Passer au contenu principal

Ep. 288: Blöder als die Republikaner: BORAT 2 Subsequent Moviefilm - Kritik & Analyse

Kurz vor der US-Wahl schickt Sacha Baron Cohen noch einmal seine Figur Borat los, um sich in die US-amerikanische Politik und Gesellschaft einzumischen. Zunächst muss man sagen: Borat rannte bereits im ersten Teil vor allem weit offenstehende Türen ein, längst war der Bruch mit Konventionen, das Ignorieren von Anstand und Manieren zum absoluten Mainstream verkommen – wie ein jeder tagtäglich in der Öffentlichkeit und im Reality-TV beobachten kann. Das Prinzip Borat funktionierte schon damals kaum, doch jetzt ist es noch viel schlimmer: „Borat Anschluss Moviefilm“ („Borat Subsequent Moviefilm“) ist ein empörend dummer Film, der sich seiner Sache – die, was sonst, die der Demokraten ist – viel zu sicher ist, ja, eigentlich spielt dieses Machwerk den Republikanern noch in die Hände. So wird Borats Tochter auf den Trump-Freund und den ehemaligen New Yorker Bürgermeister ⁠#RudyGiuliani⁠ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) angesetzt, schon weil sie die neue ⁠#Melania⁠ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) ⁠#Trump⁠ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) werden will und weil man offenbar selbst nach vier Jahren Trump nichts gelernt hat und noch immer davon ausgeht, dass Republikaner über Skandale stolpern. Doch exakt dies stimmt eben nicht, gerade durch Skandale scheinen Trump und die Seinen beim Wähler nur noch beliebter zu werden. Guiliani soll in eine kompromittierende Situation manövriert werden bzw. sich selbst manövrieren, die eine versteckte Kamera festhält.

0 commentaire

Vous voulez être le·la premier·ère à écrire un commentaire ?
Devenez membre de DIE FILMANALYSE +ABO et lancez la conversation.
Adhérer