
Liebe Übonnentinnen und Übonnenten,
wenn mir Menschen schreiben, warum sie ihre Unterstützung für Übermedien beenden, dann geht es eigentlich nie um unsere Inhalte. Es geht ums Geld. Meist heißt es dann, man könne eben nicht alle Medien abonnieren, die einen interessierten – so bedauerlich das auch sei.
Ich verstehe das. Niemand kann 10 Abos bezahlen – zumindest nicht zum regulären Preis. Deswegen fordern Nutzer:innen auch immer wieder, dass es endlich so etwas wie ein „Netflix für Journalismus“ geben müsse. Warum geht das nicht: einmal zahlen, mehrere Medien lesen?
Geht es Ihnen ähnlich? Dann haben wir vielleicht etwas für Sie. Denn wir haben uns ein Experiment ausgedacht, es heißt „Der neue Medienpass“. Das Prinzip dahinter: drei unabhängige Medien ein Jahr lang lesen, ganze 65 % sparen (Opens in a new window)!
Das steckt im neuen Medienpass:
Krautreporter (Opens in a new window): Das genossenschaftliche Magazin ohne ständiges Drama, aber dafür mit Tiefgang.
Good Impact (Opens in a new window): Das konstruktive Magazin über Nachhaltigkeit. Die Redaktion berichtet über Lösungen für eine bessere Zukunft.
Übermedien (Opens in a new window): Das unabhängige Magazin für Medienkritik.
Für Sie als Übonnent:innen ist der Medienpass ein Upgrade-Angebot: Sie können Krautreporter oder Good Impact mit dem Rabatt von 65 % nutzen, ihr laufendes Übermedien-Abo bleibt davon unberührt – bei der Bestellung wird der Betrag automatisch angepasst. Mehr Infos dazu finden Sie weiter unten in diesem Newsletter.
Warum ich das wichtig finde:
Jede Woche zeigen wir bei Übermedien, wie sich die klassische Medienlandschaft von Nachrichtenflut, Reichweitendruck und Plattformlogiken treiben lässt. Die Folge: Krise und Empörung sind zum medialen Dauerzustand geworden. Mit unserer Arbeit möchten wir dem etwas entgegensetzen: Ausgeruhte und tief recherchierte Texte, die Sie im besten Fall schlauer statt empörter machen.
In den vergangenen Jahren sind einige neue und unabhängige Medien entstanden. Mit manchen davon teilen wir diesen publizistischen Ansatz – allerdings auch ähnliche Probleme: Zum einen haben wir weder große Marketing- noch Vertriebsbudgets. Zum anderen buhlen wir auch noch um einen ähnlichen Kreis an Unterstützer:innen. Im schlechtesten Fall nehmen wir einander also potenzielle Abonnenten weg.
Mit dem neuen Medienpass probieren wir daher bewusst etwas aus. Es ist eine Art Super-Abo, von dem alle profitieren. Sollte das Experiment aufgehen, ist nicht ausgeschlossen, dass wir noch weitere Pakete schnüren werden. Sagen Sie uns gerne, was Sie sich wünschen würden.
Das müssen Sie wissen:
Sie haben schon ein Abo bei einem oder mehreren der drei Medien? Super! Das System erkennt nämlich Ihre E-Mail-Adresse. So müssen Sie für bestehende Mitgliedschaften selbstverständlich nicht doppelt zahlen, sondern erhalten einfach den Rabatt auf die neuen Zugänge.
Keine automatische Verlängerung: Der Medienpass ist kein klassisches Abo und läuft nach einem Jahr automatisch aus. Sie müssen sich also keine Sorgen um eine rechtzeitige Kündigung machen.
Anbieter: Das Startup Trstfnd (Opens in a new window) macht unser Super-Abo technisch möglich und ist auch Anbieter des Pakets.
Unabhängigkeit: Mit dem neuen Medienpass unterstützen wir einander, bleiben aber komplett unabhängig. Die jeweiligen Einnahmen fließen nicht in einen gemeinsamen Topf, sondern werden von Trstfnd direkt an die einzelnen Medien ausgezahlt.
Ein bisschen Geduld: Das Ganze ist ein Testlauf. Daher kann es bis zu einem Werktag dauern, bis Ihr Zugang freigeschaltet ist.
Schnell sein lohnt sich: Das Angebot gilt nur im Juli.
Danke für Ihre Unterstützung!
Ihr Alexander Graf