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Die Witze dahinter – oder wie mich mein Sarkasmus trägt

„Mach nicht zu viele Witze drüber. Bremse dich mal ein bisschen. Achte auf dich.“

Gut gemeinte Ratschläge, gewiss. Lieb, voller Fürsorge.

Aber was bliebe, wenn ich all das, was ich trage, nicht zugleich auch mit Humor nehmen dürfte?

Ist es nicht leichter, das Leben mit einem Lachen im Herzen zu tragen – auch dann, wenn es manchmal schwer wiegt?

Versteht mich nicht falsch: Ich nehme vieles sehr ernst. Ich denke, ich bewahre durchaus mein Gleichgewicht und nehme es mit gebotenem Respekt, ernst.

Nur mich selbst – nicht immer.

Und manchmal suche ich die versteckte Kamera…

Ein beiläufig hingehauchtes „Also ich könnte das ja nicht“ oder ein mitleidig-überfordertes „Ooooh, krass!“ begleitet mich inzwischen wie eine Hintergrundmusik, die ich kaum noch hören mag.

Soll ich dann dasitzen, Trübsal blasen und mein Leben bedauern?

Nein. Um Himmels willen, nein.

Ich liebe es zu leben.

Ja, manchmal bin ich frustriert, traurig, müde.

Aber die meiste Zeit bin ich – fröhlich.

Lustig.

Sarkastisch.

Sonnig.

Weil ich so bin. Und weil ich so sein will.

Und irgendwann habe ich erkannt, dass in mir ein kleines, quicklebendiges Wesen wohnt – mein inneres Wiesel.

Es ist quirlig, sonnig, ungeduldig und zuweilen ein wenig überdreht – ein charmanter kleiner ADHS-Kerl auf vier Pfoten.

Es treibt mich an, wenn ich mich verliere,

bringt mich zum Lachen, wenn mir das Leben zu ernst wird, und erinnert mich daran, dass Bewegung nicht immer Flucht bedeutet, sondern manchmal schlicht Lebendigkeit.

Und wenn ich dann wieder höre: „Also ich könnte das ja nicht …“, sehe ich das kleine Wieselchen bildlich vor mir – wie es tief Luft holt, die Augen rollt und kurz davor ist, in die Tischkante zu beißen, weil es diesen Spruch nicht mag.

In diesem Moment hebt sich im Hintergrund die ruhige Stimme der Wasserbüffelin:

„Du weißt nicht, was du kannst – bis du es musst.“

Und sie hat recht.

Denn Stärke wächst selten in bequemen Zeiten, sondern dort, wo man sie nicht gesucht, aber gebraucht hat.

Das Wiesel schnaubt dann, die Büffelin lächelt – und ich atme.

Und so sitze ich hier – mit Kaffee, meinem Sarkasmus und der Sonne in meinem Innersten – und freue mich, dass ich da bin.

Nicht immer völlig funktionsfähig, nicht ganz repariert, und der Kundendienst lässt auf sich warten.

Der TÜV ist längst abgelaufen.

Aber, hey – ich bin ein Liebhaberstück.

Bleibt's xund eure Frau Kruemelkuchen

P.s.

Das Leben will geliebt werden. Und mein Leben will zudem auch viel viel Lachen

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