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Der Kaiserpinguin

Es wird nochmal richtig eisig in diesem Blogartikel, auch wenn vielerorts der Schnee schon wieder weggetaut ist. Ich habe diesmal nämlich ein paar Illustrationen von Kaiserpinguinen erstellt und bin dabei auf einige spannende Fun-Facts gestoßen, neben dem Fakt, dass Pinguinküken einfach unfassbar knuffig aussehen. ☺️

Ein Kaiserpinguinküken im Schnee, Illustration: Vanessa K. Nickel

Kaiserpinguine legen im Gegensatz zu anderen Vögel nur ein Ei pro Jahr. Bei den auf der Antarktis herrschenden Temperaturen im zweistelligen Minusbereich, muss das Ei permanent warm gehalten werden, damit der Embryo nicht erfriert. Das Ei liegt dabei nicht in einem Nest, sondern auf den Füßen des Pinguins und wird von einer Hautfalte umhüllt. Wenn das Kaiserpinguin Weibchen ein Ei gelegt hat, übergibt sie es direkt dem Männchen und bricht, wie die anderen Weibchen der Kolonie, zur Nahrungssuche auf. Zur Brutzeit befinden sich die Kaiserpinguin Kolonien ungefähr 200 Kilometer vom Meer entfernt, um ihre Jungen bestmöglich vor dem schmelzendem Eis schützen zu können.1 Die Kaiserpinguin Männchen stehen eng beieinander, um sich vor der Kälte zu schützen.

Das Pinguinküken schlüpft und wächst

Nach etwa 2 Monaten kehrt das Weibchen zurück. Das Männchen hat in der Zeit das Ei ausgebrütet und übergibt den Nachwuchs an das Weibchen, welches das Junge mit vorverdauten Fisch aus ihrem Magen füttert. Das Männchen hat zu diesem Zeitpunkt ein Drittel seines Körpergewichts verloren und macht sich daraufhin auf zum Meer, um seinen Hunger zu stillen.2 Die Eltern wechseln sich im Verlauf mit der Nahrungsbeschaffung ab und halten das Küken in ihrer Bauchfalte warm, bis es groß genug ist und der Kälte auch alleine standhalten kann.3 Außerdem lernen die Küken sich in großen Gruppen mit anderen Küken zusammenzufinden, um sich gegenseitig zu wärmen und dem eisigen Wind zu trotzen. Nach etwa 5 Monaten wechseln die Küken ihr Federkleid und sind fortan in der Lage zu tauchen und sich selbst zu ernähren.4

Ausgewachsene Kaiserpinguine werden bis zu 120 cm groß, Illustration: Vanessa K. Nickel

Kaiserpinguinen ist es möglich bis zu 500 m tief zu tauchen und ca. 20 Minuten unter Wasser zu verbringen.5 Der weiße Bauch dient ihnen dabei als Tarnung: Durch den Lichteinfall können Fressfeinde, die sich unterhalb von ihnen befinden, sie kaum erkennen. Ebenso sind Kaiserpinguine durch ihren schwarzen Rücken im Wasser gegenüber Fressfeinden, die sich oberhalb von ihnen befinden, gut getarnt – funktional und elegant zugleich. 🧐

Über den Blog

Auf diesem Blog erwarten dich Buchempfehlungen, Fun Facts über Tiere (vor allem Vögel), Artikel über Design und alles was mir sonst so einfällt. Immer mit farbenfrohen Illustrationen von mir. 🌈

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Quellen:

  1. https://www.zeit.de/wissen/2023-08/klimawandel-pinguine-antarktis-nachwuchs-kaiserpinguine (Opens in a new window)

  2. https://www.planet-wissen.de/natur/voegel/pinguine/kaiserpinguine-100.html#:~:text=Kaiserpinguine%20sind%20die%20einzigen%20V%C3%B6gel,die%20Wintermonate%20zur%20Aufzucht%20nutzen. (Opens in a new window)

  3. https://www.geo.de/natur/tierwelt/kaiserpinguine-nestwaerme-im-ewigen-eis-30183276.html (Opens in a new window)

  4. https://nationalgeographic.de/tiere/2024/04/spektakulaere-aufnahmen-kaiserpinguinkueken-stuerzen-sich-in-die-tiefe/ (Opens in a new window)

  5. https://www.ardalpha.de/wissen/natur/tiere/artenschutz/wo-leben-pinguine-suedpol-nordpol-kaiserpinguin-lebensraum-steckbrief-klimawandel-100.html (Opens in a new window)

Topic Illustrierte Infografik

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