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Sadie - Dunkle Begierde (2016)

Während einer Lesereise durch Italien wird die Schriftstellerin Sadie von ihrem Ex Alex für ein Wochenende in dessen Villa eingeladen. In der Hoffnung, ihre Begierden endlich mal wieder befriedigt zu sehen und Material für ihr nächstes Buch zu finden, lässt sie sich breitschlagen und fährt mit Alex und der Tänzerin Francesca zur Villa. Die Villa entpuppt sich als eine Burg und das Wochenende als exklusive BDSM-Party. Doch irgendwie basiert hier gar nichts auf Konsens und Sadie ist plötzlich gefangen auf der Burg. Als dann auch noch ihr aktueller Freund Thierry anreist und geopfert werden soll, dämmert es Sadie, dass sie dem durchgeknallten Milliardär Alex nicht hätte trauen dürfen.

Der kanadisch-italienische Film von Craig Goodwill aus dem Jahr 2016 wurde als Erotikthriller im Spannungsfeld zwischen Eyes Wide Shut (1999) und Fifty Shades of Grey (2015) bezeichnet. Mit dem erstgenannten Werk hat er nichts zu tun, hier gibt es nur langweilige Küchen-Psychologie, ein bisschen Lesbensex und einige unheilvolle Träume, die das Horror-Genre anreißen. Mit dem Fifty Shades-Käse hat Sadie - Dunkle Begierde immerhin gemein, dass auch hier eine Frau “zu ihrem Glück gezwungen wird". Warum muss die BDSM-Thematik in Filmen so oft mit Übergriffigkeit gegenüber Frauen einhergehen? Das wirft ein richtig schlechtes Licht auf die BDSM-Community, die Großteils sehr viel Wert auf Konsens und Kommunikation legt. Außer ein paar konventionellen Schauwerten hat dieser Streifen nichts zu bieten. Das beste an ihm war, dass er unter 90 Minuten blieb.

https://www.imdb.com/de/title/tt4992060/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

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