In Teil 2 geht es um Veränderungen von Routinen, wenn beispielsweise ein Geschwisterkind neu in die Familie kommt. Ich zeige, wie wir in unserer Familie Routinen etablieren. Es geht außerdem darüber, in welchen speziellen Situationen (z.B. bei einigen autistischen Kindern) die exakt gleichen Abläufe wichtig sein können.
Kurze Zusammenfassung des ersten Artikels über Routinen (Opens in a new window):
Routinen können uns helfen, den Tag zu strukturieren. Dabei geht es weniger darum, die immer gleichen Abläufe zu schaffen, als vielmehr, Gewohnheiten zu etablieren und Abläufe zu vereinfachen. Kinder wollen Routinen gern mitbestimmen und sie flexibel halten. Der Alltag ändert sich immer wieder. Statt weiterhin an etablierten Routinen festzuhalten, ist es sinnvoll, sie immer wieder auf die eigenen Bedürfnisse abzuändern.
Das Wichtigste für Kinder ist Verlässlichkeit; nicht in Form von Zwängen, sondern in Form von verlässlichen Erwachsenen, die für unsere Kinder als Ansprechpartner*innen emotional zur Verfügung stehen und ihre Versprechen halten.