Hallo und herzlich willkommen in die Runde.
Ich hoffe es geht euch gut (und wenn nicht ist natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).
Das Jahr neigt sich dem Ende aber bei Bürokratie und Planung gibt es immer noch genug zu tun. Das nächste Jahr steht schon vor der Tür und damit auch unter anderem das fünfjährige Bestehen von Queermed.
Viele Erfahrungen durfte ich in dieser Zeit sammeln. Viele Veranstaltungen besuchen und auch auf Bühnen erscheinen. Gleichzeitig musste ich persönlich auch Grenzen ziehen, da ehrenamtliche Arbeit auch nur zu einem bestimmten Punkt gehen kann. Und aufgrund der geringen Auftragslage für Vorträge und Workshops, wird das auch eine interne Umstrukturierung der Arbeit bei Queermed nach sich ziehen.
Auch das gehört dazu. Dennoch bin ich sehr froh darüber, weiter machen zu können. In diesem Sinne steigen wir ein:
Ein Wort zum diesjährigen Trans* Day of Remembrance

Deine Spende für eine bessere Gesundheitsversorgung
Queermed hat sich für das kommende Jahr große Aufgaben gesetzt: Von noch mehr Bildungsarbeit, über mehr Infomaterialien bis hin zu einer besseren Website. Deshalb ist jede einzelne Spende immens viel wert.
https://www.betterplace.org/de/projects/119871-fuer-mehr-sensibilisierte-praxen-und-kliniken (Opens in a new window)Unterwegs in Bremen: Habt ihr Empfehlungen?
Anfang 2026 darf ich eine Woche in Bremen unterwegs sein. Habt ihr Empfehlungen an Orte, die besucht werden können, die vielleicht Interesse an einem Austausch hätten? Dann antwortet gerne auf diesen Newsletter!
Queermed bei der taz
Mit Leyla Roos habe ich in der taz über queersensible Medizin gesprochen. Das ganze Interview findet ihr hier, indem ihr auf das Bild klickt:
(Opens in a new window)Für die Ohren: Über Kommunikation in der Gesundheitsversorgung
Im Podcast “sprich!” der Agentur Neues Handeln habe ich über die Notwendigkeit einer sensibilisierten Kommunikation in der Gesundheitsversorgung erzählt.
https://open.spotify.com/episode/0WOKUDo2qHAfGx9w5KUDDP?si=a6b1941a08ea4826 (Opens in a new window)Queermed Friends* Shoutout: WeArtHere am 29.11.2025 im Comedia Theater in Köln
"As Queer As It Gets"
Die innovative Show WeArtHere! schafft eine Bühne für Empowerment, Vielfalt und Emotionen, indem sie einen Raum für die queere Kunst und Kultur öffnet. Von Drag bis hin zu Comedy, Lesungen, Tanz und Musik – die Vielfalt dieses Events lädt dazu ein, die eigenen Perspektiven zu erweitern und Teil eines kollektiven Erlebnisses zu werden.
Besonders im Fokus stehen die Stimmen der sonst oft übersehenen Mitglieder der queeren Community, wie schwarze Menschen, People of Color, trans* Personen und Menschen mit Behinderungen. Die Begleitung von Gebärdensprachdolmetscher*innen und das barrierearme Konzept unterstreichen den inklusiven Charakter dieser Veranstaltung. WeArtHere! ist nicht nur eine Show, sondern ein gemeinsamer Raum der Begegnung und des Austauschs, der Lust auf Entdeckung und Überraschung macht und die Besucher*innen auch nach der Veranstaltung gedanklich weiter begleitet.
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Wir stellen in dieser Rubrik regelmäßig ein neues Mitglied der Queermed Friends* vor.
Queermed Friends sind Community-nahe, gemeinnützig agierenden Organisationen und / oder Menschen, die mit Queermed zusammen arbeiten.
Nur indem wir gemeinsam daran arbeiten, diskriminierende Strukturen abzubauen und Institutionen demokratischer zu gestalten können wir Veränderungen erwirken. Mittlerweile gibt es mehrere Beratungsstellen, die hinsichtlich der Empfehlungen mit Queermed zusammenarbeiten. Diese findet ihr ebenfalls hier.
Wie kann die Zusammenarbeit aussehen? Wollt ihr mit Queermed zusammen arbeiten? Dann meldet euch gerne per E-Mail an info@queermed-deutschland.de (Opens in a new window)
Die neuesten Queermed – Friends:
Die neue Norm: Das Magazin für Vielfalt, Gleichberechtigung und Disability Mainstreaming. Wir denken Inklusion weiter.
Feminist Law Clinic: Die Feminist Law Clinic bietet kostenlose queerfeministische Rechtsberatung bei Diskriminierung und Gewalt an. Sie bildet ehrenamtliche Berater*innen aus und organisiert Infoveranstaltungen, damit Menschen ihre Rechte kennen.
Juicy: Juicy ist ein queer-feministischer Sexshop in Leipzig. Hier gibt es körpersichere Toys für alle Körper und Spielarten, geschlechtsbestärkende Produkte, Kunst & Literatur und das alles mit fachlicher Beratung. Außerdem finden regelmäßig Veranstaltungen zu verschiedenen Themen sexueller Bildung statt.
Pinkstinks e.V.: Pinkstinks Germany e.V. ist eine intersektional feministische Bildungsorganisation, die sich gegen Sexismus, Antifeminismus und stereotype Geschlechterrollen einsetzt. Gegründet im Jahr 2012, hat der Verein seinen Sitz in Hamburg und verfolgt das Ziel, eine geschlechtergerechte und diskriminierungsfreie Gesellschaft zu fördern.
trans*fabel: trans*fabel ist ein Online-Shop, der auf deutsch- und englischsprachige Bücher zu den Themen Trans*, Inter*, Nichtbinär, Poly, Aromantik sowie Pan-, Bi- und Asexualität für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit spannenden Geschichten, Sach- und Fachwissen, Own-Voices und Empowerment spezialisiert ist. Durch den Kauf bestimmter Artikel im Shop werden außerdem verschiedene queere Projekte unterstützt.
Trans Healthkit Projekt (THP): Das Trans Healthkit Projekt (THP) stellt trans, inter sowie nicht-binären Menschen Hilfsmittel und Hygieneartikel zur Verfügung – ergänzt durch Aufklärung, Austausch und individuelle Begleitung, um Selbstbestimmung und Stärke zu fördern. So konnten bisher über 1000 Menschen unterstützt werden.
Queermed liest
Wie bereits in den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.
In der Queermed-Bücherliste auf der Website findet ihr eine Menge handverlesene Empfehlungen für Bücher zu allen möglichen Themen. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buch-Nennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:

Andrea Newerla: Wie Familie, nur besser – Wie wir neue Formen des Zusammenlebens gestalten
Wie leben wir – und wie könnten wir leben ? Wann wird Gemeinschaft zum Projekt, statt zur unausgesprochenen Erwartung ?
In Wie Familie, nur besser – Wie wir neue Formen des Zusammenlebens gestalten erklärt Andrea Newerla pointiert, warum das klassische Modell von Vater-Mutter-Kind zunehmend hinterfragt werden muss – und wie wir jenseits konventioneller Familienstrukturen Verbindlichkeit, Fürsorge und Gemeinschaft neu denken können.
Mit ihrer soziologischen Expertise und Beratungspraxis zeigt Newerla auf, dass alternative Modelle nicht nur „anders“ sind, sondern häufiger auch besser – weil sie bewusster gestaltet, gerechter verteilt und flexibler in der Form sind. Von Mehrgenerationen-Wohngemeinschaften über Wahlfamilien bis hin zu finanziellen Gemeinschaften – das Buch entfaltet ein lebendiges Bild davon, wie Menschen Verantwortung für einander übernehmen können, ohne sich im Kleinfamilien-Ideal zu verlieren.
Doch „besser“ heißt nicht „einfach“: Newerla weist darauf hin, dass solche Lebensformen Verhandlungsarbeit brauchen, klare Absprachen, Transparenz – und nicht zuletzt auch eine Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Ehe und Kleinfamilie noch immer systematisch privilegieren.
Ein inspirierendes, ermutigendes Buch – für alle, die sich fragen, wie wir leben wollen, mit wem wir leben wollen, und welche Formen von Zusammenhalt wir dafür brauchen.
(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)

Kommende Termine (Updated)
Für das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Diese Termine bzw. Blocker stehen bisher fest:
23.02.2026 – Teilnahme an Podiumsgespräch zur Filmreihe “Manic Monday – Psychiatrie im Spiegel der
deutschen Filmgeschichte” in der KulturAmbulanz – Haus im Park, Bremen24.02.2026 – Panelteilnahme beim 5. Diversity in Health Congress (online, weitere Informationen folgen)
08.05.2026 – Workshop für Gesundheitspersonal in Hannover - (weitere Informationen folgen)
25.05.2026 – 5 Jahre Queermed - Save the Date, Köln
24.09.2026 – re:Respekt 4 - Save the Date, Köln
Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:
Falls ihr Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer haben solltet, findet ihr hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher die größte Aufmerksamkeit hatten:
Vorstellung und Funktionalität von Queermed
Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen
Sensibilisierte Gesundheitsversorgung
Medical Gaslighting
Patient*innenempowerment
Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen
Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens
Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen
Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen
Empowerment von Kindern und Jugendlichen / "Das erste Mal allein beim Arzt"
(mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen
Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Format-Wunsch, Länge und Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten) unter: info@queermed-deutschland.de (Opens in a new window)

Das war es wieder für diesen Monat. Danke, dass ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!
Solidarische Grüße
Euer Samson
Steady Support
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