Affirmationen & Mantren & Heilsprüche * Was sind die Unterschiede, wozu dienen sie, wie wendest du sie an
Affirmationen & Mantren & Heilsprüche
Affirmationen wirken vor allem auf unsere Glaubenssätze, Überzeugungen.
Ihre Nutzung zielt darauf ab, uns umzuprogrammieren und gedanklich positiv zu beeinflussen. Wir befinden uns hier stark im mentalen Bereich.
Mantren wirken spiritueller und tiefer.
Silben, Worte, Sätze tragen hier vor allem auf Frequenzebene zu Veränderungen in unserem System bei.
Heilsprüche sind nicht weit verbreitet.
Ich habe sie im Kontext von geistigen Heilsitzungen von meiner Lehrerin erlernt.
Hier verbinden wir uns tief mit unseren seelischen Angelegenheiten.
Am Wirkungsvollsten sind sie, wenn der Heiler sich mit der Seele des Menschen verbindet und eine Übermittlung eines individuellen Heilspruches durchgegeben wird.
Allerdings gibt es auch hier kollektive, übergeordnete und sogar archetypische Sätze, die uns je nach Bedarf zur Verfügung stehen.
Nutzung
Bewusstsein ist alles- und unsere achtsame Aufmerksamkeit.
Du kannst alle drei Formen gewohnheitsmäßig runterrattern oder dir einen Moment der Ruhe, Muße und Hingabe an die transformierenden Worte geben.
Du kannst dir denken, was effektiver ist.
Alle Worte sind Codes für unser System.
Wiederholung ist ein Schlagwort.
Ebenso Hingabe. Achtsamkeit. Aufmerksamkeit. Fokus. Konzentration.
Affirmationen kannst du ein, zweimal am Tag aufsagen.
Vor dem Schlafengehen und nach dem Aufwachen sind gute Zeitpunkte. Dein Geist ist morgens weit und aufnahmefähig. Und Abends nimmst du die Worte mit in den Schlaf, wo sie tief im Unbewussten wirken können.
Mantren kannst du sehr gut mit in einen meditativen Zustand nehmen. Mantren werden z.B. rezitiert.
Das berühmteste ist wohl das Mantra OM.
Heilsprüche wirken über das Seelische auf Körper, Geist und Seele.
In allen Fällen ist es sinnvoll das Aufsagen der Worte und Sätze zu begleiten mit Bewegungen, Aktionen, Wiederholungen.
Heilsprüche profitieren hier besonders von Berührung.
Bei individuellen Heilsprüchen gehört es zur Behandlungsform, das Aufsagen zu verbinden mit einer Berührung .
Wenn in der Behandlung z.B. eine Verbindung zu einem Thema oder Menschen am Herzen behandelt wurde, legt man die Hand auf's Herz beim Aufsagen des Heilspruches.
Wenn du für dich nun einen allgemeinen Heilspruch findest, der dich anspricht oder berührt, kannst du während des Aufsagens in dich hineinsprüren und deinen Körper scannen.
Vielleicht wird deine Aufmerksamkeit zu einem bestimmten Körperteil gelenkt.
Versuche es. Lege deine Hand dorthin während du den Heilspruch aufsagst.
Natürlich kannst du das auch mit Affirmationen und Mantren machen.
Deine eigene Intuition dient dir hier als Wegweiser.
Wann ist man fertig?
Heilsprüche bekommen während der Behandlung einen festen Zeitraum mit. Das kann von wenigen Tagen bis zu Wochen gehen.
Wenn du dich selbstständig für Heilsprüche entscheidest, kannst du entweder deine eigene geistige Kommunikation um einen Zeitraum bitten oder du fühlst hinein.
Du wirst merken, wenn die Energie vorbei ist.
Sage den Heilspruch daraufhin noch einige Tage weiter auf, um den Prozess wirklich abzuschließen.
Affirmationen wirken ähnlich individuell.
Dennoch kannst du als Richtmaß 21 Tage nehmen.
Allgemein wissen wir heute, dass unser System ca. drei Wochen braucht, um sich umzustellen.
Und darum geht es bei Affirmationen, alte Muster umzuprogrammieren und neue Muster zu generieren.
Mantren kannst du je nach Bedarf und Gefühl dann und wann oder regelmäßig in deiner spirituelle Arbeit nutzen, z.B. in deiner Meditationspraxis.
Am Wichtigsten ist deine Verbindung zu Worten und Sätzen.
Worte sind magisch. In unserem Alltag erschaffen sie unsere Welt. Im Unterbewusstsein halten sie unsere innere Welt aufrecht und auf dieser Basis ebenso die Ausdehnung dieser inneren Welt auf unseren äußeren Erlebnisrahmen.
Wir ziehen an, woran wir glauben. Wir erleben, was wir für real halten. Wir erzählen uns unsere Welt.
In genau diesem Sinne können Worte auch heilen, befreien, ordnen, klären, transformieren, neu erschaffen. Wir können sie mit Bedeutung füttern und zur eigenen Befreiung nutzen.
Abschluss Tipp
Hier kommt das Gold. Jener Faktor, den wir gerne übersehen.
Worte haben Macht. Sie erzählen jene Geschichte, nach der wir leben, wahrnehmen, fühlen, begegnen.
Doch jeder Zauber mag einen Zauberstab, den wir schwingen während wir Abrakadabra sagen.
Abrakadabra ~ Ich erschaffe, während ich spreche.
Soll heißen, begleite deine Worte durch Handlung!
Setze Zeichen ans Leben. Sorge für Schwung durch deine Aktionen. Unterstreiche deine Absichten durch Taten.
Je bejahender, positiver und klarer, umso kraftvoller das Outcome.
Gehab dich wohl.
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