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Kann dieser Tag, der Moment, das Leben noch schöner werden?

Keine Sorge: Das Universum ist auf unserer Seite. Auch wenn unsere Autorin beinahe daran gezweifelt hätte. Aber es war eine verdammt harte Woche.

Es war eine seltsame Woche, die damit begann, dass ich am Montag morgen ausgestreckt auf meinem Bett lag und zum Universum sprach: „Zeige mir, wie schön dieser Tag wird. Wie herrlich, leicht und voller positiver Energie.“ Ich plapperte die Worte einer spirituellen Trainerin nach, über deren Profil ich auf Instagram direkt nach dem Aufwachen gestolpert war, weil ich es einfach nicht lassen kann, wovor immer gewarnt wird: zuallererst zum Handy zu greifen, das neben dem Bett liegt und die ganze Nacht nicht im Schlafmodus war. Ich faselte also allerlei Glaubenssätze nach, weil, och, kann ja nicht schaden. Dann knipste ich mein Lächeln an, sprang fröhlich aus dem Bett, putzte mir ungeheuer gut gelaunt die Zähne, warf mir den Kimono über, den strahlend gelben, nicht den tristen schwarzen, in dem ich immer ein bisschen so aussehe wie eine unterkühlte Gouvernante, weichte singend meine Haferflocken ein, kochte fröhlich pfeifend Espresso, las meine Emails und lächelte und lächelte und lächelte. Ich gab mir so viel Mühe. Dabei mag ich diesen ganzen Käse von positiver Programmierung schon lange nicht mehr. Wieso, verdammte Hacke, darf ein Tag nicht einfach mal Scheiße sein? Naja, vielleicht, weil die guten Tage so viel mehr Spaß machen, antwortete mein innerer Guru. Und es kann ja nicht schaden, dem Glück ein bisschen auf die Sprünge zu helfen. Erst recht nicht an Tagen, die sich bleischwer anfühlen (aka ich könnte im Stehen einpennen).

Meine Freundin Sandra schickte mir ein paar kluge Interviewfragen  und schrieb mir, dass sie sich auf Freitag freut, auf meine Lesung im Marthabräu in Fürstenfeldbruck, die sie anmoderieren würde. Ich

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