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Mein Hörbuch-Experiment: das Fazit

Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Hörbuch-Cover, der das nächtlche Los Angeles zeigt. Außerdem die Beschriftung "Mein Hörbuch-Experiment".

Mein Hörbuch-Experiment habe ich aus einer Haltung heraus gewagt, die Seth Godin in seinem Blogpost The Builder’s Creed (Abre numa nova janela) unter anderem so beschreibt:

…To understand that “it might not work” is not a reason to stop. Plan for the downside and commit to the contribution.

To trade the comfort of certainty for the possibility of contribution. Certainty is for spectators.

…To measure what matters. It doesn’t matter how much money you raise, what sort of buzz you were able to generate, or which bridges you trolled under. What matters is the benefit created.

…To remember the mistakes of the past, learn from them, and press on. Guilt is not a strategy. But experience, repair, and commitment are.

Gehofft hatte, ich “benefit” zu schaffen, also etwas Nützliches, das einen Bedarf erfüllt.

Immer mal wieder trägt nämlich jemand den Wunsch nach Hörbuch-Versionen von meinen Thrillern an mich heran oder erklärt, nicht bei Amazon kaufen zu wollen.

Also habe ich von einem meiner Thriller ein Hörbuch produziert und es bei Startnext angeboten (Abre numa nova janela). Wobei ich in Aussicht gestellt habe, dass sich aus diesem Crowdfunding auch ein Vertriebsweg für die E-Books meiner nächsten Thriller entwickeln könnte, wenn es Interesse daran gäbe.

Über dieses mein “Hörbuch-Experiment” habe ich hier ausführlich berichtet (Abre numa nova janela).

Um es kurz zu machen: ganze vier Personen haben mein Startnext-Projekt gefördert, wollten also das Hörbuch von Kein Grab so tief (Abre numa nova janela) (und einige weitere) auf diese Weise, also unabhängig von einem großen Unternehmen, erstehen.

Vier Personen, denen ich für ihre Unterstützung ungemein dankbar bin :-)

Unterm Strich war dieses Experiment jedoch finanziell und noch mehr im Hinblick auf meine zeitliche Investition ein immenses Verlustgeschäft.

Als Wissenschaftlerin weiß ich seit Langem, dass nicht jedes Experiment die erhofften Ergebnisse bringt. Wenigstens habe ich auf dieses Weise Erfahrungen gesammelt und einiges gelernt. Wie bei jedem guten Experiment.

Warum haben sich nicht mehr Unterstützer gefunden?

Weil es keinen Markt für mein Angebot gab?

Weil es mir nicht gelungen ist, überhaupt genug Menschen auf dieses Angebot aufmerksam zu machen?

Ich gebe es zu: Werbung zu machen, ist so gar nicht mein Ding.

Weder gelingt es mir, Abonnenten für meinen Newsletter (Abre numa nova janela) anzuwerben, noch, Leser für meine Steady-Posts zu finden.

Weder gab es offensichtlich nennenswert Interessenten für mein Hörbuch noch welche für meine Startnext-Kampagne.

Nun könnte es auch sein, dass ich einfach nicht schreiben kann. Dagegen spricht, dass meine Thriller (Abre numa nova janela) speziell als E-Books durchaus zwar nicht Unmengen von, aber doch allerhand zufriedene Leserinnen und Leser finden.

Das Ganze war ein Experiment und als Biologin, die experimentell gearbeitet hat, weiß ich, das Versuche oft nicht das erwünschte Ergebnis haben. Wenn man wüsste, was passiert, müsste man schließlich keine Tests machen.

Was schließe ich nun aus alldem?

Ich werde mich auf absehbare Zeit auf das Schreiben von Thrillern konzentrieren und diese als E-Book und Printbuch bei Amazon veröffentlichen. Das bewährte Basisprogramm also.

Hier bei Steady werde ich weiter posten, weil es mir Spaß macht.

Vielleicht versuche ich es irgendwann noch mal mit Crowdfunding bei Startnext als alternativem Vertriebsweg, jetzt, wo ich weiß, wie es geht.

Weitere Hörbücher werde ich auf absehbare Zeit keine produzieren.

Was ich mit den fertigen Hörbüchern tun werde? Vorläufig erst mal nichts. Wenn ihr eine Idee habt, lasst es mich gerne wissen.

Es darf allerdings weder Geld noch Zeit kosten. Denn davon hat dieses Experiment genug verschlungen ;-)

Tópico Hörbücher, KI und mehr

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