Ein Leben ohne Filme ist möglich, aber sinnlos. Deshalb gibt es uns, seit 1996! Auch dieses Jahr freuen wir uns über Spenden, die unsere Arbeit unterstützen, und belohnen dies mit einer DVD (mehr Infos gibt es hier (Öffnet in neuem Fenster)). Eine DVD zu Weihnachten? Why not! SENTIMENTAL VALUE huldigt dieser schönen Retro-Geste und wird deshalb an dieser Stelle noch einmal empfohlen. Andere Filme bekommen weniger Aufmerksamkeit. Grandfilm bringt seit 2014 die wertvollsten Perlen ins Kino, bei leidvoller Platzierung in den Kinos – hört dazu unser “Filmquartett”-Podcast-Special. Filmpolitisch gibt es wieder einmal Aufregung um Netflix, Trump und den Ausverkauf des Kinos.
Die Kinowoche bei artechock:
Cinema Moralia:
Kampf um die Bilder (Öffnet in neuem Fenster)
Neureiche schlagen Tradition, das »Kartell der Willigen« und die Woche mit Wolfram Weimer – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 370. Folge — von Rüdiger Suchsland
Neue Kritiken:
Bibi Blocksberg – Das große Hexentreffen (Öffnet in neuem Fenster) (D/Ö 2025)
Großer Kongress, kleine Ideen: Trotz einiger interessanter Akzente versinkt der neue Bibi-Blocksberg-Film in routiniertem Chaos und dramaturgischer Mutlosigkeit. Zwischen altbekannten Drehbuchprämissen und einer farblosen Regie verliert sich die Magie im eigenen Hexenwirbel – Kritik von Axel Timo PurrDer Held vom Bahnhof Friedrichstraße (Öffnet in neuem Fenster) (D 2025)
Ein ostdeutscher Mythos: Der letzte Film von Wolfgang Becker erzählt eine Hochstaplergeschichte im heutigen Berlin und stellt unbequeme Fragen zur Wahrnehmung der ostdeutschen Vergangenheit – Kritik von Janick NoltingIm Rosengarten (Öffnet in neuem Fenster) (D 2024)
Vexierbilder migrantischer Realität: Leis Bagdachs erzählt in einem winterlichen Roadmovie die Begegnung zweier Geschwister, die einander fremd und doch unabwendbar verbunden sind und entfaltet dabei eine poetisch-politische Suche nach Identität, Zugehörigkeit und trügerischen Selbstbildnissen – Kritik von Axel Timo PurrJetzt. Wohin. – Meine Reise mit Robert Habeck (Öffnet in neuem Fenster) (D 2025)
Der Fall des grünen Gottes: Lars Jessens sehenswerter Film »Jetzt. Wohin« über Robert Habeck ist nicht nur interessanter Journalismus – Kritik von Rüdiger Suchsland
Neue Videokritik:
Ein Leben ohne Liebe ist möglich, aber sinnlos (Öffnet in neuem Fenster)
Ein Film, der neidisch macht: Cesc Gay zeigt, dass man Mann und Kinder nach 25 Jahren Ehe einfach so verlassen kann, weil die Sehnsucht nach Liebe größer ist. Und er zeigt das alles so down-to-earth, dass man einfach nur neidisch sein kann, finden Margret Köhler und Felicitas Hübner
Neuer Podcast:
Das Filmquartett: Grandfilm-Special (Öffnet in neuem Fenster)
Der Nürnberger Verleih für Filme, die unsere Cineasten-Herzen höher schlagen lassen, bringt kurz hintereinander drei Spitzentitel heraus: SEHNSUCHT IN SANGERHAUSEN, YES und am 18.12. HERZ AUS EIS. Über die tollen Filme und ihre leidvolle Sichtbarkeit im Kino sprechen im Filmquartett: Dunja Bialas, Benedikt Guntentaler, Wolfgang Lasinger und Chris Schmuck