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Drei Geschichten und eine Betrachtung

Liebe Politikinteressierte

Was ist der Sinn des Lebens? Sicher nicht, auf dem Sofa hocken und endlos auf Tiktok scrollen oder im Grossraumbüro Powerpoint-Folie um Powerpoint-Folie pinseln. Schauspielerin und Moderatorin Melanie Winiger hat ihren Sinn des Lebens gemäss der Gratiszeitung “20 Minuten” (Opens in a new window) beispielsweise durch Spiritualität gefunden. Und wir? Wir haben Rathuus gegründet – was uns mit viel Sinn und Unsinn erfüllt.

Wir wollen euch in diesem Newsletter gleich drei spannende Menschen vorstellen.

Da wäre zum Beispiel AL-Politikerin Karen Hug. Sie sitzt im Stadtzürcher Gemeinderat und hat unseren Rathuus-Fragebogen ausgefüllt. Ausserdem sucht sie eine neue Bleibe. “Das Haus, in dem ich lebe und aufgewachsen bin, wurde an den Meistbietenden verkauft”, sagt die 47-Jährige. Und bald steht eine Sanierung an. Damit geht es ihr wie vielen anderen Zürcherinnen und Zürchern, die wegen Abbruch oder Renovation aus ihren Wohnungen ausziehen müssen. “Wir haben zwar die theoretische Möglichkeit, wieder in die Wohnungen zurückzukehren – doch (so die Prognose) zum dreifachen Mietzins – ein unrealistischer Preis für mich und meine Nachbarn”, urteilt Hug. Hier geht es zum Rathuus-Fragebogen. (Opens in a new window)

Thomas Hoffmann treibt ein anderes Thema um. Der 63-Jährige hat sich ein (un)mögliches Ziel gesetzt und will Wetzikon zur velofreundlichsten Stadt der Schweiz machen. Eines der Hauptprobleme der Stadt am Pfäffikersee ist, dass die Oberland-Autobahn, also die A15, auch nach Jahrzehnten der Planung eine Lücke zwischen Uster und Hinwil aufweist. Autos und Lastwagen müssen darum durch Wetzikon mit seinen rund 27’000 Einwohnerinnen und Einwohnern rollen – und stehen dann mitten im Ort im Stau. Hoffmann hat vor Kurzem die Website velofreundliches-wetzikon.ch (Opens in a new window) lanciert und möchte damit Politik, Bevölkerung und Velofahrende zusammenbringen. Der ganze Artikel ist nur einen Klick entfernt. (Opens in a new window)

Und wir haben Marion Matter in der Lycka Coffee & Bar in Meilen getroffen. Sie ist Kantonsrätin der SVP und ihre Wahl bezeichnete die „Zürichsee-Zeitung“ 2023 als die „grösste Überraschung“ der Kantonsratswahlen im Bezirk Meilen. Ganz so überraschend kam ihr Wahlerfolg dann doch wieder nicht. Marion Matter hatte an vielen Standaktionen teilgenommen und sogar Tür-zu-Tür-Wahlkampf betrieben. Und ihr Name war sowieso schon einigen ein Begriff. Kein Wunder, ihr Ehemann Thomas Matter ist Nationalrat und ein bekanntes Gesicht der Schweizerischen Volkspartei. Aber die Kantonsrätin ist längst aus dem Schatten ihres Ehemanns herausgetreten – wenn die 50-Jährige überhaupt je in seinem Schatten stand. Wer mehr wissen will, klickt hier. (Opens in a new window)

Wir wünschen euch viel Spass beim Lesen und ein schönes Wochenende.

Lorenz Steinmann und Pascal Turin

PS: Ja, wir haben den Titel dieses Newsletters schamlos bei der Kurzgeschichtensammlung “Drei Geschichten und eine Betrachtung” von Patrick Süskind (Opens in a new window) abgekupfert.

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