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    <title>Phantastopia - Sonja Tornefeld - Dark Fantasy Autorin</title>
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    <description>Ich schreibe eine Dark Fantasy Reihe und erschaffe Welten, damit du dieser entfliehen kannst :).</description>
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      <title>Phantastopia - Sonja Tornefeld - Dark Fantasy Autorin</title>
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      <title><![CDATA[Kapitel 1 - Darkadian Nights - Der Kuss der Wolfsnacht]]></title>
      <description><![CDATA[Heute geht es mit dem ersten Kapitel aus meinem neuen Buch “Darkadian Nights 1 - Der Kuss der Wolfsnacht” los 🥰. Es handelt sich um eine Romantasy, die in meine…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Heute geht es mit dem ersten Kapitel aus meinem neuen Buch “Darkadian Nights 1 - Der Kuss der Wolfsnacht” los 🥰.</p><p>Es handelt sich um eine <strong>Romantasy</strong>, die in meine Fantasywelt, das <strong>Darkadium</strong>, eingebettet ist. Figuren aus dem bereits veröffentlichten Buch <a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/">“A Darkadian Tale - Tango und Tod”</a> treten hier wieder auf, beide Bücher sind dennoch für sich lesbar.</p><h2>Klappentext und Hinweise</h2><blockquote><p><em>1964 – Werwolf Byron verbringt in Wolfsgestalt eine heiße Liebesnacht mit einer Wölfin. Nachts darauf überfällt er eine Werkstatt mit seiner Bikergang und erkennt seine Wölfin in Vi wieder, die kurz zuvor aus dem Knast entlassen wurde und nun versucht, sich ein anständiges Leben aufzubauen.</em></p></blockquote><p>Aktuell arbeite ich das Feedback der zweiten Lektoratsrunde in den Text ein. Es werden im Anschluss noch eine Stilkorrektur und das Korrektorat folgen. Die hier veröffentlichten Texte sind also noch nicht die finalen Texte, aber schon sehr nah dran. Inhaltlich ändert sich nichts mehr ;).</p><p>Das heutige Kapitel ist das, was ich schon in <a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/">“A Darkadian Tale - Tango und Tod</a>” als Leseprobe abgedruckt habe, ABER seitdem Buchsatz von “Tango und Tod” hat sich schon einiges getan, und das Kapitel hat schon einen ersten Feinschliff erhalten.</p><p>Das Buch wird <strong>für Vorbesteller:innen zur LBM 2027 veröffentlicht, also zum 21.03.2027</strong>. Wer nicht vorbestellt und nicht zur LBM kommt, wird dann auf den <strong>18.04.2027</strong> warten müssen - das ist der offizielle Releasetermin. Vorbestellungen werden demnächst möglich sein, sobald ich den Buchsatz fertig habe.</p><p>Bleib über den kostenlosen Newsletter auf dem Laufenden:</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Gratis Newsletter</a></p><h3>Figuren in “Darkadian Nights”</h3><p>Die <strong>Buchreihe “Darkadian Nights</strong>” soll 4 Bücher umfassen. Die Protagonisten werden sich abwechseln. Du kennst sie vielleicht schon aus <a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/">“A Darkadian Tale - Tango und Tod</a>”: Im ersten Buch ist Werwolf <strong>Byron Blackwood</strong> der Protagonist, in den weiteren Büchern werden es Abby, Louis und Gordon, also die Werwölfe, aus “Tango und Tod”.</p><p>Tamás, Sophia und George, die Hauptfiguren aus “Tango und Tod” treten auch auf; George allerdings nur in einer kleinen Rolle. Mir ist bewusst, dass viele natürlich seine Geschichte erfahren wollen - diese wird dann in der Trilogie “Darkadian Gods” erzählt.</p><p>Das erste Buch “Der Kuss der Wolfsnacht” spielt 1964, also 3 Jahre nach “Tango und Tod” und auch nach “Darkadian Gods 1”, das noch nicht veröffentlicht ist. Man kann aber wie gesagt alle Bücher als Einzelband lesen.</p><h2>Der Kuss der Wolfsnacht auf Steady</h2><p>Bereits in dieser Serie veröffentlicht:</p><ul><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/227c892f-7511-4474-abf7-6c6943df2a3e">Prolog</a></p></li></ul><p></p><h2>Kapitel 1 ~ Die Familie</h2><p><em>Deutschland, bei Fulda, eine Woche zuvor</em></p><p>Der Kies knirschte unter seinen Rädern, als er vor der Bethlen-Villa anhielt. Byron stieg vom Motorrad und ließ seinen Blick umherschweifen. Ein Gärtner schnitt an einer Hecke und zwei Handwerker transportierten eine von Einschusslöchern durchsiebte Statue ab. Sie nickten ihm im Vorbeigehen zu.</p><p>Von Weitem erkannte er Gaspard, den Sohn von Tamás und Sophia, der mit seinem Bodyguard Rolf eine Sandburg baute. Eine junge Frau saß auf einer Bank daneben, vermutlich das Kindermädchen. Er hob den Arm zum Gruß, als sie ihm zuwinkten. Byron kratzte sich das Kinn. Warum hatte Tamás ihn herbestellt?</p><p>Die Tür öffnete sich, Sophia erschien. »Hallo Byron, schön, dass du da bist. Er ist in seinem Arbeitszimmer«, sagte sie.</p><p>Sie schaute zu ihrem Sohn, der wieder mit der Sandburg beschäftigt war, dann lächelte sie Byron vielsagend zu. Seine Nackenhaare stellten sich auf. Tamás’ Frau verfügte über hellsichtige Kräfte, und wenn sie so guckte, war irgendetwas im Busch.</p><p>»Hab ich was verpasst?«</p><p>Sie winkte lachend ab. »Geh einfach nach hinten durch; du weißt ja, wo es ist. Lass dich nicht verunsichern, hm?«</p><p>Sie ging an ihm vorbei zu ihrem Sohn. Byron folgte ihr für einen Moment mit den Augen. Sie waren eine nette Familie. Er selbst hatte so etwas nie kennengelernt. Es war schön, dass der Kleine das Glück hatte, so behütet aufzuwachsen. Er wandte sich mit erhobenen Augenbrauen in Richtung des Arbeitszimmers.</p><p>»Du wolltest mich sprechen?«, fragte er beim Eintreten, wobei er darauf achtete, nichts umzustoßen. In seiner Bikerkluft mit den schweren Stiefeln wollte er außerdem keine Flecken auf dem Fußboden hinterlassen. Nicht zum ersten Mal kam er sich wie eine Fehlbesetzung vor. Er schlängelte sich an einem ausgestopften Bären vorbei. Hatte der nicht beim letzten Mal im Salon gestanden? Er stieß gegen eine Vitrine, deren Inhalt gefährlich klirrte. Byron hielt sie stabil und betrachtete dabei die Ausstellungsstücke darin: alte Steine. Warum sammelte Tamás all dieses Zeug?</p><p>»Danke, dass du gekommen bist, Byron. Ja, ich wollte dich sprechen.« Sein Boss winkte ihn lächelnd zu sich, nahm seine Brille ab und putzte die Gläser. Gelbe Farbtupfer leuchteten in seinen Augen. Irgendetwas plante er, Byron kannte diesen Gesichtsausdruck. Tamás warf einen Blick aus dem Fenster und winkte jemandem zu, vermutlich seiner Frau und seinem Sohn. Er sah anders aus als sonst. Was war es? Seine oberen Hemdenknöpfe waren geöffnet und er trug keine Krawatte. Das sah ihm nicht ähnlich. Hatte er die Nacht im Büro verbracht? Tamás beugte sich über Architekturpläne, die die Oberfläche des Eichenschreibtisches einnahmen.</p><p>Byron musterte die Zeichnungen. »Was ist das?«</p><p>»Das«, erklärte Tamás lächelnd und setzte seine Brille wieder auf, »ist der ›Bethlen Plaza‹, ein Hotel, das ich demnächst baue.«</p><p>»Hm - hm«, brummte Byron. Architektur lag außerhalb seines Kompetenzbereichs. Er fuhr mit der Hand über ein Papier voller Striche und Zahlen, ohne schlau daraus zu werden. Oder war er zu blöd? Er sah Tamás fragend an.</p><p>Der lächelte nachsichtig. Mit Brille sah er aus wie der brave Geschäftsmann und Kunstsammler – das Gesicht, das er präsentierte, wenn die Klatschpresse eine Geschichte erzählen wollte. Regelmäßig kamen Reporter auf das Anwesen, um Fotos zu machen und ihn und Sophia über ihre Stiftung und ihr Leben auszufragen. Die Presse war fasziniert von dem Millionär und Philantropen, wühlte aber auch gern in dem Teil seiner Geschäfte, der abseits der Öffentlichkeit und der Buchhaltung stattfand. Vor einiger Zeit hatte eine Reporterin einen Zusammenhang zwischen Byrons Bikergang, Tamás und einer abgebrannten Lagerhalle hergestellt. Die Presse hatte das Thema aufgebauscht, bis die Schlagzeilen verschwunden waren. Genauso wie die Reporterin. Byron kannte die näheren Umstände nicht. Tamás hatte sich der Sache persönlich angenommen, und er hatte nie nachgefragt. Manche Fragen stellte man lieber nicht.</p><p>»Was hast du da vor?«, fragte Byron und betrachtete einen Bogen genauer. Darauf war die Skizze des Kellers zu sehen, wie er an der Beschriftung erkannte. Offenbar plante sein Boss dort eine Tribüne.</p><p>Tamás grinste. »Das, mein Freund, wird eine Arena für bis zu dreitausend Leute. Für Konzerte oder für Boxkämpfe.«</p><p>»Hm«, machte Byron. »Und wozu?«</p><p>»Es war Sophias Idee. Werwolfkäfigkämpfe waren bei dem Zirkus, in dem sie gearbeitet hat, besonders beliebt beim Publikum. Ich gedenke, welche im ›Plaza‹ stattfinden zu lassen.«</p><p>Byron hob beide Augenbrauen. »Also wenn du mich dafür gerufen hast ...«</p><p>Tamás klopfte ihm lachend auf die Schulter. »Keine Sorge, mein Freund. Ich habe dabei nicht an dich gedacht. Dich setze ich lieber woanders ein; deine Talente wären in so einer Arena verschwendet. Aber es gibt genug junge Werwölfe, die Spaß an so etwas haben. Ich plane eine richtige Liga! In England gibt es das bereits. Aber der ›Plaza‹ steht ja noch lange nicht. Das hier sind erst die ersten Pläne.«</p><p>»Hm, lenkt das nicht Aufmerksamkeit auf uns? Ich dachte, deine Aufgabe als Druide sei die Geheimhaltung«, sagte er. Welche Talente meinte Tamás?</p><p>»Das stimmt, aber die darkadische Gemeinschaft auf der Erde ist größer, als man annimmt. Außerdem gibt es solche Veranstaltungen bereits, wie damals in Sophias Zirkus, nur eben viel kleiner.«</p><p>»Und du willst mitverdienen.«</p><p>»Geld ist nichts Verwerfliches, Byron. Auch nicht, nach der Vermehrung von Geld zu streben. Ich gebe es ja alles wieder her, um Gehälter zu bezahlen oder die Sicherheit meiner Familie. Und ich investiere in vielversprechende Projekte.«</p><p>»Und in das da.« Byron zeigte auf eine geschnitzte Statue mit einem überdimensionierten Phallus, die auf dem Schreibtisch stand.</p><p>Tamás zuckte mit den Schultern. »Ich unterstütze Künstler, das ist doch eine gute Sache. Sophia bereitet gerade die Gründung einer Stiftung vor, um noch mehr Künstler zu unterstützen.«</p><p>Byron musterte skeptisch ein Gemälde mit Farbklecksen und Strichen, das an der Wand gegenüber hing. »Also ich kann dir sowas auch malen«, brummte er. »Wie viel hast du dafür bezahlt?«</p><p>»Das ist ein echter Kandinsky, und er ist unbezahlbar, Byron.«</p><p>»Hm. Andere Mafiabosse investieren in Drogen, Glücksspiel oder Menschenhandel.«</p><p>»Ich bin kein Mafiaboss, ich bin Geschäftsmann.«</p><p>»Aber deine Methoden sind nicht so leicht von denen der anderen zu unterscheiden. Du hast dir auf der Straße einen gewissen Ruf erarbeitet.«</p><p>Tamás’ Augen blitzten gelb auf und er grinste. »Nein, du hast mir diesen Ruf erarbeitet. Und das war sehr gute Arbeit, Byron. Ihr habt eure Aufgabe sehr gut erfüllt. Das sendet eine starke Botschaft.« Ein Lächeln huschte über Tamás’ Gesicht und er räusperte sich. »Nun, in gewisser Weise war das die perfekte Überleitung. Ich habe dich aus einem bestimmten Grund rufen lassen. Es gibt Ärger, und ich brauche deine Hilfe.«</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/33daad99-9e73-48ee-9b11-380e942e30e1">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Wed, 04 Nov 2026 16:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Live und in Farbe: Termine im Winter 2026]]></title>
      <description><![CDATA[Während ich mich noch auf die Herbstferien freue, bin ich eigentlich schon in den Vorbereitungen für den Winter! Mehrere Termine stehen an und wollen vorbereitet werden,…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Während ich mich noch auf die Herbstferien freue, bin ich eigentlich schon in den Vorbereitungen für den Winter! Mehrere Termine stehen an und wollen vorbereitet werden, und es fühlt sich wie eine kleine Tour an. Vielleicht sehen wir uns ja sogar? Es würde mich freuen :).</p><h2>Termine</h2><p>Komisch, wie schnell man plötzlich einen vollen Terminkalender hat ;). Ich freu mich auf dieses neue Kapitel in meinem Autorenleben.</p><p><strong>14.11.2026</strong> - <a href="https://www.zeilentraum-event.com/ticket-vorverkauf">Zeilentraum</a> Buchmesse und Lesung in Dortmund</p><p><strong>23.11.2026</strong> - Lesung in der DraKuLa Dransfeld (Infos folgen)</p><p><strong>05.12.2026</strong> - <a href="https://winterlesezauber.de/">Winterlesezauber</a> Buchmesse in Stuttgart</p><p><strong>18.12.2026</strong> - <a href="https://lesung.lesefan-events.de/event/online-lesung-18-12-2026/">Online-Lesung mit “MyLeseFan Events”</a> zum Thema “Cozy Crime”</p><p>Alle meine Termine findest du immer aktuell <a href="https://phantastopia.de/events/">hier auf meiner Website</a>. (Da sind auch schon Termine für 2027 dabei; da werde ich nach Leipzig, Hamburg und Solingen kommen!)</p><p>Auf dem Laufenden bleibst du außerdem mit meinem Newsletter:</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><h2>Buch zur Messe oder Lesung bestellen</h2><p>Für meine Termine biete ich einen besonderen Service an: <strong>Bestell dein Buch vorab und hole es bei dem Termin ab! </strong>Das erspart dir den Stress, ob du z.B. noch ein Exemplar des Farbschnitts bekommst, und hilft mir bei meiner Buchmessenkalkulation ;).</p><p> Dein Vorteil:</p><ul><li><p>falls es auf der Buchmesse voll ist, brauchst du dich nicht mit Ellenbogen nach vorne kämpfen, sondern bleibst ganz entspannt, denn du weißt: du bekommst dein Buch auf jeden Fall. </p></li><li><p>sollte z.B. der Farbschnitt ausverkauft sein, bekommst du deine Ausgabe trotzdem, sofern du das Buch vorbestellt hast.</p></li><li><p>du sparst Versandkosten, denn die Abholung auf der Buchmesse oder bei einer Lesung ist kostenlos.</p></li></ul><p>(Sollte es so kommen, dass du am Tag der Abholung todkrank und ansteckend im Bett liegst und nicht kommen kannst, finden wir auch eine Lösung.)</p><p>So läuft die Vorbestellung ab:</p><ol><li><p>Du bestellst ganz normal <a href="https://phantastopia.de/shop/">in meinem Shop</a>.</p></li><li><p>Unter “Versand” kreuzt du “Abholung Messe” an (im Kassenbereich).</p></li><li><p>Unter “Bemerkungen” schreibst du mir, für ich das Buch signieren darf, und auf welche Messe oder Lesung ich es mitbringen soll.</p></li><li><p>Bei dem jeweiligen Event kommst du mit der Bestellbestätigung zu mir und bekommst deine Bestellung. (Ich bin dir dankbar, wenn du zur Abholung kommst, wenn nicht gerade der größte Andrang ist, danke ;)).</p></li></ol><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/61f32df9-abc2-45fe-9138-ef9823c02acd/uploads/images/rzzx5cqbqq/Furstenbuch-Messestand-01-Insta.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Sonja Tornefeld hinter ihrem Buchmesse-Stand"/><p>Sehen wir uns? Würde mich sehr freuen :).</p><p>Liebe Grüße,</p><p>Sonja</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/61f32df9-abc2-45fe-9138-ef9823c02acd">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
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      <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 16:00:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Prolog: Darkadian Nights 1 - Der Kuss der Wolfsnacht]]></title>
      <description><![CDATA[Nach dem Buch ist vor dem Buch, oder? ;) Ein knapper Monat ist seit der Veröffentlichung von “A Darkadian Tale - Tango und Tod vergangen. Nachdem ich die letzten Wochen…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Buch ist vor dem Buch, oder? ;)</p><p>Ein knapper Monat ist seit der Veröffentlichung von “A Darkadian Tale - Tango und Tod vergangen. Nachdem ich die letzten Wochen mit neben diesem Umstand, auf einmal veröffentlichte Autorin zu sein, mit dem <em>real life </em>kämpfte und mir diverse Sorgen gemacht habe (und Sorgenmachen ist selten eine gute Idee), geht es nun weiter :).</p><h2>Buchreihe: Darkadian Nights</h2><p>Das nächste Buch steht schon in den Startlöchern: <strong>Darkadian Nights - Der Kuss der Wolfsnacht</strong> soll im März 2027 für Vorbesteller:innen und Kunden auf der LBM, bzw. im April 2027 offiziell erscheinen.</p><p>Zunächst einmal möchte ich alle warnen, die Romantik in Fantasy überflüssig finden. Dieses Buch ist eine <strong>Romantasy inkl. Spice</strong>. Wem das in “Tango” schon zu viel war, wird hier definitiv nicht glücklich. Also nicht, dass mir später Klagen kommen.</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/d8f86085-753f-4293-b8e1-b3d01cc9812e">Das Cover habe ich bereits vor einer ganzen Weile hier vorgestellt</a>.</p><p>Darum geht es in dem Buch:</p><blockquote><p><em>1964 – Werwolf Byron verbringt in Wolfsgestalt eine heiße Liebesnacht mit einer Wölfin. Nachts darauf überfällt er eine Werkstatt mit seiner Bikergang und erkennt seine Wölfin in Vi wieder, die kurz zuvor aus dem Knast entlassen wurde und eigentlich versucht, sich ein anständiges Leben aufzubauen.</em></p></blockquote><p>Die erste 🌶️Szene habe ich direkt mitgebracht - es handelt sich um den Prolog, hier exklusiv für die Mäzen:innen 🫶.</p><p>Die Buchreihe beginnt 3 Jahre nach “Tango und Tod”; sie spielt Ende 1964. Protagonist ist Byron Blackwood, der in “Tango” als Nebenfigur aufgetreten ist.</p><p>Insgesamt wird die Reihe vier Bücher umfassen und je eine Figur der bereits bekannten Werwölfe zum Prota haben: In Buch 2 wird Abby Blackwood die Hauptrolle übernehmen, in Buch 3 und 4 werden es Louis und Gordon sein. Diese Figuren werden dir aus “Tango” alle bekannt vorkommen :).</p><p>Die Buchreihe ist deutlich <strong>düsterer als “Tango”</strong>. Sie ist auch <strong>gewalttätiger</strong> und hat einen <strong>starken Fokus auf Romantik</strong>. Es wird dann auch im Laufe der Reihe mit jedem Buch dunkler. Ich würde sogar sagen, dass “Tango” cozy und ziemlich brav im Vergleich ist. Die “Darkadian Nights” sind so eine Art <strong>“Sons of Anarchy” mit Werwolfbikern</strong>.</p><p>In “Tango” habe ich am Ende ein Probekapitel veröffentlicht. Das ist das erste Kapitel; hier zeige ich heute den Prolog in seiner aktuellen Fassung.</p><p>Aktuelle Fassung heißt: Der erste Lektoratsdurchgang ist durch. Wir sind schon sehr nah an der Version, die am Ende veröffentlicht wird, aber das hier ist noch nicht der finale Text.</p><p>Viel Spaß :). Ich hoffe, es gefällt dir! Mäzen:innen bekommen den ganzen Text, alle anderen den Anfang ;).</p><h2>Prolog &quot;Darkadian Nights 1 - Der Kuss der Wolfsnacht”</h2><p><em>Südfrankreich, Spätsommer 1964</em></p><p>War es der Wolf in ihm, der nach der Jagd verlangte, oder der Mann? Byron hob den Blick gen Himmel. In Vollmondnächten verschmolzen die beiden Seelen des Werwolfs zu einer; in diesen Nächten kehrten sie zu ihrem Ursprung zurück. Seine letzte Verwandlung war einige Zeit her. Kühle Luft kündigte das Ende des Sommers an; ein gehauchter Kuss des nahenden Herbstes. Das silbrige Vollmondlicht streichelte seine nackte Haut und versetzte ihn in Erregung. Die Kraft des Vollmondes rauschte heiß durch seine Adern, das Mondlicht elektrisierte sein Verlangen. Er stöhnte. Hatte Louis recht mit dem, was er ihm gesagt hatte? Die Worte seines Freundes geisterten durch Byrons Kopf, doch er schüttelte den Gedanken ab.</p><p>Der Moment der Verwandlung war gekommen. Den ganzen Tag drängte sein Wolf diesem Augenblick entgegen. Zu lang hatte er ihn unterdrückt. Verpflichtungen hatten ihn gezwungen, erwachsen und vernünftig zu sein. Das war nun vorbei, zumindest für diese eine Nacht. Er seufzte. Er musste sich nicht mehr zu jedem Vollmond verwandeln, doch wenn er länger darauf verzichtete, brach der Wolf umso stärker aus ihm heraus. Seine Haut kribbelte und eine Woge der Euphorie trieb seinen Puls in die Höhe. Byron warf seine Kleidung auf einen Haufen und streckte sich. Er kostete den Moment aus, um seine Selbstbeherrschung zu testen. Ein letztes Mal schaute er auf sein Motorrad zurück, ehe er sich dem Wolf hingab.</p><p>In ihm vibrierte es. Woher das Summen kam, wusste er nicht; es floss durch seine Muskelfasern und Nervenenden. Seine Knochen und Gelenke knackten; sie verlängerten, verkürzten und verschoben sich. Blondes Fell wuchs ihm am gesamten Körper, seine Arme verwandelten sich in Vorderbeine. Auf vier Pfoten schüttelte er sich. Kraft durchströmte seine Adern. Wie hatte er es vermisst! Es tat gut, wieder ein Wolf zu sein. Nicht zum ersten Mal überkam ihn das Gefühl, dass dies seine echte Gestalt war. Sie fühlte sich wahrer an. Und stärker. Der Schmerz seiner Gelenke und Knochen war eine wohltuende Erlösung, ein kleiner Preis für den Rausch, dem ihm die Verwandlung bescherte. Er verschmolz mit dem Wolf, seiner anderen Hälfte; Tod und Geburt zugleich. Endlich war er frei und für niemanden sonst verantwortlich. Er sog tief die Luft ein. Ihm war etwas schwindelig.</p><p>Louis verglich die Transformation gern mit Sex. Obwohl Byron den Vergleich selbst nicht ziehen würde, war er nicht von der Hand zu weisen. Es war ein kleines High, die perfekte Balance aus Schmerz und Rausch. Übermut erfasste ihn und Nebel breitete sich in seinem Kopf aus, als hätte er an einem Joint gezogen. Ein würziger Duft trat in seine Nase, eine Mischung aus Kräutern mit einer verlockenden, süßen Kopfnote. Er erkannte den Geruch wieder; er hatte ihn hierher gelockt, wenngleich er ihn als Wolf deutlicher wahrnahm. Er stürmte dem Mond entgegen, rannte den Abhang hinunter zum Fluss und weiter über die offene Ebene in den Wald. Er überließ seinem wölfischen Ich die Führung. Die Spur führte ihn entlang des Flussbetts. Er trabte durch das seichte Wasser, in dem sich der Mond spiegelte. Der Geruch überlagerte alles andere. War das eine Wölfin? Ein wohliger Schauer überzog seine Haut. In seiner Wolfsgestalt galt sein Interesse der Jagd, nur welchen Hunger der Wolf stillen wollte, war nicht seine Entscheidung.</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/227c892f-7511-4474-abf7-6c6943df2a3e">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 14:45:01 +0000</pubDate>
    </item>
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      <title><![CDATA[Das Loch nach der Veröffentlichung]]></title>
      <description><![CDATA[Viele Autor:innen haben es beschrieben, und ich hätte nie gedacht, dass es mich treffen würde: “Das Loch” nach der Veröffentlichung. Ich habe jahrelang darauf…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Autor:innen haben es beschrieben, und ich hätte nie gedacht, dass es mich treffen würde: “Das Loch” nach der Veröffentlichung.</p><p>Ich habe jahrelang darauf hingearbeitet, mein erstes Buch zu veröffentlichen. Erwartet habe ich Freude oder das Gefühl, stolz zu sein. Keins von beiden ist eingetreten. Vielleicht, <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/49fa47e6-bf36-4fea-96e1-5652e834593a">weil ich mich schwer tue, Momente zu feiern</a>.</p><p>Vielleicht sabotiere ich mich (wieder einmal) selbst?</p><p>Es hat jetzt jedenfalls rund zwei Wochen gedauert, dass ich mich wieder einigermaßen “wie ich selbst” fühle. So ganz gut ist es auch immer noch nicht.</p><h2>Das Loch</h2><p>Es begann zwei Tage vor der <a href="https://phantastopia.de/rueckblick-fuerstenbuch-2026/">FürstenBuch</a>, meiner ersten Messe. Ich hatte den Veröffentlichungstermin bewusst auf den Tag vorverlegt und spürte innerlich die steigende Anspannung.</p><p>Am Donnerstag vor der Messe hatte ich abends einen <strong>Hörsturz</strong>. Ich konnte auf dem linken Ohr auf einmal extrem schlecht hören. Ich hatte keine Schmerzen, aber der Hörverlust fiel natürlich auf, und ich war dann am Freitag Morgen direkt beim Arzt und dann beim HNO-Arzt, der dann den Hörsturz diagnostizierte und mir Cortison verschrieb. Ich bin eigentlich jemand, die überhaupt keine Tabletten nimmt, aber das ging nun nicht anders.</p><p>Ich war viel zu aufgeregt, um diese Messe absagen zu können. Das Hörvermögen war zum Teil wieder hergestellt, und so bin ich selbstverständlich zur Messe gefahren. Gegen Ende merkte ich dann, dass ich platt war - ist auch normal für so einen Tag.</p><p>Parallel lief hier in NRW die Schule an, und ich habe in den letzten zwei Wochen Elternabende, diverse Elternchats und Klassenfahrtvorbereitungen für drei Kinder absolviert und organisiert. <em>Note to my future self: Buchveröffentlichungen NICHT parallel zu Schulanfängen legen!</em></p><h2>Hausgemachtes Elend?</h2><p>Du merkst, ich war nicht besonders rücksichtsvoll mit mir selbst. Als Yogi kann ich das eigentlich besser. Ursprünglich war ja die VÖ Ende September geplant, und das wäre entspannter gewesen. Ob dieser Hörsturz nun aufgrund von Stress kam oder sonst woher - keine Ahnung.</p><p>Auch jetzt, nach Abschluss der Behandlung, habe ich mein volles Hörvermögen nicht zurück. Es ist wohl alles im Normbereich, aber ich merke deutliche Unterschiede und habe außerdem Kopfschmerzen, weswegen ich wohl noch einmal einen Arzt aufsuchen werde.</p><p>Schlafen war auch so ein Thema. Ich schlafe eigentlich sehr gut, aber in den letzten Wochen war es zu wenig und zu wenig erholsam. Lag auch daran, dass die Schule wieder losging und mein Mann viel unterwegs war.</p><p>Das erzähle ich dir nicht, um dich vollzujammern oder um zu hören, dass ich besser auf mich aufpassen muss (i know), sondern weil ich eine Erklärung suche, <strong>woher diese Leere in mir kommt</strong>, die zeitgleich eintrat.</p><p>Was sich am Ende wie und warum bedingt hat, kann ich nicht genau sagen, aber <strong>dieses Buch veröffentlicht zu haben, war emotional nicht gut.</strong> Ein kleiner Teil von mir ist froh und stolz, dass es da ist. Glaube ich. Zuletzt hatte ich dieses Gefühl, als ich an einer Depression erkrankt war. Da ich mich seit vielen Jahren aber als weitgehend stabil betrachte, hat mich das in erster Linie überrascht.</p><p>Förderlich sind dabei auch nicht die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt, Meck-Pomm und Berlin, bei denen Faschisten deutlich zugelegt haben. Das überlagert aktuell meine Stimmung zusätzlich.</p><p>Und dann frage ich mich jetzt natürlich, ob das so gesund für mich ist, weiterhin Bücher zu veröffentlichen, wenn das solche Auswüchse annimmt. Ob es nicht blöd ist angesichts der Krisen der Welt und unserer Gesellschaft. (Und ein anderer Teil in mir schreit: Jetzt erst recht! Aber was, wenn es mich zu viel kostet?)</p><p>Andere Autor:innen haben es zuvor beschrieben. Es ist wie ein Jetlag. Jetzt, zwei Wochen später, geht es etwas bergauf - auch, weil die Termine im Reallife weniger werden und ich mich auf mein Schreibwochenende Anfang Oktober freue -, aber noch immer ist da dieses Gefühl in mir vorherrschend, einfach alle zu sein.</p><h2>Wie es weitergeht</h2><p>Ich versuche immer noch, herauszufinden, woher es kommt. War es einfach in Summe zu viel in den letzten Wochen? (Spoiler: ja!) Bin ich dem gewachsen, was vor mir liegt? Bin ich einfach nicht der Typ fürs Autorenleben?</p><p>In <a href="https://phantastopia.de/rezension-we-need-your-art-von-amie-mcnee/">“We need your art”</a> beschreibt Amie McNee mögliche Ursachen der Selbstsabotage. Dass man z.B. eigentlich Angst vor Erfolg hat (was im Grunde die Angst vorm Scheitern ist, nur spiegelverkehrt). Dieses Kapitel werde ich mir noch einmal durchlesen - es kann sein, dass ich das gerade habe.</p><p>Ich plane noch zwei Buchmessen (Dortmund, Stuttgart) in diesem Jahr und einige große Buchmessen im nächsten (Leipzig, Hamburg). Die werden in erster Linie sehr viel Geld verschlingen mit den Standmieten, Anfahrt und Unterkunft. Da werde ich aller Voraussicht nach draufzahlen. Das macht mir natürlich Angst. Die nächste VÖ ist noch nicht gefährdet, aber sollte das alles finanziell ein Verlust bleiben UND meine Gesundheit drunter leiden, muss ich mir ernsthaft die Frage stellen, ob ich diesen Weg, von dem ich immer geträumt habe, wirklich weiter verfolgen will.</p><p>Das macht mir aktuell große Angst, denn bisher habe ich mich auf alles gefreut.</p><p>Es macht mir auch Angst, das so offen im Internet zu sagen. Aber Schreiben war schon immer mein Ventil, und dieser Kanal existiert dafür, dass ich dich eben auf der ganzen Reise mitnehme, nicht nur den blank polierten Highlights, sondern eben auch den Zweifeln und den Ängsten.</p><p>Wie es langfristig weitergeht, weiß ich also aktuell nicht. Zumindest habe ich im Leben auch gelernt, dass ich aus temporären Tiefs nicht direkt weitreichende Konsequenzen ziehe, sondern etwas abwarte. Das Buch ist gerade erst da, weitere sind schon weit fortgeschritten. Das kann und will ich gar nicht aufhalten.</p><p><a href="https://phantastopia.de/events/">Meine anstehenden Termine</a> ziehe ich natürlich durch. Ich werde auch im November <a href="https://phantastopia.de/event/drakula-dransfeld-lesung-aus-a-darkadian-tale-tango-und-tod/">meine erste Lesung in einer Bücherei</a> halten - dem sehe ich mich Freude und Schrecken entgegen. “Schreckenfreude” oder so?</p><p>Und dann findet ja auch noch diesen Freitag die <a href="https://phantastopia.de/produkt/phantastische-online-lesung/">Online-Lesung von “A Darkadian Tale - Tango und Tod”</a> statt. Auch das werde ich natürlich durchziehen. :)</p><p>Anfang Oktober habe ich wieder ein Schreibwochenende: Das gönne ich mir ab und zu, dass ich ein Wochenende in einer Wohnung allein verbringe und schreibe. Ich habe da eine Wohnung gefunden, die perfekt passt. Da werde ich am “Wolfsmärchen” schreiben - dieses Manuskript werde ich definitiv abliefern, immerhin habe ich da ja auch einen Verlag, der schon wartet. So schnell höre ich also mit dem Schreiben nicht auf, das könnte ich auch gar nicht ;).</p><p>Für heute danke ich dir fürs Lesen.</p><p>Ich wünsche dir einen schönen Tag - auch wenn es angesichts der Wahlergebnisse vielleicht nicht der schönste Montag des Jahres ist - und danke dir auf ewig, wenn du zu der Online-Lesung kommst und/oder mein Buch kaufst :).</p><p>Deine Sonja</p><p><a href="https://phantastopia.de/shop/">Zum Autorenshop</a></p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/1225002d-b74b-4822-bc50-48e26dbc93df">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
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      <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 14:16:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA["Lesen ist wichtig." - Ja warum eigentlich?]]></title>
      <description><![CDATA[Wir wissen es alle: Lesen ist wichtig. Kindern vorlesen ist wichtig. Smartphones sind schlecht. Ja aber warum eigentlich? Heute starte ich eine neue Reihe hier und bin…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Warum Lesen so wichtig ist</h1><p>Wir wissen es alle: Lesen ist wichtig. Kindern vorlesen ist wichtig. Smartphones sind schlecht. Ja aber warum eigentlich?</p><p>Heute starte ich eine neue Reihe hier und bin selbst gespannt, wohin das führt: Ich möchte den Horizont über mein Buch und mein Schreiben hinaus öffnen. Ich beginne mit dem Lesen selbst. Und was es mit uns macht. Spoiler: Lesen steigert unsere Empathie und schützt vor Alzheimer. </p><h2>Lesekompetenz</h2><p>Es steht schlecht um die Lesekompetenz der Jugend, das kann man z.B. hier bei der <a href="https://www.bpb.de/themen/bildung/dossier-bildung/543414/iqb-bildungstrend-geringere-lesekompetenzen-bundesweit/">Bundeszentrale für politische Bildung</a> gut sehen oder bei der <a href="https://www.stiftunglesen.de/fileadmin/Presse/PM-2024/0712/Lesen_in_Deutschland.pdf">Stiftung Lesen</a> (pdf). Wir wissen das auch alle. Die aktuelle PISA-Studie hat es uns auch nochmal bestätigt. </p><p>Dabei geht es mir gar nicht um Statistiken oder darum, diesen Missstand jetzt zu beklagen.</p><p>Als Mutter von vier Kindern zwischen 9 und 16 Jahren kenne ich den täglichen Struggle. Das gute alte Buch wird nur von zwei meiner Kinder regelmäßig genutzt, eins hört immerhin noch Hörbücher, eins liest nur, wenn es ihn wirklich fesselt.</p><p>Natürlich lese ich viel vor, im Moment meistens dem Jüngsten, und das genießen wir auch beide. (Diese Bücher <a href="https://phantastopia.de/category/lesen/kinder-und-jugendbuecher/">stelle ich dann auf meinem Blog vor</a>, aber darum geht’s hier jetzt gar nicht.)</p><p>Die Frage ist ja, <strong>warum diese viel beschworene Lesekompetenz eigentlich so wichtig ist</strong>. </p><p>Wenn man sich nun das jüngste Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt anschaut, erkennt man da einen Zusammenhang. Es geht nämlich beim Lesen nicht nur darum, dass man Zusammenhänge erkennt, versteht und hinterfragt, oder darum, sinnentnehmend Texte zu verstehen.</p><p>Das lernen wir alles beim Lesen, aber der wahre Wert des Lesens liegt darunter:</p><blockquote><p>Lesen lehrt uns Denken. Verstehen und Fühlen.</p></blockquote><h2>Rückgang des Buchmarktes und Aufsteigen rechter Staatssysteme - Zusammenhang?</h2><p>Wir lernen nicht nur, Buchstaben zu entziffern. <strong>Wir lernen Empathie.</strong> Und wenn wir weltweit beobachten, dass weniger gelesen wird - <a href="https://www.bing.com/ck/a?!&amp;&amp;p=1e65d6a412da11f2a04f399920b2e2bb2084ae9a414d6ed7507f90ab64fd7fd6JmltdHM9MTc4ODczOTIwMA&amp;ptn=3&amp;ver=2&amp;hsh=4&amp;fclid=2668d23c-fbb6-678f-0dc9-c3a8fa646607&amp;u=a1aHR0cHM6Ly93d3cuYm9lcnNlbnZlcmVpbi5kZS9maWxlYWRtaW4vYnVuZGVzdmVyYmFuZC9kb2t1bWVudGUvcHJlc3NlL2RpZ2l0YWxlX3ByZXNzZW1hcHBlbi9XSVBLL0J1Y2htYXJrdF9rb21wYWt0XzIwMjVfMjAyNl9aYWhsZW51ZWJlcnNpY2h0LnBkZg">der Buchmarkt kämpft</a> (pdf vom Börsenverein des deutschen Buchhandels): 2025 waren es weniger Käufer:innen und ein rückläufiger Gesamtumsatz - und gleichzeitig rechte Staatssysteme Demokratien verdrängen, dann erlaube ich mir, hier einen Zusammenhang zu erkennen. Nicht den einzigen, wohlgemerkt.</p><h2>Was lernen wir wirklich beim Lesen?</h2><p>Gehen wir mal in der Geschichte zurück: Unsere Vorfahren pflegten eine <strong>Erzählkultur, lange bevor sie Geschichten aufschrieben</strong>. Unsere Gehirne lernen durch Geschichten. Wir entwickeln uns weiter über Geschichten.</p><p>In ihrem Buch “<a href="https://phantastopia.de/rezension-we-need-your-art-von-amie-mcnee/">We need your art”</a> beschreibt Amie McNee den Effekt, den Kunst auf die Psyche hat: <strong>Kunst wirkt beruhigend. </strong>Wir brauchen Kunst in unserer Gemeinschaft.<strong> </strong>Indem wir als Künstler:innen unsere Kunst anderen zur Verfügung stellen, bringen wir eine positive, heilende Botschaft hinaus in die Welt.</p><p>Das ist kein Witz. <a href="https://www.who.int/europe/de/news/item/15-11-2023-the-power-of-healing--new-who-report-shows-how-arts-can-help-beat-noncommunicable-diseases">Sogar die WHO beschreibt das Phänomen</a>. Die Kunstform ist dabei fast nebensächlich: Ob Buch, Musik, Theater, bildende Kunst … wenn wir Kunst begegnen, bringt sie unsere Seelen zum Klingen. Nein, sie heilt keinen Krebs, aber <strong>sie hilft uns durch harte Zeiten. </strong>Kunst unterstützt bei Therapien.</p><p>Erinnerst du dich an den Corona-Lockdown? Was hättest du ohne deine Playlist gemacht? Wie sehr hast du dich auf Konzerte gefreut? Wie viele Bücher hast du gelesen? Hast du gemalt? Getöpfert? Irgendwas Kreatives gemacht?</p><p>Kunst hilft natürlich besonders denen, die Kunst schaffen, aber sie berührt auch die, die Kunst begegnen. Kunst hilft gegen Einsamkeit!</p><p>Nehmen wir ein <strong>Beispiel aus der Architektur:</strong> Ist es Zufall, dass Städte und Häuser heute in erster Linie funktional sind? Stahl, Beton und Glasfassaden statt verschnörkelter Fenstersimse, Erker, achteckiger Räume und uriger Nischen? Im Netz findet man immer wieder so nette Fotostrecken, die das erschreckend gegenüber stellen.</p><p><strong>Wir haben Kunst und Verspieltheit aus unserem Leben verdrängt und wundern uns, dass wir ein bärbeißiges Volk von Miesmachern und Miesepetern geworden sind, das rechte Parteien wählt.</strong></p><h2>Die Aufgabe des Lesens</h2><p>Das Lesen hat als Teil der Kunst die zusätzliche Aufgabe, uns aufs Leben vorzubereiten. In Geschichten spielen wir Situationen durch: Konflikte, Herausforderungen. Wir fragen: Was wäre, wenn … Wie würde ich mich verhalten?</p><p><strong>Bücher sind nicht nur zum Entertainment da.</strong> Bücher zeigen uns etwas. Sie spielen Szenarien und Verhaltensweisen durch.</p><p>Wie verhalten sich Antagonisten?</p><p>Wie verhalten sich Helden?</p><blockquote><p><strong>Geschichten geben uns Orientierungshilfe im Alltag: Wie sollen wir uns verhalten? </strong></p></blockquote><p>Vielleicht ist es jetzt etwas kurzschlüssig, aber Männer lesen deutlich weniger Belletristik als Frauen. Und beschweren sich über die “male loneliness epidemic”. Ich kann mich irren, aber ich ahne hier einen Zusammenhang. Männer neigen dazu, Sachbücher zu lesen und Romane Frauen zu überlassen (“Frauenliteratur”). Da gibt es Statistiken zu, du hast da auch schon von gehört. </p><p>Gleichzeitig sind so <strong>Trends wie “Alphamale” und “Looksmaxxing” auf dem Vormarsch</strong> und der Feminismus wird verteufelt, Frauenrechte in Frage gestellt. </p><p>Vielleicht - nur vielleicht - sollten auch Männer einfach mehr Romane lesen? </p><p>Wir sind Kinder von Geschichten und wir tragen Geschichten in uns.</p><p>Im Idealfall bringen sie etwas in dir zum Klingen. Helfen dir, sind für dich da, wenn du in einer Krisensituation steckst. (Erzähl mir nicht, dass dein Instafeed dich tröstet, wenn deine Katze gestorben ist!)</p><blockquote><p>Du entwickelst Empathie für eine Figur und entwickelst deine Persönlichkeit weiter.</p></blockquote><p>Das denke ich mir nicht aus. Das ist Neurologie. Unsere Gehirne funktionieren so. Und nicht nur das!</p><p>Lesen steigert deine kognitiven Fähigkeiten signifikant.</p><p>Es schützt dich vor Alzheimer.</p><p>Bei jedem Lesen entstehen in deinem Gehirn neue, neuronale Verbindungen!</p><p>Dieser Effekt verstärkt sich übrigens selbst: Je mehr du liest, desto komplexere Texte verstehst du und desto mehr neuronale Verbindungen entstehen.</p><p>Sehr schön <a href="https://www.praxis-psychologie-berlin.de/en/wikiblog/articles/lesen-wie-es-das-gehirn-ver%C3%A4ndert-und-wie-lesenlernen-im-gehirn-wirkt">zusammengefasst kannst du das hier nachlesen.</a></p><p>Wenn wir aufhören, zu lesen, verlieren wir all das! Und wir verlieren Lebensfreude.</p><p>Deshalb: Lesen :).</p><p>Bleibst du hier beim Newsletter? Würde mich sehr freuen :)</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Ich bleibe :)</a></p><h2>In eigener Sache</h2><p><a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/">Ich freu mich, wenn deine Wahl beim nächsten Lesen auf mein Buch fällt </a>;). Aber kein Muss, klar ;). Wo wir aber gerade beim Thema sind: So sieht der <strong>Farbschnitt</strong> aus und du kannst ihn jetzt in meinem Shop vorbestellen!!! 🥰😍</p><p>Stimuliere deine Sinne, trainier Herz und Hirn! ;)</p><p><a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/">Gehirn-Boost </a></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/48ee5276-254e-4b58-aaa7-0c6fa4e90dd5/uploads/images/tlpdkypp6i/fs1.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Farbschnitt-Vorschau: Rot-goldene Farbtöne mit herbstlichen Blättern und Schlangen oben und unten, passend zum Buchcover."/>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Lesen und Leben]]></category>
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      <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 16:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Tango und Tod: Kapitel 7]]></title>
      <description><![CDATA[Am Samstag ist es soweit und das Buch erscheint ganz offiziell! Es ist irgendwie nur noch eine Formalität und doch aufregend. Ich werde den Tag auf meiner ersten…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag ist es soweit und das Buch erscheint ganz offiziell! Es ist irgendwie nur noch eine Formalität und doch aufregend. Ich werde den Tag auf meiner ersten Buchmesse verbringen (<a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/2f8e24f7-ba22-4166-92cb-c9bac8010c89">den Stand habe ich ja letzte Woche vorgestellt</a>). Es fühlt sich auf jeden Fall richtig an :).</p><p>Kleiner Hinweis an dieser Stelle:</p><p>Für die Fantasy-Mäzen:innen heißt das auch: Es wird eine <strong>Ebookverlosung für die Basic-Supporter</strong> geben und den <strong>Ebookdownload für die Standard-Supporter</strong>. <a href="https://steady.page/de/phantastopia/about#js-publication_plans">Wenn du noch nicht Mäzen:in bist, kannst du es hier noch werden</a> ;). Als Premium-Mäzen:in bekommst du sogar das Buch zugeschickt. Je nachdem, zu welcher Gruppe du gehörst, bekommst du eine Email von mir - voraussichtlich am Sonntag, den 06.09.2026.</p><p>Nun aber erst einmal Kapitel 7. Damit endet auch der Einblick in den Text, u.a., weil ich nicht das ganze Buch ins Internet stellen möchte. KI-Bots sind wohl durchaus in der Lage, Bezahlschranken zu umgehen, und auch wenn das kein finaler Schutz vor Datenklau ist, möchte ich es den Tech-Bros auch nicht zu einfach machen.</p><p>Aber keine Sorge: Es wird weiterhin exklusive Einblicke geben. <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/39d6e6c1-a424-446f-9a57-7b279d0bbbcc">Ich arbeite ja noch an weiteren Projekten</a>. Das Lektorat zu “Darkadian Nights” zum Beispiel ist fast abgeschlossen.</p><h2>A Darkadian Tale - Tango und Tod</h2><p>Vorab nochmal der Klappentext und die Übersicht der bisher veröffentlichten Kapitel. <a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/">Das Buch kannst du hier kaufen.</a> (<a href="https://steady.page/de/phantastopia/about#js-publication_plans">Als Mäzen:in bekommst du versandkostenfreie Lieferung oder z.B. das Ebook kostenlos</a>, je nach Paket.)</p><blockquote><p><em>1961. Anwalt Tamás Bethlen arbeitet unter falschem Namen im spanischen Cala Dorada, als er mit der Erbschaft der vermögenden Witwe Martha Cayetana betraut wird – ein Fall, der ihn in ein Netz aus Magie, Intrigen und Verrat verwickelt und seine wahre Identität zu enthüllen droht: Die Verstorbene gehörte, wie er selbst, einer einflussreichen Druidenfamilie an. Als er die Stadt verlassen will, wird er von Werwölfen und dem unheimlichen Halbdarkadier George McKay verfolgt; die geheimnisvolle Wahrsagerin Sophia geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Die Ereignisse überschlagen sich und er muss sich entscheiden: Wählt er Freiheit oder Liebe?</em></p></blockquote><ul><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/6faaa1e6-6294-431e-92d6-25d2c5998221">Kapitel 1</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/f372e792-d2b8-4ceb-9cc8-4961019cb8a2">Kapitel 2</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/a52bb4f9-edee-489c-b5f9-0b03a828396f">Kapitel 3</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/7a14187a-630f-4adc-bab2-59a72b5c6bb3">Kapitel 4</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/bbf50a90-1688-4282-9731-ab4257757bb7">Kapitel 5</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/00dfc6f7-7b1f-4edb-a300-2f789669ec6d">Kapitel 6</a></p></li></ul><h2>Online-Lesung</h2><a href="https://phantastopia.de/produkt/phantastische-online-lesung/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/4ddca7fb-2b3c-4e8f-8bff-db56f3c7e71a/uploads/images/janyvj5l2n/Online-Lesung-Harlow-Sonja-quad.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ankündigung Online-Lesung, siehe Begleittext"/></a><p>Am <strong>25.09.2026</strong> findet eine <strong>Online-Lesung</strong> statt! Ich werde das Buch vorstellen und daraus vorlesen. Unterstützen wird mich dabei meine Lektorin Svea Rühsen, die außerdem aus ihrer Kurzgeschichte “Nebelhexer” vorlesen wird.</p><p>Als Abonnent:in oder als Mäzen:in bekommst du kostenlos Zugang (Code weiter unten). Für alle anderen kostet das Ticket 2€ (oder freiwillig 5€).</p><p>Ich würde mich freuen, wenn du kommst!</p><p><a href="https://phantastopia.de/produkt/phantastische-online-lesung/">Zur Online-Lesung</a></p><h2>Kapitel 7: Die Beerdigung</h2><p>Fahles Licht wusch die satten Septemberfarben aus den Blättern der Bäume und Wolken trübten den Nachmittag, an dem Martha Cayetana ihre letzte Ruhe finden sollte. Die Temperatur war auf unter fünfzehn Grad gefallen. Seine Begegnung mit Sophia lag zwei Tage zurück und Tamás war mit seinen Reiseplänen nicht weitergekommen. Sophia beherrschte seine Gedanken. Es halfen weder eine kalte Dusche noch Wein, um sie aus seinem Kopf zu verbannen. Ihn plagte ein schlechtes Gewissen Katarina gegenüber. Stundenlang hatte er ihr Foto angestarrt, nur um sich wieder in einer Tagträumerei mit Sophia zu verlieren. Er sah sie, sobald er die Augen schloss. Er sah sie in der Spiegelung des Fensters und er spürte ihren Kuss, wenn er sich hinlegte. Warum übte diese Frau eine solche Anziehungskraft auf ihn aus? Es hatte ihn die allergrößte Willenskraft gekostet, nicht am Wochenende die Zirkusvorstellung zu besuchen. Er hatte widerstanden und sollte stolz auf sich sein. Stattdessen fühlte er sich elend und war gleichzeitig von der Hoffnung beseelt, sie wiederzusehen.</p><p>Sein Auto war repariert, doch irgendetwas stimmte noch immer nicht. Tamás fuhr die holprige Straße hinaus zum Friedhof; der Motor setzte dabei regelmäßig aus, als hätte er Schluckauf. Damit würde er nirgendwohin fahren.</p><p>Um den Fall »Byron Blackwood« hatte er sich am Wochenende nicht weiter gekümmert – sollte der doch seinem Schicksal in der Fortaleza del Silencio entgegensehen! Blackwood hatte nicht viel Interesse an seinem eigenen Leben gezeigt und schien im Übrigen im Gefängnis am besten aufgehoben zu sein. Er war schuldig, das hatte er selbst zugegeben. Er war ein großer, starker Kerl und konnte auf sich selbst aufpassen.</p><p>Tamás drehte an dem Radioknopf. Das Radio war das Einzige in seinem Auto, das problemlos funktionierte. Es lief »Are you lonesome tonight?« von Elvis Presley und er verdrehte seufzend die Augen. Eine Träumerei mit Sophia überkam ihn erneut, aber er verscheuchte die Gedanken. Wie armselig war er, dass er Katarina so schnell vergaß! Heute war zu allem Übel ihr Todestag. Am frühen Morgen hatte er eine Kerze für sie angezündet. Das war der einzige Moment gewesen, an dem Sophia Mendoza nicht seine Gedanken beherrscht hatte. Er fuhr an dem Zirkus vorbei und warf einen flüchtigen Blick dorthin. Sophia war nicht zu sehen – natürlich nicht, sie würde auf der Beerdigung sein.</p><p>Tamás steuerte sein Auto um ein Schlagloch herum. Der Friedhof war nicht weit entfernt; er lag zwischen Cala Dorada und den Cayetana-Ländereien und wurde von einem Eisenzaun umrandet, dessen Lack abblätterte. Tamás parkte an der Straße und ging den Rest des Weges zu Fuß. Er schloss sich einer schwarz gekleideten Prozession an, die sich in Richtung der Friedhofskapelle bewegte.</p><p>Das Glockengeläut setzte in dem Moment ein, in dem Tamás durch das Friedhofstor trat. Er hielt sich abseits der Menge und ließ seinen Blick über die Gesichter der Anwesenden schweifen. Der kleine Kirchhof mit der windschiefen, mit Efeu bewachsenen Kapelle lag im Schatten einer Wolke. Ein Schwarm Dohlen flatterte über den Friedhof hinweg. Tamás fröstelte.</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/4ddca7fb-2b3c-4e8f-8bff-db56f3c7e71a">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 14:16:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VÖ vorgezogen (und Vorschau Messestand ;))]]></title>
      <description><![CDATA[Das Messefieber hat mich endgültig gepackt: Ich habe sogar den VÖ-Termin vorgezogen! Eine Vorschau des Standes habe ich auch dabei ;).]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gestern eine Entscheidung getroffen: Da ich am 05.09.2026 auf der FürstenBuch als Ausstellerin dabei bin, verlege ich die Veröffentlichung von “A Darkadian Tale - Tango und Tod” auch auf diesen Tag. Aus Fairness gegenüber den Vorbesteller:innen, die sonst bis Ende September hätten warten müssen. </p><h2>Buchmessenplanung</h2><p>Seit dieser Woche bin ich nun offiziell im Messefieber. Drei Buchmessen plane ich noch in diesem Jahr:</p><p>05.09.2026 - FürstenBuch in Paderborn</p><p>14.11.2026 - Zeilentraum in Dortmund</p><p>05.12.2026 - Winterlesezauber in Stuttgart</p><p>Heute habe ich zum ersten Mal meinen Stand aufgebaut, hier ein paar Bilder:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2f8e24f7-ba22-4166-92cb-c9bac8010c89/uploads/images/sfxnhds4uf/Messestand-Buchmesse-Blog-01.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Buch &quot;A Darkadian Tale - Tango und Tod&quot; beim Probeaufbau des Messestandes auf gelbem Stoff und mit Kunst-Weinranke und Lichterkette."/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2f8e24f7-ba22-4166-92cb-c9bac8010c89/uploads/images/rqtbfjlnqj/Messestand-Buchmesse-Blog-02.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Buch &quot;A Darkadian Tale - Tango und Tod&quot; beim Probeaufbau des Messestandes auf gelbem Stoff und mit Kunst-Weinranke und Lichterkette."/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2f8e24f7-ba22-4166-92cb-c9bac8010c89/uploads/images/dlguntciyf/Messestand-Buchmesse-Blog-03.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Probe-Messestand mit Charakterkarten und Leseproben links und Büchern rechts"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2f8e24f7-ba22-4166-92cb-c9bac8010c89/uploads/images/xpqfobcnud/Messestand-Buchmesse-Blog-04.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Postkartenständer mit Leseproben und Charakterkarten"/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/2f8e24f7-ba22-4166-92cb-c9bac8010c89/uploads/images/zgffuubbm6/Messestand-Buchmesse-Insta-02.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Buchstapel mit Buch oben drauf"/><p>Ich bin ziemlich aufgeregt wegen der Buchmesse. Ich freue mich drauf, vor allem, weil ich da viele bekannte Gesichter wiedersehe. Außerdem werde ich <strong>um 11:30 Uhr eine Lesung </strong>halten - die erste in meinem Leben! Das werde ich kommende Woche üben. Mein Mann darf vielleicht Publikum spielen, mal sehen. </p><p>Sabrina, die Veranstalterin der Messe, sagte zu mir, wir würden dann ja auch einen Release feiern. Das war mir gar nicht so bewusst, aber ja - stimmt! Vielleicht ist sogar ein Sekt zwischendurch drin. Ich kann mir jedenfalls nichts Besseres vorstellen, als den Release auf der Buchmesse inkl. Lesung zu feiern. Denn ehrlicherweise hätte ich sonst wahrscheinlich gar nicht gefeiert - ich schrieb ja neulich schon über <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/49fa47e6-bf36-4fea-96e1-5652e834593a">mein Talent zum Nicht-Zelebrieren</a>. </p><p>Damit ende ich heute und stürze mich wieder in die Vorbereitungen. <a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/">Vorbestellen kannst du das Buch nach wie vor hier</a>, und unterstützen kannst du mich außerdem als Mäzen:in :). Danke!</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/about">Fantasy-Mäzen:in werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
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      <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 19:23:23 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Den Ball hochhalten: Kommende Projekte]]></title>
      <description><![CDATA[Mein Mann und meine Söhne spielen gern “Hochhalten”. Was bei mir Fragezeichen hervorruft, ist ein Ballspiel, bei dem man sich den Ball immer hin und her zuschießt, ohne…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mein Mann und meine Söhne spielen gern “Hochhalten”. Was bei mir Fragezeichen hervorruft, ist ein Ballspiel, bei dem man sich den Ball immer hin und her zuschießt, ohne dass der zwischendurch den Boden berührt. Das ist gar nicht so leicht, denn es erfordert Koordination, Kraft, Schnelligkeit und den berühmten Riecher für Torchancen. Oder so ähnlich.</p><p>Marketing funktioniert auch so: Immer den Ball hoch halten! Auf allen Plattformen.</p><p>Das Problem ist natürlich, dass ich, wie viele andere Autor:innen, alleine bin. Und versuch mal alleine, einen Ball dauerhaft hochzuhalten. Das geht gar nicht, besonders nicht, wenn man mit Bällen so talentiert ist wie ich. Spoiler: Gar nicht! Man stolpert und fällt und beult sich.</p><p>Da ich ja schlau bin, versuche ich es also gar nicht, omnipräsent zu sein und den Ball überall und dauerhaft hochzuhalten. Ich kann besser Bücher schreiben als Marketing machen. Ich bin hier, ein Mensch aus Fleisch, Blut und viel Herz, keine KI, die die Beiträge schreibt.</p><p>Nach meiner Sommerpause, in der ich faul am Strand herumlag oder über das Summerbreeze stolperte, beginne ich nun wieder, mir selbst den Ball, oder eher die Bälle, zuzuwerfen. Genau: Jonglage!</p><p>Und heute nehme ich einen auf, der bei dem ganzen “Tango-und-Tod”-Marketing zu kurz kam: Andere und kommende Projekte!</p><h2>Darkadian Nights 1 - Der Kuss der Wolfsnacht</h2><p>Aktuell arbeite ich das Lektorat ein. Damit habe ich Ende Juli begonnen und kam gut voran, allerdings habe ich auf dem Festival wirklich abgeschaltet und steige nun langsam wieder ein.</p><p>Das Lektorat tut dem Buch gut: Meine Lektorin hat ein paar wichtige Impulse gesetzt, was nun dazu führt, dass der Text sich deutlich verlängert. Bisher habe ich ein Plus von über 10.000 Wörtern; das Buch wird also etwas länger werden als “Tango und Tod”.</p><p>Darum geht es:</p><blockquote><p>Werwolf Byron verbringt in Wolfsgestalt eine heiße Liebesnacht mit einer Wölfin. Nachts darauf überfällt er eine Werkstatt mit seiner Bikergang und erkennt seine Wölfin in Vi wieder, die kurz zuvor aus dem Knast entlassen wurde und nun versucht, sich ein anständiges Leben aufzubauen.</p></blockquote><p>In diesem Buch steht die <strong>Romance</strong> im Vordergrund und <strong>spicy</strong> wird es auch. Bei Byron handelt es sich natürlich um den Werwolf aus “Tango und Tod”; die Handlung spielt drei Jahre später.</p><p>Einige Figuren aus “Tango und Tod” treten wieder auf, z.B. Tamás und Sophia sowie die Werwölfe Louis, Gordon und Abby. Das Buch ist trotzdem keine direkte Fortsetzung, denn “Tango und Tod” ist in sich abgeschlossen. Es ist eher so, dass man die dortige Nebenfigur Byron Blackwood und seine Werwolf-Bikergang besser kennenlernt.</p><p>“Der Kuss der Wolfsnacht” soll der erste von 3 oder 4 Bänden sein, eine Mini-Buchreihe (“Darkadian Nights”) innerhalb des Darkadiums. Diese Bücher werden aufeinander aufbauen und eine Nebenhandlung der gesamten Geschichte erzählen; jedes Buch wird etwas düsterer werden, das kann ich jetzt schon versprechen.</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/d8f86085-753f-4293-b8e1-b3d01cc9812e">Das Cover habe ich für Mäzen:innen hier schon enthüllt</a>; alle anderen müssen sich noch etwas gedulden.</p><p><strong>Geplante VÖ: 18.04.2027</strong> - ich will das Buch aber zur LBM im März 2027 mitnehmen. Wer dort als Besucher:in unterwegs ist, kann es bekommen (hoffentlich!).</p><h2>Darkadian Gods 1</h2><p>Mein eigentliches Debüt. Das erste Buch aus dem Darkadium wird leider nicht als erstes oder zweites Buch erscheinen, sondern mein drittes werden.</p><p>Der Grund liegt zum einen daran, dass ich durch das <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/dd57935e-249a-46bb-8676-cf6d77ac195a">Verlagsdebakel</a> locker zwei Jahre auf nichts und wieder nichts gewartet habe, aber auch daran, dass dieses Buch mit seinem Plot und Figuren eine ganz andere Nummer ist als alles andere, was ich so geschrieben habe. Es ist z.B. fast dreimal so lang, und es umfasst mehrere POV-Charaktere und Rückblick-Kapitel, die eng mit der Haupthandlung verschachtelt sind. Das allein war eine Herausforderung, macht aber auch den ganz besonderen Reiz dieses Buches aus.</p><p>Jetzt schreiben mir die ersten Bloggerinnen, die “Tango und Tod” gelesen haben, dass sie am allerallerliebsten direkt Georges Geschichte lesen würden. Und ja, so war es auch mal gedacht. Leider habe ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur bedingt Einfluss darauf. Hätte ich die Reißleine mit dem Verlag früher gezogen, hätte ich dieses Projekt vorgezogen. So, wie es nun am Ende gelaufen ist, habe ich eben die Selfpublishing-Projekte vorangetrieben und deshalb ist die “Wolfsnacht” inzwischen lektoriert und “Darkadian Gods” nicht.</p><p>Klarer Fall von “hätte, hätte, Fahrradkette”.</p><p>Chronologisch spielt “Darkadian Gods” zwischen “Tango und Tod” und “Darkadian Nights 1”, ABER da alle drei Bücher die Geschichten anderer Figuren erzählen und die Bücher nicht aufeinander aufbauen, kann man jedes Buch für sich lesen.</p><p>“Darkadian Nights” baut nicht auf “Tango und Tod” auf; man kennt nur die Charaktere schon daraus. Ähnlich ist es mit “Darkadian Gods”. Das Buch referenziert auf “Tango und Tod”, aber man muss “Tango” nicht kennen, um “Darkadian Gods” zu verstehen.</p><p>Der aktuelle Status ist: Ich lese und überarbeite, was mir dabei auffällt. Das Manuskript ist schon ziemlich reif. Im Herbst will ich es erneut bei einem Verlag einreichen - es gibt einen, bei dem ich zuversichtlich bin, dass er es nehmen wird. Sollte daraus doch nichts werden, werde ich das Buch im Selfpublishing herausbringen und dann so schnell wie möglich - am liebsten Ende 2027 oder Anfang 2028. Versprechen kann ich es aber aktuell nicht.</p><p>Darum geht es:</p><blockquote><p>1964 - Als der im Exil lebende Halbdarkadier George die schwer verletzte Druidin Deborah rettet, ahnt er nicht, welches dunkle Erbe auf ihr und ihrem Sohn lastet und was ihre Schicksale miteinander verbindet.</p></blockquote><p>Ich habe <strong>das erste Kapitel</strong> für Mäzen:innen komplett und für alle anderen halb <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/f1cfcd2a-3093-4830-b508-52ee540cfc40">hier eingestellt</a>.</p><h2>Das Wolfsmärchen</h2><p>Dieses Buch gehört nicht zum “Darkadium”, ist mit aber nicht weniger wichtig. Die Idee hatte ich schon vor zwei oder drei Jahren und nun habe ich vor einiger Zeit mit dem Schreiben und der Entwicklung der Geschichte begonnen. Beides geht bei diesem Projekt Hand in Hand.</p><p>Die gute Nachricht ist: Das “Wolfsmärchen” hat im <a href="https://www.valmisverlag.de/">Valmis Verlag </a>ein Zuhause gefunden, sofern ich es bis Ende des Jahres fertiggeschrieben bekomme.</p><p>Denn das ist der Nachteil: Der Text steht knapp bei einem Drittel. Sobald ich also bei “Darkadian Nights” fertig mit dem Lektorat bin, werde ich intensiv an diesem Buch schreiben. <strong>Für den späten Herbst (Oktober/November 2026) suche ich Testleser:innen!! Melde dich gern jetzt schon! :)</strong></p><p>Darum geht es:</p><blockquote><p>Mit zehn Jahren rettet Lin einen Wolfswelpen aus einer Jägerfalle; Jahre später steht sie erneut einem Wolf gegenüber, der sich bei Vollmond in einen Menschen verwandelt.</p></blockquote><p>Das Buch wird märchenhaft und romantisch und es wird eine kleine Hommage an Astrid Lindgren. Es ist anders als meine anderen Bücher, aber ich denke, es wird ein Juwel :).</p><p>Zum Erscheinungstermin kann ich natürlich noch lange nichts sagen. Erstmal muss es bis Dezember fertig werden.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Damit ende ich, nachdem ich dir die Bälle meiner Jonglage vorgestellt habe. Bleib gern und trag dich in meinen Newsletter ein - ich freu mich!</p><p>Liebe Grüße,</p><p>Sonja</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">dabei bleiben</a></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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      <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 14:16:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Lehrgeld und Aktuelles zur Veröffentlichung von “Tango und Tod”]]></title>
      <description><![CDATA[Kleines Update zu "Tango und Tod": Es geht in die Buchproduktion und das leider nicht ganz problemlos. Aber es wird!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wer mir auf Mastodon folgt, hat das ein oder andere schon mitbekommen. Mastodon ist in letzter Zeit zu meinem “Autorenleben-Live-Ticker” geworden. Es gibt ein paar News, die ich einmal hier festhalte ;).</p><h2>Buchmesse FürstenBuch am 05.09.2026</h2><p>Ich werde auf der FürstenBuch am 05.09.2026 in Bad Wünnenberg doch als Ausstellerin dabei sein! Möglich wurde es durch die Nachrückerliste. Das kam recht überraschend für mich, und ich werde “nur” die Taschenbuch-Ausgabe dabei haben, aber immerhin drei Wochen vor dem offiziellen VÖ-Termin!! Da ich nur eine limitierte Anzahl dabei habe, bestell dein Exemplar gern vor und hole es versandkostenfrei auf der Messe ab!</p><p><a href="https://www.xn--frstenbuch-9db.de/">Mehr Infos zur Messe gibt es hier</a>.</p><p><a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/">Zur Vorbestellung geht es hier</a>. Trage bei Versand “Abholung Messe” ein und bei Bemerkung “FürstenBuch”.</p><h2>Farbschnitt-Ausgabe</h2><p>Leider geht mein Plan mit dem Farbschnitt nicht auf. Für mich wird es teurer :(. ABER es wird einen Farbschnitt geben! Zur FürstenBuch wird er aber noch nicht fertig sein, leider.</p><p>Der Hintergrund dazu:</p><p>Ich wollte natürlich kostengünstig produzieren, aber der Plan ging nicht so auf, wie ich es mir gewünscht habe.</p><p>Die Farbschnitt-Ausgabe unterscheidet sich in zwei Merkmalen von der Taschenbuch-Ausgabe: Sie hat 80mm tiefe Klappen und sie hat einen Farbschnitt.</p><p>Mein Plan war, das Buch zunächst günstig bei meiner Taschenbuch-Druckerei drucken zu lassen und dann bei einer zweiten Druckerei diese Ausgabe mit einem Farbschnitt versehen zu lassen. Das war preislich günstiger, als alles in einer Druckerei machen zu lassen.</p><p>Auf jeden Fall ist nun diese Klappenausgabe da, und ich habe von der Farbschnitt-Druckerei die folgende Nachricht bekommen: Die Klappen stehen zu weit über: 2mm. Ein Farbschnitt ist so nicht möglich. :(</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/5d07598c-166f-46ef-b143-0d06b38861b5/uploads/images/hp6n4zawsm/Klappen-Uberstand-2mm-01.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Buch mit Klappen von oben fotografiert: Die Klappen stehen zu weit über."/><p>Deshalb bin ich zu meinem ursprünglichen Plan zurückgekehrt, alles über eine Druckerei machen zu lassen. Dafür muss nun aber das Klappen-Cover angepasst werden, was mich das berühmte Lehrgeld kostet. Meine Grafikerin macht das auch erst im September, sodass es für die Messe nicht reichen wird. Für die Messen im November und Dezember ist es aber hoffentlich da.</p><h2>Ausgaben von “Tango und Tod”</h2><p>Weil mich meine Blogger:innen nun drauf ansprachen, stelle ich einmal meine Ausgaben vor:</p><p><strong>Ebook</strong> - ISBN 9783819432927 - 4,99€</p><p>Gibt es bei Thalia, in meinem Shop und überall außer amazon ab 13.09.2026. Das Ebook wird es auch bei Skoobe und in der Onleihe geben.</p><a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1079841815">https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1079841815</a><p><strong>Taschenbuch - </strong>ISBN 9783695611720 -13,99€</p><p>Das Buch ist NOCH NICHT bei Thalia usw. bestellbar, nur in meinem Shop:</p><a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/">https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/</a><p><strong>Farbschnitt-Ausgabe </strong>mit Buchklappen und Farbschnitt - 15,99€. Diesen Preis werde ich wohl trotz des Lehrgeldes und die Extrarunde, die ich nun gedreht habe, halten. Diese Ausgabe gibt es NUR in meinem Shop und auf Buchmessen.</p><p>Die Vorbestellungen für die Farbschnitt-Ausgabe schalte ich in Kürze frei. Muss ich auch, denn mein Budget ist inzwischen recht gut geschröpft 🙈. Die wird es auch in meinem Shop unter dem bekannten Link geben.</p><p>So, dieses als kleines Update. Für den Rest der Woche bin ich dann erstmal auf dem SummerBreeze 🤘.</p><p>Liebe Grüße,</p><p>Sonja</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/5d07598c-166f-46ef-b143-0d06b38861b5/teaser_image/1786358793?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 10:46:33 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kapitel 6 aus “Tango und Tod” ]]></title>
      <description><![CDATA[Kapitel 6 aus "Tango und Tod" und eine kleine Anekdote, warum Kinder nicht auf Metalfestivals gehören. Viel Spaß mit der neuen Ausgabe meiner fantastischen Post :).]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>So langsam geht der Countdown richtig los: Am 13.9.2026 wird das Ebook von “A Darkadian Tale - Tango und Tod” erscheinen, und am 27.9.2026 dann endlich die Printversion ♥️. Ich kann es selbst kaum erwarten, das kannst du mir glauben. <a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/">Vorbestellbar ist das Buch hier.</a> Und so sieht es aus!!! :)</p><a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/00dfc6f7-7b1f-4edb-a300-2f789669ec6d/uploads/images/hnpnxn2k3f/20260714_174704.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Buch &quot;A Darkadian Tale Tango und Tod&quot; stehend vor einem Buchstapel fotografiert. Buchcover &quot;A Darkadian Tale Tango und Tod&quot; von Sonja Tornefeld - Schriften in Gold mit Lichteffekten.
Das Cover ist in Rottönen gehalten. Es zeigt links ein tanzendes Paar als Silhouette, umrahmt von rotgoldenen Weinblättern. Rechts unten sieht man grafisch eine schwarze Schlange, im Hintergrund ein Zirkuszelt, das im Hintergrund verschwindet."/></a><p>Gerne hätte ich die Veröffentlichung vorgezogen, aber das war wegen der Sommerferien nicht möglich. Oder: Ich wollte meiner Familie den Sommerurlaub nicht ruinieren.</p><p>Der Urlaub liegt nun auch schon wieder hinter uns und drei von vier Kindern sind jetzt noch im Zeltlager. Nächste Woche nutzen mein Mann und ich dann die Gelegenheit und fahren aufs <strong>Summerbreeze</strong>. Unsere Große bleibt ein paar Tage allein zuhause und hütet das Haus, die Oma wird ihr dann noch Gesellschaft leisten und die anderen Kinder bei der Rückkehr in Empfang nehmen.</p><p>So einfach ist diese ganze Logistik mit vier Kindern nie - zumindest nicht, wenn wir als Paar auch mal Zeit alleine haben wollen (und ja, wollen wir). Und nein, wir nehmen keine Kinder mit aufs Festival. Vielleicht wird die Große nächstes Jahr mitkommen, aber sie ist dann auch 16. Ich finde, das geht dann. Jüngere haben da in meinen Augen nichts verloren, auch wenn das irgendwie zum Trend zu werden scheint, dass man seine Kinder auf Metalfestivals mitnimmt. Da bekommen die Kids doch einiges zu sehen und zu hören, was einfach nicht für Kinder geeignet ist.</p><p>Außerdem wollen wir ja auch unseren Spaß haben - kinderfrei ;). Auf das Festival freue ich mich sehr, obwohl ich auch der Veröffentlichung entgegenfiebere. Aber alles hat seine Zeit.</p><p>Nun geht es erst einmal weiter mit dem nächsten Kapitel!</p><a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/00dfc6f7-7b1f-4edb-a300-2f789669ec6d/uploads/images/32v3ide4d4/A_Darkadian_Tale_Tango_und_Tod_eBook_Amazon.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Buchcover &quot;A Darkadian Tale Tango und Tod&quot; von Sonja Tornefeld - Schriften in Gold mit Lichteffekten.
Das Cover ist in Rottönen gehalten. Es zeigt links ein tanzendes Paar als Silhouette, umrahmt von rotgoldenen Weinblättern. Rechts unten sieht man grafisch eine schwarze Schlange, im Hintergrund ein Zirkuszelt, das im Hintergrund verschwindet."/></a><h2>Kapitel 6: Die Hexe</h2><p>Wir erinnern uns. Darum geht’s:</p><blockquote><p>1961. Anwalt Tamás Bethlen arbeitet unter falschem Namen im spanischen Cala Dorada, als er mit der Erbschaft der vermögenden Witwe Martha Cayetana betraut wird – ein Fall, der ihn in ein Netz aus Magie, Intrigen und Verrat verwickelt und seine wahre Identität zu enthüllen droht: Die Verstorbene gehörte, wie er selbst, einer einflussreichen Druidenfamilie an. Als er die Stadt verlassen will, wird er von Werwölfen und dem unheimlichen Halbdarkadier George McKay verfolgt; die geheimnisvolle Wahrsagerin Sophia geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Die Ereignisse überschlagen sich und er muss sich entscheiden: Wählt er Freiheit oder Liebe?</p></blockquote><p>Die anderen Kapitel findest du hier:</p><ul><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/6faaa1e6-6294-431e-92d6-25d2c5998221">Kapitel 1</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/f372e792-d2b8-4ceb-9cc8-4961019cb8a2">Kapitel 2</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/a52bb4f9-edee-489c-b5f9-0b03a828396f">Kapitel 3</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/7a14187a-630f-4adc-bab2-59a72b5c6bb3">Kapitel 4</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/bbf50a90-1688-4282-9731-ab4257757bb7">Kapitel 5</a></p></li></ul><h2>Die Hexe</h2><p>Der Fußweg zum Zirkusgelände führte entlang der Cayetana-Olivenbaumplantage und bot eine herrliche Aussicht auf das Tal von Cala Dorada, doch Tamás hatte keinen Sinn dafür. Er hatte Kopfschmerzen. In der Nacht war er mehrfach aufgewacht; seine Gedanken kreisten um Katarina und den Streit mit seinem Vater und um Sophia Mendoza. Er konnte es kaum erwarten, sie wiederzusehen. Was nicht gut war, ermahnte er sich. Er war nicht hier, um eine Liebschaft zu beginnen, sondern um die Skadra von Katarina zu retten. Er verschnaufte auf einem Hügel, nicht weit von dem Zirkus entfernt. Es war warm geworden. Er war froh, dass er sich gegen den Anzug entschieden hatte. Er trug ein Hemd, dessen obere zwei Knöpfe er offengelassen hatte, und eine alte Hose, die von Hosenträgern gehalten wurde. Langsam stieg er hinab.</p><p>Der Zirkus bestand aus einer Ansammlung von Zelten in unterschiedlichen Größen. Rings herum waren Bretterbühnen aufgebaut, auf denen Gewichtheber und Feuerspucker ihr Können zeigten. Ein Clown auf Stelzen kam ihm entgegen und zog seinen Zylinder zur Begrüßung. Tamás folgte der Hauptstraße des Geländes, die mit Lampions und Girlanden geschmückt war. Akrobaten säumten den Weg und führten Kunststücke auf. Er erkannte den Puppenspieler wieder, der am Tag zuvor sein Puppentheater auf der Straße aufgeführt hatte. Musik klang von irgendwoher und Kinder liefen mit Luftballons und Zuckerstangen an ihm vorbei. Lächelnd schaute er einem Jongleur zu, bis er bemerkte, dass er selbst beobachtet wurde.</p><p>Ein junger Mann stand etwas abseits im Eingang eines Zeltes und beobachtete ihn mit vor der Brust verschränkten Armen. Etwas an seiner Haltung erinnerte ihn an Byron Blackwood. War er auch ein Werwolf? Tamás ging weiter durch das Treiben, wobei er sich immer wieder verstohlen umsah. Der junge Mann folgte ihm nicht, ließ ihn aber auch nicht aus den Augen. Tamás rief sich in Erinnerung, warum er hergekommen war. Katarina. Bei dem Gedanken an sie bildete sich ein Kloß in seinem Hals und er ballte die Fäuste. Er schuldete es ihr. In diesem Zirkus lebte eine Hexe, die ihm helfen konnte. Ein halbes Jahr zuvor hatte er von ihr erfahren. Eine andere Wahrsagerin hatte sein Hilfegesuch abgelehnt. »Was Sie wünschen, liegt nicht in meiner Macht. Es gibt nur eine Frau, die darüber verfügt. Ihr Name ist Emanuelle und sie lebt in einem Wanderzirkus, der den Winter in Cala Dorada in Spanien verbringt. Wenn überhaupt, dann kann sie Ihnen helfen.« Tamás schaute sich aufmerksam um, ob er diese Frau irgendwo entdeckte.</p><p>»Señor Capulet?«</p><p>Er erkannte die Stimme sofort und drehte sich um. Sophia stand vor ihm und sein Herz überschlug sich. Sie trug ein tief ausgeschnittenes, gelbes Kleid, das mit glitzernden Pailletten bestickt war und ihrem bronzenen Hautton hervorragend stand. Oberhalb ihrer linken Brust befand sich ein Muster auf ihrer Haut, ähnlich einer verblassten Narbe. Es war kaum größer als ein Daumennagel, und doch ein eindeutiges Erkennungsmerkmal: Sie war von darkadischem Blut. Warum überraschte ihn das nicht?</p><p>»Señorita Mendoza«, sagte er, verbeugte sich und küsste ihre Hand zur Begrüßung. »Was für eine Freude, Sie wiederzusehen.«</p><p>»Was führt Sie hierher?«, fragte sie.</p><p>Tamás war gefangen in ihren Augen. Sie sah ihn auf eindringliche Weise an und sie wirkte besorgt. »Ich ... bin auf der Suche nach jemandem.«</p><p>»Vielleicht kann ich Ihnen helfen?«</p><p>Er räusperte sich, während sie ihn an den Rand der Straße führte, wobei sie sich mehrmals umschaute. »Ist alles in Ordnung?«</p><p>»Ja, alles in Ordnung«, sagte sie. »Also, wen suchen Sie?«</p><p>»Ich suche eine Frau. Ihr Name ist Emanuelle. Mehr weiß ich leider selbst nicht über sie.«</p><p>Sophia erbleichte bei dem Namen und sah sich erneut um. Dann hakte sie sich bei ihm unter und führte ihn in den Schatten zwischen zwei Zelte. »Was auch immer Sie von ihr wünschen, Señor, ich rate Ihnen, Ihr Glück lieber woanders zu suchen.«</p><p>»Ich fürchte, das ist leider unmöglich.«</p><p>Sie starrte ihn mit einem entsetzten Ausdruck an und Tränen traten in ihre Augen. »Ich bitte Sie, Señor. Bitte gehen Sie.«</p><p>Er schüttelte den Kopf und er sah sich nach dem Weg zurück auf die Hauptstraße um, wo jetzt der Werwolf stand und sie still beobachtete.</p><p>»Gehen Sie«, flüsterte sie. »Bitte gehen Sie. Sie ahnen nicht, was ...«</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/about">Weiterlesen als Mäzen :)</a></p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/00dfc6f7-7b1f-4edb-a300-2f789669ec6d">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Wed, 05 Aug 2026 10:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Bewusstes Nicht-Zelebrieren]]></title>
      <description><![CDATA[Morgen werde ich die ersten Probedrucke meines ersten Buches in Händen halten. Das fordert mich, denn ich bin jemand, der bewusst NICHT zelebriert. Aus Gründen.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Morgen wird der Tag sein, an dem ich die ersten Probedrucke <a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/">meines ersten Buches</a> in Händen halte. Heute ist die Spannung in mir so greifbar wie das Gewitter, das für heute Nachmittag angekündigt ist.</p><p>Natürlich arbeite ich seit Jahren auf diesen Moment hin. Natürlich ist dies ein Teil der Logistik und ganz klar geht es direkt weiter: Die ersten Exemplare versende ich als Rezensionsexemplare an Blogger:innen. Die Zeit ist knapp, denn parallel ist das meine letzte Woche vor einem zweiwöchigen Camping- und Surfurlaub mit Mann und vier Kindern und ich springe zwischen Wäschebergen, Einkaufslisten und Dingen, die ich nicht vergessen darf, hin und her.</p><p><strong>Ich bin kein Typ für Bühnenmomente.</strong></p><p>Wirklich nicht.</p><p>Ich habe sogar heimlich geheiratet.</p><p>Mein Mann und ich sind damals nach Dänemark gefahren. Unsere Große war ein halbes Jahr alt. Nur unsere Trauzeugen kamen mit, denn man braucht Trauzeugen in Dänemark. Fast wäre es uns ganz allein lieber gewesen.</p><p>Seit ein paar Jahren arbeite ich daran, meinen eigenen Geburtstag zu vergessen. Nicht, weil ich Probleme mit dem Älterwerden hätte. Ich feiere jedes graue Härchen und schminke mich ja schon seit Jahren nicht mehr.</p><p>Auch als Autorin sehne ich mich nicht nach einer Bühne. Ich kann mich kaum überwinden, in eine laufende Handykamera zu sprechen - trotzdem werde ich <a href="https://phantastopia.de/produkt/phantastische-online-lesung/">demnächst online vorlesen</a>.</p><p>Das ist okay, ich sehe es als Teil der Jobbeschreibung, und ich freue mich sogar drauf (, aber ein bisschen Schiss habe ich auch). Grundsätzlich mag ich es total, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, die sich für meine Geschichten interessieren. Ich bin eher introvertiert, aber ich man sagt mir nach, dass ich in Gesellschaft charmant, witzig und sympathisch sein kann.</p><p>Ich freue mich auch auf die Buchmessen und weitere Begegnungen. Trotzdem ist das nicht das erste, an das ich denke, wenn ich an meine Bücher denke. Ich habe so die Tendenz, mich verstecken zu wollen. Hinter Wörtern und Texten und bald hinter Büchern. Das ist der Grund, warum ich schreibe und keinen YouTube-Kanal habe.</p><p>Aber manchmal, gerade wenn so ein Moment wie der morgige vor der Tür steht, stelle ich fest, dass diese Haltung auch Nebenwirkungen hat.</p><blockquote><p><strong>Der Nachteil des bewussten Nicht-Zelebrierens ist, dass man manche Meilensteine nicht so richtig würdigt.</strong></p></blockquote><p>Sinnbildlich steht die Flasche Champagner in unserem Schrank dafür: Sie wurde uns mal irgendwann von jemandem geschenkt, der auf jeden Fall mehr Geld hat als wir. Für einen besonderen Anlass.</p><p>Ob dieser Moment morgen gekommen ist? Oder wird das erst der Moment sein, in dem das Buch veröffentlicht ist? Einen Verkaufs-Meilenstein erreicht hat? Womöglich einen Preis?</p><h2>Wie erkennt man denn zelebrierungswürdige Momente?</h2><p>Einige sind ja gesellschaftlich definiert: Geburtstag, Hochzeitstag, Weihnachten usw. Wehe, wenn man es wagt, sich dem zu entziehen! Aber ja, ich freue mich über Glückwünsche zu meinem Geburtstag, aber ich freue mich auch an jedem anderen Tag über Nachrichten - nicht nur, weil ich Geburtstag habe.</p><p>Das war schon immer meine Kritik an diesen Feierlichkeiten: Sie sind vorgeschrieben. Und wenn ich dagegen rebelliere und es vielleicht nur anders mache, fragen sich alle, ob ich ein psychisches Problem habe. <strong>Dabei mag ich es nur nicht, auf Knopfdruck glücklich sein zu müssen oder aus einem Tag etwas Besonderes zu machen, obwohl ich das gar nicht fühle.</strong></p><blockquote><p>Ehrlich gesagt habe ich mich an vielen Meilenstein-Tagen meines Lebens entsetzlich einsam gefühlt.</p></blockquote><p>Abitur.</p><p>Magisterabschluss.</p><p>Das sind <strong>Erinnerungen, die ich mit Leere verbinde.</strong> Ich hatte etwas geschafft, worauf ich durchaus stolz bin, aber speziell meine Magisterarbeit hat mir innerlich so viel abverlangt, dass mir die Tränen kommen, während ich dies schreibe.</p><p>Es war gut, das los zu sein. Aber ein Grund zum Feiern? Ich habe nichts gefühlt damals. Und mich schlecht gefühlt deswegen.</p><p>Am nächsten Tag war ich arbeitslos und es ging mir noch beschissener als vorher. Es ging mir wirklich beschissen, ich war schwer depressiv damals. Ironischerweise hatte ich den besten Job meines Lebens während meiner Studentenzeit. Ich habe super verdient, hatte die beste Chefin der Welt und war in einem super Team.</p><p>Arbeitstechnisch ging es nach dem Studium nur noch bergab, obwohl ich sogar schon Führungskraft war und eine gute Ausbildung bei IKEA im Traineeprogramm genommen habe (- es war nicht alles schlecht! Aber so schön wie in meinem Studijob war’s nie wieder).</p><p>Heute hänge ich in diesem Teilzeitjob, in dem ich mich zu 60% langweile und zu 40% <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/550b82c9-0158-4cd4-8dcc-7acdecbdb11d">über meinen Chef ärgere</a>. (Und leider habe ich noch nichts Neues gefunden.)</p><p>Vielleicht bin ich deshalb skeptisch mit Meilensteinen. Oder sagen wir: vorsichtig.</p><p><strong>Manchen Ereignissen messen wir so viel Bedeutung bei, dabei bedeuten sie am Ende gar nichts oder markieren einen Punkt, nach dem alles nur noch schlechter wird.</strong></p><p>Und andere Ereignisse kommen so unscheinbar daher. Man erkennt sie kaum unter der Schicht von Staub und Dreck und man muss sie erstmal freirubbeln. Manchmal entdeckt man sie erst Jahre später wieder und denkt sich: “Hätte ich doch den Champagner damals aufgemacht.”</p><p>Ich verrate dir was: <strong>Ich werde morgen den Champagner nicht öffnen. </strong>Morgen habe ich einen furchtbaren Tag mit sehr früh aufstehen und Kinder zum Sportfest karren, Büro, später Kinder zum Impfen karren und letzte Sachen bei Rossmann shoppen, bevor ich ENDLICH gegen Nachmittag/Abend meine Buchlieferung öffnen darf. Ich werde zu diesem Zeitpunkt schweißgebadet sein und irgendwelche anderen Katastrophen werden dazukommen. Gleichzeitig werde ich den Kindern wahrscheinlich Melone schneiden und Wäsche machen und das Badezimmer putzen.</p><p>Vielleicht werden mein Mann und ich uns abends draußen hinsetzen und ne kleine Weinschorle trinken (der Wein ist noch vom Wochenende auf).</p><p>Aber am Samstag, wenn wir in Frankreich auf unserem Campingplatz angekommen sind und unser Camp steht, werden wir dann gemeinsam den Schampus öffnen und ich werde meinem zwanzig Jahre jüngeren Ich zuprosten. Schriftstellerin sein hatte ich damals schon gewollt, aber keinen Weg dahin gesehen. Zumindest das habe ich nun geschafft.</p><p>Ob immer alles gut wird, weiß ich nicht. Angesichts der Lage der Welt habe ich begründete Zweifel.</p><p>Aber was ich gelernt habe, ist: Es kommen beschissene Zeiten und es kommen auch wieder bessere Zeiten. Und wenn man in Frankreich am Atlantik sitzt und sein erstes Buch geschrieben hat, dann ist der Sonnenuntergang ein würdiger Zeitpunkt für ein Glas Champagner.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Hat dir der Text gefallen? Dann freue ich mich, wenn du dabei bleibst: Mein Newsletter ist kostenlos! Die nächste Ausgabe folgt nach meinem Urlaub.</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Gratis Newsletter</a></p><p></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
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      <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 07:49:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kapitel 5 aus “Tango und Tod”]]></title>
      <description><![CDATA[Kapitel 5 aus "Tango und Tod" bringt einen kleinen Rückblick in Tamás' Vergangenheit über den Bruch mit seiner Familie. Viel Spaß beim Lesen!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Kapitel 5 aus “Tango und Tod” und News :)</h1><p>Hallo liebe Darkadier,</p><p>heute bringe ich dir das fünfte Kapitel aus “A Darkadian Tale - Tango und Tod” mit. Nachdem wir in den ersten vier Kapiteln nun alle wichtigen Figuren (Tamás, Sophia, George und Byron) kennengelernt haben, gibt es einen kleinen Rückblick in Tamás’ Vergangenheit.</p><p>Es ist ein kurzes Kapitel, das erst während des Lektorats entstanden ist, also nachdem der Text schon fertig war. Meine Lektorin hatte mir dazu geraten, um Tamás’ Beweggründe besser zu beleuchten. Außerdem löste das Kapitel ein weiteres “Problem”, nämlich den größeren Bogen zum Darkadium zu öffnen.</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Gratis Newsletter?</a></p><h2>News</h2><p>Neuigkeiten habe ich auch dabei, und zwar werde ich im kommenden Jahr auf der <strong>Leipziger Buchmesse </strong>ausstellen!!</p><p>Das kam komplett unerwartet. Ich wurde von einer Autorin gefragt, die ich nicht einmal besonders tiefen Kontakt hatte - umso mehr freue ich mich, dass sie mich gefragt hat.</p><p>Wir sind insgesamt zu fünft und teilen uns einen Stand. Für mich ist das natürlich auch ein finanzielles Risiko, weswegen ich beschlossen habe, <strong>die Veröffentlichung von “Darkadian Nights - Der Kuss der Wolfsnacht” voranzutreiben</strong>. Der Termin 18.04.2027 bleibt bestehen, aber ich will das Buch als Print mit zur LBM nehmen. Das Lektorat erhalte ich in Kürze zurück, dann kann es da weitergehen!</p><p>Ich bin immer noch etwas baff von diesem Schritt. Ich hatte mir letztes Jahr bereits ein Airbnb für die LBM gebucht, aber da dachte ich, ich würde als Gästin hinfahren. Ich war jetzt schon drauf und dran, das zu kündigen, weil ich das Geld jetzt auch nicht aus dem Fenster werfen wollte. Tja, so kann’s gehen: Ich habe das Apartment nun verlängert, und mein Mann wird wohl den Samstag dazukommen und mich mit hoffentlich leeren Bücherkisten nach Hause fahren, sonst hätte ich bis Montag bleiben müssen, weil ich nach 4 Tagen Messe nicht noch 400 km Auto fahre.</p><p>Tja, was soll ich sagen: Es wird ein Abenteuer, und es ist vom Investment her keine Kleinigkeit, aber ich betrachte es einfach mal als Kurzurlaub. Ins Schreibwochenende werde ich dann nächstes Frühjahr wohl nicht fahren - dazu fehlt mir dann auch die Zeit.</p><p>Falls du planst, zur LBM zu fahren: Ich werde hier demnächst berichten, wo und wann ich da anzutreffen bin. Wir haben auch einen Kollektivnamen usw., aber das gebe ich erst raus, wenn unsere Buchung durch ist.</p><h2>A Darkadian Tale - Tango und Tod</h2><figure><a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bbf50a90-1688-4282-9731-ab4257757bb7/uploads/images/sgpsvvo24k/A_Darkadian_Tale_Tango_und_Tod_eBook_Amazon.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Buchcover &quot;A Darkadian Tale Tango und Tod&quot; von Sonja Tornefeld - Schriften in Gold mit Lichteffekten.
Das Cover ist in Rottönen gehalten. Es zeigt links ein tanzendes Paar als Silhouette, umrahmt von rotgoldenen Weinblättern. Rechts unten sieht man grafisch eine schwarze Schlange, im Hintergrund ein Zirkuszelt, das im Hintergrund verschwindet."/></a><figcaption>Buchcover &quot;A Darkadian Tale - Tango und Tod&quot;</figcaption></figure><p>Wir erinnern uns. Darum geht’s:</p><blockquote><p>1961. Anwalt Tamás Bethlen arbeitet unter falschem Namen im spanischen Cala Dorada, als er mit der Erbschaft der vermögenden Witwe Martha Cayetana betraut wird – ein Fall, der ihn in ein Netz aus Magie, Intrigen und Verrat verwickelt und seine wahre Identität zu enthüllen droht: Die Verstorbene gehörte, wie er selbst, einer einflussreichen Druidenfamilie an. Als er die Stadt verlassen will, wird er von Werwölfen und dem unheimlichen Halbdarkadier George McKay verfolgt; die geheimnisvolle Wahrsagerin Sophia geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Die Ereignisse überschlagen sich und er muss sich entscheiden: Wählt er Freiheit oder Liebe?</p></blockquote><p>Die bisherigen Kapitel findest du hier:</p><ul><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/6faaa1e6-6294-431e-92d6-25d2c5998221">Kapitel 1</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/f372e792-d2b8-4ceb-9cc8-4961019cb8a2">Kapitel 2</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/a52bb4f9-edee-489c-b5f9-0b03a828396f">Kapitel 3</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/7a14187a-630f-4adc-bab2-59a72b5c6bb3">Kapitel 4</a></p></li></ul><p></p><h2>Kapitel 5 - Erinnerungen</h2><p>Mit beschwingten Schritten kehrte er in seine Wohnung zurück. Was für ein Tag lag hinter ihm! Seit Monaten fristete er in Cala Dorada ein unauffälliges Dasein als István Capulet. Niemand hatte Verdacht geschöpft. Und nun begegnete er an einem einzigen Vormittag drei Menschen, die seine Tarnung ins Wanken brachten. Dass McKay in der Stadt aufgetaucht war, konnte kein Zufall sein. Ebenso wenig der Fall Blackwood. Im Zusammenhang mit Martha Cayetanas Tod und ihrem Erbe war hier offensichtlich etwas faul. Und dann war da noch Sophia Mendoza. Er sah sie noch immer tanzen, wenn er die Augen schloss, und er lächelte. Zufälle sind Zusammenhänge, die sich noch nicht offenbart haben. Das alte darkadische Sprichwort kam ihm in den Sinn. Er war so kurz davor, seine Angelegenheit zu klären, und nun zogen ihn diese Ereignisse wieder zurück in das Leben, das er so überstürzt verlassen hatte. Er war nicht mehr Tamás. Er wollte es nicht mehr sein. Rastlos lief er auf und ab und versuchte, die Gedanken, Gefühle und Erinnerungen zu sortieren, die auf ihn einstürzten. Ohne Erfolg.</p><p>»Ich kann nichts für sie tun«, hatte sein Vater gesagt. »Ich habe alles versucht.«</p><p>Stundenlang hatte Tamás im Salon gewartet und gehofft, während sein Vater und Vertreter der anderen Druidenfamilien sich berieten. Árpád Bethlen sah Tamás ernst an, als er herauskam. Das ist der Preis, den wir für unsere Privilegien und das Wissen bezahlen. Er musste die Worte nicht aussprechen, damit Tamás sie hörte.</p><p>»Lügner«, presste Tamás zwischen den Zähnen hervor. All sein Hoffen und sein stilles Flehen, es möge einen Ausweg geben, zerschmolzen in Wut. Hitze füllte seine Brust, das Atmen wurde schwer. »Die Gesetze sind heute anders.«</p><p>»Der Vertrag ist alt, aber er ist gültig.«</p><p>Sein Vater zeigte keine Emotion, wie immer. Er stand ruhig da und teilte ihm mit, dass Katarina, die Frau, die er liebte, verdammt war. Sie war einem Darkadier versprochen als Bezahlung für eine Schuld, die einer ihrer Vorfahren eingegangen war. So als wäre das nur ein weiteres Geschäft, ein kleiner Verlust im Vergleich zum großen Ganzen, ein notwendiges Übel. Die Ruhe seines Vaters befeuerte die Wut in ihm. Nicht zum ersten Mal rebellierte er gegen dieses System der Ungerechtigkeit, auf dem ihr Vermögen basierte. Doch zum ersten Mal würde er sich nicht damit abfinden. Er schlug mit beiden Fäusten auf den Tisch und brüllte: »Dir ist es ja nur recht. Du wolltest sowieso nicht, dass wir heiraten!«</p><hr aria-hidden="true"/><p><em>Das Buch ist inzwischen vorbestellbar als Taschenbuch und Ebook! Du kannst es in meinem Shop vorbestellen und hilfst mir damit sehr, die Auflage zu finanzieren. Vielen Dank!</em></p><p><a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/"><em>Hier geht’s zum Shop.</em></a></p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/about">Weiterlesen als Mäzen :)</a></p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/bbf50a90-1688-4282-9731-ab4257757bb7">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 15:16:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Der Shop ist eröffnet: Vorbestellungen möglich]]></title>
      <description><![CDATA[Auf diesen Moment habe ich so lange gewartet: Mein eigener, kleiner Autorenshop ist nun geöffnet. Vorbestellungen sind möglich! 🥲💃 Seit dieser Woche habe ich den Shop…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Auf diesen Moment habe ich so lange gewartet: Mein eigener, kleiner <a href="https://phantastopia.de/shop/">Autorenshop ist nun geöffnet</a>. Vorbestellungen sind möglich! 🥲💃</p><p>Seit dieser Woche habe ich den Shop für fertig erklärt, und ich freue mich, dass auch schon die ersten Bestellungen eingetroffen sind. Ich kann es selbst noch nicht so richtig glauben, wenn ich ehrlich bin. </p><p>Aber nun ist es soweit, und ich sage hiermit einfach mal Bescheid. Zum Buch geht es hier:</p><p></p><p><a href="https://phantastopia.de/produkt/darkadian-tale-tango-und-tod/">Vorbestellen</a></p><h2>A Darkadian Tale - Tango und Tod</h2><blockquote><p>1961. Nach einem Schicksalsschlag kehrt Tamás Bethlen seiner druidischen Familie den Rücken und taucht unter falscher Identität in dem spanischen Provinzstädtchen Cala Dorada unter, um dort als Anwalt zu arbeiten. Als er in einen Mordfall und ein Netz aus Magie, Intrigen und Verrat gerät, muss er sich entscheiden: Soll er fliehen oder bleiben? Dass er sich in die geheimnisvolle Wahrsagerin Sophia, die Hauptverdächtige, verliebt und von Werwölfen verfolgt wird, macht seine Entscheidung nicht leichter.</p></blockquote><p>A Darkadian Tale – Tango und Tod erscheint am 27.9.2026 als Printversion und am 13.09.2026 als Ebook.</p><p>Ich werde die Bücher zügig versenden, damit sie auch wirklich pünktlich bei den Vorbesteller:innen sind :).</p><p>So sieht das Buch übrigens aus:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0a18b1f8-178c-4d4a-99f2-bf6d3f2c8176/uploads/images/yicqodxoxg/Entwurf-TuT-Print.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Buchumschlag von &quot;A Darkadian Tale - Tango und Tod&quot;"/><p>Eine <a href="https://phantastopia.de/wp-content/uploads/2026/05/Leseprobe-TuT.pdf">Leseprobe findest du hier als pdf</a>.</p><p>Das Buch gibt es als Taschenbuch und als Ebook, optional kannst du das Taschenbuch auch mit den beiden Charakterkarten bestellen. </p><p>Es ist noch eine Farbschnitt-Variante mit Klappen geplant. Die werde ich hoffentlich Ende August freischalten können - so ganz sicher ist es noch nicht, dass das technisch klappt. Dazu melde ich mich nach meinem Urlaub, den ich demnächst antrete (vorher melde ich mich aber nochmal).</p><p>Liebe Grüße,</p><p>Sonja</p><hr aria-hidden="true"/><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Gratis Newsletter</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
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      <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 17:24:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Progammvorschau, neue Mitgliedschaften und Boni ;)]]></title>
      <description><![CDATA[Versandkostenfreie Lieferung, Ebookverlosung und Buch-Abo: Ich habe die Pakete für Mäzen:innen erweitert und neue erstellt :). Außerdem gibt es eine Programmvorschau :)]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Neue Mitgliedschaften und Boni ;)</h1><p>Heute melde ich mich in eigener Sache: Lang habe ich daran getüftelt! Es geht um <strong>neue Mitgliedschaften und Boni für Steady-Mäzen:innen</strong> 🥰. </p><p>Je näher die Veröffentlichung meines Buches rückt, desto mehr habe ich zu bieten, was mich natürlich sehr freut. Deshalb konnte ich nun endlich meinen lang gehegten Plan in die Tat umsetzen und hier neue Pakete und Erweiterungen des bestehenden Mäzen-Pakets entwickeln. </p><p>Die Highlights verrate ich vorab:</p><ul><li><p>Ebookverlosung (Basic)</p></li><li><p>versandkostenfreie Lieferung (Basic &amp; Standard)</p></li><li><p>Buch-Abo (Lady oder Lord)</p></li></ul><h2>Programmplanung</h2><p>Im Hintergrund treibe ich ja auch schon die nächsten Veröffentlichungen voran; hier entsteht also tatsächlich ein kleines Programm:</p><ul><li><p>09/2026 - “A Darkadian Tale - Tango und Tod” | Romantasy-Crime</p></li><li><p>04/2027 - “Darkadian Nights 1 - Der Kuss der Wolfsnacht” | Romantasy (mit Spice)</p></li></ul><p>In Planung für 2027-2029</p><ul><li><p>“Darkadian Gods - Die Geburt” | Dark Fantasy</p></li><li><p>“Darkadian Nights 2 - Im Takt der Wolfsherzen” | Sapphic Romantasy (mit Spice)</p></li><li><p>“Wolfsmärchen” (Arbeitstitel) | Romantasy-Märchen</p></li></ul><p>… und natürlich sind weitere Titel geplant. Die Reihe “Darkadian Nights” wird 4 Bücher umfassen und in einer weiteren Reihe “Darkadian Wolves” aufgehen, “Darkadian Gods” werden dicke Wälzer, da sind 3 Bücher geplant.</p><p>Mit dem Newsletter bleibst du auf dem Laufenden:</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Nichts verpassen</a></p><p>Aktuell läuft das Lektorat für “Darkadian Nights 1”, und ich arbeite an einer Verlagsbewerbung für das “Wolfsmärchen”. Bei “Darkadian Gods” wird sich im Herbst entscheiden, ob es über einen Verlag oder im Selfpublishing erscheint.</p><p>Für “Darkadian Nights” habe ich außerdem schon Charakterkarten von Byron und Vi bestellt, auch die sind in Arbeit und werden hier demnächst präsentiert :). (Und ja, das ist der <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/a52bb4f9-edee-489c-b5f9-0b03a828396f">Byron aus Kapitel 3 von “Tango und Tod”</a>.)</p><h2>Pakete für Mäzene</h2><p>Worauf ich hinauswill: Du siehst, ich musste erst einmal ein bisschen was vorproduzieren, bevor ich Boni und Goodies anbieten konnte. Jetzt ist es aber bald soweit, und ich habe daher die Pakete für Mäzen:innen erweitert, bzw. neue eingerichtet. <a href="https://steady.page/de/phantastopia/about#js-publication_plans">Du findest sie hier.</a></p><p>Es wird nun drei Pakete geben: “Basic”, “Standard” und “Lady oder Lord”. Ich stelle sie hier einmal vor:</p><h3>Basic</h3><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b09d538c-557c-4818-ba57-46acd827d104/uploads/images/p76o627wl6/Basic-Paket.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Schmuckbild mit gemaltem Buchstapel und Kerzen auf gelbem Untergrund"/><p>Du unterstützt mich mit <strong>3€ im Monat</strong> (bei jährlicher Zahlung, sonst <strong>3,90€ pro Monat</strong>) und bekommst:</p><p>🖤 Du erhältst <strong>Zugang zu exklusiven Textauszügen, Bild-Vorschauen und Einblick hinter die Kulissen</strong><br/>🖤 Du bekommst <strong>kostenlos Zugang zu Online-Lesungen</strong><br/>🖤 Du nimmst zu jeder Selfpublishing-Veröffentlichung an einer <strong>Ebook-Verlosung</strong> teil<br/>🖤 Du erhältst einen <strong>Code für die versandkostenfreie Lieferung</strong> in meinem Shop</p><p>NEU zum bestehenden Paket sind die letzten beiden Punkte: Es wird im September eine <strong>Ebook-Verlosung</strong> geben, und alle Basic-Mäzene nehmen automatisch daran teil.</p><p>Den <strong>Code für die versandkostenfreie Lieferung schicke ich zum offiziellen Shop-Start zu</strong> (den gibt es in der Theorie schon, aber es steht noch ein letzter Test aus - die Liste meiner Shop-To-Dos ist noch lang. Ende Juni geht es aber endlich wirklich los!)</p><p>Der Code für die Online-Lesung kommt dann auch, den bekommen auch alle Newsletter-Abonnent:innen ;). Sie wird für “Tango und Tod” am 25.9.2026 stattfinden - ich habe aber die Logistik noch nicht angelegt.</p><h3>Standard</h3><p>Dieses Paket ist neu dazugekommen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b09d538c-557c-4818-ba57-46acd827d104/uploads/images/da3jp2mwfq/Standard-Paket.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Schmuckbild: Eine mit Aquarell gemalte Katze liegt auf einem Bücherstapel, gelber Hintergrund"/><p>Du unterstützt mich mit <strong>6€ im Monat</strong> (bei jährlicher Zahlung, sonst <strong>7,90€ pro Monat</strong>) und bekommst:</p><p>🖤 Du erhältst Zugang zu exklusiven Textauszügen, Bild-Vorschauen und Einblick hinter die Kulissen<br/>🖤 Du bekommst kostenlos Zugang zu Online-Lesungen<br/>🖤 Du erhältst das Ebook von jeder (Selfpublishing-)Veröffentlichung (*.epub - Datei)<br/>🖤 Du erhältst einen Code für die versandkostenfreie Lieferung in meinem Shop</p><p>Dieses Paket enthält auch die <strong>versandkostenfreie Lieferung</strong> aus meinem Shop; außerdem bekommst du das <strong>Ebook von Selfpublishing-Veröffentlichungen gratis</strong>.</p><p>Ein Hinweis dazu: Ich werde alles tun, damit du auch Verlags-Ebooks gratis bekommst, aber das kann ich nicht pauschal versprechen. Die Mehrheit meiner VÖs wird aber im Selfpublishing sein, da ich ja sehr vorsichtig geworden bin mit Verlagen.</p><h3>Lady oder Lord</h3><p>Auch dies ist ein neues Paket: Das <strong>Buch-Abo!</strong></p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b09d538c-557c-4818-ba57-46acd827d104/uploads/images/4c3ejujxcq/Premium-Paket.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Perserkatze (Aquarell) sitzt auf Buchstapel, gelber Hintergrund, Schmuckbild"/><p>Du unterstützt mich mit <strong>12€ im Monat</strong> (bei jährlicher Zahlung, sonst <strong>15,90€ pro Monat</strong>) und bekommst:</p><p>🖤 Zugang zu exklusiven Textauszügen, Bild-Vorschauen und Einblick hinter die Kulissen<br/>🖤 Zugang zu Online-Lesungen<br/>🖤 <strong>Buch-Abo</strong>: Zu jeder Veröffentlichung schicke ich dir ein Buch inkl. Charakterkarten und Lesezeichen (sofern vorhanden) nach Hause. (Gilt erst nach Ablauf des Probezeitraums.)</p><p>Du verrätst mir deine Adresse, und ich schicke dir JEDE Veröffentlichung zu, wahrscheinlich auch vor dem offiziellen VÖ-Termin, da will ich mich aber lieber nicht festnageln. Was ich verspreche: Ich werde mich hier für jede:n überschlagen, die mich supportet ♥️.</p><p>Mit Charakterkarten und Lesezeichen, sofern verfügbar. Ich kann nicht versprechen, dass das jedes Mal die Farbschnitt-Luxusausgabe wird (weil ich gar nicht weiß, ob ich die bei jedem Buch haben werde), aber du bekommst zu jeder VÖ ein Buch, egal ob Selfpublishing oder Verlagsveröffentlichung.</p><p>Die Pakete findest du hier:</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/about">Mäzen:in werden ♥️</a></p><hr aria-hidden="true"/><p>Herzliche Grüße und bis zum nächsten Mal :)</p><p>Sonja</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
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      <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 15:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kapitel 4 aus “A Darkadian Tale - Tango und Tod”]]></title>
      <description><![CDATA[Heute geht es endlich weiter mit der Geschichte! Kapitel 4 von “Tango und Tod” steht an. Tamás wird endlich auf Sophia treffen, nachdem er schon Bekanntschaft mit George…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Heute geht es endlich weiter mit der Geschichte! Kapitel 4 von “Tango und Tod” steht an. Tamás wird endlich auf Sophia treffen, nachdem er schon Bekanntschaft mit George McKay und Byron Blackwood gemacht hat.</p><h2>Hinter den Kulissen - kleines Blitzlicht</h2><p>Leider bin ich ansonsten noch nicht viel weiter - ich warte nach wie vor auf die <strong>Druck-Cover</strong> und kann dann endlich den <strong>Probedruck</strong> bestellen. Sobald der da ist und für gut befunden wurde, geht es dann auch offiziell los mit den Vorbestellungen! <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/06a25dba-3806-4dae-8e2e-07c2383844d5">Mehr dazu habe ich letzte Woche ja schon geschrieben</a>.</p><p>Abgesehen von diesen Shop-Vorbereitungen will ich <strong>hier auf Steady demnächst die Pakete erweitern</strong> - es wird unter anderem ein “Buch-Abo”-Premiumpaket geben, bei der man jede Neuerscheinung kostenfrei nach Hause geschickt bekommt. Ich tüftele noch an den Details.</p><p>Ich habe eine <strong>Leseslot auf der Zeilentraum in Dortmund am 14.11.2026 </strong>bekommen! Jetzt bin ich natürlich tierisch nervös :D, aber ich freu mich auch drauf. Meine erste Buchmesse als Ausstellerin und dann gleich mit Lesung, oha! :o</p><p>Im Moment bereite ich ein <strong>Buchprojekt für eine Verlagseinreichung</strong> vor. Das Projekt hat nichts mit dem <a href="https://steady.page/de/phantastopia/topics/darkadium">Darkadium</a> zu tun. Drück mir gern die Daumen, dass es genommen wird - veröffentlicht wird es aber frühestens 2028 (und geschrieben ist es nur zur Hälfte <em>ähem</em> …)</p><h2>Kapitel 4</h2><p>So, nun endlich Kapitel 4!</p><p>Wir erinnern uns. Darum geht’s:</p><blockquote><p>1961. Tamás Bethlen arbeitet unter falschem Namen als Anwalt im spanischen Cala Dorada, als er mit der Erbschaft einer vermögenden Witwe betraut wird – ein Fall, der seine wahre Identität als Sohn einer einflussreichen Druidenfamilie zu enthüllen droht und ihn in ein Netz aus Magie, Intrigen und Verrat verwickelt: Werwölfe machen Jagd auf ihn, ein unheimlicher Halbdarkadier verfolgt ihn, und die geheimnisvolle Wahrsagerin Sophia geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Als er aus der Stadt verschwinden will, überschlagen sich die Ereignisse, und er muss sich entscheiden: Freiheit oder Liebe?</p></blockquote><p>Die anderen Kapitel findest du hier:</p><ul><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/6faaa1e6-6294-431e-92d6-25d2c5998221">Kapitel 1</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/f372e792-d2b8-4ceb-9cc8-4961019cb8a2">Kapitel 2</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/a52bb4f9-edee-489c-b5f9-0b03a828396f">Kapitel 3</a></p></li></ul><h3>Die Tänzerin</h3><p>Paolo schüttelte den Kopf. »Tut mir leid, Señor Capulet. Montag können Sie den Wagen abholen. Ich bekomme das Ersatzteil nicht früher.«</p><p>Tamás schaute auf seinen Seat, der mit offener Motorhaube in Paolos Werkstatt stand. Er hatte auf Paolo eingeredet und mehr Geld geboten, aber es half nichts. Das Auto wurde nicht schneller fertig. Tamás rieb sich resigniert den Nasenrücken. »Na schön. Montag dann.«</p><p>Er verließ die Werkstatt und ihren unaufgeräumten Vorplatz, auf dem weitere Autos zwischen Reifentürmen auf ihre Reparatur warteten. Das war etwas, das er aus seinem alten Leben vermisste: einen funktionierenden, fahrbaren Untersatz. In der Garage seines Vaters hatte er die Auswahl zwischen drei Fahrzeugen gehabt. Sein Seat 600 hatte ihn bis hierhin gebracht, aber es ging mit dem Wagen zu Ende. Missmutig schlenderte er zurück ins Herz von Cala Dorada, zum Marktplatz.</p><p>Nach dem Besuch bei Blackwood hatte er vorgegeben, sich in Ruhe auf die Verhandlung vorbereiten zu wollen, und die Kanzlei verlassen. Weder Elena noch sein Chef hatten Fragen gestellt, und er hatte den Seat in die Werkstatt gebracht. Seinen Plan, am morgigen Samstag in aller Frühe zuerst zum Zirkus zu fahren und danach die Stadt zu verlassen, verwarf er. Es war wie verhext, als ob er in diesem Kaff bleiben sollte. Am Sonntag fuhr ein Überlandbus, mit dem er bis Barcelona kam, aber Busfahrten waren zurückverfolgbar und große Städte wollte er vermeiden.</p><p>Er war tief in Gedanken versunken, als sich um ihn Menschen drängelten und ihre Hälse reckten. Er hob den Kopf und registrierte Musik. Eine Gitarre spielte eine klassische, spanische Melodie und die Leute wippten im Takt. Tamás folgte dem Klang mit den Augen und entdeckte in der Mitte des Marktplatzes am Brunnen zwei junge Männer, die Gitarre spielten. Eine Frau tanzte dazu in einem orangefarbenen Kleid einen Flamenco. Tamás blieb stehen, unfähig, den Blick von ihr abzuwenden.</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/7a14187a-630f-4adc-bab2-59a72b5c6bb3">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 16:16:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Update: Preisgestaltung und Verkaufs-Insights]]></title>
      <description><![CDATA[Es wird ernst: Ich habe mir viele Gedanken zum Verkauf gemacht und gebe dir heute mal ein paar Einblicke hinter die Kulisse zum Thema Preisgestaltung und Vertrieb. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo lieber Darkadier-Fan ;),</p><p>ich melde mich aus der Versenkung mit ein paar Hintergründen zum Druck der Bücher und der Preisgestaltung. Im Moment dreht sich bei mir alles um den <strong>Vertrieb und die Vorbereitung des Verkaufs</strong>.</p><p>Im Mai war ich vor allem mit organisatorischen Dingen beschäftigt und hier weniger aktiv. Das wird sich bald ändern - da das Buch demnächst kommt, plane ich hier weitere Pakete, darunter ein “Buch-Abo”-Paket.</p><p>Noch ist aber alles offen: Die Print-Cover erhalte ich im Juni und werde dann erst einmal einen Probedruck ordern. Im Anschluss daran entscheidet sich, ob das mit dem Farbschnitt überhaupt so klappt, wie ich mir das vorstelle und ob ich für weitere Steady-Pakete die Goodies anbieten kann, die ich möchte. Obwohl ich zuversichtlich bin, bleibt eine Restunsicherheit.</p><p>Warum “die” Printcover?</p><p>Es wird zwei (bzw. drei) Ausgaben geben:</p><ol><li><p>die Standard-Tolino-Taschenbuchausgabe ohne alles für 13,99€</p></li><li><p>eine limitierte Taschenbuch-Variante mit Innenklappen für 13,99€</p></li><li><p>eine Variante mit Innenklappen und Farbschnitt für 15,99€</p></li></ol><p>Bei Variante 3 bleibt wie gesagt eine Restunsicherheit, <strong>ob das mit dem Farbschnitt klappt. </strong>Das hängt von der Tiefe der Klappen ab, also wie viele Millimeter die überstehen. Die Druckerei signalisierte Selbstbewusstsein und Optimismus, aber ich bin ja Westfälin und gehe mal direkt von Worst Case aus.</p><p>Gegebenenfalls muss ich das Taschenbuch ohne Klappen mit Farbschnitt bedrucken lassen, aber das sabotiert dann die Preisstruktur. Naja - abwarten! Ich werde das hier dokumentieren :).</p><h2>Preisgestaltung</h2><p>A propos: Der TB-Preis ist niedrig angesetzt. Das Buch hat insgesamt aber auch nur 276 Seiten. Ich habe Verkaufspreise verglichen und ich liege im Großen und Ganzen knapp unter dem Durchschnitt und auf dem unteren Level dessen, was Tolino mir als Preis vorgeschlagen hat.</p><p>Ich habe das ganz bewusst so gemacht, damit sich möglichst viele Menschen dieses Buch leisten können. Und ich habe das gemacht, weil ich den <strong>Schwerpunkt auf den Direktvertrieb</strong> legen werde.</p><p>Viele Selfpublisher, die hauptsächlich über ihre Anbieter (BoD, Tolino, tredition etc) verkaufen, müssen ihre Preise höher ansetzen, um überhaupt was dran zu verdienen. Meine Marge über Tolino liegt bei dem Verkaufspreis bei unter 2€ pro Buch.</p><p>Da ich selbst eine Auflage drucke und die über meinen eigenen Shop und Buchmessen verkaufen will, bleibt da dann mehr hängen. Sobald die erste Auflage verkauft ist, habe ich theoretisch auch die Investition wieder raus. Ich bin selbst gespannt, wie und ob das klappt.</p><p>Zum Thema “Shop” gibt es demnächst eine mehrteilige Anleitung/ Dokumentation auf meinem Blog, wie ich das gemacht habe. Es ist echt nicht ohne. Mir macht das aber tatsächlich Spaß :).</p><h2>Termine und Buchmessen</h2><p>Zumindest habe ich mich auf einer weiteren Buchmesse angemeldet - am Engagement soll der Verkauf wohl nicht scheitern!</p><p>Dies sind meine aktuellen Termine:</p><p><strong>14.11. Zeilentraum Buchmesse in Dortmund</strong>, gemeinsam mit Ann Darkora (das war eine zufällige Zwangsheirat - wir kommen beide mit je einem Buch und teilen uns den Tisch, kennen uns aber noch nicht.)</p><p><strong>05.12. Winterlesezauber in Stuttgart</strong>, gemeinsam mit A.E. Schikora, die übrigens <a href="https://steady.page/de/a-e-schikora/posts">auch hier auf Steady ist</a>.</p><p>In meinem Shop wird es übrigens die Möglichkeit geben, online zu bestellen und “Abholung Buchmesse” auszuwählen - so sparst du Versandkosten und ich kann deine Bestellung schon vorher vorbereiten ;).</p><p>Für 2027 peile ich einige Buchmessen an, vorwiegend in NRW, aber da ich langfristig plane, meinen Job zu kündigen (<a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/550b82c9-0158-4cd4-8dcc-7acdecbdb11d">wir erinnern uns</a> - im Moment herrscht ein stiller Frieden und Chef ist viel unterwegs, aber an meiner inneren Kündigung hat das nun nichts geändert), werde ich spätestens mit dem zweiten Buch vermehrt auf Messen fahren.</p><h2>Das nächste Buch …</h2><p>A propos zweites Buch: <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/d8f86085-753f-4293-b8e1-b3d01cc9812e"><strong>Darkadian Nights 1 - Der Kuss der Wolfsnacht</strong></a> soll im <strong>April 2027</strong> erscheinen. Das plane ich derzeit im Hintergrund und schreibe fleißig an Band 2 (von 4). 50% sind fertig.</p><p>Außerdem habe ich ja das Manuskript zu <strong>Darkadian Gods</strong> zurück nach der <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/dd57935e-249a-46bb-8676-cf6d77ac195a">Verlagstrennung</a>. Ich bin zuversichtlich, das Buch <strong>Ende 2027 oder Anfang 2028</strong> veröffentlichen zu können.</p><p>Ich will mich aber auch noch nicht zu sehr festlegen. Ich habe mein Exposé aktualisiert und werde es wahrscheinlich nochmal woanders anbieten in der Hoffnung, diesen Termin zu bekommen. Ein Verlag als Partner ist bei dem Werk schon sinnvoll, einfach um ein größeres Publikum ansprechen zu können. Darum werde ich mich jetzt bald kümmern. Drück mir gern die Daumen!</p><p>Falls ich keinen Verlag (zu guten Konditionen) finde, würde ich es auch gern im Selfpublishing herausbringen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass allen, denen “Tango und Tod” gefällt, am Ende Georges Geschichte kennenlernen wollen, denn wie schon meine Lektorin im Testlesen sagte: “George stiehlt Tamás am Ende ganz schön die Show.”</p><p>Solltest du “Tango” also lesen, mach dich drauf gefasst, dass da Neugier auf weitere Bücher entsteht. ;)</p><p>So, das war ein kleines Update von mir. In Kürze kommt für die Mäzene Kapitel 4 aus dem Buch :).</p><p>Bis bald,</p><p>Sonja</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Gratis Newsletter</a></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
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      <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 08:12:24 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kapitel 3 aus “Tango und Tod” (und News)]]></title>
      <description><![CDATA[Das dritte Kapitel aus "A Darkadian Tale - Tango und Tod" ist zugleich eins meiner liebsten, weil Tamás hier zum ersten Mal aus der Rolle seiner hidden identity fällt.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es geht mit Kapitel 3 aus “A Darkadian Tale - Tango und Tod” weiter, und ich muss gestehen, dass es tatsächlich eins meiner persönlichen Lieblingskapitel ist, weil Tamás hier erstmals aus seiner István-Rolle fällt, als er dem Werwolf Byron Blackwood begegnet. Beim Schreiben hatte ich unglaublich viel Spaß, und ich hoffe, dass man das dem Kapitel auch anmerkt.</p><h2>Aktueller Stand und Neuigkeit</h2><p>Bevor es losgeht, hier der aktuelle Stand zu dem Buch:</p><ul><li><p>Sämtliche <strong>Arbeiten am Text sind durch</strong>, das <strong>Ebook ist fertig</strong> und die ersten Blogger haben es erhalten. Der <strong>Buchsatz ist in Arbeit</strong>.</p></li><li><p>Bisher <strong>läuft diese Veröffentlichung tatsächlich nach Zeitplan</strong>, was mich innerlich natürlich sehr freut :). Der Termin bleibt also: 27.9.2026 (wobei ich gerade tatsächlich darüber nachdenke, das Ebook vorzuziehen).</p></li><li><p>der Shop ist fast fertig. Das Einstellen von Verpackungsgrößen und Versandkosten hat mich graue Haare gekostet. Aber jetzt funktioniert es :). Nächster Step: Zahlungsmethoden einstellen ===:o.</p></li><li><p>Eine Neuigkeit habe ich auch mitgebracht: <strong>Es wird ein Hörbuch geben! </strong>Und zwar wird dieses im <a href="https://utopie-verlag.de/">Utopie-Verlag</a> erscheinen, voraussichtlich sogar schon Ende diesen Jahres!!! Ich freue mich sehr darüber und ich bin sehr positiv angetan von der Kommunikation mit Robert und auch mit “meinem” Sprecher - beide sind sehr engagiert. Die Vibes sind ganz anders als bei meinem anderen Verlag, <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/54c8a4c6-0ae2-40cf-9edd-873f057c59d7">den ich ja erst kürzlich verlassen habe</a>. Mehr zum Thema Hörbuch und wie und wann usw. erfährst du, sobald ich selbst mehr Infos habe :).</p></li></ul><p>Bleib gern auf dem Laufenden, indem du meinen Steady-Newsletter abonnierst - ich schreibe 1-2x monatlich, bzw. nach “Bedarf”:</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><h2>A Darkadian Tale - Tango und Tod</h2><p>Nun geht’s los mit dem Text. Die ersten beiden Kapitel kannst du hier nachlesen:</p><ul><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/6faaa1e6-6294-431e-92d6-25d2c5998221">Kapitel 1</a></p></li><li><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/f372e792-d2b8-4ceb-9cc8-4961019cb8a2">Kapitel 2</a></p></li></ul><p>Und hier nochmal der Klappentext:</p><blockquote><p>1961. Tamás Bethlen arbeitet unter falschem Namen als Anwalt im spanischen Cala Dorada, als er mit der Erbschaft einer vermögenden Witwe betraut wird – ein Fall, der seine wahre Identität als Sohn einer einflussreichen Druidenfamilie zu enthüllen droht und ihn in ein Netz aus Magie, Intrigen und Verrat verwickelt: Werwölfe machen Jagd auf ihn, ein unheimlicher Halbdarkadier verfolgt ihn, und die geheimnisvolle Wahrsagerin Sophia geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Als er aus der Stadt verschwinden will, überschlagen sich die Ereignisse, und er muss sich entscheiden: Freiheit oder Liebe?</p></blockquote><h2>Kapitel 3: Der Mandant</h2><p>In der einen Hand seine Aktentasche und in der anderen einen Stapel Akten tragend, lief Tamás zum Polizeirevier. Elena neben ihm redete ohne Unterlass. Tamás nickte und lächelte höflich, wenn sie eine kleine Pause machte.</p><p>»Ach, das habe ich ganz vergessen: Francisco Cayetana hat schon drei Mal angerufen«, sagte sie. »Er hat Fragen zur Testamentseröffnung. Er klang ungehalten. Irgendwie befürchtet er, dass er nicht genug abbekommt.«</p><p>»Ich rufe ihn zurück«, sagte Tamás. »Nach dem Gespräch mit Señor Blackwood wird es noch weiteren Gesprächsbedarf geben.«</p><p>»Da haben Sie recht, István. Sie denken an alles.«</p><p>Tamás quittierte das Kompliment mit einem höflichen Lächeln. Elena ging dicht an seiner Seite. Er hätte gern einen Schritt Abstand genommen, befürchtete aber, dass sie es als Zurückweisung verstehen würde. Er wollte ihre Gefühle nicht verletzen.</p><p>Er war erleichtert, als sie das Revier erreichten, das in einem historischen Gebäude untergebracht war: Eine breite Steintreppe mit vier Stufen führte sie durch einen überdachten Säulengang hinein. Die Temperatur war innen angenehmer als die drückende Hitze draußen. Ein Polizist – Tamás kannte ihn, sein Name war Javier Ramírez – erhob sich hinter seinem Schreibtisch und nahm die Akten entgegen. Seine Augen waren auf Elena gerichtet, die ihn in ein Gespräch verwickelte.</p><p>Tamás räusperte sich und die beiden sahen ihn an. »Ich muss mit Señor Blackwood sprechen. Ich bin sein Anwalt.«</p><p>»Oh, natürlich, Señor Capulet. Ich bringe Sie nach hinten.«</p><p>Ramírez lief voraus und Tamás folgte ihm einen schmalen Flur entlang, vorbei an Büros und durch eine Sicherheitstür. Dahinter befand sich ein weiterer Gang mit vergitterten Zellen auf der rechten Seite. In der ersten wartete sein Mandant.</p><p>»In zehn Minuten hole ich Sie ab.«</p><p>»Danke, Javier«, sagte Tamás.</p><p>Der Mann in der Zelle lag im hinteren Teil auf einer Pritsche, die für ihn zu schmal war, seine Schultern ragten über die Seite. Ob er schlief, konnte Tamás nicht erkennen. Er räusperte sich. Blackwood reagierte nicht.</p><p>»Ich bin Ihr Anwalt, István Capulet«, stellte er sich vor.</p><p>»Ach was«, brummte der Mann. Seine Stimme klang tiefer als die von McKay.</p><p>»Sie werden wegen Raubes und schwerer Körperverletzung angeklagt. Vielleicht wegen Mordes.«</p><p>Blackwood brummte etwas Unverständliches, wahrscheinlich einen unflätigen Ausdruck.</p><p>»Wissen Sie, wer mich bezahlt?«</p><p>Sein Mandant richtete sich auf. Er war groß, sogar im Sitzen. Seine zerzausten, blonden Haare und sein Dreitagebart verliehen ihm einen verwegenen Look. Er trug ein Unterhemd und Jeans. Oberarme, Brust und Nacken waren bepackt mit Muskelmassen. Tamás starrte ihn einen Moment zu lange an und begriff: Dieser Mann, der ihn seinerseits musterte, war kein Mensch.</p><p>»Ich bin hier, um Sie hier rauszuholen«, sagte Tamás. Hüstelnd hantierte er mit seiner Aktentasche.</p><p>Blackwood lachte heiser. »Und wie wollen Sie das anstellen? Auf ›nicht schuldig‹ plädieren, Euer Ehren?«</p><p>»Ich bin nicht ...«, Tamás brach ab, als ihm klar wurde, dass Blackwood ihn auslachte.</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/a52bb4f9-edee-489c-b5f9-0b03a828396f">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Wed, 13 May 2026 14:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Charakterkarte: Sophia]]></title>
      <description><![CDATA[Letzte Woche habe ich die Illustration von Tamás vorgestellt - heute ist Sophia dran, die weibliche Hauptrolle aus “A Darkadian Tale - Tango und Tod”. Drew ist beim…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche habe ich die <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/1f30bcd4-ad71-4059-befe-801f8e6c52a8">Illustration von Tamás</a> vorgestellt - heute ist<strong> Sophia </strong>dran, die weibliche Hauptrolle aus “A Darkadian Tale - Tango und Tod”. Drew ist beim Zeichnen leicht eskaliert, kann man wohl sagen. Nachdem Tamás ja als Charakter auch sehr zurückhaltend, vornehm und diskret ist, symbolisiert Sophia das Gegenteil.</p><p>So viele Angaben und Referenzbilder habe ich gar nicht gemacht, aber Drew hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich bin absolut begeistert von den Details dieser Illustration!</p><h2>Drew Black - Dark Artist</h2><p>Die Illustration hat wieder Drew Black erstellt. <a href="https://www.instagram.com/black.n.drew/">Du findest ihn auf Instagram</a> (und demnächst auch auf einer eigenen Homepage - ich werde die nachreichen!)</p><p>Wir “kennen” uns nun schon einige Jahre, und ich liebe seinen düster-anarchistischen Stil, der nun bei Sophia seine Vollendung findet.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b6e76900-86bb-4f5c-a81d-5ede6d2fde09/uploads/images/lxg7he5lqx/Vorschau-Sophia-01.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ausschnitt aus Charakterzeichnung: Detaillierter Schlangenkopf"/><p>Allein diese Schlange zu zeichnen (Schuppen!!!), muss Stunden gedauert haben. Aber auch mit anderen Details hat Drew sich selbst übertroffen, z.B. mit ihrem Kostüm, denn Sophia tritt ja als Wahrsagerin und Tänzerin im Zirkus auf und ist damit so ziemlich das Gegenteil von Tamás, der Anwalt ist und Sohn einer reichen Aristokratenfamilie.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b6e76900-86bb-4f5c-a81d-5ede6d2fde09/uploads/images/3ilfzcisto/Vorschau-Sophia-03.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ausschnitt der Charakterzeichnung &quot;Sophia&quot; zeigt einen Teil des Kostüms mit einem eingefassten Edelstein und Perlenketten."/><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b6e76900-86bb-4f5c-a81d-5ede6d2fde09/uploads/images/3c4jxll4pn/Vorschau-Sophia-04.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ausschnitt der Charakterzeichnung &quot;Sophia&quot; zeigt ihre Hand, die sich auf ihre Hüfte stützt, darunter ein Perlengürtel."/><h2>Sophias Figurengeschichte</h2><p>Über Sophia könnte ich so viel schreiben! Als Figur hat sie schon eine so lange Reise hinter sich gebracht, dabei war sie ursprünglich gar nicht geplant, erst recht nicht in dieser Tiefe.</p><p>Das Manuskript zu “A Darkadian Tale - Tango und Tod” ist ja aus meinem eigentlichen Debüt “Darkadian Gods” heraus entstanden. In dessen Urfassung tritt Tamás als Ally und Sidekick für den Protagonisten George McKay auf.</p><p><strong>In dieser Urfassung wird Sophia (damals hieß sie noch Paula) genau 1x erwähnt</strong>, und da wird nur gesagt, dass Tamás mit einer Hexe verheiratet sei, die aber im Manuskript gar nicht anwesend war.</p><p>Diesen simplen Hinweis hat meine Freundin und Erstleserin Anita seinerzeit aufgegriffen. Sie war von Beginn an Tamás’ größter Fan und wollte sofort mehr über Paula/Sophia wissen.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/b6e76900-86bb-4f5c-a81d-5ede6d2fde09/uploads/images/4ri2vrxr5l/Vorschau-Sophia-02.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Ausschnitt aus der Illustration &quot;Sophia&quot;: Auge"/><p>Das bewegte mich dann endgültig, das vorliegende Prequel zu schreiben (und beide Rollen für Tamás und Sophia in “Darkadian Gods” mehr auszubauen).</p><p>Im Testlesen von “Tango und Tod” war Sophias Rolle aber auch immer noch klein. Meine Lektorin Harlow merkte da schon an, <strong>dass Sophia recht eindimensional sei, fast austauschbar</strong>. Dass sie <strong>keine eigene Agenda hat</strong> und <strong>wie schmückendes Beiwerk wirkt</strong>. (Sie hat es mir schonend beigebracht, und ich musste ja zugeben: Innerlich habe ich das schon geahnt. Ich war selbst noch nicht zufrieden mit Sophia.)</p><p>Da das Buch komplett aus Tamás’ Sicht erzählt ist, ist es natürlich schwer, andere Figuren, die obendrein gar nicht in jedem Kapitel vorkommen, greifbar zu machen.</p><p>Das war dann also meine Hauptaufgabe in der Überarbeitung im letzten Jahr, ehe ich das Manuskript dann bei Harlow zum Lektorat eingereicht habe: <strong>Aus Sophia eine “lebendige” Figur zu machen.</strong></p><p>Tja, ob das gelungen ist, werden Leser:innen mir dann wohl mitteilen. Meine Lektorin schrieb mir jedenfalls, nachdem der Text fertig war:</p><blockquote><p>Ich muss auch noch mal erwähnen, wie toll es dir mit Sophia gelungen ist, eine Frau darzustellen, die zwar sehr weiblich ist (was auch immer das genau heißt, aber du weißt hoffentlich, was ich meine), bei der man aber trotzdem das Gefühl hat, dass sie weiß, was sie tut und auch für sich genommen eine starke Gegnerin ist. Also sie ist nicht nur Femme fatale, nicht nur scheues Reh oder Damsel in Distress, sondern machtvoll, durchsetzungsfähig, verführerisch, gefühlvoll und anschmiegsam zugleich. Das war beim Testlesen noch nicht so. Da hast du wirklich ganze Arbeit geleistet. 😊</p></blockquote><p>Wenn du mehr über das Darkadium und seine Entstehung wissen möchtest, lade ich dich in meinen kostenlosen Newsletter ein:</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Gratis Newsletter</a></p><h2>Über Sophia</h2><p>Sophia tritt als <strong>geheimnisvolle Wahrsagerin und Tänzerin</strong> auf und lebt in einem Zirkus. Sie bildet einen <strong>Kontrast zu Tamás</strong>, der zwar unter falscher Identität lebt, aber doch weiterhin ein gut sortierter Charakter ist, der seiner Arbeit als Anwalt (gibt es einen konservativeren Beruf??) nachgeht und damit für “Recht und Ordnung” steht.</p><p>Sie dagegen <strong>verkörpert Wild- und Freiheit</strong> und <strong>entzieht sich mit skandalösen Outfits staatlicher Ordnung.</strong> Als Wahrsagerin ist sie außerdem ein Medium zwischen der realen Welt und dem Darkadium. Dass sie Tänzerin ist, ist keineswegs Zufall: <strong>Sie tanzt zwischen den Welten und den Bereichen ihres Lebens, bemüht, die Balance in jeder Situation zu halten.</strong></p><h2>Die Illustration</h2><p>Die Illustration von Drew stellt besonders diesen “verruchten” Teil ihrer Persönlichkeit heraus: Sie ist <strong>geheimnisvoll</strong> und <strong>gefährlich</strong>, dabei <strong>weiblich </strong>und <strong>wunderschön</strong>.</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/b6e76900-86bb-4f5c-a81d-5ede6d2fde09">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 14:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Trennung und Neuanfang]]></title>
      <description><![CDATA[Ich bin von meinem Verlagsvertrag zurückgetreten. Heute kam die Bestätigung. Ein paar Gedanken dazu.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Verlagsupdate - Wendepunkte Teil 3</h1><p>Es zeichnete sich ja ab, daher heute das Update: <strong>Ich bin von meinem Vertrag mit dem Hybrid Verlag zurückgetreten.</strong></p><p>Nachdem ich nach dem letzten Kontakt (<a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/dd57935e-249a-46bb-8676-cf6d77ac195a">hier die Vorgeschichte</a>) nichts weiter gehört habe, habe ich endgültig die Reißleine gezogen.</p><p>Dieses “Ghosting”, bzw. das ewige Warten bei jeder An- und Rückfrage hat mich jetzt zwei Jahre lang mürbe gemacht. Nun war der Punkt gekommen, Abschied zu nehmen.</p><p>Ein befreundeter Autor ist Anwalt und hat mir geholfen, meine Kündigungsemail rechtssicher aufzusetzen. Heute hat der Verlag die Vertragsauflösung bestätigt.</p><p>Nachdem in der Verlagswelt <a href="https://www.instagram.com/p/DXGsdKUiDWf/">der nächste Kleinverlag dichtgemacht hat,</a> hat “mein” Verlag vielleicht gerade andere Sorgen als Autorinnen, die abspringen? Die Frage drängte sich mir auf, aber darüber zu spekulieren ist wahrscheinlich sinnlos.</p><p>Ich bin vorerst bedient mit Verlagen und klinge deshalb eventuell etwas zynisch. Tut mir leid! Das ist eigentlich nicht meine Art. Ich will auch gar nicht meinen Frust hier reinschreiben, aber natürlich tut mir das auch weh, und ich bin enttäuscht und wütend. Während dieses Kapitel nun schließt, merke ich, wie belastend das ganze Thema für mich war. Es hat mich zunehmend runtergezogen und wenn ich nachgefragt habe, kam ich mir immer blöder vor.</p><p>Ich verstehe auf einem ganz menschlichen Level nicht, dass ich nach zwei einfühlsam formulierten Mails, in denen ich meine Gefühle schildere und um Klärung bitte (es waren wirklich keine Vorwürfe drin), keine Antwort bekomme. Oder nur diese: “Mach dir keine Sorgen, wir melden uns.”</p><p>Bin ich zu sensibel? Mich hat seit Jahren nichts mehr so verletzt wie dieser Umgang. Ich dachte, in einer kreativen Branche sei das nicht so. Da habe ich mich wohl geirrt.</p><p>Die Bestätigung der Vertragsauflösung kam als Zweizeiler. Kein Bedauern darüber, dass es nicht gut gelaufen ist, keine Entschuldigung. </p><p>Nein, ich habe nichts anderes erwartet. Genau genommen habe ich damit gerechnet, dass sie die Frist verstreichen lassen und sich gar nicht mehr melden. </p><p>Tja. Wer weiß, wozu das gut ist? </p><p>Meine Gefühle sind noch nicht in der Erleichterung angekommen. Noch überwiegen Trauer und Wut. </p><h2>Darkadian Gods</h2><p>Bei dem Werk, das ich bei dem Verlag unter Vertrag hatte, handelt es sich um die <strong>Trilogie “Darkadian Gods”</strong>, eine Dark Fantasy-Trilogie, die emotional tief und strukturell komplex ist, um das mal einfach auszudrücken. Viele, die mir schon lange folgen, kennen den Arbeitstitel “George und Deborah”. (<a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/f1cfcd2a-3093-4830-b508-52ee540cfc40">Kapitel 1 habe ich hier schonmal veröffentlicht.</a>)</p><p>Es ist das Herzstück des Darkadiums und es verdient mehr, als zwei Jahre lang ignoriert zu werden.</p><p>Lange habe ich aus sentimentalen Gründen an dem Vertrag festgehalten, dabei türmen sich rational die Gründe, von dem Verlag Abstand zu nehmen.</p><h2>Wie geht es weiter?</h2><p>Wenn ich eins in meinem Leben gelernt habe, dann Folgendes: Keine Niederlage und kein “Scheitern” ist jemals das Ende einer Geschichte.</p><p>Ich weiß noch nicht, wie es weitergeht. Oder wann. Aber ich weiß, dass dies nicht das Ende ist.</p><p>Das Manuskript bekommt jetzt eine Pause. Ich muss etwas Kraft sammeln. Ich stecke eigentlich tief in Band 2, aber ich werde über den Sommer viel nachdenken und mich neu ausrichten. Die Trilogie wird kommen, auf dem ein oder anderen Weg. Das verspreche ich. :)</p><p>Mit dem kostenlosen Newsletter halte ich dich auf dem Laufenden:</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Nächste Woche geht’s weiter mit der <strong>Illustration von Sophia</strong>. Da habe ich einen kleinen Ausschnitt als Teaser mitgebracht:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/54c8a4c6-0ae2-40cf-9edd-873f057c59d7/uploads/images/uzh7kz4swh/Schlange_500px.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Bildausschnitt einer Zeichnung. Zu sehen sind Hals und Schulter einer Frau, um die sich eine Schlange räkelt"/><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/6faaa1e6-6294-431e-92d6-25d2c5998221">“Tango und Tod” </a>bringt mir gerade dafür NUR FREUDE. Ich programmiere an meinem Autorenshop, habe das Manuskript fast fertig, und ich liebe den Austausch mit den Bloggern und die Vorbereitung des Marketings. Das gibt mir gerade sehr viel Kraft. Und heimlich hoffe ich, dass das Buch richtig, richtig erfolgreich wird, so unwahrscheinlich das auch ist.</p><p>Danke dir für’s Lesen 🫶. Nächstes Mal bin ich wieder fröhlicher.</p><p>Liebe Grüße und bis bald,</p><p>Sonja</p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
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      <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 12:27:12 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Charakterkarte: Tamás]]></title>
      <description><![CDATA[Die Charakterillustrationen sind da. Heute stelle ich exklusiv Tamás vor, den Protagonisten aus "Tango und Tod", gezeichnet von Drew Black. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist soweit, ich stelle euch heute exklusiv die erste Charakterillustration vor: Tamás Bethlen, Protagonist aus “A Darkadian Tale - Tango und Tod” hat endlich einen offiziellen Look ❤️.</p><h2>Charakterillustrationen ja oder nein?</h2><p>Die einen lieben und die anderen hassen Charakterdesigns. Ich kenne viele (inklusive mir selbst), die ein Buch lesen und von Charakteren ein eigenes Bild entwickeln. Ich finde es dann tatsächlich schwer, mich auf eine Illustration oder bei Verfilmungen auf einen Schauspieler einzulassen. Stichwort: Aragorn. (Nichts gegen Viggo Mortensen, im Gegenteil, aber es hat ne Weile gedauert, bis ich den markanten Typ mit Adlernase aus dem Buch, den ich mir irgendwie immer als Indianerhäuptling vorgestellt hatte, mit V.M. in Verbindung zu bringen.)</p><p>Und dann ist da bei meinem eigenen Buch doch irgendwie der Wunsch da, die <strong>Figuren zu visualisieren</strong>. Ganz früher - also so vor 20 Jahren - habe ich mir schon Bilder aus dem Internet zusammengesucht und in meinem damaligen Schreibprogramm (<a href="https://www.spacejock.com/yWriter.html">Open-Source: ywriter</a>, den ich sehr als kostenlose Roman-Schreib-Softwareempfehlen kann) hinterlegt.</p><p>Heute geht man da andere Wege.</p><h2>KI?</h2><p>Vor etwa vier (?) Jahren habe ich dann nach langer Pause wieder mit dem Schreiben angefangen und mit dem Boom der KI auch damit experimentiert, habe das aber auch bald wieder sein lassen, auch wenn es ja sehr einfach ist, sich damit ein Charakterbild erstellen zu lassen.</p><p>Inzwischen hat das mit den KI-Bildern aber so Überhand genommen, dass mir da die Individualität einfach fehlt. Manche Instagram-Feeds (sorry) sind so langweilig geworden und wirken wie eine einzige KI-Werbeanzeige. Wenn ich versehentlich drauf lande, bin ich meist schnell wieder weg.</p><p>(Schon klar, für meinen Instafeed kann ich es mir auch nicht leisten, echte Zeichnungen zu beauftragen, aber ich habe auch schon vor der KI einen Instafeed befüllt, und ich schaffe das auch im KI-Zeitalter ohne KI.)</p><p>Inzwischen bedroht die KI so viele kreative Jobs, dass ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann, auf KI-generierte Charakterbilder zurückzugreifen. Ganz abgesehen davon, dass die Trainingsdaten allesamt geklaut wurden.</p><p>Das will ich an dieser Stelle aber gar nicht weiter vertiefen oder jemanden dafür verurteilen, diese Bildgeneratoren zu nutzen. Ich wollte nur meine Perspektive auf das Thema “Charakterillustration” zeigen und irgendwie muss man da ja zum Thema KI Stellung beziehen. Was ich hiermit getan habe.</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><h2>Drew Black</h2><p>Schon lange bevor ich mir überhaupt Gedanken über Illustrationen gemacht habe, habe ich auf Instagram <a href="https://www.instagram.com/black.n.drew/">Drew Black </a>kennengelernt. Sein Zeichenstil hat mich von Anfang an umgehauen; diese <strong>Mischung aus Düsternis, Morbidität und Anarchie</strong> hat direkt eine Verbindung geschaffen, die sich dann in Gemeinsamkeiten bestätigte, mit denen ich kaum gerechnet habe. Über DMs hatten wir immer mal wieder einen netten Austausch, lange bevor ich ihn dann beauftragt habe, und so stand Drew ganz oben auf meiner Liste potentieller Künstler:innen.</p><p>Für “A Darkadian Tale - Tango und Tod” habe ich zwei Charakterporträts in Auftrag gegeben. Inzwischen habe ich auch für das nächste Buch Zeichnungen bestellt. Alle <strong>Charakterkarten werde ich als Postkarten zum Sammeln</strong> drucken lassen. Demnächst werde ich hier auf Steady auch weitere Pakete freischalten - je nach Paket gibt es dann eine Charakterkarte dazu.</p><p>Hier ein kleiner Ausschnitt. Die Fantasy-Mäzene bekommen die ganze Karte ;).</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/1f30bcd4-ad71-4059-befe-801f8e6c52a8/uploads/images/samiq6end2/Vorschau-Tamas.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Detailausschnitt der Porträtzeichnung der Figur Tamás Bethlen: Man sieht ein Auge mit Brille."/><figcaption>Detail Tamás Bethlen by Drew Black</figcaption></figure><p>Ob es langfristig eine Nachfrage gibt, wird sich noch zeigen. Ich persönlich hoffe sehr, dass die Karten gut angenommen werden und uns das eine langfristige Zusammenarbeit ermöglicht. Wenn ich mir allein die Charakterliste des Darkadiums ansehe, sind genug Figuren da, um einen ganzen Kühlschrank damit vollzupinnen, und Drew ist bisher willig, alles zu zeichnen.</p><p>Beim Druck habe ich mit für einen hochwertigen Chromokarton entschieden. Ich bin gespannt, wie das Ergebnis sein wird!</p><h2>Tamás Bethlen</h2><p>Tamás ist ja nun einer meiner absoluten Lieblinge: Er ist <strong>smart, gutaussehend, gebildet und steinreich</strong>. Dabei ist er ein <strong>Philanthrop</strong> und in der Lage, <strong>Verantwortung zu übernehmen</strong>. Innerhalb des Darkadiums tritt er zunächst nur in “Tango und Tod” als POV-Charakter auf, hält aber im Grunde alles zusammen.</p><p>Er ist <strong>gebürtiger Ungar </strong>und aufgewachsen als <strong>Sohn einer aristokratisch-druidischen Familie in einer elitären Welt aus ererbtem Geld und Elite-Universitäten</strong>.</p><p>In “Tango und Tod” hat er sich von alldem abgewandt und arbeitet unter der falschen Identität István Capulet als Anwalt in dem spanischen Provinznest Cala Dorada (ein fiktiver Ort btw), bis er mit der Testamentsvollstreckung der vermögenden Witwe Martha Cayetana beauftragt wird, was seine Tarnung gefährdet. (<a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/6faaa1e6-6294-431e-92d6-25d2c5998221">Lies hier Kapitel 1</a>)</p><p>Er hat lockige, schwarze Haare, die ihm manchmal in die Stirn fallen, und er trägt eine Brille. Sein typisches Outfit ist ein Anzug. Er fühlt sich darin tatsächlich ganz wohl.</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/1f30bcd4-ad71-4059-befe-801f8e6c52a8">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 15:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Kapitel 2 aus “Tango und Tod”]]></title>
      <description><![CDATA[Das Lektorat ist nun endlich durch und ich bringe dir heute Kapitel 2 von "Tango und Tod" exklusiv vorab mit :). ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Lektorat zu “A Darkadian Tale - Tango und Tod” bin ich nun endlich durch, das Korrektorat startet in Kürze. Was ist das? Nun, das ist der Durchgang, bei dem es um Rechtschreibung und Grammatik geht.</p><p>Mein Endgegner sind Kommata 🙈, aber es kommt zum Beispiel durch häufige Satz-Umstellungen auch immer mal wieder dazu, dass Präpositionen oder Pronomen aus dem ursprünglichen Satz bleiben und dann nicht mehr passen. Als Autorin sehe ich das leider wirklich nicht mehr, weil ich, wenn ich meinen eigenen Text lese, meist 10+ Versionen dieses Satzes im Kopf habe. Wenn du selbst schreibst, weißt du, was ich meine.</p><p>Für das Korrektorat ist Daniel zuständig, und ich danke ihm sehr, dass er es macht ❤️. Von Beruf ist Daniel Deutschlehrer; außerdem hat er sehr viel Erfahrung im Lektorieren und Korrigieren von allen möglichen Büchern und Doktorarbeiten UND er ist ein begnadeter Koch. Wir stehen uns nahe, und ich bin unendlich dankbar für seinen Support, der nun schon über dreißig Jahre währt. Gemeinsam mit seiner Frau (meiner Tante) sind die beiden so ne Art zweites Paar Eltern für mich, und ich freue mich, dass wir uns in letzter Zeit wieder häufiger sehen - sie sind nämlich auch meine Zuflucht, wenn ich zwecks Buchmesse ins schöne Stuttgart reise.</p><p>Soviel zum Status des Manuskriptes: Es befindet sich im Endspurt! (Einen kleinen <a href="https://phantastopia.de/keine-angst-vorm-lektorat-erfahrungsbericht/">Recap zum Lektorat habe ich übrigens auf meinem Blog verfasst</a>.) 🤘</p><h2>A Darkadian Tale - Tango und Tod</h2><p>Falls du neu hier bist - darum geht es in meinem Buch, das am 27.9.2026 erscheinen soll:</p><blockquote><p>1961. Anwalt und Druide Tamás Bethlen versteckt sich unter falscher Identität im spanischen Cala Dorada, als er mit der Erbschaft einer vermögenden Witwe betraut wird – ein Fall, der seine wahre Identität enthüllen könnte. Als er aus der Stadt verschwinden will, wird er von Werwölfen verfolgt und verliebt sich in die Hauptverdächtige eines Mordfalls - die Wahrsagerin Sophia, die ebenfalls ein Geheimnis hütet.</p></blockquote><p><strong>Kapitel 1</strong> habe ich letzten Monat veröffentlicht. <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/6faaa1e6-6294-431e-92d6-25d2c5998221">Hier kannst du es lesen</a>. Das <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/0b915abf-7252-4871-9a67-8a2b2844d828">Buchcover</a> gibt es für Fantasy-Mäzene hier zu sehen.</p><p>Hier geht es nun mit <strong>Kapitel 2</strong> weiter. Den Anfang gibt es for free, der Rest ist exklusiv für Fantasy-Mäzene. Wenn du weitere Posts und Updates (kostenlos!) verfolgen möchtest, trag dich gern in den Newsletter ein - es gibt auch eine Gratis-Kurzgeschichte :). Danke!</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">KOstenlose Updates</a></p><h2>Kapitel 2: “Der Halbdarkadier”</h2><p>Tamás blickte der Staubwolke hinterher, die der Fremde hinter sich herzog. Cala Dorada war ein kleines Städtchen, und obwohl er noch nicht lang hier lebte, kannte er die meisten Einwohner vom Sehen. Diesem Mann war er noch nie begegnet. War er ein Verbündeter von Byron Blackwood?</p><p>Tamás setzte sich auf seine Lieblingsbank im Park, um seine Gedanken zu sortieren. Er riskierte seine Tarnung, wenn er in Cala Dorada blieb. Die Cayetana-Brüder würden ihn erkennen, wenn sie jemals seinem Vater oder Bruder begegnet waren, zum Beispiel auf einer Konferenz der Druidenclans. Gábor und er sahen sich so ähnlich, dass ihre Mutter sie regelmäßig verwechselte. Wenn er nicht auffliegen wollte, musste er die Stadt umgehend verlassen. Doch zuvor musste er die Frau aufsuchen, von der ihm eine alte Wahrsagerin erzählt hatte. Er seufzte. Die ganze Zeit über war ihm sein Plan so klar erschienen. Doch jetzt, wo sich seine Umsetzung näherte, erfüllte ihn Unruhe.</p><p>Seufzend stand er auf und folgte dem Weg entlang des Kakteengartens, bis er den Ausgang erreichte, wo ihn ein weiteres Zirkusplakat empfing. Es zeigte wieder die 1001-Nacht-Schönheit, Sophia Mendoza. Das Bild wirkte mit jeder Sekunde, die er darauf starrte, lebendiger. Er trat so nahe an das Plakat heran, dass seine Nase es fast berührte. Sie war nicht die, die er suchte, doch sie faszinierte ihn. War er ihr schon einmal begegnet?</p><p>Er nahm den Rückweg nicht durch den Park, sondern lief außen herum, damit er an der Bank vorbeikam, wo er ein Schließfach besaß, in dem er für den Fall einer überstürzten Flucht Geld und Papiere verwahrte. Dann fehlte ihm noch die Aktentasche, die im Büro lag, um vorbereitet zu sein und schnell verschwinden zu können.</p><p>Er überquerte die Straße und steuerte das Bankgebäude an, vor dem ein staubiges Motorrad im Halteverbot halb auf dem Bürgersteig parkte – das des Fremden. Tamás ging stirnrunzelnd daran vorbei. Wo war der Mann? Er war nirgends zu sehen. Nachdenklich betrat Tamás die Filiale der »Gestión Bancaria Cayetana«.</p><p>Schweiß legte sich über seinen Nacken und floss ihm in einzelnen Tröpfchen den Rücken hinunter. Wo war der Halbdarkadier? Was plante er hier? Tamás ließ seinen Blick über die Anwesenden schweifen. In zwei Schlangen warteten Leute an den Bankschaltern. Der Halbdarkadier war nicht dabei. Tamás stellte sich an und sah sich unauffällig nach dem Fremden um, ohne ihn zu entdecken.</p><p>Würde der Typ eine Bank überfallen? Tamás traute es ihm zu. Vielleicht war er ein Komplize von Blackwood? Das würde passen, immerhin fuhr er Motorrad. Er hatte außerdem eine Verletzung. Das konnte mit dem Überfall zusammenhängen. Tamás schaute sich erneut um, aber er entdeckte den Mann nicht.</p><p>»Señor?«</p><p>Tamás sah nach vorn. Er war an der Reihe.</p><p>»Ich möchte mein Schließfach auflösen«, sagte er.</p><p>Im Augenwinkel nahm er eine Bewegung wahr und sah über die Schulter in die Richtung. Der Fremde kam breitbeinig aus der Herrentoilette und schloss dabei seinen Hosenstall. Hinter ihm rauschte die Klospülung. Er verließ das Bankgebäude, ohne Tamás zu bemerken.</p><p>»Welches Schließfach, Señor?«</p><p>»Entschuldigung. Vergessen Sie es«, sagte er und lief, einer Eingebung folgend, hinter dem Biker her.</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/f372e792-d2b8-4ceb-9cc8-4961019cb8a2">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 15:16:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wendepunkte Teil 2: Updates]]></title>
      <description><![CDATA[Eine Übersicht meiner Baustellen :D: Buch, Verlag, Job: Im Moment rudere ich mit einigen Themen. Kleines Update 🙈]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Im Moment ist unglaublich viel los. Neben dem Lektorat für <a href="https://phantastopia.de/tag/tango-und-tod/">Tango und Tod</a> und dem beginnenden Marketing drumherum, der <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/dd57935e-249a-46bb-8676-cf6d77ac195a">Geschichte mit dem Verlag</a> und <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/550b82c9-0158-4cd4-8dcc-7acdecbdb11d">meinem Job</a> hatten wir auch noch eine Austauschschülerin hier und ich habe gefühlt nur eine Woche im Auto gesessen, um irgendwelche Kinder irgendwohin zu fahren.</p><p>Aber das ist nun vorbei und hier in NRW beginnen die Osterferien, die sich wie Herbstferien anfühlen, wenn ich aus dem Fenster gucke.</p><p>Naja. Ich atme etwas durch. Und ich gebe ein <strong>kleines Update zu meinen ganzen Baustellen</strong>. Das ist nun leider alles etwas durcheinander, aber das Leben ist halt manchmal so. Es lässt sich nicht immer alles hübsch kategorisieren.</p><h2>Tango und Tod</h2><p>Dieses Buch bringt mir nichts als Freude und hält mich aktuell bei Laune. Ich fiebere dem <strong>27.9.2026</strong> entgegen, wenn ich es endlich mit der Welt teilen kann!!! Das <strong>Lektorat ist abgeschlossen</strong>, die Lektorin Harlow schaut noch einmal drüber. Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie dankbar ich ihr bin! Sie müsste das nämlich gar nicht machen.</p><p>Die erste <strong>Illustration ist inzwischen fertig, von der zweiten habe ich eine Skizze gesehen (wow!)</strong> - ich zeige sie hier demnächst. Das war so ein Projekt im Projekt, das auch mit längerer Wartezeit verbunden war. <a href="https://www.instagram.com/black.n.drew/">Drew</a> kenne ich via Instagram schon ziemlich lange - wir sind damals mehr oder weniger zeitgleich auf Instagram angefangen und irgendwie von Beginn an in der gleichen Bubble gelandet. Wir standen immer mal in DM-Kontakt, haben einige Gemeinsamkeiten entdeckt, z.B. das Leben als Waise, bzw. Halbwaise in meinem Fall, aber auch Musikgeschmack usw. Die Zeichnungen habe ich schon vor einer gefühlten Ewigkeit in Auftrag gegeben und dann kam immer mal was dazwischen - aber nun geht es voran, und ich gebe dieser Tage den Druck in Auftrag: Die Charaktere Tamás und Sophia wird es als <strong>Charakterpostkarten exklusiv in meinem Shop</strong> geben.</p><h2>Verkauf planen: Autorenshop und Messeauftritt</h2><p>Das mache ich also gerade, während ich auf das Korrektorat warte: Ich bereite meinen Shop vor UND meinen Messeauftritt im Dezember. Ist noch hin, I know, aber ich bekomme ja hin und wieder die Rückmeldung, mein Auftritt wirke so professionell und durchdacht. Nun: That’s why ;). Ich plane im Voraus.</p><p>Ich kann aber auch sagen: Trotz sorgfältiger Planung ist immer noch genug Chaos drin. Dazu komme ich jetzt! ;)</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/eb598486-37eb-4f2f-a4ca-d873110870b9">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
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      <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 10:11:13 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Verlag oder Selfpublishing?]]></title>
      <description><![CDATA[Was ist besser? Ich mache mir Gedanken über beide Veröffentlichungsmodelle UND biete einen sehr persönlichen und ungeschönten Einblick in meine Erfahrungen.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Heute kommt ein kleiner Einblick hinter die Kulissen der Verlagswelt. Dabei geht es um die ewige <strong>Frage nach Verlag oder Selfpublishing und meine persönlichen Erfahrungen dazu.</strong></p><h2>Veröffentlichen: Wie?</h2><p>1773 war Selfpublishing noch ne andere Nummer. Goethe hat es getan: Seinen “Götz von Berlichingen” hat er selbst drucken lassen. Dieses Buch hat ihn bekannt gemacht und ihm spätere Verlagsverträge verschafft.</p><p>Heute ist Selfpublishing mit einem Minimum an Organisationskompetenz recht einfach: Es existiert eine <strong>komplette Infrastruktur für Selfpublisher</strong>. Frei arbeitende Lektor:innen, Coverdesigner:innen, Korrektor:innen, Grafiker:innen helfen, ein Buch auf den Weg zu bringen. Mit Dienstleistern wie BoD, Tolino Media oder tredition gibt es erfahrene Partner, die einem helfen, das eigene Buch zu veröffentlichen.</p><p>Dennoch <strong>gilt ein Verlagsvertrag immer noch als Ritterschlag</strong>. <strong>Beim Selfpublishing wird immer noch vermutet, dass das die Notlösung ist, weil man keinen Verlag gefunden hat.</strong> Dass ein Verlagsvertrag mitunter aber auch nicht die Tinte wert ist, mit der er unterschrieben wurde, zeigen einige Beispiele aus der Buchwelt - meine eigenen Erfahrungen findest du am Ende dieses Beitrags hinter der Paywall.</p><h2>Kleinverlage als Einstieg?</h2><p>Gerade Kleinverlage, bei denen man als Neuling im Grunde ganz gute Chancen hat, einen Vertrag zu bekommen, stehen unter Druck. Sie werden oft als Liebhaberprojekte neben einem Hauptjob gestartet und müssen aber auch früher oder später Gewinn erzielen.</p><p>Der <a href="https://darkempire.de/"><strong>Dark Empire Verlag</strong> hat nun aufgeben</a> müssen. In seinem Statement heißt es:</p><blockquote><p>Der Verlag ist mit viel Idealismus, ohne Startkapital und mitten in der Coronazeit entstanden. Seitdem haben sich die Rahmenbedingungen stark verändert. Die Produktionskosten sind erheblich gestiegen, während die Erlöse im aktuellen Markt kaum noch ausreichen, um kostendeckend zu arbeiten. Über mehrere Jahre hinweg hat niemand im Verlag etwas verdient; der Betrieb war nur durch unbezahlte Mehrarbeit möglich und durch weitere Eigeninvestitionen, die keine:r von uns zurückbekommt.</p><p><a href="https://darkempire.de/">Quelle</a></p></blockquote><p>Der Verlag hat seine Autor:innen wohl noch an andere Verlage vermitteln können. Das klappt nicht immer. <strong>Autor Marco Theiss </strong>hatte mit seinem insolventen Verlag nicht so viel Glück. <a href="https://www.instagram.com/reels/DTNZaA4CsBo/">Auf Instagram dokumentierte er seine Frustration über nicht erbrachte Dienstleistungen und Ghosting seitens seines Verlages.</a></p><p>Auch renommierte Medien berichten seit Jahren über<a href="https://www.mdr.de/kultur/buchmesse/krise-buchbranche-verlage-buchhandlungen-kultur-news-100.html"> das Verlags- und Buchhandlungssterben in Deutschland</a>.</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Gratis Newsletter?</a></p><h2>Ist Selfpublishing besser?</h2><p>Trotz dieser Beispiele (es sind nicht die einzigen) kommt die Frage auf, <strong>ob Selfpublishing denn nun wirklich besser ist. </strong>Denn man ist allein und ja genau denselben Problemen ausgesetzt. Für viele Selfpublisher ist <strong>das Veröffentlichen von Büchern ein Verlustgeschäft</strong>.</p><p>Wenn ich alles zusammenrechne, was meine Veröffentlichung im Herbst kosten wird, komme ich auf über 3.000€, und das ist wenig im Vergleich, was andere so ausgeben. Nicht eingerechnet sind Stand- und Fahrtkosten für Buchmessen zum Beispiel.</p><p>Aber bevor ich vom Thema abkomme: Mir geht es gar nicht darum, diese Entweder-oder-Frage zu beantworten - schon gar nicht, bevor ich selbst mein erstes Buch veröffentlicht habe!</p><p>Ich <strong>bin selbst “Hybridautorin”</strong>: Ich veröffentliche im Selfpublishing, habe aber auch einen Verlagsvertrag. Ich rede viel mit anderen, tausche mich aus und bekomme natürlich auch Geschichten erzählt - Dinge, die gut laufen und Dinge, die leider nicht gut laufen.</p><p>Ich kenne Selfpublisher, bei denen die Druckerei eine halbe Auflage versaut hat. Schaden im hohen dreistelligen Bereich! Auflagendruck ist ein finanzielles Risiko. Mein Druck allein wird mich locker 1.600€ kosten. Ich kann es mir nicht leisten, auch nur ein Buch an einen Fehler oder Unfall zu verlieren.</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/about">Unterstütze mich :)</a></p><h2>Was ist denn dann der beste Weg, ein Buch zu veröffentlichen?</h2><p>Grundsätzlich finde ich persönlich die Idee, Verlagsautorin UND Selfpublisherin zu sein, sehr attraktiv. <strong>Als Selfpublisherin habe ich alle Freiheiten, aber auch das volle Risiko</strong>. Als Verlagsautorin trage ich keine Kosten, muss aber Geduld mitbringen und womöglich Kompromisse eingehen, z.B. beim Cover oder Zeitplan. Bei Kleinverlagen ist der finanzielle Spielraum auch nicht größer als beim Selfpublishing: Es wird viel Eigenleistung von Autor:innen erwartet, z.B. in Form von Marketing und Social Media Aktivität. (Das ist so, das soll keine Beschwerde sein.)</p><p>Ich rate dazu, sich nicht gleich bei jedem Verlag zu bewerben, denn am Ende muss man zueinander passen. Der Verlag sollte in meinen Augen auch schon eine Weile am Markt sein. Idealerweise erkundige dich bei anderen Autor:innen des Verlages, wie die Zusammenarbeit läuft.</p><p>Die eingangs genannten Beispiele insolventer Kleinverlage habe ich bewusst gewählt, denn <strong>so selten ist es leider nicht, dass ein Verlag pleite geht.</strong> Eine gute Freundin von mir hat es erlebt, dass ihr Verlag insolvent wurde. Ihr Manuskript wurde dann zwar an einen anderen Verlag vermittelt, aber die neue Zusammenarbeit entpuppte sich als schwierig, der neue Vertrag war nicht gut - und so hat sie dann ihr Manuskript zurückgezogen und muss nun überlegen, was sie macht.</p><p>Viele Selfpublisher wählen ihren Weg ganz bewusst. Ich habe mich selbst auch ganz bewusst für Selfpublishing entschieden, obwohl ich die Chance hatte, meine Bücher in einem Verlag unterzubringen. Im Folgenden schildere ich <strong>meine persönlichen Erfahrungen.</strong></p><p>Ab hier beginnt dann auch <strong>Teil 2 meiner “Wendepunkte im Leben einer Autorin” </strong>- zugänglich für alle Fantasy-Mäzen:innen.</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/dd57935e-249a-46bb-8676-cf6d77ac195a">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
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      <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 16:47:24 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wendepunkte - Teil 1: Berufsleben]]></title>
      <description><![CDATA[Ich weiß nicht, ob ich nächste Woche noch einen Job habe. Oder will. Kündigen will ich schon lange, aber jetzt eskaliert das gerade ... Exklusiver Einblick.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Schicksalstage? Aus dem Leben einer Autorin-to-be</h1><p>Heute schreibe ich dir komplett exklusiv, denn ich will meine Gedanken mit dir teilen, aber es wäre zum gegenwärtigen Zeitpunkt höchst unklug, sie direkt mit der ganzen Welt zu teilen. So, wie die Dinge sich aktuell darstellen, stehe ich an einem Wendepunkt in meinem Leben, und zwar gleich in zwei wichtigen Bereichen: Meinem Autorenleben und meinem Berufsleben. Dummerweise haben beide mit meinem Einkommen zu tun.</p><p>Weil es sich insgesamt um zwei Geschichten handelt, ist das hier heute Teil 1. Die muss dann auch erstmal sacken.</p><h2>Vorboten</h2><p>Veränderung kündigte sich nun schon länger an. Ich bin höchstgradig unglücklich in meinem Berufsleben, aber bei 15 Stunden pro Woche war es bisher leicht verdientes Geld für mich. (Mein Brotjob ist Online Marketing Management in einer kleinen IT-Firma im Maschinenbaubereich.)</p><p>Nach zwei berufbedingten Burnouts in früheren Anstellungen stehe ich der Arbeitswelt als solcher mindestens kritisch gegenüber, und ich bin sehr sensibel, was Warnsignale angeht. Lange habe ich auch gedacht, ich könnte überhaupt nicht mehr arbeiten, weil meine Erfahrungen einfach sehr schlecht waren.</p><p>In der kleinen Firma, für die ich arbeite, gehören <strong>sexistische und rassistische Äußerungen</strong> irgendwie zur Unternehmenskultur. Meist kommen die Kommentare als blöde Sprüche, die “gar nicht so gemeint” sind, oder die man &quot;ja nochmal wird sagen dürfen.” Das passiert oft so nebenher, aber von Seiten meines Chefs kamen sie doch in schöner Regelmäßigkeit.</p><p>Darunter waren Aussagen wie “In der Klasse meiner Tochter sind ganz schön viele Schwarzfüße” oder abwertende, diskriminierende Äußerungen und Provokationen. Auch von einem Kollegen kam “Ich bringe das Bier, du die Frauen” bei der Weihnachtsfeierplanung.</p><p>Als eine von zwei Frauen (und davon die Einzige, die da offensichtlich dran Anstoß nimmt) in einer sonst männlichen Belegschaft (wir sind insgesamt 7 Leute) fühle ich mich unwohl, um das vorsichtig auszudrücken, und das seit einigen Monaten. Seit der “Schwarzfuß”-Aussage letzten Winter habe ich innerlich gekündigt.</p><h2>Status Quo</h2><p>Mein Plan war seit meiner inneren Kündigung, dass ich bis zur Veröffentlichung des Buches mit der Kündigung warte. Klug wäre es auch, länger beschäftigt zu bleiben, weil ein plötzlicher Reichtum nicht zu erwarten ist - ich mache mir da keinerlei Illusionen über den Verkauf.</p><p>Aber wie lange soll man warten, wenn der Job unerträglich wird?</p><p>Folgendes ist passiert:</p><p>Mein Chef kam letzte Woche in mein Büro und erzählte meinem Kollegen und mir einen Witz zum Weltfrauentag, der ihm erzählt worden war, und den er witzig fand: “Ich will auch, dass Frauen an die Macht kommen. Frauen an die Macht! Macht Essen.”</p><p>So.</p><p>Davon abgesehen, dass das einfach nicht lustig ist und grammatisch dumm ist, ist in diesem Moment endgültig mein guter Wille gestorben. Ich bin so tief verletzt, da macht dieser Mann sich einfach keine Vorstellung.</p><p>Dieser Mann wird ansonsten nicht müde, meine Arbeit über den grünen Klee zu loben. Ich weiß, dass er viel von mir hält. Er schätzt meinen Rat. Ich bin vielleicht nur 15 Stunden die Woche da, aber ich leite quasi das komplette Marketing, habe mich in drei Jahren fachfremd in Systems Engineering und Maschinenbau eingearbeitet - so sehr, dass ich schon Fachpaper verfasst habe! - und dann erzählt er mir so einen Witz?</p><h2>Und nun?</h2><p>Ich habe getan, was viele Frauen in solchen Momenten tun: ich habe ihn mit Ignoranz bestraft, nur noch einsilbig geantwortet und den Blickkontakt vermieden.</p><p>Am nächsten Tag sprach er mich darauf an, ob was wäre, und ich habe ihm ganz klar gesagt, dass ich seinen Witz vollkommen daneben fand und ich stocksauer bin und so nicht arbeiten kann. Er sagte darauf:</p><p>“Okay.”</p><p>Und dann lachte er so ein bisschen und erklärte mir (weil er wohl dachte, ich hätte was nicht verstanden):</p><p>“Aber der Witz war ja nicht von mir. Ich hab den ja nur erzählt.”</p><p>Let that sink in.</p><p>Er hat nichts begriffen. Gar nichts!</p><p>Und ich glaub, in dem Moment ist dann der restliche gute Wille in mir gestorben und ich weiß gar nicht, wie ich für ihn weiterarbeiten soll. Im Lauf des Gesprächs fand er sich dann übrigens toll dafür, dass er gemerkt hat, dass ich sauer bin. Da wollte er allen Ernstes von mir ein Lob für haben! 🤯</p><p>Das Blöde ist: Ich war zu aufgeregt. Ich wär ja am liebsten endcool geblieben - so Sharon-Stone-cool - , aber mein Herz hat geklopft wie verrückt, und ich war auch echt in Rage und wollte nur noch raus, also hab ich dann recht schroff gesagt:</p><p>“War es das? Kann ich jetzt gehen?”</p><p>Und dann meinte er: “Also das ist jetzt aber auch ein bisschen hart.”</p><p>Klar, um mir ein schlechtes Gewissen zu machen für seine Grenzüberschreitung.</p><p>🤷‍♀️</p><p>Ich habe also keine Ahnung, ob ich nächste Woche noch einen Job habe. Wollen tu ich ihn ja nicht, und ich wollte eh binnen diesen Jahres kündigen, aber da steht auch noch so eine Bonuszahlung für 2025 im Raum, und die hätte ich gern noch mitgenommen. Außerdem wird mir mein Gehalt bis zur Veröffentlichung fehlen. Mit dieser Lücke habe ich nicht gerechnet. Ich suche ja schon seit einiger Zeit nach was anderem, aber da ich zugleich in der heißen Phase vor der Veröffentlichung bin, kommt diese ganze Affäre zur Unzeit. Denn für Bewerbungen fehlt mir gerade auch der Nerv, zumal ich eigentlich selbstständig arbeiten will. Ich bin endgültig überzeugt, nicht für ein Angestelltendasein geboren worden zu sein.</p><p>Dass DU mich hier unterstützt, bedeutet mir in dieser Zeit umso mehr. DANKE ❤️.</p><p>Wie es weitergeht, sehe ich kommende Woche. Ich würde gern wenigstens bis Ende April bleiben, dann ist die Bonuszahlung da und den Sommer kriege ich irgendwie überbrückt. Ich habe immer noch mein kleines Nähbusiness und meinen Großmäzen, meinen Mann. ich werde also nicht sofort unter einer Brücke schlafen müssen. Aber es wird mich treffen. Andersrum kann ich ohne den Job alle Energie ins Buch stecken und das vielleicht früher rausbringen. </p><p>Tja. Nächste Woche wird mich Kraft kosten. Es stehen auch Mitarbeitergespräche an und ich habe noch keine Ahnung, wie sehr ich das eskalieren will. </p><p>Was hättest du gemacht?</p><p>Lieben Dank fürs Lesen - ich erzähle, wie es weitergeht!</p><p>Deine Sonja</p><p></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 09:16:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[A Darkadian Tale - Tango und Tod: Kapitel 1]]></title>
      <description><![CDATA[Das Lektorat ist fast abgeschlossen und ich präsentiere heute das erste Kapitel "Der Anwalt" in der vorläufigen Endversion. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Das Lektorat ist fast abgeschlossen. Meine Lektorin <a href="https://www.harlowsstories.de/">Harlow Alexander</a> hat ganze Arbeit geleistet und mir nochmal wertvollen Input für den Feinschliff gegeben. Auf ihre Idee hin entsteht sogar noch eine kleine Rückblick-Szene.</p><h2>Aktueller Stand “Tango und Tod”</h2><p>Ganz durch bin ich also noch nicht mit “A Darkadian Tale - Tango und Tod”, aber es fehlt nicht mehr viel bis zum Korrektorat. Das ist der Teil, wo dann auf Rechtschreibung und Grammatik geschaut wird. Dankenswerterweise konnte ich einen Deutschlehrer aus meiner Familie dazu verpflichten, der gerade erst eine Doktorarbeit zur Systemtheorie von Narratologie (oder so ähnlich) korrigiert hat. Er sagte, er sei wahrscheinlich einer von fünf Menschen, die das Ding ganz gelesen haben. Ich hatte es in der Hand. Wow, sag ich nur. Ich meine das ehrlich bewundernd. Ich denke, mein Korrektor ist mehr als qualifiziert 😂.</p><p>Das ist der aktuelle Stand des Buches, und ich präsentiere heute <strong>exklusiv das erste Kapitel</strong>. Fantasy-Mäzene dürfen es komplett lesen; für Newsletter-Abonnent:innen gibt’s aber auch schon ein Stück (nicht allzu lang, das hat auch was mit rücksichtslosen KI-Bots zu tun). In den kommenden Monaten wird es dann weitere Textauszüge geben, so wie bei einem Fortsetzungsroman. <strong>Zur Veröffentlichung wird es hier außerdem eine Verlosung geben, also bleib dran und empfiehl diesen Newsletter gerne weiter, DANKE!</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Gratis Newsletter</a></p><p>Falls du neu hier bist und dich fragst, um welches Buch es sich handelt und worum es eigentlich geht, hier der Klappentext:</p><h3>A Darkadian Tale - Tango und Tod</h3><p>Romantasy-Crime | Erscheinungstermin: 27.9.2026</p><p><em>1961. Anwalt und Druide Tamás Bethlen versteckt sich unter falscher Identität im spanischen Cala Dorada, als er mit der Erbschaft einer vermögenden Witwe betraut wird – ein Fall, der seine wahre Identität enthüllen könnte. Als er aus der Stadt verschwinden will, wird er von Werwölfen verfolgt und verliebt sich in die Hauptverdächtige eines Mordfalls - die Wahrsagerin Sophia, die ebenfalls ein Geheimnis hütet.</em></p><p>Das <strong>Buchcover</strong> gibt es <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/0b915abf-7252-4871-9a67-8a2b2844d828">exklusiv hier zu sehen</a>.</p><h2>Kapitel 1 - Der Anwalt</h2><p>Er war entkommen, sie nicht. Die Erkenntnis kam über Tamás wie an jedem Morgen und füllte seinen Brustkorb mit Leere. Sein Herz hämmerte gegen seine Brust, als wolle es ihn zum Leben zwingen und ein Schweißfilm überzog seine nackte Haut. Er keuchte, bis sein Atem sich beruhigte, setzte sich auf den Bettrand und stützte das Gesicht in die Hände. War er wach? Oder tauschte er nur einen Albtraum gegen den anderen?</p><p>Der Schmerz in seinem Herzen blutete mit ungebrochener Intensität und höhlte seine Skadra jede Nacht ein Stück mehr aus. Verdient hatte er es. Er tastete zitternd nach seiner Brille, die auf dem Nachttisch lag, und setzte sie auf. Ein schmaler Streifen blassen Lichts drang durch den Spalt zwischen den Vorhängen. Es musste noch früh am Morgen sein. Er holte sein Tagebuch aus der Nachttischschublade und betrachtete die Sepia-Fotografie, die zwischen den Seiten steckte. Das Porträt zeigte eine lächelnde junge Frau. Zärtlich strich er über ihr Gesicht, ehe er das Bild umdrehte.</p><p><em>»Für immer die deine. Küsse, Katarina.«</em></p><p>Die Handschrift auf der Rückseite war so fein und elegant wie sie zu Lebzeiten. Er unterdrückte die Tränen, küsste das Foto und verstaute es wieder in dem Buch. Da war auch ihr Brief, doch er las ihn nicht. In drei Tagen jährte sich ihr Tod zum ersten Mal. Seit einem Jahr irrte ihre Skadra im verlorenen Tal von Veldimur umher, und es gab keinen Trost und keine Ruhe für sie. Oder für ihn.</p><p>Mit einem Ruck erhob er sich und machte dreißig Liegestütze. Die Zeiten, in denen er regelmäßig Rugby gespielt hatte, waren lange vorbei, aber er bemühte sich, in Form zu bleiben. Dann stellte er sich unter die Dusche, rasierte sich, richtete seine Haare und kleidete sich an. Die Morgenroutine ließ ihn den Albtraum verdrängen.</p><p>Er überprüfte seine Erscheinung im Spiegel. Er war nicht mehr Tamás Bethlen, sondern István Capulet: Seine dunklen Haare hatte er mit reichlich Pomade gescheitelt und nach hinten frisiert, die Brille geputzt, das Kinn nass rasiert. Diese Fassade diente gleichermaßen als Sicherheitsnetz und Scheuklappe. Lediglich ein Schatten unter seinen dunkelgrauen Augen gab einen Hinweis darauf, dass er bereits in jungen Jahren Erfahrungen gemacht hatte, die für ein ganzes Leben reichten. Er sammelte ein paar Staubflusen von seinem Jackett und richtete seine Krawatte. Sein Blick fiel auf die Lederschuhe an seinen Füßen, die er für die Hochzeit gekauft hatte. Sie sahen ramponiert aus, obwohl er sie jeden Abend mit Lederfett einschmierte. Er brachte es nicht übers Herz, sich von ihnen zu trennen. Die Schuhe waren neben dem Foto von Katarina und seinem Tagebuch die einzigen Überbleibsel aus der Zeit, in dem er Tamás Bethlen gewesen war, Spross einer der wohlhabendsten Druidenfamilien Europas. Ein Sohn, der das saubere Familienimage ruinierte wie ausgetretene Schuhe ein sorgsam kuratiertes Outfit. Dabei hatte er sich diese Rolle nicht ausgesucht.</p><p>Er richtete seinen Blick wieder auf sein Spiegelbild. István Capulet schaute ihm entgegen, ein Provinzanwalt, der nichts über Darkadier wusste. Er hatte Tamás Bethlen hinter sich gelassen, allerdings waren sie sich ähnlich genug, um ihm sein Auftreten zu erleichtern. Sie stammten beide aus Karlsburg in Ungarn, hatten beide in einem englischen Internat ihren Abschluss gemacht und Jura studiert. Es war schwierig, sich von diesem Teil seines selbst zu trennen. Er war in einer elitären Blase aus Macht und Geld aufgewachsen, und dieses Erbe klebte an ihm wie das Druidenmal, das in seine Brust tätowiert war, ganz egal, wie sehr er sich wünschte, nicht mehr er selbst zu sein. Er knöpfte seine Jacke zu und atmete tief durch, um als István Capulet die Wohnung zu verlassen.</p><p>Er genoss den kurzen Spaziergang durch die Straßen des noch schlafenden Cala Dorada zur Kanzlei. Das Städtchen war klein genug, um nicht in der großen Welt aufzufallen, und groß genug, um ihm Arbeit zu bieten. Als István Capulet könnte er hier ein unauffälliges Leben führen, wenn da nicht diese Angelegenheit wäre, die er zu erledigen hatte. Er passierte eine Littfasssäule, auf der ein Zirkus angekündigt wurde. Sein Herz schlug einen Takt schneller. Die Plakate waren am Tag zuvor während Tamás’ Mittagspause aufgehängt worden. Die Sekretärin, Elena, hatte ihm erzählt, dass der Zirkus jedes Jahr im Herbst kam, um zu überwintern. Sie hatte bei der Gelegenheit angemerkt, dass sie gern hingehen würde, und durchblicken lassen, dass er ihre Wunschbegleitung war, doch er hatte so getan, als hätte er den Hinweis nicht verstanden. Sie konnte nicht ahnen, dass er auf den Zirkus wartete. Und dass er jegliche Verfänglichkeit ablehnen musste. Es war das Beste für ihre eigene Sicherheit; abgesehen davon hegte er keinerlei Interesse an ihr.</p><p>Sein Blick blieb an dem halb hinter einem Schleier verborgenen Gesicht einer Frau hängen, um deren Hals sich eine Schlange wand. Sie schien ihn direkt anzulächeln. Auf seltsame Weise war sie ihm vertraut, aber er hätte nicht sagen können, auf welche. Tamás hielt den Blick auf sie gerichtet und wurde beim Überqueren der Straße von einem Auto angehupt, als es ihm in einem harten Manöver auswich. Er beeilte sich, die andere Straßenseite zu erreichen. Von dort sah er noch einmal zurück zu dem rätselhaften Lächeln der Schlangenfrau, ehe er seinen Weg fortsetzte.</p><p>Er schlenderte entlang der staubigen Gässchen und passierte das Polizeirevier und das »El Mar Dorada«, das beste Restaurant der Stadt, das Familie Cayetana gehörte, wie alles, was in dieser Stadt von Wert war. Carmen Cayetana, die einzige Tochter der Familie, war die Geschäftsführerin. Ein Kleintransporter mit Gemüse und Fisch hielt vor dem Lokal und sie sprach mit dem Fahrer. Sie wirkte aufgebracht, vielleicht stimmte etwas mit der Lieferung nicht. Er nickte ihr im Vorbeigehen zu und lief wie jeden Morgen weiter zum Kiosk. Pablo, der Zeitungsverkäufer, winkte ihm mit der Zeitung zu, als er ihn kommen sah. »Guten Morgen, Señor Capulet. Ihre Lektüre. Sieht aus, als hätten Sie einen neuen Fall.«</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/about">Ich werde Fantasy-Mäzen</a></p><p>Tamás nahm die Zeitung entgegen, klemmte sie sich stirnrunzelnd unter den Arm, drückte Pablo eine Münze in die Hand und überquerte die Straße, nachdem er sich zu beiden Seiten nach dem Verkehr umgesehen hatte.</p><p>Die Kanzlei lag dem Kiosk gegenüber. Sie war in einem historischen Gebäude mit weiß getünchten Wänden untergebracht. Außer ihm war noch niemand hier. Es war schon immer seine Angewohnheit, als Erster im Büro oder im Seminar zu sein. Es lag nicht daran, dass er nicht gern ausschlief. Er brauchte die Stille, bevor der Arbeitstag begann. Sie beruhigte ihn und half ihm, seine innere Balance und die Fassade aufrechtzuerhalten: Hier war er István Capulet, doch zuweilen verschwamm diese Identität mit der, die er zu verbergen suchte.</p><p>Sein Büro lag im Erdgeschoss und bot einen Blick auf den winzigen Hinterhof, wenn man sich die Mühe machte, die schwere Gardine zur Seite zu schieben. Tamás ließ sich im gardinengefilterten Morgenlicht mit einem Seufzen am Schreibtisch nieder. Die Luft in seinem Büro hatte etwas Vertrautes und Tröstliches, und doch war dieser Alltag, den er sich mit falschen Papieren erschaffen hatte, ein Gefängnis. Genau wie das Leben, das er hinter sich gelassen hatte.</p><p>Sein Schreibtisch war makellos aufgeräumt: Lampe, Schreibunterlage und Schreibmaschine standen in schlichter Professionalität auf dem Tisch, hinter ihm waren Aktenordner in Reih und Glied in einem Eichenschrank aufgestellt. Das Büro erinnerte an das seines Vaters, was er als tröstlich und mahnend zugleich empfand. Es half ihm, sich nicht zu sehr in Sicherheit zu wiegen und nicht zu vergessen, wer er war. Er schloss einen Moment die Augen, um sich zu sammeln, ehe er die Zeitung aufschlug. Pablo hatte seine Neugierde geweckt. Der Artikel, den er gemeint haben musste, schrie ihn mit großen Buchstaben auf der Titelseite an und sein Herz setzte einen Schlag aus: »Martha Cayetana tot in ihrer Villa aufgefunden.«</p><p>Er überflog den Artikel:</p><p>»Martha Cayetana, vermögende Witwe, wurde am gestrigen Abend, dem 14.09.1961, tot auf ihrer Hacienda nahe Cala Dorada aufgefunden. Über die näheren Umstände ist bisher nichts bekannt. Martha Cayetana war eine bedeutende Unternehmerin, die bis zuletzt die Geschäfte ihrer Firmen bestimmte. Die Familie besitzt zahlreiche Immobilien und Unternehmen, ihr Vermögen wird auf mehrere Millionen Peseten geschätzt. Ihr ältester Sohn, Francisco Cayetana, verwaltet die Finanzgeschäfte, während ihr zweiter Sohn Manuel das Immobilienportfolio verwaltet. Er engagiert sich politisch und unterstützt Franco in der regionalen Politik. Zum Vermögen der Familie zählen auch ein Weingut, das von Cayetanas Tochter Carmen geführt wird, sowie das Pferdegestüt für Dressurpferde, die Hacienda Cayetana, auf die sich Martha Cayetana zuletzt zurückgezogen hat. Sie wurde 66 Jahre alt.«</p><p>Tamás ließ stirnrunzelnd die Zeitung sinken und legte sie auf den Tisch. Martha Cayetana und ihre Kinder waren Klienten. Und sie waren Druiden. Das wusste er nur, weil er selbst einer Druidenfamilie angehörte. Es war Zufall, dass sie ihn noch nicht erkannt hatten. Wie viel Zeit blieb ihm, bis seine Tarnung aufflog? Er nahm seine Brille ab, um seinen Nasenrücken zu massieren. Dieser Fall bedeutete Ärger.</p><p>Cayetanas waren die mächtigste Druidenfamilie Spaniens. Seine Kanzlei würde mit dem Testament betraut werden, und das bedrohte seine Tarnung. Was, wenn ihn jemand erkannte? Er glich seinem Bruder Gábor und seinem Vater aufs Haar. Es war schon gefährlich gewesen, Juan auf eine Soiree bei Martha Cayetana zu begleiten. Die alte Dame hatte ihn neugierig angesehen, doch er hatte sich geschickt zurückgezogen und die Feier zeitig verlassen.</p><p>Dieser Fall kam zur Unzeit! Er faltete die Zeitung zusammen. Sollte er seine Sachen packen und die Stadt verlassen? Nein, die Frage lautete nicht »ob«, sondern »wann«. Er musste schleunigst seinen Plan umsetzen und seine Abreise aus Cala Dorada vorbereiten. Er setzte seine Brille wieder auf.</p><p>Es klopfte an der Tür. Elena trat mit einem strahlenden Lächeln ein und brachte ihm einen Kaffee. Sie trug wieder Lippenstift. Das tat sie seit seinem zweiten Arbeitstag, und er ahnte, dass er der Grund dafür war. Sie wünschte einen guten Morgen und überreichte ihm eine Akte, die er grob durchblätterte. »Raubüberfall? Ich verhandle keine ...«</p><p>»Señor Martinez sagt, Sie sollen den Fall übernehmen.«</p><p>»Das ist nicht mein Fachgebiet«, murmelte Tamás kopfschüttelnd und hielt ihr die Akte hin.</p><p>Elena schüttelte den Kopf.</p><p>»Das ist ein Cayetana-Fall. Und Martinez besteht darauf, dass Sie ihn übernehmen.«</p><p>Ihr Gesicht kam seinem sehr nah. Schweißtropfen bildeten sich in seinem Nacken. Sie war geschickt darin, ihm nahezukommen, scheinbar aus Zufall, doch sie gefährdete damit seine innere Balance. Er hüstelte.</p><p>»Ist Ihnen nicht gut, István?«</p><p>»Nein, alles in Ordnung. Lassen Sie die Akte hier. Ich sehe mir den Fall an. Danke, Elena.«</p><p>Sie lächelte.</p><p>»Ich vereinbare einen Besuchstermin für Sie im Präsidium. Ihr Mandant sitzt dort in Untersuchungshaft.«</p><p>Tamás nickte knapp und unterdrückte einen gequälten Seufzer. Elena ließ ihn allein. Kaum hatte sie Tür hinter sich geschlossen, atmete er hörbar aus. Er war Finanzexperte, kein Prozessanwalt. Er wollte nichts mit Raubüberfallen zu tun haben. Das war das Spezialgebiet seines Bruders Gábor. Der verhandelte mit Vorliebe Raub, Mord und Totschlag.</p><p>Er schaute genauer in die Akte, die wie der Plot eines Gangsterfilms mit Jean-Paul Belmondo klang: Zwei Tage zuvor überfielen drei bewaffnete Motorradfahrer einen Geldtransport. Sie verletzten dabei einen Wachmann schwer und verwundeten einen weiteren leicht. Sie erbeuteten mehrere Tausend Peseten und flüchteten. Die Mitarbeiterin einer Tankstelle konnte das Trio beschreiben, was dazu führte, dass einer der Täter, mutmaßlich der Anführer der Bande, festgenommen wurde. Die anderen beiden waren flüchtig. Der Name des Gefangenen, seines Mandanten, war Byron Blackwood. Er saß seit der letzten Nacht in einer Zelle des Polizeireviers von Cala Dorada. Seine Anwaltsrechnung wurde von Francisco Cayetana bezahlt. Tamás’ Job war es, Blackwood möglichst ohne Prozess aus dem Gefängnis zu holen. Blackwood war wegen Raubes und Banküberfall vorbestraft; er hatte schon mehrfach Haftstrafen abgesessen. Erst seit einem Jahr war er auf freiem Fuß. Tamás runzelte die Stirn. Die Kanzlei, für die er arbeitete, vertrat ihre Kunden in Vermögens- und Erbschaftsangelegenheiten, nicht bei Verbrechen. Warum bezahlte Cayetana den Anwalt für einen Kriminellen, um ihn aus dem Knast zu holen? Die einzig logische Antwort war, dass Blackwood eine Geldanlage für Cayetana darstellte.</p><p>Er nahm die Brille ab und massierte seine Nasenwurzel. Warum dachte er eigentlich darüber nach? Er hatte eigene Sorgen. Er musste seine Abreise planen, und zwar so, dass sie nicht überstürzt wirkte, und zuvor musste er zum Zirkus. Er legte die Blackwood-Akte zur Seite und vertiefte sich in einen anderen Fall, bei dem es um eine Geldanlage ging. Das wollte er wenigstens abschließen; er ließ Dinge nicht gern unerledigt.</p><p>Bis um elf blieb er ungestört. Dann betrat sein Chef das Büro, Juan Martinez, ein für Cala Doradas Verhältnisse elegant gekleideter Mann um die sechzig. Er ließ sich mit einem Seufzen auf dem gepolsterten Sessel gegenüber von Tamás nieder.</p><p>Tamás tat so, als ob er den rundlichen Mann, der ihn schweigend beobachtete, nicht bemerke. Er ahnte, was Juan von ihm wollte. Erst nach einer Minute hielt er inne und schaute ihn über den Brillenrand hinweg an. »Nein.«</p><p>»Ich habe nichts gesagt«, erwiderte Juan mit dem fleischigen Lächeln eines Gewinners.</p><p>»Und ich habe es trotzdem gehört.«</p><p>»Sie sind noch nicht lange hier, István, und ich war skeptisch, als ich Sie einstellte. Die Tinte auf Ihrem Abschlusszeugnis war noch nicht trocken. Es war so ein Gefühl, das mich verleitete, Sie einzustellen. Und jetzt sind Sie mein bester Mann. Wie Sie den Rodriguez-Fall verhandelt haben – das war brillant! Sie haben in der kurzen Zeit nicht nur einen neuen Verhandlungsrekord aufgestellt, Sie haben auch das Vermögen unserer Klienten beachtlich vermehrt, und das trotz der Lage des Landes.«</p><p>Er lehnte sich mit einem verschwörerischen Blick nach vorn. Die letzten Worte hatte er geflüstert. Er schielte zu dem Porträt Francos, das in jedem Büro hing. Schweißperlen lagen auf seiner Stirn. Kritik an der Wirtschaftspolitik traute er sich kaum zu äußern, obwohl ihnen allen klar war, dass das Land eine wirtschaftliche Katastrophe erlebte.</p><p>»Wen sonst sollte ich auf die Cayetana-Fälle ansetzen?«, zischte Juan.</p><p>Tamás lehnte sich in seinem Bürosessel zurück und schürzte die Lippen.</p><p>»Nein«, wiederholte er. »Ich habe drei Fälle, die in den nächsten zwei Wochen verhandelt werden...«</p><p>»Ah!«, Juan wedelte mit seiner fleischigen Hand in der Luft, als würde er eine Fliege verjagen. »Luis wird das übernehmen, er wartet nur auf seine Chance. Sie übernehmen die Cayetana-Fälle. Blackwood und das Testament.«</p><p>Tamás seufzte. Ihm gingen die Argumente aus. Und er musste sich unauffällig verhalten. Unverdächtig. Er nickte langsam und Juan strahlte.</p><p>»Ich wusste, dass ich auf Sie zählen kann! Die Beerdigung ist in drei Tagen, am Montag. Danach werden Sie den Erben das Testament eröffnen. Ich werde auch da sein. Sie haben ein geschicktes Händchen für Vermögen, und wir reden hier über ein millionenschweres Erbe. Martha Cayetana hat erst kürzlich ihr Testament geändert. Sie waren doch dabei, als sie hier war. Sie mochte Sie sehr, sie hat sich nach Ihnen erkundigt. Die Sache ist nur die: Das wird ihren Kindern nicht gefallen. Die neue Begünstigte heißt Sophia Mendoza. Sie arbeitet bei dem Zirkus, der gerade in der Stadt gastiert – als Wahrsagerin und Schlangenbeschwörerin, können Sie sich das vorstellen? Die Presse wird sich darauf stürzen wie Fliegen auf einen Misthaufen. Deshalb brauche ich Sie dabei, Capulet. Ich bin sicher, dass es Ärger geben wird. Sie haben ein Händchen für so etwas.«</p><p>Martinez kicherte und stand grinsend auf. Er beugte sich über den Schreibtisch vor und sah Tamás verschwörerisch an. »Dieser Fall ist wichtig und sehr fragil. Die Erben sind nicht ohne, die gönnen sich gegenseitig nicht das Schwarze unter den Fingernägeln.« Er kicherte. »Wissen Sie, Capulet, Sie sind ein so anständiger Mann, nicht so wie diese Familie. Ich ahne, warum Sie nichts damit zu tun haben wollen. Aber ich sage Ihnen eins: Manchmal ist es besser, Dinge durchzuziehen, auch wenn man sie für falsch hält, um die Zügel in der Hand zu behalten. So ist das manchmal im Leben: Entweder man entscheidet, oder es wird über einen entschieden.«</p><p>Tamás erwiderte nichts. Was sollte er auch sagen? Er war ein kleiner, angestellter Anwalt in der spanischen Provinz und nicht mehr Tamás Bethlen. Es stand ihm nicht zu, seinem Chef zu widersprechen. Außerdem war er sich nicht sicher, ob er widersprechen wollte. Juan hatte ja recht.</p><p>»Und was den Blackwood-Fall angeht ...«, begann sein Chef seufzend. Er zog ein Taschentuch hervor und tupfte sich Schweißperlen von der hohen Stirn. »Ich möchte, dass Sie diesen Fall mit äußerster Diskretion behandeln. Holen Sie ihn raus, notfalls mit Geld. Habe ich mich klar ausgedrückt?«</p><p>Tamás nickte und Juan verließ das Büro. Er starrte seinem Chef stirnrunzelnd hinterher, die Lippen zu einer geraden Linie gepresst. Er erhob sich und ging hinaus. In der marmornen Eingangshalle saß Elena und lächelte ihm zu. Tamás räusperte sich. »Ich ziehe meine Mittagspause vor. Haben Sie einen Termin für mich im Polizeipräsidium arrangiert?«</p><p>»Ja, um ein Uhr.«</p><p>»Danke, Elena.«</p><p>»Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?«</p><p>In ihren Augen lag Sehnsucht. Er spürte ein Ziehen in der Brust, einen Schmerz, den er dort weggeschlossen hatte. Sie erinnerte ihn an die Lüge, die er lebte. Er lächelte ihr knapp zu. »Nein, vielen Dank«, antwortete er und beeilte sich, hinauszukommen.</p><p>Er trat auf die Calle de las Sombras Silenciosas. Cala Dorada war erwacht: Die Straßen staubten und lärmten, und die Sonne brachte ihn bald ins Schwitzen, obwohl er sich im Schatten hielt. Tamás drängte sich durch die Passanten, die unvermittelt stehen blieben, abbogen oder die Richtung änderten. Fast stolperte er über einen Puppenspieler, der in einer Nische am Straßenrand sein Puppentheater aufgebaut hatte und Marionetten tanzen ließ. Um ihn hatten sich einige Menschen versammelt und schauten der Darbietung zu. Tamás stand nicht der Sinn danach. Er hastete weiter.</p><p>Es dauerte eine Weile, bis er eine Seitenstraße erreichte. Er passierte eine Littfasssäule, an der der Zirkus »Circo Errante de Maravillas« angepriesen wurde, der »Wanderzirkus der Wunder«. Das Motiv zog ihn in seinen Bann: Es war wieder die Frau, gekleidet wie eine Bauchtänzerin aus »1001 Nacht« in einem blutroten Kleid.</p><p>Sie schaute ihn unter dichten Wimpern an. Ihr Gesicht war durch einen Schleier verhüllt, der nur die Augenpartie frei ließ. In Tamás Nacken kribbelte es, und in seiner Brust entstand Wärme. Es kam ihm vor, als blicke sie ihn in Wirklichkeit an. Der Text sagte ihm, dass es sich bei ihr um Sophia Mendoza handelte, die Wahrsagerin und Schlangenbeschwörerin.</p><p>Und Erbin von Martha Cayetana, fügte er in Gedanken hinzu.</p><p>Aus irgendeinem Grund brachte ihn das zum Lächeln. Sie strahlte selbst auf dem Plakat etwas aus, das es ihm unmöglich machte, wegzusehen. Er lockerte seine Krawatte und fühlte sich auf einmal beobachtet.</p><p>Unbehaglich schaute er sich um. Etwas abseits, im Schatten eines Baumes, stand ein Mann und sah in seine Richtung. Er trug eine abgewetzte Lederjacke und zerschlissene Jeans. Seine dunklen Haare standen ungepflegt ab, und er war nicht rasiert. Noch etwas war anders an ihm und es lag nicht an seiner imposanten Größe und den breiten Schultern.</p><p>Er erwiderte Tamás Blick ohne erkennbare Gefühlsregung und bewegte sich langsam auf ihn zu. Tamás besaß keine übersinnlichen Fähigkeiten, die seine Annahme stützten, aber wenn dieser Kerl nicht mindestens ein Halbdarkadier war, war er selbst ein Werwolf. Stirnrunzelnd wartete er ab.</p><p>Der Typ hielt wenige Meter vor ihm, grinste, tippte sich an die Stirn und stieg auf ein Motorrad, das am Straßenrand parkte. Dabei ächzte er wie unter Schmerzen. Seine Bewegung war langsam, als schone er seine Schulter. Er gab Gas und verschwand in einer Staubwolke.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Danke für’s Lesen :). Ich arbeite nun noch etwas am letzten Feinschliff.</p><p>Bis zum nächsten Mal,</p><p>Sonja</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 09:16:00 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Coverreveal: Tango und Tod]]></title>
      <description><![CDATA[Nach der Enthüllung des Covers von “Darkadian Nights - Der Kuss der Wolfsnacht” habe ich heute die nächste Coverenthüllung mitgebracht: “A Darkadian Tale - Tango und Tod"]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Enthüllung des Covers von <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/d8f86085-753f-4293-b8e1-b3d01cc9812e">“Darkadian Nights - Der Kuss der Wolfsnacht”</a> habe ich heute die nächste <strong>Coverenthüllung</strong> mitgebracht: Das Buchcover für <strong>“A Darkadian Tale - Tango und Tod”</strong> ist fertig! 🥰</p><h2>Über “Tango und Tod”</h2><p>Das Buch ist als <strong>Nebenprodukt der Haupttrilogie</strong> “Darkadian Gods” (aka “George und Deborah) entstanden: Es erzählt die Vorgeschichte, wie Tamás seine Frau Sophia kennenlernt, aber auch, wie er George McKay (Protagonist der Trilogie) und Byron Blackwood (Protagonist der “Wolfsnacht”) kennenlernt.</p><p>Es ist eine <strong>Liebeserklärung an die Figur Tamás Bethlen</strong>, der von Beginn an ein Liebling meiner Erstleserin war und weiterhin die Herzen der Testleserinnen erobert hat.</p><p>Darum geht es in dem Buch - vorläufiger Klappentext:</p><blockquote><p>1961. Anwalt und Druide Tamás Bethlen versteckt sich unter falscher Identität im spanischen Cala Dorada, bis er mit der Erbschaft einer vermögenden Witwe betraut wird - ein Fall, der seine wahre Identität enthüllen könnte. Doch bevor er aus der Stadt verschwinden kann, wird er von Werwölfen verfolgt und verliebt sich in die Hauptverdächtige eines Mordfalls - die Wahrsagerin Sophia, die ebenfalls ein Geheimnis hütet.</p></blockquote><p>“A Darkadian Tale - Tango und Tod” beginnt als <strong>skurriler Krimi</strong> mit einer <strong>Bromance zum Verlieben</strong> und reißt die Pforten zu einem <strong>epischen DarkFantasy</strong>-Abgrund mit einer <strong>Prise Romantik </strong>auf - der Auftakt zum <a href="https://steady.page/de/phantastopia/topics/darkadium">Darkadium</a>.</p><h2>Rückmeldungen von Testleserinnen</h2><p>Hier ein paar <strong>Rückmeldungen aus dem Testlesen</strong>, das letztes Jahr stattgefunden hat:</p><blockquote><p>Ich bin begeistert! :-) Das Buch hat mir super gefallen und ich MUSS wissen, wie es mit Tamás, George und den anderen weitergeht. Man merkt, dass da ein ganzes Universum dahintersteckt und begleitet die Figuren einfach super gern da durch. Dein Schreibstil passt sehr gut zu einem Krimi. Eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Erfrischend anders, kein Einheitsbrei. Ganz großes Lob und ich zähle mich ab jetzt einfach mal zu deinen Fans dazu. ;-)</p></blockquote><blockquote><p>Das ist wieder einmal eine tolle Story, die einen sofort abholt und bis zum Schluss mitreißt. Hier und da gibt es noch kleine Löcher zu stopfen, aber insgesamt ist das eine super Basis für eine tolle Geschichte, die ich sehr gern gelesen habe. Sie macht Lust auf mehr und ich bin sehr gespannt, wie es mit der Hauptstory weitergeht. Wirklich gut gemacht!</p></blockquote><blockquote><p>Ich hatte es ja bereits in der Mail geschrieben, dass ich das Buch innerhalb kurzer Zeit durchgelesen hatte. Es ist mehr Krimi als die anderen beiden vorher, aber gefällt mir richtig, richtig gut! Finde ich super, immer ein bisschen zu rätseln, wo sich was hin entwickelt und, wer der Böse ist.</p></blockquote><h2>Die Veröffentlichung: September 2026!</h2><p>Das Buch <strong>soll im September 2026 erscheinen</strong>, ich werde es im Selfpublishing herausbringen. (Der Verlag hatte zwar nach einer Absage dann doch haben wollen, aber dann hätte die Veröffentlichung wahrscheinlich weitere Jahre gedauert.)</p><p>Es wird auf jeden Fall in meinem eigenen Shop zu bekommen sein und auch im Buchhandel. Näheres dazu schreibe ich, sobald ich selbst mehr darüber weiß!</p><h2>Das Buchcover</h2><p>Wie auch bei “Darkadian Nights” hat das Cover die liebe Florin Sayer-Gabor von <a href="https://100covers4you.com/"><strong>100covers4you</strong></a> gemacht und ich bin wieder so begeistert, dass ich weitere Buchcover bei ihr bestellen werde :D.</p><p>Sie hat direkt den ersten Entwurf so mega genial hinbekommen! Nachdem ich selbst es wahnsinnig schwer finde, eine Vorstellung von einem Buchcover zu entwickeln, muss ich sagen, dass sie ein absolutes Genie auf ihrem Gebiet ist, dass sie mit den Angaben zum Buch ein so schönes Cover abgeliefert hat!</p><p>Die Testleserinnen waren auch direkt begeistert - und das war dann auch eine schöne Rückmeldung. Ich bin selbst nämlich total unsicher bei solchen Entscheidungen.</p><p>Aber nun erstmal das Cover. 🥰</p><p>Hier beginnt die Paywall für die Fantasy-Mäzene. Wer gucken will, kann auch erstmal ne kostenlose Probemitgliedschaft abschließen. Ich freu mich ansonsten auch über regelmäßige Unterstützer.</p><p>Den Newsletter gibt es gratis :).</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/0b915abf-7252-4871-9a67-8a2b2844d828">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 08:16:00 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Erstes Interview, Buchmesse, Lektorat...]]></title>
      <description><![CDATA[Mein Autorenleben nimmt Fahrt auf. Konkret: Die Fahrt nach Stuttgart! Außerdem wurde ich interviewt - ich kann es selbst noch gar nicht fassen! ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Buchmesse Stuttgart und Autorenleben</h1><p>Mein Autorenleben nimmt Fahrt auf. Konkret: Die Fahrt nach Stuttgart! Am 28.02.2026 findet dort die <strong>Stuttgarter Buchmesse</strong> statt, und ich werde hinfahren - Zug und Tickets sind gebucht, und ich freue mich drauf!</p><p>Das und weitere Einblicke in das aktuelle <a href="https://steady.page/de/phantastopia/topics/autorenleben">Autorenleben</a> gibt es heute - ohne Paywall frei lesbar.</p><h2>Stuttgarter Buchmesse: Pläne</h2><p>Ich werde auf der Messe leider nicht selbst ausstellen, sondern einfach <strong>als Besucherin dabei sein</strong>. </p><p>“Mein” Verlag, der <strong>Hybrid Verlag</strong>, wird dort sein, und wir werden hoffentlich Gelegenheit finden, über <strong>“Darkadian Gods”</strong> zu sprechen. (Das ist jetzt mein aktueller Wunschtitel für die Trilogie, die ich bislang unter dem Arbeitstitel “George und Deborah” beworben habe.)</p><p>Ich habe inzwischen einige Verabredungen. Meine Schwester wird mich begleiten, von daher habe ich außerdem nette Gesellschaft. Ich freue mich schon sehr darauf, meine <strong>Lektorin Harlow Alexander</strong> endlich persönlich kennenzulernen!. Wir haben inzwischen einen so intensiven und freundschaftlichen Kontakt, dass ich mich wahnsinnig auf sie freue. </p><p>Mit ein paar anderen Autorys bin ich auch schon mehr oder weniger verabredet; außerdem werde ich die <strong>Lesung von Julia Dippel</strong> besuchen - auch, gebe ich zu, um mir abzuschauen, wie eine erfolgreiche Autorin so eine Lesung gestaltet.</p><h2>Dailyklappentext: Mein erstes Interview!</h2><p>A propos “erfolgreiche Autorin”: Ich wurde interviewt! Ist das zu fassen? Ich war selbst ein bisschen überrumpelt, als Ben vom <strong>Podcast “Dailyklappentext”</strong> mir die Anfrage schickte. </p><p>Ich war ziemlich nervös, trotz der Leitfragen, die er mir vorher geschickt hatte. Wir haben über das Schreiben gesprochen, wie man Welten baut, <a href="https://steady.page/de/phantastopia/topics/darkadium">über das Darkadium</a> natürlich, über Marketing und weitere Themen - es war ein echt nettes Gespräch. </p><p><a href="https://dailyklappentext.letscast.fm/episode/folge-359-im-gespraech-mit-sonja-tornefeld-interview">Hier kannst du dir das Interview anhören.</a></p><h2>A Darkadian Tale - Tango und Tod</h2><p>Das ist der Titel des Buches, das im <strong>September 2026</strong> erscheinen wird. Ich freue mich wahnsinnig darauf! Das Lektorat kommt in den nächsten Tagen zum Abschluss. Ich werde das Buch also bald <strong>final überarbeiten </strong>und wahrscheinlich im März eine Weile in der Versenkung verschwinden. Ich befürchte, Harlow hat alles gegeben und ich werde SEHR beschäftigt sein 🙈.</p><p>Aber ich freue mich drauf. Letzte Woche ist das <strong>Buchcover</strong> fertig geworden - ich werde es kommende Woche exklusiv hier vorstellen für alle Fantasy-Mäzene.</p><p>Du kannst dir nicht vorstellen, wie viel es mir bedeutet, diesen Punkt erreicht zu haben. <strong>Es ist das erste Mal, das ein Buch von mir so weit gekommen ist.</strong> </p><p>Das Debüt hatte “Darkadian Gods” sein sollen, aber das bedeutet nicht, dass ich “Tango und Tod” weniger liebe: <strong>Es ist der Grundstein der darkadischen Saga, das erste Puzzleteil von diesem Puzzle namens Darkadium.</strong></p><p>Sobald ich die ersten Kapitel fertig überarbeitet habe, wird es <strong>exklusive Textauszüge</strong> geben. Ich warte damit aktuell noch etwas, weil es so kurz vor dem Lektorat einfach keinen Sinn macht, den Text zu zeigen. </p><p>Es geht also doch irgendwie voran in meinem Autorenleben. Und Ende Februar erst einmal nach Stuttgart.</p><p>Danke fürs Lesen! :)</p><p>Sonja</p><p>PS: Wenn du mich gern mit einer Mitgliedschaft unterstützen willst, freue ich mich sehr darüber! Jeder Cent fließt in das Darkadium und hilft mir als Künstlerin, unabhängig denken und handeln zu dürfen. Mit einer Mitgliedschaft hast du vollen Zugriff auf exklusive Texte und Vorschauen; eine <strong>kostenlose Probemitgliedschaft</strong> ist möglich. Danke! :*</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/about">Werde Fantasy-Mäzen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
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      <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 08:46:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Exklusiv: Buchcover “Wolfsnacht”]]></title>
      <description><![CDATA[“Der Kuss der Wolfsnacht” ist eine spicy Werwolf-Romance, die auch im Darkadium spielt. Heute präsentiere ich das Cover für alle treuen Fantasy-Mäzene :).]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Über “Der Kuss der Wolfsnacht” habe ich hier noch gar nicht viel erzählt. Es handelt sich um eine<strong> spicy Werwolf-Romance</strong>, die auch im <a href="https://steady.page/de/phantastopia/topics/darkadium">Darkadium</a> spielt.</p><p>Darum geht es:</p><blockquote><p><em>1964 – Werwolf Byron verbringt in Wolfsgestalt eine heiße Liebesnacht mit einer Wölfin. Nachts darauf überfällt er eine Werkstatt mit seiner Bikergang und erkennt seine Wölfin in Vi wieder, die kurz zuvor aus dem Knast entlassen wurde und nun versucht, sich ein anständiges Leben aufzubauen.</em></p></blockquote><p>Die Geschichte wurde letzten Herbst testgelesen und meine Testleser:innen sagten so nette Sachen darüber wie:</p><blockquote><p>Es war mir wieder ein riesiges Vergnügen, geht die Geschichte doch definitiv in eine meiner favorisierten Genres! Dein Schreibstil gefällt mir immer wieder und die Geschichte ging auch in die Tiefe und ins Detail. Der Spice trifft voll meinen Geschmack.</p></blockquote><p>Die Testleserin, die mir diese Rückmeldung gab, ist ein großer Fan von Buchserien wie <strong>“Black Dagger”</strong> von J.R. Ward und “<strong>Midnight Breed”</strong> von Lara Adrian - beides Autorinnen, die ich auch gern lese. Und ja, ein bisschen hatte ich die natürlich im Hinterkopf bei dieser Geschichte, aber beim Lesen wirst du feststellen, dass es doch einige Unterschiede gibt, allein dadurch, dass es sich bei mir um Werwölfe handelt und dass diese Mini-Reihe 1964 spielen wird.</p><p>Als<strong> “Sons of Anarchy / Easy Rider mit Werwölfen”</strong> könnte man das Ganze zusammenfassen. Als Soundtrack empfehle ich eine gute alte LP von Creedence Clearwater Revival ;).</p><p>Aber bevor ich hier zu sehr ins Schwärmen komme, erzähle ich noch ein bisschen was dazu, welchen Weg der Text noch vor sich hat.</p><h2>Geplante Veröffentlichung</h2><p>Ich plane die Veröffentlichung für das <strong>Frühjahr 2027</strong>. Sollte der Termin mit Band 1 einer Trilogie kollidieren (das Buch kommt ja über den Verlag und da habe ich nur wenig Einfluss), werde ich den “Kuss der Wolfsnacht” aka “DARKADIAN NIGHTS 1” auf Herbst 2027 verschieben.</p><p>Der Text wird demnächst lektoriert, und ich freue mich schon darauf, im Anschluss tief in den Text einzusteigen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich bei diesem Buch rundherum Freude hatte, es stellenweise sehr witzig ist und mir die Charaktere auch Freunde geworden sind. Und das Ende ist superkitschig. Da bin ich gespannt, ob Harlow mir das noch zerpflückt. Aber manchmal braucht man einfach Kitsch ;).</p><p><a href="https://phantastopia.de/tag/kuss-der-wolfsnacht/">Den Schaffensprozess des Buches dokumentiere ich übrigens auf meinem Blog</a>.</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Gratis Newsletter</a></p><h2>Das Cover</h2><p>Kommen wir zum Cover! Das zeige ich heute wenigstens den Fantasy-Mäzenen, die mich hier unterstützen - danke an dieser Stelle! Nach dem Lektorat wird sicher auch eine Leseprobe folgen ;).</p><p>Das Cover wurde von <strong>Florin Gabor aka </strong><a href="https://100covers4you.com/"><strong>100covers4you</strong></a> gestaltet und ist natürlich wie der Rest des Buches <strong>KI-frei</strong>. Leider muss man ja andauernd drauf hinweisen.</p><p>Wenn du schon Fantasy-Mäzen bist, kannst du es sehen, falls nicht, ermutige ich dich, es zu werden :).</p><p>Du unterstützt mich damit als Künstlerin direkt und ermöglichst es mir, Welten zu erschaffen, damit du dieser entfliehen kannst. Jeder Cent fließt in die Umsetzung meiner Buchprojekte und hilft mir sehr.</p><p>Danke! 🤘</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/d8f86085-753f-4293-b8e1-b3d01cc9812e">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 08:16:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Januar Update]]></title>
      <description><![CDATA[Willkommen im neuen Jahr :). 2026 wird das Jahr, in dem mein erstes Buch erscheint: Den aktuellen Status und wie es weitergeht, erfährst du im heutigen Update.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen im neuen Jahr :). Ich beende so langsam meine Winterpause - zumindest hier - und melde mich als erstes hier mit einem kleinen Update <a href="https://steady.page/de/phantastopia/topics/autorenleben">aus meinem Autorenleben</a>.</p><p>An dieser Stelle ein herzliches Willkommen an alle neuen Abonnent:innen hier - freut mich riesig, dass du da bist!</p><p><strong>2026 soll das Jahr meiner Erstveröffentlichung</strong> werden und ich habe die Winterpause genutzt, um an diesem Ziel zu arbeiten!</p><p>Der Termin für die Veröffentlichung wird in der <strong>zweiten Septemberhälfte</strong> sein, und ich arbeite nun darauf hin :).</p><h2>Status Quo</h2><p><strong>Drei Manuskripte</strong> befinden sich aktuell im Lektorat und <strong>zwei Buchcover</strong> sind “in der Mache”, davon ist eines fertig - das zeige ich demnächst exklusiv den Fantasy-Mäzenen :). Außerdem habe ich <strong>Illustrationen der Charaktere</strong> in Auftrag gegeben - auch die werde ich dann zunächst hier vorstellen.</p><p>Hier ein kleiner Projektüberblick:</p><ul><li><p>“George und Deborah” - liegt beim Hybrid Verlag im Lektorat</p></li><li><p>“Der Kuss der Wolfsnacht” - wird ab Februar lektoriert, Cover kommt bald!</p></li><li><p>“Tango und Tod” - wird aktuell lektoriert, Cover kommt bald!</p></li></ul><p>Die Lektorate für die beiden Selfpublishing-Bücher übernimmt <strong>Harlow Alexander</strong>, die ich als Lektorin mehr als nur empfehlen kann: Sie steht so sehr hinter den Geschichten des <a href="https://steady.page/de/phantastopia/topics/darkadium">Darkadiums</a>, dass sie sogar schon eine Idee für eine Fanfiction hatte.</p><p>Ich schätze mich überglücklich, sie gefunden zu haben! Es tut so wahnsinnig gut, jemanden an der Seite zu haben, die genauso für das Darkadium und seine Bewohner brennt.</p><p>Solltest du gerade auf der Suche nach einer Lektorin sein: Melde dich bei ihr, solange ich sie nicht schon wieder ausgebucht habe ;).</p><p>Parallel zu diesen recht fortgeschrittenen Projekten arbeite ich an einer <strong>Kurzgeschichte</strong> für eine Anthologie-Ausschreibung und an <strong>Band 2 meiner Trilogie</strong>. Außerdem bereite ich das Marketing für den Release vor. Langweilig wird mir so schnell nicht ;).</p><h2>Exklusive Inhalte für Fantasy-Mäzene</h2><p>Das Cover für “Der Kuss der Wolfsnacht” werde ich den Fantasy-Mäzenen kommende Woche exklusiv hier auf Steady enthüllen - alle anderen müssen sich noch etwas länger gedulden.</p><p>Ein Textauszug wird demnächst auch folgen - voraussichtlich aus “Tango und Tod”, das im September erscheinen soll.</p><p>Bis ganz bald und liebe Grüße,</p><p>Sonja</p><p>PS: Zwei Möglichkeiten gibt es, wie du mich unterstützen kannst: <strong>Abonniere meinen Newsletter</strong> oder <strong>werde Fantasy-Mäzen</strong> mit einem kleinen monatlichen Betrag.</p><p>Meine Lektorin schrieb mir neulich, meine Geschichte zu lesen, sei “wie Nachhausekommen”. Ein größeres Kompliment konnte sie mir kaum machen, denn genau das möchte ich:</p><p><strong>Welten erschaffen, in denen du dich zuhause fühlst.</strong></p><p>Herzlichen Dank!</p><p></p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Gratis Newsletter</a></p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/about">Werde Fantasy-Mäzen</a></p><p></p><p></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
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      <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 09:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die Geburt des Darkadiums: Von der Idee zum Text]]></title>
      <description><![CDATA[Ein Mann wacht übersät mit Narben in einer Höhle mit brüchiger Erinnerung auf. Seit seiner letzten Erinnerung sind 200 Jahre vergangen - damit begann alles.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Die Geburt des Darkadiums: Von der Idee zum Buch</h1><p>Die Idee zu diesem Buch begleitet mich seit Jahren. Begonnen hat es mit diesem “Prompt”:</p><blockquote><p><em>Ein Mann wacht übersät mit Narben in einer Höhle mit brüchiger Erinnerung auf. Seit seiner letzten Erinnerung sind 200 Jahre vergangen und er stellt fest, dass er sich in einer postapokalyptischen Welt zurechtfinden muss.</em></p></blockquote><p>Während ich an diesem Buch schrieb - das ist locker 15 Jahre her, dass ich diese Idee verfolgte - wurde mir immer mehr klar, dass die Vorgeschichte höchst interessant ist. Nicht interessanter, aber mindestens genauso spannend ;).</p><h2>Der Mann in der Höhle</h2><p>Der Mann in der Höhle ist Devan, Deborahs Sohn. Und falls du <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/f1cfcd2a-3093-4830-b508-52ee540cfc40">das erste Kapitel schon gelesen</a> hast: Japp, er ist das Kind ;).</p><p>Vor ungefähr drei Jahren habe ich also begonnen, Devans Geschichte zu schreiben. George ist auch Teil der postapokalyptischen Geschichte, eigentlich ein Nebencharakter, dessen ursprüngliches Vorbild der Typ Mann ist, den Clint Eastwood häufig verkörpert hat.</p><p>Während des Schreibens wurde George immer wichtiger und ich fand diese Geschichte, wie er auf Deborah trifft, immer interessanter.</p><p>Beide Figuren sind Krieger und haben es nicht leicht im Leben. Ihre Schicksale sind miteinander verknüpft - wie, wird sich in Band 1 herausstellen.</p><h2>Keine Liebesgeschichte</h2><p>Eine Liebesgeschichte lag irgendwie auf der Hand und ich habe George und Deborah lange als Paar gesehen, habe aber gleichzeitig gehadert, denn beide haben ihre eigenen Probleme und passen als Paar nicht zueinander. Andererseits gibt es zwischen den beiden eine gewisse Dynamik.</p><p>Während des Testlesens im Sommer 2025 habe ich mich endgültig von der Liebesgeschichte zwischen den beiden verabschiedet. Das wäre zu einfach, zu cliché und passt nicht zu den Figuren.</p><p>Aber auch Romantiker:innen kommen auf ihre Kosten: Was wäre ein großes Buch ohne die Liebe?</p><p>Ich weiß, dass es in der Fantasy auch zwei Lager gibt, die zum Teil ganz unerbittlich für oder gegen Romance in der Fantasy sind.</p><p>Mir persönlich sind solche Grabenkämpfe egal. Ich lese gern Romantasy und ich mag es, wenn wenigstens ein romantischer Subplot in einem Buch dabei ist.</p><p>Das findet sich auch in “George und Deborah”: Zum einen tritt in der Rückblick-Handlung ein sehr verliebtes Paar auf in Nebenrollen auf, bei dem es auch ganz gut zur Sache geht, und dann deutet sich auch in der Rückblick-Geschichte von George eine Liebesgeschichte mit seiner langjährigen Freundin und Kommandantin Xara an.</p><p>Deborahs vergangenes Liebesleben wird angedeutet, und ich kann schon für Band 2 ankündigen, dass da die Liebesgeschichten etwas mehr in den Vordergrund rücken, wobei das einfach auch Motor der Entscheidungen bestimmter Charaktere ist.</p><p>Eine einfache “Boy meets Girl” wird man im Darkadium nicht finden, allein weil die Gemengelage der Beziehungen recht komplex ist und es auch einige unglücklich Verliebte gibt und das Ganze auch bei Hetero-Beziehungen nicht Halt macht.</p><p>Liest du Fantasy am liebsten mit oder ohne Liebesgeschichte? Oder ist das völlig egal?</p><p>Ich bin gespannt!</p><h2>Winterpause 2025/2026</h2><p>Mit dem heutigen Beitrag verabschiede ich mich in die Winterpause: Ich habe mich schon <a href="https://phantastopia.de/">auf meinem Blog</a> und Social Media verabschiedet - nur meinen Autoren-Newsletter werde ich Ende des Monats noch verschicken.</p><p>Ich habe gerade gut mit meinen Manuskripten zu <a href="https://phantastopia.de/tag/tango-und-tod/">“Tango und Tod”</a> und <a href="https://phantastopia.de/der-kuss-der-wolfsnacht-neues-projekt/">“Der Kuss der Wolfsnacht”</a> zu tun, die ich im Selfpublishing herausbringen werde, und brauche dazu etwas Zeit. Ich denke, dass ich Ende Januar wieder da bin.</p><p>Ich wünsche dir eine schöne und erholsame Weihnachtszeit und einen guten Rutsch!</p><p>Liebe Grüße</p><p>Sonja</p><p>PS: Hier ist noch der obligatorische Call-to-Action: Abonnier den Newsletter oder, noch besser, werde Fantasy-Mäzen. Tausend Dank!</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/about">Werde Fantasy-Mäzen</a></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Darkadium]]></category>
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      <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 16:01:07 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Pornofragment eines unbekannten Autors]]></title>
      <description><![CDATA[Mein Mann hat ihn beim Laubharken im Garten gefunden: Ein Zettel, herausgerissen aus einem DIN A5-Notizbuch, handgeschrieben. Wie dieses Stück Gegenwartsliteratur,…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Pornofragment eines unbekannten Autors - Kurioses Autorenleben</h1><p>Mein Mann hat ihn <strong>beim Laubharken im Garten gefunden</strong>: Ein Zettel, herausgerissen aus einem DIN A5-Notizbuch, handgeschrieben.</p><p>Wie dieses Stück Gegenwartsliteratur, dieses Fragment, in unseren Garten kam — keine Ahnung. Es ist nicht die Handschrift meines Mannes und auch die Kinder schließe ich aus, denn <strong>der Inhalt lässt auf den jahrelangen Konsum Pornovideos schließen</strong>.</p><p>Willkommen zu der heutigen ab-18-Ausgabe aus der Kuriositäten-Kategorie meines Autorenlebens.</p><p>Meine Neugier ist natürlich geweckt: Wer schreibt sowas? Und wie kommt dieser Zettel — Teil einer offenbar längeren Erzählung — in unseren Garten?</p><p>Da fällt mir immer der Spruch meiner Mutter ein: “Was sollen die Nachbarn denken?”</p><p>(Natürlich kommt mir schon unser AfD-wählender Nazinachbar in den Sinn, andererseits hat der wohl kaum das Zeug zum Hobbyliteraten <em>hust</em>. Und ja, er hat mir gesagt, dass er die AfD wählt.)</p><p>Ich bin jedenfalls froh, dass die Kinder den Zettel nicht gefunden haben, denn der Inhalt steht einem <strong>Hardcore-Porno mit Inzestfantasien</strong> in nichts nach.</p><p>Deshalb veröffentliche ich hier ein Zitat des Fundes, also nicht den ganzen Text, aus Urheberrechtsgründen und auch nur im geschützten Bereich. Ich schicke eine Warnung voraus: Wenn du sowas NICHT lesen möchtest, <strong>klick jetzt lieber weg</strong>.</p><p><strong>Content Note:</strong> Der Text ist ein <strong>inzestuöser und expliziter Porno mit entsprechendem Vokabular</strong>. (Keine Gewalt, die Charaktere haben alle Spaß miteinander, nur sind sie halt miteinander verwandt.)</p><p>Ich rätsle, ob dieser Text von einer Frau oder einem Mann geschrieben wurde. Erzählt wird aus weiblicher Perspektive. Der Text lebt sexuelle Fantasien einer Menage à trois mit der eigenen Mutter und dem eigenen Sohn aus und beinhaltet vaginalen und oralen Sex. Sprachliches Highlight: Der “Bullenriemen”.</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/d8ad5adc-7732-4d34-ba9c-040f80d59138">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
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      <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 16:00:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Exklusiv: Das erste Kapitel]]></title>
      <description><![CDATA[Lies das erste Kapitel aus Band 1 meiner Trilogie - exklusiv für Steady-Supporter!]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Heute gibt es wieder einen exklusiven Einblick in Band 1 meiner Trilogie, die im Hybrid Verlag erscheinen wird. Das Lektorat soll Anfang 2026 starten und ich rechne damit, dass das Buch Ende 2026 erscheinen wird.</p><p>Den Prolog habe ich im letzten Monat bereits veröffentlicht. Du findest ihn hier.</p><p>Heute habe ich <strong>das erste Kapitel des Romans</strong> mitgebracht. Der Text ist ein <em>Werk in Progress</em>, das heißt, dass sich im Lektorat voraussichtlich noch etwas ändern wird.</p><p>Wenn du ein <strong>Fantasy-Mäzen</strong> bist, hast du vollen Zugriff auf den Text - vielen Dank! Einen Überblick über meine (geplanten) Bücher bekommst du hier.</p><p></p><h2>Kapitel 1</h2><p>1955, Deutschland</p><p> Sie musste das Kind in ihrem Bauch loswerden. Deborah trat aus dem Schatten der Kastanie ins Mondlicht, die Hand auf den Bauch gepresst. Die Schwangerschaft war von außen noch nicht sichtbar, aber sie spürte die sengende Hitze des Kindes wie die glühende Spitze eines Dolchs. Die frisch verkrusteten Schnitte auf ihrem Bauch brannten und sie unterdrückte einen Schmerzlaut, als sie sich in Bewegung setzte. Sie schaute sich um, um sich zu vergewissern, dass ihr niemand folgte.</p><p>Vor ihr lag das Krankenhaus, ein zweckmäßiges Gebäude, das mit nur wenig architektonischer Fantasie errichtet worden war. Links lagen ein Parkplatz und die Einfahrt für die Krankenwagen. Rechts stand, etwas nach hinten versetzt, eine Kapelle. Fast zwei Stunden lang hatte sie den Eingang des Krankenhauses beobachtet. Sie war sich nicht sicher, ob sie es wagen konnte, hineinzugehen, aber ihr lief die Zeit davon.</p><p>Sie überquerte die Straße und erklomm die Stufen des Provinzkrankenhauses, das mindestens einhundert Kilometer von jeder größeren Stadt entfernt lag. Deshalb hatte sie es ausgewählt. Ihre Verfolger würden sie hier nicht finden, so hoffte sie. Wenn sie das Kind los war, würde sie sich zunächst Richtung Norden durchschlagen und sich ein Schiff suchen, das sie nach Afrika brachte. Sie musste raus aus Europa.</p><p>Deborah zog ihren Hut tief ins Gesicht und trat mit gesenktem Kopf ein. Neonröhren beleuchteten den Flur, eine der Leuchten flackerte nervös. Das Licht blendete sie. Neuerdings reagierten ihre Augen empfindlich auf Helligkeit. Sie kniff die Augen zusammen.</p><p>Eine Frau jenseits der Siebzig stand am Empfangstresen und redete leise mit der Krankenschwester, die ein spitzes, blasses Gesicht hatte und Deborah an eine Maus erinnerte. Ihre Haare hatte sie zu einem strengen Knoten im Nacken zusammengebunden, auf der spitzen Nase saß eine Brille.</p><p>Deborah heftete ihren Blick auf den Linoleumfußboden und schlich sich an den beiden vorbei in der vagen Hoffnung, dass sie sie nicht beachteten. Jeder Schritt ließ sie die frisch verkrusteten Wunden auf ihrem Oberkörper spüren. Sie biss die Zähne zusammen, um nicht vor Schmerzen aufzustöhnen, und sie hielt sich nahe der Wand, Schweiß rann ihr in die Stirn. Sie passierte eine Tür mit dem Hinweis »Wartezimmer« und eine mit der Aufschrift »Ambulanz«.</p><p>»He, Sie da!«</p><p>Deborah fror in der Bewegung ein. Sie drehte den Kopf halb über die Schulter zu der Schwester, die sich nach vorn über den Empfangstresen lehnte und sie neugierig musterte. Ihr Blick spiegelte eine Mischung aus Mitleid und Skepsis angesichts ihrer zerlumpten Erscheinung – ein Blick, der Deborah in den vier Wochen ihrer Flucht vertraut geworden war. Sie schluckte.</p><p>»Sie müssen sich erst hier anmelden«, sagte die Krankenschwester und winkte mit einem Klemmbrett.</p><p>»Ich möchte nur Ihre Toilette benutzen. Darf ich?« , sagte Deborah. Ihr Mund war trocken, ihre Stimme kaum mehr als ein Krächzen.</p><p>Sie bemühte sich um ein Lächeln, aber sie war sich nicht sicher, ob es ihr gelang; sie war aus der Übung. Ihr Herz klopfte dröhnend in ihrer Brust. Das Gewicht ihres Dolches und der Pistole wog schwer in der Innentasche ihres Trenchcoats.</p><p>Schweißtropfen perlten in ihren Nacken. Mausgesicht umrundete ihren Tresen und kam mit zusammengekniffenen Augen auf sie zu. Sie war zwei Köpfe kleiner als Deborah, aber sie wirkte wie jemand, die sich durchsetzen konnte.</p><p>»Zwei Straßen weiter ist die Bahnhofsmission«, sagte sie.</p><p>Deborah schloss ihre Hand um den Griff ihrer Pistole. Mausgesicht hatte sie fast erreicht, als die Haupteingangstür sich öffnete. Begleitet von einem Windstoß traten zwei Männer ein; der eine stützte sich auf den anderen, dessen Hose blutdurchtränkt war und der eine Spur aus Blut hinter sich her zog.</p><p>»Wir brauchen sofort einen Arzt!«, rief der Unverletzte.</p><p>Die Krankenschwester machte kehrt.</p><p>»Die Toilette ist die dritte Tür rechts! In der Bahnhofsmission bekommen Sie was zu essen«, rief sie Deborah zu, bevor sie ihre Aufmerksamkeit dem Verletzten widmete.</p><p>Deborah atmete leise seufzend aus und löste ihre Faust, die sich um ihre Waffe geschlossen hatte. Sie setzte ihren Weg langsam fort und lauschte, wie es hinter ihr weiterging. Eine Tür fiel zu. Sie blickte zurück, niemand war mehr zu sehen. Sie lief den Flur weiter und schlüpfte, nachdem sie sich erneut vergewissert hatte, dass sie unbeobachtet war, durch eine Tür mit dem Türschild »Nur für Personal«.</p><p>Der fensterlose Raum dahinter lag im Dunkeln. Sie schaltete das Licht an und überflog das zweckmäßige Mobiliar: Ein metallener Tisch in der Mitte nahm fast den gesamten Raum ein, an der Wand ihr gegenüber stand eine Pritsche. An den übrigen Wänden hingen Schränke, die Materialien zur Wundversorgung oder Aktenordner bereithielten. Deborah stopfte wahllos Tabletten, Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel in ihre Umhängetasche. Noch hatte sie nicht gefunden, weswegen sie gekommen war. Fluchend durchwühlte sie Schubladen und Schränke. Wo konnte es sein?</p><p>Auf dem Flur wurden Stimmen laut, und sie hielt inne. Würde das Licht durch die Türritze fallen? Sie hielt den Atem an. Die Geräusche entfernten sich, und ihr Blick fiel auf einen verschlossenen Medikamentenschrank. Sie zog ihren Dolch hervor und hebelte das Schloss so geräuschlos wie möglich auf. Sie wühlte durch die Pillendöschen und Fläschchen, bis sie endlich fand, weswegen sie gekommen war. Sie stopfte die Packung in ihre prall gefüllte Tasche: Rivanol.</p><p>Behutsam öffnete sie die Tür und spähte hinaus. Der Flur war leer, die Krankenschwester war nicht zu sehen. Deborah schlüpfte hinaus, wobei sich der Taschengurt mit der Türklinke verhedderte und sie mit einem Ruck zurückhielt. Sie fluchte durch zusammengebissene Zähne. Eine der Wunden auf ihrem Oberkörper riss der Länge nach auf. Panik breitete sich in ihr aus, Tränen traten ihr in die Augen.</p><p>Sie befreite ihre Tasche. Noch war niemand auf dem Flur aufgetaucht. Dickes Blut sickerte warm durch ihr Shirt, und sie zischte vor Schmerzen. Ihre Sicht verschwamm von Tränen und Schwindel.</p><p>Sie warf einen Blick entlang des Flurs: Der Rückweg führte vorbei an drei Türen und dem Empfangstresen. Niemand war zu sehen.</p><p>Sie griff ihre Tasche fester und presste sie an ihren Körper, ihr Herz rüttelte an dem Käfig ihrer Rippen. Sie zwang sich, ruhig zu atmen, und lief auf Zehenspitzen weiter. Nur fünf Meter trennten sie vom Ausgang. Sie passierte die letzte Tür. Die schwang in diesem Moment auf und sie rempelte schmerzhaft dagegen. Mit einem Aufschrei stürzte sie zu Boden und der Inhalt ihrer Tasche ergoss sich über den Linoleumfußboden.</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/f1cfcd2a-3093-4830-b508-52ee540cfc40">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 09:16:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Darkadier-Chroniken - Überblick]]></title>
      <description><![CDATA[Das Darkadium-Bücherprojekt im Überblick: Stell dir die Darkadier-Chroniken wie ein Puzzle vor. Jede Geschichte ist ein Teil.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Was gehört zum Darkadium und in welcher Reihenfolge muss man die Bücher lesen?</h1><p>Das Darkadium ist ein komplexes Bücherprojekt - nicht nur vom <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/713f9ee9-07a5-4df2-b8e5-3d2df1c7e134">Worldbuilding</a> her, sondern auch in Anbetracht der verschiedenen Bücher, die ab 2026 erscheinen werden.</p><h2>Die Darkadier-Chroniken</h2><p>Derzeit entstehen mehrere Bücher in diesem Multiversum, die sowohl in Vaela, also unserer Welt, als auch in den anderen Dimensionen spielen.</p><p>Dabei umspannen die Bücher große Zeiträume. In der <strong>Haupt-Trilogie</strong>, die in den 60er Jahren beginnt und 1990 endet, erleben wir in Rückblicken die europäische Geschichte aus darkadischer Sicht.</p><p>Das Genre ist in <strong>Dark Fantasy</strong> angesiedelt.</p><p>Alle Geschichten haben mindestens einen <strong>romantischen Subplot</strong> und sind <strong>insgesamt blutig und brutal</strong>, aber auch <strong>atmosphärisch</strong> und <strong>überzeugen durch tiefe Charaktere und durchdachte, twistreiche Plots</strong>.</p><p>Bei einigen Büchern liegt der Schwerpunkt auf der Romantik; jedes einzelne ist Teil der größeren Geschichte und liefert Hinweise, “Easter Eggs” und Ergänzungen zur Hauptgeschichte.</p><p><strong>Stell es dir vor wie ein Puzzle</strong>, bei dem jedes Teil ein Stück zum Hauptbild beiträgt. Manche Teile enthalten wichtige Motive, andere bilden etwas unscharf den Hintergrund ab, gehören aber zur Gesamtkomposition dazu.</p><p>In dieser Bild-Übersicht wird das hoffentlich etwas deutlicher:</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/be8b9f85-6ad0-4952-a0e1-bd4741d49f3a/uploads/images/4s5j6b4wqr/Screenshot_2025-11-09_210007.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Überblick über das Darkadium Phase I: Die Grafik zeigt die geplanten Bücher in einer Übersicht."/><p>Geplant / in Arbeit in der Reihenfolge, in der die Bücher spielen:</p><h3><strong>VÖ voraussichtlich Ende 2026-2027</strong></h3><p>“Tango und Tod” (Arbeitstitel) - spielt 1961</p><p>“George und Deborah” (Arbeitstitel, Band 1) - spielt 1964</p><p>“Der Kuss der Wolfsnacht” - spielt 1964</p><p>“Fenrik und Erathia” - Legende über die Entstehung der Werwölfe</p><h3><strong>VÖ ab 2028</strong></h3><p>“Luce und George” (Arbeitstitel, Band 2) - spielt voraussichtlich in den 70er Jahren</p><p>Buchreihe “Bethlen-Wölfe” mit 5 Büchern, spielt in den 80er Jahren</p><h3><strong>VÖ ab 2029</strong></h3><p>Band 3</p><h2>In welcher Reihenfolge lesen?</h2><p>Bei den ersten drei Büchern wird es egal sein, in welcher Reihenfolge du sie liest. Jedes kann ein Einstieg ins Darkadium sein. Nur “Tango und Tod” und Band 1 der Trilogie hängen insofern zusammen, dass man in “Tango und Tod” alle Figuren und einen Teil des Worldbuildings kennenlernt. </p><p>Man kann aber problemlos mit der Trilogie starten und bei Interesse dann noch das Prequel lesen und auch das Werwolfs-Spin-Off, das zwar mit der Trilogie zusammenhängt, aber noch nicht so unmittelbar. Der Zusammenhang wird erst später deutlich bei der Bethlen-Wölfe-Reihe, die direkt zu Band 3 hinführt.</p><p>Wenn du dich fragst, ob das alles was für dich ist, schau gern in <a href="https://steady.page/de/phantastopia/topics/textauszug">meine Leseproben</a>, die ich meinen Fantasy-Mäzenen zur Verfügung stelle. </p><h3>Unterstütze mich :)</h3><p>Wenn dir dieses Worldbuilding gefällt, freue ich mich, wenn du dich hier für den <strong>Newsletter einträgst</strong> (kostenlos!) oder sogar <strong>Steady-Supporter</strong> wirst, also Fantasy-Mäzen.</p><p><strong>Die Haupttrilogie wird im Hybrid Verlag erscheinen</strong>; die zusätzlichen Geschichten bringe ich im Selfpublishing heraus, auch um die Bücher zeitnah veröffentlichen zu können.</p><p>Das erfordert pro Buch ein Investment von voraussichtlich mindestens 2.000€ pro Buch für Lektorat, Cover und weitere Kosten, für das ich Unterstützung brauche.</p><p><strong>Als Steady-Supporter erhältst du exklusiven Zugriff auf Textauszüge und demnächst auch Goodie-Pakete mit Charakterkarten etc.</strong></p><p>Vielen Dank!</p><p>Sonja</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Gratis Newsletter</a></p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/about">Ich werde Mitglied</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Darkadium]]></category>
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      <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 08:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Dark November - Update ]]></title>
      <description><![CDATA[Der November ist die Heimat von Okkultismus und Heavy Metal und genau "mein" Monat ;). Heute kommt ein kleines Update und Insights aus meinem Autorenleben, viel Spaß :).]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Dark November - Update und Insights</h1><p>Der November ist genau “mein” Monat: Der Vater der Vampire, <strong>Bram Stoker</strong>, hatte am 8.11. Geburtstag. Am 12.11. war der <strong>Tag des Heavy Metal</strong> und am 19.11. ist der <strong>Tag des Okkultismus</strong>.</p><p>All dies sind Einflüsse, die in meinem <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/713f9ee9-07a5-4df2-b8e5-3d2df1c7e134">Darkadium</a> auf die ein oder andere Weise auftauchen.</p><p>Aktuell arbeite ich sehr intensiv an diesem Werk, das inzwischen so viele Geschichten umfasst.</p><p>Was ich gerade so mache, fasse ich einmal kurz zusammen:</p><ul><li><p>Am 1.11. habe ich meinen Verlag, den Hybrid Verlag, endlich persönlich auf der <a href="https://phantastopia.de/buchpassion-koeln-2025/"><strong>Buchpassion in Köln</strong></a> kennengelernt.</p></li><li><p>Das Testlesen für meine <strong>Werwolf-Romantasy</strong> <a href="https://phantastopia.de/der-kuss-der-wolfsnacht-neues-projekt/">“Der Kuss der Wolfsnacht”</a> ist abgeschlossen, das Cover ist bestellt!</p></li><li><p>Aktuell überarbeite ich <a href="https://phantastopia.de/tag/tango-und-tod/">“Tango und Tod”</a>, damit es im Februar ins Lektorat gehen kann. Das Buch ist ein <strong>Prequel zu meiner Trilogie</strong>.</p></li><li><p>Das <strong>Wolfsmärchen</strong>, <a href="https://phantastopia.de/vorbereitungen-nanowrimo-2025/">das ich im Nanowrimo schreiben wollte</a>, habe ich bis zum Midpoint geschrieben, nun aber zugunsten der anderen Bücher erst einmal zur Seite gelegt.</p></li></ul><p>Ansonsten plane ich für den Winter eine kleine Social-Media-Pause, um mich um andere Dinge kümmern zu können - z.B. ein Konzept für diesen Steady-Kanal zu entwickeln ;).</p><p>Bleibe auf dem Laufenden und abonniere den kostenlosen Newsletter - danke!</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p>Düstere Grüße,</p><p>Sonja</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Autorenleben]]></category>
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      <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 08:53:06 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das Darkadium - Idee, Aufbau und Mythologie]]></title>
      <description><![CDATA[Tauche ein in die Fantasywelt des Darkadiums von Sonja Tornefeld: Über die Idee und den Aufbau des Multiversums.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Das Darkadium - Mythologie und Aufbau</h1><p>Das Darkadium ist ein Multiversum und bildet die Kulisse meiner Fantasywelt. Da die Geschichten und das Worldbuilding sehr eng miteinander verzahnt sind, stelle ich heute die Welt vor, bei deren Erschaffung du mich hier über Steady unterstützen kannst.</p><h2>Entstehung, Idee und Aufbau</h2><p>Zu Anfang gab es nur eine Parallelwelt zur Erde; erst im laufenden Schreibprozess entwickelte sich die Idee eines größeren “Dämonenkosmos” heraus.</p><h3>Die Welten</h3><p><strong>Die Erde, wie wir sie kennen, steht im Mittelpunkt des Darkadiums.</strong> Ihr Name ist Vaela, und sie ist mit den anderen vier Welten über die <strong>magische Energie des “Darkara”</strong> verbunden.</p><p>Somit ergeben sich die folgenden 5 Welten:</p><ul><li><p>Vaela = Erde</p></li><li><p>Vargoth</p></li><li><p>Sakrumar</p></li><li><p>Nexar</p></li><li><p>Thuldar</p></li></ul><p>Nur Vaela ist mit den anderen Welten verbunden, d.h., <strong>man muss, um von einer Dimension in die andere zu gelangen, immer den Umweg über Vaela machen</strong> - was der Grund dafür ist, dass üblicherweise auf Vaela diplomatische, wirtschaftliche und kriegerische Auseinandersetzungen stattfinden.</p><p>Eine weitere Besonderheit ist, dass <strong>die Zeit unterschiedlich in den Welten läuft.</strong> Ein Jahr in Vaela können nur wenige Tage in Vargoth sein. Da die Dimensionen außerdem ständig in Bewegung sind, sind sie einander mal näher und mal weiter entfernt.</p><p>In der Historie wurde die Dimension <strong>Thuldar, die sich durch eine matriarchale Kultur auszeichnete</strong>, von der Dimension Vargoth vernichtet. Die Protagonist:innen der Bücher sind Nachfahren jener vernichteten Kultur und kämpfen, wenn man es auf eine einfache Formel bringen will, um ihr Erbe und darum, dass sich das Unvorstellbare nicht wiederholen mag.</p><h3>Veldimur</h3><p>Die fünf Welten “schweben” innerhalb der <strong>Schleierwelt Veldimur</strong>. Veldimur ist eine metaphysische Dimension, die nicht mit einem Körper betreten werden kann. Sie ist eine Übergangswelt, die alle anderen umgibt. Um von einem Punkt im Darkadium zu einem anderen zu gelangen, muss man immer durch Veldimur reisen, z.B. wenn man stirbt und die <strong>Skadra (= die Essenz des Seins)</strong> den Körper verlässt, oder wenn man eine Dimension physisch verlässt, um zu einer anderen zu gelangen.</p><p>In Veldimur existieren Wesenheiten, deren Erforschung sich schon viele Wissenschaftler:innen und Gelehrte verschrieben haben; das wird in den Büchern aber mehr am Rande diskutiert.</p><h3>Jenseitswelten: Skadrimor und Nar’Korath</h3><p>Zusätzlich zu den fünf Dimensionen und Veldimur gibt es außerdem <strong>zwei Jenseitswelten: Nar’Korath und Skadrimor.</strong></p><p>Ich greife hier auf bekannte Konstruktionen wie “Himmel” und “Hölle” zurück, wobei es gewisse Besonderheiten gibt:</p><p><strong>Skadrimor </strong>ist die Nachwelt, in die die Skadror reisen. Die Skadra verlässt den Körper und gelangt über Veldimur dorthin. Üblicherweise wird die Skadra von Wesenheiten Veldimurs oder sogar einem Verndor auf dieser letzten Reise begleitet.</p><p>Exkurs über die Verndir: Es existieren vier Verndir, die jeweils zu einer der Dimensionen Vargoth, Sakrumar, Thuldar und Nexar gehören. Sie sind so etwas wie Schutzpatronen und unterstehen direkt den jeweiligen Göttern ihrer Dimension - über die Götterwelt schreibe ich mal separat ;).</p><p>Zurück zu Skadrimor: Das ist sozusagen “der Himmel”. Von hier gibt es kein Zurück. Auf dem Weg dahin, also auf der Reise durch Veldimur, kann es schon passieren, dass die Skadra woanders hin abbiegt - i<strong>m Darkadium bedeutet “tot” tatsächlich erst tot, wenn die Skadra die Pforten von Skadrimor überschritten hat. </strong>Die Skadra allein kann allerdings nur in körperlos existieren. Um eine Dimension zu betreten, braucht sie wieder einen Körper.</p><p><strong>Nar’Korath </strong>ist dann natürlich die “Hölle”, wobei man hier nur hinkommt, <strong>wenn man von einem darkadischen Tribunal verurteilt und hingerichtet wurde</strong>. Fürs Morden allein kommt man nicht nach Nar’Korath ;). Es ist übrigens der <a href="https://steady.page/de/phantastopia/posts/1686cfb2-a86d-412d-ad46-3398022d36c4">Schauplatz des Prologs von “George und Deborah”, den ich hier veröffentlicht habe</a>.</p><h3>Die Darkadier-Chroniken</h3><p>Derzeit entstehen mehrere Bücher in diesem Multiversum, die sowohl in Vaela, also unserer Welt, als auch in den anderen Dimensionen spielen.</p><p>Dabei umspannen die Bücher große Zeiträume. In der Haupt-Trilogie, die in den 60er Jahren beginnt und 1990 endet, erleben wir in Rückblicken die europäische Geschichte aus darkadischer Sicht.</p><p>Das Genre ist in <strong>Dark Fantasy</strong> angesiedelt.</p><p>Alle Geschichten haben mindestens einen romantischen Subplot und sind i<strong>nsgesamt blutig und brutal</strong>, aber auch <strong>atmosphärisch</strong> und <strong>überzeugen durch tiefe Charaktere und durchdachte, twistreiche Plots</strong>. Bei einigen Büchern liegt der Schwerpunkt auf der Romantik; jedes einzelne ist Teil der größeren Geschichte und liefert Hinweise, “Easter Eggs” und Ergänzungen zur Hauptgeschichte.</p><p>Geplant / in Arbeit in der Reihenfolge, in der die Bücher spielen:</p><p><strong>VÖ voraussichtlich Ende 2026-2027</strong></p><p>“Tango und Tod” (Arbeitstitel) - spielt 1961</p><p>“George und Deborah” (Arbeitstitel, Band 1) - spielt 1964</p><p>“Der Kuss der Wolfsnacht” - spielt 1964</p><p>“Fenrik und Erathia” - Legende über die Entstehung der Werwölfe</p><p><strong>VÖ ab 2028</strong></p><p>“Luce und George” (Arbeitstitel, Band 2) - spielt voraussichtlich in den 70er Jahren</p><p>Buchreihe “Bethlen-Wölfe” mit 5 Büchern, spielt in den 80er Jahren</p><p><strong>VÖ ab 2029</strong></p><p>Band 3</p><h3>Unterstütze mich :)</h3><p>Wenn dir dieses Worldbuilding gefällt, freue ich mich, wenn du dich hier für den Newsletter einträgst (kostenlos!) oder sogar Steady-Supporter wirst.</p><p><strong>Die Haupttrilogie wird im Hybrid Verlag erscheinen</strong>; die zusätzlichen Geschichten bringe ich voraussichtlich im Selfpublishing heraus, auch um die Bücher zeitnah veröffentlichen zu können. Das erfordert pro Buch ein Investment, für das ich Unterstützung brauche.</p><p><strong>Als Steady-Supporter erhältst du exklusiven Zugriff auf die Texte und demnächst auch Goodie-Pakete mit Charakterkarten etc.</strong></p><p>Vielen Dank!</p><p>Sonja</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Gratis Newsletter</a></p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/about">Steady-Supporter werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Darkadium]]></category>
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      <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 09:59:55 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Exklusiv: Prolog des Debütromans “George und Deborah”]]></title>
      <description><![CDATA[Der folgende Textauszug ist aus meinem Debütroman “George und Deborah”. Das ist noch nicht die finale Version, sondern die, die aktuell dem Lektorat beim Hybrid Verlag…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Der folgende Textauszug ist aus meinem Debütroman “George und Deborah”. Das ist noch nicht die finale Version, sondern die, die aktuell dem Lektorat beim Hybrid Verlag vorliegt. Für meine Steady-Unterstützer gibt es hier einen exklusiven Einblick: <strong>Der Prolog.</strong></p><p>~~</p><p><em>The cumbrous elements, earth, flood, air, fire,</em></p><p><em>And this ethereal quintessence of heaven</em></p><p><em>Flew upward, spirited with various forms,</em></p><p><em>That rolled orbicular, and turned stars</em></p><p><em>Numberless, as thou seest, and how they move;</em></p><p><em>Each had his place appointed, each his course,</em></p><p><em>The rest in circuit walls this universe.</em></p><p>aus &quot;Paradise Lost&quot;, John Milton, Buch 3, Vers. 715-722</p><p><br/></p><p><em>Da sah ich ein fahles Pferd; und der, der auf ihm saß, heißt ›der Tod‹, und die Unterwelt zog hinter ihm her.</em></p><p>Aus der Offenbarung des Johannes</p><p><br/></p><p><em>Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.</em></p><p>Friedrich Nietzsche</p><p><br/></p><p><em>Es gibt keine Zufälle, nur Zusammenhänge, die sich noch nicht offenbart haben.</em></p><p>Darkadisches Sprichwort</p><p></p><p><strong>Prolog</strong></p><p>Der Gefangene stand in seiner Zelle, bekleidet nur mit einer zerrissenen Hose. Seine Arme und Beine waren mit brennenden Ketten an die Wände geschmiedet, sein Kopf hing herunter. Unentwegt erschienen blutige Wunden auf seinem nackten Oberkörper, herbeigeführt von einer unsichtbaren Peitsche, die tief in das Fleisch des Gefangenen biss. Blut tropfte herunter, doch die Wunde schloss sich von selbst, ehe der Tropfen den Boden erreichte. Zurück blieben Narben.</p><p>Reglos stand der Engel des Todes vor dem Gefangenen und versuchte, herauszufinden, was sich verändert hatte. Es war sein Wille, der die unsichtbare Peitsche führte, und es war sein Wille, der die Ketten brennen ließ. Er war ein Azharim, ein Wächter und Vollstrecker von Nar’Korath.</p><p>Jedes Mal, wenn er seinen Gefangenen traf, stöhnte dieser auf. Er schrie nicht mehr, das hatte er früher getan. Jetzt hing er kraftlos an glühenden Ketten und ließ die Strafe über sich ergehen. Azhariel sah nach oben. Die Zelle hatte keine Decke, genauso wenig wie sie Türen hatte. Er breitete seine schwarzen Schwingen aus, flog hinauf auf den obersten Rand der Mauer, und schaute in die Tiefe. Von hier war nur noch das Glimmen der Ketten zu sehen.</p><p><a href="https://steady.page/1fa3591d-d139-4d06-ae8e-a34999cea497/posts/1686cfb2-a86d-412d-ad46-3398022d36c4">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
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      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 16:17:46 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Das Darkadium: Dark Fantasy Buchreihe]]></title>
      <description><![CDATA[Wirf einen ersten Blick ins Darkadium: Wenn du die Nacht als tröstlich empfindest, damit man deine Narben nicht sieht, bist du hier richtig. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Das Darkadium - Dark Fantasy Buchreihe</h1><p>Magst du düstere Geschichten?</p><p>Gibt dir Dunkelheit mehr Geborgenheit?</p><p>Dann ist das Darkadium dein Ort ;).</p><blockquote><p>1964. Als der auf der Erde im Exil lebende Halbarkadier George die schwer verletzte Druidin Deborah und ihren Sohn rettet, ahnt er nicht, dass er soeben das Schlachtfeld eines Krieges zwischen den Alten Dämonengöttern betreten hat.</p></blockquote><p>Dieser kleine Teaser (und ein Exposé) hat den Hybrid Verlag davon überzeugt, mein Buchprojekt mit dem Arbeitstitel “George und Deborah” zu verlegen.</p><p>2026 wird das Buch erscheinen!</p><p>Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, in dem ich das Darkadium, das Multiversum, in dem meine Geschichten spielen, immer tiefer erforsche.</p><p>Auf meinem Blog <a href="http://phantastopia.de/">phantastopia.de</a> berichte schon seit einigen Jahren darüber, stelle Figuren und alles vor. Seit ich begonnen habe, sind viele weitere Geschichten entstanden, die alle wie Puzzleteile des großen Ganzen zusammen gehören.</p><p>Die Puzzleteile sind zum Teil Geschichten aus dem Bereich <strong>Urban Fantasy</strong> und <strong>Romantasy</strong> und erzählen die Geschichte vom <strong>Niedergang des Darkadiums</strong>.</p><p>Auf dieser Steady-Seite lade ich dich ins Darkadium ein. Begleite mich auf der Reise, lerne die Figuren kennen und begegne den finsteren Abgründen deiner Skadra - ganz bequem von deinem Sofa aus, während George und Deborah und viele andere ums Überleben kämpfen.</p><p>Die Geschichte des Darkadiums wird dir gefallen, wenn du …</p><ul><li><p><em>… auf düstere Geschichten mit Tiefgang stehst.</em></p></li><li><p>… <em>vernarbte Charaktere magst.</em></p></li><li><p><em>… Twists und Enthüllungen in Geschichten magst.</em></p></li><li><p><em>… lieber liest als Netflix zu glotzen, wo eh immer nur dieselben Geschichten erzählt werdn.</em></p></li></ul><h2>Wer hier schreibt</h2><figure><a href="https://phantastopia.de/"><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/bf3d81a6-091d-4b58-9b23-9ab88464e069/uploads/images/efjzmqzz5h/phantastopia-sonja-250px.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Porträt Sonja Tornefeld"/></a><figcaption>Sonja Tornefeld, Dark Fantasy Autorin</figcaption></figure><p>Ich bin Sonja, Jahrgang 1980, studierte Literaturwissenschaftlerin, großer Fan von Hobbits, Vampiren, Drachen, Jedis, dem MCU und allem Magischen.</p><p>Ich lebe mit Mann, vier Kindern und Hund in der Nähe des Teutoburger Waldes, gehe gern auf Mittelaltermärkte und höre gern Death und Black Metal.</p><p>Seit 20 Jahren bin ich passionierte Bloggerin, selbstständige Unternehmerin, Online Marketing Expertin, Romantikerin, liebe Geschichten und bin passionierte Gärtnerin und Vegetarierin. In meinem Teilzeit-Brotjob mache ich Online Marketing. Und hier kommt der Knackpunkt: Ich wäre den Job gern los, um mich voll aufs Schreiben konzentrieren zu können.</p><p>Lern mich gern besser kennen, zum Beispiel <a href="https://www.instagram.com/phantastopia.de/">auf Instagram</a> oder <a href="https://www.pinterest.de/phantastopia/">Pinterest</a> oder <a href="https://literatur.social/@Phantastopia">Mastodon</a>.</p><p></p><h2>Werde kostenlos Subscriber</h2><p>Aktuell biete ich hier eine <strong>kleine Basis-Mitgliedschaft</strong> an, die du kostenlos testen kannst. Sobald es in Richtung Veröffentlichung geht, wird es weitere Mitgliedspakete und Goodies geben ;). </p><p>Den <strong>Newsletter kannst du komplett kostenlos abonnieren</strong> - einige Inhalte sind allerdings zahlenden Mitgliedern vorbehalten.</p><p>Ich freue mich, wenn du schon jetzt ins Darkadium eintrittst. Dein Support ermöglicht es mir, neue Welten zu erschaffen, in die du fliehen kannst.</p><p>Ich freu mich auf dich :), danke!</p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/newsletter/sign_up">Gratis Newsletter </a></p><p><a href="https://steady.page/de/phantastopia/about">Supporter werden</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[Darkadium]]></category>
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      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 19:28:49 +0000</pubDate>
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