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Teil 4: Risiken bei P2P-Krediten

Worauf du achten solltest…

P2P-Kredite bieten attraktive Renditen, aber sie sind nicht ohne Risiken. Wenn du in diese Anlageklasse einsteigen möchtest, solltest du die wichtigsten Gefahren kennen und wissen, wie du dich schützen kannst.

Ausfallrisiko:
Das größte Risiko ist, dass Kreditnehmer ihre Schulden nicht zurückzahlen können. Fällt ein Kredit aus, verlierst du im schlimmsten Fall dein investiertes Geld. Viele Plattformen bieten zwar Rückkaufgarantien an, aber auch diese sind keine absolute Sicherheit.

Plattformrisiko:
Die Plattform selbst kann insolvent gehen oder sich als unseriös herausstellen. In den letzten Jahren gab es einige spektakuläre Pleiten (z. B. Envestio, Kuetzal), bei denen Anleger ihr Geld verloren haben. Prüfe daher immer, wie lange die Plattform am Markt ist und wie transparent sie arbeitet.

Liquiditätsrisiko:
Dein Geld ist oft für die Laufzeit des Kredits gebunden. Möchtest du vorzeitig aussteigen, ist das nicht immer möglich oder nur mit Abschlägen.

Währungsrisiko:
Investierst du in Kredite außerhalb des Euroraums, können Wechselkursschwankungen deine Rendite schmälern oder sogar Verluste verursachen.

Regulatorisches Risiko:
P2P-Plattformen sind nicht überall gleich streng reguliert. Gesetzesänderungen oder neue Vorschriften können dein Investment beeinflussen.

So schützt du dich:

  • Streue dein Geld auf viele Kredite und Plattformen (Diversifikation).

  • Investiere nur Beträge, auf die du im Zweifel verzichten kannst.

  • Informiere dich gründlich über jede Plattform und deren Geschäftsmodell.

  • Behalte die Entwicklung deines Portfolios regelmäßig im Blick.

Mit einem bewussten Umgang kannst du die Risiken minimieren – ganz ausschließen lassen sie sich aber nie.

Topic P2P

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