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Wir recherchieren (archive, first published 08.10.2024)

Wir schreiben einen Roman.

Wir schreiben, wir holen uns Feedback, wir recherchieren. So viel! Wir recherchieren die ganze Zeit. Ganz unten eine Auswahl an Literatur, die wir für unseren Roman gerade verwenden.

Wie wir uns Feedback holen:

In unserem Roman geht es um uns. Man kann sagen, er ist autofiktional. Man kann auch sagen, er ist wie ein Tagebuch, man kann auch sagen, er ist confessional poetry und man kann auch sagen, dass die Hauptfigur in Clemens Setz’ Roman Indigo mit dem Autor gleichzusetzen ist, aber das macht auch niemand.

An dieser Stelle könnten wir auch wieder etwas von Behind the Scenes erzählen, aber wir wissen selbst leider meistens nicht, wo diese Scenes anfangen und aufhören. Einmal hat ein Verleger zu uns gesagt: Ja, so muss es sein, das Leben und der Text überschneiden sich. Dann hat er gesagt: Im Keller habe ich eine silberfarbene Kiste in der alle meine eigenen Bücher stehen. Wir haben applaudiert und gratuliert. Das war das Szenenende in diesem konkreten Fall.

  • Kathy Acker, The Last Interview - And Other Conversations

  • Sylvia Plath, Ariel

  • Lorraine York, Rethinking Women’s Collaborative Writing

  • Virginia Woolf, A room of one’s own

  • Goldsmith Kenneth, Wasting Time on the Internet

  • KLITCLIQUE: https://www.sixpackfilm.com/de/catalogue/2669/ (Öffnet in neuem Fenster)

  • Lea Schneider, Scham

  • Joanna Russ, How to suppress women’s writing

  • Kate Zambreno, To write as if already dead

  • Hertha Kräftner, Kühle Sterne

  • Kat Chow, Seeing ghosts

  • Ingeborg Bachmann, Malina

  • Trisha Paytas, 101 poems about my ex-boyfriend

  • Laura Leupi, Das Alphabet der sexualisierten Gewalt

Kategorie LitSchreibtisch