Hallo und herzlich willkommen in die Runde zum letzten Newsletter des Jahres 2025.
Ich hoffe, es geht euch gut (und wenn nicht, ist das natürlich auch ok in allerherzlichster Drinnie-Manier).
Während sich viele bereits in die Weihnachtszeit verabschieden, plane ich schon das kommende Jahr und führe Gespräche, buche Züge sowie und Hotels und schicke Angebote raus.
Also lasst uns einsteigen zu den Themen, die Queermed die letzten Wochen beschäftigt haben:
Ein Interview mit Felicia Ewert
Felicia Ewert arbeitet seit Jahren zum Thema Queer- und Transfeindlichkeit. Dazu hält sie Vorträge und hat auch das Buch “Trans.Frau.Sein” geschrieben. In einem schriftlichen Interview für den Queermed Blog haben wir spezifischer über trans* Menschen in der Gesundheitsversorgung gesprochen:
(Opens in a new window)Queermed erhält die Ehrenamtsmedaille des Landtags NRW
Für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.
“Als Zeichen ehrbarer und dankender Anerkennung für herausragende, beispielhafte und vorbildliche ehrenamtliche Dienste um das Gemeinwohl und die Demokratie im Land Nordrhein-Westfalen.”
Am 2. Dezember wurde Queermed Deutschland die Ehrenamtsmedaille des Landtags Nordrhein-Westfalen verliehen. Die Auszeichnung wurde von Gründer*in und Geschäftsführung Samson Grzybek entgegengenommen. Während der diesjährigen Veranstaltung wurden auch weitere Projekte und Einzelpersonen für ihr ehrenamtliches Engagement gewürdigt.
(Opens in a new window)Unterwegs in Bremen: Habt ihr Empfehlungen?
Anfang 2026 darf ich eine Woche in Bremen unterwegs sein. Habt ihr Empfehlungen für Orte oder Personen, die besucht werden können und die vielleicht Interesse an einem Austausch haben? Dann antwortet gerne auf diesen Newsletter!
Queermed bei der Ärztezeitung
Ich wurde zuletzt für die Ärztezeitung zu meiner Arbeit bei Queermed interviewt. Die Ärztezeitung ist sowohl online als auch in Print erhältlich und adressiert schwerpunktmäßig Allgemeinmediziner*innen und Internist*innen. Das bisherige Feedback von Praktizierenden war durchaus positiv. Vor allem in ländlichen Regionen war die Wichtigkeit queersensibler Medizin weiterhin vielen nicht bekannt. Umso schöner ist es, dass dieses Interview helfen kann, die Reichweite für diese Thematik zu steigern. (Leider befindet sich der Artikel hinter einer Paywall)
(Opens in a new window)Leitfaden 2.0
Die Überarbeitung des Leitfadens geht nun langsam in die heiße Phase über. Nach der ersten Überarbeitung werde ich nun von mehreren Praktizierenden und ihrer Expertise unterstützt.
Im Vergleich zum ersten Leitfaden finden viele neue Themen Platz, die auch in meiner Arbeit bei Queermed immer relevanter geworden sind.

Jede Spende hilft
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Queermeds Arbeit ist nahezu ausschließlich auf Spenden basiert. Wir erhalten keinerlei Förderung. Umso toller wäre es, wenn ihr Queermeds Arbeit unterstützen mögt, z.B. mit Spenden oder Anfragen für Vorträge oder Workshops.
Zu den Spendenmöglichkeiten kommt ihr hier:
Podcast-Empfehlung
In dieser, vorerst kleinen, Rubrik, sollen Podcasts empfohlen werden als Pendant zu den Leseempfehlungen.
https://open.spotify.com/show/0129AhRWxXuXi9LPflwltN (Opens in a new window)Kennt ihr schon “Im Aufzug” von Raul Krauthausen? In jeder Folge lädt Raul jemanden zu sich in den Aufzug. Von Politiker*innen, Sänger*innen zu Menschen, die spannende Geschichten zu erzählen haben. Aktuell findet ihr die Folge mit Tommy Krappweis direkt zum Reinhören.
Queermed liest
Wie bereits in den letzten beiden Newslettern gibt es auch dieses Mal wieder eine Buchempfehlung aus der Queermed-Bücherliste.
In der Queermed-Bücherliste auf der Website findet ihr eine Menge handverlesene Empfehlungen für Bücher zu allen möglichen Themen. Hierbei handelt es sich um unbezahlte, freiwillige Buch-Nennungen, die im Rahmen von persönlicher Weiterbildung gelesen wurden. In dieser Rubrik gebe ich euch eine meiner neuesten Empfehlungen:

Hugo (Evan) Tepest: Sind Penisse real?
In Sind Penisse real? wirft der Autor Evan Hugo Tepest einen politischen wie zutiefst persönlichen Blick auf ein Thema, das selten mit solcher Ehrlichkeit und Komplexität angegangen wird.
Tepest erzählt von seiner Transition — von dem Moment, in dem er sich entschied, seinem Körper und seinem Empfinden zu folgen — und damit auch von der Suche nach Identität, Zugehörigkeit und Selbstverständnis. Er verwebt autobiografische Reflexion mit Gesprächen: mit Menschen mit Penis, mit und ohne Zuschreibung, über Sexualität, über Ängste und Macht, über das, was ein Penis bedeutet — nicht nur biologisch, sondern kulturell, emotional, politisch.
Dabei wird deutlich: Der Penis ist nicht bloß ein Körperteil — er steht für Macht, für Zuschreibungen, für Erwartungen. Ein Symbol, um männliche Identität mit Gewalt, Patriarchat, Normen und Sehnsucht zu verknüpfen. Tepest dekonstruiert diese Zuschreibungen — und zeigt, dass Gender, Körper und Begehren weit weniger eindeutig sind, als gesellschaftliche Normen vorgaukeln.
„Sind Penisse real?“ ist ein wütender, schmerzhafter und gleichzeitig liebevoller Essay: poetisch, radikal ehrlich, unbequem. Es ist ein Buch, das dazu einlädt, das Verhältnis zu unserem Körper, zu Identität und Sexualität neu zu denken — und die eigenen Vorstellungen zu hinterfragen.
Ein mutiges, wichtiges Buch — für alle, die glauben, sie wüssten, was „Mann sein“ heißt. Und für alle, die spüren, dass es längst mehr sein kann.
(Hinweis: Dieses Buch ist privat erworben worden.)

Kommende Termine (Updated)
Für das kommende Jahr erhalte ich bereits einige Anfragen. Diese Termine bzw. Blocker stehen bisher fest:
23.02.2026 – Teilnahme am Podiumsgespräch zur Filmreihe “Manic Monday – Psychiatrie im Spiegel der deutschen Filmgeschichte” in der KulturAmbulanz – Haus im Park, Bremen
24.02.2026 – Panelteilnahme beim 5. Diversity in Health Congress (online, Anmeldung hier (Opens in a new window))
08.05.2026 – Workshop für Gesundheitspersonal in Hannover - (weitere Informationen folgen)
25.05.2026 – 5 Jahre Queermed - Save the Date, Köln
24.09.2026 – re:Respekt 4 - Save the Date, Köln
Sobald es mehr Informationen zur Anmeldung oder weiteren Veranstaltungen gibt, werden diese zeitnah auf der Website hinterlegt:
Falls ihr Interesse an Webinaren, Workshops, Vorträgen oder was auch immer haben solltet, findet ihr hier eine kleine Übersicht an Themen, die bisher die größte Aufmerksamkeit erfahren haben:
Vorstellung und Funktionalität von Queermed
Queere Lebensrealitäten und Versorgungsbedarf von queeren Menschen im Gesundheitswesen
Sensibilisierte Gesundheitsversorgung
Medical Gaslighting
Patient*innenempowerment
Kritische Selbstreflektion / Privilegien bei der Arbeit mit Patient*innen
Machtstrukturen im und außerhalb des Gesundheitswesens
Intersektionale Lebensrealitäten und deren Versorgungsbedarfe im Gesundheitswesen
Diskriminierungsebenen im Gesundheitswesen
Empowerment von Kindern und Jugendlichen / "Das erste Mal allein beim Arzt"
(Mentale) Belastung von Diskriminierungserfahrungen
Meldet euch gerne jederzeit mit eurer Anfrage unter Angabe von Datum, Format-Wunsch, Länge und Honorar (mit Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten) unter: info@queermed-deutschland.de (Opens in a new window)

Das war es wieder für diesen Monat. Danke, dass ihr bis hierhin gekommen seid. Passt auf euch auf!
Solidarische Grüße
Euer Samson
Steady Support
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