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    <title>lisapaulinewagner</title>
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    <description>ein Mal im Monat neue Termine, Texte und Ankündigungen rund um Poetry Slam, Theater und mein Leben </description>
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      <title><![CDATA[Die Burg bebt]]></title>
      <description><![CDATA[Willkommen zu News&Letters der wahrscheinlich einzige Newsletter mit Audioversion. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/98d33c9f-790b-4bb3-b2ab-c785f32feb91/posts/87e6554d-0550-4bae-8e6a-615cde4519e3">Auf Steady anhören</a></p><p><br/><strong><em>direkt zur Newsletter AUDIOVERSION</em></strong></p><p>Im letzten Beitrag ging es um meine work-work-work-work-work-Balance, diese Ausgabe wird etwas leichter und luftiger wie es sich für den Juli gehört. Ich versuche hier nicht nur zu beschreiben was ich mache, sondern auch wie.<br/>Also willkommen zu <strong>News&amp;Letters </strong>heute mit:</p><ul><li><p>Open Air Termine</p></li><li><p>Was bisher geschah: Burgen, Sekt und Turnhallen</p></li><li><p>Wie es mir dabei ging</p></li><li><p>Notizen</p></li><li><p>Jugend-Buchtipp “Schnabeltier Deluxe” von Sarah Jäger</p></li></ul><h5>OPEN AIR TERMINE</h5><p>16.08. Berlin, Poetry Slam im Britzer Garten <br/>19.08. München,Poetry Slam im Olympia Park <br/>26.08. Berlin, Radio1 im Park<br/>12.09. Berlin, Der Beste Slam der Welt</p><h5>WAS BISHER GESCHAH<br/></h5><p>oder auch: Burgen, Sekt und Turnhallen</p><p>“Die Burg bebt 200 Menschen feiern das Schwestern-Duo” titelte die Östthüringer Zeitung nach unserem Team-Slam-Auftritt beim Poetry Slam in Ranis. Die Stimmung war super, obwohl es an diesem Sommerabend stark geregnet hat, so auch beim Open Air Slam in Berlin am Tag danach. Stimmungsmäßig hat aber Hamburg neue Maßstäbe gesetzt: Klara Györbiro und ich haben im Haus73 eine Show zusammen gemacht: Comedy, Powerpoint-Karaoke, Poetry Slam und Improspiele (vieles davon hab ich zum ersten Mal auf der Bühne gemacht). Der Saal war voll, die Stimmung bombastisch und unsere Helping Hands ein einziges Dream-Team. Wir arbeiten daran, das bald zu wiederholen, in welcher Stadt ist unklar (meldet euch gerne mit Ideen).</p><p>Juni war der Monat der Poetic Recordings*, zuletzt für “Frühe Hilfe Pankow” ein Netzwerktreffen für Sozialarbeiter:innen, Hebammen, Ärzt:innen usw. mit Vorträgen, Panels und Workshops. Ich habe das Ganze dann fachfremd in einem Gedicht zusammengefasst und abschließend vorgetragen.</p><p>Gestern Abend in Münster hatte ich dann meinen letzten Auftritt vor einer kleinen Sommerpause und hier gab es alles: sonniges Wetter, liebe Leute im Backstage, ein sehr aufgeschlossenes Publikum, das sowohl die antikapitalistische Anarcho-Poesie von Andy Strauß wie auch mein eher gradliniges, feministisches Programm mit dem Finaleinzug belohnte. Zum Schluss teilten wir uns den gekühlten Gewinnerinnen-Sekt aus der Flasche noch auf der Bühne als wäre es 2015, schön. Und ich hab direkt nach dem Auftritt mit einer Agentur gesprochen, sieht so aus als würde ich 2027 ein bisschen mehr auf Solo-Tour gehen.</p><p>Abgesehen vom Poetry Slam gab es auch viel Theater: Ich habe Dresdner Turnhallen besichtigt, für meine Inszenierung von “Schnabeltier Deluxe” am TJG Dresden 2027. Das Stück soll explizit als mobile Performance entwickelt werden, um an Schulen gespielt werden zu können, weil es immer schwieriger ist, das Publikum ins Theater zu bekommen. Das Stück selbst wurde vom Kinder- und Jugendbeirat (zwischen 8 und 17 Jahren) ausgewählt. Des Weiteren hatte ich das allererste vollständige Teamtreffen für meine Produktion von “Zauberer von Oz”.</p><p>Zwischendurch hab ich, als amtierende Berliner Meisterin im Poetry Slam, ein Interview beim Deutschlandfunk Kultur gegeben, für ein Feature zum Thema “Reime”, das kommt dann im August.</p><p>Privat war ich im Wanderurlaub und hab viel Zeit in und mit meinem neuen Gartenprojekt in Brandenburg verbracht.</p><p></p><p>*<strong>Poetic Recording</strong> ist eine poetische Zusammenfassung am Ende einer Konferenz, Fachtag, Debatte oä (siehe lisapaulinewagner.de/poetic-rec)</p><h5>WIE ES MIR DABEI GING</h5><p>Meistens ging es mir gut, manchmal sogar sehr gut, nur während der Hitzewelle hab ich gekämpft, gelitten und E-Mails mit “Tut mir leid, die Hitze macht mir zu schaffen, ich kann gerade nicht” geschrieben. Ich war auch immer wieder überwältigt von Aufgaben und Selbstorganisation (meine Steuererklärung für 2025 ist fällig, tausend Dank an meinen Steuerberater Samuel an dieser Stelle, bester Mann). Aber ich hab auch gemerkt, dass ich meinen Job liebe. Alle Veranstaltungen waren liebevoll organisiert, überwiegend gut besucht, Publikum immer on fire, ich hatte Spaß im Backstage, ich hatte Spaß am Büchertisch (immer) und ich habe immer wieder neue Textideen. I’m thriving. Aber ich weiß nicht wohin ich thrive und wenn ich nicht auf der Bühne bin, wenn keine Anfragen in meinem Postfach liegen oder wenn ich schlichtweg keinen Empfang habe, bin ich gestresst. Und kann dabei manchmal nicht sagen, ob ich wirklich über oder unterfordert bin oder einfach nur fordert. Gefordert. Ich schätze die Sommerpause kommt gerade richtig. Ich werde dann in 4 Wochen trotzdem wieder einen Newsletter schreiben, wie es mir so ergangen ist ganz ohne Auftritte. An dieser Stelle kann ich ja auch mal die Frage beantworten, die mir am Büchertisch oft gestellt wird: Letztes Jahr hatte ich 82 Auftritte plus die Poetry Slam Team-Meisterschaften in Berlin und Chemnitz. Dieser Jahr habe ich beschlossen zu reduzieren, vor allem wegen den Theatervorbereitungen, die einfach Zeit und Kopf brauchen.</p><h5>NOTIZEN (<strong>aus meinem Handy)</strong></h5><p><em>Kekse <br/>Butter <br/>900g frischkäse <br/>Himbeeren/erdbeeren </em><br/><br/><strong>Bestuhlungsoptionen <br/>Raumtrennung<br/>Musik<br/>Hängen (ringe?) <br/>Sportgeräte <br/><br/>Kleine tirnhalle 30×15 </strong><br/><br/>Kriege, Krisen überall <br/>Es droht der Sicherheitsverfall <br/>Wir müssen die Sprache wieder an uns reißen <br/>Die SojaWURST kann so nicht heißen</p><h5><strong>BUCHTIPP</strong></h5><p>Der Roman “Schnabeltier Deluxe” von Sarah Jäger behandelt die Geschichte der 15jährigen Kim, die mal wieder von der Schule fliegt und deswegen von der Stadt aufs Dorf ziehen muss. Irgendwo zwischen Kartoffelfest und Tankstellen-Minijob entwickelt sich eine Dreierfreundschaft zwischen Kim, Janne und Alex(andra Sofie). Ich mag den flapsigen Ton der wütenden Protagonistin und ich finde generell die liebevolle Erzählung der Figuren besonders gelungen: Vom Busfahrer, über den Tankstellenbesitzer bis zu jeder Kundin beim Friseur, hat man sofort ein Gefühl für die Lebensrealitäten der Menschen auf dem Dorf.</p><p>www.lisapaulinewagner.de</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 14:33:21 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Bis jetzt und ab hier]]></title>
      <description><![CDATA[oder auch: work-work-work-work-work-balance]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>oder auch: work-work-work-work-work-balance</em></p><p></p><p><strong><em>direkt zur Newsletter AUDIOVERSION</em></strong></p><p><a href="https://steady.page/98d33c9f-790b-4bb3-b2ab-c785f32feb91/posts/264ea422-81b7-4a05-bd5e-1b823a831313">Auf Steady anhören</a></p><p></p><p>Im letzten Beitrag hab ich euch erzählt, warum überhaupt dieser Newsletter, jetzt gehen wir mal voll rein ins Jahr 2026, das ist nämlich schon zur Hälfte rum. Ahhhh. Also kleines Fazit und Ausblick, und was wollt ihr noch wissen? Lasst es mich wissen, wir können das hier gemeinsam gestalten. Also willkommen zu <strong>News&amp;Letters </strong>heute mit:</p><ul><li><p>Juni + Juli Termine</p></li><li><p>Was bisher geschah</p></li><li><p>Wie es mir dabei ging</p></li><li><p>Worauf ich mich 2026 freue</p></li><li><p>Buchtipp “Atmosphere” Taylor Jenkins</p></li></ul><h5>JUNI UND JULI TERMINE</h5><p>12.06. Ranis, Poetry Slam<br/>13.06. Berlin, Ostberlin Poetry Slam Open Air <br/><strong>17.06. Hamburg, Die große Lifestyle Teilzeit Show, Haus 73 </strong><br/>28.06. Lübeck, Poetry Slam Gala, Wagner&amp;Wagner <br/>10.07. Münster, Best Of Poetry Slam im Schlossgarten</p><h5>WAS BISHER GESCHAH</h5><p>Ich war bei “Ich fühls” und hab mal versucht einen Poetry Slam Text von mir auf 10 Minuten Stand-Up-Comedy umzuschreiben und das hat richtig Spaß gemacht. In der zweiten Hälfte hab ich dann aber einen Poetry Slam Text gelesen und gemerkt: Jap, das kann ich einfach viel besser. Ist ja auch logisch, ich mach das mittlerweile seit 8 Jahren und seit 4 Jahren hauptberuflich. Aber ich will mehr über Comedy-Technik lernen. Mindestens fürs Schreiben von Texten und Theaterstücken, für Moderationen und meine Solo-Shows.</p><p>Der Best of Poetry Slam in Leer war ein kleiner Trip down the memeory lane: Das letzte Mal war ich 2022 da und hab so langsam gedacht: Hey, das hier könnte wirklich was für mich sein.</p><p>Dann stand ein Termin an der mir richtig Bauchschmerzen und Angst bereitet hat: Die Bauprobe* für meine nächste Inszenierung “Zauberer von Oz” am Theater Münster. Völlig zu Unrecht, wie sich herausstellte, alle waren super konstruktiv, das Bühnenbild wird magisch und ich hab mich danach wieder inspiriert an die Fassung setzen können.</p><p>Wir bleiben dramatisch: Die Westwind-Woche. Eine Woche Theaterfestival nur für die Junge Sparte, also Theater für Kinder und Jugendliche (nicht von). Ich war in Münster vor Ort und hatte richtig viel zu tun. Ich durfte für die Eröffnung einen Text schreiben, der bitte über das übliche “Junges Theater ist wichtig aber unterfinanziert” hinausgehen sollte und entschied mich eine Liebeserklärung an unser Publikum zu schreiben.</p><p><em>“Wir machen einen verdammt guten Job und wir wissen auch warum: <br/>Wir kennen, wir verstehen und wir lieben unser Publikum </em><br/><em>Weil dieses Publikum mich dran erinnert, was ich am Theater liebe</em><br/><em>Musik, Magie, die Schauspielkunst und große Gefühle</em><br/><em>Wenn da vorne jemand etwas sagt, wofür ich keine Worte finde</em><br/><em>Wenn mich in einem Raum mit Fremden plötzlich was verbindet”</em></p><p>Dann hab ich ein PoeticRecording* für die Debatte zum Thema “(öffentliche?) Räume für junge Menschen” gemacht, bin noch am selben Tag von Münster nach Berlin gefahren, weil ich am nächsten Morgen noch ein PoeticRecording hatte und zwar beim Diversity Fachtag “Klimagerechtigkeit und Vielfalt” vom Bezirksamt Rathaus Schöneberg.</p><p>Danach bin ich wieder zurück nach Münster, um die englische Übersetzung für meine Inszenierung “Und dann noch…wie Stress weniger stresst” live einzulesen.</p><p>Irgendwann dazwischen habe ich mich mit der Leitung vom Theater Junge Generation Dresden getroffen und zugesagt den Roman “Schnabeltier Deluxe” für ein Publikum ab 12 zu inszenieren, Premiere Februar 2027.</p><p>Gestern am 10.06. war dann einer meiner absoluten Lieblings-Slams: Der Best Of Poetry Slam im Ernst Deutsch Theater, wo ich auch Werbung für meine nächste Show in Hamburg machen konnte: Die Große Lifestyle-Teilezit-Show am 17.06. im Haus 73.</p><p>Mittlerweile ist es auch drei Monate her, dass ich meine zweite Textsammlung an verschiedene Verlage geschickt habe und keine Antwort ist tatsächlich auch eine Antwort, denn hier gilt “Sollten Sie binnen drei Monaten keine Antwort von uns erhalten, bedeutet dies, dass wir Ihr Manuskript nicht in unser Programm aufnehmen können.”</p><p></p><p>*<strong>Bauprobe </strong>am Theater ist ein Termin, bei dem alle technischen Gewerke mit dem künstlerischen Team auf der Bühne zusammenkommen und bei dem der Bühnenbildentwurf skizzenhaft in Originalgröße auf der tatsächlichen Bühne aufgebaut wird, um Proportionen, Sichtlinien für das Publikum und insgesamt die Machbarkeit des Entwurfs zu überprüfen und final abzusegnen</p><p></p><p>**<strong>Poetic Recording</strong> ist eine poetische Zusammenfassung am Ende einer Konferenz, Fachtag, Debatte oä (siehe lisapaulinewagner.de/poetic-rec)</p><h5>WIE ES MIR DABEI GING</h5><p>Mir ging es viel, ich kanns nicht anders sagen und ich fang hinten an: Dass sich kein Verlag für meine 2. Textsammlung interessiert, hat mich natürlich nicht gefreut aber auch nicht überrascht. Ohne eine/n Literaturagent/in läuft da gar nichts. Meine Erste ist im Blaulicht-Verlag erschienen und das war lieb aber ich habe mir jetzt gedacht: entweder größer oder Self-Publishing. Und ich habe auch gedacht: Wenn ich schmollen will, dass ich keinen Verlag finde, dann muss ich mich davor wenigstens beworben haben. Letztes Jahr war ich sehr motiviert was meinen Roman betrifft und habe mich für Schreibstipendien beworben, doch letztlich haben mich die Absagen demotiviert und weil eh so viel anderes ansteht, liegen alle Buchprojekte auf Eis.</p><p>Ich bin bin aber froh um mein Buch, denn ich liebe es (meistens) nach einem Auftritt am Büchertisch zu stehen. Vor allem wenn ich, so wie gestern, ein bisschen geknickt bin, dass ich nicht nochmal auf die Bühne darf. Dann kommen Leute aus dem Publikum zu mir, sagen nette Dinge, kaufen ein Buch, freuen sich über eine Signatur und das motiviert mich alles ungemein.</p><p>Manchmal hab ich das Gefühl ich steh so zwischen allem: Schreiben, Auftreten, Inszenieren und hab Angst, irgendeinem dieser Leidenschaften und Standbeine nicht gerecht zu werden (und das ist ja auch nur die berufliche Seite, die work-work-work-Balance sozusagen) und einerseits versuche ich ganz bewusst mich zu entspannen, Pausen einzuplanen und einzuhalten und dann gibt es aber so Phasen, wie die Westwind-Woche in der ich so viel zu tun hatte, dass es mir total viel Energie gegeben hat auch weil ich einfach nicht so viel Energie aufs Grübeln verschwendet hab. Und dann flowt es einfach, wie mit dem Theater Junge Generation Dresden: Wir haben da nen Job, hier ist der Roman, super gefällt mir, toller Stoff, das sind die Konditionen, passt für mich, schön, Wilkommen am tjg.</p><p>Vielleicht entwickle ich aber auch langsam wieder neues Selbstbewusstsein als Theater-Regisseurin, vor allem seitdem ich festgestellt habe, wie gerne ich Theater für alle Altersgruppen mache. Nicht nur für ein immerenttäuschtes Abopublikum, bürgerliche Student:innen oder den unnahbaren Feuilleton, sondern für Familien, innere Kinder und alle von 6 bis 99.</p><h5>WORAUF ICH MICH 2026 FREUE</h5><p>Ein paar Termine und Vorbereitung stehen und dann ist wirklich Sommer und ich freu mich auf all diese Dinge. Ich freu mich auf Open-Air-Auftritte, das alljährliche Dorffest in Ganzer, den Besten Slam der Welt auf einer schwimmenden Bühne im Berliner Freibad, auf das Saunasplash-Festival, auf die Meisterschaften in Hannover und meine eigenen beiden, jährlich stattfindenden Stadtrand-Slams in Zehlendorf und Rahlstedt. Ich hab mit Laufen angefangen, so wie irgendwie alle gerade und das tut mir richtig gut -einfach mal vor Problemen weglaufen, was soll schon passieren. Ich würde gerne mal an einem 10 Kilometerlauf teilnehmen (erzählt es nicht meinem Grundschul-Ich sie wird es euch eh nicht glauben) und dann ist der Winter voll mit Theater, vor allem mit ZAUBERER VON OZ, Premiere am 28.11. auf der Großen Bühne im Theater Münster. Und worüber ich mich dabei die ganze Zeit freuen werde, ist, dass ich am 02.01.2027 wieder beim Best Of Poetry Slam Day in der Elbphilharmonie dabei sein werde!</p><h5><strong>BUCHTIPP</strong></h5><p>Der Roman “Atmosphere” von Taylor Jenkins hat mich sehr berührt: Eine Astronautin in den 80er Jahren, eine spannende Weltraumkatastrophe und eine queere Liebesgeschichte, die wie so nebenbei erzählt wird. Astronomisch gut.</p><h5></h5><p>www.lisapaulinewagner.de</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 14:02:18 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ich starte einen Newsletter]]></title>
      <description><![CDATA[eines meiner Ziele für dieses Jahr war, mir endlich einen Newsletter einzurichten. Warum? ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>um unabhängiger von Sozialen Medien zu sein.</em></p><p>Eines meiner Ziele für dieses Jahr war, mir endlich einen Newsletter einzurichten. Warum? Ich wünsche mir mehr direkten Kontakt und ihr wünscht euch zu wissen, wann ich wo was mache und was noch? Lasst es mich wissen, wir können das hier ja gemeinsam gestalten. Es gibt ganz unten übrigens auch eine eingelesene Audioversion. Also willkommen zu <strong>News&amp;Letters </strong>heute mit:</p><ul><li><p>Mai-Termine</p></li><li><p>Was bisher geschah</p></li><li><p>Wie es mir dabei ging</p></li></ul><h5>MAI TERMINE</h5><p>09.05. Leer, Best Of Poetry Slam <br/>22.05. Berlin, TeamSlamMeisterschaften<br/>27.05. Berlin, Lesebühne “Kiezpoeten Slam Show” <br/>29.05. Bad Homburg, Poetry Slam <br/>30.05. Münster, Eröffnung Westwind Festival<br/></p><h5>WAS BISHER GESCHAH</h5><p>Viel! Ich habe endlich eine Lesebühne und damit einen festen Termin in Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat im Art Stalker. Ich bin Berliner Meisterin im Poetry Slam geworden (schon wieder). Ich hab eine Duo-Show gespielt, ich habe eine Meisterschaft moderiert, ich hatte Premiere am Theater Münster mit “An der Arche um Acht”, ich habe das Angebot bekommen, nächste Spielzeit auf der großen Bühne zu inszenieren und ich war auf Lanzarote im Urlaub.</p><h5>WIE ES MIR DABEI GING</h5><p>Die Lesebühne macht Spaß, die Zuschauerzahlen sind aktuell sehr verhalten, werden aber langsam mehr. Eigentlich sind wir zu viert aber da gerade immer jemand fehlt, habe ich angefangen für jede Show ein musikalisches Feature einzuladen und das ist richtig toll, weil ich so viele talentierte Musiker:innen in Berlin kenne, mit denen ich sonst viel zu wenig Zeit verbringe, bisher dabei waren VeroNouk, David Weber und Johanna Kunze. Es ist es schön, Leuten sagen zu können: Hey komm doch zu meiner Lesebühne, dann können wir danach noch was trinken und quatschen und bei diesen Terminen sind jetzt schon die spannendsten Runden und hitzige Gespräche entstanden. Ein großes Thema dabei waren auch die Meisterschaften (Ha! Überleitung). Im Jahr 2023 wurde ich Berliner Meisterin im Poetry Slam, als erste Frau jemals, mein erster Titel und das hat mir so viel bedeutet, meine ganze Familie war da, sogar meine Mutter! Dieses Jahr bin ich spontan angetreten und dann war es zwei mal richtig knapp und dann hab ich gewonnen und das hat mich sehr gefreut aber es hat mein Leben natürlich überhaupt nicht verändert. Vielleicht ist das aber auch ein Luxusproblem. Vielleicht ist es aber auch Zeit meinen Horizont zu erweitern. Ähnlich ging es mir beim Moderieren der Meisterschaften, was ich dieses Jahr zum ersten Mal gemacht hab und schon ganz lange unbedingt machen wollte und dann war ich SO aufgeregt, dass ich gar keinen Spaß hatte. Hat aber niemand gemerkt. Das Gegenteil davon war unsere Wagner&amp;Wagner DuoShow im Kino Union (wieder Überleitung) und die Zeit am Theater Münster mit “An der Arche um Acht”. Der Plot ist fantastisch: Drei Pinguine versuchen sich zu dritt auf die Arche Noah zu schmuggeln, denn Pinguine lassen im Angesicht der Katastrophe ihre besten Freund:innen nicht im Stich. Hochaktuell, denn was tun wir im Angesicht der Katastrophe? Vier Tage vor der Premiere mussten wir umbesetzen, das war ein wilder Ritt, doch ich glaube auch das hat am Ende wieder niemand bemerkt. Es war witzig und ich war danach sehr viel erschöpfter als ich dachte. Am Theater zu arbeiten ist einfach eine ganz ganz andere Arbeit, als Tourpoetin sein, deswegen hab ich ehrlich gesagt kurz gezögert, als ich das Angebot bekommen habe nächste Spielzeit das Familienstück auf der großen Bühne zu inszenieren. Meine letzte Erfahrung auf der großen Bühne war keine gute aber die Junge Sparte am Theater Münster ist einfach toll und das Angebot allein so eine Ehre, dass ich natürlich zugesagt habe. Aber ich bin schon wirklich sehr aufgeregt, ein Theaterstück für einen 900-Leute-Saal zu schreiben und zu inszenieren. Ich werde mein Bestes geben und ein richtig gutes Team zusammenstellen und vielleicht seh ich euch dann beim “Zauberer von Oz” in einer Bearbeitung für die Bühne von mir, ab 28.11.2026 auf der großen Bühne im Theater Münster.</p><p>P.s. ja ich war auf Lanzarote im Urlaub im Februar, darf man eigentlich keinem erzählen, weil Fliegen und Umwelt und so aber der Winter in Berlin ist gottlos grau und die eine Woche hat mich gerettet.</p><p></p><p>Audioversion</p><p><a href="https://steady.page/98d33c9f-790b-4bb3-b2ab-c785f32feb91/posts/40e862fc-3b85-4e65-a6a0-0d47dcd4916e">Auf Steady anhören</a></p><p><br/><br/></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 13:20:55 +0000</pubDate>
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