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    <title>kunstgeschichten manufaktur</title>
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    <description>werde freund:in der kunstgeschichten manufaktur und katapultiere dich in sofies und sophies welt der kunstvermittlung. wir freuen uns!</description>
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      <title>kunstgeschichten manufaktur</title>
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      <title><![CDATA[5 dinge, die ich als kreativpädagogin NICHT tue]]></title>
      <description><![CDATA[ – von sophie ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>von sophie</em></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5efe2933-4877-4b47-bd4a-a444633e2432/uploads/images/oump4gkkby/atelier_blumen.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>es ist gerade auf social media ein trend – so kommt es mir zumindest vor – zu sagen, was man <strong>in der jeweiligen profession NICHT tut. </strong>das ist <em>catchy</em>, ein beliebter <em>hook</em>! zugegeben, ich fand es ganz witzig auch in bezug auf <s>meinen beruf</s> meine berufe darüber nachzudenken. vielleicht mache ich daraus eine serie und frage mich noch, was ich als kunstvermittlerin und künstlerisch/kreativ tätiger mensch NICHT tun würde. <strong>interessiert dich das?</strong><br/>fangen wir bei der kreativpädagogik an und bei den 5 dingen, die ich dieser rolle nie nie nie tun oder empfehlen würde:</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/5efe2933-4877-4b47-bd4a-a444633e2432">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KREATIVTECHNIKEN]]></category>
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      <pubDate>Sun, 01 Nov 2026 07:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[exkursion: was schauen wir an – und was schaut zurück?]]></title>
      <description><![CDATA[exkursion am 28. november zu STYLIANOS SCHICHO im schloss wolkersdorf! wir freuen uns auf dich.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>exkursion: was schauen wir an – was schaut zurück?</h1><p><strong>am 28. november, 14 uhr bei STYLIANOS SCHICHO in wolkersdorf</strong></p><p>wir wollen mit dir gemeinsam die aktuelle einzelausstellung von <a href="https://www.stylianosschicho.com/"><strong>stylianos schicho</strong></a><strong> </strong>im <a href="https://www.forumwolkersdorf.at/event/STYLIANOS-SCHICHO-364.html/"><strong>schloss wolkersdorf</strong></a> besuchen (laufzeit: 17. oktober – 28. november). wir nehmen uns vor ort eine stunde zeit, genauer hinzusehen und fragen zu stellen – <strong>the artist will be present!</strong></p><p>in den arbeiten des künstlers geht es um begegnungen und beziehungen, um nähe und distanz, um das, was wir zeigen – und das, was lieber verborgen bleibt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/67850858-2ed8-4867-ac6d-5a21ba7b2411/uploads/images/amgdgkh4zq/1000082899.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>two people ascending a staircase while looking at each other 1, 2025 © stylianos schicho</figcaption></figure><p>schichos malerei bewegt sich zwischen figuration und abstraktion. menschen und gesichter tauchen auf, lösen sich in formen auf, kreise werden zu schutzräumen – oder zu begrenzungen? <strong>was erzählen uns diese bilder über unser</strong> <strong>miteinander, über rückzug und geborgenheit, über das sichtbare und das unsichtbare</strong>?</p><p>stylianos schicho nimmt sich an dem tag extra für uns zeit – eine gelegenheit, mehr über seine arbeitsweise und die gedanken hinter seinen werken zu erfahren.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/67850858-2ed8-4867-ac6d-5a21ba7b2411/uploads/images/wgvg757olc/1000083540.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>der künstler in der ausstellung, foto: maximilian wittmann © stylianos schicho</figcaption></figure><h4>wann und wo?</h4><ul><li><p>datum: samstag, 28. november 2026</p></li><li><p>treffpunkt: 13.45 uhr beim eingangstor von schloss wolkersdorf, schlossplatz 2, 2120 wolkersdorf</p></li><li><p>start der ausstellungsbesichtigung: 14 uhr</p></li><li><p>dauer: ca. 1 stunde</p></li><li><p>bitte organisiere dir deine anreise selbst – vielleicht treffen wir uns ja im zug. ❤️ aus wien kommst du am schnellsten mit der s2 nach wolkersdorf, vom bahnhof sind es dann rund 10 minuten zu fuß zum schloss.</p></li></ul><h4>kosten und anmeldung:</h4><ul><li><p>diesmal komplett kostenlos für alle!</p></li><li><p><a href="mailto:kunstgeschichten.abc@gmail.com"><strong>hier gehts zur anmeldung</strong></a></p></li></ul><p>wenn du danach noch zeit und lust hast, kannst du ab 17 uhr die <a href="https://www.wolkersdorf.at/Lange_Nacht_der_Streicher_1"><strong>lange nacht der streicher im schloss wolkersdorf</strong></a> genießen!</p><p>wir freuen uns auf dich. <strong>alles liebe, deine sofie</strong></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[WORKSHOPS & EXKURSIONEN]]></category>
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      <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 06:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[neues aus der manufaktur]]></title>
      <description><![CDATA[heute gibt’s podcast-neuigkeiten, einen hinweis auf unseren oktober-workshop und eine verlosung für dich! – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>von sofie</em></p><p>heute gibt’s <strong>podcast-neuigkeiten</strong>, einen hinweis auf unseren <strong>oktober-workshop</strong> und eine <strong>verlosung</strong> für dich!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7265c853-9dae-4c81-9e83-bd237a935c21/uploads/images/qejrtagjdn/1000081317.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>foto: natalie paloma</figcaption></figure><h4>E WIE EPOCHE</h4><p>hast du’s schon mitbekommen? unser podcast <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/"><strong>kunstgeschichten abc</strong></a> ist wieder da! in staffel 3 nehmen wir uns die <strong>kunstepochen</strong> vor: antike, mittelalter, renaissance, barock, moderne,… aber, moment: wer hat entschieden, <strong>wie kunstgeschichte erzählt wird</strong>? und was ist mit all den <strong>perspektiven</strong>, die dadurch verloren gehen? wir sprechen darüber, warum die einteilung in epochen praktisch und problematisch zugleich ist, und warum wir die klassische kunstgeschichte so gerne hinterfragen. <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/3-1-e-wie-epoche"><strong>horch’ hier in unsere auftaktfolge rein</strong></a>. ab sofort gibt’s jeden monat eine neue episode für dich.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7265c853-9dae-4c81-9e83-bd237a935c21/uploads/images/4ycwpltb6u/1000082419.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>foto: natalie paloma</figcaption></figure><h4>THE ART OF NONSENSE</h4><p>am <strong>30. oktober</strong> kommt die künstlerin <a href="https://www.instagram.com/angela.kren?stkn=b2t3N3lxZXZpbHFn"><strong>angela kren</strong></a> zu uns in die kunstgeschichten manufaktur und beschert uns einen wunderbaren abend <strong>voller unsinn</strong>. wolltest du auch schon länger krawall und remmidemmi mit farben machen, das imperfekte hochhalten und dich gelöst vom alltag dem kreativen prozess widmen? dann bist du bei diesem workshop genau richtig. es gibt nur noch wenige freie plätze! <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/unsere-workshops/"><strong>hier geht’s zu allen infos und zur anmeldung</strong></a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7265c853-9dae-4c81-9e83-bd237a935c21/uploads/images/ihhsdsonla/1000082458.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>foto: angela kren</figcaption></figure><h4>HAPPY BIRTHDAY TO US</h4><p>sophie und ich feiern diesen monat <strong>den ersten geburtstag der kunstgeschichten manufaktur!</strong> vor ziemlich genau einem jahr haben wir unseren gemeinnützigen kulturverein gegründet und sind mit unserem programm in die große, weite welt gestapft. danke für deine unterstützung so far, wir schätzen das so, so sehr. dies nehmen wir zum anlass und verlosen <strong>EIN KOSTENLOSES </strong><a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/mitgliedschaft/"><strong>FREUND:INNEN-ABO</strong></a> (laufzeit: 1 jahr). folgende zuckerl warten auf dich:</p><ul><li><p><strong>3 artikel pro monat</strong> rund um kunstvermittlung &amp; co. direkt in dein email-postfach</p></li><li><p>zugriff auf alle unsere <strong>textbeiträge</strong></p></li><li><p><strong>kostenlose exkursionen</strong> in wien</p></li><li><p><strong>30% rabatt auf workshops</strong> in wien</p></li><li><p>ein kleines <strong>geschenk</strong> per post an dich</p></li></ul><p>um an der verlosung (ende: 31. oktober 2026, 12 uhr mittags) teilzunehmen, <a href="mailto:kunstgeschichten.abc@gmail.com"><strong>schreib’ uns ein e-mail</strong></a> und verrate uns: <strong>was bedeutet freund:innenschaft für dich</strong>?<sup><a>1</a></sup> und falls du das abo schon hast: sag’s einer oder einem freund:in weiter!</p><p>let’s be friends.</p><p><strong>alles liebe, deine sofie</strong></p><p></p><ol><li data-id="a0a1730d-e88a-4e49-a869-224b235181b2"><p>unter allen einsendungen verlosen wir 1 kostenloses freund:innen-abo der kunstgeschichten manufaktur. das abo endet nach 1 jahr laufzeit automatisch, es fallen für dich keinerlei kosten an. die oder der gewinner:in wird per zufallsprinzip ermittelt und am 31. oktober direkt per e-mail benachrichtigt. deine e-mailadresse wird ausschließlich für die durchführung dieser verlosung, sowie – im falle des gewinns – für die freischaltung des abos und digitaler post im rahmen des abos genutzt. der rechtsweg ist ausgeschlossen.</p></li></ol>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KUNSTVERMITTLUNG]]></category>
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      <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 06:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[your favourite weirdo is back on track im eichenwald]]></title>
      <description><![CDATA[auf der suche nach galläpfeln für tinte – von sophie ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5>auf der suche nach galläpfeln für ihre tinte</h5><p><em>von sophie</em></p><p>ich kann nicht einfach nur im wald spazieren gehen; ich muss immer irgendetwas suchen, entdecken oder sammeln. vielleicht sind das die gene der steinzeitlichen jägerin und sammlerin in mir?! im herbst bin ich gerne in eichenwäldern unterwegs und drehe (fast!) jedes blatt um, auf der suche nach galläpfeln.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ccf450e8-0ad0-4397-ac1e-6b83953295f4/uploads/images/wjnec2ilfy/39D9DC1D-4DBA-455A-AE13-29CA278133FC.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h5>gall… was?</h5><p>im frühling legen die eichengallwespen ihre eier auf der unterseite von eichenblättern ab. die eiche startet dann eine abwehrreaktion, durch die um die legestelle eine wucherung entsteht – der sogenannte gallapfel! galläpfel enthalten viel natürliches tannin, das für das färben von stoffen und die herstellung von tinte verwendet wird. die sogenannte <strong>eisengallustinte</strong> war bereits im 5. jahrhundert vor unserer zeitrechnung für mehr als 2000 jahre (also teilweise noch bis heute – unglaublich, aber wahr!) für nahezu alle wichtigen handschriften, urkunden und literarischen werke in gebrauch.</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/ccf450e8-0ad0-4397-ac1e-6b83953295f4">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KUNSTVERMITTLUNG]]></category>
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      <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 16:12:51 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WORKSHOP! „the art of nonsense“ mit künstlerin angela kren]]></title>
      <description><![CDATA[wolltest du auch schon länger krawall mit farben machen, das imperfekte hoch halten und dich gelöst vom alltag dem kreativen prozess widmen? – von sophie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>WORKSHOP! the art of nonsense</h1><h4><strong>und die kunstgeschichten manufaktur feiert damit ihren ersten geburtstag!</strong></h4><p><em>von sophie</em></p><p>am <strong>30.10.2026</strong> kommt die<strong> künstlerin</strong><a href="https://www.instagram.com/angela.kren/"><strong> angela kren</strong> </a>zu uns in die <em>kunstgeschichten manufaktur </em>und beschert uns einen wunderbaren <strong>abend voller kreativität</strong>. <br/>wolltest du auch schon länger krawall und remmidemmi mit farben machen, das imperfekte hoch halten und dich gelöst vom alltag dem <strong>kreativen prozess</strong> widmen? der prozess ist bei angelas methoden auch das wichtigste – es wird gezeichnet, mit tinte getropft und mit den lustigsten pinseln der welt gemalt!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d5ec204e-af68-477b-9e53-cf487d65094e/uploads/images/jy4svg7sbu/IMG_2316_VSCO.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>ich habe es ausprobiert und wollte sofort nochmal {auch wenn das loslassen vom (end-)ergebnis für mich zugegebenermaßen kein leichtes war!}. daher habe ich angela gefragt, ob sie dir das ebenfalls zugänglich machen kann – und voilà: <em>we can go crazy</em> mit farben und feiern noch dazu unser einjähriges bestehen. sofie und ich sind auch vor ort, <strong>feiere mit uns!</strong></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d5ec204e-af68-477b-9e53-cf487d65094e/uploads/images/ujehrb43fg/IMG_2300_VSCO.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>wie, was, wann und wo?</h4><p><strong>datum:</strong><br/>freitag, 30. oktober 2026, 17–19.00 uhr</p><p>bitte komm‘ ein paar minuten früher, damit du es dir vor ort gemütlich machen kannst<br/><br/><strong>ort: </strong><br/>im <a href="https://www.xn--dttirsocialclub-vrb.com/"><strong>dóttir social club</strong></a>, laudongasse 46, 1080 wien</p><p><strong>kosten:</strong><br/><strong>48,30€</strong> für <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/mitgliedschaft/"><strong>freund:innen</strong></a><br/><strong>69 €</strong> für alle anderen<br/>inklusive materialkosten, snacks und getränken</p><p><strong>anmeldung:</strong><br/>schreib‘ eine e-mail an: <a href="mailto:kunstgeschichten.abc@gmail.com"><strong>kunstgeschichten.abc@gmail.com</strong></a></p><p>die maximale teilnehmer:innenanzahl ist auf 6 personen begrenzt. also schnell anmelden, wir freuen uns auf dich!</p><p><strong>bis bald und alles liebe,<br/>sophie</strong></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[WORKSHOPS & EXKURSIONEN]]></category>
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      <pubDate>Fri, 18 Sep 2026 07:00:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[fort mit eurer wirkungslogik]]></title>
      <description><![CDATA[wirkung messen, kultur optimieren? bitte nicht. kulturelle bildung braucht räume für das unbekannte. und darf auch einfach mal nichts bewirken. – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>von sofie</em></p><p>was haben eigentlich – aktuell gefühlt mehr denn je – dieser optimierungswahn und das wörtchen „kennzahl“ in kultureller bildung zu suchen?</p><p>wir kulturarbeiter:innen haben besseres zu tun. wir haben platz zu schaffen. für neugier, irritation, scheitern, begegnung. wir haben kinder, die fragen stellen. jugendliche, die sich ausdrücken wollen. erwachsene, die vor einer künstlerischen arbeit stehen und sich endlich denken, „dazu darf ich eine eigene meinung haben“.</p><p>derzeit muss ich jedoch verdächtig oft erklären, welche <strong>wirkung</strong> meine arbeit mit diesen menschen hat. am besten vorab mit zielwert und hübschem indikator. schon wieder muss ich also den nutzen von kulturvermittlung legitimieren. mit zahlen. </p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/278714d2-aaa3-446f-8012-fbe2856aefa7/uploads/images/plu7kya65r/1000080453.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>foto via boston public library</figcaption></figure><p>aber: das messbare ist nicht unbedingt das wertvolle.</p><p>kulturelle bildung ist nichts, was am ende ein bestimmtes, wirtschaftlich rentables resultat ausspuckt. sie ist ein raum, in dem etwas passieren kann. oder auch nicht. das weiß ich vorab nie. zum glück!</p><h4>die krux an dieser „wirkungslogik“</h4><p>von fördergeber:innen und anderen möglichmacher:innen wird derzeit angestrebt, dass wir uns vorab überlegen sollen, was eine kulturelle maßnahme bewirkt. und danach haben wir nachzuweisen, dass genau diese wirkung eingetreten ist.</p><p>das ist per se nichts böses. natürlich soll öffentliches geld sinnvoll eingesetzt werden. natürlich dürfen geldgeber:innen fragen, was mit ihrem geld passiert. natürlich dürfen wir alle wissen wollen, ob ein projekt stattgefunden hat, wen es erreicht hat und was daraus entstanden ist.</p><p>allerdings wird irgendwann aus „was ist passiert?“ ein strenges „was <strong>soll</strong> passieren?“. und da wird’s problematisch.</p><p>denn sobald wir vorher festlegen müssen, welche wirkung eintreten soll, wird kulturelle arbeit schnell zu etwas, das auf diese aktiv hinarbeitet.</p><h4>kulturelle bildung ist nicht dafür da, menschen zu optimieren</h4><p>… aber gleichzeitig wird sie derzeit damit begründet, was sie für etwas anderes leistet:</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/278714d2-aaa3-446f-8012-fbe2856aefa7">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KUNSTVERMITTLUNG]]></category>
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      <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 06:56:54 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[deine kreativität fördern ]]></title>
      <description><![CDATA[ich muss dir etwas gestehen: ich bin zertifizierte kreativpädagogin und ärgere mich häufig, dass ich…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5>der erste beitrag von vielen zu diesem thema</h5><p><em>von sophie</em></p><figure><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/3960b2d0-3288-4e8c-83c9-5aa14052877b"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/84071524-2f71-4645-9c68-2500d6d9acb2/uploads/images/mwpc6zglta/FullSizeRender_VSCO.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><figcaption>hier siehst du kinder bei der von mir organisierten „sommerakademie für kinder&quot; des khm-museumsverbands bei der „frottage&quot;. sofie hat einen beitrag über die technik geschrieben, schau mal in unserem archiv unter „reiberei mit sofie&quot; oder klicke auf das bild. foto: © sophie führer</figcaption></figure><p>hallo,</p><p>ich muss dir etwas gestehen: ich bin zertifizierte kreativpädagogin und ärgere mich häufig, dass ich meiner eigenen kreativität wenig raum gebe. und dann fällt mir plötzlich auf, vielleicht schaffe ich zwar unmittelbar nichts künstlerisches, habe aber gerade bei der trockensten organisatorischen arbeit eine kreative lösung hervorgebracht?</p><p>schauen wir uns in diesem ersten beitrag von vielen über kreativitätsförderung an, was kreativität überhaupt ist:</p><p>der begriff <strong>kreativität </strong>leitet sich vom lateinischen „<strong>creare</strong>” (schöpfen, hervorbringen, schaffen,…) und „<strong>vis</strong>” (kraft, stärke) ab und könnte mit <strong><em>schaffenskraft</em></strong> übersetzt werden.</p><p><strong>der mensch erschafft etwas, das vorher noch nicht da war. </strong>diese definition berührt mich persönlich am meisten! die kreativitätsforschung geht allerdings noch einen schritt weiter und fasst kreativität mit einer formel zusammen:</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/84071524-2f71-4645-9c68-2500d6d9acb2">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KREATIVTECHNIKEN]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/84071524-2f71-4645-9c68-2500d6d9acb2/uploads/images/mwpc6zglta/FullSizeRender_VSCO.jpeg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Mon, 31 Aug 2026 14:12:39 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[m wie material]]></title>
      <description><![CDATA[warum wählt ein:e künstler:in ein bestimmtes material? welche (un)charmanten eigenheiten hat es? alles rund um staffel 2 im kunstgeschichten abc – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>von sofie</em></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/dbc659f1-8971-4819-9ce4-f384ae028b14/uploads/images/em7xazaaax/1000042278.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>wir im stift altenburg, foto: natalie paloma</figcaption></figure><p>heute gibt es wieder einen rückblick auf unseren podcast <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/"><strong>kunstgeschichten abc</strong></a>. 2024/25 haben sophie und ich monat für monat ein material aus der kunstwelt beleuchtet. in der zweiten staffel „<strong>m wie material</strong>“ geht es um die unglaubliche vielfalt der werkstoffe, die künstler:innen verwenden.</p><p><strong><em>warum wählt ein:e künstler:in ein bestimmtes material? welche eigenschaften und (un)charmanten eigenheiten hat es? was, wenn das material selbst mitspracherecht fordert? und was können wir von ihm lernen?</em></strong><br/><br/>für die einzelnen folgen haben wir mitunter im umfangreichen <a href="https://materialarchiv.ch/de/?type=material"><strong>material-archiv</strong></a> und monika wagners „<a href="https://www.chbeck.de/lexikon-kuenstlerischen-materials/product/27284335"><strong>lexikon des künstlerischen materials</strong></a>“ recherchiert. außerdem haben wir mit künstlerinnen und wissenschafterinnen über das material ihrer wahl geplaudert.</p><p>heute bekommst du eine übersicht aller episoden: klick dich durch die materialien, hör’ unsere folgen (nochmal) an, lass dich inspirieren und hab’ vor allem eines: freude am horchen!</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/dbc659f1-8971-4819-9ce4-f384ae028b14">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[PODCAST]]></category>
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      <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 06:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[kunst am wasser, ein ort zum verweilen]]></title>
      <description><![CDATA[an der oberen alten donau lädt ein kunstpark zum entdecken und staunen ein. unsere nächste exkursion am 4. september führt genau dorthin – kommst du mit?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>jetzt anmelden: exkursion mit sofie &amp; sophie am 4. september</em></strong></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2e39f0ae-a990-4da1-93ae-8a9c5091547f/uploads/images/wa5eczc5xg/IMG_1784793104394_VSCO.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>sofie &amp; sophie im andré heller kunstpark an der oberen alten donau, gemeinsam mit ugo rondinones VIENNA MOUNTAIN</figcaption></figure><p>wo einst privat verpachtete einzelgrundstücke an der oberen alten donau lagen, lädt heute ein <a href="https://wienwirdwow.at/bank-austria-park/"><strong>öffentlich zugänglicher kunstpark </strong></a>zum entdecken ein. unsere nächste exkursion führt genau dorthin – <strong>kommst du mit</strong>?</p><p>vor ort begegnen wir <strong>14 skulpturen, klang- und windspielen – und kunst, auf der man sitzen darf</strong>. die arbeiten stammen von künstler:innen aus dem in- und ausland, darunter carmen wiederin, xenia hausner, peter pongratz, edgar tezak, ugo rondinone, era tsao und monika gilsing.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2e39f0ae-a990-4da1-93ae-8a9c5091547f/uploads/images/cvaqykcafp/DSCF6576_VSCO.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>sofie &amp; ugo rondinones VIENNA MOUNTAIN</figcaption></figure><h4>was erwartet dich?</h4><p>bei dieser exkursion widmen wir uns nicht nur einzelnen künstlerischen positionen, sondern fragen auch: <strong>welche rolle spielt kunst im öffentlichen raum</strong>? wie verändert sie orte und unser verhältnis zu ihnen? welche beziehungen entstehen zwischen kunst und natur?</p><p>wenn du danach noch zeit und lust hast, lassen wir die exkursion bei einem kleinen gemeinsamen <strong>picknick am wasser</strong> ausklingen – sofern das wetter mitspielt. <br/><br/>kuratiert wurde der kunstpark übrigens von <strong>andré heller </strong>– jener allroundkünstler, <a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/f96f78d8-84b3-4d24-a3eb-f177d079f27c"><strong>über den sophie kürzlich ein g’schichtl zu erzählen hatte</strong></a>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2e39f0ae-a990-4da1-93ae-8a9c5091547f/uploads/images/ykx6m5s2py/DSCF6586_VSCO.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>sophie und karl karners BLUE LUMES</figcaption></figure><h4>wann und wo?</h4><ul><li><p>freitag, 4. september 2026</p></li><li><p>start: 17.30 uhr</p></li><li><p>ort: <a href="https://maps.app.goo.gl/nozuJbwYLdhBNAak7">andré heller park</a>, an der oberen alten donau 105, treffpunkt bei monika gilsings „eingang zu den schätzen“</p></li><li><p>dauer: ca. 1 stunde</p></li><li><p>danach (optional): picknick am wasser – bitte nimm dir selbst essen und trinken mit.</p></li></ul><h4>kosten und anmeldung:</h4><ul><li><p><strong>kostenlos </strong>für alle <a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/about#js-publication_plans"><strong>freund:innen</strong></a> der kunstgeschichten manufaktur</p></li><li><p><strong>6 euro </strong>für alle anderen</p></li><li><p><a href="mailto:kunstgeschichten.abc@gmail.com"><strong>hier gehts zur anmeldung</strong></a><strong>!</strong></p><p></p></li></ul><p>um all das in hellers worten zusammenzufassen:</p><blockquote><p><strong>„mögen unsere liebevollen bemühungen ihre zustimmung finden.</strong>“</p></blockquote><p>wir freuen uns auf dich! </p><p><strong>alles liebe, <br/>sofie und sophie</strong></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[WORKSHOPS & EXKURSIONEN]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/2e39f0ae-a990-4da1-93ae-8a9c5091547f/uploads/images/24sbj52a4a/1000076988.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 04 Aug 2026 06:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[was würde … tun?]]></title>
      <description><![CDATA[es soll menschen geben, die nie ein idol hatten. ich gehöre nicht dazu. es gab in meinem leben immer jemanden, den ich bewundert habe. — von sophie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>(namen deines vorbilds einfügen!)</p><p><em>von sophie</em></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f96f78d8-84b3-4d24-a3eb-f177d079f27c/uploads/images/j4doaiq2ax/DSCF6553_VSCO.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>sophie im andré heller park, beim  „eingang zu den schätzen&quot; von monika gilsing © sofie wünsch</figcaption></figure><p>es soll menschen geben, die nie ein idol hatten. <strong>ich gehöre nicht dazu. </strong>es gab in meinem leben immer jemanden, den ich bewundert habe oder dessen denken und schaffen mich inspiriert hat. seit vielen jahren begleitet mich als inspiration der österreichische autor, künstler und kulturmanager <strong>andré heller.</strong></p><p>„<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ndujIiC0Htg">wer war andré heller?</a>” lautet der titel eines films, den er als noch lebender künstler 1972 gestaltete – als <strong>eigenen nachruf</strong>, frei nach helmut qualtingers motto:</p><blockquote><p><strong>„in wien musst erst sterb&#39;n, damit&#39;s di hochleben lassen. aber dann lebst lang.“</strong></p></blockquote><p>der film war zuerst ein skandal, heute ist er kult. ich weiß gar nicht, wann meine begeisterung mit dem lebenskünstler begann, aber es muss nach dem ende meines kunstgeschichte-studiums gewesen sein. <strong>ich habe bemerkt, dass ich mich für viel (zu viel) interessiere und es war eine erleichterung von einem menschen zu erfahren, für den multiinteressen und multitalente kein nachteil waren. im gegenteil.</strong> also begann ich mich – in bezug auf die bekannten „<em>what would beyoncé do?</em>”-grafiken (es gibt mittlerweile auch „<a href="https://www.kaufland.at/product/532084549/?kwd=&amp;source=pla&amp;id_unit=390724616938&amp;utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_id=23774129485&amp;backup_gclid=CjwKCAjw7KvTBhA6EiwAWnutYT3TG6BDqktBCxG3oQ-apNKOf2vtAafCLT2Oh0rV3UFSFiw-uGlNwBoCs4wQAvD_BwE&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=23764218615&amp;gbraid=0AAAAAqyeFu9-RUh5Pk2rzdylA34zyTllz&amp;gclid=CjwKCAjw7KvTBhA6EiwAWnutYT3TG6BDqktBCxG3oQ-apNKOf2vtAafCLT2Oh0rV3UFSFiw-uGlNwBoCs4wQAvD_BwE">what would</a> <a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/f7129035-1d83-4153-b71d-54e2313079e4">taylor swift</a> <a href="https://www.kaufland.at/product/532084549/?kwd=&amp;source=pla&amp;id_unit=390724616938&amp;utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_id=23774129485&amp;backup_gclid=CjwKCAjw7KvTBhA6EiwAWnutYT3TG6BDqktBCxG3oQ-apNKOf2vtAafCLT2Oh0rV3UFSFiw-uGlNwBoCs4wQAvD_BwE&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=23764218615&amp;gbraid=0AAAAAqyeFu9-RUh5Pk2rzdylA34zyTllz&amp;gclid=CjwKCAjw7KvTBhA6EiwAWnutYT3TG6BDqktBCxG3oQ-apNKOf2vtAafCLT2Oh0rV3UFSFiw-uGlNwBoCs4wQAvD_BwE">do?”-karten</a>) – zu fragen: „<em>was würde andré heller tun?</em>”. ich habe diesen schriftzug auf eine tasse gedruckt und ein foto auf instagram veröffentlicht. daraufhin wollte eine followerin das häferl kaufen und zwar „<em>asap</em>”. wie diese geschichte ausging, wirst du nie erraten!</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/f96f78d8-84b3-4d24-a3eb-f177d079f27c">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[PERSÖNLICHES ]]></category>
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      <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 08:31:46 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ins gespräch kommen]]></title>
      <description><![CDATA[wenn wir zwei über kunst sprechen, geht es mir selten allein um die kunst. meine aufmerksamkeit gilt vor allem dem, was sich zwischen uns auftun könnte. – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>von sofie</em></p><p>wenn wir zwei über kunst sprechen, dann geht es mir selten allein um die kunst. sie ist anlass und bleibt gesprächspartnerin. sie hält ungemein viele fragen für uns bereit. meine aufmerksamkeit gilt allerdings auch dem, was sich zwischen uns auftun könnte.</p><p>ich bin neugierig auf deine denkbewegungen. auf deinen blickwinkel, deine assoziationen, erfahrungen, zweifel. das sind dinge, die nur dir gehören. vielleicht hab&#39; ich glück und du willst sie mit mir teilen?</p><p>eigentlich will ich dir nichts erklären. ich will mit dir gemeinsam etwas herausfinden: wir handeln aus, wir lachen, wir stolpern über widersprüche. wir staunen gemeinsam, kommen vom hundertsten ins tausendste. wir sind uns einig, manchmal aber nicht – auch egal. das halten wir aus.</p><h4>aber wie?</h4><p>der herausforderndste moment ist jedes mal der einstieg. ich kenne dich nicht, du kennst mich nicht. wie funktionieren wir miteinander? wir müssen uns annähern, ansehen, zuhören, einander platz machen, geduldig sein. das ist anstrengend. irgendwann finden wir aber vielleicht unseren rhythmus. und kommen ins gespräch.</p><p>es gibt unzählige methoden in meinem arbeitsfeld. sie sollen mir als werkzeug dienen. in der theorie versprechen sie mir struktur, klarheit, einen sicheren rahmen. aber die praxis ist holprig, ambivalent, unordentlich. ich mag unordnung.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/fc2e7bc4-3038-4ec6-a823-637b36cb8a25/uploads/images/fqbzxpwjh2/1000075708.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>du bringst bedürfnisse mit. ich auch. das kunstwerk mischt sich ein. die institution sitzt mir im nacken. sie stülpt mir autorität über, obwohl ich dir gleichberechtigt begegnen möchte. die zeit rennt mir davon. ich versuche, beweglich zu bleiben.</p><p>manchmal reden wir aneinander vorbei. manchmal schweigst du konsequent. oder gehst in aktiven widerstand. manchmal findest du die kunst so richtig scheiße. manchmal hast du einfach keine lust. mir geht&#39;s oft nicht anders. manchmal denke ich mir nach fünf minuten: „das wird nichts“. auch das muss platz haben. vermeintliches scheitern hat oft auch seinen reiz.</p><p>meistens lade ich dich gleich zum einstieg zu einer sinnlichen erfahrung ein. ich weiß nicht, wie&#39;s bei dir ist, aber mein körper weiß durchs spüren oft schon etwas, wofür mir noch die worte fehlen. das kann etwas aus der künstlerischen praxis sein, eine tanzpädagogische übung, das sezieren einer kleinsten beobachtung. oder konkret:</p><h4>der geruch von zimt</h4><p></p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/fc2e7bc4-3038-4ec6-a823-637b36cb8a25">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KUNSTVERMITTLUNG]]></category>
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      <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 06:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[was gibt es NEUES in der kunstgeschichten manufaktur?]]></title>
      <description><![CDATA[hallo! schön, dass du da bist! danke, dass du unseren newsletter abonniert hast! wusstest du, dass wir auch eine bezahlversion, das FREUND:INNEN ABO, haben, wo du zwei…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong>hallo, schön, dass du da bist! danke, dass du unseren newsletter abonniert hast! </strong><br/>wusstest du, dass wir auch eine bezahlversion, das <a href="https://steady.page/de/plans/720a2643-3a69-4d1c-b150-c1fc35c9c423/subscribe?period=monthly"><strong>FREUND:INNEN-ABO</strong></a>, haben, wo du zwei zusätzliche beiträge mit mehrwert pro monat in dein email-postfach bekommst? die letzten artikel findest du hier:</p><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/f5276e86-bfbc-44c5-b2b7-9db6120408d2">https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/f5276e86-bfbc-44c5-b2b7-9db6120408d2</a><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/6be4d5e8-31d9-438a-8ce0-22cbbdb9af1d">https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/6be4d5e8-31d9-438a-8ce0-22cbbdb9af1d</a><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/d60ecf92-c750-4eae-ba5d-281365c39fbd">https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/d60ecf92-c750-4eae-ba5d-281365c39fbd</a><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/06f3fb7d-d40d-40a0-856c-57c8527549f9">https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/06f3fb7d-d40d-40a0-856c-57c8527549f9</a><p>mit deinem <strong>freund:innen-abo um nur 4,99 €</strong> <strong>im monat </strong>unterstützt du nicht nur junge und unabhängige kulturarbeit, sondern genießt das ein oder andere zuckerl bei uns:</p><p>💌 <strong>regelmäßige liebesbriefe aus der welt der kunstvermittlung </strong>🏛️ <strong>kostenlose exkursionen in ausstellungen in wien</strong> <br/>🎨 <strong>30% rabatt auf unsere kunst-workshops in wien</strong><br/>🎁 <strong>ein kleines geschenk per post an dich</strong></p><p>unsere exkursionen und workshops finden ab herbst 2026 wieder statt.</p><p><strong>was im herbst noch startet? </strong><br/>unser <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/"><strong>podcast</strong></a> geht in die dritte staffel, wir freuen uns schon riesig!</p><p>bis dahin: wir lesen uns! </p><p>alles liebe</p><p>deine sofie &amp; sophie</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KUNSTVERMITTLUNG]]></category>
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      <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 19:23:23 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[all the beauty in the world]]></title>
      <description><![CDATA[wie kunst den blick aufs leben verändern und sogar als trauerbegleiter dienen kann – von sophie ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>wie kunst den blick aufs leben verändern und sogar als trauerbegleiter dienen kann</p><p><em>von sophie</em></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f5276e86-bfbc-44c5-b2b7-9db6120408d2/uploads/images/d5wfcmlm44/IMG_3118_VSCO.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>manche bücher sind laut, andere ganz leise. <strong><em>all the beauty in the world</em> von patrick bringley </strong>gehört zur zweiten kategorie. es war für mich kein <em>page-turner </em>der handlung wegen, sondern ich wollte weiterlesen – wegen all der<strong> stillen weisheiten über den umgang mit kunst, trauer und dem leben.</strong></p><blockquote><p>vielleicht ging mir das buch deswegen so nahe, weil ich in den letzten monaten zwei unterschiedliche verluste erlebt habe.</p></blockquote><p>ich wurde regelrecht süchtig danach, als ob mir dieses buch <strong>fragen</strong> beantworten könnte, <strong>mit denen ich selbst ringe</strong>. <br/>und als kunstvermittlerin in einem museum, das dem <em>metropolitan museum of art</em> in new york – kurz <em>met</em> – von der sammlungsstruktur her sehr ähnlich ist, habe ich mich in dem buch auch diesbezüglich wiedergefunden. <br/>so viel vorweg: nicht das <strong>buch</strong> wird mir antworten geben, sondern das, was ich <strong>davon in mein <em>eigenes</em> leben trage</strong> – was das ist und warum das auch für dich von bedeutung sein könnte, erfährst du weiter unten!</p><p>aber jetzt auf anfang:</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/f5276e86-bfbc-44c5-b2b7-9db6120408d2">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[LITERATUR]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/f5276e86-bfbc-44c5-b2b7-9db6120408d2/uploads/images/d5wfcmlm44/IMG_3118_VSCO.JPG?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 21:38:57 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[die eigenständige linie]]></title>
      <description><![CDATA[das grundelement der zeichnung ist die linie. und sie ist so viel mehr als gerade, zackig oder wellig. wetten? – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>von sofie</em></p><p>das grundelement der zeichnung ist <strong>die linie</strong> – sie ist eines der ältesten gestaltungsmittel der kunst. sie kann gerade, zackig, kurvig, wellig, verwickelt, verknotet, horizontal, diagonal, eingerollt, zart, kräftig, lang oder kurz sein.</p><p>schon in prähistorischen <strong>höhlenzeichnungen</strong> entstanden bilder zunächst aus linien. im laufe der kunstgeschichte wurden sie jedoch weit mehr als ein werkzeug, um gegenstände abzubilden: die linie selbst wurde <strong>zum ausdruck</strong> von bewegung, stimmung und persönlichkeit.</p><p>insbesondere künstler:innen der moderne interessierten sich für die eigenständigkeit der linie, zum beispiel <strong>paul klee</strong>. er verstand die linie nicht als bloße kontur, sondern als sichtbare spur von bewegung und ausdruck.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6be4d5e8-31d9-438a-8ce0-22cbbdb9af1d/uploads/images/ymepqf3srt/1000072528.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>paul klee: pädagogisches skizzenbuch. bauhausbücher 2. münchen: albert langen verlag, 1925, S. 6.</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/6be4d5e8-31d9-438a-8ce0-22cbbdb9af1d/uploads/images/br6h2whq4n/1000072530.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>paul klee: pädagogisches skizzenbuch. bauhausbücher 2. münchen: albert langen verlag, 1925, S. 7.</figcaption></figure><blockquote><p>eine aktive linie, die sich frei ergeht, ein spaziergang um seiner selbst willen, ohne ziel.<sup><a>1</a></sup></p></blockquote><p>eine linie also, die einen spaziergang macht! für klee konnte die linie lebendig, verspielt, neugierig oder entschlossen sein. <strong>wie findest du das?</strong></p><h3>eine linie ist eine linie ist eine linie</h3><p>wer mich kennt, weiß: spielerisches experimentieren und zielloses ausprobieren liebe ich. deswegen gibt es heute wieder eine kurze übung für zwischendurch, die auf den ersten blick keinen zweck erfüllt und eigentlich zu nichts führt. <em>oder etwa doch?</em></p><p>wir orientieren uns an paul klees „um seiner selbst willen, ohne ziel“. wir üben uns dabei in einer zeichnerischen geste und horchen auf unsere intuition. das ist immer gut. kein richtig, kein falsch. lass’ dem prozess (und der linie!) die möglichkeit, dich zu überraschen. und jetzt schnapp’ dir ein blatt papier und einen stift deiner wahl.</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/6be4d5e8-31d9-438a-8ce0-22cbbdb9af1d">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KREATIVTECHNIKEN]]></category>
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      <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 06:45:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[m wie museum]]></title>
      <description><![CDATA[it's throwback time: ich blicke auf die erste staffel M WIE MUSEUM unseres podcasts kunstgeschichten abc und somit auf unsere anfangszeit zurück. what a ride! – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>von sofie</em></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eaa5dfd1-7ac2-487f-b888-9b52abc12fff/uploads/images/q26jcyrbrj/1000071358.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>wusstest du, dass sophie und ich einen <strong>podcast</strong> hosten? sophie hatte die idee, dir mit dem <strong>kunstgeschichten abc</strong> wissenswertes aus der welt des museums ins ohr zu säuseln. ich war anfangs skeptisch, dann aber doch bald um den finger gewickelt. 2022 war es dann soweit und unsere ersten folgen gingen raus – aufgenommen im begehbaren kleiderschrank, ohne wirkliches wissen über technik und das konkrete handwerk des podcastens.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eaa5dfd1-7ac2-487f-b888-9b52abc12fff/uploads/images/t4sz4vikaf/IMG_20220220_155620.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>unsere ersten aufnahmen fanden in sophies begehbaren kleiderschrank statt. kein scherz!</figcaption></figure><p>es war eine achterbahnfahrt der gefühle, kann ich dir sagen! aber wir waren – und sind – stolz auf uns und das endergebnis. und so dankbar! oft sind dinge schief gegangen, noch öfter aber sind wunderschöne erfahrungen und momente entstanden. episode für episode haben wir dazugelernt, besseres equipment besorgt und sind letztendlich in unser studio gezogen. ❤️</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eaa5dfd1-7ac2-487f-b888-9b52abc12fff/uploads/images/jpdmnigvvo/1000071235.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>wir zwei in unserem studio in 1020 wien</figcaption></figure><p>heute gebe ich dir einen <strong>überblick</strong> über unsere erste staffel <strong>M WIE MUSEUM</strong> im kunstgeschichten abc. folge für folge haben wir unterschiedliche bereiche eines (kunst-)museums beleuchtet und versucht, dir blicke auch hinter die kulissen zu schenken. du kannst die gesamte staffel jederzeit <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/"><strong>HIER</strong></a> anhören, sowie über <a href="https://open.spotify.com/show/6CrRX9PApyQbxWPSKiAC15?si=uOQa9xVeTOG4YBncZHAGZg"><strong>spotify</strong></a>, <a href="https://podcasts.apple.com/at/podcast/kunstgeschichten-abc/id1648909505"><strong>apple itunes</strong></a><strong> </strong>und andere gängige anbieter.</p><h5>1.1 M WIE MUSEUM</h5><p>unsere allererste folge. 🥹 in dieser gehen wir diversen fragen auf den grund: was ist ein (kunst-)museum und wer hat&#39;s erfunden? und moment – wie kommt die kunst eigentlich ins museum? <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-1-m-wie-museum-was-ist-das-und-wer-hat-s-erfunden-ein-streifzug-von-den-kunstkammern-der-renaissance-bis-zum-white-cube-der-moderne"><strong>jetzt anhören »</strong></a></p><h5>1.2 S WIE SAMMLUNG</h5><p>in dieser folge beleuchten wir die historische entwicklung des kunstsammelns, von den ptolemäern über die kunst- und wunderkammern in der reinaissance bis zum museum wie wir es heute kennen. wie sammeln und ordnen museen heute und warum bleiben sammlungen eigentlich immer eines: lückenhaft? <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-2-s-wie-sammlung-das-sammeln-ist-so-alt-wie-die-menschheit-und-die-basis-jedes-kunst-museums-wie-kommt-die-kunst-ins-museum-und-was-sammelst-eigentlich-du"><strong>jetzt anhören »</strong></a></p><h5>1.3 D WIE DEPOT</h5><p>in unserer dritten folge erzählt uns viktoria cordts, zu diesem zeitpunkt sammlungsverwalterin in den kunstsammlungen der akademie der bildenden künste wien, um was es sich bei einem musealen depot handelt, wie objekte dort gelagert und geordnet werden, und welchen herausforderungen sie sich regelmäßig stellen muss. <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-3-d-wie-depot-mit-sammlungsverwalterin-viktoria-cordts-indiana-jones-unserer-herzen-ueber-kunstfresser-und-geheime-raeume-im-museum"><strong>jetzt anhören »</strong></a></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eaa5dfd1-7ac2-487f-b888-9b52abc12fff/uploads/images/psayexm2a7/1000071477.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>im interview hat uns viktoria cordts über ihre arbeit berichtet, zu hören in der folge D WIE DEPOT</figcaption></figure><h5>1.4 V WIE VERMITTLUNG</h5><p>seit über zehn jahren in der kunst- und kulturvermittlung geben wir dir in dieser episode einblick in unser unglaublich spannendes und facettenreiches berufsfeld mit allen ups and downs. wir schildern aus unserem arbeitsalltag und machen sogar eine kleine aber feine übung mit dir, die du überall durchführen kannst! <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-4-v-wie-vermittlung-ein-junges-berufsfeld-voller-allrounder-dem-fiesen-prekariat-und-eine-kleine-anleitung-zum-selbst-ausprobieren"><strong>jetzt anhören »</strong></a></p><h5>1.5 B WIE BESUCHER:IN</h5><p>in dieser folge geht&#39;s um alle besucher:innen und nicht-besucher:innen eines museums. also auch um DICH! mit luise reitstätter, kulturwissenschaftlerin und projektleiterin von <a href="https://ucrisportal.univie.ac.at/de/publications/recht-auf-museum-zehn-erkenntnisse-zu-musealen-%C3%B6ffentlichkeitskon/"><strong>recht auf museum</strong></a> am labor für empirische bildwissenschaft am institut für kunstgeschichte an der universität wien, sprechen wir über bedürfnispyramiden, (nicht) sprechende museumsobjekte und über unser aller recht auf museum. <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-5-b-wie-besucher-in-mit-kulturwissenschafterin-luise-reitstaetter-ueber-beduerfnispyramiden-nicht-sprechende-objekte-und-ein-recht-auf-museum"><strong>jetzt anhören »</strong></a></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eaa5dfd1-7ac2-487f-b888-9b52abc12fff/uploads/images/4qdvj4bnbr/signal-2023-02-03-19-33-23-016.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>wir mit unserer gesprächspartnerin luise reitstätter zur folge B WIE BESUCHER:IN</figcaption></figure><h5>1.6 R WIE RESTAURIERUNG</h5><p>in dieser episode tauchen wir ein in die vielseitige welt der restaurierung. edith oberhumer, textilrestauratorin am museum für angewandte kunst in wien, berichtet nicht nur über ihre arbeitsmethoden und individuelle problemlösungen, sondern erzählt außerdem, warum sowohl teamgeist als auch durchsetzungsvermögen so wichtig in ihrem job sind. <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-6-r-wie-restaurierung-mit-textilrestauratorin-elke-oberhumer-ueber-schwebende-fuesse-sekretsauger-mikroskopie-und-ganz-schoen-viele-schussfaeden"><strong>jetzt anhören »</strong></a></p><h5>1.7 F WIE FORSCHUNG</h5><p>für diese folge haben wir susanne hehenberger im archiv des kunsthistorischen museum wien besucht. als archivarin, kuratorin und „museumsgeschichteforscherin” erzählt sie uns nicht nur über skurrile gruß- und hausordnungen aus alten zeiten, sondern spricht mit uns über österreichische wissenschaftsskepsis, provenienzforschung und über das weitverbreitete image der erhabenen forscher:innen im elfenbeinturm. <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-7-f-wie-forschung-mit-archivarin-susanne-hehenberger-ueber-skurrile-gruss-und-hausordnungen-wissenschaftsskepsis-eine-vorladung-vor-gericht-und-das-image-der-forscher-innen-im-elfenbeinturm"><strong>jetzt anhören »</strong></a></p><h5>1.8 A WIE AUSSTELLUNG</h5><p>was ist eine ausstellung eigentlich und wie kommt eine solche präsentation von kunstwerken zustande? wer wirkt bei der entstehung mit und für wen wird dieser aufwand überhaupt betrieben? in dieser episode beleuchten wir, welche arten der präsentationen es früher gab und welche heute üblich sind. <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-8-a-wie-ausstellung-wer-ist-aller-an-einer-ausstellung-beteiligt-wie-kann-eine-ausstellung-gelingen-welche-formen-von-oeffentlicher-praesentation-gibt-es-und-was-war-eigentlich-deine-liebste"><strong>jetzt anhören »</strong></a></p><h5>1.9 N WIE NACHHALTIGKEIT</h5><p>wie nachhaltig agieren unsere (kunst-)museen eigentlich wirklich? und geht es dabei nicht auch um langfristig gedachte und gelebte (!) gesellschaftspolitische verantwortung? für diese folge haben wir mit aktivistin anna-sofie wedl über klima, nachhaltigen umgang mit den eigenen (energie-)ressourcen und „grüne” museen gesprochen. <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-9-n-wie-nachhaltigkeit-mit-aktivistin-anna-sofie-wedl-ueber-klima-nachhaltigen-umgang-mit-den-eigenen-energie-ressourcen-und-gruene-museen"><strong>jetzt anhören »</strong></a></p><h5>1.10 D WIE DIVERSITÄT</h5><p>museen erheben oft den anspruch, für alle da zu sein. aber repräsentiert eine museale sammlung „alle”? und moment – wer sind eigentlich diese „alle”?! wir sprechen über vielfalt in kulturinstitutionen, von belegschaft und museumsobjekten bis zum publikum. warum unsere geschichte und gewohnheit dabei oft zu stolpersteinen werden, diskutieren wir mit ümit mares-altinok, fachfrau im bereich interkultureller diversität. <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-10-d-wie-diversitaet-mit-uemit-mares-altinok-ueber-vielfalt-im-museum-community-building-und-das-schaffen-von-raeumen-fuer-begegnungen"><strong>jetzt anhören »</strong></a></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eaa5dfd1-7ac2-487f-b888-9b52abc12fff/uploads/images/veuxhp552w/signal-2023-08-14-23-15-22-974.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>mit ümit mares-altinok haben wir über D WIE DIVERSITÄT gesprochen</figcaption></figure><h5>1.11 K WIE KUNST, ODER KANN DAS WEG?</h5><p>in der letzten folge der ersten staffel zoomen wir tief ins kunstmuseum hinein und gehen der kunst an den kragen: seit wann gibt es kunst? wozu gibt es kunst? ab wann ist etwas kunst? welche farbe gebrauchen künstler:innen am häufigsten? warum waren die meisten künstler:innen männlich? muss kunstvermittlung immer vor dem original stattfinden? und nicht zuletzt: was wäre das leben ohne kunst? <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-11-k-wie-kunst-oder-kann-das-weg"><strong>jetzt anhören »</strong></a></p><h2><strong>und was sagst DU?</strong></h2><p>gehst du (un)gern ins museum? warum? hast du ein lieblingsmuseum – wenn ja, welches? sind museen deiner meinung nach gesellschaftlich relevant? hinterlass&#39; uns einen kommentar oder schreib&#39; uns ein mail: <strong>kunstgeschichten.abc@gmail.com</strong>; wir lieben austausch!</p><h2><strong>ÜBRIGENS!</strong></h2><p><strong>pssst, ist noch halbgeheim:</strong> im herbst 2026 wird es eine <strong>neue staffel</strong> im kunstgeschichten abc geben. 😍</p><p>hast du lust auf mehr bekommen? schließe jetzt ein freund:dinnen-abo um nur 4,99 € monatlich ab und genieße diverse zuckerl in der kunstgeschichten manufaktur:</p><p><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/about">freund:in werden</a></p><p><strong>danke, dass du uns begleitest!</strong><br/><strong>we love you,<br/>sofie</strong></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[PODCAST]]></category>
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      <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 06:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[wie riecht der mond?]]></title>
      <description><![CDATA[wie sich gerüche auf spannende und schlaue weise in die kunst- und wissensvermittlung integrieren lassen – von sophie ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>wie sich gerüche auf spannende und schlaue weise in die kunst- und wissensvermittlung integrieren lassen</p><p><em>von sophie</em></p><p>sofie meinte auf meine frage nach inspiration, ich könnte ja über eine meiner <strong>lieblingsmethoden</strong> in der <strong>kunstvermittlung</strong> oder etwas <strong>selbstreflektives</strong> schreiben. <em>say no more!</em> ich mache beides.</p><figure><img src="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fimage.jimcdn.com%2Fapp%2Fcms%2Fimage%2Ftransf%2Fdimension%3D890x10000%3Aformat%3Dpng%2Fpath%2Fs24b9970164d5ef94%2Fimage%2Fidf188c92454b50e9%2Fversion%2F1472720191%2Fimage.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp&amp;s=8bc5d4e5b4b572f9cb42de4ef2a08eb2" alt=""/><figcaption>vermittlungsprogramm stift altenburg, foto: hanna engelmann</figcaption></figure><h4>nasentheater</h4><p>meine vorliebe für „nasentheater” zeigte sich schon früh in meiner berufslaufbahn. um nicht die lorbeeren eines anderen einzuheimsen: der begriff „nasentheater” stammt aus andré hellers „buch vom süden”, was dort ein „mit schildpatt intarsiertes holzkästchen mit zwölf laden” beschreibt, in dem <strong>unterschiedlichste gegenstände</strong> lagen, die der protagonist mit <strong>verbundenen augen am geruch erkennen </strong>sollte.<a href="https://sophiefuehrt.jimdoweb.com/2016/09/20/bitte-immer-der-nase-nach-%C3%BCber-olfaktorische-gen%C3%BCsse-und-verdr%C3%BCsse/"> hier</a> habe ich schon mal sehr assoziativ über gerüche geschrieben. diesmal werde ich konkreter: <strong>drei herangehensweisen an ein werk (auch wenn du kein:e kunstvermittler:in bist!), persönliche erfahrungen, hilfreiche tipps und vor- und nachteile beim einsatz von düften in der kunstvermittlung,…</strong></p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/06f3fb7d-d40d-40a0-856c-57c8527549f9">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KUNSTVERMITTLUNG]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fimage.jimcdn.com%2Fapp%2Fcms%2Fimage%2Ftransf%2Fdimension%3D890x10000%3Aformat%3Dpng%2Fpath%2Fs24b9970164d5ef94%2Fimage%2Fidf188c92454b50e9%2Fversion%2F1472720191%2Fimage.png?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=2eb3ae865fcd76302f7f2361c7fca9e4" medium="image"/>
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      <pubDate>Sat, 30 May 2026 11:30:12 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[was kulturelle bildung leisten kann (wenn man sie lässt)]]></title>
      <description><![CDATA[wer kultur streicht, streicht teilhabe. denn ohne kulturelle bildung fehlt der gesellschaft eine laute stimme. warum diese stimme so wichtig für uns alle ist  – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>von sofie</em></p><p>wer kultur (und ihr budget) streicht, streicht teilhabe. denn ohne kulturelle bildung fehlt der gesellschaft eine laute stimme. kultur schafft räume – für begegnung, widerspruch und veränderung. kulturelle bildung bedeutet: mitreden, mitgestalten, sichtbar werden. das heißt: <strong>eine lebendige demokratie braucht kulturelle bildung</strong>. heute ganz besonders.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d60ecf92-c750-4eae-ba5d-281365c39fbd/uploads/images/eznpfscdfr/dino-demopoulos-nXzKDAhOo2c-unsplash.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>foto: dino demopoulos auf unsplash</figcaption></figure><h4>kulturelle bildung – hä!?</h4><p>ich gebe zu: der begriff „kulturelle bildung“ klingt sperrig. nach fadem schulfach oder trockener museumsführung. tatsächlich steckt dahinter aber etwas, das unseren alltag, dich, mich und unser zusammenleben betrifft. pass auf:</p><p><strong>kulturelle bildung passiert überall dort, wo menschen sich kreativ ausdrücken, kunst erleben oder gemeinsam kultur gestalten</strong>. das kann im theater sein, in einem malereiworkshop, bei einem musikprojekt, im museum, auf der straße – oder in deinem unmittelbarem grätzl.</p><p>kulturelle bildung hilft menschen dabei, die welt – und sich selbst – besser zu verstehen. und auch zu hinterfragen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d60ecf92-c750-4eae-ba5d-281365c39fbd/uploads/images/2f5by4g62g/javad-esmaeili-ZfxAQw1ksM8-unsplash.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>foto: javad esmaeili auf unsplash</figcaption></figure><h4>so viel mehr als kunstwissen</h4><p>dabei geht es nicht allein darum, traditiertes wissen aus dem „lehrbuch“ zu ziehen, oder von „allwissenden“ (sind sie eh nie) kunst- und kulturvermittler:innen durch passives zuhören aufzusaugen. kulturelle bildung bedeutet vor allem:</p><ul><li><p>eigene ideen und meinungen ausdrücken</p></li><li><p>andere perspektiven kennenlernen</p></li><li><p>kreativ um die ecke denken</p></li><li><p>gefühle und erfahrungen verarbeiten</p></li><li><p>gesellschaftliche themen reflektieren</p></li><li><p>und so viel mehr!</p></li></ul><p>wer singt, schreibt, malt, tanzt oder gemeinsam kreativprojekte umsetzt, lernt nicht nur etwas über kunst, sondern auch über kommunikation, zusammenarbeit und die eigene innere haltung.</p><p>kulturelle bildung beginnt oft dort, wo <strong>menschen selbst aktiv werden.</strong></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/d60ecf92-c750-4eae-ba5d-281365c39fbd/uploads/images/ojfocdzgba/emily-webster-slHj-A9HQp0-unsplash.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>foto: emily webster auf unsplash</figcaption></figure><h4>warum das für DICH, aber auch für UNS als gesellschaft wichtig ist</h4><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/d60ecf92-c750-4eae-ba5d-281365c39fbd">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KUNSTVERMITTLUNG]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/d60ecf92-c750-4eae-ba5d-281365c39fbd/uploads/images/eznpfscdfr/dino-demopoulos-nXzKDAhOo2c-unsplash.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 19 May 2026 06:30:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[papier und seine erhaltung]]></title>
      <description><![CDATA[wie du (kinder-)zeichnungen und deine lieblingsbücher am besten behandelst, damit du lange etwas von ihnen hast — von sophie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5>wie du (kinder-)zeichnungen, liebesbriefe und deine lieblingsbücher am besten behandelst, damit du lange etwas von ihnen hast</h5><p><em>von sophie</em></p><p>zugegeben: einer meiner <strong>geheimen favoriten </strong>unseres podcasts <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/"><em>kunstgeschichten abc</em></a> ist die folge „<a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/2-4-p-wie-papier">P WIE PAPIER</a>”. wir hatten die papierrestauratorin patricia engel zu gast, die ich durch meine arbeit an dem förderprojekt „depotoffensive” im <a href="https://www.museumkrems.at/"><em>museumkrems </em></a>kennen lernen durfte.</p><p>meine aufgabe dort war die sichtung, bestimmung, abgleich mit der inventarliste, reinigung und umlagerung von ARBEITEN AUF PAPIER. alle werke, die mehr behandlung als „einfache” trockenreinigung benötigten, habe ich an die zuständige restauratorin übergeben.</p><p><strong>hier sage ich dir, wie du schaden am papier erkennst und was du dagegen machen kannst.</strong></p><p>damit es gar nicht so weit kommt, <strong>ein paar <em>basics</em></strong>, die du jetzt schon beachten kannst:</p><h3>erhaltung</h3><h5>faustregeln zur lagerung von papier</h5><ul><li><p>lagere deine papiere immer <strong>LIEGEND </strong>(bücher ausgenommen)!</p></li><li><p>achte darauf, dass die <strong>temperatur</strong> oder die <strong>luftfeuchtigkeit</strong> <strong>nicht zu hoch</strong> und die papiere<strong> nicht zu viel licht </strong>ausgesetzt sind.</p></li></ul><h5>hantieren mit büchern</h5><p>sofie hatte folgende erkenntnis im podcast: „ich habe mein leben lang bücher falsch angefasst.” jetzt weiß sie’s besser: die beiden bücher rechts und links zurückschieben und das gewünschte buch herausnehmen. kürzlich habe ich diesen <em>post</em> auf <a href="https://www.instagram.com/p/DXeYZ8olhos/?img_index=5"><em>instagram</em></a> gesehen, der patricias anleitung perfekt zusammenfasst:</p><a href="https://www.instagram.com/p/DXeYZ8olhos/?img_index=5">https://www.instagram.com/p/DXeYZ8olhos/?img_index=5</a><h3>kunstfresser</h3><p>wir wären nicht sofie und sophie, wenn wir nicht auch die kunstfresser-frage stellen würden: <strong>welche feinde hat das papier?</strong></p><h5>„interne feinde”</h5><ul><li><p><strong>säuren im papier selbst und durch dessen herstellung:</strong></p><p>dabei handelt es sich insbesondere um papiere, die ab 1800 (vor allem um 1850) entstanden sind, zum beispiel sogenannte holzschliffpapiere. in dieser zeit war das das gängigste papier, sowohl für graphiken, als auch für passepartouts. das ist heute BRÜCHIG und meistens BRÄUNLICH. gerade passepartouts in dieser qualität müssen dann entfernt werden.</p></li></ul><ul><li><p><strong>tintenfraß</strong>:</p><p>eisengallustinten, das sind tinten, die sich „durchfressen“ können. am besten erkennbar, wenn das papier entlang der linien aussieht, als hätte es eine „entzündung” durch die tinte bekommen.</p></li></ul><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/872483fb-df66-45b5-a826-dd94ef124cf9/uploads/images/rddpoodket/IMG_3991.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h5>„externe feinde”</h5><ul><li><p><strong>zu hohe temperatur</strong></p></li><li><p><strong>zu hohe luftfeuchtigkeit</strong></p></li><li><p><strong>zu viel licht</strong></p></li><li><p><strong>nagetiere</strong></p></li><li><p><strong>falsches hantieren, falscher umgang</strong></p></li><li><p><strong>insekten</strong>, wie papierfischchen oder silberfischchen, dessen fraßspuren – wie ich finde – aussehen, als wäre es ihr selbstporträt:</p></li></ul><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/872483fb-df66-45b5-a826-dd94ef124cf9/uploads/images/dusocimqfz/IMG_1922.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><ul><li><p><strong>mikroorganismen, also schimmel, braune flecken sog. stockflecken, etc.:</strong></p><p>es gibt möglichkeiten diese mit freiem auge zu erkennen, aber vor allem unter dem mikroskop. sie gehen von einem zentrum aus und verhalten sich <strong>organisch, nicht kristallin</strong>! wenn es kristallin ist, ist es ein <strong>schmutz/staub</strong>.</p></li></ul><p>hier zeige ich dir, wie ich mit einem <a href="https://archivbox.com/Zubehoer/Schwaemme-Radierer/Schwaemme/917/Latex-Reinigungsschwamm-Russfresser-feinporig">puderfreiem latexschwamm </a><strong>schmutz</strong> trocken reinige (danke <a href="https://www.museumkrems.at/"><em>museumkrems</em></a>,<em> i love you</em>!):</p><a href="https://vimeo.com/1192301845?fl=tl&amp;fe=ec">https://vimeo.com/1192301845?fl=tl&amp;fe=ec</a><p>zum abschluss nochmals eine super zusammenfassung vom <a href="https://www.instagram.com/p/DNQUBDMMYoJ/?img_index=1">germanischen nationalmuseum auf instagram</a>:</p><a href="https://www.instagram.com/p/DNQUBDMMYoJ/?img_index=1">https://www.instagram.com/p/DNQUBDMMYoJ/?img_index=1</a><p>das<strong> kapitel papier</strong> ist erst geöffnet, es gibt noch so viel mehr zu entdecken! ;) praktisch beschäftigen wir uns ja gerade in der <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/"><strong><em>kunstgeschichten manufaktur </em></strong></a>mit diesem material. unter anderem bei unserem ersten workshop zum <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/unsere-workshops/">thema collage </a>und am 22. mai beim <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/unsere-workshops/">buchbinden</a>! wir freuen uns auf dich!</p><p>alles liebe</p><p>deine sophie</p><p><em>wenn du mehr solcher beiträge lesen möchtest, werde freund:in und unterstütze unabhängige kulturarbeit:</em></p><p><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/about">join the club! </a></p><p></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[MUSEUM]]></category>
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      <pubDate>Thu, 14 May 2026 16:38:39 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[aus dem alltag einer kunstvermittlerin (von jänner bis april)]]></title>
      <description><![CDATA[lässt du dich mit mir auf eine kleine reflexionsreise ein? ja?! los geht’s! – von sophie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>aus dem alltag einer kunstvermittlerin mit fixanstellung*</h1><p>von jänner bis april</p><p><em>– von sophie</em></p><p>*es ist mir wichtig das dazuzusagen, da es so viele verschiedene anstellungsformen in unserem berufsfeld gibt. ich selbst war etwa als „freie dienstnehmerin” und „fallweise” beschäftigt oder „geringfügig” und als „kunstvermittlerin mit erhöhter flexibilität der dienstleistung” (jap, das gibt&#39;s!) angestellt.</p><p>seitdem ich ein paar jahre <strong>fix in teilzeit</strong> angestellt und seit sommer 2025 zudem <strong>selbstständig</strong> mit unserem verein bin, sieht mein arbeitsalltag anders aus:</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/f070080a-47be-4e6c-8206-b8e7b2807797">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KUNSTVERMITTLUNG]]></category>
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      <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 10:05:52 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ WORKSHOP! ein neues zuhause für deine notizen]]></title>
      <description><![CDATA[am 22. mai widmen wir uns wieder dem vielseitigen material PAPIER: wir binden ein (notiz)buch! schnapp‘ dir eine:n freund:in und melde dich an – das wird großartig.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>ein neues zuhause für deine notizen</h1><p>BUCHBINDE-WORKSHOP!</p><p><strong>am 22. mai, um 17:00 uhr, findet</strong><a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/unsere-workshops/"><strong> unser nächster workshop </strong></a><strong>statt: </strong>wie schon bei unserem <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/unsere-workshops/">ersten workshop </a>widmen wir uns auch hier dem vielseitigen material <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/2-4-p-wie-papier">PAPIER</a> (<a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/2-4-p-wie-papier">hier</a> geht’s zu unserer podcastfolge zu dem thema).</p><p>diesmal binden wir unser eigenes <strong>(notiz)buch</strong>! schnapp’ dir eine:n freund:in und meldet euch direkt an – das wird großartig. ❤️</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7b0ad8ff-0826-4e83-a643-da7c6cd15868/uploads/images/tnglbals4u/b2ecc8d7-aacd-46d6-bdd1-060b5a264c9b.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>was erwartet dich?</h4><p>mit<strong> </strong><a href="https://www.instagram.com/und_fauna/"><strong>flora schweizer </strong></a>holen wir uns eine <strong>expertin</strong> in die <em>kunstgeschichten manufaktur</em>: in dem 2,5 stunden dauernden workshop entsteht unter ihrer anleitung ein 1 cm dickes buch. dabei nehmen wir’s mit dem begriff buchBINDEN und dem NACHnamen von flora ganz genau: wir gestalten eine <strong>schweizer broschüre mit soft cover und französischer kreuzbindung</strong> – und zwar ganz ohne leimung!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7b0ad8ff-0826-4e83-a643-da7c6cd15868/uploads/images/icyrha7cxq/759deb31-4984-4439-be67-9fcb77b4f513.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>lehn’ dich zurück, für genuss (und mehr) ist gesorgt:</h4><p>wir sorgen für <strong>snacks und angenehme atmosphäre</strong> – abgesehen davon halten wir <strong>arbeitsmaterial</strong> für dich bereit, sodass du dich einfach nur auf deinen <strong>kreativen flow</strong> konzentrieren kannst. am ende nimmst du ein fertiges buch mit nachhause, das nur darauf wartet, von dir <em>be</em>schrieben zu werden.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7b0ad8ff-0826-4e83-a643-da7c6cd15868/uploads/images/3l54p5m52c/ba94ff4f-007a-4ff9-b6f1-29d38c507cda.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h4>wie, was, wann und wo?</h4><p><strong>datum:</strong><br/>freitag, 22. mai, 17–19.30 uhr.</p><p>bitte komm‘ ein paar minuten früher, damit du es dir vor ort gemütlich machen kannst und plane ruhig bis 20 uhr ein. <br/><br/><strong>ort: </strong><br/>im <a href="https://www.xn--dttirsocialclub-vrb.com/"><strong>dóttir social club</strong></a>, laudongasse 46, 1080 wien</p><p><strong>kosten:</strong><br/><strong>48,30€</strong> für <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/mitgliedschaft/"><strong>freund:innen</strong></a><br/><strong>69 €</strong> für alle anderen<br/>inklusive materialkosten und snacks (getränke allerdings müssen vor ort extra bezahlt werden)</p><p><strong>anmeldung:</strong><br/>schreib‘ eine e-mail an: <a href="mailto:kunstgeschichten.abc@gmail.com"><strong>kunstgeschichten.abc@gmail.com</strong></a></p><p>die maximale teilnehmer:innenanzahl ist auf 5 personen begrenzt. also schnell anmelden, wir freuen uns auf dich!</p><p><strong>bis bald und alles liebe,<br/>deine sofie und sophie</strong></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[WORKSHOPS & EXKURSIONEN]]></category>
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      <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 11:18:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[wer steckt in meinem namen?]]></title>
      <description><![CDATA[heute lade ich dich ein, eine seite von dir hervorzuheben, die im alltag vielleicht nicht ganz so viel platz hat. lass’ sie raus! – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>von sofie</em></p><p>heute lade ich dich ein, eine <strong>spielerische aktivierung</strong> deiner selbst zu wagen. und das anhand einer kurzen kreativübung<sup><a>1</a></sup>, die du gemütlich (fast) überall durchführen kannst. du kannst sie kurz und knackig umsetzen, oder auch in die längste länge ziehen. es ist <strong>dein</strong> spiel mit dir selbst, um eine seite von dir hervorzuheben, die im alltag vielleicht nicht ganz so viel platz hat. lass’ sie raus!</p><h4>ein alter ego aus dir selbst heraus</h4><p>lass’ uns mit einer kleinen <strong>verschiebung von identität </strong>experimentieren. dabei geht es nicht darum, jemand anderes zu werden, sondern darum, eine andere version von uns selbst sichtbar zu machen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7979be88-809b-4ff6-a404-5ea3cd326c34/uploads/images/rpig246jbw/1000066745.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>wir arbeiten dabei mit unserem eigenen <strong>namen</strong>, denn dieser wird bei unserer übung zum <strong>material</strong>. und aus diesem wiederum entsteht ein <strong>alter ego</strong> (“das andere ich”). in diesem fall kein fantasiecharakter im klassischen sinn, eher eine andere innere haltung. eine version von uns, die vielleicht mutiger, freier, lauter, konzentrierter, chaotischer oder ganz anders ist als das, was wir meistens im alltag von uns zeigen.</p><p>es gilt wie immer: hier gibt’s kein “richtig” oder “falsch”, kein “schön” oder “nicht schön”. es geht um <strong>beobachtung</strong>, <strong>vorstellungskraft</strong>, <strong>spiel</strong> und darum, dir die erlaubnis zu geben, <strong>dich selbst zu überraschen</strong>. los geht’s!</p><h4>schritt für schritt</h4><p>du brauchst: papier, schere, stift</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/7979be88-809b-4ff6-a404-5ea3cd326c34">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KREATIVTECHNIKEN]]></category>
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      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 06:45:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[let’s slow down together: exkursion mit sofie & sophie]]></title>
      <description><![CDATA[wusstest du, dass du ein kunstwerk oft nur ca. 17 sekunden betrachtest, bevor du zum nächsten ziehst? lass uns mit einer slow-art-exkursion dagegenhalten! – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>von sofie</em></p><p>wusstest du, dass museumsbesucher:innen ein kunstwerk oft nur <strong>rund 17 sekunden</strong> betrachten? also ca. 5 mal blinzeln und schon geht’s weiter zum nächsten. <br/>wie gut, dass bald der sogenannte <strong><em>slow art day</em></strong> begangen wird, an dem wir uns ein bisserl mehr zeit erlauben. wir nehmen dies zum anlass, mit dir gemeinsam ganz bewusst <strong>kunst langsam zu erkunden</strong>. hast du am <strong>24. april</strong> noch nichts vor? perfekt! dann melde dich gleich für unsere <strong>slow-art-exkursion in der albertina</strong> an. mehr infos dazu gibt es weiter unten in diesem newsletter.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/19b412df-c3ce-4d4c-9c65-af1bfd64986b/uploads/images/nrzwmdxp74/project_20260404_2152438-02%281%29.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>foto: mieke campbell auf unsplash</figcaption></figure><h4>was ist der slow art day?</h4><p>der internationale aktionstag <a href="https://www.slowartday.com/"><strong><em>slow art day</em></strong></a><strong><em> </em></strong>am 11. april zelebriert das aufmerksame und langsame betrachten künstlerischer arbeiten. betrachter:innen können auf diese weise intensiver mit kunst in kontakt treten und die persönliche wahrnehmung vertiefen. abseits von unserem schnelllebigen alltag können wir uns bewusst zeit nehmen, bedacht zu schauen und uns voll und ganz auf unser gegenüber – in dem fall meine ich das kunstobjekt – einlassen.</p><h4>und warum?</h4><p>studien zufolge betrachten wir bei einem ausstellungsbesuch kunst kürzer, als wir vielleicht annehmen würden. <strong>die durchschnittliche dauer liegt bei ca. 17 sekunden</strong>.<sup><a>1</a></sup> wahnsinn, oder? aber warum nur so kurz?</p><p>wir sind es gewohnt, in relativ kurzer zeit durch die ausstellung zu düsen und eine vielzahl an werken zu sehen. hinzu kommt die <em>museum fatique</em> („museumsmüdigkeit“, die gibt’s tatsächlich and you know it) oder reizüberflutung durch (zu) viele informationen im ausstellungsraum, andere besucher:innen, usw. – <strong>ganz schön viele impulse</strong>, mit denen unsere aufmerksamkeit umgehen können muss. leider nicht zugunsten der werkbetrachtung.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/19b412df-c3ce-4d4c-9c65-af1bfd64986b/uploads/images/2hmfj3jwro/1000065984.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>sofie will&#39;s oft genau wissen. hier zum beispiel bei einem artist dinner von DAVY ART SPACE im herbst 2025. foto: sophie führer</figcaption></figure><h4>nimm dir zeit zum SCHAUEN</h4><p>dabei kann langes betrachten von dingen so unendlich wertvoll sein! abgesehen davon, dass das schiere schauen eine <strong>zentrale methodik der kunstgeschichte</strong> ist (bevor man ins deuten und interpretieren eines kunstwerkes übergeht), ist es ein <strong>wichtiges werkzeug in der kunstvermittlung</strong>. durch das entschleunigte sehen können sich viele ästhetische, emotionale und kognitive prozesse erst entfalten: <strong>details</strong> werden erst mit zeit tatsächlich sichtbar, ein <strong>tieferes verständnis</strong> und damit <strong>nachhaltiges lernen</strong> kommt zustande, du entwickelst <strong>eigene gedanken</strong> zum kunstobjekt (hier gibt es übrigens kein „richtig“ und kein „falsch“) und <em>last but not least</em>: auch die <strong>emotionale wirkung</strong> kickt erst nach einer weile so richtig.</p><p><strong>sophie und leon</strong> haben es übrigens vor einiger zeit schon einmal ausprobiert und berichten <a href="https://sophiefuehrt.jimdoweb.com/2016/04/10/sophie-und-leon-%C3%BCben-sich-in-slow-art/"><strong>hier</strong></a> über ihre eindrücke.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/19b412df-c3ce-4d4c-9c65-af1bfd64986b/uploads/images/jcdo6j53yd/1000065985.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>bei unserer ersten exkursion im jänner waren wir im kunsthistorischen museum. zwar ging&#39;s da nicht um slow art, aber u.a. um das genau hinsehen.</figcaption></figure><h4>slow-art-exkursion mit sofie und sophie</h4><p>am <strong>24. april</strong> wollen wir zu diesem tollen thema eine exkursion wagen – mit dir gemeinsam! wir besuchen als kleingruppe „<a href="https://www.albertina.at/ausstellungen/monet-bis-picasso/"><strong>monet bis picasso. die sammlung batliner</strong></a>“ in der <strong>albertina</strong> und begehen unsere eigene <em>slow art experience</em>.</p><p><strong>was erwartet dich?</strong><br/>der rundgang wird von uns, sofie und sophie, moderiert. deine aufgabe dabei? lass’ dich einfach darauf ein. nach einer kurzen einleitung suchst du dir ein einziges kunstwerk in der ausstellung aus und bekommst zeit, in der du es für dich allein erkundest. wenn du magst, verraten wir dir bei bedarf ein paar methoden, wie du das werk auf unterschiedliche arten kennenlernen kannst. danach finden wir uns als gruppe wieder zusammen und reflektieren gemeinsam.</p><p><strong>wann &amp; wo?</strong><br/>freitag, 24. april um 16.30 uhr (bitte sei ein paar minuten früher da)<br/>treffpunkt: albertina, albertinaplatz 1, 1010 wien, eingangsfoyer des museums (bei den kassen)</p><p><strong>kosten &amp; anmeldung</strong><br/>für <a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/about"><strong>freund:innen</strong></a> kostenlos, für alle anderen 6 euro pro person. der eintritt ins museum ist vorab selbst zu entrichten.</p><p>anmeldung unter <a href="mailto:kunstgeschichten.abc@gmail.com">kunstgeschichten.abc@gmail.com</a></p><p></p><p><strong>let’s slow down together – wir freuen uns auf dich!<br/>deine sofie &amp; sophie</strong></p><p><br/></p><ol><li data-id="52df4e82-e0fb-4ef0-908f-26bc8f821e98"><p>siehe <a href="https://www.researchgate.net/publication/279390313_Spending_Time_on_Art">smith &amp; smith (2001)</a>; eine weitere studie bezieht sich auf eine angabe von maximal 30 sekunden, siehe <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/10645570902769134">yalowitz &amp; bronnenkant (2009)</a></p></li></ol>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[WORKSHOPS & EXKURSIONEN]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/19b412df-c3ce-4d4c-9c65-af1bfd64986b/teaser_image/1775332596?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 06:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[courbet in wien: radikaler künstler, sehr konforme ausstellung]]></title>
      <description><![CDATA[das leopold museum will gustave courbet derzeit als rebellen & selbstinszenierer zeigen. und traut sich dabei etwas zu wenig bei der umsetzung.  – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>von sofie</p><hr/><p>WORKSHOP INFO</p><p><em>sehen wir uns am freitag, 20.3., um 17 uhr bei sophies und meinem </em><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/b23f78ff-3b19-46d0-833b-47dd532fc835"><strong><em>collage-workshop in wien</em></strong></a><em>? es gibt noch freie plätze! und einen sexy rabatt von 30% für unsere freund:innen. anmeldung via </em><a href="mailto:kunstgeschichten.abc@gmail.com"><em>kunstgeschichten.abc@gmail.com</em></a><em>.</em></p><p><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/b23f78ff-3b19-46d0-833b-47dd532fc835">MEHR INFOS</a></p><hr/><p>Workshop info</p><p>bis 21. juni 2026 zeigt das leopold museum die ausstellung <strong>„</strong><a href="https://www.leopoldmuseum.org/de/ausstellungen/150/gustave-courbet"><strong>gustave courbet – realist und rebell</strong></a><strong>“</strong>. sie ist die <strong>erste (!) große einzelausstellung</strong> courbets in österreich und vereint rund 130 werke aus internationalen sammlungen. das museum will den künstler als revolutionär, rebellen und selbstinszenierer sichtbar machen. <strong>und traut sich selbst viel zu wenig bei der umsetzung der präsentation</strong>. schade, eigentlich.</p><p><strong>mein persönliches highlight aber vorweg:</strong> courbets fast schon absurd präsente maltechnik. diese pinselstriche und spachtelspuren! ich will kreischen vor entzückung – aber dazu später mehr.</p><p>im zentrum der aufmerksamkeit vor meinem ausstellungsbesuch steht zwangsläufig courbets coup <strong>„</strong>l’origine du monde<strong>“</strong> (<strong>„</strong>der ursprung der welt<strong>“</strong>, 1866), jenes berühmt-berüchtigte gemälde eines weiblichen unterkörpers, das seit seiner entstehung für skandale sorgte und heute vor allem als ikone der europäischen kunstgeschichte gilt.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/91831ef3-2453-4561-ae36-821f8a8c29e7/uploads/images/mttcaj4k3i/7347_EX_27195.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>gustave courbet, l’origine du monde | der ursprung der welt, 1866 © paris, musée d’orsay, foto: grandpalaisrmn (musée d’orsay)/hervé lewandowski</figcaption></figure><p>ohne mythologische tarnung und die vulva ach-so-nah – so etwas war für das bürgerliche 19. jahrhundert mehr pornografie als hochkultur. das werk verschob die grenze zwischen kunst, erotik und gesellschaftlichem tabu, und leitete eine neue bildsprache über den (weiblichen) körper ein.</p><p>die ausstellung setzt nicht ausschließlich auf dieses eine werk, sondern präsentiert es (demonstrativ beiläufig?) in einem der mittleren räume. <strong>ja nicht von der vulva dominieren lassen</strong>. nein, das leopold museum zeigt courbets œuvre als breites spektrum – das dafür ziemlich gekonnt. landschaften aus der franche-comté, szenen bäuerlicher arbeit, porträts der bohème und provokante akte. courbets realismus ist nicht nur ästhetisch, sondern auch politisch: arbeiter:innen, körper, natur, realität.</p><p><strong>politisch bleibt man in der schau aber vorsichtig</strong>. zwar wird in der ausstellung erzählt, dass courbet einer der ersten modernen künstler gewesen sei, der seine persona strategisch inszenierte – seine selbstporträts (die ich liebe) zeigen ihn als genie, als außenseiter, als revoluzzer, als strizzi – aber courbets rolle in der pariser kommune und seine politische verfolgung werden lediglich angeschnitten. der kontext bleibt vor allem eines: im hintergrund.</p><p><strong>beim flanieren durch die ausstellung stelle ich mir regelmäßig die frage:</strong></p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/91831ef3-2453-4561-ae36-821f8a8c29e7">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[MUSEUM]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/91831ef3-2453-4561-ae36-821f8a8c29e7/teaser_image/1773225859?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 07:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[schere, wein(?), papier!]]></title>
      <description><![CDATA[collage-workshop am 20. märz 2026 um 17 uhr. sofie und ich lieben es ja kreativ und künstlerisch tätig zu sein und probieren gerne neue…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>schere, wein(?), papier</h1><p>collage-workshop am 20. märz 2026 um 17 uhr</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b23f78ff-3b19-46d0-833b-47dd532fc835/uploads/images/rfl7nhwejk/collage_bird_sophie_fuhrer_atelier_kleeberg.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>© sophie führer, atelier kleeberg</figcaption></figure><p>sofie und ich lieben es ja kreativ und künstlerisch tätig zu sein und probieren gerne neue techniken und materialien – von papierschöpfen bis stuckmarmorieren – aus.</p><p>im vergangenen sommer haben wir dann die <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/"><em>kunstgeschichten manufaktur </em></a>gegründet, mit dem ziel <strong>gemeinsam mit dir zu werkeln</strong>! juhu, jetzt ist es soweit: wir bieten <strong>workshops</strong> an und starten am freitag, den <strong>20.3.2026, um 17 uhr, zum thema COLLAGE</strong>!</p><h4>warum collage?</h4><p><em>i had no glue/clue!</em></p><p>an einem schwierigen punkt in meinem leben, als alles gefühlt ein einziges <strong>chaos</strong> war und mir meine <strong>beine das gehen versagt</strong> haben, habe ich mich <strong>hingesetzt</strong>, magazine durchgeblättert und eine schere zur hand genommen: in einem chaotischen, unzusammenhängenden berg von schnippseln fand ich plötzlich verbindungen. es entstand <strong>etwas neues </strong>– wie nachher in meinem leben.</p><blockquote><p>mit der collage kannst du wege gehen, von denen du nicht wusstest, dass es sie überhaupt gibt.</p></blockquote><p>– natascha fix, collagekünstlerin</p><p>ok, pathos off: leben verändern kann die collage, muss sie aber nicht. ;) was sie allerdings kann ist:</p><ul><li><p>der menschlichen <strong>lust auf sammeln, ordnen, tasten und spielen</strong> nachkommen</p></li><li><p>ohne große hemmschwelle „etwas falsch zu machen” <strong>ins tun kommen</strong></p></li><li><p>durch das sammeln von ansprechenden motiven<strong> innere leere füllen</strong></p></li><li><p><strong>aktivierung</strong> durch suche nach geeignetem material</p></li><li><p><strong>persönliche assoziationen</strong> wecken und <strong>kreativität</strong> fördern</p></li><li><p>eine neugestaltung fördert <strong>selbstvertrauen</strong> in die eigene ausdrucks- und handlungsfähigkeit</p></li><li><p>sozialen <strong>austausch </strong>begünstigen (wenn gewünscht)</p></li></ul><h4>warum mit uns?</h4><p><em>we have a glue/clue!</em></p><p>die<strong> theoretische grundlage</strong> für die themen unserer workshops bildet unser podcast <em>kunstgeschichten abc</em>. diesmal picken wir uns<a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/2-4-p-wie-papier"> P WIE PAPIER</a> heraus. dort sprechen wir über das MATERIAL, im workshop wenden wir eine <strong>TECHNIK</strong> an – in dem fall die collage:</p><ul><li><p>sofie und ich sorgen für eine<strong> lockere und angenehme atmosphäre</strong></p></li><li><p>wir stellen dir die <strong>geilsten(!!!) magazine, bücher, papiere</strong> zur verfügung, aus denen du nach lust und laune schöpfen kannst</p></li><li><p>wir geben wissen aus der <strong>kunstgeschichte</strong> weiter und stellen dir insbesondere eine künstlerin vor: hannah höch (1889-1978, schnitt ihre schnipsel für ihre weltberühmten dadaistischen collagen der legende nach mit dem küchenmesser zurecht)</p></li><li><p>wir geben dir die möglichkeit grafikcollage/fotomontage, textcollage oder/und die decollage <strong>auszuprobieren</strong></p></li><li><p>egal ob nach thema, innerem bild, oder spontanem assoziieren – wir liefern den impuls, <strong>du allein entscheidest </strong>über das endergebnis, das du dir natürlich mit nachhause nehmen kannst</p></li></ul><h4>wie, was, wann und wo?</h4><p><em>auf die schere, fertig, los!</em></p><p><strong>datum:</strong><br/>freitag, 20. märz, 17–19.30 uhr<br/>im <a href="https://www.xn--dttirsocialclub-vrb.com/"><strong>dóttir social club</strong></a>, laudongasse 46, 1080 wien</p><p>bitte komm‘ ein paar minuten früher, damit du es dir vor ort gemütlich machen kannst.</p><p><strong>kosten:</strong><br/><strong>59,50€</strong> für <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/mitgliedschaft/"><strong>freund:innen</strong></a><br/><strong>85€</strong> für alle anderen<br/>inklusive materialkosten und snacks (getränke allerdings müssen vor ort extra bezahlt werden)</p><p><strong>anmeldung:</strong><br/>schreib‘ eine e-mail an: <a href="mailto:kunstgeschichten.abc@gmail.com"><strong>kunstgeschichten.abc@gmail.com</strong></a></p><p>der workshop findet ab mindestens vier personen statt. <br/>die maximale teilnehmer:innenanzahl ist begrenzt.</p><p><strong>bis bald und alles liebe,<br/>sophie</strong></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[WORKSHOPS & EXKURSIONEN]]></category>
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      <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 06:00:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[das „arnolfini-porträt”]]></title>
      <description><![CDATA[und wie es meinem leben eine entscheidende richtung gab. oder: warum kunstgeschichte? — von sophie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>das „arnolfini-porträt” und wie es meinem leben eine entscheidende richtung gab</h1><p>oder: warum kunstgeschichte?</p><p>von sophie</p><p>ich war am wochenende auf dem klassentreffen unserer abschlussklassen der mittelschule. bei dem ausbildungszweig ist es erfrischend, dass wirklich alle komplett andere lebenswege einschlagen. da ich sonst viel in meiner <em>bubble</em> unterwegs bin, hat mich diese frage dann kurz überrascht:</p><blockquote><p><strong>wie bist du bitte auf kunstgeschichte gekommen?</strong></p></blockquote><p>ich hab mich schnell gefangen, denn die frage konnte ich tatsächlich recht eindeutig beantworten: 2004 habe ich mit meiner tante, die kunsthistorikerin ist (ah, daher weht der wind!), meine erste flugreise nach<strong> london</strong> unternommen. da standen wir in der <a href="https://www.nationalgallery.org.uk/paintings/jan-van-eyck-the-arnolfini-portrait"><strong><em>national gallery</em></strong><em> </em></a>vor dem sogenannten arnolfini-porträt von jan van eyck. in dem bild sind links ein mann und rechts eine frau zu sehen, die sich die hand reichen. sie stehen in einem interieur, das vollgepackt ist mit <strong>symbolen</strong>!</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f877e412-c8b1-41ed-be18-cdcd3ab4aee3/uploads/images/alliuzr3gb/IMG_9287_VSCO.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>am meisten faszinierte mich, dass der <strong>spiegel</strong> an der rückwand zwei personen reflektiert, die scheinbar den raum betreten: ich hob den arm, die figur tat es mir gleich. sollten wir, die betrachtenden (in dem fall meine tante und ich), diejenigen sein, die sich spiegeln?<br/>dann wanderte mein blick zur geistreichen signatur (unterschrift) des malers über dem spiegel: „johannes de eyck fuit hic 1434” („jan van eyck war hier 1434”). <strong>könnte die person im spiegel also van eyck selbst sein, der mit jemandem zu besuch kommt?</strong></p><p>von da an wusste ich, in der kunst gibt es viele geheimnisse zu entdecken.<strong> </strong><br/>komm, lass uns gemeinsam in das fast 600 jahre alte gemälde eintauchen und die symbole entschlüsseln…</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/f877e412-c8b1-41ed-be18-cdcd3ab4aee3">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KUNSTVERMITTLUNG]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets-proxy.steadyhq.com/https%3A%2F%2Fwww.singulart.com%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2023%2F12%2FThe-Arnolfini-Portrait-748x1024.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces&amp;s=10cc697b4145479da8819b5e5c9ec9f7" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 16:00:46 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[oh, ophelia! was wir von popkultur lernen können]]></title>
      <description><![CDATA[wir waren mit dem vortrag „oh, ophelia!" beim symposium kulturvermittlung. heute möchten wir davon berichten & erzählen, warum wir junge menschen ernstnehmen. – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>von sofie</em></p><p>am 19. und 20. februar fand das <a href="https://www.noeku.at/de/kulturvermittlung/symposium"><strong>7. symposium für kulturvermittlung in st. pölten</strong></a> statt. hier wurden alle sparten der kulturvermittlung vereint – von bildender kunst, musik, tanz, film und theater bis hin zu geschichte, natur und technik. das ziel? neue impulse für nachhaltige kulturarbeit setzen. </p><p><strong>wir, die kunstgeschichten manufaktur, waren mit dabei</strong> und hatten unseren impuls-vortrag „<strong>oh, ophelia!</strong>“ mit im gepäck. heute erzähl’ ich dir etwas davon.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/f7129035-1d83-4153-b71d-54e2313079e4/uploads/images/qe4d4gbguo/signal-2026-02-20-22-23-19-153-2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>die kunstgeschichten manufaktur im kinderkunstlabor in st. pölten, veranstaltungsort des symposiums kulturvermittlung 2026. foto: veronika hackl</figcaption></figure><h4><strong>wir haben eine beobachtung gemacht</strong></h4><p>und zwar folgende: die amerikanische popsängerin <strong>taylor swift</strong> lieferte im oktober 2025 mit dem musikvideo ihres songs „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ko70cExuzZM&amp;list=RDko70cExuzZM&amp;start_radio=1"><strong>the fate of ophelia</strong></a>“ einen interessanten spin in der kunstgeschichte, sowie in der relation zwischen social media, kunstvermittlung und publikumserweiterung im museum. man muss kein <em>swifty</em> sein (sind wir selbst auch nicht), aber eines muss man ihr lassen – das, was sie macht, macht sie clever:</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/f7129035-1d83-4153-b71d-54e2313079e4">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[MUSEUM]]></category>
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      <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 07:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WORKSHOP! auf die schere, fertig, los]]></title>
      <description><![CDATA[vorfreude: es ist so weit, der erste workshop der kunstgeschichten manufaktur ist in sichtweite! am 27. februar widmen wir uns der technik der COLLAGE. – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>große vorfreude unsererseits: es ist so weit, der erste workshop der kunstgeschichten manufaktur ist in sichtweite! <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/unsere-workshops/"><strong>am 27. februar laden wir dich ein, dich gemeinsam mit uns der wunderbaren technik der collage zu widmen</strong></a>. schnapp’ dir doch gleich eine:n freund:in und meldet euch direkt an – das wird großartig. ❤️</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3e96d5ef-33db-4a60-9c9f-771b8c076f04/uploads/images/spsrcq32yt/IMG-20260117-WA0005.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>collage © sophie führer, atelier kleeberg</figcaption></figure><h4>was erwartet dich?</h4><p>unter anderem wollen wir uns mit <strong>hannah höch</strong>s „<a href="https://www.thegreenbox.net/de/buecher/bilderbuch"><strong>bilderbuch</strong></a>“ (1945) und anderen ihrer arbeiten beschäftigen. die dadaistische künstlerin (1889–1978) spiegelte mit ihren collagen die welt wider – mit all ihrer ambivalenz – und zeigt uns damit heute noch ganz neue möglichkeiten des sehens.</p><p>wir werden frei mit farbe, form und struktur<strong> assoziieren und experimentieren </strong>– was ist eine collage eigentlich? und was hat die drauf? spoiler: ur viel! anschließend greifst du selbst zur schere, legst, komponierst und: klebst. am ende des workshops gehst du <strong>mit deiner eigenen collage</strong> nach hause.</p><h4>lehn’ dich zurück, für genuss (und mehr) ist gesorgt:</h4><p>sophie und ich sorgen für <strong>snacks und angenehme atmosphäre</strong> – abgesehen davon halten wir <strong>arbeitsmaterial</strong> für dich bereit, sodass du dich einfach nur auf deinen <strong>kreativen flow</strong> konzentrieren kannst.</p><p>durch das schneiden, anordnen und kleben von materialien üben wir uns außerdem automatisch darin, unsere aufmerksamkeit auf den moment zu lenken und unsere achtsamkeit zu schulen. gönn’ dir also eine <strong>mentale auszeit</strong> von diesem wirbelwind namens alltag und join us! wir freuen uns auf dich.</p><h4>wie, was, wann und wo?</h4><p><strong>datum:</strong><br/>freitag, 27. februar, 17–19.30 uhr<br/>im <a href="https://www.xn--dttirsocialclub-vrb.com/"><strong>dóttir social club</strong></a>, laudongasse 46, 1080 wien</p><p>bitte komm‘ ein paar minuten früher, damit du es dir vor ort gemütlich machen kannst.</p><p><strong>kosten:</strong><br/><strong>59,50€</strong> für <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/mitgliedschaft/"><strong>freund:innen</strong></a><br/><strong>85€</strong> für alle anderen<br/>inklusive materialkosten und snacks (getränke allerdings müssen vor ort extra bezahlt werden)</p><p><strong>anmeldung:</strong><br/>schreib‘ eine e-mail an: <a href="mailto:kunstgeschichten.abc@gmail.com"><strong>kunstgeschichten.abc@gmail.com</strong></a></p><p>die maximale teilnehmer:innenanzahl ist begrenzt.</p><p><strong>bis bald und alles liebe,<br/>deine sofie und sophie</strong></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[WORKSHOPS & EXKURSIONEN]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/3e96d5ef-33db-4a60-9c9f-771b8c076f04/uploads/images/spsrcq32yt/IMG-20260117-WA0005.jpg?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 07:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[das kommende jahr ist ein geschenk, das dir gegeben wurde. was wirst…]]></title>
      <description><![CDATA[der satz ging mir unter die haut. er prangt auf dem rücken des neuen buches „how to live an artful life” von katy hessel. — von sophie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>das kommende jahr ist ein geschenk, das dir gegeben wurde. was wirst du damit machen?</h1><p><em>von sophie</em></p><p>der satz ging mir unter die haut. er prangt auf dem rücken des neuen buches „how to live an artful life” von katy hessel, die mit ihrem podcast „<a href="https://www.thegreatwomenartists.com/">the great women artists</a>” und ihrem erstlingswerk „the story of art without men” bekannt geworden ist.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/890c6cb7-85f3-42f0-a901-b0140935ed46/uploads/images/h2qyclh34v/IMG_9749.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>ich habe sch0n viele bücher zu den themen kreativität und kreativtechniken gelesen und freue mich, hier im newsletter öfter mein wissen weiterzugeben. <br/>was im im oben genannten buch mal was anderes ist und mir besonders gefällt: katy hessel wählt für jeden tag es jahres – beginnend mit 1. jänner – ein <strong>zitat</strong> einer <strong>künstlerIN</strong> und verbindet dieses mit einem dazu passenden <strong>impuls</strong> für den jeweiligen tag. häppchenweise kunst- und kreativanleitungen, also!</p><p><em>what will i do with it?</em></p><p>ich stelle mir momentan viele fragen (womöglich zu viele fragen, <em>hi, i’m an overthinker!</em>) dazu, wie ich leben will und wie ich mental gesund bleiben kann. meine kreativität floriert nämlich, wenn es mir gut geht, also habe mir für dieses jahr 5 punkte ausgesucht, die mich dabei unterstützen sollen und meine grundlage für jede kreative unternehmung darstellen. die devise dabei: weniger, nicht mehr.</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/890c6cb7-85f3-42f0-a901-b0140935ed46">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KREATIVTECHNIKEN]]></category>
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      <pubDate>Sun, 01 Feb 2026 12:06:42 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[vom atelier in die ausstellung]]></title>
      <description><![CDATA[du ahnst es wahrscheinlich: sophie & ich lieben kinderliteratur. vor allem sachbücher! heute empfehle ich ein kinderbuch über die entstehung einer ausstellung – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>als aufmerksame:r podcast-hörer:in ahnst du es wahrscheinlich schon lange: sophie und ich lieben kinderliteratur. vor allem die sachbücher haben es uns angetan! aus der vermittlungsarbeit wissen wir: es ist eine meisterleistung, komplexe themen durch klare sprache zugänglich zu machen, kritisches denken und kreativität zu fördern, den fokus auf das wesentliche zu lenken und dabei nicht zu banalisieren. ein angenehmer gegenpol zur oft überladenen „erwachsenenlektüre“. da darf man sich gern mal was abschauen. weil wir immer wieder fangirl-momente haben, empfehlen wir euch ab und zu kinderliteratur zu kunst &amp; co., die wir mit und ohne kind erprobt haben und mit bestem gewissen weitergeben können.</p><h2>wie eine ausstellung gemacht wird: schön, inklusive punkteabzug</h2><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/263b1185-ba62-47c9-be0d-47c7267a09c1/uploads/images/7tycl4za5c/1000061284.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>„wie eine ausstellung gemacht wird“, von doro globus und rosa blake, erschienen bei hatje cantz</figcaption></figure><p>wie arbeiten künstler:innen? wo entsteht ihre kunst? wie wird daraus eine ausstellung gemacht? wen braucht’s, damit diese überhaupt zustande kommt? wer sind die menschen, die sich diese ausstellung ansehen?</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/263b1185-ba62-47c9-be0d-47c7267a09c1">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[LITERATUR]]></category>
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      <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 07:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[meine lieblingsfarbe ist…]]></title>
      <description><![CDATA[das meer, der himmel bei sonnenschein, flachs und heidelbeeren – alle guten dinge in meinem leben sind blau. — von sophie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h3>blau! und deine?</h3><p><em>von sophie</em></p><p>das meer, der himmel bei sonnenschein, <a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a">flachs </a>und heidelbeeren – alle guten dinge in meinem leben sind blau. <br/><br/>in unserem podcast<a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/"><em> kunstgeschichten abc</em></a><strong> </strong>sprechen wir in der folge „<a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/2-2-f-wie-farbe">f wie farbe</a>” darüber, welche pigmente (farbpulver) in der kunst verwendet wurden und werden, um blautöne zu erzielen. hier greife ich ein paar heraus, für mehr infos, hör in unseren <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/2-2-f-wie-farbe">podcast </a>hinein! :)</p><a href="https://podcasts.apple.com/at/podcast/2-2-f-wie-farbe/id1648909505?i=1000643902608&amp;r=545">https://podcasts.apple.com/at/podcast/2-2-f-wie-farbe/id1648909505?i=1000643902608&amp;r=545</a><h4>über das meer</h4><p>als besonders kostbar gilt das pigment aus dem edelstein (auch: schmuckstein, früher: halbedelstein) lapislazuli, das <strong>ultramarin</strong> genannt wird. der name kommt aus dem lateinischen und bedeutet „überseeisch/über das meer”, da aus afghanistan über das meer nach venedig und somit nach europa gelangt. nur in afghanistan gibt es die besten abbaugebiete für diesen edelstein.</p><p>ultramarinblau ist eine der teuersten farben der welt. albrecht dürer berichtet davon, dass es mit gold aufgewogen wurde. daher wird das blau in vielen gemälden gezielt zum beispiel für die kleidung wichtiger personen verwendet.</p><h4>himmelblau oder wie adriano celentano singt: „azzurro”</h4><p>ein weiteres gängiges pigment wird <strong>azurit</strong> oder auch bergblau genannt. es ist ein basisches kupferkarbonat und wurde bereits bei den maya, aber auch im alten ägypten in der wandmalerei und in der kosmetik verwendet. <br/>später war es eines der wichtigsten blaupigmente in der malerei des mittelalters und der renaissance. auch heute wird es noch verwendet, jedoch gehört es aufgrund seiner gewinnung zu den teureren pigmenten.</p><h4>trogerblau ist keine kunst</h4><p>– das war der titel einer sonderausstellung im stift altenburg 2012 anlässlich des 250. todestages des barockmalers paul troger (1699–1762) . <br/>das blau, das troger für seine fresken verwendete, galt lange als mysterium. dank moderner untersuchungen wissen wir heute, dass er smalte-blau verwendete. <strong>smalte</strong> (auch schmalte, von <strong>schmelzen</strong>) ist ein mit cobaltblau gefärbtes kalium-silikatGLAS, das zu pulver gemahlen wird.</p><p>was hingegen ein mysterium bleibt, ist das sogenannte „yves klein blau” – <strong>international klein blue (IKB)</strong> – was aber eher ein blauton ist und kein pigment. das rezept für dieses „kleinblau” ist bis heute geheim. aber man weiß, dass echtes ultramarin-pigment darin enthalten ist.</p><h4>blau oder nicht blau, das ist hier die frage</h4><p>aber was, wenn etwas blau erscheint, das gar kein blaupigment enthält? hast du schon mal von <strong>optischem blau</strong> gehört?</p><p>ich auch nicht, bis ich die kunst der barockmalerin michaelina wautier kennenlernte. der optische effekt ist jedoch bereits seit der antike bekannt. in seiner <em>naturalis historia </em>schrieb plinius d. ä. (77/79 n. u. z. r.):</p><blockquote><p>„allein mit vier farben – weiß, ockergelb, rot und schwarz – haben die hochberühmten maler ihre unsterblichen werke verfertigt&quot;.”</p></blockquote><p>und, hey, auch maler:INNEN. auch wenn sie in einigen werken ultramarin verwendete, gelang es <strong>michaelina wautier</strong> – wenn sie wollte – mit einer geschickten kombination aus farben in unserem auge die illusion von blau zu kreieren, obwohl sie eigentlich „nur” schwarze und weiße pigmente gebrauchte.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/701b15fa-36c9-4b9b-b807-3794c0aeec7d/uploads/images/joxht5qqxt/Fig2-C-Palette.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>michaelina wautier, self-portrait, detail © private collection, USA</figcaption></figure><p>wie das genau funktioniert schauen wir uns bei unserer <a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/8b10ad5b-9a86-44e0-af0c-57cb0cab713b"><strong>exkursion am 16. jänner 2026 um 16:30 </strong></a>in der ausstellung <em>michaelina wautier, malerin</em> im <em>kunsthistorischen museum</em> an und probieren optische effekte selbst aus!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/701b15fa-36c9-4b9b-b807-3794c0aeec7d/uploads/images/7yobl5xotr/Michaelina_Wautier_Der_Horsinn_Boston.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>michaelina wautier, der hörsinn, detail, 1650, van otterloo collection, mfa images, museum of fine arts, boston</figcaption></figure><p>dabei betrachten wir insbesondere das halstuch des knaben im „hörsinn” aus wautiers serie der „fünf sinne”. das blau besteht eigentlich aus weißen und schwarzen pigmenten. es ist also <strong>grau</strong>. dadurch, dass sie den kalten grauton aber neben die wärmeren töne der jacke setzt und eine grundierung aus einer rotbraunen und dünnen beigen schicht wählt, entsteht ein optische kniff – die illusion von blau.</p><p><strong>neugierig geworden?</strong> die ausstellung <a href="https://www.khm.at/ausstellungen/michaelina-wautier"><em>michaelina wautier, malerin </em></a>läuft noch bis 22. februar 2026 und unser <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/">podcast </a>ist immer für dich da.</p><p>mit vorfreude auf die exkursion morgen,</p><p>alles liebe</p><p>deine sophie</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KUNSTVERMITTLUNG]]></category>
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      <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 11:06:55 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[what a year! DANKE, dass du dabei warst!]]></title>
      <description><![CDATA[sofie & sophie wrapping up 2025. hast du schon mal von JANUS gehört? das ist der altrömische gott der übergänge, des anfangs und des endes. er ist oft…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h5>sofie &amp; sophie wrapping up 2025</h5><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2f37ced0-af34-43e3-96fe-2d215647b834/uploads/images/37w5t2t7r5/_MG_1143_c-Natalie-Paloma.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>© natalie paloma</figcaption></figure><p>hast du schon mal von JANUS gehört? das ist der altrömische gott der übergänge, des anfangs und des endes. er ist oft doppelköpfig dargestellt: das eine gesicht ist zurück in die vergangenheit, das andere nach vorne in die zukunft gewandt; ungefähr so, wie wir auf dem foto. ;)</p><p>das lateinische wort JANUA bedeutet tür oder tor und der monat JANUAR eröffnet seit 153 v. u. z. das jahr. sein name geht auf – hast du es erraten? – den gott JANUS zurück.</p><p>die tage um den jahreswechsel laden zur reflexion ein. wir finden, bei uns war das letzte jahr wirklich <strong>kunterbunt</strong>! auf <a href="https://www.instagram.com/p/DSkg1o_jLOb/?utm_source=ig_web_button_share_sheet&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==">instagram</a> haben wir einen <a href="https://www.instagram.com/p/DSkg1o_jLOb/?utm_source=ig_web_button_share_sheet&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA=="><strong>rückblick in bildern</strong></a><strong> </strong>geteilt.</p><p>unsere größten erfolge:</p><ul><li><p>unsere 2. staffel im <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/"><strong>podcast</strong> <strong>kunstgeschichten abc</strong></a><strong> </strong>zu <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/index"><strong>materialien in der kunstgeschichte</strong></a><strong> </strong>abgeschlossen. <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/"><strong>hier</strong></a><strong> </strong>nachhören</p></li><li><p>einen <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/impressum/"><strong>kunst- und kulturverein</strong> </a>gegründet</p></li><li><p>ein <strong>vereinskonto </strong>eröffnet (das war auch ein <em>act</em>!)</p></li><li><p>eine <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/"><strong>website</strong></a> gelauncht</p></li><li><p>ein newsletter-service gestartet: hier geht’s zum<strong> </strong><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/about"><strong>freund:innen-abo</strong></a></p></li><li><p>unsere<a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts"><strong> artikel </strong></a>für das freund:innen-abo:</p></li></ul><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/989a316f-59ce-4c73-b7ef-4f7d646bfeaa">https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/989a316f-59ce-4c73-b7ef-4f7d646bfeaa</a><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/31204c7d-5f67-46d2-9a03-0811c247dcfb">https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/31204c7d-5f67-46d2-9a03-0811c247dcfb</a><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/3960b2d0-3288-4e8c-83c9-5aa14052877b">https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/3960b2d0-3288-4e8c-83c9-5aa14052877b</a><p>was du 2026 von uns erwarten kannst:</p><ul><li><p>noch mehr spannende artikel zu kunst, kreativität und persönlichem :)</p></li><li><p>trommelwirbel! wir starten unsere <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/"><strong>workshops</strong></a> im februar</p></li><li><p>halt, zuvor noch im jänner: eine<strong> </strong><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts"><strong>exkursion</strong></a> ins kunsthistorische museum zur ausstellung <strong>„</strong>michaelina wautier, malerin”. es sind nur noch wenige plätze frei! anmeldung via <a href="mailto:kunstgeschichten.abc@gmail.com">kunstgeschichten.abc@gmail.com</a></p></li></ul><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/8b10ad5b-9a86-44e0-af0c-57cb0cab713b">https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/8b10ad5b-9a86-44e0-af0c-57cb0cab713b</a><p>wir sind so dankbar für alles, aber vor allem für DICH! wir sagen ciao, bussi und baba – bis nächstes jahr! &lt;3</p><p>deine sofie &amp; sophie</p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[PERSÖNLICHES ]]></category>
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      <pubDate>Tue, 23 Dec 2025 10:30:16 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[reiberei mit sofie: die frottage und das sammeln von struktur]]></title>
      <description><![CDATA[maserungen zum haare raufen, rillen ohne ende, steinchen bis zum geht-nicht-mehr, raufaser en masse: alles darf auf meine landkarte der texturen. – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>reiberei mit sofie</h1><p><strong><em>die frottage und das sammeln von struktur</em></strong></p><p>– von sofie</p><p>ich wage zu behaupten: wir haben sie fast alle, diese <em>eine</em> kindheitserinnerung – münze unter’s blatt papier und mit weichem bleistift drüberfahren. so lange, bis sich das oberflächenmuster der münze auf dem papier abdrückt. ein schier magischer moment! aber weg mit dieser münze, es gibt spannendere texturen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3960b2d0-3288-4e8c-83c9-5aa14052877b/uploads/images/dvhnp75efh/1000057953.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>hast du schon mal holzmaserungen auf papier festgehalten? ich vergehe mich hier an meinem esstisch.</figcaption></figure><p>diese technik des durchreibens nennen wir in der kunst „frottage“. das kommt vom französischen wort „frotter“ und bedeutet auf deutsch „reiben“. die frottage macht oberflächenstrukturen sichtbar und ist somit eine wunderbare möglichkeit, deine umgebung zu erkunden. mit dem einsammeln von texturen entdeckst du vielleicht neues im scheinbar alltäglichen – ich weiß nicht, wie’s dir geht, aber: <strong>das ist etwas, was mich glücklich macht</strong>.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3960b2d0-3288-4e8c-83c9-5aa14052877b/uploads/images/sdxkebjryx/1000057943.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>das lieblingsbücherregal bei mir zuhause verlangt körpereinsatz. gebe ich gerne – diese rillen!</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/3960b2d0-3288-4e8c-83c9-5aa14052877b/uploads/images/wwhyswgmq5/1000057959.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>auch im gemeinschaftsgarten gibt es reibereien.</figcaption></figure><p>die methode per se kommt aus <strong>china</strong>, wo bereits in der han-dynastie (ca. 206 v.u.z. – 220 v.u.z.) mit dem verfahren der „trockenabreibung“ flache steinstrukturen – zum beispiel inschriften – durch das reiben auf papier übertragen und somit gesichert wurden. in den 1920er-jahren entdeckten dann der deutsche künstler max ernst und andere <strong>surrealist:innen </strong>die technik ganz neu.</p><p><strong>max ernst</strong> nutzte die der chinesischen trockenabreibung analogen methode, um oberflächen von blättern, holzbrettern oder stroh mit bleistift oder kreide auf papier zu bringen – und nannte sie <em>frottage</em>. mit seiner „<strong>histoire naturelle</strong>“ (entstanden 1925, veröffentlicht 1926) gestaltete er bizarre, seltsame und absurde kreaturen sowie naturdarstellungen:</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/3960b2d0-3288-4e8c-83c9-5aa14052877b">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KREATIVTECHNIKEN]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/3960b2d0-3288-4e8c-83c9-5aa14052877b/teaser_image/1765657408?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 07:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ist das kunst!?]]></title>
      <description><![CDATA[yasmina rezas „kunst“ bringt mich zum schmunzeln, auch über mich selbst. sofern du's noch nicht kennst, will ich dir das stück heute empfehlen! – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>– von sofie</p><p>vor ein paar jahren hat mir sophie ein buch geschenkt, das mich sehr zum schmunzeln gebracht hat. sofern du’s noch nicht kennst, will ich es dir heute empfehlen! <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/yasmina-reza-kunst-9783446259751-t-2656"><strong>yasmina rezas stück „kunst“</strong></a>, im originalen „art“ und 1994 in paris uraufgeführt, erzählt über (moderne) kunst – und dann auch wieder nicht.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5ae147c2-e38e-4e88-b702-13bb70001b14/uploads/images/a5ll5iaykj/1000057649.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>yasmina reza, „kunst“, u.a. erschienen im hanser verlag</figcaption></figure><p>kunstliebhaber serge hat sich ein teures gemälde gekauft. weiße streifen auf weißem grund. für 200.000 franc. er liebt es. sein freund marc ist darüber entsetzt, der dritte im bunde – yvan – versucht, zu beschwichtigen. er findet das gemälde anfangs schön, ist dann aber wankelmütig. <strong>hat er überhaupt eine eigene meinung</strong>?</p><p>der streit, der sich peu à peu zwischen den dreien entwickelt, kippt in eine aneinanderreihung von kränkungen und missverständnissen. es geht längst nicht mehr um unterschiedliche ästhetische geschmäcker, sondern um (teils bitterböse) persönliche ansichten übereinander. die freundschaft gerät ins wanken.</p><p>ich staune über die masse an dampfplauderei, die irrwitzigen dialoge und die zuspitzung auf unangenehm engem raum. mithilfe vermeintlich kontroverser kunst wird mir gleichzeitig der gesellschaftliche spiegel vor die nase gehalten. spoiler: du wirst dich in der debatte wahrscheinlich irgendwo zwischen serge, marc und yvan wiederfinden. <strong>und schmunzeln</strong>.</p><p>„kunst“ war yasmina rezas durchbruch und zählt verdienterweise heute zu den meistgespielten komödien auf der bühne. <a href="https://www.akzent.at/home/spielplan/Y2026/M01/2674/Kunst"><strong>zum beispiel im jänner 2026 im wiener theater akzent</strong></a>.</p><h3>passt thematisch fast schon wie die gute alte faust aufs auge</h3><p>in unserer podcastfolge „<a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-11-k-wie-kunst-oder-kann-das-weg"><strong>k wie kunst, oder kann das weg?</strong></a>“ widmen wir uns unter anderem der frage, ab wann etwas kunst ist, oder auch nicht. oder irgendwas irgendwo dazwischen. und: <strong>brauchen wir sie überhaupt, diese kunst</strong>?</p><h3>willst du unser:e freund:in werden?</h3><p>mit einem <a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/about#js-publication_plans"><strong>freund:innen-abo</strong></a> unterstützt du nicht nur unabhängige kulturarbeit, sondern erhältst öfter post von uns: in den letzten tagen hab’ ich beispielsweise über die <a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/989a316f-59ce-4c73-b7ef-4f7d646bfeaa"><strong>fünf sinne in der kunstgeschichte (und im museum)</strong></a> geschrieben; sophie berichtet in ihrem letzten beitrag über ihre <a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/posts/31204c7d-5f67-46d2-9a03-0811c247dcfb"><strong>fulminante (!) ägyptenreise</strong></a><strong>.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/about">freund:in werden</a></p><p><strong>alles liebe,<br/>deine sofie</strong></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[LITERATUR]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/5ae147c2-e38e-4e88-b702-13bb70001b14/teaser_image/1765375531?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 07:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[altes ägypten für insider:innen ]]></title>
      <description><![CDATA[kulturschock österreich – so ging’s mir in den ersten wochen nach meiner reise nach ägypten. – von sophie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>– von sophie</p><p>kulturschock österreich – so ging’s mir in den ersten wochen nach meiner <strong>reise nach ägypten</strong>. dabei wollte ich zuerst gar nicht fahren! jetzt bin ich froh, die reise gemacht zu haben und habe mich nachher bei meiner fahrt durch niederösterreich gefragt, warum alle gärten so fest umzäunt, akkurat gepflegt und niemand auf der straße zu sehen war. <br/>ich vermisste also das LEBEN, wie in den straßen des ländlichen ägypten (kairo ist wieder eine andere geschichte!).</p><p>aber hier soll’s heute nicht um das zeitgenössische ägypten gehen, sondern wir reisen 4000 jahre zurück in die zeit der pharaon:innen (= könig:innen). von mir erfährst du hier spannende fakten und geschichten aus dem alten ägypten. alle genannten plätze habe ich im vergangenen herbst besucht. vielleicht möchtest du dann – gewappnet mit dem wissen – die <strong>sechstgrößte ägyptische sammlung der welt</strong> besuchen, die befindet sich nämlich im kunsthistorischen museum <strong>in wien</strong>.<em> yalla yalla, let’s go!</em></p><h3>die pyramiden, <em>a family business</em></h3><p>die berühmten pyramiden von gizeh liegen in der metropolregion<strong> kairo</strong>. von der hauptstadt aus sind sie sogar in der ferne zu sehen!</p><p>drei pyramiden, erbaut als <strong>grabstätten </strong>(oder besser: „häuser der ewigkeit”), erheben sich aus dem wüstensand. sie sind das einzige <strong>weltwunder der antike</strong>, das noch existiert.</p><blockquote><p>„der mensch fürchtet die zeit, die zeit fürchtet die pyramiden.”</p></blockquote><p>die berühmteste, und mit ursprünglich 146,60 metern die höchste der drei, ist die <strong>pyramide des pharao cheops (</strong>2620 bis 2580 v. u. z.). der name cheops ist eigentlich griechisch, der altägyptische name lautet <strong>chufu</strong>. über seine person existieren nur sehr wenige zeugnisse. sein aussehen gibt etwa eine kleine statue wider, die sich im alten ägyptischen museum, in kairo befindet:</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/31204c7d-5f67-46d2-9a03-0811c247dcfb">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[KUNSTVERMITTLUNG]]></category>
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      <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 11:16:46 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[schärf’ mal deine sinne!]]></title>
      <description><![CDATA[hast du schon einmal probiert, bildende kunst mit all deinen sinnesorganen - auge, ohr, haut, zunge und nase - zu erleben? – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>kennst du das? manchmal lässt du dir in einer ausstellung ewig zeit, manchmal hetzt du durch die schau. das eine mal achtest du auf jedes detail eines kunstwerkes, das andere mal reicht dir ein rascher blick darauf. oft hängt das mit deiner tagesverfassung, deinem zeitplan, oder auch einfach mit deinem charakter zusammen. wir haben alle unterschiedliche zugänge und verhaltensweisen im museum – für jede:n ist etwas anderes vor ort wichtig. gut so!</p><p>aber hast du schon mal etwas neues ausprobiert, zum beispiel bildende kunst <strong>mit all deinen sinnesorganen</strong> – also nicht nur mit den augen, sondern auch mit ohren, haut, zunge und nase – zu erleben?</p><p><a href="https://steady.page/02b6d688-4a6e-4eb8-be22-74d404b864ef/posts/989a316f-59ce-4c73-b7ef-4f7d646bfeaa">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[MUSEUM]]></category>
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      <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 07:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[erste exkursion mit sofie und sophie!]]></title>
      <description><![CDATA[ausstellungsbesuch mit vermittlung im kunsthistorischen museum: michaelina wautier, malerin]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>ausstellungsbesuch mit vermittlung im kunsthistorischen museum: <em>michaelina wautier, malerin</em></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b10ad5b-9a86-44e0-af0c-57cb0cab713b/uploads/images/ffcbxvaqhs/header_nl.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>michaelina wautier, der triumph des bacchus, 1655/59 © KHM-Museumsverband</figcaption></figure><p>malerin zu werden war früher nicht so einfach. und erfolgreich zu sein noch schwieriger. die barockmalerin <strong>michaelina wautier</strong> hat beides geschafft und ist später von der kunstgeschichte doch vergessen worden. vor wenigen jahren wurde sie <strong>wiederentdeckt</strong>. das kunsthistorische museum widmet der <strong>ausnahmekünstlerin </strong>die zweite retrospektive weltweit und zeigt dabei zum ersten mal ihr beinahe gesamtes schaffen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b10ad5b-9a86-44e0-af0c-57cb0cab713b/uploads/images/sho665mhrh/IMG_7632_VSCO.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>mit den schwerpunktthemen <strong>forschung, frauen, farbe</strong> führen wir dich durch die ausstellung, und zwar in gewohnt lebendiger sofie-und-sophie-manier! :)</p><p><strong><em>wann?</em></strong></p><p>freitag, 16.1.2026 um 16:30<br/>dauer: 60 minuten</p><p><strong><em>warum solltest du unbedingt dabei sein?</em></strong></p><p>es ist die einmalige möglichkeit, beinahe das gesamte schaffen einer künstlerin zu sehen, die es geschafft hat, regeln zu brechen: sie malte großformatige bilder und eine breite vielfalt an motiven, wie keine andere ihrer zeit. darunter die außergewöhnliche <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Five_Senses_(Wautier)">serie </a>„<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Five_Senses_(Wautier)">die fünf sinne”</a>, die zum ersten mal öffentlich zu sehen ist.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b10ad5b-9a86-44e0-af0c-57cb0cab713b/uploads/images/qo4kgyymxw/IMG_7723_VSCO.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>michaelina wautier, die fünf sinne, 1650 © boston, rose-marie and eijk van otterloo collection, Museum of Fine Arts, boston, foto: sophie führer</figcaption></figure><p>du erfährst und siehst von uns dinge, die du beim selbständigen erkunden nicht erfahren oder sehen könntest!</p><p><strong><em>wie kannst du dabei sein?</em></strong></p><p>melde dich via e-mail für den rundgang an: <a href="mailto:kunstgeschichten.abc@gmail.com">kunstgeschichten.abc@gmail.com</a></p><p><strong><em>was sind die kosten?</em></strong></p><p><strong>die führung</strong> ist für <a href="https://steady.page/de/plans/720a2643-3a69-4d1c-b150-c1fc35c9c423/subscribe?period=monthly">mitglieder unseres freund:innen-abos</a> gratis. für alle anderen kostet sie € 6. wie diese zu bezahlen sind, erfährst du nach der anmeldung: <a href="mailto:kunstgeschichten.abc@gmail.com">kunstgeschichten.abc@gmail.com</a></p><p><strong>der eintritt</strong> ins museum ist selbstständig zu entrichten. (tipp: check dir die khm-jahreskarte oder bundesmuseencard. wenn du allerdings einmalig eintritt zahlen möchtest empfehlen wir dir das <strong>online </strong>vorab zu machen, da ist die eintrittskarte nämlich um 2 € günstiger.)</p><ul><li><p>v<a href="https://shop.khm.at/tickets/detail?shop%5BshowItem%5D=200000000001132-T003-01">ollpreis</a>: online € 22, vor ort € 24</p></li><li><p><a href="https://shop.khm.at/tickets/detail?shop%5BshowItem%5D=200000000001132-T003-01">ermäßigt</a>: online € 19, vor ort € 20</p></li><li><p>mit <a href="https://www.viennacitycard.at/">vienna city card</a>: € 22</p></li><li><p>­kinder &amp; jugendliche &lt;19: frei</p><p></p></li></ul><p><strong>wir freuen uns unglaublich auf dich!</strong></p><p><strong>deine sofie und sophie</strong></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[WORKSHOPS & EXKURSIONEN]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/8b10ad5b-9a86-44e0-af0c-57cb0cab713b/teaser_image/1762934682?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 10:46:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[dem lein auf den leim gehen!]]></title>
      <description><![CDATA[mein flachs-jahr: vom samen zur leinwand – von sophie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4>mein flachs-jahr: vom samen zur leinwand</h4><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/dehmahz44b/IMG_5132.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="ein foto durch&#39;s fenster in die werkstatt: sophie hebt ihre halb fertig gewebte leinwand vom tisch auf."/><figcaption>foto: natalie paloma</figcaption></figure><p><em>wie entsteht eine leinwand?</em> dieser frage gehe ich schon länger theoretisch nach, aber dinge <strong>praktisch</strong> auszuprobieren ist immer mein anspruch (wofür ich manchmal schon geld aus dem letzten hosentaschenzipfel kramen und zeit aus dem letzten freien platz im kalender stibitzen musste). als dann auf instagram eine werbung für den jahres-kurs „<a href="https://base.uni-ak.ac.at/showroom/S3T45Vpzym7ogQeEFSM2C6">vom samen zum textil</a>“ aufpoppte und dieser auch noch in meinem heimatort im kamptal stattfand, musste ich zuschlagen. <br/>jetzt ist es schon das dritte jahr, in dem ich flachs – der im prozess der verarbeitung zum <strong>leinen</strong> wird – selbst anbaue und hier möchte ich dich mitnehmen durch mein flachsjahr: von frühling bis winter, vom samen zur leinwand.</p><h3>frühling – sachen säen, um sachen zu machen</h3><p>samen nehmen und einfach rein in die erde – das wär’s! leider muss das feld vorher bestellt werden; damit meine ich nicht via lieferservice, sondern der boden muss für die saat vorbereitet werden: lockern, steine entfernen, ebnen, evtl. feinkrümelige erde ergänzen. ich finde, das ist die mühsamste arbeit, weil noch nichts zu sehen ist; dabei ist meine bestellte fläche recht klein: 2-3 qm. <br/>flachs wird von ende märz bis ende mai angebaut. ich sag’s gleich, ich bin immer spät dran, was du hier unschwer an meiner garderobe erkennen kannst. ;)</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/22nb5fg73x/IMG_2653.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="sophie verteilt im „kleinen schwarzen&quot; leinsamen auf dem vorbereiteten feld."/><p><em>channeling my inner</em> sämann von vincent van gogh…</p><figure><a href="https://www.vangoghmuseum.nl/en/letters/collection/b0604V1968"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/omvyxbkyv6/default.webp?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/></a><figcaption>den brief schrieb er am 21. november 1888 an seinen bruder theo. © Van Gogh Museum, Amsterdam (Vincent van Gogh Foundation)</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/wvqesrqjoh/IMG_5825_VSCO.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>trick 17: habe ich die samen aus den kapseln gedrückt, macht der wind den rest – er trägt die spelzen fort und die samen bleiben zurück. „worfeln“ ist die kunst die „spreu vom weizen“ zu trennen: eine praxis so alt wie der getreideanbau!</figcaption></figure><p>die optik der <strong>leinsamen</strong> ist vielen menschen vom müsli bekannt. ein heimisches superfood, das locker mit chiasamen mithalten kann. da ich diese aber weder essen, noch zu öl verarbeiten werde, verwende ich eigene faser-leinsamen, die längere, höhere pflanzen hervorbringen. ich verwende die, die ich damals im kurs mitbekommen habe (sorten etwa: lisette, avian, felice).</p><h2><strong>sommer – blaue blütenpracht und ernte</strong></h2><p>„pack die kamera aus, der flachs blüht!“ heißt es dann im sommer. der imperativ ist hier nicht übertrieben, denn eine einzelne flachsblüte hält nur wenige stunden.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/kr2xtsex6u/22f5ec5e-a1bc-4b84-81af-22d7cdbe4ad0.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>sobald die <strong>kapseln rascheln</strong> sind sie bereit für die ernte. jetzt wird gerauft! <strong>raufen</strong> meint rupfen, weil die flachspflanze gemeinsam mit der <strong>wurzel</strong> ausgerissen wird, um möglichst viel von der pflanze zu haben und lange naturfasern zu erhalten.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/zrp4ihc4sv/527CBD0D-13F3-4B8D-A78B-C1020A5BC64D.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/q56zlno2hh/811d3da0-2eab-44fb-b7ed-524e30371eb1_VSCO_2.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>nach der ernte werden die halme zu sogenannten „kapellen“ arrangiert und dürfen in der spätsommersonne trocknen. danach werden sie durch ein sogenanntes riffeleisen gezogen, um die samenkapseln abzustreifen, sodass nur noch die stängel übrig bleiben und die samen für nächstes jahr eingesackelt und weiterverwendet werden können.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/6hgcqbqrsn/FF7B7E2D-9B5E-4D8C-90A0-2CFDAC7E53FF.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/covaack37i/IMG_3907.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>diese beiden fotos habe ich im kurs 2022 mit meiner leica minilux auf film festgehalten. ganz analog, so wie die gesamte flachsproduktion.</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/ezlld5icom/FullSizeRender_VSCO.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>meine (etwas kreative *räusper*) kapellen-situation vom heurigen sommer.</figcaption></figure><h2>herbst – rösten, brecheln, hecheln und sonstige weiterverarbeitungsmethoden</h2><p>spätestens ab hier hab’ ich das bedürfnis zu rufen: „das ist ja eine wissenschaft!“ oder „wie kommt man auf das?“. <br/>pass auf, es ist so: ab hier übernehmen bakterien und pilze den hauptteil der arbeit, bei der sogenannten <strong>röste</strong>. „rösten“ kommt von „<strong>rotten</strong>“ und meint das auflösen der pektine und gummi, die die fasern zusammenhalten (wortlaut der kursleiterin und expertin <a href="https://www.faserundfarbe.at/performer/christiane-seufferlein/">christiane seufferlein</a>). es gibt vier arten der röste, ich mache die tauröste, bei der die stängel am feld ausgelegt werden und in der taufrischen herbstluft „dahinrotten“. <br/>letztes jahr lag mein flachs zu lange am feld, sodass die fasern sich selbst ablösten und er dadurch für die weiterverarbeitung undbrauchbar wurde (<em>trial and error)</em>. wir haben ihn heuer unter die zucchini und paradeiser gelegt, um diese vor fäulnis durch bodenkontakt zu schützen (so war er zwar kaputt, aber nicht ganz umsonst ;)).</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/iv7f4o7bfa/IMG_4193.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><a href="https://vimeo.com/1130707086?share=copy&amp;fl=sv&amp;fe=ci">https://vimeo.com/1130707086?share=copy&amp;fl=sv&amp;fe=ci</a><p>beim bereits gerösteten und getrockneten flachs werden nun die <strong>fasern</strong> freigelegt. mithilfe einer <strong>holzbrechel</strong> (siehe oben) werden die holzigen teile weg-<em>gebrochen</em>.<br/>im foto unten siehst du <a href="https://de.angelaolbrich.com/">angela</a>, unsere großartige interviewpartnerin von „<a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/2-3-n-wie-naturmaterialien">N WIE NATURMATERIALIEN</a>“ in unserem <a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/2-3-n-wie-naturmaterialien">podcast</a>, wie sie im kurs mit einem holzschwert die reste der holzigen teile nach dem brecheln weg-<em>schwingt</em>. „holzschwert“ und „schwingen“ habe ich übrigens nicht erfunden, das sind alles begriffe aus der flachsverarbeitung.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/faj3rlchuw/IMG_7248.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>vom <strong>hecheln</strong> bis zum <strong>kardieren</strong>: um die fasern dann wirklich weich wie „hoar“ – haare, wie die flachsfasern auch genannt werden – zu bekommen, werden die fasern weiter geteilt, gereinigt und sortiert und zwar mithilfe mit von nagelbrettern mit spitzen metallstiften in drei feinheitsgraden.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/5tcc5gslkb/IMG_7249.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/pee2uemwy3/IMG_7252.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><h2>winter – stroh zu gold spinnen und eine leinwand weben</h2><p>spinnen und weben sind zwei unterschiedliche dinge, klingt unglaublich, aber das musste mir doch tatsächlich vor drei jahren erst bewusst werden. durch das <strong>spinnen</strong> werden die pflanzenfasern durch kräftiges drehen (drall) zu <strong>fäden</strong>. ein <strong>leinwandgewebe</strong> entsteht dann durch spannen von vertikalen <em>kett</em>fäden und horizontal, auf und ab geführten <em>schuss</em>fäden. für großformate gibt es eigene webstühle.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/2cbaap3wnx/IMG_5130.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>foto: natalie paloma</figcaption></figure><p>möchte ich auf der fertigen leinwand malen, muss ich sie zuerst <strong>grundieren</strong>, um eine sinnvolle barriere zwischen dem bildträger und der farbe zu schaffen und um eine glatte struktur zu erhalten. <br/>wenn du im fachhandel eine auf einen keilrahmen gespannte, weiße „leinwand“ kaufst, besteht diese meist aus <strong>baumwolle</strong> und ist bereits mit einer universalgrundierung (auf acrylbasis) versehen.</p><p><strong>hast du lust bekommen mehr zu erfahren?</strong> stell mir gerne fragen im kommentarfeld oder besuch’ einen von <a href="https://www.faserundfarbe.at/performer/christiane-seufferlein/">christiane seufferleins </a>workshops, sie kredenzt so spannende (kultur-)geschichten rund um die leinenproduktion!</p><p>wenn du mehr solcher beiträge lesen möchtest, werde freund:in:</p><p><a href="https://steady.page/de/kunstgeschichten-manufaktur/about">join the club! </a></p><p><em>alle fotos sind urheber- und nutzungsrechtlich geschützt und dürfen ohne zustimmung nicht weiterverwendet werden.</em></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[PERSÖNLICHES ]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/ef76646d-d86d-4f38-a7e5-7058b6763d7a/uploads/images/dehmahz44b/IMG_5132.JPG?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 11:00:01 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[das museum meiner träume ]]></title>
      <description><![CDATA[ich stell' mir vor, das leben wär' ein ponyhof, das berühmt-berüchtigte wunschkonzert. dann wäre ein museum für mich folgendes: ... – von sofie]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>ich stell&#39; mir vor, das leben wär&#39; ein ponyhof, das berühmt-berüchtigte wunschkonzert. dann wäre ein museum für mich folgendes: <br/><br/>ein wunderbarer lernort für alle, im wahrsten sinne des wortes. hier darf man sich wundern, staunen, neugierig fragen stellen, entdecken, bewerten, selbst hand anlegen, mitbestimmen – oder auch einfach genießen, dem alltag entfliehen. mit <em>„</em>lernort<em>“</em> meine ich nicht jenen im schulsystem verankerten, sondern einen, an dem unterschiedliche und vielschichtige erkenntnisse, erfahrungen, diskurse und meinungen aufeinandertreffen. gemischt mit offenheit, freude am spiel und am forschen. ein barrierefreier ort, ein safe space, an dem man sich schlicht wohlfühlt.</p><p>ein ort, an dem wir alle – von jung bis alt, egal woher – neue perspektiven und blickwinkel kennenlernen, aber auch unsere eigene sicht der dinge teilen, wenn wir das möchten. ein ort, an dem wir alle (auch die institution mit all ihren bespieler:innen selbst) voneinander lernen. ein generationenübergreifender und interkultureller begegnungsort, gedächtnisspeicher unserer geschichte und zugleich ein ort, an dem lebenswerte und nachhaltige zukunftsvisionen<strong> </strong>entstehen. <strong>das museum meiner träume hat mehrwert für alle.</strong></p><h4><strong>der realitätscheck zeigt,...</strong></h4><p>...so einfach ist das alles nicht. selbst die 2022 aktualisierte <a href="http://icom-oesterreich.at/news/icom-museumsdefinition"><strong>definition eines museumsbetriebs</strong></a>, formuliert vom international council of museums (kurz <em>„</em>icom<em>“</em>), die schon recht nah an meinem museum der träume ist, ist vieles, aber eines nicht: eine tatsächliche definition. kein tatbestand, eher ein sexy fiebertraum, eine erstrebenswerte richtlinie, deren kriterien bei weitem (noch) nicht alle museen dieser kunterbunten welt erfüllen (können). in der folge <em>„</em><a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-1-m-wie-museum-was-ist-das-und-wer-hat-s-erfunden-ein-streifzug-von-den-kunstkammern-der-renaissance-bis-zum-white-cube-der-moderne"><strong>m wie museum</strong></a><em>“</em>, aber auch die gesamte erste staffel unseres podcasts hinweg, beleuchten sophie und ich den definitionsversuch eines museums – und stellen fest: <strong>da gibt&#39;s wunderschönes potenzial!</strong></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/00c7b030-185c-49a3-9532-69b78cf06770/uploads/images/yp7wuccaji/valentin-ciccarone-nHDuDfcnI2A-unsplash.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="menschen betrachten fotografien in einem ausstellungssaal in einem museum."/><figcaption>foto von valentin ciccarone auf unsplash</figcaption></figure><h4><strong>gut’ ding braucht weile</strong></h4><p>zum glück ist das museum auf dem richtigen weg: es kann mittlerweile sehr wohl eine lebendige bildungseinrichtung und freizeitoase sein und um partizipation, inklusion und barrierearmut ist so manches bereits sehr bemüht: so sprechen wir mit kulturwissenschafterin luise reitstätter in der podcastfolge <em>„</em><a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-5-b-wie-besucher-in-mit-kulturwissenschafterin-luise-reitstaetter-ueber-beduerfnispyramiden-nicht-sprechende-objekte-und-ein-recht-auf-museum"><strong>b wie besucher:in</strong></a><em>“</em> über bedürfnisse, erwartungen und feedback von museumsbesucher:innen, sowie mit allrounderin ümit mares-altinok in <em>„</em><a href="https://kunstgeschichtenabc.letscast.fm/episode/1-10-d-wie-diversitaet-mit-uemit-mares-altinok-ueber-vielfalt-im-museum-community-building-und-das-schaffen-von-raeumen-fuer-begegnungen"><strong>d wie diversität</strong></a><em>“</em> über vielfalt und inklusion in kultureinrichtungen. es wird, es wird. wie schön also, dass das museum meiner träume vielleicht einmal in erfüllung geht.</p><p>meine frage an dich zum mitnehmen und gedanken kreisen lassen:</p><h4><strong>was ist das museum DEINER träume?</strong></h4><p>schick’ mir post, ein e-mail, besuche uns auf unserer <a href="https://kunstgeschichten-manufaktur.com/"><strong>webseite</strong></a> oder folge uns auf <a href="https://www.instagram.com/kunstgeschichten.manufaktur"><strong>instagram</strong></a>. wir lieben austausch!<br/><br/>alles liebe, deine sofie</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[MUSEUM]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/00c7b030-185c-49a3-9532-69b78cf06770/teaser_image/1759930340?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 06:30:01 +0000</pubDate>
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