
Da die PHOTOPIA dieses Jahr in Hamburg ausfällt, hat Marco Larousse (Abre numa nova janela) in Kooperation mit der laif-Foundation (Abre numa nova janela) an einer Alternative gearbeitet, um der Fotografie in Hamburg und darüber hinaus eine Bühne zu bieten.
Die Idee des Pop-Up-Festivals ist es, spontan einen Ort zu gestalten, an dem Fotografie über einen Zeitraum von zehn Tagen gefeiert werden kann.
Die Veranstaltung findet vom 21. bis 30. November 2024 im Jupiter Kulturkaufhaus, dem ehemaligen Karstadt Sport und Spiel an der Mönckebergstraße 2-4, statt.
Diese Location, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof, bietet 1400 Quadratmeter Ausstellungsfläche – eine seltene Chance für Dokumentarfotografie und Fotojournalismus.
Das Festival steht unter dem Motto „Zeigen, was ist“ (Abre numa nova janela) und widmet sich authentischer Fotografie mit einer Vielzahl von Programmpunkten:
Fotoausstellung: 20 Fotografen präsentieren Arbeiten zu den Themen Klimawandel, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Chancengleichheit. Viele der Teilnehmenden stammen aus dem laif-Umfeld, es sind jedoch auch externe Fotografen vertreten. Eine besondere Ausstellung ist die Langzeitserie „Tropical Ice“ (Abre numa nova janela) von Barbara Dombrowski, die den Klimawandel in besonders betroffenen Regionen dokumentiert.
Junge Talente: Die Ausstellung „Jugend fotografiert Deutschland“ (Abre numa nova janela) bietet Einblicke in die Sichtweisen der jungen Generation und zeigt eindrucksvoll, wie diese aktuelle Themen und alltägliche Herausforderungen wahrnimmt.
Fotoslams und Vorträge: Geplant sind zwei Fotoslams an den Samstagen (23. und 30. November), moderiert von Marco Larousse, Siegfried Hansen und möglicherweise Martin U Waltz aus Berlin. Dabei werden anonym eingesendete Fotos humorvoll und unterhaltsam auf der Bühne besprochen – eine Mischung aus Poetry-Slam und Stand-up-Comedy.
Fotorallye: Über den Zeitraum von zehn Tagen können Teilnehmende Fotos von Orten in Hamburg einreichen, die besser genutzt werden könnten. Ziel ist es, spannende und dokumentarische Einblicke zu schaffen.
Netzwerken und Austausch: Neben den Ausstellungen und Programmpunkten gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch. Sitzgelegenheiten und Bereiche zum Treffen und Vernetzen werden eingerichtet – wie bei früheren Festivals ein zentraler Aspekt.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 21. November 2024, um 19 Uhr statt.
Zusätzlich sei auf den Wettbewerb „Jugend fotografiert“ (Abre numa nova janela) hingewiesen, dessen Einreichungsfrist bis zum 30. März 2025 verlängert wurde.