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Drei Gedanken zum Play-off-Tag (29.3.26)

von Bernd Schwickerath und Christoph Fetzer

Zu jedem Play-off-Tag in der DEL gibt es von uns drei kurze Gedanken.

Die Ergebnisse von Sonntag, 29. März:
DEL-Viertelfinale:
Schwenninger Wild Wings - Kölner Haie 2:4 (Serie: 0:3)
Adler Mannheim - Fischtown Pinguins 5:1 (Serie: 3:0)
Straubing Tigers - Eisbären Berlin 2:4 (Serie: 1:2)
EHC RB München - ERC Ingolstadt 5:2 (Serie: 1:1)

Marcel Brandt bejubelt das bisher einzige Powerplay-Tor der Straubing Tigers im Viertelfinale gegen Angstgegner Berlin. Bild: City-Press

1. Und täglich grüßt das Murmelti(g)er

Zweimal in Serie sind die Straubing Tigers in den Play-offs am späteren Meister Eisbären Berlin gescheitert, in der vergangenen Saison im Viertelfinale, davor im Halbfinale. Und auch jetzt liegen sie in der Serie mit 1:2 zurück. Bleibt Berlin eine unüberwindbare Hürde? Eigentlich sah es dieses Mal doch so aus, als seien die Tigers besser für die Play-offs aufgestellt.

Vor allem das 1:4 im Halbfinale 2023/24 wird in den Köpfen hängengeblieben sein. Schließlich war die Serie viel enger, als es das Ergebnis vermuten lässt. Das sagten hinterher nicht nur Straubinger, das sagten auch die Berliner. Denn die Tigers verloren dreimal mit nur einem Tor Abstand (zweimal sogar erst in der Verlängerung) und einmal mit zwei Toren Abstand.

Hauptgrund für die knappen Niederlagen damals: das schwache Straubinger Powerplay. In 20 Situationen schossen die Tigers nur ein Tor. Das ist eine Quote von fünf Prozent. Und auch in diesem Jahr tut sich Straubing im Powerplay schwer: Das 2:2 von Marcel Brandt in Spiel 3 war das erste Überzahltor. Die Quote: 9,1 Prozent. In der Hauptrunde lag sie noch bei 23,3 Prozent. Da hatten die Tigers das drittbeste Powerplay der Liga. In den acht Spielen nach der Olympiapause war es mit 38,1 Prozent und acht Toren – also eins pro Spiel – sogar Ligaspitze.

Bleibt die Quote in den Play-offs aber einstellig, wird es schwer, die Serie zu drehen. Erst recht gegen die Eisbären Berlin, die nun endlich dabei sind, sich zum Play-off-Angstgegner der Sraubinger zu entwickeln.

2. Gudlevskis klaut nichts

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