Anny Mostoller über ihre Reise zu sich selbst

Anny Nadine Mostoller, 48, Dreifachmama, war viele Jahre Führungskraft bei Microsoft, hat große Businesskunden begleitet, Teams geführt und war beruflich ganz oben. Gleichzeitig wurde ihr klar: Ich bin irgendwie disconnected von mir, der Natur und verbringe viel zu viel Lebenszeit im Büro statt mit meiner Familie. Ihr Fazit: Ich muss aussteigen. Also hat sie gekündigt, ist einmal von Bayern an den norddeutschen Strand gezogen und lebt seit Oktober 2024 mit ihrem Mann Jay (52) und zwei ihrer drei Kinder auf einem Katamaran, nachdem sie Haus, Job und festen Wohnsitz aufgegeben hat. Statt Meetings bestimmen Wind, Wetter und neue Begegnungen den Rhythmus – ein Leben mit weniger Besitz, aber deutlich mehr Zeit und Nähe zur Natur.
Anny, ihr habt Haus, Besitz und Sicherheit aufgegeben. Gab es einen Moment, in dem du wusstest: Jetzt springen wir und machen es einfach?
Das war kein einzelner Moment, es war vielmehr ein Prozess. Vielleicht auch, weil mein Mann Jay Amerikaner ist und wir ohnehin immer wieder darüber gesprochen haben, wo wir als Familie langfristig leben wollen – ob irgendwann in den USA oder ganz woanders. Während ich beruflich in einer Leadership-Position bei Microsoft gearbeitet habe, hat Jay viel Care-Arbeit und Familienorganisation übernommen. Unser Lebensmodell war also schon vorher nicht ganz klassisch, sondern eher unkonventionell.
In Bayern haben wir zur Miete gewohnt und uns später ein Ferienhaus bei Heiligenhafen gekauft. Parallel dazu war ich beruflich an einem Punkt, an dem mir alle Türen offen standen. Und genau da stellte sich mir plötzlich die Frage: Will ich das wirklich? Meine älteste Tochter Maggy wurde volljährig, und ich habe gedacht: Ich arbeite gefühlt 18 Stunden am Tag, bin nicht mehr verbunden mit mir selbst, nicht mit der Natur, sehe meine Familie kaum. Und mir wurde klar: Wenn ich so weitermache, werde ich krank.
Es waren viele tolle Jahre, für die ich auch sehr dankbar bin. Aber irgendwann entsteht dieses Gefühl, dass Veränderung notwendig ist. Und dann kam so ein Schlüsselmoment: Ich erinnere mich an ein Gespräch mit Jay, in dem ich zum ersten Mal offen ausgesprochen habe, dass ich nicht mehr sicher bin, ob dieser Lebensentwurf noch meiner ist. Da kamen viele Fragen hoch: Was ist uns wirklich wichtig? Was sind wir bereit, aufzugeben? Was möchten wir unseren Kindern vorleben? Wo wollen wir leben? Woran hängen wir aus Gewohnheit, nicht aus Überzeugung? Und wie viel Sicherheit brauchen wir wirklich?
Das Thema Segeln tauchte immer wieder auf. Mein Mann segelt seit Jahren, ich hatte noch nie einen Fuß an Deck gesetzt. Trotzdem wuchs mit der Zeit dieses Bedürfnis nach mehr Freiheit und Loslassen. Nach Reduktion, nach einem bewussteren Leben. Wir haben lange überlegt, ob wir das Haus behalten, vielleicht vermieten. Am Ende brauchten wir aber das Kapital für den Neustart. Es gab schlaflose Nächte und durchaus schmerzhafte Abschiede – schließlich hängt man an einem Zuhause mit all seinen Erinnerungen. Nur irgendwann verschiebt sich der Blick. Dann merkt man: Vieles, was man für unverzichtbar hielt, ist es vielleicht gar nicht. Mein Mann musste mir außerdem versprechen, dass ich, falls wir mal wieder sesshaft werden, einen neuen Schwimmteich und wieder einen Kamin bekomme. Das half beim Loslassen. Und genau da begann für uns ein neuer Abschnitt.
Wie ging es dann weiter? Ihr habt das Haus verkauft und seid direkt aufs Traumboot?
Eigentlich war der ursprüngliche Plan genau das: Haus verkaufen und aufs Boot ziehen. Nur hatten wir schlicht noch kein passendes Boot gefunden. Wir hatten das Haus aber schon verkauft und mussten raus. Das war unser erstes Learning: Wenn ein Plan gerade nicht so funktioniert, wie gedacht – auch okay. Vielleicht ist das ja eine Möglichkeit, gar kein Problem. Man wird flexibler im Kopf.
Und so wurde es erstmal ein Roadtrip: Jeder bekam eine Ikea-Tasche und durfte einpacken, was reinpasste. Zu fünft, mit kleinem Hund, sind wir losgezogen, mit unserem kleinen PKW durch Dänemark, Schweden, Finnland und dann weiter von Estland bis Kroatien gefahren. Unsere große Tochter studiert inzwischen in Bremen, damals war sie noch dabei, heute besucht sie uns so oft es geht.
Wir sind dann von Airbnb zu Airbnb gereist. So hat diese ganze Reise eigentlich begonnen. Später kam dann das Boot. Erst lag es an Land, wir haben daran gearbeitet, in einer kleinen Marina im Osten Griechenlands nahe der Türkei, in einer ziemlich einsamen Gegend. Da liefen teilweise wirklich seltsame Tiere vorbei, es war ruhig, fast abgeschieden. Das war eine intensive Zeit. Und auch der erste große Test für uns: Materialien fürs Boot zu bekommen war schwierig, vieles dauerte länger als gedacht. Aber genau daran sind wir gewachsen!
Viele würden das mutig nennen. Seid ihr mutiger als andere?
Ich würde eher sagen, es ist Vertrauen ins Leben. Uns war einfach klar, wir wollen Veränderung. Und ich habe auch gemerkt, dass sich der zwischenmenschliche Umgang in Deutschland sehr verändert hat. Dieses Grundvertrauen, diese Unbeschwertheit, die ich früher gespürt habe, nehme ich heute nicht mehr wahr.
In Griechenland erleben wir das ganz anders: Die Menschen sind unglaublich freundlich. Ich gehe regelmäßig auf den Markt, kaufe Kräuter. Neulich habe ich mir mit Händen und Füßen erklären lassen, dass ich Sauerampfer vor meiner Nase hatte. Ich spreche kein Griechisch, aber irgendwie funktioniert Kommunikation trotzdem. Ein Händler hat mir alles erklärt, mir Kräuter geschenkt, Zitronen dazugegeben. Diese Herzlichkeit tut einfach gut.
Mit dem Boot bist du auch nicht so klassisch touristisch unterwegs. Wir waren schon auf unbewohnten Inseln, haben den Anker geworfen, sind schnorcheln gegangen, sind mit Oktopussen und Schildkröten getaucht. Diese Nähe zur Natur und gleichzeitig zu den Menschen – das fühlt sich sehr echt an.

Ihr lebt jetzt zu viert auf eurem Katamaran „Ghostrider“ und ankert gerade in der Hafenstadt Mesolongi. Wie fühlt sich das als Familie an?
Wenn man als Paar so eng zusammenlebt, gibt es eigentlich nur zwei Richtungen: Entweder man wächst extrem zusammen- oder es funktioniert gar nicht. Wir treffen auch Paare unterwegs, die sich trennen. Das Leben ist sehr intensiv an Bord. Wenn dann ein Sturm aufzieht und plötzlich 50 Knoten Wind da sind, fühlt es sich manchmal wirklich existenziell an. Dann musst du dich absolut aufeinander verlassen können, sich gegenseitig halten und als Team agieren. Wir sitzen ja nicht jeden Tag da und trinken Prosecco.
Als Familie ist es ähnlich. Wir machen alles gemeinsam. Unser Zusammenhalt ist sehr eng geworden. Wir merken sofort, wenn jemand nicht gut drauf ist. Dann unterstützen wir uns oder geben uns Raum – je nachdem was nötig ist. Die Kinder übernehmen viel mehr Verantwortung. Es gibt klare Aufgaben: Küchendienst, Abwasch, Aufräumen, Wache am Steuer. Gleichzeitig dürfen die Kinder mitentscheiden. Und egal wo wir sind, versuchen wir immer zu verstehen: Was ist das für eine Insel, welche Geschichte hat sie, wie leben die Menschen dort? Das gehört für uns einfach dazu.
Euer Sohn Bradley ist 17, Katie ist 14 . Wie funktionieren Schule und Alltag unterwegs?
Wir haben einiges ausprobiert, freies lernen zum Beispiel. Aber wir haben gemerkt, dass das nicht für jedes Kind passt. Katie wünscht sich mehr Struktur und auch einen Klassenverband. Deshalb nutzen wir jetzt eine Online-Schule.
Da gibt es feste Zeiten, internationale Abschlüsse, individuell wählbare Fächer. Katie macht zum Beispiel Mathe schon auf dem Niveau der 9. Klasse, weil sie es liebt, während Deutsch eher 8. Klasse ist. Da sie gerne im Verband ist, geht sie fünf Mal die Woche zum Sport, Volleyball, Tanzverein. Sie kennt inzwischen schon die halbe Stadt, kommuniziert wird auf Englisch und wenn ein Trainer nur griechisch spricht, übersetzen die anderen Kinder für sie.
Bradley arbeitet auf seinen internationalen Highschool-Abschluss hin. Wenn wir irgendwann zurück nach Deutschland gehen, wäre danach auch ein Abi möglich. Aber momentan denken wir darüber nicht nach.
Natürlich gibt es Kritik. Manche finden das alles schwierig und machen sich Sorgen, dass wir den Kindern Chancen nehmen. Aber das ist die Ausnahme. Und wenn ich unsere Kinder anschaue, sehe ich viel Selbstständigkeit, Flexibilität und Kreativität. Katie malt viel, besucht Kurse, Bradley hat internationale Freundschaften aufgebaut. Dinge, für die früher oft keine Zeit war.
Und auch alltägliche Dinge wie das Thema Konsole gibt es bei uns: Bradly hat auch eine Zock-Ecke an Bord. Der Unterschied ist nur, dass er nie alleine ist. Wir reden währenddessen, er erklärt uns seine Spiele oder er kommuniziert mit seinen Freunden, die er international kennengelernt hat. Da geht es auch mal um Politik, was sie gerade bewegt, was nicht gut ist oder wer mit wem streitet. Es ist wie mit den Nachbarsjungen von nebenan, nur eben digital. Bradley sagt immer: „Bei uns ist das anders, Mama, wir finden uns anders. Du darfst das nicht negativ bewerten.“ Und ihm da auch zuzuhören und es aus seiner Perspektive zu sehen, ist etwas, dass ich gelernt habe und wofür ich früher sicher keinen Nerv gehabt hätte.
Du sagst, euer Leben ist „hart, aber schön.“ Was meinst du damit konkret?
Ich mache heute vieles bewusster. Früher habe ich beim Kochen telefoniert, nebenbei Wäsche gemacht...
Das kenne ich irgendwoher….
Heute koche ich einfach. Punkt. Alles ist frischer, ursprünglicher, ich stecke mehr Liebe rein und nehme mir einfach die Zeit.
Härter ist dieses unmittelbare Ausgeliefertsein an die Natur. Wenn der Wind auffrischt und die Wellen plötzlich nicht mehr 20 Zentimeter hoch sind, sondern anderthalb Meter, dann merkst du, wie wenig Kontrolle du eigentlich hast. Dieses Gefühl, sich dem hinzugeben, zu akzeptieren, dass man ein kleiner Teil dieser Welt ist und keine Kontrolle hat, ist intensiv. Eigentlich haben wir dieses Ausgeliefertsein ja immer. Wir glauben nur oft, wir hätten Kontrolle. Wenn ich mit 200km/h auf der Autobahn unterwegs bin, ist die Kontrolle auch nur vermeintlich gegeben- wir spüren es nur nicht mehr.
Wir leben sehr minimalistisch. Unser Katamaran ist kein Luxusboot. Wir spülen unser Geschirr und besitzen keine Waschmaschine. Es gibt keine fancy Schneidemaschine und keine Kitchen aid. Ich operiere nur mit einem Stabmixer. Das reicht aber völlig. Zwei Töpfe, eine Pfanne, viele bunte Schüsseln, eine Kochplatte. Geht etwas kaputt, darf es gehen, aber vorher wurde es gewertschätzt. Unseren Strom produzieren wir selbst über Solar. Haben wir da mal nicht genug, muss es halt schnell gehen: Dann koche ich die Spaghetti zwei Minuten kürzer im Topf, lasse sie im heißen Wasser liegen und mache in den zwei Minuten fix die Sauce. Zimtschnecken backe ich an dem Tag dann halt nicht mehr, weil es nicht geht. Wir leben pragmatisch. Das Wichtigste sind für uns die Instrumente an Bord: Der Autopilot muss laufen und das Wetterradar. Alles andere ist Luxus.
Und das setzt sich so fort: Ich habe nur ein zwei Paar Jeans, zwei Paar Schuhe und fünf Blümchenkleider. Mehr brauche ich nicht. Die Kinder auch nicht. Dinge bekommen plötzlich eine ganz andere Bedeutung. Und Gespräche auch. Es interessiert niemanden, wer das größere Boot hat. Freundschaften in der Marina, wenn man nebeneinander ankert, werden oft schneller tief und man bleibt verbunden, auch wenn der andere weitersegelt.
Viele sagen: Deutschland verlassen ist schwierig, weil es nirgendwo so eine gute medizinische Versorgung gibt. Hattet ihr diese Sorge und was macht ihr, wenn ihr krank seid?
Klar denkt man darüber nach. Wir versuchen vieles ganzheitlich zu lösen. Kleine Erkältungen lassen wir einfach ausheilen, da wird nichts weggedeckelt. Wenn etwas Größeres ist, fragen wir in der Marina nach Ärzten und natürlich haben wir auch eine Auslandskrankenversicherung.
Aber ich bin auch immer wieder überrascht, wir unproblematisch das alles läuft: Jay hatte einen Wespenstich und darauf eine allergische Reaktion. Im griechischen Krankenhaus wurde er behandelt, ohne große Bürokratie, ohne große Wartezeit, kostenlos. Wir haben noch gefragt, ob wir gleich bezahlen sollen. Die Ärzte haben nur gelächelt, mit dem Kopf geschüttelt und tschüs gesagt! Dann war meine Brille zerkratzt, zu viel Meersalz, ich konnte schon nicht mehr durchgucken. Am gleichen Tag- nicht erst in 6 Monaten- hatte ich einen Termin bei einem Augenarzt, der mir ein Rezept geschrieben hat. 30 Euro habe ich bezahlt. Dann brauchte ich ein Implantat, was im Ausland deutlich günstiger als in Deutschland. Die Summe, die mich das gekostet hat, hätte ich in Deutschland locker dazu bezahlt. Hat mir eine befreundete Zahnärztin auch noch einmal bestätigt. Vieles ist unkomplizierter und günstiger als man denkt.
Jetzt kommt die spannende Frage nach dem Geld: Wovon lebt ihr?
Wir haben eine feste Summe für die Reise. Wenn die aufgebraucht wäre, wäre theoretisch Schluss. Parallel haben wir langfristige Investments, aber ohne laufende Ausschüttung. Die sollen irgendwann die Basis für ein neues Projekt sein, vielleicht ein kleines Bed & Breakfast irgendwo.
Aber: Wir brauchen auch einfach deutlich weniger Geld als vorher in Deutschland. Wir zahlen kein Auto, konsumieren weniger. Du kannst dieses Leben teuer führen – täglich essen gehen, hochpreisige Marina-Liegeplätze buchen – oder günstig vor Anker leben. Das sind Lifestyle-Entscheidungen. Wir haben früher auch keine teuren Autos oder Luxusurlaube gebraucht. Unser Boot ist auch nicht riesig und wir sagen immer, je einfacher die Technik, desto mehr kannst du selbst reparieren.
Staatsbürgerschaft, Wohnsitz, Steuern – wie organisiert man das?
Die Staatsbürgerschaft bleibt natürlich. Aber wir haben uns offiziell in Deutschland abgemeldet und dazu steuerlich beraten lassen. Ohne festen Wohnsitz ändern sich einige Dinge, die Schulpflicht entfällt. Aber wir bekommen natürlich auch kein Kindergeld mehr, können uns nicht gesetzlich krankenversichern oder bekommen irgendwelche Unterstützung.
Viele träumen vom Auswandern, trauen sich aber nicht. Was würdest du ihnen sagen?
Vertraue dir selbst und dem Leben. Ansonsten gilt: Einfach machen! Viele Gründe, die für diesen Schritt sprechen, sieht man nicht, die kann man noch gar nicht greifen. Die dagegen sind theoretisch, nicht konkret. Man glaubt, man brauche unglaublich viel Sicherheit, Geld, Besitz. Aber vieles davon ist gedanklich größer als real. Manchmal muss man das Alte loslassen, bevor das Neue sich wirklich zeigen kann.
Und klar kommen Fragen wie: Was ist mit deiner Rente? Aber ehrlich – wer weiß schon, wie das Leben mit 80 aussieht? Was, wenn ich gar keine Rentnerin werde? Und wenn ich irgendwann eine arme Omi bin, dann ist das halt so, dafür habe ich gelebt. Das sind Probleme, die möchte ich jetzt nicht bis zum Ende durchdenken. Ich möchte jetzt mit meinen Kindern die Welt erleben. Man kann ewig überlegen, was alles schiefgehen könnte. Man kann sich aber auch fragen: Was, wenn es gut wird?
Vermisst du deinen alten Job manchmal?
Nein. Ich könnte mir dieses Leben heute nicht mehr vorstellen. Die Abläufe, die Themen, das fehlt mir alles nicht. Ich habe trotzdem jeden Tag eine Liste, Ideen, Projekte, Dinge, die ich umsetze. Und ich habe das Bedürfnis, darüber zu sprechen, Menschen zu inspirieren. Früher als Führungskraft im Job wollte ich inspirieren, heute möchte ich das auf einer ganz anderen Ebene. Das alles hat aber Zeit gebraucht. Am Anfang habe ich mich gefragt: „Darf ich das überhaupt? Bin ich das Wert? Ist es egoistisch?“ Diese Reise ist damit auch eine Reise zurück zu mir selbst. Zur Natur, zur Wahrnehmung, zur eigenen Intuition. Ich hatte die Connection verloren, zu mir selbst. Und jetzt bin ich wieder bei mir. Und ich glaube, genau das möchten wir auch weitergeben: Ich möchte, dass andere Menschen wieder an sich glauben und ein größeres Bild sehen, sich verbinden mit der Natur, mit der Erde. Dass zuzulassen, hinzugucken, wahrzunehmen, was an Kraft und Liebe da ist, und ja zu der Bereitschaft zu sagen, das Leben wirklich zu erleben.
Und eure Zukunft? Gibt es einen festen Plan?
Der Atlantiküberquerung reizt uns, das ist schon ein Ziel. Aber wir planen nicht mehr starr. Wir segeln in eine Richtung, genießen die Zeit. Wenn sich etwas anderes ergibt, ändern wir den Kurs und setzen die Segel halt anders. Das gilt beim Segeln genauso wie fürs Leben.
Wer Anny und Familie folgen möchte, findet sie hier auf Insta:
@sailinggarden &
@mostory.sailing