
Dagmar Herzog ist US-amerikanische Historikerin und Professorin für Geschichte an der City University of New York. Sie forscht zur Geschichte von Sexualität und Gender, zu Religion und Theologie in der Moderne – und zu den Verbindungen zwischen Sexualmoral, Faschismus und Gewalt.
Dagmar erklärt mir, wie eng Antisemitismus, Eugenik und die Abwertung von Menschen mit Behinderung historisch zusammenhängen – und warum der Traum vom perfekten, leistungsfähigen Körper bis heute gefährlich ist. Es geht um Inklusion, um Angst vor Verletzlichkeit und um Faschismus als etwas, das nicht nur in Gesetzen, sondern in Köpfen entsteht.
Wir reden über Fürsorge als politische Praxis, über Hoffnung in düsteren Zeiten und darüber, warum Care vielleicht eine der radikalsten Ideen überhaupt ist. Ein Gespräch, das bei mir noch lange nach klang. Aufzugtür auf für Dagmar Herzog!
Ab Donnerstag auf Apple Podcasts (Si apre in una nuova finestra) oder Spotify (Si apre in una nuova finestra) anhören!