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artechock 08.–14.01.2026

Einsparungen, Mieterhöhungen, Bündnisse: Mit einer Bestandsaufnahme dessen, was die Münchner Kultur im Wahljahr 2026 erwartet, machen wir den filmpolitischen Auftakt in diesem neuen Jahr. Jetzt ist auch der Gewinner der Goldenen Palme im Kino zu sehen. Jafar Panahis EIN EINFACHER UNFALL wird derzeit im Iran vor Gericht verhandelt. Seine Parabeln haben immer auch mit der existenziellen Wirklichkeit zu tun… Für leichtere (aber nicht seichte!) Kost sorgen wir mit einem Interview mit Checker-Tobi, der über Kinderfilm spricht, sowie mit einem Film, der gut und gerne als “guilty pleasure” durchgehen darf.

Kulturpolitik München:

Cinema Moralia:

Neue Kritiken:

  • Ein einfacher Unfall (Yek tasadef sadeh) (Öffnet in neuem Fenster) (F/L 2025)
    Was tun mit Folterknechten? Jafar Panahi stellt elementare Fragen nach Wahrheit und dem Verhältnis von Anschein und Wirklichkeit – Kritik von Rüdiger Suchsland

  • Rental Family (Öffnet in neuem Fenster) (USA/J 2025)
    Die bessere Wahrheit: Zwischen Performance und Bedürfnis erkundet Hikari, wie Rollen zu Beziehungen werden können – und wo sie unweigerlich scheitern. Ein leiser, berührender Film über Wahrheit, Lüge und die Sehnsucht nach Verbindlichkeit – Kritik von Axel Timo Purr

  • Song Sung Blue (Öffnet in neuem Fenster) (USA 2025)
    Von der ruhigen Radikalität der Heilung: Ein Musikfilm, der nicht vom Erfolg erzählt, sondern vom Danach: »Song Sung Blue« entfaltet seine politische Kraft dort, wo Heilung, Gemeinschaft und Empathie zur Praxis werden – Kritik von Axel Timo Purr

Interview:

Filmreihe:

Videokritik:

  • Song Sung Blue (Öffnet in neuem Fenster)
    Das gute Amerika: Handelt es sich bei Craig Brewers Film über eine Neil-Diamond-Coverband – mit Kate Hudson und Hugh Jackman in den Hauptrollen, die ihre Gesangspartien selbst übernehmen – lediglich um einen großen Heuler und im besten Fall um ein »guilty pleasure«? Oder ist dieser Film dann doch mehr, fragen sich Thomas Maiwald und Axel Timo Purr und sind sich überraschend einig

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