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Neue Partner, neues Glück? Die Saison der Trennungen

Zum Saisonende gibt es jedes Jahr viele Trennungen im Paarlauf und Eistanz. Gerade zu Beginn eines neuen Olympiazyklus bilden sich neue Paare oder einige hören auf, während andere mit einem neuen Partner weitermachen wollen. Ganz besonders viele Trennungen gab es bisher in Kanada. Wir ergänzen diesen Artikel, wenn wir von weiteren Trennungen erfahren.

Paarlauf-Trennungen

Sara Conti/Niccolo Macii: Die Europameister 2023 und zweimaligen WM-Dritten aus Italien gaben wie erwartet ihre Trennung bekannt. Conti sucht einen neuen Partner, während Macii vom Leistungssport zurücktritt und Trainer werden möchte.

Anastasia Golubeva/Hektor Giotopoulos Moore: Das Duo gewann für Australien zweimal Silber bei der Junioren-WM und qualifizierte sich für die Olypmischen Spiele in Mailand. Giotopoulos Moore entschied jetzt, eine Auszeit zu nehmen und weiß noch nicht, wie es für ihn weitergeht. Golubeva kündigte an, ihre Karriere fortsetzen zu wollen.

Rebecca Ghilardi/Filippo Ambrosini: Die Italiener gewannen EM-Silber (2023) und Bronze (2024). Sie schlossen ihre gemeinsame Karriere mit der zweiten Teilnahme an den Olympischen Spielen in Mailand ab. Ghilardi hört auf und will Trainerin werden, Ambrosini möchte jetzt mit der Finnin Milana Väänänen für Italien weiterlaufen.

Kelly Ann Laurin/Loucas Ethier: Sie waren die Nummer drei in Kanada und starteten bei der WM in Prag (Platz 19). Laurin schrieb auf Instagram, dass sie einen neuen Partner suche. Ethier verkündete, dass er noch mehr motiviert sei als zuvor, seine Ziele zu erreichen. Inzwischen postete er, dass er seine Karriere mit Fiona Bombardier fortsetzt.

Anastasia Vaipan-Law/Luke Digby: Die Briten haben sich bei den Olympischen Spielen ihren Traum erfüllt. Digby hört auf, Vaipan-Law sucht einen neuen Partner.

Ioulia Chtchetinina/Michail Wozniak: Das polnische Paar lief sich in drei Saisons in die Herzen der Fans. Chtchetinina tritt zurück, Wozniak möchte weiterlaufen.

Julia Gunnarsdottir/Manuel Piazza: Julia Gunnarsdottir und Manuel Piazza gehen getrennte Wege. Beide wollen mit neuen Partnern weitermachen. Die Isländerin Gunnarsdottir und der Italiener Piazza liefen seit 2024 zusammen und waren die ersten Vertreter Islands im Paarlauf bei ISU-Meisterschaften. Bei der EM 2026 in Sheffield erreichten sie den elften Platz.

Katie McBeath/Daniil Parkman: Seit 2023 starteten die US-Amerikanerin und der gebürtige Russe für die USA. Parkman will seine Karriere mit der bisherigen Einzelläuferin Starr Andrews fortsetzen. Von McBeath lag zunächst keine Stellungnahme vor.

Lucreczia Beccari/Matteo Guarise: Die Europameister von 2024 haben sich de facto bereits Ende 2025 getrennt, nachdem sie die komplette Saison davor wegen Beccaris Verletzungen auslassen mussten. Beccari sagte, dass sie einen neuen Partner suche. Guarise hat höchstwahrscheinlich seine Karriere beendet.

Letizia Roscher/Luis Schuster: Die Chemnitzer hatten sich bereits kurz nach der Deutschen Meisterschaft Ende 2025 getrennt. Beide haben offenbar Probetrainings absolviert, aber noch keine neuen Partnerschaften bekanntgegegeben.

Anfisa Sevastianova/Lukas Gneiding: Kurz vor der Junioren-WM, wo sie starten sollten, fiel dieses Paar aus Deutschland bereits in seiner ersten gemeinsamen Saison auseinander.

Julia Quattrocchi/Etienne Lacasse: Die Kanadier starteten nur eine Saison zusammen und schafften es ins Junioren-Finale und zur Junioren-WM. Beide wollen ihre Karriere fortsetzen.

Fiona Bombardier/ Benjamin Mimar: International waren die Kanadier nicht in Erscheinung getreten, aber wir wollen sie hier erwähnen. Bombardier läuft jetzt mit Loucas Ethier weiter.

Eistanz-Trennungen

Marjorie Lajoie/Zachary Lagha: Nach 15 gemeinsamen Jahren verkündete die Marjorie Lajoie das Aus der Partnerschaft. Sie schrieb auf Instagram, sie freue sich, auf das was kommt, aber was sie vorhat, teilte sie nicht mit. Lagha dankte seiner Partnerin für die gemeinsame Zeit, äußerte sich aber ebensowenig zu seinen Zukunftsplänen. Die Kanadier waren bereits Fünfte der WM 2024 und starteten bei zwei Olympischen Spielen. In der vergangenen Saison jedoch fielen sie hinter andere Paare zurück.

Hannah Lim/Ye Quan: Sie waren das erste koreanische Eistanzpaar, das Medaillen bei einer ISU-Meisterschaft (Silber bei der JWM 2023) und im Junioren Grand Prix gewinnen konnte. Sie qualifizierten sich für die Olympischen Spiele in Mailand, aber gehen jetzt getrennte Wege und suchen neue Partner.

Alicia Fabbri/Paul Ayer: Die Kanadier starteten bei der WM 2025 und waren Vierte der Vier-Kontinente 2026. Ayer teilte kurz darauf mit, dass er die mexikanische Staatsbürgerschaft erhalten habe. Ob er nun für Mexiko laufen will, sagte er nicht.

Lily Hensen/Nathan Lickers und Sandrine Gauthier/Quentin Thieren: Zwei weitere kanadische Eistanz-Duos aus der zweiten Reihe gaben ihre Trennung bekannt.

Text & Photos: Tatjana Flade

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