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Podcast - Essstörungen durch Social-Media

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Du interessierst Dich für Dich selbst und Deine Beziehungen. Deshalb liest Du diesen Artikel oder hörst diese neue Podcast-Folge bei »Aufklärung tut Not«. Trotz Statistik wenig hilfreiche Ratschläge.

Hallo, bei »Aufklärung tut Not«,

bei der Tagesschau (Opens in a new window) wird die Erhebung einer Krankenkasse angesprochen. Diese attestiert eine Zunahme von Essstörungen vornehmlich bei jungen Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren.

https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/zunahme-essstoerungen-100.html (Opens in a new window)

Trend zur Selbstoptimierung ursächlich

Falsch! Ganz falsch, liebe Erziehungsberechtigte.

Ursächlich ist etwas gänzlich anderes:

  1. die ständigen Rufe nach Medienkompetenz bei Minderjährigen

  2. ungebremster Zugriff der benannten Altersgruppe auf das Internet

Medienkompetenz

Wenn ihr als Mutter oder Vater der Mär aufgesessen seid, dass Eure Kinder Medienkompetenz nur erwerben (können), wenn sie bereits als Kinder ein Smartphone und ungebremsten Zugang zum Internet haben, liegt darin bereits eine der größten Schwierigkeiten.

Zugriff auf das Internet

Das Internet ist zu großen Teilen ohne jeden Kinderschutz bzw. Jugendschutz. Inhalte, die, auf welche Weise auch immer, Deinen Sohn oder Deine Tochter manipulieren, sind ohne Einschränkung zugänglich.

Die Folgen sind fatal, gefährden nicht nur die Entwicklung Eurer Kinder, sondern ganz offensichtlich auch die Gesundheit Eurer Töchter bzw. Söhne.

Aufklärung?

"Aufklärung allein hilft da nicht", betonte Klemm. Wirksamer sei es, ein positives Selbstbild zu fördern und den kritischen Umgang mit Schönheitsidealen zu stärken: "Das alles schützt nachweislich vor der Entwicklung einer Essstörung."

Der Tenor des Zitats bei der Tagesschau ist, Aufklärung reiche nicht aus. Vielmehr müsse ein positives Selbstbild und der kritische Umgang mit Schönheitsidealen gefördert werden.

Falsch!

Denn Kinder sind Kinder und ihnen ist nicht damit geholfen, ihnen Kompetenzen zuzutrauen, die sie nicht haben können.

Kinder sind keine (kleinen) Erwachsenen!

Das einzige, das hilft, ist, weg mit dem Smartphone und kein alleiniger Zugang zum Internet für minderjährige Kinder.

Am Schluss des Artikels heißt es:

Besonders wichtig sei zudem ein sensiblerer Umgang mit sozialen Netzwerken - also weniger Zeit damit zu verbringen.

Das ist, liebe Eltern, zu wenig.

Das Internet bietet mit Plattformen wie beispielsweise TikTok enormes Suchtpotential.
Suchtverhalten durch übermäßige Nutzung dieser Plattformen und dadurch das ungebremste Konsumieren von Inhalten in der Filterblase (Algorithmus) wird von diesen Plattformen angestrebt.

Bis zum nächsten Mal

Freundliche Grüße

Michael Ueberschaer

Topic Podcast

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