Hi,
die AfD will die Dörfer erobern.
Das geht aus einem Strategiepapier hervor, das Table Media (Öffnet in neuem Fenster) diese Woche veröffentlicht hat.
Darin beschreibt die Partei eine Art Drei-Stufen-Plan:
Erst sollen Menschen auf dem Land mit geselligen, bewusst niedrigschwelligen Angeboten wie “Dämmerschoppen”, Grillfesten oder Stammtischen angesprochen werden.
Danach will sie vor Ort eigene Treffpunkte und Zentren aufbauen, etwa in ehemaligen Gaststätten oder Weingütern und sich fest im Dorfleben verankern.
Im dritten Schritt sollen die Strukturen politisch genutzt werden, indem sich die AfD als Stimme des ländlichen Raums inszeniert und Themen wie Heizung, Spritpreise, Pendeln, Landwirtschaft und Windkraft besetzt. Übergeordnetes Ziel ist es, bei der nächsten Bundestagswahl in mehr als der Hälfte der Wahlkreise stärkste Kraft zu werden und entsprechend viele Direktmandate zu gewinnen.
Ein durchdachtes Konzept, schreibt Belltower News (Öffnet in neuem Fenster), weil es politische, soziale und kulturelle Leerräume auf dem Land ausnutzen und füllen möchte: “Das ist weder zufällig noch neu. Ähnliche Strategien sind aus der rechtsextremen Szene seit Jahren bekannt.” Bleibt die Frage: “Wer ist sonst noch da, um Widerstand zu leisten?”
Also, diese Woche gilt besonders, wenn du auf dem Dorf lebst, unser Credo: Bleib achtsam und alles Liebe,

Um was gehts?
“Ich bekam Tritte zwischen die Beine, stürzte nach vorn, habe mich mit den Händen abgestützt, damit ich nicht aufs Gesicht falle, schlug aber voll mit dem Knie auf dem Asphalt auf und spürte einen heftigen, stechenden Schmerz im Knie. Als ich auf dem Boden lag, wurde ich von einer jungen Frau und einem jungen Mann gegen die Beine und die Brust getreten.”
So schildert AfD-Politiker Michael Maurer laut Rosenheim24.de [1] einen angeblichen Angriff auf ihn. Der soll Ende Februar in der Rosenheimer Innenstadt am Rande eines Infostands der Partei stattgefunden haben.
Gewalt gegen Politiker:innen ist ernst. Gerade deshalb lohnt bei den Angriffs-Erzählungen der AfD ein zweiter Blick. Denn immer wieder werden Vorfälle dramatisiert, politisch aufgeladen oder gleich ganz erfunden.
Wenn aus “Antifa-Terror” eine Selbstinszenierung wird
Längst nicht jede Tat ist eindeutig oder überhaupt passiert. Wie zwei aktuelle Beispiele zeigen:
Im bayerischen Uffenheim brannte der Kleintransporter eines AfD-Mitglieds aus. Der Schaden: rund 30.000 Euro (laut Polizei). Der Betroffene legte einen angeblichen Drohbrief der Antifa vor und erzählte, dass sein Auto wenige Tage zuvor mit Graffiti beschmiert worden sei. Die regionale AfD stimmte ein: Sie sei “entsetzt über mutmaßlichen Antifa-Terror in Uffenheim” [2]. Nur: Nichts davon stimmte. Das AfD-Mitglied hatte den Wagen selbst beschmiert, später angezündet und den Drohbrief handschriftlich verfasst. [3]
Der zweite Fall betrifft Ulrich Siegmund, den AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt. Correctiv berichtete kürzlich über Videos auf Youtube und Tiktok, die von “Teer-Anschlägen” [4] auf Siegmund erzählten und behaupteten, er liege im Krankenhaus. Gesehen haben das Hunderttausende. Allein auf Youtube wurde das Video zudem über 1.500-Mal kommentiert. Etwa so: „Widerlich diese Monster, ich will nur noch die AFD in Regierungsverantwortung.“ [5] Auch hier war alles erfunden. Siegmund wurde nicht angegriffen.
Wie aus Vorfällen Erzählungen werden
Zurück nach Rosenheim: Wer den AfDler Michael Maurer in Rosenheim angegriffen hat, ist seinem Parteikollegen Andreas Winhart noch an Ort und Stelle klar, wie später Rosenheim24.de berichtet:
“Ortsbekannte Linksextremisten des Offenen Antifaschistischen Plenums. […] Die Gewaltspirale durch die Linksextremisten in Rosenheim hat damit ein neues Ausmaß erreicht.” [6]
Deshalb stellt Maurer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Dann nimmt die Geschichte Fahrt auf: Zahlreiche Medien berichten.
Etwa der Münchner Merkur: “Brutaler Angriff in Rosenheim: Jugendliche treten auf AfD-Bürgermeisterkandidaten ein.“ [7] Oder BR24: “AfD-Kandidat wird an Wahlkampfstand in Rosenheim angegriffen.” [8]
Auch die dpa ist dabei und teilt die Erzählung vom Angriff. Zusätzlich wird der Vorfall von der AfD selbst und online in der extrem rechten Bubble gepusht.
“Brutaler Angriff auf den AfD-Bürgermeisterkandidaten Michael Maurer (70). Er wurde brutal attackiert und verletzt. Die Täter: linksextreme Jugendliche”, lautete beispielsweise ein Post auf X. [9]
Dieser Angriff auf die AfD sei “von den Kartellparteien herbeigehetzt”, heißt es in den Kommentaren, Schuld seien “linke Faschisten”, während die “gleichgeschalteten linksgrün-versifften Medien” das Ganze verschweigen würden. Nur: Ein Video, das mittlerweile aufgetaucht ist, stützt diese Darstellung nicht. [10]

Darin ist zu sehen, dass es nahe des Infostands der AfD in Rosenheim tatsächlich zu einem Gerangel kommt, an dem Maurer und sein Kollege Winhart beteiligt sind. Sie wollen offenbar Demonstrierende (des Offenen Antifaschistischen Plenums) daran hindern, ein Protestbanner auszurollen.
Um dieses Banner entsteht eine Art Tauziehen, währenddessen Maurer hinfällt oder sich, auch das wäre möglich, fallen lässt. Schubsen, Gewalt, Tritte - nichts davon ist in dem Video zu sehen. Als Maurer am Boden liegt, endet das Tauziehen sofort. Anstatt ihm dann aber zu helfen, zieht sein Kollege Winhart ein Handy heraus und macht Bilder von Maurer. Die taz schreibt dazu:
“Später kursieren offenbar seine [Winharts] Fotos: Sie zeigen Maurer mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegend, während er sich das Knie hält.” [11]
Die taz hat zu dem Vorfall bei der Staatsanwaltschaft nachgefragt, die Maurers Ermittlungen wegen der angeblich schweren Körperverletzung führt. Die antwortete, dass man mittlerweile der Frage nachgehe, ob “gegen einzelne Verfahrensbeteiligte ein Ermittlungsverfahren wegen falscher Verdächtigung oder Vortäuschens einer Straftat einzuleiten” sei. Damit könnte Maurer gemeint sein.
Das Video stützt die AfD-Darstellung eines brutalen Angriffs nicht; auch sonst weckt es erhebliche Zweifel an Maurers Schilderung. Dennoch haben zahlreiche Medien das AfD-Framing übernommen und verbreitet.
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Doch die AfD verbreitete die Erzählung weiter. In einem KI-Propagandavideo des AfD-Kreisverbands Breisgau-Hochschwarzwald, das rund zwei Wochen nach dem Vorfall veröffentlicht wurde, ist immer noch von einem eskalierten Angriff die Rede [12].

Im weiteren Verlauf des Videos heißt es dann, dass “die Tagesschau” den Vorfall und “linke Gewalt gegen die AfD” totschweigen würde:
“Die Lügenpresse schaut weg, weil es nicht ins Narrativ passt. GEZ-Medien, Altparteien, sie decken das mit Schweigen. Wir lassen uns nicht einschüchtern und mundtot machen. Wir stehen auf und kämpfen weiter. Für unsere Kinder, für unser Land, für die Freiheit.”
Das Video zeigt damit, was die AfD will: Es geht ihr um die eigene Opferinszenierung, darum, dass Gewalt (ausschließlich) von Linken ausgeht, dass “Systemmedien” lügen, dass sie selbst für das Gute (Freiheit, Kinder, …) steht. Und dann kommt noch ein Aspekt hinzu: Mobilisierung. Das Video endet mit einem willkürlich-anmutenden Stakkato aus aktivierenden Botschaften:
“Teilt dieses Video. Zeigt es Freunden, Familie, postet es in jede Gruppe, lasst die Wahrheit raus. Wählt AfD, unterstützt uns, werdet aktiv, nur so stoppen wir diesen Wahnsinn. AfD. Jetzt erst recht. Linke Gewalt benennen. Deutschland zuerst. Wir geben nicht auf.”
Wie die AfD Gewalt politisch überhöht
Auch in Fällen tatsächlicher Gewalt hat die AfD Vorfälle überhöht oder in ihrem Sinne umgedeutet. Etwa im Januar 2019, als der Bremer AfD-Politiker Frank Magnitz niedergeschlagen wurde.
Partei und parteinahe Kanäle starteten damals eine kampagnenartige Publikationswelle, um die Deutungshoheit zu erringen: Sie posteten Bilder von Magnitz, auf denen er blutüberströmt auf einer Trage liegt [13] und berichteten von “drei maskierten Tätern, die in der Bremer Innenstadt mit einem Kantholz auf ihn [Magnitz] einschlugen, bis er bewußtlos war”. Compact erzeugte Druck, indem das Magazin etablierten Medien vorwarf, einen “Mordanschlag auf die AfD” vertuschen zu wollen.
Der damalige Bundessprecher Jörg Meuthen sprach von einem “Mordversuch” als Folge medialer und politischer (“rot-rot-grüner” [14]) Hetze gegen die AfD und von einem “bunten Totalitarismus der Gegenwart”, der “vergleichbar mit den Praktikern der SA” sei [15].
Viele Medien übernahmen die AfD-Version. Auch die Bild. Sie schrieb, dass Magnitz mit einem Kantholz niedergeschlagen und anschließend am Boden liegend gegen den Kopf getreten worden sei. Dass die Informationen wahrscheinlich aus AfD-Kreisen stammten, berichtete damals Übermedien [16]:
“Die Quelle für die Darstellung von ‘Bild’ kann nicht die Polizei gewesen sein, sondern nur die AfD. Sie hatte […] eine Pressemitteilung mit all diesen Einzelheiten veröffentlicht.“
Bald tauchte das angebliche Kantholz in der dpa sowie der Berliner Zeitung, der Süddeutschen Zeitung, der Welt, der Mitteldeutschen Zeitung, der FAZ auf.
Interessant: Es gab nach der Tat auch - wie im aktuellen Fall im bayerischen Uffenheim - eine mutmaßliche False-Flag-Aktion. Damals tauchte ein angebliches Bekennerschreiben [17] auf der Plattform Indymedia auf, über das die AfD fleißig berichtete und es als “Beweis” anführte. Aber nicht nur die Staatsanwaltschaft zweifelte die Echtheit an, wenig später war das Schreiben gelöscht.
Zu diesem Zeitpunkt hatte die Polizei bereits Überwachungsaufnahmen gesichtet. Sie zeigten: Es gab einen Angriff. Drei Personen, eine führte einen (Ellenbogen-)Schlag von hinten aus, infolgedessen Magnitz stürzte und sich wahrscheinlich seine Verletzungen am Kopf zuzog. Kein Kantholz. Keine Tritte gegen den Kopf. Kein “Mordanschlag”. Die Ermittlungen wurden später eingestellt. Ohne Ergebnis, ohne Tatverdächtige [18].
Das Muster reicht bis in die Parteispitze
Die Inszenierungen von Attentaten finden bis in die Parteispitze der AfD statt. Im Herbst 2023 wurden zwei Fälle groß gemacht; der angebliche “Anschlag” auf Tino Chrupalla und die vermeintliche Evakuierung Alice Weidels in ein “Safehouse”.
Chrupalla wurde damals ins Krankenhaus eingeliefert, weil er am Rande einer Wahlkampfveranstaltung im bayerischen Ingolstadt attackiert worden sein soll - mit einer Nadel in den Oberarm. So zumindest erzählte er den “tätlichen Angriff” und “Anschlag”, infolgedessen er an Übelkeit und Schwindel litt. Genauso verbreiteten es AfD-nahe Gegenmedien (“Gift mit Spritze in Schultermuskel injiziert” [19] hieß es beispielsweise).
Die Aufmerksamkeit war riesig. Später aber stellte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein: keine auffälligen Blutwerte, keine Hinweise auf eine Injektion, keine Tathandlung. Als mögliche Erklärung blieb am Ende, dass Chrupalla beim Selfie-Machen mit Unterstützer:innen von einer Pinnnadel gestochen worden sein könnte.
Etwa zur gleichen Zeit ließ Alice Weidel verbreiten, dass sie und ihre Familie wegen eines drohenden Anschlags von zuhause evakuiert und “an einen sicheren Ort gebracht” worden seien. Sie halte sich in einem Safehouse auf. Eigentlich sollte sie auf einer Wahlkampfveranstaltung auftreten, stattdessen meldete sie sich dort via Video. Die Szene wirkte, beschrieb damals der Spiegel, “als würde Weidel ihre Botschaft direkt aus einem Safehouse der Polizei senden”.
Wo aber hielt sich Weidel auf? Auf Mallorca. Im Urlaub am Meer, mit ihrer Lebensgefährtin. Das bestätigte das Büro Weidels auch auf eine Spiegel-Anfrage hin. [20] Der Focus ergänzte die Aussage eines Sprechers des Bundeskriminalamts, dass “die Absage der Teilnahme an der Veranstaltung durch Alice Weidel nicht auf Veranlassung oder Empfehlung des BKA” geschehen war [21].
Wahlkampf mit Bedrohungsszenario
Auffällig ist, wie oft solche Erzählungen in Phasen hoher Aufmerksamkeit oder kurz vor Wahlen auftauchen - also dann, wenn Mobilisierung besonders wichtig ist. Chrupalla und Weidel wurden unmittelbar vor den Landtagswahlen 2023 in Bayern und Hessen zu Fällen nationaler Aufmerksamkeit.
Ähnlich war es im vergangenen Jahr vor den NRW-Kommunalwahlen. Alice Weidel schrieb auf X nur den Satz “Vier AfD-Kandidaten gestorben” und teilte einen Beitrag, der die Todesfälle als “statistisch fast unmöglich” darstellte. Mehr brauchte es nicht für eine mediale Dynamik. Wieder folgten Parteisoldat:innen und Gegenmedien, die die “Umstände genau prüfen wollten”, die erklärten, dass “der Hass gegen die AfD eskaliere“, selbst wenn es keine Hinweise auf “Mord oder Ähnliches” gebe. [22]
Auch hier: An der “Geschichte” war nichts dran. t-online fand keine Hinweise auf ein politisches Tötungsdelikt. [23] Trotzdem berichteten Medien darüber. Ein Thread auf Bluesky beschreibt es so [24]:
“Es gibt keine Geschichte, aber die Medien schaffen eine. Die AfD-Führung muss nichts weiter tun. […] Das Narrativ der ‘vier gefallenen Helden’ und der Opferrolle, das die AfD so dringend benötigt, um ihre Anhänger zu mobilisieren, wird nicht von der Partei selbst, sondern von ihren Gegnern verbreitet.”
Das Playbook dieser Inszenierungen
Anlass nutzen: Ein realer Vorfall, ein Gerangel, ein ungeklärtes Ereignis oder ein Gerücht dienen als Ausgangspunkt.
Dramatisieren: Aus einem Sturz, einer ungeklärten Verletzung oder Sachbeschädigung wird ein “brutaler Angriff”, “Anschlag”, “Mordversuch”. Fotos, Videos, Krankenhausbilder sollen zusätzlich emotionalisieren.
Feinde benennen: Noch bevor etwas bekannt ist, werden Schuldige markiert: “Linksextremisten”, “Antifa”, “die Gegenseite”.
Zum Muster erklären: Jeder Anlass wird zum Beweis für das “große Ganze”, für eine “politische Verfolgung”, “Bürgerkrieg”, “Terror gegen die AfD”.
Narrative pushen: Parteikanäle, Funktionär:innen, extrem rechte Influencer, Gegenmedien bringen eigene Deutungshoheit aggressiv in Umlauf.
Medien anklagen: Parallel heißt es, die “Lügenpresse” oder die “Systemmedien” würden den Vorfall verschweigen - selbst, wenn längst berichtet wird. Das Ziel: Berichterstattung soll AfD-Version legitimieren.
Opferrolle mobilisieren: Postings darüber, dass die AfD bedroht, verfolgt, angegriffen wird und man sich jetzt (!) gemeinsam gegen die linke Übermacht wehren muss: “teilen”, “empören”, “aufwachen”, “AfD wählen”, “jetzt erst recht”.
Korrekturen entwerten: Spätere Zweifel, Widerlegungen oder Einordnungen ändern wenig, weil das Narrativ bereits emotional verankert ist.
Zusammengefasst: Die AfD hat immer wieder “Attentate” erfunden und inszeniert oder tatsächliche Fälle von Gewalt übertrieben und politisch ausgeschlachtet. Für diese Form der Manipulation muss sie aber nicht einmal immer selbst lügen oder erfinden. Oft reicht es schon, einen ungeklärten Vorfall maximal aufzuladen und darauf zu setzen, dass Medien die Dramatisierung weiterverbreiten. Mit jeder voreiligen Schlagzeile über einen “Angriff” oder “Anschlag” wird so das Deutungsangebot der AfD verstärkt: dass sie Opfer politischer Verfolgung sei, dass “das System” die Wahrheit unterdrücke und dass Gewalt vor allem von links ausgehe.
Aussage:
“Die AfD wird ständig von Linken angegriffen, aber die Medien vertuschen das.”
Gegenrede:
“Mehrere prominente Fälle zeigen, dass die Vorwürfe überzogen, unbewiesen oder sogar frei erfunden waren. Wir müssen diese Vorfälle erst prüfen, anstatt sie sofort politisch auszuschlachten. Sonst werden wir Teil extrem rechter Kampagnen und stärken Desinformation - denn genau darum geht es oft.”
Aussage:
“Die vielen Vorfälle zeigen doch, dass die AfD wirklich Opfer ist.”
Gegenrede:
“Hohe Fallzahlen beweisen das nicht. Entscheidend ist, was tatsächlich passiert ist - und wie die AfD die Vorfälle deutet. Gerade unklare, überzogene oder erfundene Fälle werden immer wieder genutzt, um ein Bedrohungsszenario zu erzeugen. Zudem will die AfD auch von ihrer eigenen Radikalisierung, von rechter Gewalt und demokratiefeindlicher Sprache ablenken. Das Bedrohungsnarrativ dient dann eher der moralischen Entlastung.”
[1] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-stadt/brutaler-angriff-in-rosenheim-jugendliche-treten-auf-afd-buergermeisterkandidaten-ein-94192314.html (Öffnet in neuem Fenster)
[2] (Öffnet in neuem Fenster) https://afdfuerth-neustadt.de/aktuelles/gewalt-ist-kein-argument-afd-entsetzt-ueber-mutmasslichen-antifa-terror-in-uffenheim/ (Öffnet in neuem Fenster)
[3] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/100151/index.html (Öffnet in neuem Fenster)
[4] (Öffnet in neuem Fenster) https://correctiv.org/faktencheck/2026/02/26/youtube-kanal-sammelt-klicks-mit-ki-fake-ueber-afd-politiker-ulrich-siegmund/ (Öffnet in neuem Fenster)
[5] (Öffnet in neuem Fenster) https://perma.cc/RCM8-XP68 (Öffnet in neuem Fenster)
[6] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-stadt/brutaler-angriff-in-rosenheim-jugendliche-treten-auf-afd-buergermeisterkandidaten-ein-94192314.html (Öffnet in neuem Fenster)
[7] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.merkur.de/bayern/brutaler-angriff-in-rosenheim-jugendliche-treten-auf-afd-buergermeisterkandidaten-ein-94195247.html (Öffnet in neuem Fenster)
[8] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.br.de/nachrichten/meldung/afd-kandidat-wird-an-wahlkampfstand-in-rosenheim-angegriffen%2C3007af0e1 (Öffnet in neuem Fenster)
[9] (Öffnet in neuem Fenster) https://x.com/HeimatliebeDE/status/2028223069299339280 (Öffnet in neuem Fenster)
[10] (Öffnet in neuem Fenster) https://bsky.app/profile/simmerl19.bsky.social/post/3mg2nq5s3rc24 (Öffnet in neuem Fenster)
[11] (Öffnet in neuem Fenster) https://taz.de/Kommunalwahl-in-Bayern/!6159860/ (Öffnet in neuem Fenster)
[12] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.tiktok.com/@amelie4deutschland/video/7617089252647554337 (Öffnet in neuem Fenster)
[13] (Öffnet in neuem Fenster) https://jungefreiheit.de/allgemein/2019/magnitz-erstaunlich-dass-nichts-gebrochen-ist/ (Öffnet in neuem Fenster)
[14] (Öffnet in neuem Fenster) http://www.afd-falkensee.de/index.php/beitraege/108-mordversuch-gegen-frank-magnitz-afd-bremen (Öffnet in neuem Fenster)
[15] (Öffnet in neuem Fenster) https://rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/krefeld-joerg-meuthen-vergleicht-angriffe-auf-afd-politiker-mit-sa-terror_aid-35865211 (Öffnet in neuem Fenster)
[16] (Öffnet in neuem Fenster) https://uebermedien.de/34474/luegenpresse-verbreitet-afd-version-der-attacke-auf-bremer-afd-chef/ (Öffnet in neuem Fenster)
[17] (Öffnet in neuem Fenster) https://archive.fo/2019.01.09-182514/https://de.indymedia.org/node/28004#selection-247.0-317.13 (Öffnet in neuem Fenster)
[18] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.merkur.de/politik/afd-politiker-magnitz-staatsanwaltschaft-stellt-ermittlungen-zu-attacke-ein-zr-10968771.html (Öffnet in neuem Fenster)
[19] (Öffnet in neuem Fenster) https://philosophia-perennis.com/2023/10/06/arzbericht-zu-anschlag-chrupalla-gift-mit-spritze-in-schultermuskel-injiziert/ (Öffnet in neuem Fenster)
[20] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-und-alice-weidel-wirbel-um-eine-wahlkampf-absage-a-37cb6af1-5ffa-4bc5-b41a-413df8d122e0 (Öffnet in neuem Fenster)
[21] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.focus.de/politik/anschlagsplaene-auf-alice-weidel-jetzt-widerspricht-polizei-der-afd-darstellung_id_218475018.html?utm_source=browser&utm_medium=push-notification&utm_campaign=cleverpush-1696443294 (Öffnet in neuem Fenster)
[22] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_100895238/nrw-kommunalwahl-17-todesfaelle-und-geruechte-um-afd-kandidaten.html (Öffnet in neuem Fenster)
[23] (Öffnet in neuem Fenster) https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_100895238/nrw-kommunalwahl-17-todesfaelle-und-geruechte-um-afd-kandidaten.html (Öffnet in neuem Fenster)
[24] (Öffnet in neuem Fenster) https://bsky.app/profile/arnoldschiller.de/post/3lxuwt4meql2s (Öffnet in neuem Fenster)