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2 | Resilienz 3.0 – Wie wir mit Humor und neuen Routinen die Metakrise meistern

Teaser:
Krisen, wohin das Auge blickt – und trotzdem (oder gerade deshalb) lachen wir weiter! Im zweiten Teil unseres Podcasts „Lachen gegen die Metakrise“ geht’s ans Eingemachte: Was bedeutet eigentlich Resilienz 3.0? Wie können wir als Einzelne und als Gesellschaft nicht nur zurückfedern, sondern wirklich neue Wege gehen? Und warum ist Humor dabei unser bester Verbündeter? Lies weiter, wenn du wissen willst, wie du wutfest, wüstenfest und vielleicht sogar ein bisschen sturmfest wirst – und warum eine liegende Acht mehr mit Krisenbewältigung zu tun hat, als du denkst. (24 Min. eins auf die Ohren).

Am Küchentisch: Wutfest, wüstenfest, humorvoll

Wieder am legendären Erdbeerfeld-Küchentisch. Die Diskussion um den perfekten Buchtitel ist noch nicht ganz vorbei – „Lachen gegen die Metakrise“, „Wutfest“, „Wüstenfest“? Egal, wie wir es nennen: Es geht immer um das Gleiche. Die Begriffe sind nur Verpackung, das Entscheidende ist, wie wir mit der Dauerkrise umgehen. Und da kommt die „Lösungsberichtung“ ins Spiel – ein kleiner Reminder, nicht im Krisensumpf zu versacken, sondern sich immer wieder neu auszurichten.

Resilienz – Mehr als nur „Zurück zum Alten“

Resilienz ist das neue Zauberwort. Aber was heißt das eigentlich? Die Wissenschaft unterscheidet drei Stufen:

  1. Bouncing Back – Nach dem Schock wieder aufstehen und weitermachen wie vorher. Funktioniert bei Einzelschocks, aber nicht bei Dauerkrisen.

  2. Bouncing Forward – Aus der Krise lernen, das System verbessern, damit es beim nächsten Mal besser läuft.

  3. Bouncing Beyond – Die Königsdisziplin: Das System so umbauen, dass es für die Zukunft wirklich gewappnet ist. Nicht nur Schalter putzen, sondern das ganze System neu denken!

Das klingt erstmal abstrakt, aber es gibt praktische Beispiele: Eine Lehrerin, die jede Woche eine „Klima der Woche“-Achtsamkeitsübung einführt, sorgt für weniger Panik und mehr Gelassenheit im Klassenzimmer. Das ist ein kleiner Systemwechsel – und genau solche Veränderungen brauchen wir überall.

Lernen neu denken: Vom Input-Output zur Werkzeugkiste

Die alte Schule: Wissen rein, Wissen raus. Die neue Schule: Komplexitätskompetenz, Prozesswissen, eigene Ordnungssysteme schaffen. Es geht nicht mehr darum, alles auswendig zu wissen, sondern darum, flexibel und kreativ mit neuen Herausforderungen umzugehen.
Das Bild aus „Die fabelhafte Welt der Amélie“ passt perfekt: Der Vater sortiert seinen Werkzeugkasten, die Mutter ihre Handtasche. So sollten wir auch mit unseren Resilienz-Tools umgehen – regelmäßig Inventur machen, üben, ausprobieren. Und ja, manchmal wissen wir gar nicht, wofür ein Werkzeug gut ist, bis wir es brauchen.

Üben, üben, üben – und das am besten gemeinsam

Ob Feuerwehr, Sanitäter oder Kinder mit Spielzeugwerkzeug: Wer regelmäßig übt, ist im Ernstfall besser vorbereitet. Das gilt auch für neue Routinen wie Achtsamkeit, Körperübungen oder gemeinsames Lachen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – und die beste Gewohnheit ist eine, die uns stärkt. In Gruppen geht das leichter: Die Motivation, dran zu bleiben, wächst, wenn wir uns gegenseitig unterstützen.

Kirche, Gesellschaft, Metamoderne – Systemwechsel überall

Die große Frage: Wie sieht der Systemwechsel in der Kirche, in der Gesellschaft, in unseren Köpfen aus? Das Buch (und unser Podcast) liefern keine fertigen Antworten, aber viele Denkanstöße. Es geht darum, die Strukturen so zu verändern, dass sie zu den Herausforderungen der Metakrise passen – und das bedeutet oft, ganz neu zu denken.

Die liegende Acht – Schwingen, atmen, entspannen

Ein Bild, das uns besonders ans Herz gewachsen ist: die liegende Acht. Sie steht für das ständige Auf und Ab, das Schwingen zwischen Hoch und Tief, das nie ganz Ankommen, aber auch nie ganz Untergehen. In der Praxis gibt’s dazu sogar eine Übung: Die stehende Acht. Beim Einatmen geht’s gedanklich nach oben, beim Ausatmen nach unten – und so weiter. Das bringt nicht nur Entspannung, sondern auch einen neuen Rhythmus ins Leben.

Herzatmen und Biofeedback – Hightech trifft Achtsamkeit

Wer’s technisch mag, kann mit Apps und Biofeedback-Tools das „Herzatmen“ üben: Einatmen ins Herz, ausatmen aus dem Herz. Die App zeigt in Echtzeit, wie sich die Herzfrequenz beruhigt. Aber auch ohne Technik gilt: Bewusstes Atmen, kleine Pausen, Humor – das sind die besten Tools gegen Überforderung.

Humor als Resilienzfaktor – Bleib locker!

Am Ende bleibt: Humor ist einer der wichtigsten Resilienzfaktoren. Er hilft, Abstand zu gewinnen, neue Perspektiven zu finden und das Leben nicht zu schwer zu nehmen. Wir bleiben dran, schwingen weiter in unserer liegenden Acht und versprechen: Wir verstehen immer mehr – und lachen immer öfter.

Neugierig geworden?
Dann hör rein in unseren Audiopodcast „Lachen gegen die Metakrise“ – überall, wo es Podcasts gibt. Und wenn du tiefer einsteigen willst: Das Buch wartet auf dich, mit noch mehr Beispielen, Übungen und Denkanstößen. Bleib wutfest, wüstenfest und vor allem: Bleib humorvoll!

Disclaimer:
Dieser Beitrag entstand am Küchentisch, mit viel Humor, einer Prise Selbstironie und der festen Überzeugung, dass wir gemeinsam mehr schaffen. Wer lacht, lernt besser – und lebt resilienter.

Topic Metakrise

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