Brot hat in vielen Weltregionen und Weltreligionen einen hohen Stellenwert. Obwohl dieser Stellenwert in der heutigen Zeit stark abgenommen hat und hier und da sehr altbacken erscheint, hat er sich in unsere Sprache und unsere gesellschaftlichen Gepflogenheiten eingebrannt.
In Franz Puschs Bäckerbuch aus dem Jahr 1901 ist ein Text abgedruckt, der sich mit den damals üblichen Redensarten und Alltagsbräuchen rund ums Brot auseinandersetzt. Er stammte ursprünglich aus der in Wien verlegten Zeitung “Austria”. Da der Urheberschutz abgelaufen ist, möchte ich ihn an dieser Stelle wiedergeben — einerseits um ihn in digitaler Weise zugänglich zu machen und zu erhalten, andererseits um meinen Leserinnen und Lesern die Möglichkeit zu geben, in eine Zeit vor 125 Jahren einzutauchen und selbst abzugleichen, was davon heute noch aktuell, üblich oder Teil der eigenen Familiengeschichte ist.
Viel Vergnügen bei der Lektüre!