Resuming Service / Weiter geht's!

Zugegeben, fast acht Monate sind eine ziemlich lange Pause, aber die ist nun vorbei: Es geht wieder los mit diesem Newsletter - Herzlich Willkommen bzw. Welcome Back!
Versuchsweise mit etwas realistischer portioniertem Umfang (vonwegen!) und demnächst nochmal ein paar Änderungen, aber dazu dann mehr wenn akut.
Erstmal also zurück im Wochenturnus und immer noch mit Beiträgen über aktuelle Musik und Popkultur.
Ich verspreche auch, ab jetzt wieder mehr Nicht-Selfie-Bilder zu sammeln, so selbstverliebt wie diese Newsletter-Ausgabe suggerieren könnte, bin ich ja gar nicht.
"So it always is: when you escape to a desert the silence shouts in your ear."
(Graham Greene, "The Quiet American")
Gar nichts sagen ist ja meist auch nicht die Lösung, aber an dieser Stelle will ich erstmal versuchen, etwas weniger Anspruch zu erheben, nebenbei noch das (kulturelle) Weltgeschehen zu kommentieren, das machen ja schließlich andere ohnehin schon. Zwischen KI-Deals der Musikindustrie (Abre numa nova janela) , der Diskrepanz zwischen Quartalszahlen-Erfolgsmeldungen und andauernden Boykott-Kampagnen (Abre numa nova janela) gegenüber Streaming-Riese Spotify, Trumps USA und der Frage, welche Künstler*innen sich dazu wie verhalten oder auch nicht (Abre numa nova janela), fast 40 Jahre alten Gedichten von Deutschlands oberstem Kulturpolitiker (Abre numa nova janela), nur 15 Jahre alten ekligen Details aus dem Leben einer German-Liedermacher-Legende (Abre numa nova janela) und dem andauernden Unbehagen bzgl. der gerade von der hiesigen Bürgerschaft durchgewunkenen neuen Hamburger Staatsoper (Abre numa nova janela) verlöre ich sonst zu viel Zeit, um diesen Newsletter wie geplant jetzt wieder jede Woche donnerstags zu versenden.

Also weiter im Text, diesmal mit diesen Mitschnitten:
Musik aus dem November im Langspielformat: Es gibt sie noch, die klassischen Alben. Einige von denen, die im November erschienen sind, fielen mir positiv auf; den ersten Schwung davon gibt es in diesem Newsletter, Teil 2 folgt nächste Woche.
Neulich on air: Werbung in eigener Sache für meine ByteFM Sendungen.
Die Video Jukebox November
Drei Jubiläen, ein Geburtstag und ein Todesfall.
6 von 16 empfohlenen Alben aus dem November
Mal sehen, vielleicht liefere ich im Laufe der kommenden Wochen auch noch Empfehlungen aus den ausgefallenen Pause-Record-Play-Monaten des Jahres nach, aber hier erstmal die erste Runde mir auffälliger Album-Neuerscheinungen aus dem November.
Heavy Psych-Sounds aus Belgien
Apex Ten - Atom (Tonzonen)
Musik, die meist nicht in meinem Beuteschema ist, aber dafür dann umso genehmer, wenn sie ohne überflüssige Rocker-Allüren daher kommt. Stoner Rock, quasi instrumental, stramm auf den Punkt gespielt, treibend und groovy.
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Soul mit großer Geste
Celeste - Woman Of Faces (Polydor)
Dem Vernehmen nach erstritt sich die britische Soul-Sängerin, die mittlerweile Kalifornien als Wohnsitz angibt, die künstlerische Freiheit für die Musikauswahl ihres zweites Albums gegen ihre Plattenfirma. Als potentieller nächster ganz großer Brit-Soul-Star, als nächste Adele mit bereits einigem Erfolg im Nacken sollte man glauben, dass sie solche Konflikte nicht nötig hat. Aber bei ihrem Label war man offenbar nicht davon überzeugt, dass ein quasi Schlagzeug-freies, durchgehend langsam gehaltenes, voll-orchestrales Showcase Album, das Celestes als Meisterin diverser Schmacht-Stile des 20. Jahrhunderts darbringt, der ideale next Move auf dem Weg zur Welteroberung sein würde. Künstlerisch scheut Celeste dabei keine Hürden. Mal klingt es nach Chanson-Nummer, dann nach Shirley-Bassey-Pathos, um gleich darauf Philip Glass bei einer quasi Neo-Klassik Ballade mehr als nur zu zitieren, bevor wir in einem Soho-Jazzclub zur Zeit des London Blitz landen. Als Zugeständnis an die Außendienstmitarbeiter ist allerdings dann doch noch ihr regulär bedrummter Titelsong für die 2024er Serie "The Day Of The Jackal" auf dem Album, der ähnlich wie das vorletzte Stück, "Could Be Machine", nun etwas unverbunden an die sieben vorherigen Orchester-Tracks anschließt.
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Cumbia Disco aus München
Cosmica Bandida - Fieras (Trikont)
Bavarische Fiesta Colombiana mit lustigen Synthie-Sounds, coolen Latino-Vocal-Kommentaren und einer unverschämt gut gelaunten Lo-Fi Dreistigkeit, die Schießbuden-Drum-Sounds, globalen Süden und eine hintertückische Psychedelik ins rechte Mass bringt.
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Bittersüsse Melodien aus Melbourne
Stella Donnelly - Love And Fortune (Brace Yourself)
Leichtfüssiger Singer-Songwriter Folk Pop der walisisch-australischen Musikerin, die den Herzschmerz, der im Kern die Inspiration der Platte ist, mit wunderbarer Melancholie überspielt. Getragen von Stella Donnellys langsam zu mehr Tiefe gereiften Stimme.
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Heilender Avant-Folk
Jake Xerxes Fussell & James Elkington - Rebuilding (Original Motion Picture Soundtrack) (Fat Possum)
Im Film "Rebuilding" geht es um das Weitermachen nach einer Katastrophe, hier in einem FEMA Camp im amerikanischen Westen, in das es einen jungen Rancher verschlagen hat, nachdem Land und Haus seiner Familie einem Waldbrand zum Opfer gefallen sind. Eine Geschichte, die den Folkmusiker Fussell und den Gitarristen James Elkington zu einer Suite quasi meditativer Instrumentals inspiriert hat. Musik, die von lässigem Oldie-Folkie Geklampfe und nostalgischen Melodien zu transzendierenden Momenten schwebt.
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Indie-Folk Protestnoten
Hailey Heynderickx & Max García Conover - What Of Our Nature (Fat Possum)
Die Schnittmenge der gemeinsamen Platte der beiden Musiker*innen sind Arlo Guthries politische Folksongs, die sich als Vorlage sowohl bei der in Portland ansässigen Hailey Heynderickx als auch beim in Maine verorteten Max García Conover wiederfinden, die hier im Wechsel für die Stücke verantwortlich sind. Ihre jeweiligen Migrations-Bezüge (Philippinen bzw. Puerto Rico) geben dem transkontinentalen Paar, dessen Stimmen sich wunderbar ergänzen, thematisch reichhaltige Bezüge für leise Lieder gegen den gegenwärtigen Wahnsinn. Quasi das Joan Baez/Bob Dylan Duo für Big Thief Fans.
Die Canteen - Zwei Stunden aktuelle Musik jede Woche auf ByteFM

Ihr kennt das, oder? Nach wie vor jeden Montag um 12:00 Uhr mittags (Wiederholung am Sonntag Nachmittag): Mein regelmässiges kommentiertes 120-minütiges Mixtape aus neuen Nummern und gelegentlichen Tracks von früher, die gerade wieder aktuell sind. John Peel für Arme, wie ich gerne sage. Ohne problematische Eheschließungen oder zweifelhafte Fankontakte, wie ich inzwischen ergänze.
Diese Woche habe ich die Ausgabe “Schlepperballett”genannt. (Abre numa nova janela)
Wer direkten Zugriff auf diese Sendung oder eine der vorherigen haben will, kommt um eine Mitgliedschaft im Freundeskreis von ByteFM (Abre numa nova janela) nicht herum.
Alle anderen hören im Live Stream bzw. in Hamburg (und ab Januar dann auch in Berlin) über UKW.
Video Jukebox November
Damals hätte ich das nie so für mich in Anspruch genommen, aber heute muss ich eingestehen, zur MTV-Generation zu gehören. Die empfundene Mischung aus gegenkulturellem TV-Entertainment und vermeintlich alternativem Mainstream, die sich als Wunschbild/falsche Erinnerung dabei abzeichnet, prägt mein Musikmedien-Bewusstsein bis heute. Die „Chill-Out“ Zone und ähnliche Formate dienen als Vorlage für meine Idee von öffentlichen Playlisten, wenn es um so eine Art musikalische Gemischtwarenladen gehen soll, sei es als Streaming-Playlist, als Radio-Sendung oder eben, wie hier mal wieder vorgenommen, als „Video-Jukebox“.
Also einfach mal alle relevant und interessant scheinenden YouTube Videos, die mir im November neu ans musikjournalistische Herz gelegt wurden oder in der dortigen Mördergube auf Verbreitung hoffen (sind nur, hust, 73 Clips), in beliebiger Abfolge angelegt und fürs Abspielen im Shuffle-Modus sowie in „Full Screen“ empfohlen.
Kann ja mal so nebenbei laufen, bei der Hausarbeit oder so.
Und sonst?
RIP Walter Steding: "The idea of an avant-garde punk violinist may be intriguing; as one of the genre’s few proponents, Walter Steding is not." So beginnt, wenig schmeichelhaft, eine "Trouser Press"-Review der beiden Solo-Alben, die Walter Steding 1980 bzw. 1982 herausgebracht hat. Seine Musik machte ihn nie zum Star, war aber Teil einer künstlerischen Praxis, in der er u.a. ein Assistent von Andy Warhol wurde. Mitte der 1970er aus Harmony, Pennsylvania nach New York City gekommen, tauchte Steding mit elektrifizierter Geige und Performance-Kunst-Ambitionen in die Szene von Downtown Manhattan ein, als Musiker, Künstler und Schauspieler.
Er wurde u.a. Bandleader der legendären "TV Party" von Glenn O'Brien, wo sich auch Amos Poe als Regisseur und Fab Five Feddy als Kameramann versuchten
Seine Geige spielte er im Mudd Club oder im Vorprogramm von CBGBs Bands wie Suicide, den Ramones oder Blondie, deren Chris Stein seine Solo-Platten produzierte, auf denen er u.a. mit Robert Fripp kooperierte. Die von Warhol produzierte "The Joke" 12-inch von Walter Steding And The Dragon People erlangt mittlerweile bei Discogs dreistellige Dollar-Preise.
Steding war auf Musik von The Gun Club zu hören, bei den Aural Exciters und der Jim Carrol Band, taucht in Filmen wie "Downtown 81" oder "Blank Generation" auf.
Hier ein Feature aus dem Magazin Wax Poetics über Steding von 2011
https://magazine.waxpoetics.com/rediscovery/walter-steding-the-joke-chase-the-dragon/ (Abre numa nova janela)Hier ein Video zu seinem 1982er Track "Dancing In Heaven"
https://youtu.be/yWZKXs2R0Ms?si=c97B3kVyKJQsP731 (Abre numa nova janela)Steding war bis zuletzt als Maler und Musiker in New York aktiv.
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Am 03.12.1965 erschien „Rubber Soul“, vielleicht nicht mein liebstes Beatles-Album, aber ein entscheidendes. Zumal sich die „Fab Four“ damit als Album-Act etablierten. Etwas, das es bis dahin gar nicht gegeben hatte: Die Entwicklung der bald Rock genannten Musik, weg vom kurzen Radio- und Jukebox-Popsong im Single Format zu einem irgendwie anspruchsvoller angelegten, manchmal gar konzeptionellen Modus, in dem ganze Alben die Fans zuhause beschäftigen sollten, nahm bei den Beatles, Dylan und anderen 1965 Gestalt an. Nebenher verorten Popmusik-Geschichtler bei „Norwegian Wood“ den Einzug der Sitar in die westliche Popmusik und eine Frühform des Barock-Pop dank Cembalo-Einsatz bei „In My Life“ als Errungenschaften dieser Platte. Mit „Drive My Car“, „Nowhere Man“, „Girl“ und „Michelle“ hält „Rubber Soul“ weitere Klassiker bereit und hat als Messlatte bzw. Inspiration für folgende Werke von Künstlern wie den Beach Boys, Byrds, Rolling Stones, Who und Kinks sowie sogar The Velvet Underground natürlich seinen Platz in der Musikgeschichte sicher.
Zur Feier hier noch ein Link zu einem eigenwilligen TV-Special, das Granada Television im Dezember 1965 der Musik von Lennon/McCartney widmeten. Produktionseitig offenbar Vorlage für Jahrzehnte bundesdeutscher TV-Produktionen, die diese Art der Inszenierung noch bis in die 1980er kopierten.
Und hier ein Link zum Trailer für den Film zum ebenfalls 1965 abgehaltenen, legendären Shea Stadium Konzert vor damals unerhörten 55.000 Zuhörer*innen.
https://youtu.be/zGnTjKwNtw8?si=VLMUnOMQHSVNj-Lz (Abre numa nova janela)Bereits im Herbst 1964 hatten sich die britischen Musiker übrigens eindeutig zum Thema zur erst im Juli des Jahres per Gesetz in den USA abgeschafften, teilweise noch örtlich stattfindenden Rassentrennung positioniert und gedroht, ein Konzert in Jacksonville (Florida) abzusagen, sollte es dort keine freie Platzwahl für alle geben.
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Am 01.12. wird Janelle Monae 40 Jahre alt. Die in Kansas City geborene Musikerin hat in den letzten 20 Jahren der us-amerikanische Soul-Welt einige des spannendsten Impulse geben können. Als R&B Superstar verkörpert sie u.a. den Einfluss von Afro-Futurismus im Mainstream, als non-binär identifizierende Künstlerin die queere Seite der afro-amerikanischen Musikwelt. Im Oktober 2025 überraschte sie im Interview-Talk/Zwiegespräch mit Musiker-Kollegin Lucy Dacus durch die Aussage, kürzlich per Zeitreise ein 1970er Jahre „Ziggy Stardust“ Konzert von David Bowie erlebt zu haben.
Hier das ganze Gespräch:
Janelle Monaes letztes Album „The Age Of Pleasure“, ihre vierte Studio-Platte, erschien 2023, derzeit sind verschiedene Film und TV Projekte (u.a. mit Monae als Josephine Baker) in Post-Produktion bzw. kurz vor Release.
Zu ihrem Geburtstag nochmal eines der Videos zum letzten Album:
Ihr inzwischen bekannt und unübersehbar gewordener Rassismus und Anti-Semitismus haben der Anerkennung von Patricia Highsmith seltsamerweise wenig Schaden zugefügt. Und auch ich trenne hier mal wieder Werk und Künstlerin und verweise als langjähriger Fan auf die Erstveröffentlichung ihres Roman „The Talented Mr. Ripley“ am 30.11.1955. Mit der Figur des Tom Ripley schuf Highsmith in diesem und den weiteren Büchern mit ihm einen Soziopathen als Role-Model, den sympathischen Mörder, den kultivierten Kriminellen, den hedonistischen Anti-Helden von Welt, dessen Gewissenslosigkeit, guter Geschmack und ausgezeichnete Umgangsformen ihn als Vorbild zu qualifizieren scheinen - der vielleicht passende Anti-Held für die Welt des Aufstiegs-orientierten Nachkriegs-Kapitalimus. Mit Andrew Scott in der Titelrolle der 2024er Serie „Ripley“ gibt es eine kongeniale Adaption aus der Gegenwart.
https://youtu.be/0ri2biYLeaI?si=AC5h92m2H50Un_6U (Abre numa nova janela)Und natürlich ist René Cléments 1960er Verfilmung „Plein Soleil“ („Purple Noon“ auf englisch bzw. „Nur die Sonne war Zeuge“ auf deutsch), in der der junge Alain Delon als Ripley seinen Durchbruch feierte, quasi zwingend.
https://youtu.be/tWnvLNTzt-k?si=FmoE0P3bO_xKSYWF (Abre numa nova janela)1999 gab es eine weitere Verfilmung mit Matt Damon, 2002 durfte John Malkovich in der Umsetzung des dritten Ripley Romans, „Ripley’s Game“ von 1974, in die Rolle schlüpfen, die 1977 bereits Dennis Hopper in der etwas freieren Adaption desselben Buchs, „Der Amerikanische Freund“ von Wim Wenders übernommen hatte.
https://youtu.be/udFvNQZcG2U?si=vXRbLRs45XmrUCMY (Abre numa nova janela)Wie ich anläßlich dieses Newsletter-Eintrags feststellte, gibt es eine weitere Ripley-Verfilmung, vom 1970er Buch „Ripley Under Ground“ aus dem Jahr 2005 mit Barry Pepper als Ripley, die trotz der Besetzung mit Schauspielern wie Willem Dafoe und Alan Cummings bisher an mir vorbei gegangen ist.
Zum Gedenken an die Erstausgabe des Buches vor nunmehr 70 Jahren hier noch ein in der 2024er Serie wiederkehrendes musikalisches Motiv, der 1960 veröffentliche Song "Il cielo in una stanza" von der italienischen Sängerin Mina (läuft auch im Martin Scorsese 1990er Film "Goodfellas" in einer Szene in der "Bamboo Lounge")
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Ein weiteres prägendes Buch feiert in diesen Tagen ebenfalls 70. Geburtstag: Graham Greenes "The Quiet American", in dem bereits zehn Jahre vor offiziellem Beginn des Vietnamkriegs auf den Irrsinn der spät- bzw. postkolonialen Konflikte eingegangen wurde.
Während eine frühe Verfilmung von 1958 das Ganze zu einer anti-kommunistischen Erzählung verdrehte, ist die 2001er Verfilmung sowohl ein gelungener Film als auch eine Buch-getreue Umsetzung von Greenes Geschichte.
Michael Caine als gealterter Korrespondent war allerdings das Pech beschieden, eigentlich im Herbst 2001 in die Kinos kommen zu sollen, als aber Geschichten über Bombenattentate, amerikanische Interventionen und derlei gerade gar nicht gefragt waren. Stattdessen kam der Film erst mit einem Jahr Verspätung auf die Leinwand
Während Ihr Euch gerne bei Bedarf anläßlich der Highsmith'schen Ripley-Figur mit dem Konzept der Situationsethik auseinandersetzen könnt, oder inspiriert von Graham Greene über die Problematik der unbeabsichtigten Folgen sinnieren, verabschiede ich mich für diese Woche.
Die Schlußworte überlasse ich dem "Bookchemist", dem ersten "Booktuber", den ich bei der Graham-Greene-Recherche entdeckt habe und nicht nach wenigen Sätzen abschalten musste.
https://youtu.be/RbDvaWy3Kow?si=ZTsjNr-zmj-Q0Xs1 (Abre numa nova janela)PS: Dir hat dieser Newsletter gefallen? Dann empfehle ihn gerne weiter - ich freue mich immer über neue Abonnements!
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