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Hall of truth. Die besten Social Media Fundstücke

Redaktion free.fem.minds MAGAZIN

Bild: KI

Hall of truth – die besten Social-Media-Fundstücke,
die uns zuletzt begeistert haben. Denn auch dort

zeigt sich: Frauen schweigen nicht länger zu Gewalt.

„Hochstrittigkeit ist keine Diagnose. Sie ist ein Verschleierungsbegriff.“

„Wer Gewalt hochstrittig nennt, relativiert Machtungleichgewicht, entwertet Schutzbedarfe von Kindern, verschiebt Schuld und normalisiert Übergriffe.“ @Mutterstimme-gegen_gewalt (Instagram)

„Neutrality keeps abusers protected. It gives them cover, buys them time and leaves the victims to carry the consequences alone.“

@thenationalvictimadvocate (Instagram)

Eine Realität, die Grundlage Nummer eins für Mitarbeitende in Jugendämtern und Gerichten sein sollte. Insbesondere die Kinder- und Jugendhilfe darf lernen: Neutralität bei Gewalt existiert nicht und wird automatisch zum Täterschutz.

Was bei Erwachsenen übergriffig wäre, nennen wir bei Kindern Erziehung.

@liebevoll.aufwachsen (Instagram)

Vielleicht liegt hier der Schlüssel zu Coercive Control in der Gesellschaft. Würden wir bereits Kindern uneingeschränkt Rechte und Grenzen zugestehen, hätte das Einfluss darauf, Gewalt im Alltag nicht mehr als selbstverständlich anzusehen.

„If your voice held no power, they wouldn’t try to silence you.“

@ginahatzis (Instagram)

Dieser Beitrag hat es in sich. Er verweist darauf, dass diese Zeiten für Frauen unkomfortabel sind. Die Antwort darauf kann nicht weiter soften, schweigen, abschwächen sein. Stattdessen ist es an der Zeit für Frauen, sich dagegenzulehnen. Mit allem, was an Backlash folgt. Frauenstimmen haben Macht.

„Schlafmangel, Mental Load, unbezahlte Care-Arbeit, emotionale Dauerverfügbarkeit, Altersarmut – und die Gesellschaft fragt immer noch, ob Mütter schon Yoga ausprobiert haben.“

@muttermacht (Instagram)

Das Patriarchat kommt nicht und sagt, „Guten Tag, ich bin das Patriarchat und ich möchte Sie gerne unterjochen.“ Stattdessen hetzt es Frauen gegeneinander auf, zwingt sie in Wettbewerbe darum, ob sie gute Mütter, Ehefrauen, Mitarbeiterinnen sind. Und drückt ihnen eine überteuerte Tuchmaske in die Hand, weil ihre Self Care der Schlüssel sein soll, es einfach trotzdem zu schaffen.

„Men are disturbed not by women’s anger, but by its accuracy.“

@words_of_women (Instagram)

Wütende Wahrheiten von Frauen stören Männer.
Nicht weil sie wütend sind, sondern weil sie wahr sind.

„Dicke Frauen sind nicht deine Mutter!“

@kathar___sis (Instagram)

Lesen! Der ganze Beitrag von kathar___sis ist so wichtig. Wie kommt’s, dass in der medialen Darstellung (und bestimmt auch in der gesellschaftlichen Sicht) mehrgewichtige Frauen sehr viel häufiger als Inbegriff von Care-Arbeit, Mutterschaft oder als seelische Mülleimer dargestellt werden? Care-Körper nennt die Autorin den Typus und wer es einmal sieht, kann es nie mehr nicht sehen. Dicke Frauen werden als Pflegekräfte, Putzkräfte, also in sogenannten Kittelrollen eingesetzt. Die Botschaft: Dünne Frauen können sexualisiert werden. Dicke Frauen erfüllen dagegen den Fürsorge-Fetisch.

„If family courts are making life and death decicions, why are they hidden behind closed doors?“

@drproudman (Instagram)

Familiengerichte urteilen nicht selten darüber, wieviele Zugriff Gewalt- und Sexualstraftäter auf ihre Opfer haben. Dennoch gelten andere Regeln, als im Strafgericht. Lax, unkontrolliert, unprotokolliert. In den meisten Fällen mit lebensverändernden Folgen für die Betroffenen – inklusive weniger Support in den Verfahren bei null Transparenz.

Tópico Stimme gegen Gewalt

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