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artechock 26.03.-01.04.2026

Wir eröffnen die neue Kinowoche mit einem Nachruf auf Marlies Kirchner, der an eine prägende Kinobetreiberin und eine vergangene Filmkultur erinnert. Wir werfen einen Blick auf aktuelle Blockaden und Perspektiven einer europäischen Plattform. Die neuen Kritiken reichen von Blue Moon über Calle Málaga bis zum Horst-Schlämmer-Comeback sowie einem poetischen Animationsfilm. Ergänzt wird die Ausgabe durch eine Videokritik, eine neue Cinema Moralia-Kolumne und Eindrücke vom Jugendfilmfestival flimmern&rauschen.

Nachruf:

Filmpolitik:

Neue Kritiken:

  • Blue Moon (Opens in a new window) (IRL/USA 2025)
    »Without a Love of My Own«: Linklater & Hawke singen von der tiefen Einsamkeit – Kritik von Thomas Willmann

  • Calle Málaga – Ein Zuhause in Tanger (Opens in a new window) (F/E/MA/D/B 2025)
    Die Würde der Falten: Maryam Touzani erzählt von Heimat, Verlust und der Freiheit, alt zu werden. Es ist ein leiser, sinnlicher Film, in dem eine großartige Carmen Maura den gelebten Körper gegen das Vergessen verteidigt – Kritik von Axel Timo Purr

  • Horst Schlämmer sucht das Glück (Opens in a new window) (D 2026)
    Glück im Sonderangebot und keiner kauft’s: In Sven Unterwaldts Comeback-Vehikel für Hape Kerkelings Horst Schlämmer zerfällt die einst subversive Kunstfigur zur müden Selbstparodie und mündet in eine Mockumentary, die nicht entlarvt, sondern auf allen Ebenen kapituliert – Kritik von Axel Timo Purr

  • Die Schatzsuche im Blaumeisental (Le secret des mésanges) (Opens in a new window) (F/B 2025)
    Es geht auch ohne Bösewichte: Mit großer handwerklicher Sorgfalt inszeniert Antoine Lanciaux ein poetisches Animationsabenteuer, in dem Natur, Freundschaft und kindliche Neugier die treibenden Kräfte der Handlung sind – Kritik von Reinhard Kleber

Neue Videokritik:

  • Pillion (Opens in a new window)
    Dann wieder weitermachen...: Harry Lightons Debüt wurde in Cannes uraufgeführt und dort mit dem Drehbuchpreis ausgezeichnet. Trotz der Darstellung einer SM-Beziehung zielt die queere RomCom auf das breite Publikum. Das gelingt ihm außerordentlich gut, finden Stefan Rutz und Felicitas Hübner.

Cinema Moralia:

Festival:

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