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Das neue SP-Lieblingsthema

Liebe Politikinteressierte

Die KI wird unsere Arbeitswelt verändern. Ob zum Guten oder zum Schlechten wird sich wahrscheinlich schneller weisen, als einem lieb sein kann. Das deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ titelte vergangene Woche verkaufsfördernd „Killt die KI meinen Job?“. Doch welche Jobs wird es genau treffen? Im Gegensatz zur Industrialisierung, die vielen repetitiven Aufgaben den Garaus machte, sind heute auch anspruchsvolle Berufszweige gefährdet – darunter vor allem Einstiegsjobs in diversen Branchen.

Überspitzt gesagt: Wer braucht noch ein Grafikbüro, wenn man Bilder und Logos durch den Computer generieren lassen kann? Selbst Juristinnen, Psychologen, Journalistinnen und Mitarbeiter im Kundenservice geraten unter Druck.

Vier stilisierte rote Silhouetten auf cremefarbenem Hintergrund symbolisieren den Wandel der Arbeitswelt durch künstliche Intelligenz – vom Handwerker über Angestellte bis hin zur digitalen Figur aus Datenlinien.
Die SP-Fraktion des Kantonsrats hat kürzlich ein Vorstosspaket zum Einsatz von KI eingereicht. Bild: Generiert mit DALL-E von OpenAI

Die Sozialdemokraten haben das Thema künstliche Intelligenz im Jahr 2025 auf Kantonsebene vorläufig zu ihrem gemacht, wie unser Artikel zeigt (Opens in a new window). Erst kürzlich reichte die SP-Fraktion des Zürcher Kantonsrats ein ganzes Paket an Vorstössen zum Einsatz von KI ein. Von der Barrierefreiheit durch KI in kantonalen Dienstleistungen über KI bei der Personalsuche bis zu sicheren KI-Tools für Schulen ist im Vorstosspaket fast alles dabei. Die SP setzt sich also nach wie vor für die Arbeiterschaft ein – statt für die Fabrikarbeiterin nun einfach für Angestellte in den mittelständischen Sparten wie Verwaltung und Dienstleistungen.

Freude herrscht bei Stadion-Befürwortern

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Die Verantwortlichen des geplanten Fussballstadions auf dem Hardturm-Areal in Zürich können aufatmen. Sie haben einen Etappensieg errungen beim Ziel, die Hardturmbrache zu überbauen. Das Zürcher Verwaltungsgericht urteilte zugunsten des Projekts „Ensemble“. Neben einem reinen Fussballstadion – das Letzigrund-Stadion in Altstetten hat auch eine Leichtathletikbahn – sollen zwei Hochhäuser und eine Genossenschaftssiedlung entstehen. Wir erklären in unserem Text, um was es genau geht, (Opens in a new window) und blicken zurück auf gescheiterte Stadionprojekte im Kreis 5.

Wer unsere Podcast-Folge zum Hardturm-Stadion verpasst hat, dem sei diese wärmstens empfohlen (Opens in a new window). Vor wenigen Wochen diskutierten Lorenz Steinmann und Pascal Turin mit Damjan Bardak darüber, ob Zürich überhaupt ein weiteres Fussballstadion braucht. Damjan ist Co-Gastgeber des Podcasts “Der Schlusspfiff” und FCZ-Fan.

Er versucht es mit einer neuen Idee

Adolf Flüeli hat die Einzelinitiative für sich entdeckt. Das ist eine fast verführerisch simple Möglichkeit, sich als einzelne stimmberechtigte Person im Kanton Zürich oder auch auf Gemeindeebene Gehör zu verschaffen, wie dieser Artikel zeigt (Opens in a new window). Der Winterthurer will im Milchbucktunnel einen Pannenstreifen in eine dritte Fahrspur umfunktionieren – im Gotthard-Strassentunnel geht es ja auch ohne Pannenstreifen.

Flüeli hatte übrigens schon andere Ideen: Er wollte zum Beispiel die ETH Hönggerberg besser mit dem ÖV erschliessen lassen – durch nichts weniger als einen S-Bahn-Tunnel.

Wir wünschen ein schönes Wochenende.

Lorenz Steinmann und Pascal Turin

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