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Können wir uns Merz noch leisten?

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Liebe Freund*innen der sozialen Gerechtigkeit,

mit sichtlicher Genugtuung servierte Friedrich Merz letzte Woche die Botschaft: Das Bürgergeld ist gestrichen. Stattdessen soll nun die sogenannte Neue Grundsicherung in Kraft treten. „Der Sozialstaat ist nicht mehr finanzierbar“, so schallte es im Vorfeld durch die Medienlandschaft. Wohl aber saftige Gehaltserhöhungen (Opens in a new window) für den Kanzler und seine Minister*innen. Wie das zusammenpasst? – Gar nicht, und doch ist dieser offensichtliche Widerspruch einem Friedrich Merz wie auf den Leib geschneidert. 

Um ethisch und ökonomisch fragwürdige Entscheidungen wie die Abschaffung des Bürgergelds (Opens in a new window) durchzusetzen, werden Menschen mit geringem Einkommen, mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen oder mit Migrationshintergrund durch Hetze und Gesetze zu Sündenböcken deklariert, die dem Staat nur auf der Tasche liegen und also ein Problem darstellen. Wie gefährlich diese Art von Narrativ ist, sollte gerade hierzulande hinlänglich bekannt sein – einen lesenswerten Kommentar dazu von Mathias Kruck findet Ihr hier (Opens in a new window).

Ja, es beginnt immer mit Ausgrenzung. Aber da machen wir nicht mit. Denn wir haben nicht vergessen, wohin das führen kann. Wir lassen uns nicht ausgrenzen. Auch nicht von ganz oben.

Liebe Grüße
Euer Raul

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Offene Stellen bei den SOZIALHELD*INNEN (Opens in a new window)

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Wir freuen uns besonders über Bewerber*innen, die die Diversität unseres Teams bereichern und Vielfaltsmerkmale mitbringen. Menschen mit (Schwer-)behinderung werden explizit gesucht. Wir sind überzeugt, dass erst im Zusammenspiel von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen gute Ideen entstehen können. In unserem Team arbeiten bisher Menschen, die einen Rollstuhl nutzen, neurodivergent sind, eine Sehbehinderung oder Lernschwierigkeiten haben.

Bitte sende Deine Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf und gegebenenfalls Zeugnisse) unter Angabe Deiner Gehaltsvorstellung und Deines möglichen Starttermins an bewerbung@sozialhelden.de (Opens in a new window).
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Unterschriftenaktion zum Erhalt von bidok (Opens in a new window)

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Das Sozialministeriumservice (SMS) Tirol beendet im Zuge massiver Einsparungen seine Förderung für das Projekt bidok. Das SMS beschränkt seine Förderung nurmehr auf individuelle Leistungen der Arbeitsmarktintegration. Das Projekt bidok wurde seit 2005 vom Sozialministeriumservice Tirol mit Personalkosten gefördert und diente der Information und Forschung zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen sowie der öffentlichen Sensibilisierung für Inklusion in Arbeit und Bildung. Alle weiteren Informationen zum Ende der Projektfinanzierung sind hier zu finden (Opens in a new window).

Wie du nicht den Verstand verlierst (Opens in a new window)

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Theresa Bäuerlein bietet in ihrem wöchentlichen Newsletter konkrete Hilfe gegen mentale Überforderung durch Nachrichtenflut, Reizüberflutung und Dauerstress. Sie richtet sich an Menschen, die funktionieren, aber spüren, dass es zu viel ist. Ihr Ziel: mehr Klarheit und Ruhe im Alltag.

Barrierebrecher (Opens in a new window)

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Die „Barrierebrecher“ sind eine Gruppe von Menschen mit Behinderung im Dominikus-Ringeisen-Werk, die eine Social-Media-Redaktion bilden und damit TikTok (Opens in a new window), Instagram (Opens in a new window) und YouTube (Opens in a new window) bespielen. Dadurch können sie Beiträge „mit“ Menschen mit Behinderung machen – und nicht „über“ sie, von der Community für die Community. Ihr Ansatz ist so erfolgreich, dass binnen kurzer Zeit fast zehntausende Menschen die Kanäle abonniert und sogar den Grimme Online Award (Opens in a new window) gewonnen haben. Gratulation!

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Inklusion in den Medien – der Wochenüberblick

Die wichtigsten Meldungen zum Thema Inklusion, wie immer handgepflückt in der deutschsprachigen Medienlandschaft.

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Erhalt des Pflegegrads 1 (Opens in a new window) (Opens in a new window) für alle Angehörigen und Pflegenden! (Opens in a new window) (weact.campact.de (Opens in a new window))

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Eine Petition von Monika Müller-Herrmann, selbst pflegende Angehörige und 15 Jahre lang als Altenpflegerin und in der ambulanten Pflege tätig. Jetzt unterschreiben und Pflegegrad 1 sichern!

Leben 

In Einfacher Sprache: Feiern ohne Barrieren (Opens in a new window) (andererseits.org (Opens in a new window))

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Die Autorin Leonie Schüler möchte ausgehen, genau wie ihre Freundinnen. Es scheitert oft an Barrieren.  

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Behindertengleichstellungsgesetz: Verlorengegangen im Herbst der Reformen? (Opens in a new window) (kobinet-nachrichten.org (Opens in a new window))

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Seit Jahrzehnten drückt sich Deutschland darum, Barrierefreiheit durch konkrete und umfassende gesetzliche Regelungen wirksam im privaten Bereich festzuschreiben und einzuführen.

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Mehr Inklusion im Unternehmen: Fünf konkrete Maßnahmen (Opens in a new window) (haufe.de (Opens in a new window))

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Fachkräfte sind knapp, dennoch werden Menschen mit Behinderung oft übersehen. Viele Unternehmen wollen inklusiver werden, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen. Fünf konkrete Maßnahmen zeigen, wie Unternehmen Barrieren abbauen können.

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In Stuttgart hat sich die AfD entgegen ihrer Ideologie scheinbar der Inklusion angenommen und plädiert für eine „stille Stunde“. Warum es gefährlich ist, Themen wie dieses den Rechten zu überlassen.

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Er hat ALS. Sie arbeitet Vollzeit, kümmert sich um die Kinder und pflegt ihn. Wie funktioniert das?

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Der Verein Kulturperlen prüft, wie barrierefrei Hamburgs Kulturorte für Menschen mit Behinderung sind. Beim Barrierencheck in der Elbphilharmonie zeigt sich: Barrierefreiheit ist da – aber noch nicht vollständig. Ein Interview mit den Vereinsgründerinnen.

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Detlev Blenk hat  aufgrund von Depressionen einen Behindertenstatus. Im Interview erzählt er, wie er als DEI-Manager bei IKEA Menschen mit psychischen Erkrankungen unterstützen möchte.

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Raul Krauthausen
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