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"Jetzt lass ihn doch mal schreien" - Was Schlaftrainings mit unseren Kindern machen

Einer der wichtigsten Aspekte bedürfnisorientierter Elternschaft ist es, auf die Signale unserer Kinder zu hören. Wenn ein Baby weint, hat das einen Grund und wir reagieren prompt darauf. Das stärkt das Urvertrauen und führt zu Kindern mit einer starken Bindung. Trotzdem ist es manchmal schwierig, sachliche Argumente zu haben, wenn wir immer wieder hören "Ach, lass ihn doch mal schreien!". In diesem Artikel erkläre ich die wissenschaftlichen Hintergründe, um euch Sicherheit für eure Elternschaft und eine Basis zu geben, auf der ihr vielleicht besser argumentieren könnt.

Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass Schlafprogramme wie das sogenannte Ferbern nach dem Kinderarzt und Neurologen Dr. Ferber langsam in die Mottenkiste gewandert wären. Erst vor Kurzem stieß ich aber auf ein recht neues Buch eines Kinderarztes, in dem zwar nicht direkt zu dieser Methode geraten wurde, sie aber doch massiv verharmlost wurde. Aus diesem Anlass entstand dieser Artikel.

Foto: Leni Moretti

Kategorie Starke Gefühle

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