Die Brennnessel – viel mehr als nur eine Pflanze, die brennt
Fast jedes Kind kennt das unangenehme Brennen nach einer Berührung. Doch die Brennnessel ist eine erstaunlich vielseitige Pflanze.
Sie wächst bevorzugt auf nährstoffreichen Böden, an Ufern, auf Wiesen und häufig in der Nähe menschlicher Siedlungen. Junge Blätter und die oberen Triebspitzen lassen sich für Suppen, Gemüsegerichte, Aufläufe, Brot, Tee oder Quarkspeisen verwenden. Auch die Samen können gesammelt, getrocknet und in der Küche genutzt werden.
Darüber hinaus ist die Brennnessel für die Natur besonders wertvoll. Sie dient den Raupen verschiedener Schmetterlingsarten, darunter Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs, als wichtige Nahrungspflanze. Im Garten bereichert sie den Kompost und kann als Grundlage für einen natürlichen Flüssigdünger dienen.
Ihre Brennhaare funktionieren wie winzige Kanülen: Bei Berührung brechen die Spitzen ab und geben Stoffe frei, die das bekannte Brennen verursachen.
Beim Sammeln sind Handschuhe sinnvoll. Gepflückt werden sollte nur an sauberen und erlaubten Stellen. So wird aus der oft gemiedenen Brennnessel eine spannende Pflanze zum Entdecken, Sammeln und Staunen.
Hier das PDF zum Thema herunterladen … (Opens in a new window)