
Eine Liebeserklärung an Amphibien
Es gibt Abende im Frühling, an denen die Luft noch kühl ist, aber bereits nach Erde und Wasser riecht. Man steht vielleicht an einem kleinen Teich zwischen Wiesen, Hecken oder Wald. Zuerst ist alles still. Dann ruft ein Frosch. Ein zweiter antwortet. Und plötzlich beginnt der ganze Teich zu klingen.
Im Wasser bewegen sich Schatten. Pflanzen zittern im flachen Uferbereich. Eine Erdkröte kriecht langsam ins Wasser, ein Molch gleitet lautlos zwischen den Wasserpflanzen hindurch. Kaulquappen hängen wie kleine schwarze Punkte im flachen Wasser.

Amphibien gehören zu den Tieren, die viele Menschen kennen - und doch kaum jemand wirklich wahrnimmt. Sie sind leise, verborgen und geheimnisvoll. Vielleicht übersieht man gerade deshalb so leicht, wie faszinierend sie sind.