überholt. Und das geht den meisten von uns ähnlich, mal mehr, mal weniger.</p><p>Für diese Tage nutze ich die Braindump-Methode und habe dafür ein eigenes Notizbuch angelegt, damit alles an einem Ort ist.</p><h4>Einmal Gehirn putzen, bitte!</h4><p>Ein Braindump ist so simpel wie wirkungsvoll. BRRAIN-DUMP bedeutet übersetzt “Gehirn-Leerung”. Da wir in der deutschen Sprache leider wieder kein so treffendes Wort dafür haben, das auch noch gut klingt, hat sich der englische Begriff etabliert.</p><p>Bei dieser Methode nimmt man einen Stift und einen Zettel und nutzt die Assoziationsfähigkeit des Gehirns. Man kommt sprichwörtlich von Hölzken auf Stöcksken.</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/5d813a92-7002-4126-8571-a563a7d7a14f">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative Living]]></category>
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      <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 06:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[10 Orte, um auf richtig gute Ideen zu kommen]]></title>
      <description><![CDATA[Manche Orte sind richtige Inspirations-Booster- auch wenn man es nicht immer vermutet Inspiration ist ein echtes Mysterium. Wie funktioniert das, wenn einen die Muse…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4>Manche Orte sind richtige Inspirations-Booster- auch wenn man es nicht immer vermutet</h4><p>Inspiration ist ein echtes Mysterium. Wie funktioniert das, wenn einen die Muse küsst und man plötzlich, wie aus dem Nichts eine richtig gute Idee hat. Manchmal hat man das Gefühl, sie fällt vom Himmel, manchmal muss man sie sich hart erkämpfen.</p><p>Hier kommen 10 Orte, an denen man auf richtig gute Ideen kommen kann:</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/869127b6-85eb-4be1-b19b-716d46ffdf78">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative Living]]></category>
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      <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 01:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SlowContent-Letter #1/26]]></title>
      <description><![CDATA[Liebe/r, liebe LeserInnen, es gibt nicht viele Newsletter, die ich selbst gerne lese. Aber die, auf die ich mich freue, sind die, die selten, aber regelmäßig kommen...]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/86fdc907-7d0a-494c-9dce-dab57613cd27/uploads/images/rqc67crxov/Kopie_von_Kopie_von_Rosa_Orange_Foto_Kunstler_LinkedIn_Banner_%283%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Liebe/r, liebe LeserInnen,</p><p>es gibt nicht viele Newsletter, die ich selbst gerne lese. Aber die, auf die ich mich freue, sind die, die selten, aber regelmäßig kommen und mich jedes Mal ein Stückchen weiterbringen.</p><p>Die E-Mail-Flut überfordert uns, wir schaffen es nicht, das alles zu verarbeiten. Mit diesem SlowContent-Letter möchte ich etwas Ruhe ins Chaos bringen. Nicht täglich, nicht wöchentlich, sondern monatlich.</p><h5>Worauf Ihr Euch freuen dürft:</h5><p><strong>Einmal im Monat</strong> teile ich hier das <strong>Wichtigste aus dem Blog</strong> plus das, was mir<strong> sonst noch Spannendes begegnet</strong> ist, mich inspiriert hat und woran ich Euch teilhaben lassen möchte.</p><p><strong>Alle Artikel, die ich hier auf Steady veröffentliche</strong>, verlinke ich in diesem monatlichen Brief an die “Kreativität unplugged”-Community, sodass Ihr nichts verpasst und es gleichzeitig nicht überfordert.</p><p>Ihr findet <strong>Gedanken</strong> (entweder von einer Person, die mich inspiriert oder auch ein persönlicher Gedanke von mir), die Euch begleiten können und Euch ermutigen sollen, an Eure eigene Kreativität zu glauben. Tools, die ich entdeckt habe, Buchempfehlungen oder Podcastfolgen, in die es sich lohnt reinzuspingsen (Westfälisch;))</p><p>Zum Abschluss findet Ihr die anstehenden Termine und <strong>Workshop-Hinweise, Vortrags-Gigs und Meet &amp; Greet-Gelegenheiten im echten Leben.</strong></p><h5>Ein Rückblick und ein Ausblick:</h5><p>Als ich letztes Jahr diesen Blog gestartet habe, hatte ich die Vision ein Medium zu schaffen, das Menschen mehr Inspiration und Ideen für einen zufriedenen, kreativen Lebensstil gibt, ohne ständig auf Social Media Zeit zu vertrödeln. Und es ist wundervoll, was sich hier seit dem alles entwickelt hat - insbesondere dank Euch!</p><p>Ich habe viel ausprobiert und nach und nach kristallisiert sich heraus, was Ihr mögt und was sich gut umsetzen lässt.</p><p>Ab dem kommenden Jahr finden die Community-Events als Sketch&amp;Reflect-Kreativsessions an vier festen Terminen statt. Die Daten und auch weitere Events - zum Beispiel aus meinem <a href="https://steady.page/de/creative-empowerment/about">Kinderprojekt “Creative Empowerment Club”</a> findet Ihr dann unten in den Terminankündigungen.</p><p>Wer noch kein Mitglied im BlogClub ist, kann hier einsteigen und auch eine BusinessDrawing 1:1 Session mit mir gewinnen!</p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/about">Mitglied werden</a></p><p>Los geht´s!</p><p>Herzlich,</p><p>Joana</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/86fdc907-7d0a-494c-9dce-dab57613cd27/uploads/images/2mzl25tj4i/Kopie_von_Kopie_von_Rosa_Orange_Foto_Kunstler_LinkedIn_Banner_%2812%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Hier findet Ihr die Blogbeiträge und Inspirationsposts der letzten Zeit:</h4><p></p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/posts/3e247bf8-96fb-4b41-9dd6-c8ead4bf9c71">LAGOM - die schwedische Kunst des Gut-Genugs</a>: Buchempfehlung und die Erkenntnis, dass wir nicht immer Mehr-Größer-Ständig brauchen. Eine kleine Liebeserklärung an das Mittelmaß.</p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/posts/748600ea-7f90-46e9-8840-7546bf31cb08">Notebook-Series: Das KANBAN-Buch</a>:</p><p>Hier habe ich eine neue Reihe gestartet, in der ich Euch meine Lieblingsarten ein Notizbuch zu verwenden vorstelle. Den Anfang macht eine Methode, die man im kreativen Projektmanagement einsetzt.</p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/posts/bc1a9207-e313-4f0a-8287-778b0e2329db">50 Fragen für digital bewußte Menschen </a><br/>Eine Liste von Fragen, die helfen können, einen guten Umgang mit den digitalen Welten und ihrem “Tor” (dem Smartphone) zu finden.</p><hr/><p>hier kommt das...</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/86fdc907-7d0a-494c-9dce-dab57613cd27/uploads/images/inbc56v57g/Kopie_von_Kopie_von_Rosa_Orange_Foto_Kunstler_LinkedIn_Banner_%287%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><p>Inspiration findet sich überall, es gibt so viele tolle Dinge, die einem kreative Energie liefern. Diese Rubrik widmet sich Entdeckungen, die ich gemacht und für teilenswert erachte:</p><h4>Kunst-Krimi Podcast mit Bildungsauftrag</h4><p>Für alle True-Crime-Fans unter Euch, habe ich den perfekten Podcast entdeckt, der Krimi mit Kunst verbindet.</p><p>Der <a href="https://www.deutschlandfunk.de/tatort-kunst-102.html">Podcast - Tatort Kunst</a> vom Deutschlandfunk Radio widmet sich spannenden Kriminalfällen rund um Kunstwerke und Museen.</p><p>So geht es hier um die bekanntesten Museumseinbrüche, Fälschungen berühmter Werke oder auch Mythen rund um historische Gemälde.</p><p>Reinhören lohnt sich in jedem Fall.</p><hr/><p>...und hier...</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/86fdc907-7d0a-494c-9dce-dab57613cd27/uploads/images/kpym75qhis/Kopie_von_Kopie_von_Rosa_Orange_Foto_Kunstler_LinkedIn_Banner_%288%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Kreativität bedeutet auch mal mutig zu sein…</h4><p>Wie oft haben wir eine Schranke im Kopf, die ein großes ABER mit sich bringt. Und wie oft ärgern wir uns am Ende, dass unsere Angst uns davor hat zurückzucken lassen, eine Sache einfach anzugehen. In diesem Monat kannst Du gucken, was Du gerne umsetzen willst, es aber bisher nicht getan hast, weil Du Dich nicht getraut hast. Dieser Monat könnte die Gelegenheit sein, aus dem ABER ein TROTZDEM zu machen!</p><p>Erzähl mir gerne Deine Geschichte: <a href="mailto:hallo@karakterkind.de">hallo@karakterkind.de</a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/86fdc907-7d0a-494c-9dce-dab57613cd27/uploads/images/yqjlezqoh5/Kopie_von_Starke_entsteht_nicht_uber_Nacht__sondern_durch_jeden_Schritt_nach_vorn._%2831%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><hr/><p>werde krea(k)tiv</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/86fdc907-7d0a-494c-9dce-dab57613cd27/uploads/images/s5t6hpjcwr/Kopie_von_Kopie_von_Rosa_Orange_Foto_Kunstler_LinkedIn_Banner_%289%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h5>Hier findest Du die kommenden Community-Termine zu denen Du Dich als Mitglied kostenlos anmelden kannst.</h5><h4><strong>Workshops:</strong></h4><h5>Freitag, 18. September 2026 um 17.00 Uhr</h5><p><a href="https://steady.page/de/creative-empowerment/posts/5523843a-4b81-42d1-b356-e7c309a12b79">ELTERN-KIND-SPECIAL - Creative Empowerment Club</a><br/>(bitte registriert Euch für die Teilnahme über den Link)</p><h5>Donnerstag, 26. November 2026 um 17.00 Uhr</h5><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/posts/1fe1bd96-0071-4d92-8d35-69f39f9ef8ef">Community Event: Sketch &amp; Reflect Advents Edition</a><br/>(bitte registriert Euch für die Teilnahme über den Link)</p><h4>Vorträge/ Meet &amp; Greet:</h4><h5>Dienstag, 8. September 2026</h5><p>Westfälischer Frauen Wirtschaftstag in Münster</p><h5>Donnerstag, 23. September 2026</h5><p>U-Treff Barcamp Marisa Resort Dümmer See</p><h5>Mittwoch, 30. September 2026</h5><p>2. Jessnet KI Unternehmertag <br/>Jagdschloss Habichtswald Westerkappeln <mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit;">(Tickets gibt es </mark><a href="https://www.jessnet.de/event/2-ki-unternehmertag-2026/"><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit;">hier</mark></a><mark style="background-color: rgb(247, 227, 225); color: inherit;">)</mark></p><hr/><p>Last but not...</p><h4>Und für alle, die sich als “Creative by Nature” erkennbar zeigen wollen, geht es hier zum Shop:</h4><a href="https://karakterkind1.myspreadshop.de/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/86fdc907-7d0a-494c-9dce-dab57613cd27/uploads/images/v2fzzrewvx/Kopie_von_Kopie_von_Rosa_Orange_Foto_Kunstler_LinkedIn_Banner_%2811%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><hr aria-hidden="true"/><p><em>Kreativität - bei diesem Wort denkst Du ab jetzt an mich! Ich bin Joana Mertens, Gründerin der Kreativagentur Karakterkind, Graphic Recorderin und Deutschlands erste Kreativfluencerin für Business &amp; Bildung!</em></p><p><em>Als “Cheerleaderin” für analoges Denken, ethischen Einsatz von KI und menschliche Kreativität, bringe ich Menschen in Unternehmen in ihre kreative Bestform - mit Keynotes, Workshops und jeder Menge Begeisterung.</em></p><p><em>Buchungen für Vorträge, Graphic Recordings und Business Drawing-Workshops können unter </em><a href="mailto:hallo@karakterkind.de"><em>hallo@karakterkind.de</em></a><em> angefragt werden.</em></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 07:55:16 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Notebook-Series: Das KANBAN-Buch]]></title>
      <description><![CDATA[Die Lösung für alle, die kein Buch versauen wollen ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Die Lösung für alle, die kein Buch versauen wollen</strong></h4><p>Ich starte hier mal eine kleine Reihe. Nach und nach stelle ich Euch Verwendungsarten für Notizbücher vor, die ich selbst erfunden oder getestet und für gut befunden habe. Das ist nämlich ein breites Feld an Möglichkeiten und eins ist sicher: Man kann nie genug Notizbücher haben!</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/748600ea-7f90-46e9-8840-7546bf31cb08">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative Living]]></category>
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      <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 01:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LAGOM]]></title>
      <description><![CDATA[Die schwedische Kunst des Gut-genugs ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4>Die schwedische Kunst des Gut-genugs</h4><p>In diesem Jahr hat mich mein Urlaub wieder nach Skandinavien geführt. Wenn Du meine Geschichten hier schon länger verfolgst, dann weißt Du, dass Skandinavien für mich eine besondere Rolle in der Rückbesinnung auf meine eigene Kreativität gespielt hat. Falls nicht, kannst Du es <a href="https://steady.page/de/karakterkind/posts/8e03a1db-3660-4edd-99fc-6ce05e5226c3">hier</a> nochmal nachlesen.</p><p>Nicht nur in der kreativen Arbeit stellt sich immer wieder die Frage, was eigentlich “gut genug” ist. Das bezieht sich auf Ergebnisse, aber - und das ist manchmal viel schwieriger zu beantworten - auf die eigene Person und die eigenen Fähigkeiten. Der ewige Zweifel, ob nicht doch noch was fehlt bringt großen Druck mit sich, denn in einer Welt, in der “The sky is the limit”-Poster an der Wand hängen oder die “Extra-Meile” zum Standart geworden ist, bleibt wenig Platz für das Mittelmaß. Mittelmaß wird verurteilt, als geringgeschätzt, als wertlos betrachtet.</p><p>Doch wohin hat das geführt: Wenn immer alles das Besondere ist, ist dann nicht plötzlich alles gewöhnlich? Und während wir alle versuchen noch lauter zu schreien, wie Besonders alles sein muss, begeben wir uns in eine Abwärtsspirale, die uns lähmt.</p><h4>Das gute Maß als Lebensmotto</h4><p>Die quälende Suche auf diese scheinbar nie zu beantwortende Frage kann eine Lebensaufgabe sein. Oder man macht es wie die Schweden und sagt einfach: “Lagom!”</p><p>Lagom bedeutet übersetzt soviel wie “genau richtig - nicht zuviel und nicht zu wenig”.</p><p>Wir kennen das dänische “hygge”, die Art, es sich so richtig gemütlich zu machen, ein Lebensgefühl, das die Dänen ganz wunderbar für sich interpretieren und genießen. Auch davon kann man sich einiges abgucken, aber dazu schreibe ich vielleicht nochmal in einem anderen Beitrag etwas. Denn heute geht es um die schwedische Leichtigkeit zufrieden zu sein.</p><p>Lagom folgt keinen festen Regeln, sondern eine Art Orientierungsgefühl, das helfen kann, im Alltag gute Entscheidungen zu treffen. Die Website <a href="http://www.visitsweden.de/">www.visitsweden.de</a> beschreibt es so:</p><blockquote></blockquote><ul><li><p>Eine Zimtschnecke statt zwei, damit genug für alle bleibt. Und wenn eine übrig ist, wird sie geteilt.</p></li><li><p>Gemeinsam Zeit verbringen – gerade genug, um es zu genießen, ohne zu übertreiben.</p></li><li><p>Schlichte und funktionale Inneneinrichtung, statt auf auffälligen Luxus zu setzen.</p></li><li><p>Hart genug arbeiten, um produktiv zu sein, ohne sich völlig zu verausgaben.</p></li><li><p>Genau die richtige Menge an Klamotten für das Wetter tragen (auch wenn sich niemand so richtig einig ist, was &#39;lagom-warm-haben&#39; eigentlich bedeutet).</p><p></p></li></ul><p>Lagom ist also ein Lebensgefühl, eine Haltung, die das Wohlbefinden und die Zufriedenheit stärkt. Und das ist sehr individuell, soadss sich jeder seinen eigenen Weg zum Lagom-Leben suchen kann, das Ausgeglichenheit schafft. Ausgeglichenheit ist etwas, das unser Leben bereichert, obwohl uns so oft suggeriert wird, dass nur 100 % Vollgas oder 100 % Achtsamkeit ein gutes Leben ausmachen. Im schwedischen Lagom-Gefühl geht es aber um ein glückliches Genug, statt einem heftigen Extrem.</p><h4>Zwischen Wunsch und Wirklichkeit</h4><p>Das gesunde Maß zu finden bedarf ein bisschen Übung, denn dieser Lebensstil will erstmal etabliert werden.</p><p>Wenn wir in Skandinavien sind merke ich immer, wie alles von mir abfällt. Sind wir dort, ist alles “gut genug”, ich selbst bin vollkommen ruhig, entspannt und habe eine wunderbare innere Ausgeglichenheit. Die Sonne ist ein bisschen milder, die Gärten ein bisschen wilder, die Menschen ein bisschen netter, die Einrichtungen ein bisschen gemütlicher, das Leben ein bisschen langsamer. Überfahren wir dann auf dem Rückweg die deutsch-dänische Grenze überrollen mich oft die alten Abläufe, Erwartungen und Geschwindigkeiten. Denn wir sind ja nie isoliert, wir sind immer ein Teil eines gesamten Systems. Nicht nur einmal kam der Wunsch in mir auf, direkt wieder umzudrehen und einfach auszuwandern.</p><p>Ich nehme mir dann vor, so viel wie möglich von diesem Lebensgefühl mit in meinen Alltag zu nehmen. Oft klappt das nicht in der Intensität, wie ich es mir wünschen würde, aber ich werde immer besser.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3e247bf8-96fb-4b41-9dd6-c8ead4bf9c71/uploads/images/jfh3ntfxgr/IMG_8227.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Schwedischer Weg zum Glück</h4><p>Im großen Ganzen kann man sagen, dass Lagom auch bedeutet, den Druck aus allem herauszunehmen. Und das ist gar nicht so einfach wenn um einen herum Druck groß ist. Fristen wollen eingehalten, Nachrichten beantwortet, Termine bedacht und Geschenke gekauft werden. Und bei allem sitzen einem die eigenen Ansprüche und viel zu oft die Erwartungen anderer im Nacken.</p><p>In Niki Brantmarks Buch “Lagom - Der schwedische Weg zum Glück” findet man wunderbare Anregungen für unterschiedliche Bereiche des Lebens, in denen man diese neue Leichtigkeit einfließen lassen kann. Beim Lesen denkt man so oft “Ja natürlich, das ist doch eigentlich klar!” und es erscheint einem vollkommen logisch, doch schaut man genau bei sich selbst hin, setzt man von diesen so simplen Anregungen viel zu wenig um.</p><p>Aber vielleicht ist genau das die kleine persönliche Aufgabe: Zu schauen, in welchen Bereichen des Lebens man einen Gang zurückfahren könnte. Weniger höher, schneller, weiter. Mehr einfach genug.</p><p>Das Wichtigste für mich persönlich ist, Lagom nicht als ein zusätzliches To Do zu betrachten. Auch nicht als Frage, die ich nie so recht beantworten könnte, weil es noch so viele andere Optionen geben kann, die immer noch eins draufsetzen kann. Sondern viel mehr als eine Art eigene Entscheidung: Jetzt ist es genug. Einfach, weil es sich gut anfühlt.</p><p></p><p>Herzlich,</p><p>Deine Joana</p><hr aria-hidden="true"/><p>Noch mehr kreative Inspiration?</p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p></p><hr aria-hidden="true"/><p><em>Kreativität - bei diesem Wort denkst Du ab jetzt an mich! Ich bin Joana Mertens, Gründerin der Kreativagentur Karakterkind, Graphic Recorderin und Deutschlands erste Kreativfluencerin für Business &amp; Bildung!</em></p><p><em>Als “Cheerleaderin” für analoges Denken, ethischen Einsatz von KI und menschliche Kreativität, bringe ich Menschen in Unternehmen in ihre kreative Bestform - mit Keynotes, Workshops und jeder Menge Begeisterung.</em></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative SelfCare]]></category>
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      <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 01:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[50 Fragen für digital bewußte Menschen]]></title>
      <description><![CDATA[und die, die es werden wollen. Gedankenanstöße für mehr digitale Balance & Kreativität im Alltag ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong>und die, die es werden wollen. Gedankenanstöße für mehr digitale Balance &amp; Kreativität im Alltag</strong></p><p>Die Fragen in dieser Sammlung sind im Laufe der letzten Jahre und Monate entstanden, denn ich habe sie mir selbst stellen müssen. Und auch nicht immer gelingt es mir - selbst wenn ich die Antwort darauf gefunden habe - mich konsequent an die Erkenntnisse zu halten. Aber genau das ist ja der Punkt beim Thema “Balance”. Es ist immer das Ausgleichen von Wellenbewegungen.</p><p>Ich habe keinen Anspruch an Gemeingültigkeit, aber ich glaube, dass wir uns darüber selbst etwas auf die Spur kommen können, warum wir tun, was wir tun, auch wenn wir merken, dass es uns nicht immer gut tut.</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/bc1a9207-e313-4f0a-8287-778b0e2329db">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Digital Wellness]]></category>
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      <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 01:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Sommerferien Kreativ-Challenge]]></title>
      <description><![CDATA[6 Aufgaben für einen kreativen Sommer Die Sommerferien stehen in den Startlöchern und auch wenn wir im Erwachsenenalter selten komplette sechs Wochen frei haben, können…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Creative Summer-Challenge</h1><h4>6 Aufgaben für einen kreativen Sommer</h4><p>Die Sommerferien stehen in den Startlöchern und auch wenn wir im Erwachsenenalter selten komplette sechs Wochen frei haben, können wir diese kleine Unterbrechung nutzen, um für die zweite Jahreshälfte schon jetzt ein paar Rituale und Routinen zu etablieren, die einen kreativen Lebensstil stärken.</p><p>Hier kommen 6 Aufgaben, je eine pro Ferienwoche, die Dir helfen mehr Kreativität in den Alltag zu bringen:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9c8c10e6-6576-4161-8109-0f66908778eb/uploads/images/a6wy4qrx2e/IMG_6298.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Woche 1: Postkarten-Glück</h4><p><strong>Schreib mal wieder! </strong>Nimm Dir Deinen (Geburtstags)kalender und schau, wer in der zweiten Jahreshälfte Geburtstag hat. Welchen Personen möchtest Du eine echte, analoge Geburtstagspostkarte schicken statt einem schnöden, ki-generierten Whats-App Gruß.</p><p>Schreibe mindestens fünf Postkarten und frankiere sie bereits vorab. Lege sie dazu in Deinen Kalender in die Woche, in der die Personen ihren großen Tag haben, sodass Du sie zum passenden Zeitpunkt in den Briefkasten wirfst.</p><h4></h4><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/9c8c10e6-6576-4161-8109-0f66908778eb">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Specials & Highlights]]></category>
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      <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 03:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Analoge Kreativität - das vielleicht mächtigste Werkzeug der Welt?]]></title>
      <description><![CDATA[Warum ein Stift und ein paar Gedanken alles verändern können ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5>Warum ein Stift und ein paar Gedanken alles verändern können</h5><p>Wer Paris, die Stadt der Liebe, besucht, hat meistens ein ordentliches Programm. Eiffelturm, Lafayette, das Marais, Moulin Rouge und natürlich eine Bateau-Mouche-Fahrt auf der Seine.</p><p>Ich wollte auf den Pére Lachaise. Den berühmten Friedhof, auf dem große Persönlichkeiten wie Edith Piaf, Oscar Wilde und auch Jim Morrison ihre letzte Ruhe fanden. Was ich nicht erwartet hatte war, dass ich von dort mit einer der für mich größten Einsichten meines Lebens zurückkommen würde.</p><h4>Stifte statt Blumen</h4><p>Während wir die berühmten Mausoleen und Gräber auf dem großen Areal des Friedhofs suchten und uns auf der Suche nach Molière fast verliefen, führte uns unser Weg an einem außergewöhnlichen Grab vorbei. Es fiel sofort auf, es war vollkommen anders als die anderen. Eine schwere, schwarze Marmorplatte, darauf keine üppigen Blumenbouquets, sondern kleine Topfpflanzen und ein mit Stiften gefüllter Blumentopf. Der Name darauf, handschriftlich in den Stein gemeißelt: “Tignous 1957-2015”</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/31679b38-6907-453d-b8c4-fb9d3f1645b9/uploads/images/pvrrt57fta/Tinous.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich las das Todesjahr und wusste sofort, um wen es sich handelt. Ich hatte keine Ahnung, dass der französische Zeichner Bernard Verlhac, der unter dem Künstlernamen “Tignous” (übersetzt kleiner Ringwurm, ein Kosename aus seiner Kindheit) hier beerdigt wurde - aber es war eigentlich naheliegend, denn der 7. Januar 2015 hatte Paris bis in Mark erschüttert. Es war der Tag, an dem islamistische Terroristen die Redaktion des Satiremagazins “Charlie Hebdo” stürmten und fünf Redaktionsmitarbeiter eiskalt ermordeten. Im Laufe des Anschlags verloren noch sieben weitere Menschen ihr Leben.</p><p>Nicht nur Paris stand an diesem Tag unter Schock. Auch mich hat der Mordanschlag damals massiv erschüttert. Der Illustratoren-Beruf erschien mir nicht besonders gefährlich. Damals erkannte ich: Er hat Kraft, die Leben bewegt…und sie kosten kann.</p><h5>Warum Tignous schockiert und zugleich Hoffnung schenkt</h5><p>Vor ein paar Tagen sah ich ein Statement von einer jungen Frau, auf die Frage, was Kreative nun tun können, während KI ihnen die Lebensgrundlage nimmt. Ihre Antwort (frei zitiert): “Es heißt immer, für kreative Arbeit sei kein Geld da. Aber warum sind ausgerechnet Musik, Illustration, Kunst, Gestaltung das erste gewesen, auf das sich die Tech-Giganten gestürzt haben, um ihre Systeme zu füttern? Weil Menschen, die kreativ denken, nicht nur schöne Ergebnisse schaffen, sie denken in Lösungen, sie sind unabhängig, sie gestalten Welten, sie verändern Gesellschaften. Nimmt man ihnen die Grundlage, versucht man die mächtigste Kraft der Welt zum Schweigen zu bringen und zu entwerten. Macht Euch bewusst: Ihr seid mächtig.”</p><p>Tignous war mächtig. So mächtig, dass seine Zeichnungen, die provozierten, wachrüttelten, den Finger in die Wunde legten, zu seinem Tod geführt haben, weil sich Terroristen von ihm in ihrem Stolz gekränkt fühlten. Wieviel Kraft können ein Stift und ein paar Linien haben, die eine Botschaft tragen? Natürlich können wir darüber sprechen, wie weit Satire gehen darf. Doch eins ist sicher: Kreative auf dieser  Welt bewegen etwas. Kreativität, gezeichnet, geschrieben, gesungen, gelebt hat immer disruptive Kraft.</p><p>In Paris hat mich diese Erkenntnis sehr berührt: Wer seine Kreativität mit gesellschaftlichem Impact verbindet, bringt sich damit möglicherweise in große Gefahr. Aber zeigt das nicht auch, dass die Schwäche auf der anderen Seite steht? Auf der Seite, die nichts anderes als Angriff und Zerstörung kennt? </p><p>Stell Dir vor, was Deine Kreativität im Guten bewegen könnte? Was möchtest Du anstoßen? Was möchtest Du verändern? Wo siehst Du Möglichkeiten, zum Umdenken zu bewegen, in dem Du Deinen Gedanken Ausdruck schenkst. Echt, ehrlich, authentisch. Ohne KI. Nur Du.</p><p>In einer digitalen Welt wird es immer schwieriger seine Kreativität zu erhalten. Und ohne an die große Verschwörung zu glauben, kann dies auch gesellschafts-politisch gewollt sein. Wer abgelenkt und digital beschäftigt ist, hat keine Zeit sich kreativ auszuleben. Aber es ist möglich einen Weg zu finden, einen Mittelweg zu gehen. Auf diesem Blog möchte ich Dich immer wieder daran erinnern und Möglichkeiten aufzeigen, wie Du im Alltag Deine Kreativität stärken kannst. Es braucht nicht viel, aber auch kleine Schritte können sich zu einer Revolution aufsummieren. Für Dein eigenes Leben und auch das aller anderen.</p><p></p><p>Herzlich, </p><p>Joana</p><p></p><p><em>Du möchtest meine Arbeit unterstützen und dazu Zugang zu exklusiven Beiträgen und Community-Events haben, dann freue ich mich, wenn Du in den BlogClub kommst:</em></p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/about">Mitglied werden</a></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Persönliche Einblicke]]></category>
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      <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 00:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Community Event: Sketch & Reflect]]></title>
      <description><![CDATA[Visuelle Reflexion & Gedankensammlung am 3. Juli 2026]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h3>Visuelle Reflexion &amp; Gedankensammlung</h3><p></p><p>Ihr habt Euch ein Zeichenformat gewünscht, dass Euch hilft Kreativität mit Struktur zu verbinden. Hier ist es:)</p><p>Wer zuviel im Kopf hat, braucht ein kreatives Tool, um Ruhe und Ordnung in Ideen und Gedanken zu bringen. Allzu oft vergessen wir im Hustle inne zu halten und zu reflektieren, was wirklich im Fokus stehen darf. Das braucht nicht viel. Nur einen Stift und ein bisschen Zeit.</p><p>Gerade zum Ende einer Woche lohnt es sich, einmal gedanklich auszuatmen und einen Blick nach vorne und zurück zu werfen, den wir visuell festhalten und der uns durch die nächsten Tage trägt.</p><p>Daher kommt am</p><h5><strong><mark style="background-color: rgb(234, 228, 247); color: inherit;">Freitag, den 3. Juli 2026 von 10-11.00 Uhr </mark></strong><mark style="background-color: rgb(242, 221, 236); color: inherit;">zum ersten Sketch &amp; Reflect Online-Meet-up. Exklusiv hier auf Steady für alle CommunityClub-Mitglieder.</mark></h5><p>Wir zeichnen gemeinsam Eure Ideen, Eure Highlights und Pläne für die nächsten Tage.</p><p><strong>Ihr braucht:</strong></p><ul><li><p>Einen Stift</p></li><li><p>Papier oder ein Notizbuch</p></li><li><p>Zeit für Euch - egal, ob Ihr im Homeoffice oder im Büro gemeinsam mit KollegInnen seid - diese 60 Minuten werden sich lohnen.</p></li></ul><p>Wichtig: Es ist kein Zeichentalent erforderlich, um mitzumachen.</p><h4><strong>Das Sketch &amp; Reflect Meet-up ist exklusiv für alle Community-ClubMitgliederInnen hier auf Steady</strong></h4><h5><strong>Aber für alle, die mal “schnuppern” wollen:</strong></h5><p>Im Rahmen einer Probemitgliedschaft für den CommunityClub (30 Tage kostenlos), könnt Ihr auch am Event teilnehmen.</p><p>Den Zugang zur Anmeldung via Zoom für den 3. Juli findet Ihr hier:</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/ba264423-0ccf-4ed6-85ec-abc9fd06720e">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Community Events]]></category>
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      <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 19:34:14 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Der Ball ist rund…]]></title>
      <description><![CDATA[und Kreativität kann Torwart-Seelen heilen ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>und Kreativität kann Torwart-Seelen heilen</p><p>Das wird jetzt ein etwas ungewöhnlicher Blogbeitrag. Heute, während ich diese Zeilen schreibe, beginnt die WM 2026 und ich bin alles andere als ein eingefleischter Fußballfan. Diese Zeilen entstehen auch sehr spontan, eigentlich war ein anderer Text geplant, aber ich habe gestern die Doku “Mission Sommermärchen 2006” im ZDF angesehen.</p><p>Nun scheinen das Thema kreativer Lebensstil und Sport meilenweit auseinander zu liegen. Aber nur scheinbar. Sie haben viel mehr miteinander zutun als man denken würde.</p><p>Eine Folge der Dokureihe widmet sich Oliver Kahn, dem damaligen Nationaltorwart und Bayern-Torhüter. Nach einer fantastischen Karriere hatte er in den Jahren 2003/2004 einen ziemlichen Durchhänger. Er verlor die Gunst der Fans, war zwar in körperlicher Höchstform, aber vergaß, dass auch der mentale Teil in der Leistungsfähigkeit eine große Rolle spielt. Vielleicht muss man bedenken, dass vor rund 20 Jahren das Thema mentale Gesundheit noch nicht so im Fokus stand, wie es das heute tut - insbesondere im Fußball war zu dieser Zeit Sensibilität nicht gern gesehen und so stand eher als Stärke getarnte toxische Maskulinität im Zentrum. Und so boxte sich Oliver Kahn mit Härte durch, ohne so recht zu wissen, was mit ihm nicht stimmte.</p><p>Härteres Training, Druck, nicht erfüllte Erwartungen, Trotz und möglicherweise auch ein Männlichkeitsbild, das nicht dem entsprach, wie es im Inneren aussah, führten dazu, dass der “Titan” sich und auch der Mannschaft immer wieder im Weg stand. Eine Serie an Niederlagen und schlechten Spielen folgte. In einem Interview reflektiert er die Zeit, zwanzig Jahre später, was zeigt, dass Dinge Zeit brauchen.</p><p>Aber er erzählt auch von einem ganz bedeutenden Moment, der auf eine Art so klein und gleichzeitig so groß war, dass es eine ganze Haltung verändern kann. Und dieser Moment hatte mit einem großen Stück Pappe und einem dicken Filzstift zutun.</p><h4>Der kleine Junge und sein Schild</h4><p>Oliver Kahn erzählt, wie er im Spiel FC Bayern gegen VFL Wolfsburg am 28. Februar 2004, nachdem er sich vier Tage zuvor im Champions League Hinspiel gegen Real Madrid einen heftigen Freistoß-Patzer geleistet hatte und damit Bayern mit Unentschieden in die Rückrunde führte, einen kleinen Jungen am Tribünenrand entdeckte. Ein kleiner Fan mit einem Schild.</p><p><em>“OLLI, REAL IST VERGESSEN!”</em></p><p><a href="https://www.zdf.de/dokus/mission-sommermaerchen-100"><em>Hier geht´s zur Doku &quot;Mission SommerMärchen&quot;</em></a></p><p>Kahn macht in diesem Spiel keinen Fehler und die Bayern gehen mit 2:0 aus dem Spiel.</p><p>Nun versetzen wir uns mal in ein Münchener Kinderzimmer, ein paar Tage zuvor. Der kleine Junge wusste, dass er Karten für das Wolfsburg-Bayern-Spiel hat, er wusste, dass “sein” Torhüter eine Pechsträhne und eine harte Zeit hat. Er sitzt auf seinem Bett und überlegt, was er tun kann, damit sein Verein wieder auf Spur kommt. Was kann er schon tun? Er ist noch klein und einer von vielen. Am liebsten würde er seinem Helden Motivation zurufen, aber das Stadion ist laut, niemand wird ihn hören. Vielleicht stellte er sich vor, wie er sich fühlen würde, wenn die ganze Welt sauer auf ihn gewesen wäre, weil er einen Fehler gemacht hätte. Und er schnappt sich eine gelbe Pappe, die er noch aus dem Kunstunterricht übrig hat und nimmt einen dicken roten und schwarzen Filzstift und schreibt auf, was ihm auf dem Herzen liegt.</p><p>Und plötzlich wird aus ein bisschen Papier und Tinte ein Stück Magie und eine Sache, die große Veränderung schaffen kann. Zum richtigen Zeitpunkt, die richtigen Worte, sichtbar, laut, obwohl sie einfach nur leise dastehen.</p><p>Ob es so oder vielleicht auch etwas anders war, werden wir wohl nie so recht rausfinden können. Aber eins ist sicher: Der kleine Junge hat eine kreative Lösung für sein und Ollis Problem gesucht. Er hat mit den Mitteln, die er hatte, das Lauteste getan, was er im Stadion tun konnte. Mut zu gesprochen. Und der Zuspruch kam an.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/639c0e3c-d7ca-4374-a3c7-83a58bdd3b68/uploads/images/jzmivfzsie/IMG_7618.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4><strong>Was wir von dem kleinen Jungen lernen können</strong></h4><p>Du musst dafür nicht ins Stadion gehen, aber kleine Botschaften, handgeschrieben, auf Post its, in Butterbrotdosen oder auf dem Kopfkissen, haben eine enorme Kraft. Und sie kosten kaum Zeit und kein Geld. Wir können kleine, liebevolle, motivierende, bestärkende Notizen schreiben oder zeichnen und sie uns liebgewonnen, wertvollen Menschen geben oder völlig Fremden unter die Windschutzscheibe stecken. So oder so, ich glaube, es gibt niemanden, der sich nicht über eine nette, aufmunternde oder auch vergebende Botschaft freut.</p><p>Ein kleines Zeichen, ein mikro-kreatives Werkzeug, um das Leben unserer Lieben, das eines struggelnden Torwarts oder auch der ganzen Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Und wir können nie wissen, wieviel Bedeutung ein solcher Zettel für den Empfänger haben kann. <br/>Als Kinder haben wir diese Zettel viel häufiger geschrieben. Warum haben wir damit aufgehört?</p><p>Und wann fängst DU wieder damit an?</p><p>Herzlich,</p><p>Deine Joana</p><p>PS: Schau mal, was auf der Post klebte, die mir meine Kundin Judith vorige Tage geschickt hat:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/639c0e3c-d7ca-4374-a3c7-83a58bdd3b68/uploads/images/gkefwduhxd/IMG_7617.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><hr aria-hidden="true"/><p>Wenn Du mehr solcher kleiner kreativen Motivationsgeschichten und Impulse zu einem kreativen Lebensstil lesen möchtest, dann freue ich mich, wenn Du Mitglied wirst und meinem Blog folgst, um keinen Beitrag mehr zu verpassen.</p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Persönliche Einblicke]]></category>
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      <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 01:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Identitätswechsel?]]></title>
      <description><![CDATA[Warum Du Viel(e) sein darfst und wie man dabei nicht den Verstand verliert ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum Du Viel(e) sein darfst und wie man dabei nicht den Verstand verliert</strong></p><p>Ich bin jetzt Bloggerin. Die Erkenntnis traf mich vor ein paar Wochen, nachdem ich mich bei einem Netzwerktreffen selbst genau so genannt hatte. Ich leite meine Vorstellung immer ein mit den Worten “Ich bin Joana Mertens, Gründerin von Karakterkind und Deutschlands erste Kreativfluencerin für Business und Bildung. Dazu bin ich Livezeichnerin, Wirtschaftsfachwirtin, Kommunikationstrainerin….” Und in diesem Augenblick rutschten mir die Worte “…und seit einigen Monaten auch erfolgreiche Bloggerin!”, über die Lippen.</p><p>Ich hatte mich kurz über mich selbst erschrocken, das berühmte Impostor-Syndrom krabbelte mir den Hals hoch. Aber es stimmte. Ich sitze seit einigen Monaten regelmäßig an meinem Laptop und schreibe Blogartikel, die mittlerweile eine ganze Reihe von Menschen regelmäßig lesen und ich bekomme Feedbacks wie “Du glaubst gar nicht, wie sehr Deine Arbeit unserer Familie und mir bereits geholfen hat.” Oder “Oh wow, ich glaube, dieser Tipp löst eins meiner alltäglichsten Probleme!” oder auch “Ich nutze Deine Challenge mittlerweile regelmäßig und es tut so gut!”.</p><h4>Wie soll eine Bloggerin denn aussehen?</h4><p>Dabei hatte ich selbst immer ein etwas anderes Bild von Bloggerinnen. Irgendwas mit Mode, alles ziemlich fancy und meistens waren da auch Kooperationen und Werbedeals im Spiel. Das alles habe ich so nicht. Ich arbeite unabhängig, ich präsentiere hier nur, was ich selbst auch erprobt habe, denn dieser Raum hier finanziert sich darüber, dass Menschen meine Arbeit wertvoll finden und für einen gewissen Betrag im BlogClub Einblicke und Wissen bekommen, das ich zur Verfügung stelle.</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/1dca988e-6bcd-4da0-8311-ec9f23c1f9fd">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Persönliche Einblicke]]></category>
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      <pubDate>Fri, 29 May 2026 00:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Little Luxury Challenge]]></title>
      <description><![CDATA[Wie 21 kleine Veränderung helfen können, etwas mehr Glamour in den Alltag zu bringen ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5>Wie 21 kleine Veränderung helfen können, etwas mehr Glamour in den Alltag zu bringen</h5><p><br/>Die sozialen Medien versuchen uns immer wieder zu suggerieren, dass wir klein, wertlos und unbedeutend sind und nur Produkt X oder Y kaufen müssen, damit wir uns besser fühlen. Old Money-Style soll uns “wertvoll” daherkommen lassen, also aussehen lassen, als kämen wir aus “gutem Hause”, der Clean Girl-Hype will uns glauben machen, dass wir nur die richtige Hautpflegeroutine brauchen, um zur “Upper Class” zu gehören. Ich finde das eine Frechheit. Erstens fußt all das auf der Annahme, dass es bessere und schlechtere, wertvollere und weniger wertvollere Menschen gibt. Zweitens ist das alles ein einziges Theater, kostet irre viel Geld und lässt den Großteil der Menschheit in dem Glauben zurück, dass sie es nicht geschafft hätten. Aber es geht ja nie so richtig ums “es schaffen”, sondern darum, ob wir zufrieden sind oder nicht.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a4309b55-4d56-4a3e-93c8-6e985544627d/uploads/images/udeow4nxj6/IMG_5937.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Mini-Luxus mit alltäglichen Dingen</figcaption></figure><p>Dennoch verstehe ich, dass wir uns hin und wieder ein kleines Luxus-Gefühl im Alltag wünschen - aber Luxus bedeutet für viele völlig unterschiedliche Dinge. Für den einen ist es die Rolex, für die meisten aber ein Moment der Ruhe, ein schönes Gespräch mit der besten Freundin oder ein gutes Essen.</p><p>Ich habe mal meine persönlichen Mini-Luxus-Momente aufgeschrieben und für Euch als kleine Challenge zusammengestellt, mit der Ihr in drei Wochen bereits verschiedene Veränderungen ohne großen Aufwand ermöglichen könnt, die ein bisschen Glamour in den Alltag bringen. Du kannst jeden Tag eine Sache einbauen oder Du pickst Dir nach und nach heraus, was Du gerne für Dich nutzen möchtest.</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/a4309b55-4d56-4a3e-93c8-6e985544627d">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Specials & Highlights]]></category>
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      <pubDate>Fri, 15 May 2026 00:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Blog-Buch]]></title>
      <description><![CDATA[Vom Buchwunsch zum Blogger-Leben ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4>Vom Buchwunsch zum Blogger-Leben</h4><p>Es ist etwa ein Jahr her, da schrieb ich meiner Freundin Christina morgens recht euphorisch eine Nachricht: “Ich schreibe gerade mein Buch!!” Und ich war richtig im Flow. Ich hatte 1567 Ideen und es floss nur so aus mir raus. Das ging etwa zwei Tage so.</p><p>Wir alle wissen, dass man ein Buch relativ selten in zwei Tagen schreibt (es soll solche Fälle geben, aber es ist nicht die Regel). Und nun ist es nunmal so, dass ich keine Schriftstellerin bin, deren Job es ist, jeden Tag zu schreiben. Mein Beruf besteht aus anderen, relativ vielfältigen Einzelbereichen. Und so geriet ich wieder mal in eine Phase, in der das Schreiben nicht den Platz fand, den es gebraucht hätte, damit daraus ein Buch entsteht. Jedenfalls nicht das Buch, das ich mir vorstellte.</p><h4>Schubladen-Panik?</h4><p>Ein Buch legt sich meistens recht klar fest, in welche Kategorie es einziehen will. Will es ein Roman sein, eine (Auto-)Biographie, will es ein Ratgeber oder einfach Popliteratur sein? Da ich selbst auch “vieles” bin (dazu gibt es auch einen <a href="https://steady.page/de/karakterkind/posts/1dca988e-6bcd-4da0-8311-ec9f23c1f9fd">Artikel</a>), fiel es mir schwer, eine passende Kategorie zu finden und mich schreibtechnisch auch daran zu halten. Das Buch beschäftigte sich mit brandaktuellen Themen, wie KI und digitale Welten im Kontrast zu kreativem Denken, aber auch allgemeine Bereiche wie das Wohlbefinden in einem kreativen Leben, während wir in kapitalistischen Strukturen zurecht kommen wollen.</p><p>Und so kam ich dann nicht nur kapazitätstechnisch, sondern auch formattechnisch an meine Grenze. Ich hatte das Gefühl, das Projekt “Buch”, brauchte eine andere Form. Eine, die fortlaufender, individuell gestaltbarer, weniger statisch sein konnte. Klar, es ist toll ein festes Werk in den Händen zu halten. Das Wissen, wieviel Arbeit und Liebe man komprimiert hineingelegt hat, während es entstanden ist schafft ein nahezu erhabenes Gefühl. Ich kenne dieses Gefühl selbst, weil ich bereits zwei Kinderbücher veröffentlicht habe. Aber für das, was ich nun mit meinem Thema rund um kreatives Denken vorhatte, passte das Format “Buch” wohl einfach noch nicht.</p><p>Und deshalb ist gibt es seit einigen Monaten diesen Blog, denn er erfüllt alles, was ich mir für meine LeserInnen und mich selbst wünsche. Wechselnde Formate, Ratgeberfunktion, Einblicke in mein persönliches Denken, auseinandersetzen mit gesellschaftlichen Themen, tagesaktuelle Aufschläge sowie auch allgemeingültige Überlegungen zu unterschiedlichen Lebensbereichen, mal ist es eine Kolumne, mal eine Portraitserie, mal ein Werkzeugkoffer. Alles mit der Klammer “kreatives Denken” und einer persönlichen Note. Die Ideen-Liste ist für die nächsten Jahre gefüllt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1804e167-f8a8-4c0b-b8c6-9df85738b67b/uploads/images/aprghyfdbk/IMG_6301.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Ideenliste für Blogideen, die mir am Herzen liegen</figcaption></figure><h4>Wunderkerzen-Mentalität?</h4><p>Mit dem Buch wollte ich inspirieren. Ich wollte zum Nachdenken anregen, ich wollte meine eigene Haltung zeigen. Aber ein ganz entscheidender Punkt hat wohl auch mit zu diesem Blog geführt. Auch Bücher haben heute ähnlich wie Social Media-Inhalte viel zu oft einen Wunderkerzen-Effekt. Besonders dann, wenn sie Zeitgeist und Aktualität beherbergen wollen, ereilt sie ein Schicksal, das ihrer Intention nicht gerecht wird. Sie tauchen für eine kurze Zeit auf, werden gehyped und dann oft schnell wieder vergessen, weil ein anderes Thema in den Fokus gerät. Das heißt nicht zwangsläufig, dass die Qualität des Buches nicht genügt, es ist einfach unsere Art auf die Welt zu blicken geworden. Während wir früher monatelang Zeit hatten, einen Film im Kino zu gucken, müssen wir heute innerhalb von 2 Wochen schnell ein Ticket besorgen, weil bereits die nächsten Filme in der Warteschlange stehen. Oft gehen wir dann schon gar nicht mehr los, weil wir wissen, dass wir es auf dem nächsten Streamingdienst dann ja eh bald sehen können.</p><h4>Thank you, next!</h4><p>Als ich mein erstes Kinderbuch “Die Emsel packen ihre Sachen” veröffentlicht hatte, war die häufigste Frage in den ersten Tagen “Und wann kommt das nächste?”. Das ist einerseits natürlich ein Kompliment, aber es zeigt auch, dass nichts mehr Zeit haben darf. Es braucht immer neue Reize, wir akzeptieren kaum mehr, dass es eine Menge Arbeit braucht, ein Buch komplett zu entwickeln, zu schreiben, zu illustrieren, lektorieren, setzen und drucken zu lassen. Mit KI geht ja jetzt (vermeintlich) alles auf Knopfdruck. Und Amazon Prime liefert direkt am nächsten Tag.</p><p>Bücher sind - besonders im Rahmen des Selfpublishing - in den letzten Jahren die neue Visitenkarte geworden und in einer Zeit, in der sich viele nichtmal mehr die Mühe machen, Texte selbst zu schreiben, sondern sie über ein Large Language Model wie ChatGPT erstellen lassen, werden sie immer generischer, unpersönlicher und der Buchmarkt wird geflutet, während <em>echte </em>AutorInnen weit davon entfernt sind mit ihren Werken noch ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Nur einige, sehr wenige und etablierte AutorInnen können das. Der Wert von Büchern hat sich stark verändert. Wenn das Projekt “Buch” wieder in den Fokus kommt, möchte ich etwas Bleibendes schaffen, gemeinsam mit einem zu mir passenden Verlag, der ebenso wie ich Anspruch an gute Qualität und geistige Nachhaltigkeit hat. Daher habe ich das Thema vorerst noch verschoben, doch ich bin sicher, es wird die Zeit dafür kommen.</p><h4><strong>PopUp-Inspiration</strong></h4><p>Und deshalb habe ich zunächst einen sowohl auf eine Art kontinuierlicheren, aber gleichzeitig flexibleren Weg für mich gefunden, Euch zu mehr kreativem Denken zu inspirieren. Immer wieder einen kleinen Denkmoment in die Leben meiner LeserInnen zu schicken, der aber mehr erfordert als die drei Sekunden-Aufmerksamkeit von Instagram und TikTok. Der nachhaltiger ist, der wiederfindbar und damit auch wiederanwendbar ist.</p><p>Auf diesem Blog kann ich spontan Gedanken und mein Wissen teilen, ich kann regelmäßige Impulsgeberin sein, um meine LeserInnen daran zu erinnern, dass sie sich von der digitalen Übermacht nicht einschüchtern lassen müssen, sondern ihre kreative Selbstwirksamkeit stärken können. Ich kann die “Ach guck, ihr geht´s genauso”-Person sein, die wir uns oft wünschen, wenn wir uns mit unseren Fragen eher alleine und ratlos fühlen und gleichzeitig meine Wege teilen, mit genau diesen Fragen umzugehen ohne den Anspruch zu haben, die alleinige Wahrheit zu kennen.</p><p>Mit diesem Blog kann ich die Kreativfluencerin sein, die sich nicht dem Algorithmus beugt und gleichzeitig ein Beispiel sein, dass es möglich ist.</p><p>Danke, dass Du meine Texte liest. Wenn Du meine Arbeit unterstützen möchtest und noch mehr Einblicke haben möchtest, kannst Du BlogClub-Mitglied werden und damit in die Community einsteigen.</p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/about">Mitglied werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Persönliche Einblicke]]></category>
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      <pubDate>Fri, 08 May 2026 00:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Vom Privileg ein kreatives Leben zu führen]]></title>
      <description><![CDATA[Was ein analoges Leben mit Selbstachtung zutun hat “Aber wie soll ich DAS denn noch alles in meinen Alltag einbauen?!”, fragte mich vor ein paar Wochen eine Teilnehmerin…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Was ein analoges Leben mit Selbstachtung zutun hat</p><p>“Aber wie soll ich DAS denn noch alles in meinen Alltag einbauen?!”, fragte mich vor ein paar Wochen eine Teilnehmerin in einem meiner Workshops zu digitaler Balance; nachdem ich gerade bei “Etabliere eine stille Stunde” angekommen war. “Es kommt mir vor, als könnte ich vor lauter Selbstoptimierung keinen klaren Gedanken mehr fassen!”, rief sie ebenso empört wie frustriert. Und was soll ich sagen, ich konnte ihr kaum widersprechen. Denn wenn wir ein kreatives Leben als eine zusätzliche Aufgabe und nicht als Basis betrachten, dann kann das eine echte Herausforderung sein. Insbesondere für Frauen, denn hier greift das Märchen vom ewigen “Du kannst alles sein”.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/c3e47dd4-f7d0-4617-abcd-f49f826c5fd5/uploads/images/dsb7uwei74/IMG_5273.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Die stille Stunde ist für mich ein geplanter, bildschirmfreier Zeitraum, in dem etwas Platz findet, das gut tut.</figcaption></figure><h4>Mental Load im Luftschloss und die Sache mit den Prioritäten</h4><p>Die Sehnsucht nach der Antwort auf diese Frage (wer wir wären, wenn wir all das würden, was wir sein wollen) ist es, die uns abends erschöpft im Bett durch die Feeds von super kreativen, erfolgreichen Frauen mit den perfekten Kindern, aufgeräumten Häusern, tollen Vorgärten, der hypererfolgreichen Unternehmen oder hochbezahlten Jobs scrollen lässt. Diese Frauen scheinen einfach alles mühelos zu jonglieren, sie haben eigene Ateliers, kochen wie Sterneköchinnen, sind immer perfekt gestylt und haben auch noch Zeit für 8-12 Hobbies. Wow.</p><p>Die Frage, “wie soll ich das denn eigentlich alles noch schaffen?” ist auf der einen Seite berechtigt, führt aber auch in die Irre. Und man kann zwei Antworten darauf finden. Achtung, das wird jetzt etwas deutlicher.</p><p>Die erste Antwort lautet nämlich: “Gar nicht.” Die zweite: “Indem Du aufhörst, ständig jede Lücke mit digitalem Müll zu füllen und Dir mit mehr Selbstrespekt begegnest.” (Ich kann fühlen, dass Du vermutlich grad etwas empört die Augenbrauen hochziehst).</p><p>Wir werden vermutlich nie alles schaffen, was wir gerne tun würden, einfach weil wir nur eine gewisse Lebenserwartung haben. Aber wir können etwas anderes tun - was gleichzeitig auf die zweite Antwort einzahlt: Wir können entscheiden, was nicht verhandelbare Prioritäten sind.</p><p>Was willst Du unbedingt erlebt haben. Was willst Du unbedingt regelmäßig in Deinem Alltag tun. Wie möchtest Du Dich fühlen, was möchtest Du lernen?</p><p>Die durchschnittliche Bildschirmzeit liegt bei etwa vier Stunden. Tendenz durch immer mehr digitaleres Leben steigend. In der Zeit, in wir dabei zum Einen zwar auch einen Teil unseres Lebens managen, schauen wir zu einem großen, sehr unbewussten und passiven Teil ANDEREN dabei zu, wie sie ihr Leben managen, während wir immer unzufriedener, gestresster und depressiver werden. Das ist nicht nur paradox, es ist fragwürdig.</p><h4>Lass´ mal kurz über Privilegien reden</h4><p>Der spannende Punkt bei all dem ist, dass das alles auf eine Art Luxusprobleme sind. Diese Dinge entstehen aus einer sehr priviligierten Lebensweise heraus. Auch das darf man sich einmal klar machen, aber es geht noch einen Schritt weiter. Indem wir erkennen, dass uns diese vermeintlichen Privilegien immer weiter von uns selbst entfernen, verschieben sie sich und ganz andere Dinge werden plötzlich zu einer Möglichkeit, sein Leben ganz ohne aufgedrückte Selbstoptimierungstrends in eine positive Richtung zu lenken.</p><h4>Digitales Junk-Food ermüdet Deine Seele</h4><p>Ja, Pommes sind super. Den ganzen Tag Pommes nicht. Jeden Tag Pommes auch nicht. Was wäre, wenn wir das, was wir den ganzen Tag konsumieren als Futter fürs Gehirn betrachten würden? Was gönnst Du Deinem Nervensystem? Mäckes oder FineDining? Was lässt Dich all das denken, was Du siehst, welche Gefühle entstehen durch diese Gedanken. Und anders herum gefragt: Welche Gedanken und Gefühle entstehen, wenn Du etwas Analoges tust? Wenn Du liest, wenn Du spazieren gehst, wenn Du etwas zeichnest, wenn Du schreibst?</p><p>Bist Du Dir High Quality Time oder auch High Quality Gedanken wert oder jagst Du lieber den schnellen Kicks hinterher? Gönnst Du Dir wertvolle Impulse oder behandelst Du das Wunderwerk in Deinem Kopf wie etwas, das man nicht pflegen müsste?</p><p>Was bist DU Dir wert?</p><h4>Fokus bedeutet Reichtum</h4><p></p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/c3e47dd4-f7d0-4617-abcd-f49f826c5fd5">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Persönliche Einblicke]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/c3e47dd4-f7d0-4617-abcd-f49f826c5fd5/uploads/images/dsb7uwei74/IMG_5273.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 00:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Portrait: Juliane Fritz]]></title>
      <description><![CDATA[In meinem Leben begegnen mir immer spannende Menschen, die mich auf eine Art beeindrucken, mir sympathisch sind oder mich inspirieren, ermutigen oder einfach alles…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Kreative Persönlichkeiten: Juliane Fritz</h1><p>In meinem Leben begegnen mir immer spannende Menschen, die mich auf eine Art beeindrucken, mir sympathisch sind oder mich inspirieren, ermutigen oder einfach alles zusammen. Juliane Fritz ist so ein Mensch. Und genau deshalb, habe ich sie gefragt, ob ich einen Beitrag über sie schreiben darf, denn ich finde, dass noch viel mehr von Julianes Ideen erfahren dürfen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2c10237d-5568-4060-977a-599fa5396dfa/uploads/images/sfdrx5nylv/BWB-127.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Juliane Fritz, eine junge Frau im schwarzen Shirt mit langen blonden Haaren und einer schwarzen Brille sitzt an einem Tisch mit verschränkten Armen"/><figcaption>Foto: Hannes Tell</figcaption></figure><p>Wir sprechen im zweiten Teil dieses Artikels persönlich, Juliane nimmt uns mit in ihren Kopf und teilt ihre Gedanken rund um das Thema Kreativität, Selbstständigkeit und digitale Balance.</p><p>Aber mal von vorne: “Irgendwas mit Audio”, das stand für Juliane sehr früh fest, sollte die berufliche Richtung werden. Über einen Schülerworkshop kam sie zum Radio, der sie über ein Studium der Kulturwissenschaften und 16 Jahren beim Sender dann zu ihrer heutigen Selbstständigkeit als Podcastredakteurin führte. Ihren erster eigenen Podcast, “Bin weg bouldern” brachte sie 2018 dann auch in mein Leben.</p><p>Während ich selbst mit Kopfhörern und dem Podcast auf den Ohren an der Wand nicht nur meine eigenen Boulderprobleme (so nennt man die Routen an der Wand) löste, stellte ich fest, dass ihre Podcast-Gäste irre spannende Ideen und Herangehensweisen an unterschiedlichste Themen ihres Hobbies, ihres Berufs oder auch ihres Lebens mitbrachten. Mittlerweile ist ihr Podcast deutschlandweit in der Boulderszene bekannt und eine feste Größe.</p><h4>Juliane und ihre Bibliothek der guten Ideen</h4><p>“Ich find klasse, wie Du auf das Thema Kreativität schaust!”, stand im Herbst 2025 in einer Instagram-Nachricht, “Hast Du Lust in meinen neuen Podcast zu kommen?” So kam es, dass ich plötzlich selbst Gast in ihrem Podcast sein durfte - ihrem neuen Format “Die Bibliothek der guten Ideen”. Eine art kuratierte Kartei spannender Persönlichkeiten, Geschichten und Herangehensweisen an komplexe Fragestellungen. Juliane nennt sich auch selbst eine Art “Menschensammlerin”, die es liebt anderen eine schöne Bühne zu bereiten, auf denen ihre Ideen strahlen können.</p><p><a href="https://bibliothek-der-guten-ideen.letscast.fm/episode/hol-dir-deine-kreativitaet-zurueck"><strong><em><mark style="background-color: rgb(250, 232, 214); color: inherit;">Hier findet Ihr unsere gemeinsame Podcastfolge </mark></em></strong></a><em><mark style="background-color: rgb(250, 232, 214); color: inherit;">und auch andere spannenden Folgen aus der Bibliothek der guten Ideen.</mark></em></p><p>Selbst gesegnet mit einem gigantischen Interesse an vielfältigen Themenbereichen, treibt sie ihr Wissensdurst und der Wunsch danach an, Menschen mit spannenden Einblicken in neue Welten zu berühren. Und so “nerdet” sie sich in unterschiedlichste Lebensgeschichten und Wissensfelder rein, “Wie ein Schwamm, der alles aufsaugt, aber auch an die Welt wieder abgibt”, wie sie sagt.</p><p></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2c10237d-5568-4060-977a-599fa5396dfa/uploads/images/ygil7cqd7i/BWB-57.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Juliane mit ihrem Mikro im Interview,"/><figcaption>Foto: Hannes Tell</figcaption></figure><h4>“Ich bin einfach ein Mensch, der sowas macht!”</h4><p>Neben ihrem Podcast und dem aktiven Bouldern, kommen noch eine Reihe weiterer Fähigkeiten, denen Juliane Raum gibt. Während sie als Kind in einer Musikerfamilie groß wurde, selbst singt, Gitarre und Flöte spielt, ist da auch eine große Liebe zum Zeichnen. Sie mochte Comics und Disneyfilme, begann selbst zu zeichnen und hatte als Kind lange den Wunsch, Comiczeichnerin zu werden. Heute entdeckt sie zusammen mit ihrem Sohn das “Nature Journaling”. Denn um dem Kleinen erklären zu können, wie die Pflanzen und Tiere um uns heißen, muss man es selbst erstmal wissen. Also begann sie, heimische Pflanzen und Tiere zu zeichnen und auf diesem Wege im Detail zu erforschen. Es scheint, als würde ihre Neugier ihr den Weg in neue Fähigkeiten weisen. Nun ist Juliane wie wir alle in der Situation, dass auch ihr Tag nur 24 Stunden und ihre Woche nur 7 Tage hat. Sie ist Mama, selbstständig und in verschiedenen Lebensrollen unterwegs. Auf die Frage, wie so viele unterschiedliche Projekte unter einen Hut bringen kann, ist ihre Antwort so simpel, wie logisch: “Ich bin einfach ein Mensch, der sowas macht!”.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2c10237d-5568-4060-977a-599fa5396dfa/uploads/images/qrwebmvjge/1000078244.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Buntstiftzeichung einer Eule"/><figcaption>Foto/Illustration: Juliane Fritz</figcaption></figure><h4>KI zeigt uns, was echt ist</h4><p>Während sie für ihr Nature-Journal auf der Suche nach einer Abbildung eines Rotkehlchens ist, stellt sie fest, dass mittlerweile die meisten Bilder in der Google Bildersuche KI-generierte Fotos sind, die definitiv nicht den echten Vogel, abbilden, den sie suchte. “Da KI plötzlich alle Informationen verwässert, zeigt sie uns auf diese Art den Weg zur Echtheit.” Und so führt Julianes Weg auch im echten Leben immer wieder in Bibliotheken, denn dort - auf Papier und in gedruckten Buchstaben und Bildern - findet sie, was sie sucht: Geschichten &amp; Authentizität. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch ihr zweiter eigener Podcast, authentische Geschichten erzählt, über Menschen, die spannende Ideen und neue Ansätze haben, über Herausforderungen der (neuen) Welt nachzudenken und ins Handeln zu kommen. Menschen, die anpacken, die sehen, dass etwas anders sein darf.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2c10237d-5568-4060-977a-599fa5396dfa/uploads/images/btuqr3muff/1000075791.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Zeichnung von einer gelben Blüte neben einer Bleistiftzeichnung in einem Notizbuch"/><figcaption>Illustration/ Foto: Juliane Fritz</figcaption></figure><p>Und weil Juliane selbst ein so Kreativitätsliebender und vielseitiger Mensch ist, habe ich sie gefragt, ob wir den Spieß nun einmal umdrehen wollen und ich mit meinen Fragen in ihren Kopf gucken darf und sie hat Ja gesagt:</p><p><strong>Liebe Juliane, in welcher Umgebung hast Du die besten Ideen?</strong></p><p>Ich würde sagen, es ist nicht eine bestimmte Umgebung, sondern es hilft ab und zu die Umgebung zu wechseln. Ich arbeite meistens von zuhause aus. Es kann sein, dass es mir hilft, mal an einem anderen Arbeitsplatz in der Wohnung zu arbeiten, weil der Blick aus dem Fenster da anders aussieht. Ich gehe gerne in Bibliotheken um zu arbeiten. Auch dort hat man immer wieder eine andere Umgebung, je nachdem, welchen Platz man heute erwischt. Außerdem hilft es, einfach mal eine Pause von der Arbeit einzulegen und Spazieren zu gehen. Es fühlt sich für mich so an, als würde der Gang nach draußen plötzlich wieder &quot;Luft&quot; im Kopf erzeugen, damit neue Ideen überhaupt reinkommen können.</p><p> <strong>Welchen Teil des kreativen Prozesses in Deinem Job magst Du am liebsten und warum?</strong></p><p>Kern meines Jobs ist es, Interviews zu führen. Tatsächlich ist das auch der Teil, den ich am liebsten mag. Andere Menschen können mich immer wieder überraschen und inspirieren. Was ich daran schätze sind die Perspektivwechsel und die neuen Ideen, die ich bekomme. Denn jeder Mensch mit dem ich rede, gibt mir ein Puzzleteil, um etwas in dieser Welt besser zu verstehen und das ist eine enorme Bereicherung.</p><p>Man könnte fragen, was daran &quot;kreativ&quot; ist, weil ja meistens die andere Person redet. Allerdings gebe ich mit meinen Fragen den Leitfaden vor und versuche, dem Menschen eine spannende Geschichte zu entlocken. Das hat auch etwas mit Kreativität zu tun.</p><p><strong>Du bist Mutter, was hat Dir Dein Sohn über Kreativität beigebracht und an welche Fähigkeiten, die Du selbst als Kind hattest, erinnert er Dich immer wieder?</strong></p><p>Viele Eltern beschreiben dieses Phänomen, das auch sehr spannend ist: Du fängst durch dein Kind alles nochmal neu an zu entdecken und zu erleben. Du erinnerst dich, wie du das als Kind gemacht hast und probierst das nochmal aus. Du gehst viel langsamer durch die Welt, weil Kinder so auf Details fixiert sind, alles anschauen wollen und viele Fragen haben. Man geht durch all diese Prozesse noch einmal durch und fängt dann z.B. wieder an zu malen, gemeinsam mit dem Kind. Oder zu basteln.</p><p>Ich habe mich dann auch daran erinnert, dass ich als Kind viel gezeichnet habe und dass ich dabei immer total fokussiert war. Das mache ich jetzt wieder und es hilft mir, gute Pausen zu machen. (Die braucht man als Mama nämlich sehr!)</p><p>Ich musste viel darüber nachdenken, warum ich überhaupt so viele Jahre damit aufgehört haben, zu zeichnen. Ich überlege, ob ich als Kind viel schlauer war, weil ich ganz intuitiv Dinge gemacht habe, die mir gut tun. Ich schätze, irgendwann wurde einem klar, dass &quot;etwas Kreatives&quot; nichts ist, womit man Geld verdienen wird. Zumindest erscheint das so. Heute denke ich, dass wir uns diese kreativen Freiräume erhalten sollten, in denen wir einfach Dinge tun, die Spaß machen, die uns entspannen usw.</p><p><strong>Was tust Du, wenn Du das Gefühl hast, keinen klaren Gedanken mehr fassen zu können?</strong></p><p>Eine Pause machen. Ich habe mir gerade ein kleines Plakat gezeichnet, es hängt über meinem Schreibtisch. Darauf sind kleine wuschelige Monster zu sehen, die Pause machen: Rumliegen, Tee trinken, sich bewegen usw. Diese Monster erinnern mich daran, eine Pause einzulegen. </p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2c10237d-5568-4060-977a-599fa5396dfa/uploads/images/mlhzriyze4/Monstererinnerung_-_mach_mal_eine_Pause.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Gemaltes Plakat mit kleinen Tipps, wie man eine Pause macht. Man sieht vier kleine Monster, gelb, rot, grün und türkis."/><figcaption>Foto/Illustration: Juliane Fritz</figcaption></figure><p> </p><p><strong>Warum sind gute Ideen ein Schatz, dem Du einen eigenen Podcast gewidmet hast?</strong></p><p>Ich habe mit der &quot;Bibliothek der guten Ideen&quot; den Podcast gestartet, den ich selbst gerne hätte. Letztes Jahr habe ich bei einer Volksentscheid Initiative in Berlin mitgemacht. Ich hatte nach der Wahl von Trump und all diesen Ereignissen einen Tiefpunkt und dachte: Ich muss ins Handeln kommen!</p><p>Ich bin zu dieser Volksentscheid-Initiative gegangen, dem Berliner &quot;Baumentscheid&quot;. Plötzlich war ich umgeben von Menschen, die für ihre Ideen ins Handeln kommen. Da ist wahnsinnig viel positive Energie, wenn man sich mit solchen Menschen umgibt. Mein Erlebnis war, dass mich das weggeführt hat von &quot;alles ist so schlimm, ich vergrab mich jetzt&quot; zu - &quot;Ok, wir schaffen das! Wir sind ganz viele intelligente Menschen mit guten Ideen! Es ist unsinnig anzunehmen, dass wir unsere Probleme nicht lösen können.&quot; Ich glaube, dass ein ganz wichtiger Schritt im Moment ist, etwas gegen unsere Resignation zu tun. Weil wir Menschen mit Ideen brauchen, die anpacken. Mit diesem Podcast möchte ich quasi uns allen einen Pool schenken, an dem wir uns mental auftanken können. An dem wir genau das erleben können: Wir sind viele Menschen mit guten Ideen. Jeder arbeitet mit seinem individuellen Wissen, seinen Fähigkeiten an dem einen &quot;Problem&quot; das er oder sie am besten lösen kann.</p><p> </p><p><strong>Du bist selbstständig, wann musstest Du mal wirklich richtig kreative Ideenkunst walten lassen, um weitermachen zu können?</strong></p><p>Das kann ich so glaube ich nicht beantworten. Ich habe einfach mit der Zeit gelernt, dass es mir am meisten liegt, selbstständig zu arbeiten. Es gibt für mich gefühlt nicht so viele andere Optionen, also gebe ich mein Bestes, damit das mit der Selbstständigkeit funktioniert. Auch wenn das manchmal anstrengend ist, für alles selbst verantwortlich zu sein.</p><p></p><p><strong>Auch in Deinem Boulder-Podcast „Bin weg Bouldern“ begegnest Du spannenden Menschen. Welche Geschichte aus Deiner Podcastkarriere hat Dich am meisten beeindruckt und was hast Du davon selbst für Dich mitgenommen?</strong></p><p>Es gibt einige. Zum Beispiel habe ich mit vielen Menschen gesprochen, die Klettertherapie anbieten. Es ist spannend zu erfahren, wie viel dieser Sport bei Menschen mit verschiedenen Krankheitsbildern bewegen kann. Z.B. gibt es Corinna Siemers, eine Ergotherapeutin aus Hannover. Sie hat im Podcast von der Arbeit mit einem Jungen erzählt, der eine Muskelschwäche hat. Dadurch fallen diesem Kind nicht nur alltägliche Bewegungen schwer, sondern auch das Sprechen. Auch dafür benötigen wir ja Muskeln. Dieser Junge hat in der Bouldertherapie so viel Muskelspannung aufgebaut, dass er sich jetzt besser mitteilen kann und man ihn beim Sprechen besser versteht. Das ist für ihn eine unglaublich tolle Erfahrung.</p><p>Ich habe im Podcast viele solcher Gespräche mit Therapeutinnen und Therapeuten geführt und dadurch ist etwas spannendes passiert! Die Klettertherapie hat das Problem, dass sie oft nicht von Krankenkassen finanziert wird und Leute müssen das privat zahlen. Das bringt auch Hürden mit sich für die Therapeuten selbst. Viele von denen haben an verschiedenen Orten in Deutschland vor sich hin gearbeitet und sich über diese Probleme geärgert. Dann habe ich im Podcast mehrere von diesen Menschen vorgestellt und dadurch haben sie erfahren: Es gibt da draußen noch andere Klettertherapeuten, mit denen könnte ich mich ja vernetzen! Dann sind einige spannende Kooperationen entstanden und ein großes deutschlandweites Vernetzungstreffen. Ich denke ich kann sagen, dass ich durch meine Podcastgespräche da eine gewisse Vorarbeit geleistet habe.</p><p>Das alles hat mich darin bestätigt, dass es sehr wertvoll ist, Menschen mit ihren Ideen und Projekten im Podcast vorzustellen. Eventuell hat das, was wir da im Podcast sagen, eine sehr wichtige Auswirkung in der Welt da draußen...</p><p> </p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2c10237d-5568-4060-977a-599fa5396dfa/uploads/images/royjsqv7b7/BWB-133.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Portrait von Juliane"/><figcaption>Foto: Hannes Tell</figcaption></figure><p><strong>Welche Aspekte des kreativen Denkens findest Du im Bouldern wieder?</strong></p><p>Für mich ist der Aspekt des &quot;Loslassens&quot; ein Wichtiger. Wobei man beim Bouldern an der Wand sich natürlich besser festhält. Aber so eine Sportart wie das Bouldern hilft, Stress loszulassen und das wiederum führt zu neuen kreativen Gedanken.</p><p><strong>Was würdest Du gerne (noch) besser können, was fasziniert Dich daran?</strong></p><p>Mir fallen immer mal wieder Dinge ein, die ich gerne lernen würde. Jetzt, wo ich wieder mehr zeichne, habe ich ständig den Drang neue Techniken auszuprobieren. Ich bin ein Mensch, der bisher nur naturalistisch zeichnet. Also ich zeichne Dinge, die ich sehe. Ich finde es irre faszinierend, dass Menschen Dinge aus ihrer Fantasie heraus zeichnen. Das würde ich gerne können. Ich stelle mit vor, dass man dann noch unabhängiger ist im Zeichnen, da man nicht notgedrungen ein Vorbild braucht.</p><p><strong>Welche Routinen helfen Dir, Dein kreatives Denken zu stärken und was ist Dein Tipp, digitale Balance für Dich zu schaffen?</strong></p><p>Ich habe gerade erst angefangen, das für mich zu reflektieren, weil ich in letzter Zeit bemerkt habe, wie sehr mich die Dauerbeschallung mit digitalen Medien vom Denken abhalten. Bzw. wie sehr sie mir die Zeit rauben, die ich bräuchte, um aufzutanken und Raum zu schaffen für kreatives Denken.</p><p>Eine meiner besten Ideen im letzten Jahr war, die Instagram App von meinem Handy zu löschen. Diese App verspricht einem eigentlich eine Art Inspiration und relevante Informationen zu liefern, tut aber eigentlich das Gegenteil. Ich scrolle nur von einem Thema zum nächsten, nehme Informationsfetzen wahr, ohne mich einem Thema wirklich zu widmen. Am Ende ist sehr viel Zeit vergangen, ich habe keine wirklichen neuen Erkenntnisse, habe nichts erschaffen und fühle mich darüber unglücklich.</p><p>Eines Tages war ich dann auf dem Weg zur Kita um meinen Sohn abzuholen. Ich habe gemerkt, wie ich auf dem Weg zur Kita immer nochmal diese App checke, ob ich irgendetwas verpasse. In dem Moment, wo meine Aufmerksamkeit eigentlich auf mein Kind übergehen sollte, bin ich immer noch in dieser toxischen digitalen Welt gefangen. Ich habe die App dann einfach gelöscht. Das hat mich spontan sehr glücklich gemacht. So glücklich, dass mein erste Impuls war: Das muss ich sofort bei Insta teilen! (Welch Ironie...)</p><p>Ich weiß, dass ich ein Mensch bin, der sich immer sehr stark in Themen reinwühlt und daraus eigentlich Ideen entwickeln kann. Damit das stattfinden kann, muss ich aber diese andauernde mediale Beschallung reduzieren. So kann ich mich besser fokussieren. Ich weiß, dass ich daran arbeiten muss, Reize zu reduzieren, um Raum zu schaffen für mein kreatives Denken. Ich bin überzeugt, dass das uns allen helfen würde.</p><p>Grundlegende Dinge beschreibst du ja auch hier in deinem Blog, Joana. So etwas wie: Morgens nicht als erstes aufs Handy schauen. Am besten das Ding nicht mit ans Bett nehmen etc... Das versuche ich auch. Zudem versuche ich, das Handy nicht als Pausenfüller zu nutzen, sondern in Pausen Dinge zu machen, die mir wirklich gut tun.</p><p>Außerdem versuche ich, über aktive Pausen meinen Tag zu strukturieren. Es gibt einen Teil des Tages, da arbeite ich. Wenn die Arbeit beendet ist und ich meinen Sohn aus der Kita abhole, muss ich mir erstmal Zeit für einen ganz bewusst Pause nehmen. Diese Pause signalisiert meinem Körper: Die Arbeit ist jetzt vorbei, wir machen für heute einen Haken dahinter. Jetzt ist Familienzeit. Das ist ganz wichtig, um die Gedanken an die Arbeit nicht mit in die Zeit mit meinem Kind zu schleppen. Ich bin selbst erstaunt, wie gut das funktioniert, wenn ich es bewusst tue und mir genug Zeit dafür nehme.</p><p><strong>Dein ultimativer Tipp für Geistesblitze?</strong></p><p>Vielleicht der, ab und zu mal mit anderen über eine Idee zu reden oder über etwas, was man gerade &quot;ausbrütet&quot;. Oft helfen mir die Nachfragen oder Hinweise anderer Menschen, um noch weiter zu kommen in der Ausarbeitung einer Idee. Dann macht es plötzlich &quot;Klick&quot; und dieser eine fehlende Teil ist da! Denn wenn man zu lange alleine über einer Sache brütet, kommt man manchmal einfach nicht drauf, was noch gefehlt hat.</p><p> ___</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2c10237d-5568-4060-977a-599fa5396dfa/uploads/images/fkoa3yzgs2/BWB-114.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Juliane aus der Vogelperspektive am Laptop mit Mikro und einer Blumenvase"/><figcaption>Foto: Hannes Tell</figcaption></figure><p>Wer mehr über Julianes Arbeit erfahren möchte, schaut gerne auch auf ihrer eigenen<a href="https://steady.page/de/bibliothek-der-guten-ideen/about"> steady-Seite</a> vorbei oder hört in ihre Podcasts rein. Alle Infos findet Ihr unten verlinkt. Viel Freude und wunderbare Ideen-Inspiration beim Zuhören:</p><p><a href="https://steady.page/de/bibliothek-der-guten-ideen/about">Steady “Die Bibliothek der guten Ideen”</a></p><p><a href="https://steady.page/de/binwegbouldern/about">Steady “Bin weg bouldern”</a></p><p><a href="https://binwegbouldern.de/">Podcast “Bin weg bouldern”</a></p><p></p><p>Herzlich, Joana</p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Specials & Highlights]]></category>
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      <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 05:01:00 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Creative Glow up]]></title>
      <description><![CDATA[Wie Du Dein kreatives Selbst wiederfindest Dieser Beitrag er hat mit meiner Mission zutun. Und auch mit meiner eigenen Geschichte. In diesem Artikel, der diesmal keine…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h3>Wie Du Dein kreatives Leuchten wiederfindest</h3><p>Dieser Beitrag hat mit meiner Mission zutun. Und auch mit meiner eigenen Geschichte.</p><p>In diesem Artikel, der diesmal keine Challenge, sondern einfach ein Art Orientierungshilfe für Dich sein soll, findest Du Wege, Dich wieder selbst “kreaktivieren”.</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/ad42c9da-6616-4735-8214-c2afc51c3aa8">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative SelfCare]]></category>
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      <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 00:16:00 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Schüssel zum Glück?]]></title>
      <description><![CDATA[Kleiner Hack, große Wirkung]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Sch(l)üssel zum Glück?</h1><h5>Kleiner Hack, große Wirkung</h5><p><br/>Hier kommt jetzt eine wirklich einfache, aber kreative Idee, die mir im Alltag hilft, meinen Kopf nicht zu verlieren. Oder meine Sonnenbrille. Oder mein Federmäppchen. Oder…</p><p>Ich bin mir nicht sicher, ob dies ein eher “weibliches” Problem ist, das der Tatsache geschuldet ist, dass wir häufiger mal zwischen Handtaschen, Rucksack oder Beuteln wechseln, wenn wir irgendwo hingehen oder ob es weniger eine geschlechtliche als eine rein persönliche Frage ist. Am Ende ist das aber wurscht, hilft, hilft.</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/60d13c4f-ed2f-4579-82eb-208ad6942daa">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative Living]]></category>
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      <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 00:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[The 75Kind]]></title>
      <description><![CDATA[Eine Anti-Druck-Aktion für mehr Weichheit und Freundlichkeit in einer viel zu harten Welt Vor ein paar Jahren ist mir mal der Trend 75Hard begegnet. Eine sportliche …]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4>Eine Anti-Druck-Aktion für mehr Weichheit und Freundlichkeit in einer viel zu harten Welt</h4><p>Vor ein paar Jahren ist mir mal der Trend 75Hard begegnet. Eine sportliche Lifestyle-Herausforderung, um sich in sowohl ernährungstechnisch als auch körperlich in Bestform zu bringen. Gerade zu Beginn des Jahres sind wir ja ordentlich dabei, uns alle selbst zu optimieren. 75Hard geht da nochmal in ein anderes Level - es zwingt Dich, innerhalb von 75 Tagen die härteste Version Deiner Selbst zu werden, in dem Du für “schwache” Momente bestraft wirst und wieder von vorne anfangen musst. Puh. Da kriegt man schon vom Lesen einen verspannten Nacken.</p><p>In einer Welt, in der so viel Druck besteht, glaube ich, haben die “Du musst Dich einfach nur mehr anstrengen”-Glaubenssätze wirklich ausgedient. Wir sehen ja, wohin Härte führt. Weniger Kommunikation, weniger Vertrauen, weniger Frieden. Mehr Misstrauen, mehr Konflikte, mehr Gewalt.</p><p>Und dann sitzen wir dazwischen und denken uns “Ach, ich muss mich jetzt nur ein bisschen mehr am Riemen reißen, dann klappt xy schon.” Ich glaube nicht, dass das funktioniert. Wir funktionieren zwar zeitweise unter Druck, manchmal kann das auch hilfreich sein, aber auf lange Sicht isoliert uns diese Denkweise und macht uns immer härter. Innerlich und äußerlich.</p><h4>Soft gegen Hart</h4><p>Deshalb habe ich mir eine kleine Anti-Challenge überlegt. Einer der Kernpunkte bei 75Hard ist, dass, wenn man einen Tag oder auch nur ein Training ausfallen lässt (egal aus welchem Grund), wieder bei Tag 1 beginnen muss und in meiner Aktion gibt es diese Regel auch - aber etwas anders: 75 Tage lang legen wir den Fokus darauf, weicher zu werden und anderen und uns selbst gegenüber wohlwollend, freundlicher und liebevoller zu sein. Du musst nicht alle Ideen nacheinander “erledigen”, Du kannst es aber versuchen, dann hast Du jeden Tag eine neue kleine Herausforderung. Oder Du suchst Dir einfach aus, was für Dich passt - und wiederholst diese Punkte 75 Tage lang. Die Grundidee liegt in der “Random Acts of Kindness”-Bewegung, die soviel bedeutet wie “Zufällige, kleine, gute Taten”. Und so verbinden wir Routinenbildung und das Prinzip des Gebens miteinander.</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/838c508a-a2d7-486c-a06a-adb4291e89f5">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative Living]]></category>
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      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 00:01:00 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Was ist eigentlich ein kreativer Lebensstil?]]></title>
      <description><![CDATA[Warum Haltung wirksamer ist als es Talent je sein könnte]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5>Warum Haltung wirksamer ist als es Talent je sein könnte</h5><p>Während um uns herum alles digitaler wird, boomen Nostalgie und Offline-Events, weil es sich wie ein sicherer Rückzugsort anfühlt, sich gedanklich in Zeiten zurückzuversetzen, in denen (vermeintlich) alles etwas weniger komplex war. Und wenn es eine verstehen kann, dann bin ich das. Aber Nostalgie ist eben auch, was es ist: Nostalgie. Diese hat ihre Daseinsberechtigung, aber führt nicht unbedingt zu persönlicher Weiterentwicklung. Das passiert auf einem anderen Weg.</p><p>Es gilt, in einer sich ständig verändernden Welt, die noch dazu immer weniger “stofflich” zu werden <strong>scheint (!!), </strong>selbst ebenfalls anpassungsfähig zu bleiben. Veränderung gehört zum Leben, aber mittlerweile kommt diese immer schneller und damit sehr viel häufiger als es uns lieb ist. Aber hier kommt die gute Nachricht: Unser Gehirn ist ein absolutes Wunderwerk und hat eine ganz besondere Fähigkeit: Neuroplastizität.</p><h4><strong>Einmal umbauen, bitte!</strong></h4><p>Neuroplastizität bedeutet, dass sich unser Gehirn selbst “umbaut” und an die aktuellen Gegebenheiten anpasst. Ein bisschen kann man sich das vorstellen, wie bei der eigenen Muskulatur. Beanspruchen wir sie etwas mehr als sie es gewöhnt ist, bekommen wir Muskelkater. Was wir als Muskelkater spüren, sind kleinste Verletzungen in den Fasern, die entstanden sind, während wir den Muskel “überfordert” haben. Der Körper reagiert darauf, indem er die (leicht) geschädigte Muskulatur repariert und zudem, etwas mehr Muskelmasse aufbaut, um für eine zukünftige Belastung in dieser Intensität gestärkt zu sein. Fordern wir unsere Muskeln regelmäßig heraus, dann kriegen wir einen ordentlichen Bizeps.</p><p>So ähnlich funktioniert das auch mit unserem zentralen Nervensystem. Es baut neuronale Bahnen, die es uns ermöglichen, auf neue Situationen zu reagieren. Aber genauso elementar, wie es beim Muskelttraining ist, braucht unser Gehirn auch Pausen, um überhaupt Zeit zu haben, sich zu regenieren und die Anpassungen vorzunehmen. (Hierzu kannst Du einmal in meinem <a href="https://steady.page/de/karakterkind/posts/3fce1d10-80bd-4140-8a69-9b4c6022b3ec">Blogartikel über die Langeweile</a> lesen, warum das so wichtig ist!)</p><p>Während wir nun aber alle vor unseren Handys und Tablets kleben, entwickelt sich weder der Bizeps, noch das Gehirn besonders stark weiter. Im Gegenteil. Das Gehirn wird mit Dopaminreizen geflutet und nach und nach werden wir immer träger, trauriger und hoffnungsloser, weil wir uns nicht mehr als kreative Wesen, sondern nur noch als passive Konsumenten erleben. Die (vermeintlichen) Herausforderungen erleben andere, nämlich, die, denen wir den ganzen Tag auf Instagram und Co. folgen. Und so hast Du zwar eine gut gefüllte “Pinnwand” auf Pinterest, mit vielen Inspirationsbildern, aber fühlst Dich schlecht, weil Du keins oder nur einen absoluten Bruchteil von dem umsetzt, was Du eigentlich gerne tun würdest. Und schon bist Du in der Falle gefangen. Wie kommst Du da jetzt wieder raus?</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/cc36cde9-0edf-4c12-89f2-49b87695eb80">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Persönliche Einblicke]]></category>
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      <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 00:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kreativität steckt in deinen Füßen]]></title>
      <description><![CDATA[Eine kleine Liebeserklärung an den täglichen Spaziergang Der Autor Austin Kleon beschreibt in seinem Buch “Gib nicht auf!”, was Kreative tun können, um Durststrecken zu…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5>Eine kleine Liebeserklärung an den täglichen Spaziergang</h5><p>Der Autor Austin Kleon beschreibt in seinem Buch “Gib nicht auf!”, was Kreative tun können, um Durststrecken zu überwinden. Insbesondere Routinen sind etwas, das ihm in komplizierten Zeiten geholfen hat, einen kühlen Kopf zu behalten.</p><p>Unter anderem beschreibt Austin Kleon, die tägliche Runde um den Block. Direkt morgens geht er raus und schnappt erstmal frische Luft für den Tag, bevor er an seinen Schreibtisch geht, um Comics zu zeichnen und Kolumnen zu schreiben.</p><p>Dass unser Gehirn Sauerstoff braucht, um gut denken zu können, ist bekannt. Dass ein kleiner Perspektivwechsel am Morgen einen großen Unterschied für einen ganzen Tag machen kann, nicht so sehr.</p><p>Aber auch, wenn wir keine Morgenmenschen sind, ist ein kleiner (oder auch ausgedehnter) Spaziergang immer ein Gewinn.</p><h4>Silent Walking</h4><p>Während wir als Teenager Spaziergänge oft eher langeweilig fanden, zeigt sich, dass die neuen Generationen wie GenZ und GenAlpha analoge Tätigkeiten, die ohne digitale Hilfsmittel auskommen, völlig neu entdecken. Silent Walking, also &quot;“Stilles Gehen” bedeutet ohne Kopfhörer-Ablenkung spazieren zu gehen und ganz bewusst aufzunehmen, was um uns herum passiert. Was uns selbstverständlich vorkommt, ist aber für einen Digital Native, also einen jungen Menschen, der nahezu 100 % seiner bisherigen Lebenszeit in irgendeiner Weise von digitalen Geräten umgeben war, eine völlig neue Erfahrung. Was als Trend erscheint, ist dann aber eine durchaus gesunde und kluge Erkenntnis und ein Werkzeug, einem überreizten Gehirn eine Auszeit zu gönnen.</p><p></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a97c4bb8-8b4a-45f3-8466-60c4380935f7/uploads/images/p6maro3pyg/IMG_2603.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><h4><strong>Warum Spaziergänge so gut tun</strong></h4><p>Es ist nicht nur die frische Luft. Es ist die monotone Bewegung, die Gleichmäßigkeit, die Langsamkeit im Entdecken. Die Gedanken beruhigen sich und scheinen den Rhythmus der Schritte anzunehmen. Wer spazieren geht, stellt fest, dass Wut und andere größere Emotionen hier langsam “ausrollen”. Hier schaffen wir Platz für neue Ideen. Während wir daheim oft unsere Gedanken wie einen Tiger im Käfig kreisen lassen, fließen sie beim Spazierengehen scheinbar mühelos - auch, wenn es manchmal eine Weile dauert.</p><p>Wir verändern den Blick auf Themen, die daheim irgendwie festgefahren schienen. Ein Blatt, ein Ast, ein Tier, das wir bemerken, bringt uns plötzlich auf eine völlig neue Idee, auf die wir in unseren eigenen vier Wänden niemals gekommen wären. Die Natur spricht viel öfter zu uns, als wir es wahrnehmen.</p><p>Unsere Aufmerksamkeit pegelt sich auf eine ganz besondere Art neu ein. Wir bemerken plötzlich kleinste Details, wenn wir den Blick dafür öffnen, was uns wiederum zuhause und bei der Arbeit auch nützlich sein kann.</p><h4>Fuß-Pausen für bessere Ideen</h4><p>Wenn ich eine kreative Blockade habe, ist das Beste was ich tun kann, eine Pause einzulegen. Und zwar eine aktive. Mit meinen Füßen. Dann gehe ich in den Wald oder in Auen und akzeptiere meine Situation, indem ich erstmal das Gegenteil von dem tue, was ich glaube machen zu müssen - dagegen anzudenken.</p><p>Die gleichmäßigen Bewegungen meiner Schritte, pusten die Wolken weg, die meinen Denkfluss behindern. Die frische Luft hilft mir, wieder mehr Energie zu fühlen.</p><p>Nicht selten kommt dann plötzlich ein ganzer Schwung Ideen auf, die wie eine Welle über mich hereinbrechen, sodass ich kaum hinterherkomme, sie zu notieren. Ein Learning aus vielen Spaziergängen ist, immer ein kleines Notizbuch und einen Stift dabei zu haben.</p><p>Nicht alle Ideen machen Sinn, aber genau das ist ja der Clou bei Ideen: Nicht alle müssen gut sein, aber indem ein Gedanke zum anderen führt, habe ich eine große Auswahl an Möglichkeiten und vielleicht ergibt sich irgendwann anders mal eine Verwendung für einen Einfall, der jetzt gerade noch nicht passt. Aufschreiben hilft in jedem Fall!</p><h4><strong>Kraft der Kraftorte</strong></h4><p>Beim Spazierengehen passiert aber noch etwas anders. Je nachdem, wann wir losgehen, entdecken wir die Schönheit der Welt auf eine ganz andere Weise. Abends wirkt die Natur anders als morgens, am Mittag begegnen wir Menschen, die wie wir ihre Mittagspause draußen verbringen wollen. Während wir ständig umgeben sind von schlechten Nachrichten, flüstert uns die Natur zu, worauf es ankommt. Zumindest, wenn wir ihr zuhören können.</p><p>Auf meiner Runde gibt es spezielle Stellen, die ich besonders mag. Sogenannte Kraftorte. Hier kann ich etwas auftanken. Auch Du wirst sicher den einen oder anderen Ort kennen, an dem Du gerne mal stehen bleibst, innehältst und kurz durchatmest. Diese Orte haben eine ganz besondere Energie, besonders dann, wenn wir alleine dort verweilen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a97c4bb8-8b4a-45f3-8466-60c4380935f7/uploads/images/kj65oycmwy/Emsauen.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Kraftort in den Emsauen</figcaption></figure><h4><strong>Co-Walking: Gemeinsam füßeln</strong></h4><p>Doch manchmal braucht man auch Gesellschaft. Vor ein paar Tagen habe ich mit drei anderen selbstständigen Frauen eine Whats-App-Gruppe aufgemacht, in der wir uns spontan zum gemeinsamen Spaziergang verabreden können. Wir alle sitzen viel am Schreibtisch und während in Co-Working-Büros Menschen in der Mittagspause gemeinsam rausgehen, haben wir nun eine Co-Walking-Gruppe, die uns aktiviert loszugehen. Denn, auch wenn man sich vornimmt, heute auf jedenfall rauszugehen, kommt einem manchmal der Terminkalender oder der Gedanke “Ich muss das jetzt noch fertig machen” dazwischen. Da hilft es zu wissen, dass jemand auf einen wartet, wenn man sich zuvor verabredet hat. Immer wenn nun eine von uns Lust auf ein paar Schritte hat, findet sich so in der Gruppe eine Begleitung. Kein Muss, nur eine Option. Wer einfach nur alleine laufen mag, geht einfach für sich alleine los, denn manchmal ist auch ein Gespräch unter Menschen, die man gerne hat, eine Anstrengung für den Kopf. Auch darauf darf man achten und schauen, was einem gerade gut tut.</p><p>Doch zwischendurch mal gemeinsam eine Runde zu machen, fördert nicht nur die Motivation und Kommunikation, sondern auch hier kommt man auf kreative Gedanken.</p><h4>Energie tanken, wenn´s drauf ankommt</h4><p>Wenn eine große Aufgabe bevorsteht, nutze ich oft die Gelegenheit nochmal kurz vor die Tür zu gehen. Andere meditieren, ich versuche ein paar Schritte zu gehen. Man kann übrigens auch im Gehen meditieren.</p><p>Vor Graphic Recordings, Vorträgen oder auch Workshops, schaue ich, dass ich noch eine kurze Runde um den Block laufen kann, um mich zu sammeln und einen klaren Kopf zu haben. Wir rennen oft viel zu schnell durchs Leben und haben selten Zeit uns kurz einen Moment zu schenken, in dem wir einfach durchatmen können. Dabei ist der Spaziergang eine so einfache Möglichkeit das Gute und Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden. Niemand stellt Spaziergänge in Frage. Wir tun damit niemandem weh, sondern uns und auch der Welt etwas Gutes. Denn, wenn wir entspannt sind, dann sind wir auch gut für andere.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a97c4bb8-8b4a-45f3-8466-60c4380935f7/uploads/images/bzpglbsp4o/Ammersee.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Eiskalter Morgenspaziergang am Ammersee kurz vor einem großen Workshop</figcaption></figure><p></p><p>Wenn Du also das nächste Mal eine große Aufgabe bewältigen musst oder Du eine Denkblockade hast, einen guten Einfall oder neue Inspiration brauchst, rate ich Dir, zunächst spazieren zu gehen.</p><p>Denn Folgendes wird passieren: Entweder die Aufgabe hat sich erledigt, sie ist grad nicht mehr so wichtig oder erst später wieder relevant - oder Du hast wieder Kraft gesammelt, um sie anzugehen. Du wirst unterwegs neue Gedanken finden, Deine Denkblockade wird sehr wahrscheinlich ein Loch bekommen haben, durch das mindestens ein guter Gedanke geschlüpft ist oder Du hast irgendwas entdeckt, das Dich auf jedenfall die Perspektive hat wechseln lassen. Bei einem Spaziergang kannst Du nie wirklich verlieren. Nur gewinnen. Und wer hätte gedacht, dass die Ideen in den Füßen stecken?</p><p>Viel Spaß beim Gehen!</p><p>Herzlich,</p><p>Deine Joana</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative SelfCare]]></category>
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      <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 01:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Perfektionismus und Schnipsel]]></title>
      <description><![CDATA[Wie mir Junk-Journaling hilft, nicht zu streng mit mir zu sein]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5>Wie mir Junk-Journaling hilft, nicht zu streng mit mir zu sein</h5><p><br/>Wieder so ein wunderbares, modern klingendes, englisches Wort, das eigentlich etwas ganz Simples meint. “Schönes aus Schnipseln” könnte man es auch nennen, das, was ich da seit meiner Kindheit und nun seit einiger Zeit auch wieder im Erwachsenenalter regelmäßig praktiziere. Als Kind habe ich Collagen geliebt. Ob schneiden, reißen oder ausprickeln, irgendwelche Bildchen aus Zeitschriften zu fischen und sie dann auf ein Blatt Papier zu kleben und dabei zuzusehen, wie dann am Ende ein großes Ganzes daraus wurde, hat mich schon mit 9 Jahren fasziniert. Später, im Teenageralter wurden dann daraus kleine Bücher. “Schnipselbuch” hab diesen Zeitvertreib genannt, der völlig intuitiv das wurde, was wir heute als Visionboardgestaltung kennen. Ich habe nämlich bereits damals Zitate und Bilder von Dingen, Orten oder Situationen, die ich mit etwas verband oder die ich mir wünschte ausgewählt und ohn es zu wissen, so meine kleinen, eigenen indentitätsstiftenden Buchseiten gefüllt.</p><h4><strong>Intuitives Kleben</strong></h4><p>Als Teenager hat es mir einfach ein gutes Gefühl gemacht, ich hab es genossen, Musik zu hören und mit Glitzerstiften und Bastelkleber in meiner Sammlung aus Stickern und Zeitungsausschnitten von Titeln, einzelnen Worte oder Fotos zu kramen und sie passend nach Farben, Thema oder auch einfach ganz wild durcheinander in meine Bücher zu kleben. Hier entstanden Wunschlisten, Einrichtungsideen, Zukunftsbilder oder auch einfach ein unstrukturiertes Bilderchaos.</p><p>Nach und nach entstanden so komplett gefüllte Notizbücher, die immer dicker wurden, sodass sie kaum mehr in die Regale passten. Noch heute, wenn ich die alten Journals durchblättere, fühle ich mich in mein Kinderzimmer zurückversetzt und kann mich in die Teenager-Joana mit all ihren Träumen, Wünschen und Ideen zurückversetzen. Und ich glaube, sie würde staunen, was aus all dem, was sie da zusammengeklebt hat, geworden ist.</p><p>Vor einiger Zeit habe ich mich in einem anderen Zusammenhang gefragt, warum eigentlich so wenig Raum bleibt für Dinge, die einem echte Freude machen und die einem gute Gefühle bereiten. Ich habe überlegt, wie es eigentlich kommt, dass im Erwachsenenleben so viel Druck für Dinge entsteht, die man tun MUSS, denen man sich verpflichtet fühlt und woher eigentlich der Stress kommt, immer zu jeder Zeit parat zu sein und auch der Anspruch, dass alles perfekt sein muss. Ich bin durchaus jemand, der auch mal die berühmten Fünfe gerade sein lassen kann, aber der Normalzustand ist das nicht. Auch ich habe hohe Ansprüche, unterliege meinen eigenen Maßstäben und werde schonmal nervös, wenn ich sehe, dass etwas nicht so geworden ist, wie es hätte werden können. Dann schlägt der Perfektionismus-Teufel zu.</p><p>Und wann war das eigentlich je anders? Die Antwort auf die Frage war recht schnell klar: Als das Leben gleichzeitig einfach und doch vielleicht am kompliziertesten war: In der Pubertät. Damals fehlte es zwar an größeren Verpflichtungen, aber die Suche nach Identität und Antworten auf innere Fragen, war umso größer.</p><p>Zu dieser Zeit war ich ein echter “Drinnie”. Ich las lieber als auf Parties zu gehen und mein Zimmer war mein Rückzugsort, an dem ich Musik machen, malen, lesen, Tagebuch schreiben und eben auch Schnipseln konnte.</p><p>Und so ging ich in den Keller und kramte eine Kiste heraus, in der ich eine Klarsichthülle aus dieser Zeit aufbewahre, die mit Zeitungsschnipseln und Ausrissen von Bildern, ästhetischen Werbeanzeigen und Überschriften gefüllt ist.</p><p>Da ein großer Teil meines Büroschranks einem Notizbuch-Lager gleicht, schnappte ich mich mir eines, das noch auf seine Verwendung wartete und fing einfach wieder an. So, wie ich es früher gemacht hatte.</p><p>Die Schnipsel werden ausgebreitet und nach Gefühl ausgewählt. Welches Wort spricht mich gerade an, welches Bild bringt etwas in mir zum Klingen. Und dann wird ausgeschnitten, gerissen, übereinander gelegt und geklebt. Was dabei passiert, ist, sich ohne Druck und Zwang auf einen Entstehungsprozess einzulassen, der nach und nach etwas ergibt, das eine Momentaufnahme des eigenen Unterbewusstseins sein kann. Nach und nach fügen sich Bilder zu Collagen zusammen, die teilweise thematisch zueinander zu passen scheinen. Gedanken, die aufploppen, kannst Du einfach dazuschreiben, ein inspirierendes Zitat oder ein Satz, der Dir durch den Kopf geht, wird einfach an oder über die geklebten Ausschnitte geschrieben. Alles kann, nichts muss sozusagen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9bbb2d3e-56f4-4ab8-a889-2e778f249c23/uploads/images/vt36ehoxva/IMG_3206.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Obenansicht von Notizbüchern, Stiften, Markern, Kreiden und Klebepistole"/><figcaption>Strukturiendes Chaos: Beim Junk-Journaling sind viele verschiedene Materialien erlaubt</figcaption></figure><h4>Schnipsel-Meditation</h4><p>Was das Beste daran ist: Hier geht es nicht darum, dass wir ein Ergebnis erzielen müssen. Hier machen wir etwas mit unseren Händen, das uns in den Moment holt, das Raum für Gedanken schafft, die ansonsten nur von einem ToDo zum nächsten rasen würden. Und Schritt für Schritt ergeben sich neue Anstöße, Klarheit über Situationen, die wir seit Tagen gedanklich durchwälzen oder auch einfach mal: Gar nichts.</p><p>Die reine Freude am ziellosen Gestalten kann so viel für unser Kopfwohl tun, dass es fast lächerlich ist, wie einfach das sein kann. Wir brauchen dafür kein Retreat, keine Workation, kein Wellnesswochenende. Das dürfen wir natürlich alles machen, aber oft versprechen wir und davon so viel und stellen fest, dass es einfach sehr viel Geld gekostet und im Verhältnis nicht den Effekt gebracht hat, den wir uns gewünscht hätten.</p><p>Ein Schnipselbuch kostet Dich fast gar nichts, kann aber zu Deinem persönlichen “Spielplatz” werden, den Du einfach in der Nähe Deines Schreibtisches griffbereit hast.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/9bbb2d3e-56f4-4ab8-a889-2e778f249c23/uploads/images/sn64zmelez/IMG_3207.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ausschnitt eines Notizbuchs, mit einer Collage und hangeschriebenen Zeilen"/><figcaption>Planlos zu kleben, ergibt manchmal am Ende mehr Sinn als gedacht. Deine Gedanken fließen und eine Seite fügt sich plötzlich zusammen, ohne dass dies bewusst geschehen ist.</figcaption></figure><h4>Die Magie des Zufalls</h4><p>Was mich an dieser Methode immer besonders fasziniert ist, dass sie wenig Zeit braucht und den großen Effekt des Zufalls mit sich bringt. Scheinbar wahllos ausgewählte Ausschnitte, die einem vielleicht optisch in einer Zeitung, die man ansonsten weggeworfen hätte, können plötzlich zu perfekt passenden Sinnsprüchen werden, die wie ein maßgenauer Baustein oder ein fehlendes Puzzleteil zu Deinen eigenen Gedanken gehören.</p><p>Hinzu kommt ein ungemein befriedigendes Gefühl, wenn am Ende eine komplett gestaltete (Doppel-)Seite entsteht, die mit purer Leichtigkeit quasi aus dem Nichts hervorgebracht wurde.</p><p>Der beste Tipp für alle, die Angst vor dem weißen Blatt Papier haben:</p><p>Fang einfach mittendrin in Deinem Notizbuch an. Es kann nichts passieren, Du machst nichts kaputt. Es ist einfach Deins. Du darfst Dich von dem Gedanken lösen, dass es schön sein muss.</p><p>Für mich persönlich, ist das das Junk Journal (das korrekt übersetzt nichts anders bedeutet als Müll-Tagebuch) eine großartige Möglichkeit mir selbst die Erlaubnis zu geben, mich von meinem immer mal wieder aufkommenden Perfektionismus für eine ganze Weile zu verabschieden. In diesem Notizbuch hat er nichts zu suchen. Ich darf mir die Legitmation geben, dass auch mal was hässlich sein darf. Wenn es schön wird, umso besser, aber es ist kein Zwang.</p><p>Hier lerne ich, dass Abschalten erlaubt ist, dass nicht jede Handlung einen Zweck erfüllen oder ein perfektes Ergebnis mit sich bringen muss. Und das ist ungemein heilsam. Es schafft Ruhe im Kopf und Ruhe im Herzen.</p><h4>Blick in die Vergangenheit</h4><p>Wenn ich meine alten Junk Journals aus den 2000er Jahren anschaue, dann ist es wie eine kleine Retrospektive in mein Jugendzimmer. Ich sehe meine Wünsche, meine Träume, meine Hoffnungen, Ideen, Dinge, die mich interessiert haben oder die ich irgendwo aufgeschnappt habe. Ich sehe mein altes Teenager-Ich, wie es mit Schere und ausgeschnittenen Teeniezeitschriften versucht hat, seine Gedanken und Identität in “Form” zu bringen. Wie es sich mit sich auseinandergesetzt hat und wie es einfach nur Zeit totgeschlagen hat und aus reiner Freude an der Ergebnislosigkeit und ohne eine ToDo-Liste im Nacken im Moment gesuhlt hat. Mein Teenager-Ich schaut mich dann aus den Schnipselbüchern an und fragt recht verständnislos:</p><p>Sag mal, warum erlauben wir uns das heute so selten? Was lässt uns denken, dass dies keine sinnvolle Art mehr ist, unsere Zeit zu verbringen. Warum geht es jetzt immer nur noch um Effizienz und Produktivität?</p><p>Der spannende Aspekt dabei: Obwohl ein Junk Journal lediglich seinen Selbstzweck verfolgt, fühlt es sich manchmal produktiver an als vieles andere.</p><p>Die Teenager-Joana hatte eine intuitive Weisheit, an die ich mich heute gerne zurückerinnere und an der ich mir im Heute immer wieder ein Beispiel nehmen kann und will. Und so ist das Junk Journal auch in meinem Erwachsenen-Alltag zurück. Nicht als Pflichtaufgabe, nicht als Morgenroutine, sondern als Möglichkeit mich selbst auf dem “Gedanken-Spielplatz” zu besuchen.</p><p>Probier´s selbst doch auch mal aus und erzähl mir gerne, was es mit Dir macht.</p><h4>Hier kommen noch ein paar Tipps:</h4><ul><li><p>Frage Freunde und Familie nach alten Zeitschriften, die sie ansonsten wegwerfen würden</p></li><li><p>Durchforste alte Magazine und suche ganz intuitiv nach Bildern und Schriftzügen, die Dich ansprechen.</p></li><li><p>Reiße die Seiten oder Bilder aus, statt sie auszuschneiden. Auch das schult die Fähigkeit den Zufall mitspielen zu lassen, denn manchmal machen Risskanten, was sie wollen</p></li><li><p>Lege eine Schachtel oder eine Klarsichthülle an, in der Du Ausrisse sammelst</p></li><li><p>Nutze verschiedene Materialien wie zB Sticker oder Klebeband, Glitzerstifte, Marker. Auch alte Postkarten, Tickets oder hübsches Geschenkpapier eignet sich perfekt.</p></li><li><p>Mach´s nicht zu kompliziert. Du brauchst dafür nicht viel Platz und es reicht, wenn Du klein anfängst.</p></li><li><p>Songtexte, Zitate oder Affirmationen, also bestärkende Leitsätze, die Dich motivieren, können ebenso helfen, Dein Junk Journal zu gestalten</p></li></ul><p></p><p>Viel Freude dabei!</p><p></p><p>Herzlich,</p><p>Deine Joana</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative Living]]></category>
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      <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 00:01:00 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Creative Empowerment Club]]></title>
      <description><![CDATA[Kickstart Richtung Zukunft Nein, ein Morgenmensch bin ich definitiv nicht. Aber wenn 22 Kinder drauf warten mit mir zu zeichnen, dann stelle ich mir den Wecker sehr…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4>Kickstart Richtung Zukunft</h4><p>Nein, ein Morgenmensch bin ich definitiv nicht. Aber wenn 22 Kinder drauf warten mit mir zu zeichnen, dann stelle ich mir den Wecker sehr gerne mal auf 5.00 Uhr, um dann drei Stunden später pünktlich zu Schulbeginn in einem Grundschulklassenzimmer in Reken zu sitzen.</p><p>So war´s am letzten Mittwoch. Ein für mich besonderer Tag, denn der allererste Kurs des Creative Empowerment Clubs stand an.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7da2e1fe-e99b-4368-bc2c-ca089f6f70d8/uploads/images/7cqtalqqqb/IMG_4912.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Die Herausforderung</h4><p>Aber mal ganz von vorne. In den letzten Jahren beobachte ich, dass es immer weniger Geld und Förderung für kreative Kinder- und Jugendangebote gibt. Das, was vermeintlich als keine konkrete Notwendigkeit erscheint, wird als erstes abgeschafft oder gekürzt, während genau das in einer immer digitaler werdenden Zeit umso wichtiger wäre. Und so gucken wieder mal die in die Röhre, die unsere Hilfe und unsere Unterstützung am nötigsten haben: Die nächste Generation. Und mit dieser Erfahrung bin ich nicht alleine.</p><p>Felix Lobrecht, Comedian und selbst als Jugendlicher in Berlin-Neukölln aufgewachsen, erzählte in einem Podcast vor ein paar Monaten, dass seine eigene Jugend massiv von Menschen geprägt wurde, die Kultur- und kreative Angebote in sein Jugendzentrum gebracht haben. Doch diese Angebote wurden mit der Zeit gekürzt, teilweise ganz gestrichen und die Kinder und Jugendlichen sich selbst überlassen. Potenziale lagen brach, das Gefühl, selbstwirksam und ein Teil der Gesellschaft zu sein, gesehen zu werden, Bedeutung zu haben konnte nicht (mehr) erlebt werden und wich einer immer größeren Frustration und dem Gefühl, nicht teilzuhaben oder etwas bewirken zu können. Das war damals so und ist heute nicht nur nicht anders, sondern verstärkt sich oft noch. Und später gehen Schlagzeilen über “Krawall-Jugend” und “nicht ausbildungsfähige SchulabsolventInnen” durch die Presse. Lobrechts Ansicht (die ich teile): Ein hausgemachtes Problem. Das Gegenteil von dem, was gerade passiert müsste geschehen: Mehr Invest in Kinder und Jugendangebote, statt immer mehr Kürzungen.</p><p>Die Realität spricht eine vollkommen andere Sprache: Zum einen werden die Gelder weniger (obwohl sie da wären), zum anderen werden die bürokratischen Hürden in öffentlichen Förderungen für Einrichtungen und Referenten immer größer, sodass es für Kunst- und Kulturschaffende immer schwerer wird, gute Angebote durchzuführen, weil sie sich schlicht kaum realisieren lassen. Geld und Bürokratie bestimmen gerade darüber, ob Kinder die Chance bekommen ihre kreativen Fähigkeiten zu stärken, während Tech-Konzerne Milliarden daran verdienen, dass sie die kreativen Potenziale unserer Kinder wiederum vor Bildschirmen und Apps verkümmern lassen.</p><h4>Aktiv werden</h4><p>Diese Diskrepanz und mein eigenes Erleben dieser Bürokratiehürden und Budgetkürzungen haben mich geärgert und mich dazu bewogen, hier etwas zu tun und selbst aktiv zu werden.</p><p>Und so ist der <strong>Creative Empowerment Club</strong> entstanden. Ein Dreieck aus sozialem Engagement und Sichtbarkeit, Förderung und Zukunftsmut zwischen Wirtschaft, Kreativbranche und Kinder- und Jugendarbeit.</p><p>Unternehmen, die verstanden haben, dass Kreativität die Währung der Zukunft ist, die positive Werte vertreten und eine Balance zwischen technologischem Fortschritt und Erhalt der Zukunftsfähigkeit stärken wollen, werden Kurs-Paten und übernehmen mit mir gemeinsam einen “SketchNote-Kurs” (ein visuelles Kommunikationswerkzeug, das Zeichnen und Inhalte verbindet) in einer von ihnen ausgewählten Einrichtung.</p><p>Vor ein paar Wochen stellte ich das Projekt bei einer Unternehmertagung vor und auch mein persönliches Ziel: Unternehmen zu begeistern Zukunftsmacher zu werden und mindestens 100 Projekte zu realisieren.</p><p>Michael Mengering, Geschäftsführer der Velener Bauunternehmung für biologischen Hausbau <a href="https://wohnbehagen.eu/"><strong>wohnbehagen GmbH &amp; Co. KG</strong></a><strong> </strong>kam nach der Veranstaltung auf mich zu und sagte: “Joana! Wir wollen eine der 100 Firmen sein!”. Sie waren nicht nur eine davon, sondern die allerersten und zeigen damit Pioniergeist in einer Welt, die Kreativität gerade mit Bildgeneratoren und KI-Apps abzulösen versucht. Wohnbehagen glaubt fest daran, dass Zukunftsfähigkeit eine direkte Verbindung mit dem kreativen Erleben in der Kindheit und im Jugendalter hat, um sich später auch für handwerkliche Berufsbilder begeistern zu können.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7da2e1fe-e99b-4368-bc2c-ca089f6f70d8/uploads/images/nffsnrtgc3/IMG_4955.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Die wunderbaren Ergebnisse der Klasse 4b der St. Antonius Grundschule Reken</figcaption></figure><p>Michael Mengering und seine Kollegin Sabrina Winkelmann suchten einige Tage später eine Schule aus, die ihnen besonders am Herz liegt. Und so saß ich also an einem nebeligen Mittwochmorgen Anfang Februar im warmen Klassenzimmer der Delfinklasse von Frau Martina Hummels an der St. Antonius-Grundschule in Reken auf einem für mich etwas zu kleinen Stühlchen und sah in 22 neugierige Kinderaugenpaare, die darauf warteten endlich zeichnen zu können.</p><h4>Selbstwirksamkeit mit Stiften</h4><p>Das Malen liegt uns besonders nah, denn es ist im Vergleich zu anderen kreativen Möglichkeiten einigermaßen niedrigschwellig. Bevor es die Sprache gab, haben die ersten Menschen in Höhlen ihre Geschichten an Wände gemalt. Kleinkinder kann man dabei beobachten, wie sie die Lücke zwischen dem, was sie ausdrücken wollen und was sie sprachlich ausdrücken können, oft mit Kritzeleien füllen.</p><p>Was dabei passiert ist, dass sich im Ausprobieren Kreativität entfaltet. Die Hand-Kopf-Konnektion führt zu Vernetzung in der Gehirnstruktur, die später zu ausgeprägter Problemlösekompetenz führen können, das Interesse am Gestalten wächst und das Erleben der eigenen Fähigkeiten wird ermöglicht. Das alles “nur” mit einem Stift und ein bisschen Papier.</p><p>Was ich in meinen Kursen mit Kindern und Jugendlichen immer wieder beobachte ist, dass sie häufig völlig im Tun versinken. Geben wir ihnen Räume und die Zeit, sich in einer Sache auszuprobieren, können wir feststellen, dass sich Ruhe einstellt, die unter der permantenten Dauerbeschallung durch Mediennutzung, TV und Social Media niemals entstehen könnte.</p><p>In der St.Antonius-Grundschule haben wir auf diese Art einen kompletten Vormittag mit freiem Zeichnen gefüllt, nachdem ich die Grundlagen vermittelt und mit Übungen die Fantasie der Kinder angeregt habe.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7da2e1fe-e99b-4368-bc2c-ca089f6f70d8/uploads/images/3lweriuxzf/IMG_4965.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p></p><p>Michael und Sabrina kamen später noch dazu und konnten selbst erleben, was in relativ kurzer Zeit mit ihrer Unterstützung alles entstehen konnte. Bildideen, gezeichnete Steckbriefe, das Auseinandersetzen mit sich selbst. Und sogar Meta-Ebenen, wie zB das Erfahren, dass die eigene kreative Fähigkeit nicht bewertbar ist, sondern lediglich das Ergebnis häufig einer Bewertung unterliegt, oder der Fakt, dass wir oft die gleichen Dinge sehen, aber jeder etwas anderes interpretiert, fließen in den Kursen des Creative Empowerment Clubs mit ein. Ganz mühelos kommen die Kinder und Jugendlichen auf diese Art mit den sogenannten 21st Century Skills (Zukunftsfähigkeiten/ 4 K: Kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation und Kollaboration) in Kontakt.</p><h4>Das Warum als Creative Empowerment Partner</h4><p><strong>„Wir von Wohnbehagen konnten uns von der ersten Sekunde an mit der Mission von Joana Mertens identifizieren. Nach dem Motto “Durch die Hand in den Kopf“ entstehen bei uns im Planungsbüro die ersten Entwurfszeichnungen und in der Zimmerei durch echtes Handwerk individuelle und hochwertige Holzhäuser. Dadurch wissen wir, wie wichtig die eigene Kreativität sowohl für bestmögliche Ergebnisse als auch für das Selbstwertgefühl ist.</strong></p><p><strong>In der rasant zunehmenden Welt der Digitalisierung haben wir eine Verantwortung gegenüber unseren Kindern, sie von Beginn an bedacht und mit der richtigen Balance an das Thema KI heranzuführen. Dabei dürfen die individuellen Fähigkeiten ihrer Kreativität aber nicht verloren gehen. In unserer Partnerschaft mit Creative Empowerment sehen wir die Möglichkeit, professionell für nachhaltige Nachwuchsförderung zu sorgen, was uns sehr am Herzen liegt.“</strong></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7da2e1fe-e99b-4368-bc2c-ca089f6f70d8/uploads/images/y2ghxyvovn/IMG_4956.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Übergabe des Zertifikats als Creative Empowerment Partner an Michael Mengering und Sabrina Winkelmann von wohnbehagen GmbH &amp; Co. KG</figcaption></figure><p>Ich sage Danke an Michael Mengering und sein Team für einen fulminanten Start des Creative Empowerment Club-Projekts, für die Unterstützung und den Pioniergeist, der dieses Projekt möglich macht und freue mich auf alles, was noch daraus entsteht. Bereits 4 Kurs-Projekte stehen für das erste Quartal in der Pipeline und der Creative Empowerment Club wächst weiter.</p><p>Weitere Informationen zum Hintergrund und Durchführung, aber auch, wie man Creative Empowerment Partner werden und selbst ein Kursprojekt durchführen kann, gibt es <a href="https://www.karakterkind.de/social-impact/">hier </a>.</p><p>Wer das Projekt noch auf andere Art unterstützen möchte, kann dies auch in kleinerem Umfang tun. Auf diesem Blog kann man “Creative Empowerment Supporter”. Die Unterstützung fließt in die weitere Konzeption, sowie persönliche Materialsets, Workbooks und zusätzliche Kursutensilien, die den Kindern beim Workshop zur Verfügung gestellt werden und die sie zum Weitermachen zu Hause nutzen können.</p><p><strong>Let´s grow Creative Empowerment :)</strong></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Persönliche Einblicke]]></category>
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      <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 12:02:16 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DigiTox-Challenge]]></title>
      <description><![CDATA[21 Möglichkeiten, digitale Balance zu üben Digital Detox kann viel Raum um Kopf schaffen. Doch am Ende leben wir ja nicht unter einem Stein, sodass es manchmal sehr…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5>21 Möglichkeiten, täglich digitale Balance zu üben</h5><p>Digital Detox kann viel Raum um Kopf schaffen. Doch am Ende leben wir ja nicht unter einem Stein, sodass es manchmal sehr herausfordernd sein kann, eine gute Balance zu finden. Hier kommt eine alltagstaugliche Variante, die nicht erfordert, dass Du Dich in eine Höhle zurückziehen oder Dein Smartphone wegwerfen musst.</p><p>Hier geht es nicht darum, eine bestimmte Zeit “durchzuhalten”, sondern jeden Tag eine neue Option auszuprobieren und zu gucken, was Du danach für Dich auch regelmäßig funktioniert.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3a582514-64c9-4eed-b3d4-5360c91a4535/uploads/images/2yvvjif752/IMG_4506.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ein Windlicht, ein analoger Wecker, eine beige Schachtel auf der ein rosa Post-it klebt, auf dem &quot;Offline-Zeit&quot; steht. Darunter ein schwarzes Etui"/><figcaption>Verschiedene Tools können helfen, digitale Balance zu schaffen, ich habe zB lange Zeit eine Schachtel und ein Etui mit Reißverschluss genutzt, um den visuellen Impuls auszuschalten.</figcaption></figure><h4>21 Wege, digitale Balance in Deinen Alltag zu etablieren:</h4><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/3a582514-64c9-4eed-b3d4-5360c91a4535">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Digital Wellness]]></category>
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      <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 00:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[The Art of Snacking]]></title>
      <description><![CDATA[Eine kreative Idee, seine Zuckersucht in eine maßvolle Gewohnheit mit Stil zu verwandeln.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Eine kreative Idee, seine Zuckersucht in eine maßvolle Gewohnheit mit Stil zu verwandeln und dabei auch noch Achtsamkeit zu üben</strong></h4><p></p><p>Okay, zugegeben. DAS ist leider nicht meine eigene Idee, ich hab sie in “diesem Internet” gefunden. Und direkt lieben gelernt. So sehr, dass ich sie Euch hier zeigen möchte!</p><p>Ich bin seit jeher ein Süßzahn. Wenn es nach mir ginge, könnte ich mich auch wochenlang nur von Nudeln und Schokolade ernähren, ich habe aber irgendwann gemerkt, dass das am Ende auf meine Kosten geht. Sowohl auf der Waage, als auch beim Wohbefinden. Die Zuckerpredigt halte ich hier deshalb heute nicht, ich hab nämlich was viel besseres entdeckt: Die Kunst des gepflegten Schnabulierens.</p><p>Wenn ich sage, dass ich schon immer ein Süßzahn war, dann meine ich damit, dass ich die fragwürdige Fähigkeit habe, eine 300g-Tafel Milka PeanutCaramel in unter 10 Minuten zu verputzen, ohne dass mir schlecht wird. Das reicht dann zwar als Mahlzeit, aber wie man sich denken kann, ist das nicht die beste Idee für eine ausgewogene Ernährung. Gute Ratschläge wie “Maß halten” oder “einfach keine Schokolade zuhause zu haben” halfen da nur mäßig, denn ich kann auch ohne Probleme zum Supermarkt laufen und mir dann unterwegs auf dem Rückweg meine Beute einverleiben. Aber auch hier: Mit Genuss hat das nichts so recht zutun. Über die Zeit habe ich mehr gemerkt, dass es eine Art Stressreaktion ist, die sogar eher schlimmer als besser wurde. Und gegen Stress hilft es auch nicht.</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/d6356143-5a10-4513-9822-c70f1b9e393c">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative Living]]></category>
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      <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 00:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Bunte Federn]]></title>
      <description><![CDATA[Wenn Paradiesvögel in die Mauser gehen Wenn Du meinen Artikel über den Verlust meiner kreativen Inspiration gelesen hast, dann erinnerst Du Dich vielleicht daran, dass…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Bunte Federn &amp; Business Buddies (Teil 1)</h1><p><strong>Wenn Paradiesvögel in die Mauser gehen und wie Freunde ihnen ein Federkleid basteln, damit sie nicht nackig sein müssen.</strong></p><p>Wenn Du meinen Artikel über den Verlust meiner kreativen Inspiration, den ich vor ein paar Jahren erlebt habe, gelesen hast, dann erinnerst Du Dich vielleicht daran, dass ich mal eine Zeit lang ziemlich durchhing. Zum Glück habe ich mich ja auf die Suche gemacht und konnte die kreative Kraft zurückgewinnen, aber ich möchte Dir heute eine Geschichte erzählen, die mich bis heute begleitet.</p><p>Eine wichtige Konstante in meinem Selbstständigen-Leben ist es, “Business Buddies” zu haben, die einen durch Gipfel- und Täler der selbstständigen Arbeit begleiten. Oft ergeben sich diese zunächst “professionellen Freundschaften” augenscheinlich zufällig, aber wenn man sich so gegenseitig über mehrere Jahre gegenseitig bestärkt (oder auch manchmal einfach zusammen für eine kurze Zeit in den Misthaufen setzt, bevor man ihn dann gemeinsam wegschaufelt), sich trägt und sich gegenseitig Cheerleader ist, dann ist es nur eine logische Konsequenz, wenn Berufliches und Privates verschwimmen und daraus echte Freundschaften entstehen. Das ist nicht immer so, aber wenn man das Glück hat, so jemandem zu begegnen, der die guten und schlechten Momente teilt, feiert oder betrauert, mit Dir wütend ist und Dich im nächsten Moment aber wieder sagt “So, jetzt ist aber Schluss mit Trübsalblasen, ich erzähl Dir jetzt mal von jemandem, der richtig was drauf hat!” und Du dann erkennst, dass diese Person von Dir redet, dann ist das mehr als ein Geschenk.</p><p>Ich hab gleich zwei dieser Geschenke. Zwei völlig unterschiedliche und jedes für sich ist immer genau dann da, wenn man es braucht.</p><p>Diese Geschenke heißen Claudia und Christina. Und über Claudia handelt dieser Beitrag.</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/8f7f3290-e443-444e-908c-56c6ae834273">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Persönliche Einblicke]]></category>
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      <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 00:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[15 Ideen den ersten (kreativen) Schritt zu machen]]></title>
      <description><![CDATA[Exklusive Inspiration für SlowGrowGlow-Momente Passend zu meinem Artikel aus dieser Woche zum Thema “SlowGrowGlow” und wie wir unser kreatives Strahlen durch…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Exklusive Inspiration für SlowGrowGlow-Momente</strong></p><p>Passend zu meinem Artikel aus dieser Woche zum Thema “SlowGrowGlow” und wie wir unser kreatives Strahlen durch niedrigschwellige Zielsetzungen wieder stärken, kommen hier 15 kleine Impulse, wie Du den ersten Schritt machen kannst, um etwas wieder zu starten, was Dich vielleicht früher mal dazu gebracht hat, stundenlang in einer Tätigkeit zu versinken. Oder etwas, das Dir einfach gut tut. Oft sagen wir, wir haben keine Zeit dafür, dabei stimmt das nicht. Wir nehmen sie uns nicht, weil wir glauben, dass es zu lange dauern könnte. Dabei reicht eine Minute. Der Trick ist, diese kleinen Schritte täglich zu wiederholen - schau einfach, was passiert, denn diese Schritte werden dich dazu bringen mehr von dem zu tun, als nur diesen einen Schritt zu machen. Und wenn nicht, dann ist das nicht schlimm, dann hast Du wenigstens diese eine kleine Sache gemacht. Nichts davon dauert länger als 3 Minuten:</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/4e720775-14d2-445f-bc41-836f8807848b">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative Living]]></category>
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      <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 06:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SlowGrowGlow]]></title>
      <description><![CDATA[Die Wieder-Entdeckung der Langsamkeit?! In jedem Jahr mache ich mir Gedanken darüber, wie die nächsten 365 Tage aussehen sollen. Natürlich weiß ich, dass ich darauf…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Wieder-Entdeckung der Langsamkeit?!</strong></p><p>In jedem Jahr mache ich mir Gedanken darüber, wie die nächsten 365 Tage aussehen sollen. Natürlich weiß ich, dass ich darauf weniger Einfluss habe, als mir lieb wäre, aber gerade in der Selbstständigkeit fühlt man oft den Wunsch, möglichst viel Kontrolle zu haben, wohin die Reise geht.</p><h4>“Life is what happens while you´re busy making other plans”</h4><p>So hat es John Lennon einmal sehr treffend gesagt und in diesen mittlerweile etwas zum Kalenderspruch verkommenen, aber dennoch weisen Worten, steckt eine Menge Wahrheit. Ich habe nichts gegen Ziele und schon gar nicht gegen Visionen, ohne die größten Errungenschaften der Menschheit niemals hätten entstehen können, doch oft kommt´s dann ganz anders. Aber nicht selten wird es sogar viel besser als man dachte, denn rückblickend entdeckt man oft, dass das, was dann “außerplanmäßig” passiert ist, uns viel weiter gebracht hat, als wir es uns hätten vorstellen können.</p><p>In den letzten Jahren bin ich immer mit ordentlich hochgesteckten Zielen losgestiefelt und war hochmotiviert, sie auch zu erreichen. Und dann kam es anders. Pandemie, Ukrainekrieg und die damit verbundenen Inflationsdynamiken, Änderungen in Gesetzen, neue, bürokratische Hürden, die Liste der Umstände, die sich ändern können ist lang und bringt immer wieder neue Überraschungen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ca53c7e9-a902-42de-a1fd-5599de9aa34a/uploads/images/q5ynrug56n/White_Green_Modern_Minimalist_Leaf_Postcard_-_1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>Von der Ziel-Enttäuschung zur Überraschungs-Vorfreude</h4><p>Was oft bei mir blieb ist, eine gewisse Enttäuschung darüber, dass dann das, was ich mir vorgenommen hatte, nicht geklappt hat. Dabei habe ich meinen eigenen Einfluss kolossal überschätzt. Klar, man muss schon dran bleiben, wenn man sich was vornimmt, aber auf Biegen und Brechen etwas durchzusetzen, während die Welt sich um einen herum gerade umbaut, ist nicht nur schwierig, sondern auch unter Umständen ziemlich dumm. Zumindest, wenn es an die eigene Substanz geht. Ich glaube, dass dies auch ein Punkt ist, der vielen Menschen gerade mental und seelisch zu schaffen macht, denn sie versuchen zu kontrollieren, was nicht zu kontrollieren ist. Dagegen steht ein einerseits recht unflexibles, aber gleichzeitig auch schwankendes, wirtschaftliches System, in dem wir uns alle bewegen und das uns (sowohl Selbstständigen, als auch Menschen in angestellten Berufen) im Nacken sitzt. Wer nicht leistet, fällt zurück. Und wer will das schon?!</p><p>Es fühlt sich an wie ein Hamsterrad, das ursprünglich mal dafür gedacht war, Strom zu erzeugen und damit Licht zu geben, aber wir müssen immer schneller rennen, damit noch lediglich ein müdes Glimmen entsteht. Soweit die gefühlte Wahrheit. Ganz so einfach ist es dann doch nicht, aber das würde jetzt hier zu weit führen.</p><p>Aber die Geschichte von “Du musst Dich nur kräftig anstrengen, dann kannst Du alles schaffen” ist auserzählt und die meisten von uns muckern längst, dass das nicht so ganz in letzter Konsequenz stimmt.</p><p>Und da kommen wir zum Perspektivwechsel: Wenn mich ein nicht erreichtes Ziel enttäuscht, könnte es sein, dass es mich aber motiviert, einfach mal zu gucken, was sich so zeigt? Und wenn ich mir überlege, was so ein Jahr alles für mich bereithält, könnte es nicht sogar sein, dass sich Vorfreude einstellt?</p><h4>Was ist nun der SlowGrowGlow?</h4><p>Die Definition lautet: “Kreatives Strahlen durch Wachstum im eigenen Tempo (zurückzugewinnen)”.</p><p>Die berühmten Neujahrsvorsätze ebben in der Regel spätestens Anfang Februar ab und müssen dem Alltagstrott weichen. Und wieder steht die Enttäuschung im Raum, “es mal wieder nicht geschafft” zu haben. Und jede dieser Enttäuschungen nagt nach und nach an unserem Selbstbewusstsein und zermürben es, bis wir irgendwann gar nicht mehr anfangen. Ein bisschen ist das zu vergleichen mit dem ewigen Scheitern von Diäten, die man immer ganz motiviert angeht, um dann festzustellen, dass sie gar nicht nachhaltig sind.</p><p>Und deshalb ist jetzt mal was anderes angesagt als Vollgas: Die Wiederentdeckung der Langsamkeit. Vertrauen zu üben, kein oder zumindest deutlich weniger Multitasking, Aktivitäten, die das Gehirn beruhigen, statt nervös zu machen und unter Druck zu setzen, zu hoch gesteckte Ziele erreichen zu müssen.</p><p>SlowGrowGlow bedeutet, sukzessive das eigene Selbstbewusstsein wieder zu stärken, in dem man erlebt, dass man viel mehr erreicht, wenn man sich kleinere Ziele steckt und die Freude am Tun neu zu entdecken, während die Weiterentwicklung ein “Nebenprodukt” wird, für die man sich kein Bein ausreißen muss.</p><h4>Niedrige Messlatten, große Ergebnisse</h4><p>Eine Sache, die ich jedes Jahr wieder auf meiner Zieleliste hatte und nie so richtig angegangen bin, war, wieder mehr Gitarre zu üben. “Mehr” Gitarre zu spielen ist kein konkretes Ziel und genau so habe ich es auch behandelt - immer war etwas anderes wichtiger.</p><p>Laut der SMART-Regel für Ziele (<strong>S</strong>pezifisch<strong>M</strong>essbar<strong>A</strong>ttraktiv<strong>R</strong>ealistisch<strong>T</strong>erminiert) gehört mindestens eine Zeitangabe und ein Enddatum dazu. Bis wann will ich was erreicht haben. Beim Lernen eines Instruments gibt es aber kaum ein richtiges Ende, es geht immer noch weiter. Nun hätte ich mir als Ziel setzen können, jeden Tag 30 Minuten zu üben. Guess what: Nach spätestens 3 Tagen hätte ich das erste Mal meine Übungseinheit geskippt, weil es nicht mit meinem Alltag kompatibel gewesen wäre. Und schon wäre wieder die erste Enttäuschung im Spiel gewesen. Disziplin ist zwar ein Zauberwort und ja, Disziplin ist super, aber nicht um jeden Preis.</p><p>Und so habe ich mir dieses Jahr eine andere Methode überlegt. Im Sinne des SlowGrowGlow ist mein einziges Ziel, die Gitarre alle zwei Tage - Achtung, jetzt kommt´s - überhaupt in die HAND zu nehmen. Es reicht, sie anzufassen. Und jetzt ratet mal, was dann passiert. In der Regel fange ich an zu spielen. Und wenn es nur 2 Minuten sind, oft wird es aber länger. Und so spiele ich jetzt schon deutlich mehr als ich es in den letzten Jahren getan habe.</p><p>Das Gleiche funktioniert auch in anderen Bereichen. Du willst “mehr” lesen? Dann fang damit an, dass Du Dein Buch morgens bereits auf Dein Kopfkissen legst, sodass Du es abends in die Hand nehmen musst, um Dich schlafen legen zu können. Ich wette mit Dir, dass Du wenigstens einmal ins Buch reinschaust und vielleicht sogar eine Seite liest.</p><h4>“And this is how I met….”</h4><p>…mein kreatives Strahlen (again). Wenn Du Dir vornimmst, wieder kreativer sein zu wollen, dann mach es Dir nicht zu schwer. Dann übertreibe es nicht, in dem Du Dir viel zu hohe Ziele setzt, die überhaupt nicht zu Deinem Alltag passen. Je kleiner Dein Ziel, desto wahrscheinlicher, dass Du mehr erreichst. Es kann sein, dass es Dir merkwürdig vorkommt und es kann auch sein, dass Du glaubst, dass es ewig dauern wird, bis Du Fortschritte siehst. Aber ich verspreche Dir, dass Du schneller Fortschritte sehen wirst, wenn Du jeden Tag einen kreativen Mikro-Moment hast, als wenn Du 2 Wochen Vollgas gibst und danach komplett aufhörst.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ca53c7e9-a902-42de-a1fd-5599de9aa34a/uploads/images/4um6a7l3ii/IMG_4257.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Wir müssen nicht immer auf dem kürzesten und schnellsten Weg zum Ergebnis kommen. Es wird uns nur ständig suggeriert, dass es nicht gut ist, wenn wir uns Zeit lassen. Zeitlassen ist in unserer westlichen Kultur nicht so recht akzeptiert. Und dann kommen wir auf so krude Ideen, 10 Kilo in einer Woche abnehmen zu wollen, nur um dann zu erkennen, dass das gar nicht möglich ist (aber so recht glauben wollen wir es nicht).</p><p>Und genauso ist es mit Deinen kreativen Ergebnissen. Es kommt gar nicht so sehr drauf an, was hinten rauskommt. Es kommt drauf an, ob Du im Prozess Freude hast, denn das steigert die Wahrscheinlichkeit, dass auch das Ergebnis sich irgendwann sehen lassen kann.</p><h4>Der erste Schritt</h4><p>Der erste Schritt führt leicht zum nächsten. Zumindest leichter, als würde ich mir vorher überlegen, dass ich 15000 Schritte machen muss, um anzukommen. Dann zögere ich überhaupt loszugehen. Aber wer losgeht hat die Chance eine Menge schöner Begegnungen zu machen und Erfahrungen zu sammeln. Und damit wächst die Vorfreude auf das, was Dir auf dem Weg noch so alles begegnet. Und was auch wächst: Deine Überzeugung, dass Du Dich entwickelst.</p><p>Und? Gehst Du heute Richtung SlowGrowGlow los?</p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative Living]]></category>
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      <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 06:00:01 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Re-Skilling meets Sauerteigbrot]]></title>
      <description><![CDATA[Wie wir uns auf Fähigkeiten besinnen, die wir längst vergessen haben Okay, ich geb´s zu - ich bin zwar “late to the party”, also ein Spätzünder in Bezug auf das…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Wie wir uns auf Fähigkeiten besinnen, die wir längst vergessen haben</strong></h5><p>Okay, ich geb´s zu - ich bin zwar “late to the party”, also ein Spätzünder in Bezug auf das Sauerteig-Game, aber ich sag mal so: Besser spät als nie!</p><p>Jetzt ist das ja hier kein Back-Blog, da sind andere Menschen eindeutig die vertrauenerweckenderen ExpertInnen, aber: Mein Sauerteigbrot hat mich etwas über Kreativität gelehrt und war der perfekte Aufhänger für ein Thema, das mich schon lange beschäftigt:</p><h4><strong>Re-Skilling! Alles, was Oma konnte, wir aber verlernt haben</strong></h4><p>Abgesehen davon, dass Oma und Opa gesagt hätten, “Re-Skilling? Was ist das denn wieder für´n Tinneff!”(Meine Großeltern waren Münsterländer;)), meint das Wort korrekt übersetzt: “Neuqualifizierung”.</p><p>Die Definition laut Haufe Akademie lautet: <strong>&quot;Reskilling&quot;</strong> bedeutet <strong>&quot;Umqualifizierung&quot;</strong> oder <strong>&quot;Neuqualifizierung&quot;</strong>. Reskilling bezieht sich auf das Erlernen neuer Fähigkeiten, um auf veränderte Anforderungen im Arbeitsmarkt zu reagieren.”</p><p>Gut, klingt nach Wirtschaftskauderwelsch. Wie kommt jetzt das Sauerteigbrot ins Spiel?</p><p>Re-Skilling bedeutet für MICH nämlich noch etwas anderes: Das kreative (Wieder)erlernen von “altem” Wissen, um unabhängiger von immer extremerer Digitalisierung zu werden.</p><p>Bevor jetzt die ersten ihre Mitgliedschaft kündigen, weil sie denken, sie sind hier auf einem Verschwörungs-Kanal gelandet: Niemand spricht davon, dass wir lernen müssen, eine Erdbehausung zu bauen, in das wir uns am Tag des Weltuntergangs zurückziehen können.</p><p>Ich mache ein Beispiel - (der Sauerteig kommt gleich, versprochen):</p><p>Wann bist Du das letzte Mal ohne Navi gefahren? E-B-E-N!! Ich kann mich auch nicht mehr daran erinnern. Das hat aber zur Folge, dass ich, wenn die Verbindung in meinem E-Auto zu meinem Google-Navi auf der Autobahn abbricht (und das tut sie manchmal, während aber das Sicherheitssystem meines Autos nicht erlaubt, während der Fahrt daran rumzuspielen), ich ordentlich ins Schwitzen gerate.</p><p>Warum ist das so? Weil wir den größten Teil unseres Lebens bequem von digitalen Routenhelfern gelotst wurden und eher selten noch in Landkarten gucken.</p><p>Dabei ist Orientierungsfähigkeit und ein bisschen Vorbereitung vor der Fahrt, eine super Sache, um ein deutlich entspannteres Gefühl zu haben. Gleichzeitig lernen wir mit jedem Mal mehr über Umgebung und Strecken. Und wenn man sich verfährt, heißt es ja so schön: “Umwege erhöhen die Ortskenntnis.”</p><p>Jetzt verstehe ich aber, dass das vielleicht (noch) etwas zu hochgegriffen ist. Ein Navi erleichtert einem eine Menge, das gebe ich zu - vorallem spart es Zeit. Gleichzeitig finde ich es absolut beeindruckend, wenn meine Eltern noch aus dem Schlaf heraus sagen können, welche Abfahrten sie nehmen müssen, um von Koblenz (Rheinland-Pfalz) nach Neuruppin (Brandenburg) zu kommen.</p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/06df13a5-6698-4866-ad05-4ee45fd0fd56">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Persönliche Einblicke]]></category>
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      <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 19:56:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was wir von einem Harvard-Professor über Langeweile lernen können]]></title>
      <description><![CDATA[und warum Faulheit das Produktivste sein kann, was Du für Deine Arbeit tun kannst.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4>und warum Faulheit das Produktivste sein kann, was Du für Deine Arbeit tun kannst.</h4><p></p><p>Wann war Dir eigentlich mal wieder so richtig langweilig? Wenn Du Dich daran nicht mehr erinnern kannst, dann bist Du nicht allein. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Du kennst sicher Sätze wie “Wer rastet, der rostet” oder “Stillstand bedeutet Tod” oder auch gerne “Schlafen kannst Du, wenn Du tot bist”. Erstaunlich, dass Müßiggang in unserer Welt immer etwas mit unserer Endlichkeit zutun hat. Dabei ist doch eigentlich das Gegenteil der Fall.</p><p>Die Sängerin Elen singt in ihrem Song “Liegen ist Frieden”: “Ich hab noch nie gehört, dass jemand liegend ganz plötzlich tot umfiel”. Ich auch nicht und dennoch ist Ausruhen und Nichtstun für uns etwas, das wir eher naserümpfend betrachten. Unproduktiv. Faul. Unverschämt, sich einfach hier nen lauen Lenz zu machen, während wir uns alle abrackern.</p><p>Dabei ist das eine gigantische Fehlannahme.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3fce1d10-80bd-4140-8a69-9b4c6022b3ec/uploads/images/y5vfhyrpv3/Langeweile.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Dunkel angezogene Person liegt im Wohnmobil auf dem Bett bei geöffneter Heckklappe und schaut auf einen See"/><figcaption>Wunderbare Langeweile in Norwegen - hier war Liegen ebenfalls friedlich</figcaption></figure><h4><strong>Abbruch bedeutet Aufbau</strong></h4><p>Um kreativ zu sein, brauchen wir Langeweile. Das hat mehrere Gründe. Zum Einen, braucht unser Gehirn Pausen, in denen es sich neu vernetzten kann, Gelerntes verarbeitet und ins System aufnehmen kann. Vielleicht kennst Du das, wenn Du eine kniffelige Aufgabe zu lösen versuchst oder wenn Du ein Instrument spielst, Du an einer besonders komplexen Stelle des Songs immer wieder hängen bleibst und es nicht klappen will, dann ist eine gute Möglichkeit, es für den Tag einfach gut sein zu lassen und es am nächsten Tag nochmal zu versuchen. Meistens klappt es dann deutlich besser. Dein Gehirn hatte Möglichkeit, das Gelernte zu verarbeiten und Du kannst am nächsten Tag abrufen, was Du vorher noch nicht konntest.</p><p>Durch Dauerreize und -beschallung geben wir unserem Gehirn aber heute kaum noch die Gelegenheit sich auszuruhen. Dabei ruht es auch nie komplett und das ist gut so, es kümmert sich schließlich darum, dass Deine Vitalfunktionen weiterlaufen. Und das macht es relativ verlässlich.</p><p>Aber unser Gehirn hat auch mal eine Pause verdient. Ständig blinkt irgendwas, bimmelt, schallt, leuchet, brummt, hier eine Pushnachricht, da ein Anruf, hier eine Mail die reinkommt und von Social Media brauche ich hier gar nicht erst anzufangen.</p><p>In jeder freien Minute beschäftigen wir uns und damit unser Gehirn. Egal, ob in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit, beim Arzt im Wartezimmer, vorm Schlafengehen, direkt nach dem Aufwachen. In der Regel hängen wir am Smartphone. Wir müssen immer so aussehen, als hätten wir was zutun. Busy sein ist chic. Dabei ist es ein eher seltener Anblick, wenn irgendwo jemand sitzt und einfach mal nichts tut. Nicht selten erfüllt er uns sogar mit Unbehagen, mindestens aber mit Verwunderung.</p><p>Ein weiterer Grund ist, dass Langweile zu Unzufriedenheit führt. Diese Unzufriedenheit bringt uns wiederum in Bewegung. Wir können das bei kleinen Kindern beobachten. Kinder haben schneller Langweile, weil sie seltener To Do Listen abzuarbeiten haben. Haben sie Langeweile, quengeln sie und suchen etwas, dass sie interessiert. Aber die Idee, was das sein könnte, braucht oft ein bisschen Zeit.</p><p>Aber auch Kindern wird Langweile, die sie selbst in Aktion bringt, kaum mehr ermöglicht. Denn das Quengeln ist nervig und schwupps ist da das nächste Tablet in der Nähe, auf dem PawPatrol und Peppa Wutz für die nächsten 15 Minuten für Ruhe sorgt.</p><h4>Die Lösung liegt im Müßiggang</h4><p>Dabei ist Langeweile dringend notwendig. Not macht erfinderisch, heißt es. Und für unser Gehirn ist Langeweile quasi ein Notstand-Signal. Also bringt es uns dazu, nach einer Lösung für unser “Problem” zu suchen. <br/>Oder es reagiert damit, Dir eine Lösung für ein Problem zu liefern, nach der Du schon seit Ewigkeiten gesucht hast, sie Dir aber nicht kam, weil Du die ganze Zeit abgelenkt und mit etwas anderem beschäftigt warst.</p><p>Astrid Lindgren sagte einmal “Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.”</p><p>Vor sich hinzuschauen ist etwas sehr Wohltuendes. Aber mach das mal! Du wirst sehen, wie schwierig das ist. Da entsteht Widerstand. Du wirst krabbelig, unruhig, Du fängst an rumzuzappeln. Kombiniert mit einer “reizvollen” Umgebung, ist es fast nicht möglich, den Kopf ruhig zu stellen. Deshalb schauen Zen-Mönche auch für mehrere Stunde vor eine weiße Wand - im Kopf selbst ist schon genug los, die tanzenden Gedanken zur Ruhe zu bringen gelingt im Zirkuszelt weniger als in einem weißen Raum. In Bezug auf Meditation heißt es übrigens auch Meditation-ÜBUNG - allerdings ist Meditation etwas anderes als Langeweile, aber dazu vielleicht einmal in einem anderen Beitrag mehr.</p><h4>Elektroschocks gegen Langeweile?</h4><p>Der Harvard Professor Arthur C. Brooks hat in einem wunderbaren Statement eine kleine Lobeshymne auf die Langeweile veröffentlicht. Das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=orQKfIXMiA8">Video &quot;You need to be bored&quot;</a> findest Du hier.</p><p></p><figure><a href="https://www.youtube.com/watch?v=orQKfIXMiA8"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3fce1d10-80bd-4140-8a69-9b4c6022b3ec/uploads/images/2nvrh6t3zj/Arthur_Brooks.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Screenshot aus dem Video von Arthur Brooks, man sieht den Professor im karierten Anzug mit blauer Krawatte in einem Hörsaal sitzen"/></a><figcaption>Dr. Arthur C. Brooks ist Harvard Professor (Foto: Youtube, HBR)</figcaption></figure><p>Wie schwer es allerdings ist, Langeweile auszuhalten, wird deutlich, wenn man sich das Experiment ansieht, das Dr. Brooks hier nennt: Probanden werden für 15 Minuten in einen Raum gebracht, in dem es nichts zutun gibt. Nur ein Elektro-Teaser steht zur Verfügung. Du darfst nun raten, was passiert ist.</p><p>Es ist kaum zu glauben, aber ja: Menschen sind eher bereit, sich Schmerzen zu zufügen, als mit sich selbst allein zu sein und sich im wahrsten Sinne des Wortes auszuhalten.</p><p>Dabei ist Langeweile ist sehr viel mehr als nur “ungefüllte” Zeit. Langeweile kann helfen, Emotionen zu verarbeiten, wir lassen Gedanken fließen, die ansonsten einfach “stecken bleiben”, wir reflektieren und spüren nach. Ganz ohne App, ganz ohne KI. Das macht unser Inneres ganz von alleine. Irre, oder?</p><h4><strong>Komm, geh´ Dich langweilen</strong></h4><p>Wer wirklich produktiv sein will, der sollte Zeiten einplanen, in denen er “einfach vor sich hin schaut”. Wie gut hältst Du die Stille aus, die Deine Gedanken sehr laut werden lässt? Warum möchtest Du Deinen Gedanken nicht zu hören? Vielleicht liefern sie Dir Antworten auf bereits lang gestellte Fragen. Vielleicht stellen sie aber auch Fragen, auf die Du (noch) keine Antwort hast. In jedem Fall ist Langeweile etwas, das ab sofort einen festen Platz in Deinem Terminkalender haben darf. Klingt paradox, wird Dich in Deiner Kreativität aber einen ganzen Schritt weiterbringen.</p><p>Wer immer nur “hustlet” ist zwar beschäftigt, aber keineswegs produktiv. In der Langweile spürst Du, was wichtig ist. In der Langweile wird Dir der Weg geebnet, auf dem Du weitergehen kannst. In der Langweile lernst Du mehr über Dich, als in jedem Selbsthilfe-Podcast. Und das ist alles andere als langweilig.</p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative SelfCare]]></category>
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      <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 00:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BackToBooks Lese-Challenge]]></title>
      <description><![CDATA[Hol Dir Deine Fokusfähigkeit zurück ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hol Dir Deine Fokusfähigkeit zurück</strong></p><p>Viele von uns konnten als Kinder stundenlang ihre Nasen in Büchern versenken und sich in Geschichten verlieren. Als Erwachsene glauben wir oft, dass wir dafür keine Zeit mehr haben. Dabei beklagen viele wiederum innere Unruhe, Rastlosigkeit und sehen dies als Begründung das Lesen von Büchern zu vernachlässigen.</p><p>Wenn sie nur wüssten, dass genau das ein wunderbares Gegenmittel sein kann, denn Lesen hat einen wunderbaren Effekt für mehr Ruhe im Kopf. Ich habe mir überlegt, was hat mir in der Zeit, in der ich versucht habe, mich wieder “on track” zu bringen, besonders geholfen. Es war das Lesen.</p><p>Gefühlt lesen wir ja den ganzen Tag, Pushmeldungen auf unseren Handys, WhatsApp-Gruppenchats, wir schauen auf Instagram, wir lesen Untertitel und Artikel in Onlinemagazinen. Lesen tun wir sicher nicht zu wenig. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Lesen und Informationsaufnahme. Echtes Lesen ist etwas ganz anderes. Etwas, für das wir uns oft viel zu wenig Zeit nehmen, wir aber tatsächlich mit den größten Effekt erzielen, wenn es darum geht, Ruhe im Kopf zu schaffen.</p><p>Hier geht´s nicht darum, dass Du direkt Deinen gesamten Lesestapel abarbeitest, der Dich mit vorwurfsvollem Blick anstarrt (ich weiß, dass wir alle so einen Stapel haben - seien es Bücher oder Zeitschriften - ja, auch Du;))</p><p>Hier geht es viel mehr darum, eine Fähigkeit zu kultivieren, die wir viel zu sehr vernachlässigen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a17c6929-6035-40e7-a4c7-a36ed31b82a8/uploads/images/eqfyfeq6gt/IMG_4295.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Großer Stapel mit Büchern unterschiedlicher AutorInnen"/><figcaption>Mein persönlicher Lesestapel, dahinter geht´s noch weiter. Ich lese querbeet und liebe Romane genauso wie Sachbücher.</figcaption></figure><p></p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/a17c6929-6035-40e7-a4c7-a36ed31b82a8">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative Living]]></category>
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      <pubDate>Sat, 03 Jan 2026 21:09:44 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ich muss nicht alles machen, was ich will]]></title>
      <description><![CDATA[Wie mein “schnelles” Gehirn mich manchmal in den Wahnsinn treibt und was dagegen hilft]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5>Wie mein “schnelles” Gehirn mich manchmal in den Wahnsinn treibt und was dagegen hilft</h5><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/1bd4035c-8814-4128-adf6-dea9aa31688d">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Persönliche Einblicke]]></category>
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      <pubDate>Fri, 02 Jan 2026 00:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[52 Ideen, wie Du im neuen Jahr ein kreativeres Leben führst]]></title>
      <description><![CDATA[Neujahrsvorsätze sind ja immer so eine Sache. Man legt so richtig motiviert los und nach spätestens 3 Wochen kommt dann doch der Alltagstrott in die Quere. Hier kommen…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Neujahrsvorsätze sind ja immer so eine Sache. Man legt so richtig motiviert los und nach spätestens 3 Wochen kommt dann doch der Alltagstrott in die Quere.</p><p>Hier kommen 52 Ideen, mit denen Du Woche für Woche Deine analogen Fähigkeiten stärken kannst, digitale Balance findest und ganz nebenbei entwickelst Du gesunde Gewohnheiten. Einiges bleibt, einiges passt vielleicht nicht zu Deinem Leben, nimm Dir, was Du brauchst.</p><p>Der Trick ist, jede Woche nur 1 Idee umzusetzen, nicht alles auf einmal, denn so wird es leichter, dran zu bleiben.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/a7c177eb-979c-487a-b8ad-03f0b22fe43e/uploads/images/5vlza2jd26/E971C1A1-0830-45DD-90A9-4924EB1E147E.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p><strong>Woche 1-4 Fokus: Mehr digitale Balance</strong></p><ol><li><p>Besorg Dir einen analogen Wecker</p></li><li><p>Finde einen anderen Schlafplatz für Dein Handy als neben Deinem Bett (zb im Arbeitszimmer/in einer Schublade)</p></li><li><p>Ignoriere Dein Handy für mindestens 30 Minuten nach dem Aufstehen, Dein Gehirn wird Dir sehr dankbar sein.</p></li><li><p>Lass Dein Telefon bewusst zuhause, wenn Du einkaufen gehst. So lernst Du, dass es möglich ist, auch ohne auszukommen.</p></li></ol><p><strong>Woche 5-8 Fokus: Dopaminhaushalt stärken</strong></p><ol start="5"><li><p>Lies jeden Morgen 5 Seiten eines Romans (kein Sachbuch!)</p></li><li><p>Notiere jeden Abend 3 Versprechen, die Du Dir für den nächsten Tag gibst und erfülle sie am folgenden Tag</p></li><li><p>Vermeide Double-Screening, Dein Gehirn fährt dabei Achterbahn, weil es nicht weiß, worauf es sich fokussieren soll</p></li><li><p>Leg Dein Telefon 1,5 Stunden vor dem Schlafengehen an seinen Schlafplatz</p></li></ol><p><strong>Woche 9-12 Fokus: Achtsamkeit im Alltag</strong></p><ol start="9"><li><p>Atme jeden Morgen ganz bewusst am geöffneten Fenster 5x durch die Nase ein und langsam wieder aus</p></li><li><p>Du musst nicht eisbaden, aber lass Dir eiskaltes Wasser mit der Duschbrause ins Gesicht laufen, Du wirst sehen, es wirkt Wunder und besser als jeder Kaffee</p></li><li><p>Lobe Dich vorm Spiegel für etwas, das Du gut gemacht hast. Sprich es laut aus.</p></li><li><p>Gehe eine Runde spazieren, ohne etwas zur Ablenkung dabei zu haben (keine Kopfhörer). Achte dabei darauf, wie Dein Kopf erst rotiert und dann ruhiger wird und was Du alles wahrnimmst, was Du sonst nicht bemerken würdest</p></li></ol><p><strong>Woche 13-16 Fokus: Mutig sein</strong></p><p><a href="https://steady.page/682dbc09-92f7-4894-929c-59b6d3877cbb/posts/a7c177eb-979c-487a-b8ad-03f0b22fe43e">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Creative Living]]></category>
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      <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 06:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie ich meine Kreativität im Internet verlor…]]></title>
      <description><![CDATA[und sie auf einem dänischen Campingplatz wiederfand…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4>und sie auf einem dänischen Campingplatz wiederfand…</h4><p></p><p>2022 habe ich meine Kreativität verloren. Es ist schon einigermaßen verrückt. Ich, die sich den so ziemlich kreativsten Beruf, den man sich vorstellen kann, ausgesucht hatte. Als Livezeichnerin hat man doch recht häufig Stifte in der Hand und muss sich ständig neue Ideen ausdenken.</p><p>Aber ein Teil der Wahrheit ist auch, dass die Pandemie und die damit verbundenen Herausforderungen ihren Tribut gefordert haben. Es war wie eine Vollbremsung aus voller Fahrt. Und so wie wir alle, war ich daheim und habe versucht einen klaren Kopf zu behalten. Und ich habe sehr viel Zeit im Internet verbracht.</p><p>Das Ergebnis zwei Jahre später:</p><p>Ich war auf billige Dopamin-Kicks gepolt, träge, irgendwie zu oft deprimiert und ziemlich wenig inspiriert und hatte eine Bildschirmzeit, die sich gewaschen hatte.</p><h4>Außen bunt, innen leer</h4><p>Nach außen sah man das eher nicht, ich zeichnete wieder auf großen Events, die Feedbacks waren sensationell, hier kommt die Kreative, die Graphic Recorderin, was für eine Fähigkeit.</p><p>Aber gefühlt hab ich das nicht. Nicht mehr. Und so verging eine ganze Weile, in der mein Gehirn mit durchgedrücktem Gaspedal auf der Stelle trat. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich merkte, dass das so nicht besonders gut gesund ist.</p><p>Ich begab mich - wie man das so macht - auf eine Reise (naja, Van Life und so…), um meine Kreativität zu suchen. Der Plan: 3 Wochen Skandinavien, viel Wald und viel Ruhe.<br/>Nach zwei Wochen Googeln im WoMo (ja, ernsthaft, ich habe nach Inspiration gegoogelt) und mit einem völlig überreizten Gehirn, stieß ich auf Rick Rubins Buch “Kreativ. Die Kunst zu sein”.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8e03a1db-3660-4edd-99fc-6ce05e5226c3/uploads/images/nobrhtj4gw/IMG_3970.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Buch Cover von Rick Rubins &quot;Die Kunst zu sein&quot;"/><p>Da ging es um spirituelle Ansätze, um Zufälle, um Flow und auch um eins: Um Langeweile.</p><p>Und da leuchtete mir ein, was wie ein Widerspruch klingt. Um Kreativität zu aktivieren, musste ich erstmal eins tun: Gar nichts.</p><h4>Nichts tun will gelernt sein</h4><p>Und Gott, war das schwer. Denn Social Media und Short Content Kicks hatten mich komplett darauf trainiert, genau das Gegenteil zu tun. Ich tat dabei zwar aktiv auch eher wenig, aber ich hatte zumindest das GEFÜHL ständig beschäftigt zu sein. Eine Illusion, die mich immer leerer hatte werden lassen.</p><p>Ich glaube, so oder so ähnlich geht es vielen Menschen. Ich höre jedenfalls nach meinen Keynotes und in Gesprächen immer genau das.</p><p>Wie ich es rausgefunden habe, wie ich selbst meine Kreativität, meine Inspiration und mein analoges Denken zurückerobert habe, das erzähle ich mittlerweile auf der Bühne und verrate es hier Stück für Stück in der Community. Du kannst Dich von meinen Fehlern und Erfahrungen inspirieren lassen, um selbst aus der Spirale der digitalen Lethargie zu finden und Dich ermutigen lassen, Deinen eigenen Weg zu einem kreativen Lebensstil zu gehen.</p><p><a href="https://steady.page/de/karakterkind/about">Mitglied werden</a></p><p>Denn: Mein Antrieb ist wieder da, die Ideen auch. Ja, es ist möglich, sich wieder in die „kreative Spur“ zu bringen. Und dringend notwendig. Denn Kreativität so viel mehr als eingetrocknete Klebeflaschen und stumpfe Bastelscheren. Kreativität ist Problemlösekompetenz und damit dein Ticket in ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben und auch die Gewissheit, jeder Herausforderung gewachsen zu sein.</p><p>Und dieses Gefühl der inneren Sicherheit hat einen unschätzbaren Wert. Für uns alle. Meine (steile) These: “Menschen, die es schaffen, in einer digitalen Welt ihre analogen Fähigkeiten zu erhalten, werden die neuen Millionäre sein.”</p><p>Nach einem meiner letzten Vorträge, kam eine Zuhörerin zu mir uns sagte etwas, das mich unglaublich gefreut und bestärkt hat: “Das war der beste Vortrag, den ich seit langem gehört habe. Davon kann ich so viel direkt umsetzen!” Und das ist meine Mission, hier und auch in meiner täglichen Arbeit: Menschen anzustecken, ihre kreativen Fähigkeiten zu nutzen und damit selbst zum Vorbild für andere zu werden. Und vielleicht ja sogar Millionäre.</p><p>Bis Du dabei?</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8e03a1db-3660-4edd-99fc-6ce05e5226c3/uploads/images/mjz2in3rvp/2025-01-23-12min-Event-15.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Foto: Danke für die tollen Bilder <a href="http://contentyou.de/">CONTENTYOU.de</a> </p><p> </p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Persönliche Einblicke]]></category>
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      <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 13:16:22 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Jetzt blogged sie auch noch!]]></title>
      <description><![CDATA[Wieso ich “umgezogen” bin und was Popcorn mit Kreativität zutun hat ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4>Ein digitaler Umzug und was Popcorn mit Kreativität zutun hat</h4><p></p><p>“Hast Du nicht schon genug Baustellen?”, “Achso, Du glaubst also, noch ein Projekt, das wäre also eine gute Idee?” “Ja klar, die Welt braucht ja auch noch einen weiteren Blog!”</p><p>Das waren nicht die Stimmen aus meinem Umfeld (was zweifelsfrei verständlich gewesen wäre), das waren die Stimmen in meinem Kopf, als ich auf die Möglichkeit gestoßen war, hier auf Steady zu veröffentlichen. Diese Stimmen ploppten auf, als ich mich hier umsah, während ich vor meinem Schreibtisch auf seit Wochen ungeputzte Fenster blickte und einen Wäscheberg, so hoch wie der Kilimandscharo im Keller rufen hörte.</p><p>Und doch. Der Ruf des Blogs war stärker.</p><p>Schreiben ist schon lange etwas, das ich gerne mache und ich habe sehr oft “Post-Ideen”, die sich einfach ganz natürlich in meinen Alltag schmuggeln. Und dann: Kommt der kreative Flow und ich sprühe vor Begeisterung, die Muse küsst mich und…ja, alles Quark, die Wahrheit ist, ich setze sie nicht um. Das liegt vor allem an einem Faktor: Social Media ist viel zu sehr darauf bedacht, an der Oberfläche zu bleiben. Insbesondere um uns lange an sich binden, um uns mit Werbung zu füttern.</p><p>Ich aber will das Gegenteil: Tiefe, Wahrhaftigkeit, Vertrauen, Qualität und Zeit.</p><h4>Ein Jahr, das viel verändert hat und neue Wege verlangt.</h4><p>Das letzte Jahr hat mich stark gefordert. Der Einzug von immer besseren KI-Bildgeneratoren hat im März 2025 das ganze Berufsbild der IllustratorInnen in helle Aufregung gesetzt. Von heute auf morgen konnte jeder (vermeintlich) plötzlich das, wofür wir Kreativen jeden Tag aufstehen. Wofür wir teilweise Jahre an Entwicklung, Herzblut (Schweiß und Tränen) gebraucht haben.</p><p>Alles ging jetzt schnell, schnell, schnell, zack, zack, zack. Ich mach “mal eben” selbst eine Illu dazu - geht ganz easy mit ChatGPT. Und ich dachte: “Ja, mach doch.” während ich innerlich dabei zusah, wie alles, wofür wir Kreativen stehen, in sich zusammenbröselte.</p><p>Der Wunsch nach mehr Tiefe ist schon lange da. Ungefähr gleichzeitig entwickelten sich Algorithmen zu immerhungrigen Zeitfressern, während sie uns selbst nur drei Sekunden Zeit zugestehen, um zu entscheiden, ob ein Post interessant ist oder nicht, und dabei unsere Gehirne zu kleinen, ungeduldigen Nervensägen macht, die ständig neue blinkende und bunte Impulse brauchen und keine Minute Langeweile mehr ertragen.</p><p>Ich habe gemerkt, dass mein Kopf da nicht mitmachen wollte. Der Short Content von Instagram und Co, hat mein eh schon schnelles Gehirn zur reinsten Popcorn-Maschine werden lassen. Ständig springt ein neuer Impuls an den Deckel und raubt meinen Fokus, was mich zunächst gehetzt, dann überspannt und später einfach nur noch müde gemacht hat. Keine Zeit mehr für Ruhe, nur noch auf der Suche nach “billigen” Dopamin-Kicks durch Reels und Posts. Von Social Media zu Social Burnout. Überall nur Oberfläche, schnelle Headlines, Snippets und “snackable” information. Alles To Go, während wir schon nicht mal mehr über die Straße laufen können, ohne schnell mal das Handy zu checken.</p><h4>Zeit für Veränderung</h4><p>Kreativität braucht alles, aber keine Oberflächlichkeit. Sie braucht Zeit, Tiefgang, manchmal auch ein bisschen Zeitdruck, um in Aktion zu kommen, Muße und Raum, um Ideen zu produzieren. Das Gehirn braucht Momente der Langeweile, Augenblicke ohne Reize, um sich zu regenerieren und sich auf sich zu besinnen. Um sich neu zu verdrahten, umzubauen und neu zu sortieren. Aber wann geben wir ihm diese Ruhe? Diese Frage habe ich mir selbst auch gestellt.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3dbe2032-9b61-4361-a4df-c9d3199939ca/uploads/images/3a5yhaw4iu/IMG_1378-001.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Autorin sitzt an einem weißen Tisch und zeichnet auf dem Ipad"/><h4>Und deshalb sind wir hier.</h4><p>Dafür muss man gar nicht meditieren, retreaten, pilgern oder seinen gesamten Hausstand verschenken (obwohl das alles auch eine mögliche Idee sind, dazu schreibe ich vielleicht auch irgendwann einen Beitrag, erinnert mich dran). Es reicht im ersten Schritt, wenn wir unser Gehirn trainieren bestimmte Gewohnheiten wieder neu zu erlernen. Zum Beispiel, indem wir längere Texte lesen und aushalten, dass wir dabei kribbelig werden. Das Aushalten ist dann der Schlüssel.</p><p>(Hier geht´s zur <a href="https://steady.page/de/karakterkind/posts/a17c6929-6035-40e7-a4c7-a36ed31b82a8"><strong>BackToBooks-Challenge</strong></a>, um genau das wieder zu lernen)</p><p>SlowContent. Texte, die längere Lesezeit beanspruchen, um sich mit Themen mehr auseinanderzusetzen, als es in einem Instagrampost mit 2000 Zeichen je möglich wäre.</p><p>SlowContent, der uns darin trainiert auszuhalten, dass nicht ständig ein neuer Popcorn-Impuls in Form von Minivideos aufploppt, die um unsere Aufmerksamkeit buhlen, bis wir uns vor lauter “Angeboten” völlig erschöpft und überfordert nicht mehr entscheiden, geschweige denn erinnern können, was wir eigentlich wollten. Und dann am Ende lethargisch, müde und frustriert unsere Zeit an einen Tech-Konzern verschenkt haben.</p><h4>Worauf Du Dich freuen darfst</h4><p>Auf diesem Blog erwartet Dich alles, was mir als Kreativitätsexpertin durch den Kopf geht. Ich lasse Dich teilhaben an meinen Gedanken zur Entwicklung von Kreativität in Zeiten künstlicher Intelligenz. Ich zeige Dir, wie Du Balance findest in einer digitalen Welt, wie Du Dir Dein analoges Denken zurückeroberst. Wir gehen gemeinsam den Weg in einen weniger digital-bestimmten (Berufs)Alltag, ohne den Fortschritt zu verteufeln. Ich teile Tipps und Tricks aus meiner Arbeit mit Dir, nehme Dich mit auf meine eigene Reise als “Kreativfluencerin” und Kreativitäts-Aktivistin, lasse Dich hinter die Kulissen blicken und schreibe über alles, was mich rund um Kreativität, Kommunikation beschäftigt.</p><p>Denn diese beiden Themen sind ein zentraler Aspekt in unserer so komplexen Welt.</p><p>Hier entsteht nach und nach ein kleiner Kosmos aus allem, was ich Dir über den Erhalt unserer Kreativität erzählen kann. Für mehr Selbstbestimmung, Wohlbefinden und vielleicht auch, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.</p><p>Herzlich,</p><p>Deine Joana</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Persönliche Einblicke]]></category>
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      <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 13:54:38 +0000</pubDate>
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