Du interessierst Dich für Dich selbst und Deine Beziehungen. Deshalb liest Du diesen Artikel oder hörst diese Podcast-Folge bei »Aufklärung tut Not«. Zeit verplempern kann die Politik nachweislich!
Hallo und willkommen, bei Aufklärung tut Not,
wie das heute so üblich ist, dürfen sich Kinder und Jugendliche selbstverständlich auch zu der geplanten Altersgrenze bezüglich der Nutzung »Sozialer Medien« äußern.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/jugendliche-kinder-social-media-tiktok-100.html (Öffnet in neuem Fenster)Im verlinkten Artikel der Tagesschau »Altersgrenze für Social Media: Jugendliche und Politik im Zwiespalt« wird von einem Zwiespalt zwischen Politik und Jugendlichen gesprochen; zumindest in der Überschrift.
Während die Justizministerin diesbezüglich klar zu sein (Öffnet in neuem Fenster) scheint, gehen nun offenbar die Diskussionen los und jeder hat wiederum dazu etwas zu sagen.
Ab 14 oder 16?
Demnach halten viele Jugendliche eine Grenze ab 16 für überzogen.
Dort heißt es:
Im Gespräch mit dem ARD-Hauptstadtstudio zeigen sich viele Jugendliche skeptisch. Eine Grenze bei 16 Jahren halten sie für überzogen, ein Mindestalter von 14 hingegen erscheint einigen sinnvoll. Andere lehnen feste Grenzen komplett ab - mit dem Hinweis: Wer keine Zeitung mehr liest, informiert sich über Politik und Weltgeschehen auf TikTok & Co.
Das Argument gegen Grenzen lässt einen allerdings den Kopf schütteln.
Kinder und Jugendliche halten es augenscheinlich für normal, TikTok als Informationsquelle zu nutzen. Damit liefern sie selbst ein wesentliches Argument für eine Grenze ab 16.
Denn TikTok & Co sind keine verlässlichen Informationsquellen, sondern bieten fragwürdigen Meinungsmachern die Möglichkeit, Kinder und Jugendliche zu manipulieren und sie mit schädlichen Inhalten zu bombardieren.
Kommission zum Jugendmedienschutz
Und wieder verschwendet die aktuelle Bundesregierung, wie die Vorgänger, wertvolle Zeit. Es soll erst einmal wieder gelabert werden.
Und das in einer Kommission, an der sogenannte »Experten« teilnehmen sollen.
Kinder und Jugendliche seien auf den Plattformen oft schutzlos konfrontiert mit Pornografie, Gewaltvideos oder Extremismus, warnt Prien. "Wir brauchen eine wirksame Altersverifikation - die gibt es in Deutschland bisher nicht."
Mit diesen Worten wird Frau Prien zitiert.
»Oft schutzlos?«
Immer schutzlos, muss es heißen.
Keine Plattform, nicht eine, TikTok nicht, Instagram nicht, YouTube nicht, und alle anderen, hat ein Interesse daran, Kinder und Jugendliche zu schützen, denn sie sind ihre Haupt-Nutzergruppe.
Diverse Folgen für Kinder und Jugendliche
Eigentlich muss über die problematischen Auswirkungen, neben der Gefährdung durch gefährdende Inhalte, kein Wort mehr verloren werden. Dennoch gibt es von mir eine kurze Liste; zur Wiederauffrischung gegebenenfalls:
Kurzsichtigkeit
Entwicklungsverzögerungen
Entwicklungsstörungen
Depressionen
Sucht
Radikalisierung
Druck
Verschuldung
Nachplappern auch von Prominenten
Am unerträglichsten ist aus meiner Sicht das Geplapper von Leuten wie Markus Söder, die überhaupt keine Ahnung haben und dennoch ihren Mund aufmachen.
Wer sich für deren Auslässe interessiert, kann diese im Artikel nachlesen. Eine Erwähnung verkneife ich mir, da sie nur eine Meinung ohne Sachverstand äußern.
Totschlagargument Technik
Kommen wir zu dem sehr beliebten Totschlagargument.
Eine Umsetzung sei technisch schwierig.
Kompletter Blödsinn! Denn es gibt Plattformen, auf denen man sich mit dem Personalausweis identifizieren muss; zum Beispiel beim ZDF.
Laut TikTok kein Problem
Wer da nicht hellwach wird und genau das hernimmt, um so schnell wie möglich Altersgrenzen einzuführen, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.
Die immer wiederkehrenden Behauptungen, man würde Accounts löschen, lassen sich doch gar nicht überprüfen. Niemand hat Einsicht in dieses Unternehmen.
Doch der eigentliche Wahnsinn ist, dass man mit Erstellung eines Accounts, auch bei anderen Anbietern, einen Vertrag abschließt. Minderjährige dürfen allerdings in Deutschland ohne Zustimmung der Eltern keine Verträge abschließen.
Doch wie wollen TikTok & Co das derzeit kontrollieren?
Sie wollen das nicht kontrollieren, weil ihnen dann die »Kunden« ausfallen, die später ihre Plattform weiterhin nutzen (werden).
Vielen Dank, für Dein Interesse!
Bis zum nächsten Mal
Freundliche Grüße
Michael Ueberschaer