Am 24.06.2026 war ich bei ZDFunbubble (13 Fragen) zu Gast und habe mit Carla Reemtsma (FFF-Aktivistin) und Simon David xxx (Influencer) diskutiert. Die Kernfrage und zugleich der Titel der Folge lautet: „Hat Fridays for Future versagt?“
https://youtu.be/O95mSE7dfpw?si=17_MvIbvmciCloHt (Opens in a new window)In der Sendung wurde auch gefragt, ob Proteste radikaler werden müssen und wenn ja wie. Von mir gab es dafür eine klares JA. Unterstrichen habe ich diese Position mit der Notwendigkeit, dass Protest sich zum Widerstand wandeln muss und wir uns, als Gesellschaft, die Produktionsmittel und kritische Infrastruktur aneignen müssen. Was darauf von rechts folgte, will ich euch im folgenden darlegen.
Inhalt
Der rechte Mob hat wieder zugeschlagen
Zur Mordlust des Kapitalismus
Sind wir mal kurz extrem
Radikalität ist der Treibstoff der Gerechtigkeit
GKN: Eine Werkbesetzung für Arbeitsplatzsicherung & sozialökologische Wende
Der rechte Mob hat wieder zugeschlagen
Natürlich dauerte es nicht lange bis ein rechter Mob – angestachelt vom ÖRR-Blog – darauf aufmerksam wurde und in altbekannter Weise umherwütete. Der ÖRR-Blog ist ein selbsternannter kritischer „Beobachter des deutschen Öffentlich-rechtlichen Rundfunks“. Betrieben wird er hauptsächlich von einem rechts-konservativen CSU-Lokalpolitiker namens Jonas Müller. Schaut man sich das Wirken diese Blogs bspw. auf Twitter anschaut, wird schnell klar, dass es mehr um Hetze und Denunzierung geht als um aufrichtige kritische Beobachtung.
Bevor ich näher auf den Sachverhalt eingehe, kannst du dir erstmal anschauen, was ich gesagt habe:
https://youtube.com/shorts/8l9at3AcvPc (Opens in a new window)Zusammengefasst: Überreiche und Großkonzerne zerstören unsere Lebensgrundlagen und das sollten wir nicht weiter hinnehmen, indem wir dafür Sorge tragen, dass wir uns die Entscheidungsgewalt zurückholen. Natürlich ist meine Aussage stark geschnitten wurden und es wäre wohl keine so gut Vorlage für den Mob gewesen, wenn da noch ein paar Sekunden mehr zu sehen wären. Obwohl…hm…💩
Die Reaktion des ÖRR-Blog’s

Auf den ersten Blick scheint erstmal nichts dabei zu sein. Doch Accounts wie der ÖRR-Blog wissen, was auf solch einen Post folgt. Ich habe euch eine kleine Auswahl von Posts herausgesucht, um einen Einblick zu geben, welche Accounts und Stimmungen den ÖRR-Blog flankieren:










Terrorismus? Vorsorglich inhaftieren? Pauschal verprügeln? Ernsthaft?
Die Kommentarspalte dieses tweets ist voll davon und zeigt, von welcher Seite tatsächlich eine Gefahr für Leib und Leben ausgeht.
Ganz im Gegenteil zu meiner Aussage: Wovon im obigen Videoausschnitt die Rede ist, hat nichts mit Terrorismus gemein. Ziviler Widerstand ist so weit von Terrorismus entfernt, wie Elon Musk von der Demokratie. Was genau ich gemeint habe, werde ich im letzten Kapitel anhand eine Beispiels darlegen.
Zur Mordlust des Kapitals
Konzerne und Überreiche zerstören, vergiften und verseuchen Sekunde für Sekunde, Quadratkilometer für Quadratkilometer die Erdoberfläche, bis irgendwann nichts mehr übrig ist. Bei der Suche nach Antworten bzw. Gegengewichten, geht es mir lediglich darum, der Zerstörungswut des Profitstrebens Einhalt zu gebieten. Schließlich verrecken jährlich Abermillionen Menschen an den Folgen dieser profigetriebenen Zerstörungswut.
Schauen wir uns dazu mal ein paar Zahlen an. Täglich sterben ca. 24.600 Menschen¹ an Luftverschmutzung (6,7 Millionen pro/J), Wasser- und Bodenverseuchung (ca. 1,4 Millionen pro/J) oder Giftstoffen und Chemikalien (900.000 pro/J)². Das sind jährlich bis zu 9.000.000 Menschen, die ihr Leben verlieren, weil Überreiche, Großkonzerne und Staaten nicht dazu bereit sind, der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen ein Ende zu setzen.
Tote durch schlechte Arbeitsbedingungen
„Die meisten dieser arbeitsbedingten Todesfälle – insgesamt 2,6 Millionen – sind auf berufsbedingte Erkrankungen zurückzuführen. Arbeitsunfälle sind der Analyse zufolge für weitere 330.000 Todesfälle verantwortlich. Kreislauferkrankungen, bösartige Neubildungen und Atemwegserkrankungen zählen zu den drei häufigsten Ursachen für arbeitsbedingte Todesfälle. Zusammen machen diese drei Kategorien mehr als drei Viertel der gesamten arbeitsbedingten Sterblichkeit aus.“³
Neben den 9.000.000 sterben also weitere 2.600.000 Menschen, während sie dazu gezwungen werden die Profitgier der Überreichen und Großkonzerne zu stillen. Dabei handelt es sich jedoch nicht einfach nur um „tragische Ereignisse“. Nein, auch das ist kalkuliert, wie die folgenden Zahlen unterstreichen.
Menschen in (moderner) Sklaverei
„Sie schuften auf Baustellen, als Hausangestellte, auf Feldern, in Minen oder werden sexuell ausgebeutet: 2021 mussten weltweit 27,6 Millionen Menschen Zwangsarbeit verrichten. Zu diesem Ergebnis kommen die ILO, Walk Free und IOM in ihrem Bericht "Global Estimates of Modern Slavery 2022 (Opens in a new window)". Die Situation hat sich in den vergangenen Jahren noch verschärft. Gegenüber 2016 nahm die weltweite Zahl der Betroffenen um rund 2,7 Millionen Personen zu (2016: 24,9 Millionen).
6,3 Millionen Fälle von Zwangsarbeit entfielen 2021 auf den Bereich der kommerziellen sexuellen Ausbeutung. 17,3 Millionen Menschen waren in anderen Bereichen der Privatwirtschaft betroffen. Hier geht es insbesondere um Arbeit im Dienstleistungssektor, im Verarbeitenden Gewerbe, im Baugewerbe, in der Landwirtschaft sowie um private Hausarbeit. Von staatlich angeordneter Zwangsarbeit waren insgesamt 3,9 Millionen Menschen betroffen. Dazu zählt zum Beispiel die missbräuchliche Zwangsarbeit in Gefängnissen oder ein Missbrauch der Wehrpflicht. Laut Studie sind Migrantinnen und Migranten, die nicht durch Gesetze geschützt sind oder ihre Rechte nicht wahrnehmen können, einem deutlich höheren Risiko von Zwangsarbeit ausgesetzt als nicht-migrierte Arbeitnehmerinnen und -nehmer.“⁴
Erweitern wir die Perspektive, ausgerichtet auf eine Form der Sklaverei, die noch immer zu gerne vergessen wird, verdoppelt sich fast die Zahl der versklavten Menschen weltweit. Schätzungsweise 22.000.000 Menschen leben ins Zwangsehen.⁵
Natürlich sind insbesondere die Zwangsehen nicht nur ein Symptom kapitalistischer Systeme, sondern vielmehr in Diktaturen vorzufinden und auf Glaubensideologien zurückzuführen. Das Mark dieser eklatanten Unmoral bleibt jedoch das patriarchale System, was eben nicht nur Religionen für sich vereinnahmt bzw. in Wechselwirkung zu diesen steht. Auch der Kapitalismus, als ein System, dass auf Macht und Besitzanspruch gegenüber der Natur und den Menschen (insbesondere Frauen*) aufbaut, ist Teil des Patriarchats, genauer gesagt sein Werkzeug.
Sprechen wir also vom Kapitalismus, sprechen wir immer auch vom Patriarchat. Sprechen wir vom Patriarchat, sprechen wir von Besitz- und Machtansprüchen, also dem Mark des Kapitalismus.
Für diesen Beitrag möchte ich es erstmal dabei belassen. Was klargeworden ist, ist die Ausbeutungs- und Unterdrückungsaffinität, sowie die Misshandlungs- und Mordlust des patriarchalen Kapitalismus.
Sind wir mal kurz extrem…
Zugespitzt formuliert sind die Folge-Toten durch kapitalistisches Wirken durchaus als kalkulierter Mord zu bezeichnen. Einmal mehr, wenn man in Betracht zieht, das Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen bewusst nicht umgesetzt oder eingehalten werden. Angesichts dieser Realität ist es nur logisch darüber nachzudenken, wie wir als (Welt-)Gesellschaft dem ein Ende setzen können.
Sind wir mal für einen Moment so extremistisch, wie es die kaputten Schwurbler*innen, Rechts-Konservative und Rechtsextreme behaupten.
Ein (reales) Gedankenspiel: Ein großer Konzern nutzt verschiedene Mittel, um seinen Profit zu sichern. Dazu kauft er sich bei Schmierblättern (Springerpresse) ein, kauft Pseudowissenschaftler*innen für falsche Studien, fälscht seine Zahlen, wenn es um Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen geht, hält weder Arbeits- noch Gesundheitsverordnungen ein und beschäftigt Menschen unter sklavenartigen Zuständen.
Das alles nur, um weiter Profit zu machen. In der Chefetage weiß man genau, welche Auswirkungen die Geschäftspraktiken haben und nimmt bewusst in Kauf, dass Menschen durch das eigene Zutun verarmen, leiden, erkranken und sterben.
Was ist das für dich?
Kollateralschäden, weil das Gesetz ihnen diese mörderischen Taten erlaubt?
Alles gar nicht wahr, weil ich mir das ausgedacht habe oder die (von wem auch immer) gekaufte linksgrün-versiffte Lügenpresse Fake-News verbreitet?
(PS: Wenn du eine dieser Fragen (besonders die letzte) mit Ja beantworten kannst. Dann drücke rechts oben auf das Kreuz. Bei dir ist Hopfen und Malz verloren)
Für mich gibt es nur eine Antwort darauf: Das ist bewusst fahrlässige und vorsätzliche Körperverletzung; vorsätzlicher Totschlag; vorsätzlicher Mord!
Ist man nun bestrebt, dem täglichen kalkulierten Töten ein Ende zu setzen, die vielen chronischen Kranken Gerechtigkeit zukommen zulassen oder einfach nur vorbeugend seine eigene und die Gesundheit seiner Mitmenschen schützen zu wollen, dann kann man durchaus zu dem Schluss kommen, dass diese lebensfeindlichen Konzerne, ausschließenden Staatsgebilde und überreiche Bonzen die Feinde von Gesundheit, Freiheit, Gemeinschaftlichkeit und Zukunft sind. Man könnte weiter zu dem Schluss kommen, dass sie die Demokratie und das Leben Tag für Tag angreifen und die Gesellschaft sich dagegen verteidigen muss.
Ja, man könnte nun zu dem Schluss kommen, dass sich die „einfachen Menschen“ im Krieg befinden und ihre Feinde schnellstmöglich auslöschen sollten, damit sie selbst überleben.
Und ja, das könnte jemandem zu dem Schluss kommen lassen, blind kritische Infrastruktur zu zerstören oder Attentate auf Verantwortliche zu vollziehen
Aber was wäre die Folge? Womöglich würde es nicht lange dauern und wir würden uns in einem Bürgerkrieg befinden: Ein Krieg zwischen jenen die unsere Lebensgrundlagen zerstören, jenen die davon profitieren und jenen denen täglich Scheiße von rechtskonservativen bis rechtsextremen Schmierblättern, Politiker*innen und überreichen Bonzen ins Gehirn gepumpt wird, auf der einen und jenen die erkannt haben, dass wir einem Zusammenbruch zivilisatorischer Leitplanken entgegenschauen, auf der anderen Seite.
Auf die nötige Wirksamkeit geschaut, braucht es eine nahezu völlige Notbremsung des Kapitalismus. Rein strategisch betrachtet, würde dies bedeuten, dass dafür extremer Mittel bedarf. Beziehen wir jedoch Moral, Ethik und Verfassungsmäßigkeit mit ein, bleiben leicht radikale Maßnahmen übrig, die ausschließen, dass es u.a. zu unmittelbaren Nachteilen für den Lebensalltag der Menschen kommt und eben nicht zu einem Bürgerkrieg.
Radikalität ist der Treibstoff der Gerechtigkeit
Was ich bei ZDFunbubble geäußert habe, hat wenig mit dem gerade Ausgeführtem zu tun. Im Gegenteil! Es ist Teil der eingeschränkten und in demokratischen Leitplanken verhafteten Möglichkeitsräume, die uns zur Verfügung stehen, um nicht auf offener Straßer erschossen zu werden oder einen polizeistaatsartigen Bürgerkrieg auszulösen.
Was der ÖRR-Blog z.B. unterschlagen hat, ist diese Äußerung:
https://youtube.com/shorts/tkBtrYMFMw4 (Opens in a new window)Was ich vorschlage, bewegt sich im Rahmen der FDGO (freiheitlich demokratische Grundordnung). Bevor ich mich unnötig wiederhole, stelle ich dir einen Auszug aus einem Artikel von mir in der taz zur Verfügung. Damals ging es um den „Klima-RAF“-Vorwurf:
„Die Maschinerien des zerstörenden Kapitals laufen im Hintergrund eifrig weiter. Dass Außenstehende oder konservative und rechte Kräfte nun das friedliche Vorgehen gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen mit einer terroristischen Vereinigung in Verbindung bringen, war zu erwarten. Doch diese Debatte lenkt vom eigentlichen Thema ab.[…]
Es ist daher wichtig, den Druck zu erhöhen. Friedliche Sabotage kann dabei ein weiteres Instrument sein – basierend auf der Analyse, dass es fossile Konzerne sind, die für die menschengemachte Klimaerhitzung und Ökosystemzerstörung verantwortlich sind. Friedliche Sabotage eröffnet die Möglichkeit, lebensfeindlichen Konzernen auf direktem Wege das Handwerk zu legen und ihre zerstörenden Praktiken zum Investitionsrisiko zu machen.
Gewalttätig sind Konzerne, die millionenschwere Schmutzkampagnen in Auftrag geben, Fake News verbreiten oder mit manipulativen Werbekampagnen die Menschen vom Kindesalter an mit nicht lebensnotwendigen Scheinbedürfnissen vollpumpen. Terror gegenüber dem Leben ist es, die Erdoberfläche in ein irreparables Schlachtfeld zu verwandeln, während die menschengemachte Klimaerhitzung und Ökosystemzerstörung bereits schwere Folgen nach sich ziehen. Diesen Praktiken gilt es den Kampf anzusagen. Bevor die gesamte Erdoberfläche zerrissen, vergiftet und verödet ist.
Die Mittel des friedlichen und kreativen zivilgesellschaftlichen Widerstands sind noch lange nicht ausgeschöpft. Das Mantra der Gewaltfreiheit ist dafür grundlegend. Warum? Weil Gewalt gegen Menschen aus der privilegierten Position der deutschen Klimagerechtigkeitsbewegung heraus moralisch und strategisch abwegig ist. Die gewaltfreien Mittel sind in dieser Demokratie längst nicht ausgeschöpft. Zerstörende Gerätschaften, Infrastruktur und Produktionsstätten mit Werkzeugen oder dem eigenen Körper zu sabotieren, ist keine Gewalt. Wichtig ist es, professionelle Aktionskonzepte zu entwickeln sowie wissenschaftlich fundierte Begründungen und bildgewaltige Erzählungen anzubieten.
Affektiv, wütend und chaotisch wirkender Aktionismus wird keine Früchte tragen. Weder wird er die kapitalistische Produktionsweise verhindern, noch wird man gesellschaftlichen Zuspruch bekommen. Viele von uns sind wütend. Wie diese Wut in gut durchdachte Strukturen transformiert werden kann, haben die Umwelt- und Klimagerechtigkeitsbewegungen in den vergangenen Jahren aufgezeigt.“⁶
Was in diesem Beitrag nicht ausgeführt wurde, ist das, was danach kommen kann bzw. muss. Während es im taz-Beitrag vordergründig um aktivistische Aktionsformen geht, zeigt ein aktuelles Beispiel aus Italien, was daraus wachsen kann. Die Enteignung von Konzernen und die Vergesellschaftung kritischer Infrastruktur stehen dabei im Zentrum.
Mehr dazu hier
Dabei geht es um nicht mehr als der Sicherung unserer Lebensgrundlagen und dieser Kampf beginnt vor unseren Haustüren bzw. in unsere Produktionsstätten.
Das glaubst du nicht? Dann schau dir dieses Beispiel aus Italien an…
Eine Werkbesetzung für Arbeitsplatzsicherung & sozialökologische Wende

„Am 9. Juli 2021 wurden 422 Arbeiterinnen und Arbeiter, die im GKN-Werk Achswellen für PKW und Nutzfahrzeuge herstellten (größtenteils im Auftrag von Stellantis), per E-Mail entlassen. Zwei Monate später wurden die Entlassungen vom Gericht in Florenz für rechtswidrig erklärt, weil sie die Informations- und Konsultationspflichten gegenüber den Gewerkschaftsvertretern verletzten. Seither besetzen die Arbeiterinnen und Arbeiter das Werk.
In 8-Stunden-Schichten bewachen sie die Fabrik Tag und Nacht. Dabei geht es ihnen aber nicht nur um den Schutz ihrer eigenen Jobs. Sie kämpfen für die Aufrechterhaltung hochwertiger Arbeitsplätze mit einem hohen Maß an Rechten – in einer Region, die zunehmend von Schließungen und Verlagerungen in Länder mit niedrigeren Löhnen und sehr niedrigen Rechtsstandards betroffen ist. Und sie kämpfen für eine alternative ökologische Produktion.“⁷

Quelle 8

„Aktuelle Entwicklung bei GKN for Future: Gelände verloren, Produktion von Lastenrädern startet, Arbeitsgericht verspricht ausstehende Löhne, Genossenschafts-Kampagne endet Ende Juni – Spendenaktion unbefristet!
„… Am 6.5.2026 erfuhren die Arbeiter aus der Lokalpresse, dass der neue Investor im September 2026 die Fabrik abreißen und neues Gebäude bauen will. Das Gelände wird also für ein Immobiliengeschäft genutzt werden. Die rechte Meloni-Regierung war immer schon gegen GFF. Obwohl ein regionales Gesetz erlassen wurde das es ermöglicht hätte, die Fabrik an die GFF zu übergeben, wurde die Umsetzung systematisch verzögert. Das ex-GKN Fabrikkollektiv kann jetzt nicht mehr warten. Sie sind jetzt im 15. Monat arbeitslos, und seit zwei Jahren ohne Gehalt. Die Arbeiter müssen sich Jobs suchen und es besteht die Gefahr, dass der kollektive Kampf endet.
Produktion von Lastenrädern startet
GFF möchte daher das bisher gesammelte Geld (750.000 Euro) nutzen, um im September mit der Produktion von Lastenrädern zu beginnen. Mit der ehemaligen GKN-Fabrik kann zwar nicht mehr geplant werden. Aber Lastenräder können in kleineren Produktionsstätten hergestellt werden. Es soll zudem ein Büro eingerichtet werden, das die Photovoltaikproduktion vorbereitet. Der Business-Plan dafür muss erneuert werden. Aktuell reicht die Finanzierung für die Produktion für Lastenräder bei Weitem, aber nicht für Photovoltaikmodule und deren Recycling.“⁹
Ich könnte noch zahlreiche weitere Ausführungen liefern, mit dem Beispiel der GFF-Besetzung ist an dieser Stelle jedoch alles gesagt.
Und so setzt dieser Beitrag den Schlusspunkt damit festzustellen, dass ein Umsturz wohl nötig wäre, um der Zerstörung und dem Morden eine Ende zu setzen. Das Kräfteverhältnis gleicht jedoch dem von fünf Goliats gegen einen David und so bleibt uns bis dato nur das setzen von kleinen Nadelstichen, in der Hoffnung, dass dadurch eine Wirksame Entzündung entsteht, die den aufkommenden Neofeudalismus zum erliegen bringt, bevor er zu einem wohl kaum mehr bekämpfbaren Feudalfaschismus heranwächst…
Bleibt stabil & umtribig✊🏽♥️
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Solidarisch, Tino
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https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/luftverschmutzung-neun-millionen-menschen-sterben-jedes-jahr-vorzeitig-durch-umweltgifte-a-6eaccf5b-d8f9-4d2f-828d-28d1f37b3d74 (Opens in a new window)3 https://www.ilo.org/resource/news/nearly-3-million-people-die-work-related-accidents-and-diseases (Opens in a new window), aus dem Englischen übersetzt.
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https://toolbox-opferschutz.at/Zwangsheirat (Opens in a new window)6 https://taz.de/Widerstand-gegen-Klimazerstoerung/!5829697/ (Opens in a new window)
xxx