Ein Leben in Klarheit und Klang
(Opens in a new window)Er gilt als eine der charakteristischen Stimmen des europäischen Akkordeons: Gianni Coscia, geboren 1929, Komponist, Erzähler, stiller Virtuose. Sein jüngstes Album La Violetera zeigt eindrucksvoll, wie konzentriert, farbig und frei Musik im hohen Alter klingen kann. Zum Anlass seines 95. Geburtstags sprechen wir mit ihm über sein Leben, seine Haltung zum Instrument, den Wert der Stille – und darüber, warum er auch heute noch Pläne hat.
(Opens in a new window)Das Akkordeonjahr 2026
akkordeon.online & Jahresausgabe akkordeon magazin (Opens in a new window)
2026 wird das Akkordeon Instrument des Jahres – und wir möchten diesem vielseitigen Instrument eine Bühne geben, die bleibt.
Mit dem Relaunch von www.akkordeon.online (Opens in a new window) entwickeln wir die führende deutschsprachige Plattform für Akkordeonist:innen, Lehrende, Studierende und alle, die sich für das Instrument begeistern.
Parallel dazu erscheint im Sommer 2026 eine einmalige, etwa 100-seitige Jahresausgabe des akkordeon magazin, die das Jahr redaktionell ergänzt, in gedruckter Form festhält, was akkordeon.online (Opens in a new window) digital entfaltet und Platz bietet für weitere ausgewählte Inhalte.
Das Projekt vereint Tradition und Zukunft, Fachwissen und Leidenschaft – getragen von einem engagierten Team aus Journalist:innen, Musiker:innen, Lehrenden und Szene-Expert:innen.
Das Konzept
akkordeon.online (Opens in a new window) wird ab dem 20. Dezember 2025 neu gelauncht.
Die Website bildet ab dann das redaktionelle Zentrum für Themen rund ums Akkordeon – mit regelmäßiger Aktualisierung, exklusiven Artikeln, praxisorientierten Workshops und interaktiven Inhalten.
Über das Jahr 2026 hinweg steht alles unter dem Motto:
„Akkordeon – Instrument des Jahres“
Dazu gibt es zwölf Monatsschwerpunkte, die zeigen, was das Akkordeon alles sein kann – von traditionell bis weltgewandt.
Die akkordeon magazin Jahresausgabe 2026 (Opens in a new window) begleitet diesen Aufbruch als gedrucktes Highlight – als Sammlerstück, Erinnerung und Symbol für den Neustart einer lebendigen Akkordeonszene.
Plädoyer für Vielfalt ohne Klischees
Ramona Kozma zwischen Erinnerung und Euphorie
(Opens in a new window)Wenn Ramona Kozma ihr Akkordeon spielt, scheint es, als würde sie nicht nur Töne, sondern ganze Lebensgeschichten freisetzen. Mal klingt es nach der Melancholie jiddischer Balladen, mal nach überschäumender Balkanekstase, mal nach einer stillen Stimme, die Erinnerungen festhält. Die Musikerin, Theaterpädagogin und Kulturvermittlerin bewegt sich zwischen unterschiedlichsten Projekten – und genau darin liegt ihre künstlerische Handschrift: Vielschichtigkeit, Verwurzelung und ein beständiges Suchen nach Verbindung.